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   <genre>prose_history</genre>
   <author>
    <first-name>Katharina II.</first-name>
    <last-name>Gr&#246;&#223;e</last-name>
   </author>
   <book-title>Erinnerungen der Kaiserin Katharina II.  </book-title>
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    <p>Katharina II. wurde 1729 als Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst-Dornburg (in der Literatur gew&#246;hnlich Sophie oder Sophia von Anhalt-Zerbst genannt) in Stettin geboren. Sie war eine Tochter von F&#252;rst Christian August von Anhalt-Zerbst aus dem Geschlecht der Askanier, dem damaligen preu&#223;ischen Gouverneur von Stettin, und dessen Gemahlin Johanna Elisabeth von Holstein-Gottorf.</p>
    <p>Katharina die Gro&#223;e (1729–1796) begr&#252;ndete den aufgekl&#228;rten Absolutismus in Russland. Seit ihrem Machtantritt 1762 f&#252;hrte sie eine Politik, die sich an politischen und philosophischen Studien der Aufkl&#228;rung orientierte. Wie die zeitgen&#246;ssischen Herrscher in Preu&#223;en oder &#214;sterreich war f&#252;r Katharina II. das Wohl ihrer Untertanen Ma&#223;gabe des eigenen Ruhmes und Erfolgs. Damit einher gingen Expansion, Kolonisierung, Nutzbarmachung des riesigen Landes und nicht zuletzt die Vermehrung der Bev&#246;lkerung. Unter ihrer Regentschaft kamen Tausende von Einwanderern, unter ihnen vor allem Deutsche, an die Wolga und nach Neurussland, die heutige S&#252;dukraine, um dort ein neues Leben aufzubauen.</p>
    <empty-line/>
   </annotation>
   <date></date>
   <coverpage>
    <image l:href="#KatharinaII.vonRussland.jpg"/></coverpage>
   <lang>de</lang>
   <src-lang>ru</src-lang>
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    <nickname>walter_52</nickname>
   </author>
   <program-used>FictionBook Editor Release 2.6</program-used>
   <date value="2012-06-04">04 June 2012</date>
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   <title>
    <p>Katharina II. von Ru&#223;land</p>
    <p>Erinnerungen der Kaiserin Katharina II</p>
   </title>
   <section>
    <title>
     <p>Vorwort</p>
    </title>
    <p><image l:href="#Dieetwa15jhrigeKatharinaaufeinemGemldevonLouisCaravaque1745.jpg_0"/></p>
    <p>W&#228;hrend rings in Europa Throne zu versinken drohten, erhob sich hoch im Norden an den Ufern der Newa einer zu ungeahnter Gr&#246;&#223;e, zu unerme&#223;licher Pracht, und eine Frau, eine Deutsche, f&#252;hrte mit geschickter Hand die Staatsz&#252;gel des m&#228;chtigen Zarenreichs. Stolz legte sich ihr der Purpur um die wei&#223;en Schultern, der seit Generationen durch Str&#246;me von Blut gef&#228;rbt zu sein schien.</p>
    <p>Mehr als ein Jahrhundert ist verflossen, seitdem sich das Grab Katharinas II., der» nordischen Semiramis«, geschlossen, doch weder Zeit noch Ereignisse haben das Interesse verwischen k&#246;nnen, das ganz Europa an dieser bewunderungsw&#252;rdigen, au&#223;ergew&#246;hnlichen Frau mit dem Doppelwesen von Mann und Weib genommen. Ja, mit der Zahl der Schriften &#252;ber sie stieg auch die Bewunderung f&#252;r ihre selbsterworbene Gr&#246;&#223;e. Denn nichts hatte sie ererbt, sondern ganz aus eigener Kraft ist sie zu jener H&#246;he gelangt, von der sie vierunddrei&#223;ig Jahre lang auf ihr Volk, ihre Russen, herabblickte.</p>
    <p>Vor ihr, seit dem Zerrei&#223;en der Traditionen, seit der vollkommenen Trennung des Volkes vom Staate, dieses armen, halbwilden russischen Volkes, das sich &#228;ngstlich und scheu in seinen elenden D&#246;rfern verbarg, seit der Reform Peters I., waren Staatsstreiche und Palastrevolutionen an der Tagesordnung gewesen, und nach ihrem Tode schien es, als sollte es wieder so werden. Welch seltsame Epoche! Abends vor dem Schlafengehen wu&#223;ten die Einwohner von St. Petersburg nicht, unter wessen Regierung sie am n&#228;chsten Morgen erwachen w&#252;rden. Allerdings k&#252;mmerte dies die Bev&#246;lkerung wenig, oder gar nicht; das Drama spielte sich nur in den engeren Hofkreisen ab, und allein die Staatsbeamten hatten bei einer solchen Thronumw&#228;lzung f&#252;r ihr Wohl und Wehe zu hoffen, oder zu f&#252;rchten. Das Volk, der P&#246;bel, jauchzte, wenn es ihm befohlen wurde, dem neuen Herrscher zu und spie dem alten ins Gesicht, den es noch am vorhergehenden Tage» V&#228;terchen «genannt, f&#252;r den es in seinen Kirchen den Segen des Himmels erfleht hatte. Was war das russische Volk? Nichts als eine gro&#223;e, leicht lenkbare, in tiefster Unwissenheit verharrende Menschenmasse, die zum ersten Male im Jahre 1812 aus ihrer fast tierischen Niedrigkeit erwachte, um sich einem Feinde, der das Land zu verw&#252;sten drohte, entgegenzuwerfen.</p>
    <p>Seit dieser Zeit aber haben Ereignisse, Kultur und Intelligenz das russische Volk erstarken lassen und aufgekl&#228;rt. Der Moment, wo es mit energischem Willen auch noch die letzten Spuren einer harten, langen Knechtschaft absch&#252;tteln wird, ist nicht mehr fern. Das ganze gro&#223;e russische Reich ist in seinen Grundfesten ersch&#252;ttert, es bedarf nur eines letzten kr&#228;ftigen Sto&#223;es, um es v&#246;llig zu st&#252;rzen. Dann wird auf seinen Tr&#252;mmern ein neues erstehen, wo die Sonne der Freiheit dem russischen Volke zum ersten Male leuchtet.</p>
    <p>Und w&#228;hrend unsere Nachbarn diesen Kampf um ihre Freiheit k&#228;mpfen, wird es von nicht geringem Interesse sein, das Leben an einem russischen Kaiserhofe vor mehr als hundert Jahren zu verfolgen, das freilich in unserer Zeit einen wesentlich andern Aspekt hat.</p>
    <p>Die Memoiren der Kaiserin Katharina II., eins der interessantesten Dokumente, die wir &#252;ber die russische Geschichte besitzen, wurden ihrem Sohne, dem Kaiser Paul I., einige Stunden nach dem Tode seiner Mutter in einem versiegelten Kuvert &#252;berreicht. Dieses Kuvert enthielt auch einen Brief Alexis Orloffs, des Hauptbeteiligten an der Thronbesteigung Katharinas, in welchem er der neuen Kaiserin mit zynischen Worten, trunken vom Wein, die Ermordung ihres Gemahls, Peters III., meldete. Paul I. sprach zu keinem Menschen von dem Manuskript seiner Mutter, au&#223;er zu seinem intimen Freund, dem F&#252;rsten Alexander Kurakin, der heimlicherweise eine Abschrift davon nahm. Sp&#228;ter, zwanzig Jahre nach dem Tode Kaiser Pauls, verschafften sich auch Alexander Turgenjeff und F&#252;rst Michael Woronzow Abschriften von dem Exemplar Kurakins. Unter der Regierung des Zaren Nikolaus indes wurden alle vorhandenen Abschriften polizeilich eingezogen, worunter sich auch eine von der Hand des ber&#252;hmten russischen Dichters Puschkin befand. Das Original selbst lie&#223; Nikolaus, nachdem er es gelesen, mit dem gro&#223;en Staatssiegel versehen und in den kaiserlichen Archiven sorgf&#228;ltig verwahren.</p>
    <p>Alexander Herzen, der diese Memoiren herausgegeben, berichtet, da&#223; er zum ersten Male von den Aufzeichnungen Katharinas durch den Lehrer Alexanders II., Konstantin Arsenjeff, erfahren habe, der 1840 die Erlaubnis erhalten hatte, viele geheime Dokumente aus der Zeit Katharinas II. zu lesen.</p>
    <p>Als dann w&#228;hrend des Krimkrieges die kaiserlichen Archive nach Moskau gebracht wurden, verlangte Alexander II. ebenfalls das Manuskript zu lesen, und seitdem kursierten wieder einige Abschriften in Ru&#223;land. Nach einer derselben hat Herzen, der ber&#252;hmte russische Publizist und Freidenker, die Erinnerungen der Kaiserin Katharina ver&#246;ffentlicht, &#252;ber deren Echtheit kein Zweifel herrschen kann. Sollte aber dennoch ein solcher bestehen, so wird er bald verschwinden, wenn man nur einige Seiten darin gelesen hat. Das Werk tr&#228;gt unverkennbar den Stempel der Wahrheit und ist voll von interessanten Einzelheiten aus dem Privat- und Eheleben Katharinas, die nur sie und niemand anders wissen konnte; sie l&#228;&#223;t den Leser bis in die geheimsten Winkel ihres Schlafzimmers blicken.</p>
    <p>Die Zeit hat der Frische dieser kaiserlichen Bekenntnisse nichts von ihrem Reize genommen, und die Welt der Abenteurer, Intriganten und Gl&#252;cksritter eines Hofes, der &#228;u&#223;erlich gl&#228;nzend, im Innern faul war, kann nicht drastischer veranschaulicht werden.</p>
    <p>Man sieht Katharina hier entstehen, man sieht, wie sie Stufe f&#252;r Stufe auf dem steilen Wege zu einem gl&#228;nzenden, mit fast orientalischer Pracht umgebenen Thron emporklimmt, um einst als Katharina die Gro&#223;e oben anzulangen.</p>
    <p>Jung, unerfahren, von Haus aus einfach erzogen, kam die kleine Prinzessin Sophie von Anhalt-Zerbst 1744 auf Befehl der Kaiserin Elisabeth mit ihrer Mutter nach Moskau. Wie ein armseliges Aschenbr&#246;del, mit einem Dutzend Hemden, einigen d&#252;rftigen Kleidern und einer Aussteuer, der das Bettzeug fehlte, langte sie dort an. Des tieferen Grundes dieser Reise war sie sich noch nicht bewu&#223;t, und erst allm&#228;hlich, durch die gl&#228;nzenden Empf&#228;nge in den russischen St&#228;dten, begriff sie, warum sie hier war. Sie sollte einst als Gemahlin Peters III. die russische Kaiserkrone tragen! Und schon regte sich in der F&#252;nfzehnj&#228;hrigen das Herrscherfieber des Winterpalastes.</p>
    <p>Ihr zwei Jahre &#228;lterer prinzlicher Br&#228;utigam, ein bl&#246;der, kindischer Junge, der schon von seinem zehnten Jahre an dem Trunke ergeben ist, l&#228;&#223;t sie vollkommen kalt, aber die Krone von Ru&#223;land nicht. Ehrgeizig trachtet sie nach ihrem Besitz und ist entschlossen, komme was da wolle, sich dieselbe nicht entgehen zu lassen. Mit feinem weiblichen Instinkt ist sie sich bald bewu&#223;t, da&#223; sie, um ihren Platz zu behaupten, nicht die Zuneigung des Gro&#223;f&#252;rsten, nicht das Wohlwollen der regierenden Kaiserin, wohl aber die Liebe und das Interesse des russischen Volkes gewinnen m&#252;sse. Dazu geh&#246;rt aber vor allem die Kenntnis des Idioms der Russen und die Annahme des orthodoxen griechischen Glaubens.</p>
    <p>Fast spielend lernt sie die russische Sprache und ist so eifrig dabei, da&#223; sie sogar in den kalten Wintern&#228;chten aufsteht, um die von ihrem Lehrer aufgegebenen Vokabeln auswendig zu lernen. Ueberhaupt hat sie in dieser Zeit einen bewunderungsw&#252;rdigen Studiendrang. Sie verschlingt alle B&#252;cher, ohne Wahl allerdings, gute und schlechte, wie sie ihr gerade unter die H&#228;nde kommen. Ihre Lage aber ist keineswegs gl&#252;cklich. Auf der einen Seite ihre neidische, z&#228;nkische Mutter, die sie wie ein kleines Schulm&#228;dchen behandelt, sie ohrfeigt und ihr die Kleider, die man ihr geschenkt, wegnimmt, um sie f&#252;r sich zu gebrauchen; auf der andern die Kaiserin Elisabeth, ein rohes, eifers&#252;chtiges, r&#228;nkes&#252;chtiges Weib, das jeden ihrer Schritte bewacht, jedes ihrer Worte anders auslegt und ihre Umgebung nach Belieben, ohne sie zu fragen, verabschiedet. Und zwischen diesen beiden wenig sympathischen Charakteren der fast idiotische, betrunkene Gro&#223;f&#252;rst, ihr Gemahl, der ihr ohne Scham alle seine Liebesabenteuer erz&#228;hlt.</p>
    <p>Als Gro&#223;f&#252;rstin und Gemahlin Peters war die Lage Katharinas in jeder Beziehung erniedrigend. Neben dem gemeinsamen Schlafzimmer, und nur durch eine Bretterwand getrennt, h&#228;lt er einen stinkenden Hundestall und dressiert seine Meute; in seinem Wohnzimmer h&#228;ngt er eine Ratte auf und bezeichnet dies als eine kriegsgesetzliche Handlung, denn die Ratte habe es gewagt, eine Schildwache aus Zunder, womit der Gro&#223;f&#252;rst t&#228;glich spielte, aufzufressen. Als drastisches Exempel sollte die Rattenleiche drei Tage im Zimmer h&#228;ngen bleiben. Ein anderesmal, als er wie gew&#246;hnlich unmenschlich betrunken ins Schlafzimmer kommt, wo seine Frau schon im Bett liegt, stellt sich Katharina, als ob sie fest schliefe, weil sie es satt ist, fortw&#228;hrend seine Maitressengeschichten mit anzuh&#246;ren. Er schreit und tobt, aber sie h&#246;rt nicht. Da weckt er sie mit Faustschl&#228;gen und geht dann fluchend weg. Und die arme junge Frau weint die ganze Nacht.</p>
    <p>Peter spielte leidenschaftlich gern mit Puppen und anderm Tand und benutzte, da man ihm tags&#252;ber aufpa&#223;te, die N&#228;chte dazu. Wohl oder &#252;bel mu&#223;te auch Katharina, die zu jener Zeit noch mit ihrem Gemahl das Bett teilte, sich an diesen kindischen Vergn&#252;gungen beteiligen. Und geduldig lie&#223; sie alles &#252;ber sich ergehen.</p>
    <p>Aber es sollte noch schlimmer kommen! Man f&#228;ngt an, sie systematisch zu verderben. Man macht ihr den Vorwurf, da&#223; sie keine Kinder bekommt; und als es sich herausstellt, da&#223; die Schuld nicht an ihr liegt, l&#228;&#223;t man ihr durchblicken, eine Gro&#223;f&#252;rstin habe, wenn es sich um das Wohl des Landes handele, nicht die Tugend als erstes in die Wagschale zu werfen. Man geht weiter! Ihre Oberhofmeisterin, die als sittenstreng bekannte Madame Tschoglokoff, l&#228;&#223;t ihr die Wahl zwischen zwei Kammerherrn: Leon Narischkin und Sergius Soltikoff, weil sie gemerkt hat, da&#223; Katharina besonders einen von ihnen — welchen wei&#223; sie nicht bestimmt — nicht ungern sieht. Und als die Gro&#223;f&#252;rstin auf die Frage ihrer Anstandsdame:»Wenn ich nicht irre, so ist es Narischkin?«lebhaft mit» Nein, nein «antwortet, da ruft diese zynisch aus:»Nun, so ist es eben der andere!«Und er war es! Katharina macht nun kein Hehl mehr aus ihrem Verh&#228;ltnis zu dem sch&#246;nen Sergius. Sie liebt ihn ja auch wirklich, liebt wohl zum ersten Male. Sie l&#228;&#223;t sogar in ihren Erinnerungen durchblicken, da&#223; Soltikoff der Vater ihres Sohnes Paul ist.<style name="footnote"> [Fu&#223;note]</style></p>
    <p>Nachdem aber die Grenzen des Wohlanst&#228;ndigen einmal &#252;berschritten sind, wirft sie sich neuen Leidenschaften in die Arme.»Wenn man gef&#228;llt, «sagt sie mit einem fatalistischen Anflug in ihren Memoiren,»so ist der erste Teil der Verf&#252;hrung schon vollzogen, und der zweite kommt leicht dazu. «Sergius Soltikoff bekommt einen Nachfolger: Graf Poniatowski, der sp&#228;ter von ihr zum K&#246;nig von Polen gemacht wird. Seine &#228;u&#223;ere Erscheinung, obwohl ebenfalls edel, konnte zwar nicht mit der gl&#228;nzenden Sch&#246;nheit Sergius' konkurrieren, aber er besa&#223; mehr innern Gehalt, war ganz Weltmann und au&#223;erordentlich unterrichtet. Dieser Verbindung schreibt man die Geburt ihrer Tochter Anna zu. Und nun fliegt Katharina aus einem Arm in den andern, bis sie sich schlie&#223;lich, nur ihrer ma&#223;losen Sinnlichkeit folgend, ohne Wahl einem jeden, der ihr gerade gutd&#252;nkt, hingibt.</p>
    <p>Aber merkw&#252;rdig, diese Frau, die so wenig ihre menschlichen Schw&#228;chen beherrschen konnte, die tiefer als die geringste ihrer Untertaninnen sank, wenn sie mit ihren G&#252;nstlingen w&#252;ste Gelage feierte, blieb in der Oeffentlichkeit immer die stolze, achtunggebietende Herrscherin, eine kluge, geistreiche Frau, die ihrem Lande, wie keine andere, eine Zukunft sicherte. Neben den Orgien, die sie zu feiern liebte, verga&#223; sie doch nie die Pflege ihres Geistes. Bis an ihr Lebensende hat sie unerm&#252;dlich gelernt. Dicke B&#228;nde hat sie durchgew&#228;lzt, mit den bedeutendsten Gelehrten, Dichtern, Schriftstellern und Philosophen ihrer Zeit ist sie in Beziehungen und Briefwechsel gestanden, Voltaire, Diderot und Grimm waren ihre vertrauten Ratgeber. Sie hat Pal&#228;ste gebaut, Schulen, Kirchen, &#246;ffentliche Anstalten errichtet, und das heutige Ru&#223;land verdankt viele seiner Geb&#228;ude und Einrichtungen allein ihr, der gro&#223;en Katharina, der einstigen kleinen deutschen Prinzessin von Anhalt-Zerbst.</p>
    <p>Leider brechen die Aufzeichnungen der Kaiserin gegen Ende des Jahres 1759, also zwei Jahre vor ihrer Thronbesteigung, pl&#246;tzlich ab. Verschiedene Leute behaupten, es seien noch Notizen vorhanden gewesen, die zu einer Weiterbearbeitung und Fortsetzung des Manuskriptes gute Dienste h&#228;tten leisten k&#246;nnen, aber Paul habe dieselben verbrannt. Wieviel daran Wahres ist, hat bis jetzt noch nicht ermittelt werden k&#246;nnen, da jeder Beweis daf&#252;r fehlt. Um indes den Leser auch mit den sp&#228;teren Ereignissen, die nach dem Tode Elisabeths das Land ersch&#252;tterten, einigerma&#223;en bekannt zu machen, haben wir uns entschlossen, Bruchst&#252;cke aus den Memoiren der F&#252;rstin Daschkoff, der &#252;ber die damaligen russischen Verh&#228;ltnisse best unterrichteten Frau, am Schlusse des Werkes anzuf&#252;gen. Ihre Berichte &#252;ber das Leben am Hofe Katharinas und Peters, der freilich nur kurze Zeit den Titel eines Kaisers trug, sind nicht weniger interessant, als die Aufzeichnungen der Kaiserin selbst, denn sie lebte l&#228;ngere Zeit in engster Intimit&#228;t mit Katharina.</p>
    <p>Man wird sich zwar wundern, da&#223; ihre Erz&#228;hlung der Ereignisse, besonders was den Tod Peters, die Thronbesteigung Katharinas und den Charakter des Gro&#223;f&#252;rsten betrifft, nicht immer mit den Berichten der Kaiserin von Ru&#223;land &#252;bereinstimmen. Aber die Ursache davon ist nicht schwer zu erraten. Katharina leugnet direkt in einem Briefe an Poniatowski, was sie bei ihrer Thronbesteigung der F&#252;rstin Daschkoff verdankte. Warum? Weil sie das ganze Verdienst an diesem Ereignis Alexis Orloff, ihrem Geliebten, zukommen lassen wollte. Die F&#252;rstin Daschkoff hingegen hebt sich allzusehr empor, und ihre weibliche Eitelkeit rei&#223;t sie zu Behauptungen hin, die nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Gewi&#223; aber ist, da&#223; sie gro&#223;en Anteil an der Thronumw&#228;lzung des Jahres 1763 gehabt hat, wenn auch die Orloffs die Leiter des Ganzen waren. Ueber den Tod Peters sind heute so ziemlich alle Zweifel gehoben, und in dieser Beziehung kommt der Bericht der F&#252;rstin Daschkoff der Wahrheit n&#228;her, als das, was Katharina in ihrem Brief an Poniatowski dar&#252;ber schreibt.</p>
    <p>Die <emphasis>M&#233;moires de Catherine II., &#233;crites par elle-m&#234;me</emphasis> sind mitunter in einem ziemlich ungelenken, abgerissenen Stil geschrieben, f&#252;r den zum Teil die verschiedenen Abschreiber des Originalmanuskriptes verantwortlich sein m&#246;gen. Soweit es mir angebracht erschien, habe ich diese Stilh&#228;rten in der Uebersetzung beibehalten.</p>
    <p>G. Kuntze.</p>
    <cite>
     <p>Nicht immer ist das Gl&#252;ck so blind, wie man es sich vorstellt. Es ist oft das Resultat wohlberechneter Ma&#223;nahmen, die, von der Allgemeinheit unbemerkt, den Ereignissen vorausgegangen sind. Besonders aber ist es das Ergebnis pers&#246;nlicher Eigenschaften, des Charakters und der Handlungen.</p>
     <p>Um dies etwas mehr verst&#228;ndlich zu machen, komme ich zu folgendem Schlu&#223;:</p>
     <p>Eigenschaften und Charaktere sollen vorherrschen, die Handlungsweise in zweiter Linie kommen, Gl&#252;ck oder Ungl&#252;ck aber den Schlu&#223; bilden.</p>
     <p>Zwei merkw&#252;rdige Beispiele davon sind:</p>
     <p>Peter III.</p>
     <p>Katharina II.</p>
    </cite>
    <empty-line/>
   </section>
   <section>
    <title>
     <p>Erinnerungen der Kaiserin Katharina II</p>
    </title>
    <section>
     <title>
      <p>Erstes Kapitel</p>
     </title>
     <p><image l:href="#GrofrstPetermitGrofrstinKatharinaundSohnPaul1756GemldevonR.M.Lisiewska.jpg"/></p>
     <p>Peter III. und seine Eltern. — Sein Vormund, der Bischof Adolf Friedrich von L&#252;beck. — Seine Erzieherin Holstein. — Elisabeth I. bestimmt ihn zu ihrem Thronerben. — Meine erste Begegnung mit Peter III. — Seine Erziehung und seine Besch&#228;ftigungen in Ru&#223;land. — Meine Ankunft mit meiner Mutter in Moskau. — Der Vizekanzler Bestuscheff-Rjumin. — Gest&#228;ndnisse des Gro&#223;f&#252;rsten gegen mich. — Meine Lehrer in Moskau. — Ich erkranke an einer Brustfellentz&#252;ndung. — Unvernunft meiner Mutter. — Der Gro&#223;f&#252;rst beachtet mich weniger als vorher. — Reise nach dem Kloster Troitza. — Der Marquis de La Ch&#233;tardie. — Man isoliert uns. — Ich erhalte einen Hofstaat. — Der achtsitzige Wagen. — Z&#228;nkereien und Bosheiten zwischen meiner Mutter und dem Gro&#223;f&#252;rsten.</p>
     <p>Die Mutter Peters, eine Tochter Peters I., starb zwei Monate nach seiner Geburt an der Schwindsucht in der kleinen Stadt Kiel in Holstein; vielleicht aber war es auch der Kummer, sich dorthin versetzt zu sehen und so ungl&#252;cklich verheiratet zu sein, der sie dahinraffte. Herzog Karl Friedrich von Holstein, der Neffe Karls XII., K&#246;nigs von Schweden, und Vater Peters III., war ein schwacher, h&#228;&#223;licher, kleiner, kr&#228;nklicher und armer F&#252;rst. Er starb im Jahre 1739 und lie&#223; seinen ungef&#228;hr elfj&#228;hrigen Sohn unter der Vormundschaft seines Vetters Adolf Friedrich, des Bischofs von L&#252;beck, Herzogs von Holstein und sp&#228;teren infolge des Friedens von Abo auf die Empfehlung der Kaiserin Elisabeth erw&#228;hlten K&#246;nigs von Schweden zur&#252;ck. Die oberste Leitung der Erziehung Peters III. war den H&#228;nden des Oberhofmarschalls Brummer, eines geborenen Schweden, anvertraut. Unter dessen Befehlen standen der Oberkammerherr Berkholz und vier Kammerherren, von denen zwei — Adlerfeldt, der Verfasser einer Geschichte Karls XII., und Wachtmeister — Schweden, die beiden andern — Wolf und Madfeld — Holsteiner waren. Man erzog den Prinzen f&#252;r den schwedischen Thron an einem, f&#252;r das Land, in welchem er sich befand, zu gro&#223;en Hofe, der in verschiedene Parteien gespalten war. Diese ha&#223;ten sich gegenseitig bitter. Eine jede von ihnen suchte sich des Geistes des jungen Prinzen, den sie bilden sollten, zu bem&#228;chtigen und folglich auch ihm die Abneigung gegen die ihnen entgegenstehenden Pers&#246;nlichkeiten einzufl&#246;&#223;en. Der Prinz ha&#223;te Brummer im tiefsten Innern seines Herzens und liebte keinen in seiner Umgebung, weil alle ihm unbequem waren.</p>
     <p>Seit seinem zehnten Jahre schon zeigte Peter III. eine starke Neigung zum Trunk. Man zwang ihn von fr&#252;hester Jugend an bei den meisten Festlichkeiten und Vorstellungen bei Hofe gegenw&#228;rtig zu sein und verlor ihn weder Tag noch Nacht aus dem Auge. Die einzigen, die er w&#228;hrend seiner Kindheit und der ersten Jahre seines Aufenthaltes in Ru&#223;land liebte, waren zwei alte Kammerdiener: der Livl&#228;nder Kramer und der Schwede Rumberg. Letzterer, ein ungebildeter und roher Mensch, der unter Karl XII. Dragoner gewesen war, war ihm der angenehmste. Brummer und folglich auch Berkholz, der alles nur mit den Augen des ersteren ansah, waren nat&#252;rlich dem prinzlichen Vormund und Regenten ergeben, w&#228;hrend alle andern mit diesem und mehr noch mit seiner Umgebung unzufrieden waren.</p>
     <p>Als die Kaiserin Elisabeth im Jahre 1741 den russischen Thron bestiegen hatte, schickte sie den Kammerherrn Korf nach Holstein, um ihren Neffen Peter zu holen, den der Prinzregent sofort in Begleitung des Oberhofmarschalls Brummer, der Kammerherren Berkholz und Decken abreisen lie&#223;. Die Freude der Kaiserin bei seiner Ankunft war gro&#223;. Bald darauf begab sie sich zu ihrer Kr&#246;nung nach Moskau, fest entschlossen, den Prinzen zu ihrem Thronerben zu erkl&#228;ren; vorher aber mu&#223;te er zur griechisch-katholischen Religion &#252;bertreten. Die Feinde des Oberhofmarschalls Brummer, namentlich der Gro&#223;kammerherr Graf Bestuscheff und Graf Nikita Iwanowitsch Panin, der lange Zeit russischer Gesandter in Schweden gewesen war, behaupteten, &#252;berzeugende Beweise in H&#228;nden zu haben, da&#223; Brummer, seitdem er die Kaiserin entschlossen sah, ihren Neffen zu ihrem Nachfolger zu erkl&#228;ren, sich ebenso sehr bem&#252;hte, Geist und Herz seines Z&#246;glings zu verderben, als er fr&#252;her bestrebt gewesen war, ihn der schwedischen Krone w&#252;rdig zu machen. Ich selbst aber habe stets an dieser Abscheulichkeit gezweifelt und geglaubt, da&#223; die Erziehung Peters III. ein Widerstreit ungl&#252;cklicher Verh&#228;ltnisse gewesen sind. Im folgenden werde ich erz&#228;hlen, was ich gesehen und geh&#246;rt, und schon daraus wird sich vieles bisher Unverst&#228;ndliche aufkl&#228;ren.</p>
     <p>Ich sah Peter III. zum ersten Male im Jahre 1739, als er elf Jahre alt war, in Eutin bei seinem Vormund, dem F&#252;rstbischof von L&#252;beck, einige Monate nach dem Tode seines Vaters, des Herzogs Karl Friedrich. Der F&#252;rstbischof hatte seine ganze Familie bei sich versammelt, um seinen Z&#246;gling einzuf&#252;hren. Meine Gro&#223;mutter, die Mutter des F&#252;rstbischofs, und meine Mutter, die Schwester desselben, waren zu diesem Zwecke mit mir, die ich damals zehn Jahre z&#228;hlte, nach Hamburg gekommen. Auch Prinz August und Prinzessin Anna, die Geschwister des prinzlichen Vormundes und Regenten von Holstein, waren anwesend. Bei dieser Gelegenheit h&#246;rte ich im Familienkreise davon sprechen, da&#223; der junge Herzog zum Trunke neige und ihn seine Umgebung nur mit M&#252;he verhindern k&#246;nne, sich bei Tische zu betrinken. Er sei starrk&#246;pfig und j&#228;hzornig, liebe seine Umgebung und besonders Brummer sehr wenig; im &#252;brigen aber fehle es ihm nicht an Lebhaftigkeit, obgleich er ein kr&#228;nkliches und ungesundes Aussehen habe. Und in der Tat, er war sehr bla&#223;, au&#223;erordentlich mager und von schw&#228;chlicher Konstitution. Diesem Kinde w&#252;nschte seine Umgebung das Ansehen eines fertigen Menschen zu geben, zu welchem Zwecke man ihn unaufh&#246;rlich bel&#228;stigte und ihn unter einem Drucke hielt, der ihm jene Falschheit einpflanzen mu&#223;te, die seitdem den Kern seines Charakters bildete.</p>
     <p>Bald nach seiner Ankunft in Ru&#223;land folgte dem holsteinischen Hofe eine schwedische Gesandtschaft, um sich von der Kaiserin ihren Neffen zur Nachfolge auf den schwedischen Thron auszubitten. Aber Elisabeth, die schon, wie oben bemerkt, ihre Absichten durch die Friedenspr&#228;liminarien von Abo erkl&#228;rt hatte, antwortete dem schwedischen Landtage, sie habe ihren Neffen zum Erben des russischen Thrones ernannt und halte sich strikt an die Pr&#228;liminarien von Abo, welche f&#252;r Schweden den Prinzregenten von Holstein zum Kronerben bestimmten.</p>
     <p>Peter III. wurde also zum Erben Elisabeths und Gro&#223;f&#252;rsten von Ru&#223;land erkl&#228;rt, nachdem er sein Glaubensbekenntnis, dem Ritus der griechischen Religion gem&#228;&#223;, abgelegt hatte. Zum Lehrer erhielt er den nachmaligen Erzbischof von Pleskow, Simon Theodorski. Der Prinz war im strengsten und intolerantesten lutherischen Ritus getauft und erzogen worden. Da er schon von Kindheit an stets jedem Unterricht abgeneigt war, habe ich von seiner Umgebung sagen h&#246;ren, da&#223; man in Kiel die gr&#246;&#223;te M&#252;he gehabt, ihn an Sonn- und Festtagen in die Kirche zu f&#252;hren, sowie ihn die Pflichten der Andachts&#252;bungen erf&#252;llen zu lassen. Auch bei Simon Theodorski soll er sich durch Mangel an religi&#246;sem Gef&#252;hl ausgezeichnet haben. Besonders aber war Seine kaiserliche Hoheit darauf bedacht, &#252;ber jeden Punkt zu streiten, und oft wurde seine Umgebung herbeigerufen, um den heftigen Z&#228;nkereien ein Ende zu machen, oder sie zu mildern. Endlich, nach vielen Verdrie&#223;lichkeiten, unterwarf er sich dem Willen seiner Tante, obgleich er, sei es nun aus Vorurteil, Gewohnheit oder Widerspruchsgeist, oft merken lie&#223;, da&#223; es ihm lieber w&#228;re, nach Schweden zu gehen, als in Ru&#223;land zu bleiben. Er behielt Brummer, Berkholz und seine holsteinische Umgebung bis zu seiner Verheiratung bei sich. Nur der Form halber hatte man ihm noch einige andere Lehrer beigegeben: Isaak Wessedowski f&#252;r die russische Sprache, der indes zuerst sehr selten und sp&#228;ter gar nicht mehr kam, ferner Professor Stehlein, der ihn Mathematik und Geschichte lehren sollte, im Grunde aber mit ihm spielte und ihm als Hanswurst diente. Der flei&#223;igste Lehrer war der Balletmeister Laud&#233;, der ihn das Tanzen lehrte.</p>
     <p>In seinen inneren Gem&#228;chern besch&#228;ftigte sich der Gro&#223;f&#252;rst anfangs mit nichts anderem, als ein paar Bediente, die ihm als Kammerdiener beigegeben waren, exerzieren zu lassen. Er gab ihnen Grad und Rang und degradierte sie nach Belieben. Es war die reinste Kinderei. Ueberhaupt war er sehr kindisch, obgleich er schon sechzehn Jahre z&#228;hlte.</p>
     <p>Am 9. Februar des Jahres 1744, als der russische Hof in Moskau war, kam ich mit meiner Mutter dort an. Der russische Hof war damals in zwei gro&#223;e Parteien gespalten. An der Spitze der einen, die sich aus ihrem Verfall zu erheben begann, stand der Vizekanzler Graf Bestuscheff-Rjumin. Er wurde weit mehr gef&#252;rchtet als geliebt, war ein &#228;u&#223;erst intriganter und argw&#246;hnischer Mensch, fest und unerschrocken in seinen Grunds&#228;tzen, ziemlich tyrannisch, ein unvers&#246;hnlicher Feind, aber Freund seiner Freunde, die er nur verlie&#223;, wenn sie selbst ihm den R&#252;cken kehrten; &#252;brigens schwierig im Umgang und oft kleinlich. Er stand an der Spitze der ausw&#228;rtigen Angelegenheiten. Da er die Umgebung der Kaiserin zu bek&#228;mpfen hatte, war er vor der Reise nach Moskau ein wenig im Nachteile, begann sich aber bald zu erheben. Er hielt es mit den H&#246;fen von Wien, Sachsen und England, und meine und meiner Mutter Ankunft war ihm daher nicht angenehm, denn sie war das geheime Werk der ihm feindlich gesinnten Partei. Obgleich die Feinde des Grafen Bestuscheff sehr zahlreich waren, so zitterten doch alle vor ihm. Er hatte vor ihnen den Vorteil seiner Stellung und seines Charakters voraus, der ihn weit &#252;ber die Politiker der Vorzimmer erhob.</p>
     <p>Die Bestuscheff entgegengesetzte Partei stand auf seiten Frankreichs, seines Sch&#252;tzlings Schweden und des K&#246;nigs von Preu&#223;en. Der Marquis de La Ch&#233;tardie war ihre Seele, und die von Holstein gekommenen Hofleute waren ihre Matadore. Sie hatten Lestocq, einer der Hauptbeteiligten an der Revolution, welcher die Kaiserin Elisabeth auf den russischen Thron gebracht hatte, f&#252;r sich gewonnen, und dieser war einer der ersten Vertrauten der Kaiserin. Seit dem Tode der Kaiserin Katharina I. war er Elisabeths Leibarzt gewesen, hatte der Mutter sowie der Tochter gro&#223;e Dienste geleistet, und es fehlte ihm weder an Geist, noch Schlauheit und Intrige, aber er war schlecht und von finsterem und b&#246;sem Charakter. Alle jene Fremden unterst&#252;tzten diese Partei und dr&#228;ngten besonders den Grafen Michael Woronzow vor, der ebenfalls an der Revolution teilgenommen und Elisabeth in der Nacht, als sie den Thron bestieg, begleitet hatte. Sie hatte ihm die Nichte der Kaiserin Katharina I., Gr&#228;fin Anna Karlowna Skawronski, zur Frau gegeben, welche in der N&#228;he der Kaiserin Elisabeth erzogen und ihr sehr ergeben war. Auch Graf Alexander Rumianzoff, der Vater des Marschalls, stand auf seiten dieser Partei. Er hatte den Frieden von Abo mit Schweden unterzeichnet, einen Frieden, bei dem Bestuscheff wenig zu Rate gezogen worden war. Au&#223;erdem z&#228;hlten sie den Generalprokurator Trubetzkoi, sowie die ganze Familie dieses Namens und folglich auch den Prinzen von Hessen-Homburg, der eine Prinzessin Trubetzkoi geheiratet hatte, zu ihren Anh&#228;ngern. Obgleich damals sehr angesehen, war der Prinz von Hessen-Homburg eigentlich nichts durch sich selbst; sein ganzes Ansehen verdankte er nur der zahlreichen Familie seiner Frau, deren Vater und Mutter damals noch lebten, und von denen besonders die Mutter gro&#223;en Einflu&#223; auf den russischen Thron hatte.</p>
     <p>Die &#252;brige Umgebung der Kaiserin bestand damals aus der Familie Schuwaloff. Diese hielt in jeder Beziehung dem Oberj&#228;germeister Razumowski das Gleichgewicht, der f&#252;r den Augenblick der erkl&#228;rte G&#252;nstling war.</p>
     <p>Graf Bestuscheff wu&#223;te von ihnen Nutzen zu ziehen, aber seine Hauptst&#252;tze war der Baron Tscherkassoff, Kabinettssekret&#228;r der Kaiserin, der schon im Kabinett Peters I. gedient hatte. Er war ein roher und starrk&#246;pfiger Mensch, der Ordnung und Gerechtigkeit wollte und alles im gewohnten Gange zu halten w&#252;nschte. Der Rest des Hofes stellte sich auf die eine oder die andere Seite, je nach seinen pers&#246;nlichen Interessen und Ansichten.</p>
     <p>Wie es schien, freute sich der Gro&#223;f&#252;rst &#252;ber die Ankunft meiner Mutter und &#252;ber die meinige sehr. W&#228;hrend der ersten Tage bewies er mir, der fast F&#252;nfzehnj&#228;hrigen, viele Aufmerksamkeiten. Aber w&#228;hrend dieses kurzen Zeitraumes sah und begriff ich nur zu gut, da&#223; er sich aus der Nation, &#252;ber die er zu herrschen bestimmt war, sehr wenig machte, an seinem lutherischen Glauben festhielt, seine Umgebung nicht liebte und sehr kindisch war. Ich schwieg meist und h&#246;rte ihm zu, was mir sofort sein Vertrauen gewann. Dabei erinnere ich mich, da&#223; er mir unter anderem auch sagte, was ihm am meisten an mir gefalle, sei, da&#223; ich seine Cousine w&#228;re und er mit mir als seiner Verwandten r&#252;ckhaltslos sprechen k&#246;nne. Darauf erz&#228;hlte er mir, da&#223; er in eine der Ehrendamen der Kaiserin verliebt sei, die nach dem Ungl&#252;ck ihrer Mutter, einer Madame Lapukin, welche nach Sibirien verdammt worden war, den Hof h&#228;tte verlassen m&#252;ssen. Er habe sehr gew&#252;nscht, sie zu heiraten, sei aber jetzt fest entschlossen, sich mit mir zu verm&#228;hlen, weil es seine Tante befehle. Err&#246;tend h&#246;rte ich diese verwandtschaftlichen Mitteilungen an und dankte ihm f&#252;r sein vorzeitiges Vertrauen; aber im Grunde meines Herzens betrachtete ich mit Erstaunen seine Unvorsichtigkeit und den Mangel an Urteil &#252;ber viele Verh&#228;ltnisse.</p>
     <p>Zehn Tage nach meiner Ankunft in Moskau, es war an einem Sonnabend, begab sich die Kaiserin ins Kloster Troitza, w&#228;hrend der Gro&#223;f&#252;rst bei uns in Moskau blieb. Man hatte mir schon drei Lehrer gegeben: Simon Theodorski, um mich in der griechischen Religion zu unterrichten, Basil Abaduroff f&#252;r die russische Sprache und den Ballettmeister Laud&#233; f&#252;r den Tanz. Um schnellere Fortschritte in der russischen Sprache zu machen, stand ich des Nachts auf und lernte, w&#228;hrend alles schlief, die mir von Abaduroff gegebenen Hefte auswendig. Da mein Zimmer warm war und ich keine Erfahrungen hinsichtlich des Klimas hatte, unterlie&#223; ich es, mir Schuhe und Str&#252;mpfe anzuziehen und studierte so wie ich aus dem Bett kam. In der Folge wurde ich nach vierzehn Tagen von einer Brustfellentz&#252;ndung befallen, die mich hinwegzuraffen drohte. Sie begann am Dienstage nach der Abreise der Kaiserin mit einem Sch&#252;ttelfroste, als ich mich eben angekleidet hatte, um mit meiner Mutter beim Gro&#223;f&#252;rsten zu Mittag zu speisen. Nur mit M&#252;he erhielt ich von meiner Mutter die Erlaubnis, mich zu Bett zu legen. Als sie vom Diner zur&#252;ckkehrte, fand sie mich fast besinnungslos, fieberhaft hei&#223; und mit einem unertr&#228;glichen Schmerz in der Seite. Sie glaubte, ich w&#252;rde die Pocken bekommen, schickte nach Aerzten und forderte, da&#223; sie mich demgem&#228;&#223; behandelten. Die Aerzte behaupteten, man m&#252;sse mir zur Ader lassen, sie aber verweigerte ihre Zustimmung, weil man, wie sie sagte, durch Aderla&#223; ihren Bruder in Ru&#223;land an den Pocken habe sterben lassen, und sie wolle nicht, da&#223; mir dasselbe gesch&#228;he. Die Aerzte und die Umgebung des Gro&#223;f&#252;rsten, welche die Pocken nicht gehabt hatten, schickten nun einen genauen Bericht &#252;ber den Stand der Dinge an die Kaiserin, w&#228;hrend ich im Bette lag, umgeben von meiner Mutter und den Aerzten, die miteinander stritten, bewu&#223;tlos, im hitzigsten Fieber und mit einem Schmerz in der Seite, der mir furchtbare Leiden verursachte und Seufzer entri&#223;, wof&#252;r meine Mutter mich schalt und von mir verlangte, da&#223; ich meine Leiden geduldig ertrage.</p>
     <p>Endlich am Sonnabend Abend um sieben Uhr, also am f&#252;nften Tage meiner Krankheit, kam die Kaiserin aus dem Kloster Troitza zur&#252;ck. Sowie sie ihren Wagen verlassen hatte, begab sie sich in mein Zimmer, wo sie mich ohne Besinnung fand. Mit ihr kamen der Graf Lestocq und ein Wundarzt, und nachdem sie den Rat der Aerzte geh&#246;rt, setzte sie sich selbst auf den Rand meines Bettes und befahl, mir sofort zur Ader zu lassen. In dem Augenblick, wo dies geschah, kam ich wieder zu mir und sah mich, als ich die Augen &#246;ffnete, in den Armen der Kaiserin, welche mich st&#252;tzte. Siebenundzwanzig Tage schwebte ich zwischen Leben und Tod, w&#228;hrend man mir sechzehnmal zur Ader lie&#223;, und bisweilen viermal an einem Tage. Meine Mutter durfte kaum noch mein Zimmer betreten. Sie widersetzte sich fortw&#228;hrend gegen diese h&#228;ufigen Aderl&#228;sse und behauptete &#246;ffentlich, man wolle mich umbringen. Schlie&#223;lich aber begann sie sich doch zu &#252;berzeugen, da&#223; ich die Pocken nicht bekommen w&#252;rde. Die Kaiserin hatte die Gr&#228;fin Rumianzoff und mehrere andere Damen zu mir geschickt, und es schien, als ob man dem Urteile meiner Mutter mi&#223;traue. Endlich &#246;ffnete sich der innerliche Absze&#223; an meiner rechten Seite durch die Bem&#252;hungen des portugiesischen Arztes Sanches. Ich brach ihn aus, und von diesem Augenblick an kehrte mein Bewu&#223;tsein vollkommen zur&#252;ck. Sofort aber bemerkte ich, da&#223; das Benehmen meiner Mutter w&#228;hrend meiner Krankheit ihr die Mi&#223;billigung aller zugezogen hatte. Als sie mich sehr krank sah, wollte sie einen lutherischen Pastor zu mir rufen lassen, und man sagte mir sp&#228;ter, da&#223; man einen Augenblick, wo ich bei Bewu&#223;tsein war, benutzte, mir diesen Vorschlag zu machen, da&#223; ich jedoch antwortete:»Wozu? schickt lieber nach Simon Theodorski; mit diesem will ich gerne sprechen. «Man holte ihn, und er sprach mit mir in Gegenwart der Anwesenden auf eine Weise, die jedermann befriedigte. Dies machte einen sehr guten Eindruck auf die Kaiserin und den ganzen Hof.</p>
     <p>Aber noch ein anderer kleinerer Umstand schadete meiner Mutter sehr. Um Ostern lie&#223; sie mir eines Morgens durch eine Kammerfrau sagen, ich m&#246;chte ihr einen blauen, silberdurchwirkten Stoff abtreten, den mir mein Onkel bei meiner Abreise nach Ru&#223;land geschenkt hatte, weil ich gro&#223;en Gefallen daran fand. Ich lie&#223; ihr erwidern, es stehe ganz bei ihr, ihn zu nehmen, obgleich ich ihn sehr liebe, weil ihn mir mein Onkel, als er gesehen, da&#223; er mir gefalle, geschenkt habe. Da nun die Personen meiner Umgebung merkten, da&#223; ich meinen Stoff nur ungern hergab, und bedachten, wie lange ich zwischen Leben und Tod geschwebt, und seit wie wenigen Tagen ich mich erst etwas besser f&#252;hlte, besprachen sie unter einander die Unklugheit meiner Mutter, einem sterbenden Kinde das geringste Vergn&#252;gen zu mi&#223;g&#246;nnen, w&#228;hrend sie, statt diesen Stoff an sich zu rei&#223;en, ihn lieber gar nicht h&#228;tte erw&#228;hnen sollen. Man erz&#228;hlte den Vorgang der Kaiserin, die mir auf der Stelle mehrere reiche und pr&#228;chtige Stoffe schickte, unter andern auch einen blauen silberdurchwirkten. Meiner Mutter jedoch schadete dies bei ihr ungemein, und man beschuldigte sie, weder Z&#228;rtlichkeit noch Schonung f&#252;r mich zu empfinden, w&#228;hrend meiner Krankheit hatte ich mich daran gew&#246;hnt, die Augen geschlossen zu halten, so da&#223; man glaubte, ich schliefe; dann sprachen die Gr&#228;fin Rumianzoff und die andern Damen unter sich, was sie auf dem Herzen hatten, wodurch ich viele Dinge erfuhr.</p>
     <p>Als es mir ein wenig besser ging, brachte der Gro&#223;f&#252;rst den Abend im Zimmer meiner Mutter zu, welches auch das meinige war. Er und alle andern schienen das gr&#246;&#223;te Interesse an meinem Zustande zu nehmen, und die Kaiserin hatte sogar oft Tr&#228;nen in den Augen. Endlich, am 21. April 1744, meinem f&#252;nfzehnten Geburtstage, war ich imstande, zum ersten Male nach dieser schrecklichen Krankheit in Gesellschaft zu erscheinen.</p>
     <p>Ich glaube, man war &#252;ber meinen Anblick nicht sehr erbaut. Ich war mager wie ein Skelett geworden, war gewachsen, aber mein Gesicht und meine Z&#252;ge hatten sich verl&#228;ngert, die Haare fielen mir aus und ich war totenbleich. Ich selbst fand mich zum Erschrecken h&#228;&#223;lich und konnte meine Z&#252;ge kaum wiedererkennen. Die Kaiserin schickte mir auch deshalb einen Schminktopf und befahl mir, etwas Rot aufzulegen.</p>
     <p>Mit dem Beginne des Fr&#252;hlings und des sch&#246;nen Wetters h&#246;rte die uns vom Gro&#223;f&#252;rsten bewiesene Teilnahme auf. Er zog es vor, spazieren zu gehen oder in der Umgebung von Moskau zu schie&#223;en. Zuweilen jedoch a&#223; er mit uns zu Mittag oder zu Abend und setzte dann seine kindischen Gest&#228;ndnisse gegen mich fort, w&#228;hrend seine Umgebung sich mit meiner Mutter unterhielt. Diese empfing sehr viel Besuch und es fanden bei ihr h&#228;ufig Unterredungen statt, welche den nicht daran Beteiligten &#228;u&#223;erst mi&#223;fielen. Besonders war dies bei dem Grafen Bestuscheff der Fall, dessen Feinde sich bei uns versammelten, unter andern auch der Marquis de La Ch&#233;tardie, der damals zwar noch keine offizielle Stellung im Staate einnahm, aber schon seine Beglaubigungsschreiben als Gesandter des franz&#246;sischen Hofes in der Tasche hatte.</p>
     <p>Im Mai begab sich die Kaiserin wieder ins Kloster Troitza, wohin der Gro&#223;f&#252;rst, ich und meine Mutter ihr folgten. Schon seit einiger Zeit begann die Kaiserin meine Mutter mit gro&#223;er K&#228;lte zu behandeln, und die Ursache davon sollten wir bald im Kloster Troitza erfahren. Eines Nachmittags, als der Gro&#223;f&#252;rst in unserem Zimmer war, trat die Kaiserin pl&#246;tzlich ein und forderte meine Mutter auf, ihr in das ansto&#223;ende Gemach zu folgen. Graf Lestocq begleitete sie beide, w&#228;hrend der Gro&#223;f&#252;rst und ich uns unterdessen ans Fenster setzten. Die Unterredung dauerte sehr lange. Endlich sahen wir den Grafen Lestocq heraustreten, der im Vor&#252;bergehen sich dem Gro&#223;f&#252;rsten und mir n&#228;herte, und als er uns lachen sah, sagte:»Diese gro&#223;e Heiterkeit wird bald ein Ende haben. «Und dann, gegen mich gewandt, fuhr er fort:»Sie haben weiter nichts zu tun, als Ihr Gep&#228;ck in Ordnung zu bringen, denn Sie werden sofort nach Hause zur&#252;ckkehren. «Als der Gro&#223;f&#252;rst wissen wollte, weshalb, antwortete Lestocq:»Das werden Sie sp&#228;ter erfahren. «Dann ging er hinaus, um seinen mir unbekannten Auftrag auszurichten, uns, den Gro&#223;f&#252;rsten und mich, unsern Gedanken &#252;ber das eben Geh&#246;rte &#252;berlassend. Die Bemerkungen des Gro&#223;f&#252;rsten waren in Worten, die meinigen in Gedanken. Er sagte:»Aber wenn Ihre Mutter Fehler begangen hat, so haben Sie doch nicht auch welche begangen, «worauf ich ihm erwiderte:»Meine Pflicht ist, meiner Mutter zu folgen und zu tun, was sie mir befiehlt. «Uebrigens sah ich deutlich, da&#223; er mich ohne gro&#223;es Bedauern verlassen haben w&#252;rde, was mich betraf, so war er mir bei seiner Sinnesart ziemlich gleichg&#252;ltig, aber die Krone von Ru&#223;land war es mir nicht. — Endlich &#246;ffnete sich die T&#252;r des Schlafzimmers, und die Kaiserin trat mit hochrotem Gesicht und erz&#252;rnter Miene heraus. Meine Mutter folgte ihr mit ger&#246;teten und tr&#228;nenerf&#252;llten Augen. Als wir uns beeilten, von der ziemlich hohen Fensterbank, auf die wir uns gesetzt hatten, hinabzuspringen, mu&#223;te die Kaiserin l&#228;cheln, k&#252;&#223;te uns beide und ging. Nachdem sie sich entfernt hatte, erfuhren wir allm&#228;hlich, um was es sich handelte.</p>
     <p>Der Marquis de La Ch&#233;tardie, der fr&#252;her — oder besser gesagt, bei seiner ersten Gesandtschaftsreise nach Ru&#223;land — die Gunst und das Vertrauen der Kaiserin in hohem Ma&#223;e besessen hatte, sah sich bei seiner zweiten Reise in seinen Hoffnungen get&#228;uscht. In seinen Reden zwar m&#228;&#223;igte er sich, seine Briefe aber waren voll der bittersten Galle. Man hatte sie ge&#246;ffnet und entziffert, in ihnen die Einzelheiten seiner Unterhaltungen mit meiner Mutter und vielen andern Personen &#252;ber die Zeitverh&#228;ltnisse und zwar in einem der Kaiserin ung&#252;nstigen Sinne entdeckt, und es war der Befehl erteilt worden, den Marquis de La Ch&#233;tardie, der so wenig Diplomatie gezeigt, des Landes zu verweisen. Man nahm ihm den St. Andreasorden und das Portr&#228;t der Kaiserin, lie&#223; ihm indes alle sonstigen Kostbarkeiten, die er einst von ihr zum Geschenk erhalten. Ich wei&#223; indes nicht, ob es meiner Mutter gelang, sich vor der Kaiserin zu rechtfertigen, aber aus unserer Abreise wurde nichts. Meine Mutter jedoch wurde stets mit gro&#223;er Zur&#252;ckhaltung und K&#228;lte behandelt. Es ist mir unbekannt, was zwischen ihr und de La Ch&#233;tardie vorgefallen war, aber ich erinnere mich, da&#223; er sich eines Tages an mich wandte und mich begl&#252;ckw&#252;nschte, mein Haar mit B&#228;ndern geschm&#252;ckt zu haben. Darauf erwiderte ich ihm:»Um der Kaiserin zu gefallen, w&#252;rde ich mich auf jede m&#246;gliche Art frisieren, die sie liebt. «Als er dies h&#246;rte, wandte er sich ab, entfernte sich nach einer andern Seite und sprach nicht wieder mit mir.</p>
     <p>Mit dem Gro&#223;f&#252;rsten nach Moskau zur&#252;ckgekehrt, isolierte man meine Mutter und mich noch mehr als zuvor, wir erhielten weniger Besuch, und ich wurde zur Ablegung meines Glaubensbekenntnisses vorbereitet. F&#252;r diese Zeremonie setzte man den 28. Juni, und den darauffolgenden, den Peterstag, f&#252;r meine Verlobung mit dem Gro&#223;f&#252;rsten fest. Ich erinnere mich, da&#223; der Marschall Brummer w&#228;hrend dieser Zeit wiederholt Klagen &#252;ber seinen Z&#246;gling bei mir vorbrachte, und mich dazu verwenden wollte, seinen Gro&#223;f&#252;rsten zu bessern oder anzufeuern. Aber ich sagte ihm, das sei mir unm&#246;glich, denn dadurch w&#252;rde ich ihm ebenso verha&#223;t werden, wie es seine Umgebung schon w&#228;re.</p>
     <p>Damals schlo&#223; meine Mutter sich eng an den Prinzen und die Prinzessin von Hessen an, mehr aber noch an den Bruder der letzteren, den Kammerherrn von Retzki. Diese Freundschaft aber mi&#223;fiel der Gr&#228;fin Rumianzoff, dem Marschall Brummer, kurz, jedermann. W&#228;hrend sie mit ihren Freunden in ihrem Zimmer war, besch&#228;ftigten der Gro&#223;f&#252;rst und ich uns damit, im Vorzimmer, in welchem uns niemand st&#246;rte, umherzul&#228;rmen, denn an jugendlich-kindlicher Lebhaftigkeit fehlte es uns beiden nicht.</p>
     <p>Im Juli feierte die Kaiserin das Fest des mit Schweden geschlossenen Friedens, bei welcher Gelegenheit f&#252;r mich, als verlobte Gro&#223;f&#252;rstin von Ru&#223;land, ein Hofstaat eingerichtet wurde. Gleich nach diesem Feste lie&#223; uns die Kaiserin nach Kiew abreisen. Sie selbst folgte uns einige Tage sp&#228;ter, wir reisten in kleinen Tagereisen; meine Mutter und ich, die Gr&#228;fin Rumianzoff und eine Ehrendame meiner Mutter in einem, der Gro&#223;f&#252;rst, Brummer, Berkholz und Decken in einem andern Wagen. Eines Nachmittags wollte der Gro&#223;f&#252;rst, der sich in Gesellschaft seiner Erzieher langweilte, mit meiner Mutter und mir fahren. Sowie er aber in unserm Wagen sa&#223;, weigerte er sich, ihn wieder zu verlassen. Hierauf war meine Mutter, die es langweilte, Tag f&#252;r Tag mit mir und ihm zu fahren, darauf bedacht, die Gesellschaft zu vergr&#246;&#223;ern. Sie teilte ihre Absicht den jungen Herren unseres Gefolges mit, unter denen sich auch F&#252;rst Galitzin — der nachmalige Marschall dieses Namens — und Graf Zacharias Czernitscheff befanden. Man nahm einen der Reisewagen, welche unsere Betten trugen, stellte rings herum B&#228;nke hinein, und Tags darauf bestiegen wir ihn, der Gro&#223;f&#252;rst, meine Mutter, ich, F&#252;rst Galitzin, Graf Czernitscheff und ein bis zwei der j&#252;ngsten Herren unseres Gefolges. Auf diese Weise legte die Gesellschaft in unserm Wagen den Rest der Reise sehr vergn&#252;gt zur&#252;ck. Aber alle, die nicht mit uns fuhren, emp&#246;rten sich dagegen, und besonders mi&#223;fiel dies dem Oberhofmarschall Brummer, dem Oberkammerherrn Berkholz, der Gr&#228;fin Rumianzoff, der Ehrendame meiner Mutter, aufs h&#246;chste, weil sie nicht mit dabei waren. Und w&#228;hrend wir unterwegs lachten, langweilten und &#228;rgerten sie sich.</p>
     <p>So kamen wir nach drei Wochen in Koselsk an, wo wir weitere drei Wochen auf die Kaiserin warteten, deren Reise unterwegs durch verschiedene Zwischenf&#228;lle verz&#246;gert worden war. Wir erfuhren in Koselsk, da&#223; sie unterwegs mehrere Personen ihres Gefolges verbannt habe und in sehr &#252;bler Laune sei. Endlich, Mitte August, kam sie in Koselsk an, und wir blieben dort mit ihr bis Ende August. Hier spielte man vom Morgen bis zum Abend in einem gro&#223;en Saale inmitten des Hauses Pharo, und zwar sehr hoch. Uebrigens wohnten wir sehr eng. Meine Mutter und ich schliefen in demselben Zimmer, die Gr&#228;fin Rumianzoff und die Ehrendame meiner Mutter im Vorzimmer, und ebenso alle andern. Eines Tages kam der Gro&#223;f&#252;rst in das Zimmer meiner Mutter, als sie eben mit Schreiben besch&#228;ftigt war. Neben ihr stand ihr Geldkasten ge&#246;ffnet, und er wollte aus Neugier darin herumsuchen. Meine Mutter jedoch sagte ihm, er solle ihn nicht anr&#252;hren, und er entfernte sich auch wirklich, um im Zimmer umherzuspringen. Als er aber, um mich zum Lachen zu bringen, bald nach dieser, bald nach jener Seite sprang, blieb er an dem Deckel des offenen Geldkastens h&#228;ngen und warf ihn um. Nun wurde meine Mutter b&#246;se, und es entspann sich zwischen ihnen ein heftiger Wortwechsel. Meine Mutter beschuldigte ihn, den Geldkasten absichtlich umgesto&#223;en zu haben, er wiederum beklagte sich &#252;ber ihre Ungerechtigkeit, und beide wandten sich an mich, um mein Zeugnis anzurufen. Da ich die Gem&#252;tsart meiner Mutter kannte, f&#252;rchtete ich Ohrfeigen zu bekommen, wenn ich nicht ihrer Meinung w&#228;re; ebensowenig aber wollte ich l&#252;gen, als dem Gro&#223;f&#252;rsten mi&#223;fallen, und befand mich also zwischen zwei Feuern. Dennoch sagte ich meiner Mutter, ich glaubte nicht, da&#223; Absichtlichkeit bei dem Gro&#223;f&#252;rsten vorgelegen habe, sondern sein Rock w&#228;re beim Springen an dem Deckel des Kastens h&#228;ngen geblieben, der auf einem schmalen Tabourett stand. Nun wandte sich meine Mutter gegen mich, denn wenn sie erz&#252;rnt war, mu&#223;te sie irgend jemand haben, an dem sie ihre Wut auslassen konnte. Ich schwieg und fing an zu weinen. Als der Gro&#223;f&#252;rst sah, wie der ganze Zorn meiner Mutter mich traf, weil ich ein Zeugnis zu seinen Gunsten abgegeben, und da&#223; ich weinte, klagte er meine Mutter der Ungerechtigkeit an und antwortete w&#252;tend auf ihre Zornesausbr&#252;che. Sie ihrerseits sagte ihm, er sei ein schlecht erzogener kleiner Junge; kurz, man kann einen Zank kaum weiter treiben, ohne handgreiflich zu werden, was sie schlie&#223;lich aber doch nicht taten. Seitdem war der Gro&#223;f&#252;rst meiner Mutter gram, und nie verga&#223; er ihr diesen Streit. Meine Mutter lie&#223; es gleichfalls an Bitterkeit ihm gegen&#252;ber nicht fehlen, und ihre Art, mit einander zu verkehren, zog fortw&#228;hrend Unannehmlichkeiten, Mi&#223;trauen und gereizte Stimmung nach sich. Selbst in meiner Gegenwart wu&#223;ten sie dies nicht zu verbergen. Vergebens bem&#252;hte ich mich, sie zu bes&#228;nftigen, was mir indes nur in ganz seltenen Augenblicken gelang, und dann auch nur auf kurze Zeit. Immer hatten sie Sarkasmen gegen einander zur Hand. Meine Lage wurde dadurch von Tag zu Tag peinlicher; der einen suchte ich zu gehorchen, dem andern zu gefallen. Wirklich &#246;ffnete mir der Gro&#223;f&#252;rst damals sein Herz mehr als allen andern, denn er sah, da&#223; meine Mutter h&#228;ufig gegen mich losfuhr, wenn sie mit ihm nicht anbinden konnte. Nat&#252;rlich schadete mir das in seinen Augen nicht, weil er sich meiner dadurch versichert hielt.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Zweites Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Einzug in Kiew und R&#252;ckkehr nach Moskau. — Festlichkeiten. — Meine Schulden. — Meine finanzielle Lage — Die Feinde meiner Mutter. — Der Gro&#223;f&#252;rst erkrankt an den Masern. — Reise nach Petersburg. — Geburtstagsfeier der Kaiserin in Twer. — Der Gro&#223;f&#252;rst bekommt die Pocken. — F&#252;rst Galitzin und Zacharias Czernitscheff. — Wir reisen miteinander nach Petersburg weiter. — Meine Besch&#228;ftigungen. — Graf Gyllenburg. — Schilderung meines eigenen Ichs. — Der Gro&#223;f&#252;rst kehrt nach seiner Genesung nach Petersburg zur&#252;ck. — Feier des siebzehnten Geburtstages Peters. — Die Kaiserin lobt meine Aussprache des Russischen. — Verdru&#223; meiner Mutter. — Prinz August von Holstein, ihr Bruder. — Man gibt mir russische Kammerfrauen.</emphasis></p>
     <p>Am 29. August zogen wir endlich in Kiew ein. wir blieben zehn Tage dort und kehrten darauf nach Moskau, ganz und gar in derselben Weise wie wir gekommen waren, zur&#252;ck.</p>
     <p>In Moskau verging dann der ganze Herbst mit Theater, Ballett und Hofmaskeraden. Trotz aller Feste aber bemerkte man, da&#223; die Kaiserin h&#228;ufig verstimmt war. Eines Tages, als meine Mutter und ich mit dem Gro&#223;f&#252;rsten in einer der kaiserlichen gegen&#252;berliegenden Loge im Theater sa&#223;en, bemerkte ich, da&#223; die Kaiserin sehr heftig und aufgebracht mit dem Grafen Lestocq sprach. Als sie zu Ende geredet, verlie&#223; Lestocq sie, kam in unsere Loge, n&#228;herte sich mir und sagte:»Haben Sie gesehen, wie die Kaiserin mit mir gesprochen hat?«Ich antwortete bejahend.»Nun, «fuhr er fort,»sie ist sehr b&#246;se auf Sie.«—»Auf mich? und weshalb?«erwiderte ich.»Weil Sie viel Schulden gemacht haben. Als <emphasis>sie</emphasis> Prinzessin gewesen, habe sie ebenfalls keine andere Einnahme gehabt und noch dazu f&#252;r ein ganzes Haus sorgen m&#252;ssen, doch sie habe sich geh&#252;tet, Schulden zu machen, weil sie gewu&#223;t, da&#223; niemand dieselben f&#252;r sie bezahlen werde. «Er sagte dies alles in einem &#228;rgerlichen, trockenen Ton, wahrscheinlich, damit die Kaiserin aus ihrer Loge sehen sollte, wie er sich seines Auftrages entledigte. Die Tr&#228;nen traten mir in die Augen, aber ich schwieg. Nachdem er ausgeredet, entfernte er sich. Der Gro&#223;f&#252;rst, der neben mir sa&#223; und den gr&#246;&#223;ten Teil unserer Unterhaltung geh&#246;rt hatte, fragte mich nach dem, was er nicht verstanden und gab mir dann mehr durch Mienen als durch Worte zu verstehen, da&#223; er der Meinung seiner Frau Tante sei und es ganz recht finde, da&#223; man mich gescholten habe. Dies entsprach durchaus seiner Art und Weise: er glaubte sich der Kaiserin angenehm zu machen, indem er auf ihre Ansichten einging, wenn sie jemand z&#252;rnte. Als meine Mutter h&#246;rte, um was es sich handele, erkl&#228;rte sie, man habe ja alle m&#246;glichen Mittel angewandt, mich ihrer Autorit&#228;t zu entziehen und mich in den Stand gesetzt, ohne ihren Rat zu handeln, so da&#223; sie ihre H&#228;nde in Unschuld wasche. So nahmen sie beide gegen mich Partei.</p>
     <p>Ich selbst w&#252;nschte nichts mehr, als meine Angelegenheiten sofort in Ordnung zu bringen und forderte am n&#228;chsten Tag meine Rechnungen. Aus diesen ersah ich, da&#223; sich meine Ausgaben auf 17 000 Rubel beliefen. Vor der Abreise von Moskau nach Kiew hatte die Kaiserin mir 15 000 Rubel und eine gro&#223;e Kiste mit sehr einfachen Kleidungsstoffen gegeben, obgleich ich mich reich kleiden sollte. So betrug denn am Ende meine ganze Schuld 2000 Rubel, was mir keine unm&#228;&#223;ige Summe schien. Uebrigens hatten mich verschiedene Umst&#228;nde in Unkosten gest&#252;rzt.</p>
     <p>Erstens war ich mit einer sehr unvollst&#228;ndigen Ausstattung nach Ru&#223;land gekommen. Wenn ich drei oder vier Kleider hatte, so war dies das h&#246;chste, und das an einem Hofe, wo man den Anzug t&#228;glich dreimal wechselt. Meine ganze W&#228;sche bestand aus einem Dutzend Hemden, und die Bett&#252;cher gebrauchte ich von meiner Mutter.</p>
     <p>Zweitens hatte man mir gesagt, da&#223; man in Ru&#223;land gern Geschenke empfinge, da&#223; man sich durch Gro&#223;mut Freunde erwerbe und sich gern gesehen mache.</p>
     <p>Drittens hatte man mir die verschwenderischste Frau in ganz Ru&#223;land beigegeben, die Gr&#228;fin Rumianzoff, die immer von Kaufleuten umringt war und mir t&#228;glich eine Menge Sachen zeigte, die sie mich aufforderte, zu kaufen, und die ich h&#228;ufig nur nahm, um sie ihr zu schenken, weil sie gro&#223;es Verlangen danach hatte.</p>
     <p>Dazu kostete mich der Gro&#223;f&#252;rst viel, weil er ungeheuer gierig nach Geschenken war.</p>
     <p>Auch die Verstimmung meiner Mutter war leicht gehoben, sobald man sie mit etwas erfreute, was ihr gefiel, und da sie sich damals h&#228;ufig besonders gegen mich &#252;belgelaunt zeigte, vernachl&#228;ssigte ich nicht, dies von mir entdeckte Mittel in Anwendung zu bringen. Die Mi&#223;stimmung meiner Mutter r&#252;hrte meist daher, da&#223; sie bei der Kaiserin in vollkommener Ungnade stand und diese sie oft kr&#228;nkte und dem&#252;tigte. Au&#223;erdem sah sie nicht ohne Mi&#223;fallen, da&#223; ich vor ihr den Vortritt hatte, was ich, so oft es m&#246;glich war, vermied; aber bei &#246;ffentlichen Gelegenheiten lie&#223; sich nichts daran &#228;ndern. Ueberhaupt hatte ich mir zur Regel gemacht, ihr die gr&#246;&#223;te Achtung und Ergebenheit zu beweisen, doch half mir dies wenig. Bei jeder Veranlassung entschl&#252;pften ihr Ausdr&#252;cke der Bitterkeit, welche ihre Lage nicht besserten und die Menschen nicht zu ihren Gunsten einnahmen.</p>
     <p>Unter den Personen, die meiner Mutter schadeten, war besonders die Gr&#228;fin Rumianzoff, die durch Hin- und Herreden und Klatschereien am meisten dazu beitrug, sie bei der Kaiserin in ein schlechtes Licht zu setzen. Jener achtsitzige Wagen auf der Reise nach Kiew spielte dabei eine gro&#223;e Rolle. Alle Alten waren davon ausgeschlossen, alle Jungen zugelassen worden. Der Himmel wei&#223;, welche Bedeutung man diesem in Wirklichkeit so unschuldigen Vergn&#252;gen beigemessen hatte. Das wahrscheinlichste aber ist, da&#223; alle diejenigen, die durch ihren Rang eigentlich h&#228;tten zugelassen werden sollen, sich dar&#252;ber &#228;rgerten, da&#223; man ihnen andere, die unterhaltender waren als sie, vorzog. Im Grunde aber r&#252;hrte die Sache daher, da&#223; man Betzki und die Trubetzkois, in die meine Mutter gro&#223;es Vertrauen setzte, nicht an der Reise nach Kiew hatte teilnehmen lassen. Hieran waren Brummer und die Gr&#228;fin Rumianzoff sicher schuld, und der achtsitzige Wagen, in den man sie nicht mit Platz nehmen lie&#223;, war eine Art Rache von meiner Mutter.</p>
     <p>Im November bekam der Gro&#223;f&#252;rst in Moskau die Masern. Da ich dieselben noch nicht gehabt, wandte man Vorsichtsma&#223;regeln an, um mich vor Ansteckung zu bewahren. Die Umgebung des Prinzen kam nicht mehr zu uns, und alle Vergn&#252;gungen h&#246;rten mit einem Male auf. Sobald er aber genesen, reisten wir zu Anfang des Winters von Moskau nach Petersburg; meine Mutter und ich in einem, der Gro&#223;f&#252;rst und Brummer in einem anderen Schlitten. Wir feierten den 18. Dezember, den Geburtstag der Kaiserin, in Twer und setzten Tags darauf unsere Reise fort. Als wir die H&#228;lfte des Wegs zur&#252;ckgelegt hatten und in dem Flecken Chotilowo angekommen waren, f&#252;hlte sich der Gro&#223;f&#252;rst, als er des Abends in meinem Zimmer war, pl&#246;tzlich unwohl. Man brachte ihn in das seinige und legte ihn zu Bett. W&#228;hrend der Nacht litt er an heftigem Fieber. Den folgenden Morgen begaben wir uns, meine Mutter und ich, in sein Zimmer, um ihn zu besuchen. Allein kaum hatte ich die T&#252;rschwelle &#252;berschritten, als Graf Brummer mir entgegenkam und mir empfahl, nicht weiter zu gehen. Nat&#252;rlich wollte ich die Ursache wissen, und er sagte mir, da&#223; Pockenflecken beim Gro&#223;f&#252;rsten zum Vorschein gekommen w&#228;ren. Da ich die Pocken nicht gehabt hatte, f&#252;hrte mich meine Mutter schnell hinweg, und es wurde beschlossen, da&#223; sie und ich noch an demselben Tag nach Petersburg abreisen sollten, w&#228;hrend der Gro&#223;f&#252;rst und seine Umgebung in Chotilowo zur&#252;ckblieben. Auch die Gr&#228;fin Rumianzoff und die Ehrendame meiner Mutter blieben dort, um, wie man sagte, den Kranken zu pflegen. Man hatte sofort einen Kurier an die Kaiserin abgeschickt, die vor uns abgereist und schon in Petersburg angekommen war. Kurz vor Nowgorod trafen wir sie. Sie hatte, als man ihr die Nachricht &#252;bermittelte, da&#223; die Pocken bei dem Gro&#223;f&#252;rsten ausgebrochen seien, Petersburg sogleich verlassen, um sich zu ihm nach Chotilowo zu begeben, und hielt sich dort solange auf, als die Krankheit w&#228;hrte. Sowie die Kaiserin uns sah, lie&#223; sie, obgleich es mitten in der Nacht war, ihren und unsern Schlitten halten und fragte, wie sich der Gro&#223;f&#252;rst befinde. Meine Mutter sagte ihr alles, was sie wu&#223;te, worauf die Kaiserin dem Kutscher weiter zu fahren befahl und auch wir unsere Fahrt nach Nowgorod fortsetzten, wo wir gegen Morgen eintrafen.</p>
     <p>Es war Sonntag und ich ging zur Messe. Dann dinierten wir. Als wir eben wieder abfahren wollten, kamen der Kammerherr F&#252;rst Galitzin und der Kammerkavalier Zacharias Czernitscheff von Moskau an, die im Begriff waren, nach Petersburg zu reisen. Meine Mutter war gegen den F&#252;rsten Galitzin sehr erz&#252;rnt, da&#223; er mit dem Grafen Czernitscheff reiste, weil dieser ich wei&#223; nicht welche L&#252;ge gesagt haben sollte. Sie behauptete, man m&#252;sse ihn fliehen wie einen gef&#228;hrlichen Menschen, der nach Belieben Geschichten erdichte. Sie schmollte also mit beiden. Da man sich indes bei diesem Schmollen zum Sterben langweilte, und man au&#223;erdem nicht viel Auswahl hatte, da sie ferner viel unterrichteter waren und angenehmer plauderten als die andern, so stimmte ich nicht mit meiner Mutter &#252;berein, was mir ihrerseits mehrere bittere Bemerkungen zuzog.</p>
     <p>Endlich kamen wir in Petersburg an und wurden in einem der zum Hofe geh&#246;renden H&#228;user einquartiert. Da aber das Schlo&#223;, worin die Kaiserin wohnte, nicht ger&#228;umig genug war, um auch den Gro&#223;f&#252;rsten darin unterzubringen, bewohnte er ein zwischen dem Palaste und dem unsrigen liegendes Haus. Meine Zimmer befanden sich im linken, die meiner Mutter im rechten Fl&#252;gel des Schlosses. Sowie meine Mutter diese Anordnung bemerkte, &#228;rgerte sie sich dar&#252;ber, erstens, weil es ihr schien, als seien meine Zimmer besser gelegen als die ihren, zweitens, weil die ihrigen von den meinigen durch einen gemeinsamen Saal getrennt waren. In Wahrheit hatte jede von uns vier Zimmer, zwei nach vorn und zwei nach dem Hofe. Sie waren ganz gleich und ohne Unterschied mit blauen und roten M&#246;beln ausgestattet. Was aber am meisten dazu beitrug, meine Mutter aufzubringen, war, da&#223; mir die Gr&#228;fin Rumianzoff in Moskau den Plan des Hauses auf Befehl der Kaiserin gezeigt, mir verboten, davon zu sprechen und mich zu Rate gezogen hatte, wie man uns einlogieren sollte. Da die Zimmer aber ganz gleich waren, konnte von einer Wahl nicht die Rede sein. Ich sagte dies der Gr&#228;fin, die mir bemerkte, da&#223; es der Kaiserin angenehmer sei, wenn ich f&#252;r mich wohnte, statt, wie in Moskau, mit meiner Mutter die Wohnung zu teilen. Diese Einrichtung gefiel auch mir bei weitem besser, weil ich mich in den Zimmern meiner Mutter sehr unbehaglich f&#252;hlte und ihre Gesellschaft buchst&#228;blich niemand zusagte. Meine Mutter mu&#223;te wohl ahnen, da&#223; man mir jenen Plan vorgelegt, und sprach davon, worauf ich ihr ganz einfach erz&#228;hlte, was vorgefallen. Sie schalt mich, da&#223; ich ihr die Sache verheimlicht h&#228;tte, doch ich erwiderte, man habe mir verboten, davon zu reden, worin sie indes keinen Grund zum Schweigen sehen wollte. Ueberhaupt bemerkte ich, wie sie von Tag zu Tag gereizter gegen mich wurde und ziemlich mit allen in gespanntem Verh&#228;ltnis lebte, so da&#223; sie weder mehr zum Diner noch zum Souper erschien, sondern sich in ihrem Zimmer servieren lie&#223;. Nichtsdestoweniger besuchte ich sie drei- bis viermal am Tage; den Rest meiner Zeit benutzte ich, die russische Sprache zu erlernen, Klavier zu spielen und B&#252;cher zu lesen, die ich mir selbst gekauft. So war ich denn mit f&#252;nfzehn Jahren f&#252;r mein Alter einsam und flei&#223;ig genug.</p>
     <p>Gegen Ende unseres Aufenthaltes in Moskau kam eine schwedische Gesandtschaft, an deren Spitze der Senator Cederkreutz stand. Kurz darauf traf auch Graf Gyllenburg ein, um der Kaiserin von der Verm&#228;hlung des Kronprinzen von Schweden, des Bruders meiner Mutter, mit einer schwedischen Prinzessin Anzeige zu machen. Wir kannten Graf Gyllenburg und viele andere Schweden seit der Abreise des Kronprinzen nach Schweden. Er war ein sehr geistreicher Mann, nicht mehr jung, auf den meine Mutter gro&#223;e St&#252;cke hielt. Ich meinerseits war ihm einigerma&#223;en verpflichtet, denn als er in Hamburg bemerkte, da&#223; meine Mutter wenig oder gar nichts von mir halte, sagte er ihr, sie habe unrecht, ich sei entschieden ein <emphasis>&#252;ber</emphasis> mein Alter entwickeltes Kind. In Petersburg angelangt, kam er sofort zu uns und sagte mir aufs neue, ich habe eine sehr philosophische Geistesrichtung und fragte mich dann, wie es in dem Strudel meines gegenw&#228;rtigen Lebens mit meiner Philosophie stehe. Als ich ihm erz&#228;hlte, womit ich mich in meinem Zimmer besch&#228;ftigte, bemerkte er, eine f&#252;nfzehnj&#228;hrige Philosophin k&#246;nne sich nicht selbst kennen, und ich sei von so vielen Klippen umgeben, da&#223; er sehr f&#252;rchte, ich werde scheitern, wenn nicht mein Geist sich &#252;ber alles erhebe. Es sei notwendig, ihn durch die beste Lekt&#252;re zu n&#228;hren, und zu diesem Zweck empfahl er mir,»Plutarchs Lebensbeschreibungen ber&#252;hmter M&#228;nner«, das» Leben Ciceros «und die» Ursachen der Gr&#246;&#223;e der R&#246;mer und des Verfalls des r&#246;mischen Reichs «von Montesquieu zu lesen. Sofort lie&#223; ich mir diese B&#252;cher besorgen, die damals in Petersburg nur mit M&#252;he aufzutreiben waren. Ihm aber versprach ich eine Schilderung meiner selbst, so wie ich mich kenne, damit er sehen m&#246;ge, ob ich mich richtig beurteile oder nicht.</p>
     <p>In der Tat entwarf ich ein Bild von mir in einem Aufsatz unter dem Titel:»Portr&#228;t der f&#252;nfzehnj&#228;hrigen Philosophin«— und schickte es ihm. Viele Jahre sp&#228;ter, 1758, habe ich dieses» Portr&#228;t «wieder gefunden und war erstaunt &#252;ber die tiefe Selbstkenntnis, welche es enthielt. Ungl&#252;cklicherweise habe ich es in jenem Jahre mit allen andern Papieren verbrannt, da ich f&#252;rchtete, auch nur ein einziges in meinem Zimmer zu behalten, wegen der ungl&#252;cklichen Aff&#228;re mit Bestuscheff.</p>
     <p>Graf Gyllenburg gab mir einige Tage sp&#228;ter mein Schriftst&#252;ck zur&#252;ck. Ob er eine Abschrift davon genommen hat, wei&#223; ich nicht. Er begleitete es mit einem Dutzend Seiten voller Bemerkungen, worin er versuchte, die Seelengr&#246;&#223;e und Festigkeit ebenso sehr wie die andern Eigenschaften des Herzens und des Geistes in mir zu befestigen. Immer von neuem las ich durch, was er geschrieben, vertiefte mich darein und nahm mir vor, seinen Ratschl&#228;gen zu folgen. Ich versprach es mir selbst, und wenn ich mir etwas selbst versprochen, so habe ich es, so viel ich wei&#223;, immer gehalten. Darauf gab ich dem Grafen Gyllenburg sein Schriftst&#252;ck zur&#252;ck, wie er mich gebeten hatte, und ich gestehe, da&#223; es sehr dazu beigetragen hat, meinen Geist und meine Seele zu bilden und zu st&#228;hlen.</p>
     <p>Anfang Februar kam die Kaiserin mit dem Gro&#223;f&#252;rsten von Chotilowo zur&#252;ck. Sobald man uns von ihrer Ankunft benachrichtigte, gingen wir ihr entgegen und trafen sie im gro&#223;en Saale zwischen vier und f&#252;nf Uhr abends, in der D&#228;mmerung. Trotzdem erschrak ich fast, als ich den Gro&#223;f&#252;rsten sah, der bedeutend gewachsen, dessen Gesicht aber fast unkenntlich geworden war. Seine Z&#252;ge waren grob, das ganze Gesicht noch angeschwollen, und es war unzweifelhaft, da&#223; man ihm die Spuren seiner Krankheit immer ansehen w&#252;rde. Da man ihm die Haare abgeschnitten hatte, trug er eine ungeheure Per&#252;cke, welche ihn noch mehr entstellte. Er kam auf mich zu und fragte mich, ob es mir nicht schwer werde, ihn wiederzuerkennen. Verwirrt stammelte ich einen Gl&#252;ckwunsch zu seiner Genesung, aber er war in der Tat abscheulich h&#228;&#223;lich geworden.</p>
     <p>Am 9. Februar 1745 war gerade ein Jahr seit meiner Ankunft am russischen Hofe verflossen. Am 10. feierte die Kaiserin den Geburtstag des Gro&#223;f&#252;rsten, der in sein siebzehntes Jahr eintrat. Sie dinierte mit mir allein auf dem Throne, da der Gro&#223;f&#252;rst noch nicht &#246;ffentlich erschien. Man beeilte sich n&#228;mlich nicht, ihn gerade in diesem Zustande, in den er durch die Pocken versetzt war, zu zeigen. W&#228;hrend des Diners war die Kaiserin sehr gn&#228;dig gegen mich. Sie sagte mir, da&#223; die russischen Briefe, welche ich ihr nach Chotilowo geschrieben, ihr viel Freude gemacht h&#228;tten; sie wisse, da&#223; ich mich sehr bem&#252;he, die Landessprache zu erlernen. In Wirklichkeit waren sie von Abaduroff abgefa&#223;t, von mir aber eigenh&#228;ndig abgeschrieben. Dabei sprach sie immer Russisch mit mir und wollte, da&#223; auch ich ihr in dieser Sprache antwortete, was ich denn auch tat. Sie lobte meine gute Aussprache und gab mir zu verstehen, da&#223; ich seit meiner Krankheit in Moskau h&#252;bscher geworden sei; kurz, w&#228;hrend des ganzen Diners war sie nur darauf bedacht, mir ihre G&#252;te und Zuneigung zu beweisen. Sehr heiter und gl&#252;cklich kam ich in mein Zimmer zur&#252;ck, und jedermann begl&#252;ckw&#252;nschte mich. Die Kaiserin lie&#223; mein Portr&#228;t, welches der Maler Caravaque angefangen hatte, holen und behielt es bei sich in ihrem Zimmer; es ist dasselbe, welches der Bildhauer Falconnet mit nach Frankreich genommen hat; es war sprechend &#228;hnlich.</p>
     <p>Um in die Messe oder zur Kaiserin zu gehen, mu&#223;ten meine Mutter und ich die Gem&#228;cher des Gro&#223;f&#252;rsten durchschreiten, die neben den meinigen lagen, wir sahen ihn daher sehr oft. Manchmal brachte er auch des Abends einige Augenblicke bei mir zu, aber ohne besondere Lust; im Gegenteil, er war immer sehr vergn&#252;gt, wenn er einen Vorwand fand, um sich zu entschuldigen und in seinem Zimmer bleiben konnte, umgeben von seinem gew&#246;hnlichen Spielzeug, wovon ich bereits gesprochen.</p>
     <p>Kurz nach der Ankunft der Kaiserin und des Gro&#223;f&#252;rsten in Petersburg hatte meine Mutter einen gro&#223;en Verdru&#223;, den sie nicht verbergen konnte. Der Sachverhalt ist folgender:</p>
     <p>Prinz August, der Bruder meiner Mutter, hatte ihr nach Kiew geschrieben, da&#223; er gern nach Ru&#223;land kommen m&#246;chte. Meine Mutter aber wu&#223;te, da&#223; diese Reise nur den Zweck hatte, bei der Majorennit&#228;t des Gro&#223;f&#252;rsten, welche man vor der Zeit proklamieren wollte, die Verwaltung Holsteins zu erhalten, das hei&#223;t, man w&#252;nschte die Vormundschaft aus den H&#228;nden des &#228;ltesten Bruders zu nehmen, der Kronprinz von Schweden geworden war, und die Regierung Holsteins dem Prinzen August, dem j&#252;ngeren Bruder meiner Mutter, unter dem Namen eines vollj&#228;hrigen Gro&#223;herzogs zu &#252;bertragen.</p>
     <p>Diese Intrige war von der dem Kronprinzen von Schweden feindlichen, mit den D&#228;nen verbundenen Partei, angesponnen, weil es die D&#228;nen dem Kronprinzen nicht verzeihen konnten, da&#223; er in Schweden den Sieg &#252;ber den Kronprinzen von D&#228;nemark, den die Dalekarlier zum schwedischen Thronfolger w&#228;hlen wollten, davongetragen hatte. Meine Mutter antwortete ihrem Bruder, dem Prinzen August, von Koselsk aus einfach: statt sich zu Intrigen herzugeben, die ihn verf&#252;hrten, gegen seinen Bruder zu handeln, w&#252;rde er besser tun, im holl&#228;ndischen Dienste, wo er sich befand, seine Pflicht zu tun und ehrenvoll zu sterben, als gegen seinen Bruder zu kabalieren und sich mit den Feinden seiner Schwester in Ru&#223;land zu verbinden. Damit meinte meine Mutter den Grafen Bestuscheff, welcher diese ganze Intrige im Gange hielt, um Brummer und allen andern Freunden des schwedischen Kronprinzen, des Vormundes des Gro&#223;f&#252;rsten f&#252;r Holstein, zu schaden. Dieser Brief wurde ge&#246;ffnet und vom Grafen Bestuscheff und von der Kaiserin gelesen, welch letztere durchaus nicht mit meiner Mutter zufrieden und gegen den schwedischen Kronprinzen sehr erbittert war, weil er unter dem Einflu&#223; seiner Gemahlin, einer Schwester des K&#246;nigs von Preu&#223;en, sich zu den Ansichten der franz&#246;sischen Partei, welche denen Ru&#223;lands vollkommen entgegen war, hatte fortrei&#223;en lassen. Man warf ihm seine Undankbarkeit vor und beschuldigte meine Mutter des Mangels an Z&#228;rtlichkeit gegen ihren j&#252;ngeren Bruder, weil sie ihm geschrieben, er solle sich t&#246;ten lassen, ein Ausdruck, den man hart und unmenschlich fand, w&#228;hrend meine Mutter sich ihren Freunden gegen&#252;ber r&#252;hmte, einen festen und treffenden Ton angewendet zu haben. Das Resultat war, da&#223; Graf Bestuscheff, ohne R&#252;cksicht auf die Stimmung meiner Mutter, oder vielmehr, um sie zu verletzen und die ganze holsteinisch-schwedische Partei zu &#228;rgern, f&#252;r den Prinzen August von Holstein, ohne Wissen meiner Mutter, die Erlaubnis erlangte, nach Petersburg zu kommen. Als meine Mutter erfuhr, da&#223; er unterwegs sei, war sie sehr verstimmt und aufgebracht und empfing ihn mit gro&#223;er K&#228;lte. Er jedoch, von Bestuscheff angetrieben, lie&#223; sich nicht beirren. Man &#252;berredete auch die Kaiserin, ihn freundlich zu empfangen, was wirklich &#228;u&#223;erlich in hohem Ma&#223;e geschah; doch dauerte dies nur kurze Zeit und konnte auch nicht lange w&#228;hren, da der Prinz August eine ganz unbedeutende Pers&#246;nlichkeit war. Schon sein Aeu&#223;eres nahm nicht zu seinen Gunsten ein. Er war sehr klein und besa&#223; eine schlechte Haltung, hatte dazu wenig Geist bei gro&#223;em J&#228;hzorn und wurde von den Personen seiner Umgebung geleitet, die ebenfalls alles Nullen waren. Und da es doch einmal gesagt sein mu&#223;: es war die Dummheit ihres Bruders, die meine Mutter &#228;rgerte; mit einem Worte, seine Ankunft brachte sie fast zur Verzweiflung.</p>
     <p>Indem Graf Bestuscheff sich vollkommen des Prinzen durch seine Umgebung bem&#228;chtigte, schlug er mehrere Fliegen mit einer Klappe. Es konnte ihm nicht entgehen, da&#223; der Gro&#223;f&#252;rst Brummer ebenso sehr ha&#223;te, wie er selbst. Auch Prinz August liebte ihn nicht, weil er dem Kronprinzen von Schweden unter dem Vorwande der Verwandtschaft und als Holsteiner ergeben war. Der Prinz schlo&#223; bald mit dem Gro&#223;f&#252;rsten Freundschaft, indem er ihm best&#228;ndig von Holstein erz&#228;hlte und ihn von seiner k&#252;nftigen Vollj&#228;hrigkeit unterhielt, bis er ihn endlich so weit brachte, in seine Tante und den Grafen Bestuscheff zu dringen, eine Beschleunigung seiner M&#252;ndigkeitserkl&#228;rung zu bewirken. Hierzu aber war die Erlaubnis des r&#246;mischen Kaisers n&#246;tig. Dies war zu jener Zeit Karl VII. aus dem Hause Bayern, der indes inzwischen starb, so da&#223; sich die Angelegenheit bis zur Wahl Franz I. verz&#246;gerte.</p>
     <p>Da Prinz August von meiner Mutter sehr kalt empfangen worden war und ihr selbst wenig Achtung bezeigte, verminderte er auch bei dem Gro&#223;f&#252;rsten das geringe Ma&#223; von Respekt, das dieser bis dahin noch f&#252;r meine Mutter bewahrt hatte. Anderseits unterhielten sowohl Prinz August als auch der alte Kammerdiener, der G&#252;nstling des Gro&#223;f&#252;rsten, die offenbar meinen k&#252;nftigen Einflu&#223; f&#252;rchteten, den Gro&#223;f&#252;rsten h&#228;ufig &#252;ber die Art und Weise, wie er seine Gemahlin behandeln m&#252;sse. Der fr&#252;here schwedische Dragoner Romberg sagte ihm, da&#223; die seinige kaum vor ihm zu atmen, noch sich in seine Angelegenheiten zu mischen wage, und wenn sie nur den Mund &#246;ffne, er ihr zu schweigen befehle; er sei der Herr im Hause, denn f&#252;r einen Mann w&#228;re es schmachvoll, sich wie ein Einfaltspinsel von seiner Frau lenken zu lassen.</p>
     <p>Doch der Gro&#223;f&#252;rst seinerseits war diskret wie ein Kanonenschu&#223; und hatte, wenn Herz und Geist ihm von einer Sache voll waren, nichts Eiligeres zu tun, als es denen zu erz&#228;hlen, mit denen er zu sprechen gew&#246;hnt war, ohne zu bedenken, <emphasis>wem</emphasis> er es sagte. So erz&#228;hlte mir Seine kaiserliche Hoheit auch diese Gespr&#228;che ganz offen bei der ersten Gelegenheit wieder. Er nahm immer von vornherein treuherzig an, da&#223; jedermann seiner Ansicht und nichts nat&#252;rlicher sei, als dies. Ich wiederum scheute mich nicht, offen hier&#252;ber mit allen zu reden, konnte aber doch nicht umhin, &#252;ber das Los, das mich erwartete, sehr ernste Gedanken zu hegen. Ich beschlo&#223; also, das Vertrauen des Gro&#223;f&#252;rsten so viel als m&#246;glich zu bewahren, damit er mich wenigstens als eine ihm ergebene Person betrachte, der er ohne Scheu alles sagen konnte. Dies gelang mir denn auch lange Zeit. Uebrigens behandelte ich jedermann so gut ich irgend konnte und studierte aufs genaueste, wie ich die Freundschaft derer gewinnen oder doch wenigstens ihre Feindschaft mindern konnte, von denen ich die geringste &#252;ble Stimmung gegen mich argw&#246;hnte. Ich bewies keinerlei Neigung f&#252;r eine oder die andere Person, mischte mich in nichts, zeigte stets eine heitere Miene, gro&#223;e Zuvorkommenheit, Aufmerksamkeit und H&#246;flichkeit gegen alle. Und da ich von Natur aus heiter war, sah ich mit Vergn&#252;gen, wie ich von Tag zu Tag die Zuneigung des Publikums gewann, das mich als ein interessantes Kind betrachtete, dem es nicht an Geist fehle. Meiner Mutter bewies ich die gr&#246;&#223;te Achtung, der Kaiserin unbedingten Gehorsam, dem Gro&#223;f&#252;rsten viel R&#252;cksicht und suchte mit unerm&#252;dlichem Eifer die Zuneigung des Volkes zu gewinnen.</p>
     <p>Schon in Moskau hatte mir die Kaiserin Elisabeth Damen und Herren beigegeben, die meinen Hof bildeten. Bald nach meiner Ankunft in Petersburg gab sie mir russische Kammerfrauen, um, wie sie sagte, mir das Erlernen der russischen Sprache zu erleichtern. Dies war mir sehr angenehm, da es nur junge M&#228;dchen waren, von denen die &#228;lteste ungef&#228;hr zwanzig Jahre z&#228;hlte. Alle waren sehr lustig, so da&#223; ich seitdem von meinem Erwachen bis zum Schlafengehen nichts anderes tat, als singen, tanzen und scherzen. Abends nach dem Souper lie&#223; ich meine drei Damen, die beiden F&#252;rstinnen Gagarin und Fr&#228;ulein Kucheleff in mein Schlafzimmer kommen, wo wir Blindekuh und alle Art kindlicher Spiele spielten. Aber alle diese M&#228;dchen hatten eine t&#246;dliche Furcht vor der Gr&#228;fin Rumianzoff. Da diese jedoch vom Morgen bis zum Abend im Vorzimmer oder in ihren Gem&#228;chern Karten spielte und nur notgedrungen von ihrem Sessel aufstand, kam sie h&#246;chst selten zu uns herein.</p>
     <p>Inmitten unserer Vergn&#252;gungen fiel es mir einst ein, die Aufsicht &#252;ber alle meine Sachen unter meine Kammerfrauen zu verteilen. Meine Kasse, meine Ausgaben und meine W&#228;sche &#252;berlie&#223; ich der Sorge des Fr&#228;ulein Schenk, dem Kammerm&#228;dchen, welches ich aus Deutschland mitgebracht hatte. Sie war eine alte Jungfer, einf&#228;ltig und m&#252;rrisch, der unsere Heiterkeit aufs h&#246;chste mi&#223;fiel. Au&#223;erdem war sie auf alle ihre jungen Gef&#228;hrtinnen, welche ihre Funktionen und meine Zuneigung teilen sollten, eifers&#252;chtig. Meine Juwelen &#252;bergab ich der Aufsicht Fr&#228;ulein Jukoffs, die, weil sie am meisten Geist besa&#223; und heiterer und offener als die andern war, meine besondere Gunst zu gewinnen wu&#223;te. Meinem Kammerdiener Timotheus Nevreinoff vertraute ich meine Kleider an; meine Spitzen dem Fr&#228;ulein Balkoff, welche bald darauf den Dichter Sumarokoff heiratete. Meine B&#228;nder erhielt Fr&#228;ulein Skorochodoff, die &#228;ltere, die sp&#228;ter an Aristarchus Kachkin verm&#228;hlt wurde. Nur deren j&#252;ngere Schwester Anna erhielt kein Amt, weil sie erst dreizehn oder vierzehn Jahre alt war.</p>
     <p>Am Tage nach dieser sch&#246;nen Einteilung, wo ich meine Zentralgewalt in meinem Zimmer ausge&#252;bt hatte, ohne eine Seele um Rat zu fragen, war abends Theater. Um dorthin zu gehen, mu&#223;te man durch die Gem&#228;cher meiner Mutter. Man hatte n&#228;mlich in einer Reitbahn, die zur Zeit der Kaiserin Anna dem Herzog von Kurland geh&#246;rte, dessen Gem&#228;cher ich bewohnte, eine kleine B&#252;hne errichtet, und die Kaiserin, der Gro&#223;f&#252;rst, sowie der ganze Hof waren anwesend. Nach dem Theater, als die Kaiserin in ihre Gem&#228;cher zur&#252;ckgekehrt war, kam die Gr&#228;fin Rumianzoff zu mir und sagte, da&#223; die Kaiserin die von mir angeordnete Verteilung der Bedienung meiner Damen mi&#223;billige und sie Befehl habe, die Schl&#252;ssel zu meinen Juwelen aus den H&#228;nden Fr&#228;ulein Jukoffs an Fr&#228;ulein Schenk zur&#252;ckzugeben, was sie auch in meiner Gegenwart tat. Hierauf entfernte sie sich und lie&#223; uns, Fr&#228;ulein Jukoff und mich, mit langen Gesichtern, Fr&#228;ulein Schenk hingegen triumphierend &#252;ber das Vertrauen der Kaiserin zur&#252;ck. Bald nahm sie mir gegen&#252;ber eine anma&#223;ende Miene an, die sie noch einf&#228;ltiger, noch unliebensw&#252;rdiger machte, als sie schon war.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Drittes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Merkw&#252;rdiger Zwischenfall mit dem Gro&#223;f&#252;rsten. — Schlechtes Befinden meiner Mutter. — Tod Karls XII. — Ich lerne reiten. — Wir beziehen den Sommerpalast. — Verletzte Eigenliebe. — &#220;bersiedelung nach Peterhof. — Man f&#228;ngt an, von meiner Hochzeit zu sprechen. — Kindische Spielereien des Gro&#223;f&#252;rsten. — Ein n&#228;chtlicher Spaziergang mit meiner Umgebung im Schlo&#223;park. — Wie man ihn auslegt. — Falsche Anschuldigungen meiner Mutter gegen mich. — Die Kaiserin bestimmt den Tag meiner Verm&#228;hlung. — Meine Hochzeit und deren Feierlichkeiten. — Abreise meiner Mutter. — Verabschiedung Fr&#228;ulein Jukoffs. — Man verheiratet und verbannt sie. — Im Winterpalast. — R&#252;cktritt der Kammerherren Berkholz und Brummer. — Maskenb&#228;lle. — Der Gro&#223;f&#252;rst vertraut mir aufs neue seine Liebesabenteuer an.</emphasis></p>
     <p>In der ersten Woche der gro&#223;en Fasten hatte ich eine merkw&#252;rdige Szene mit dem Gro&#223;f&#252;rsten. Eines Morgens, als ich mich mit meinen Damen, die alle sehr fromm waren, in meinem Zimmer befand, um die Fr&#252;hmesse zu h&#246;ren, die im Vorzimmer gesungen wurde, schickte mir der Gro&#223;f&#252;rst seinen Zwerg, um mich zu fragen, wie ich mich bef&#228;nde, und mir anzuk&#252;ndigen, da&#223; er wegen der gro&#223;en Fasten an diesem Tage nicht zu mir kommen k&#246;nne. Der Zwerg kam gerade in dem Augenblicke, als wir im Anh&#246;ren der Gebete waren und genau die Fastenvorschriften nach unserm Ritus erf&#252;llten. Ich sandte dem Gro&#223;f&#252;rsten die gebr&#228;uchliche Begr&#252;&#223;ung zur&#252;ck, und der Zwerg entfernte sich. Als er in das Zimmer seines Herrn trat, begann er, sei es nun, weil er wirklich von dem, was er gesehen, erbaut war, oder weil er dadurch seinen Herrn, der nichts weniger als fromm war, zu gleichen Uebungen bringen wollte, oder auch aus Unbesonnenheit, die in meinen Gem&#228;chern herrschende Fr&#246;mmigkeit laut zu preisen, und versetzte dadurch den Gro&#223;f&#252;rsten in schlechte Laune gegen mich. Als wir uns wiedersahen, schmollte er mit mir, und auf meine Frage, was ihn dazu veranlasse, schalt er mich wegen der &#252;berm&#228;&#223;igen Fr&#246;mmigkeit, der ich mich seiner Meinung nach hing&#228;be. Ich erwiderte ihm, da&#223; ich damit nur eine Pflicht erf&#252;lle, der alle sich unterz&#246;gen, und von der man sich nicht ohne Skandal freimachen k&#246;nne; aber er war anderer Meinung. Dieser Streit endete wie die meisten Streite enden, n&#228;mlich damit, da&#223; jeder auf seiner Ansicht beharrte. Da indes Seine kaiserliche Hoheit w&#228;hrend der Messe mit niemand au&#223;er mir sprechen konnte, h&#246;rte er allm&#228;hlich auf, mit mir zu schmollen.</p>
     <p>Zwei Tage nachher hatte ich eine andere Aufregung. Am Morgen, w&#228;hrend man die Fr&#252;hmesse bei mir sang, trat Fr&#228;ulein Schenk pl&#246;tzlich ganz best&#252;rzt in mein Zimmer und benachrichtigte mich, da&#223; meine Mutter sich sehr schlecht befinde und in Ohnmacht gefallen sei. Sofort eilte ich zu ihr, die ich auf einer Matratze an der Erde liegend, aber nicht bewu&#223;tlos fand. Als ich mir die Freiheit nahm, sie zu fragen, was ihr fehle, erwiderte sie, sie habe einen Aderla&#223; vornehmen lassen wollen, aber der Wundarzt sei so ungeschickt gewesen, viermal vergeblich an beiden H&#228;nden und F&#252;&#223;en anzusetzen, und so sei sie ohnm&#228;chtig geworden. Ich wu&#223;te &#252;brigens, da&#223; sie den Aderla&#223; f&#252;rchtete, kannte indes ihren Zweck dabei ebenso wenig als ich wu&#223;te, da&#223; sie &#252;berhaupt eines Aderlasses bedurfte. Dennoch warf sie mir vor, an ihrem Zustand wenig teilzunehmen und machte darauf ihrem Aerger durch viele unangenehme und bittere Aeu&#223;erungen Luft. Ich entschuldigte mich so gut ich konnte und gestand meine Unwissenheit ein. Da ich aber bemerkte, da&#223; sie sehr verstimmt war, schwieg ich, versuchte meine Tr&#228;nen zur&#252;ckzuhalten und entfernte mich erst, als sie es mir mit bitteren Worten befahl. Weinend kehrte ich in mein Zimmer zur&#252;ck, wo mich meine Kammerfrauen nach der Ursache meiner Tr&#228;nen fragten. Ich sagte es ihnen ganz einfach. Meine Mutter besuchte ich mehrmals des Tages, blieb aber nur so lange dort, als ich glaubte, ihr nicht l&#228;stig zu fallen, denn das war ein Hauptpunkt bei ihr, an den ich mich vollkommen gew&#246;hnt hatte. Und in meinem ganzen Leben habe ich nichts mehr vermieden, als jemand zur Last zu fallen, so da&#223; ich mich immer sofort zur&#252;ckzog, wenn in meinem Geiste der Argwohn entstand, ich k&#246;nne unbequem werden und Langeweile erregen. Aber ich wei&#223; auch aus Erfahrung, da&#223; nicht alle demselben Grundsatz huldigen, denn meine eigene Geduld ist oft hart von Personen auf die Probe gestellt worden, die sich nicht zu entfernen wu&#223;ten, bevor sie l&#228;stig fielen oder langweilig wurden.</p>
     <p>W&#228;hrend der Fastenzeit erlebte auch meine Mutter einen wahrhaften Schmerz. In einem Augenblick, wo sie es am wenigsten erwartete, erhielt sie die Nachricht, da&#223; meine j&#252;ngste Schwester Elisabeth im Alter von ungef&#228;hr vier Jahren pl&#246;tzlich gestorben sei. Dar&#252;ber war sie sehr traurig, und auch ich beweinte sie.</p>
     <p>Einige Tage darauf sah ich eines sch&#246;nen Morgens die Kaiserin in mein Zimmer treten. Sie lie&#223; meine Mutter rufen und ging mit ihr in mein Ankleidezimmer, wo sie eine lange Unterredung miteinander hatten. Dann kehrten sie in mein Schlafzimmer zur&#252;ck, meine Mutter mit ger&#246;teten, tr&#228;nenerf&#252;llten Augen. Aus der Fortsetzung des Gespr&#228;chs vernahm ich, da&#223; es sich um den Tod Kaiser Karls XII. aus dem Hause Bayern handelte, den man der Kaiserin soeben mitgeteilt hatte. Elisabeth war damals noch ohne Allianz und schwankte zwischen der des K&#246;nigs von Preu&#223;en und der des &#246;sterreichischen Hauses — jede von beiden hatte ihre Parteig&#228;nger. Die Kaiserin hatte dieselben Beschwerden gegen Oesterreich wie gegen Frankreich gef&#252;hrt. Mit letzterem war der K&#246;nig von Preu&#223;en verbunden, und Marquis Botta, der Gesandte des Wiener Hofes, mu&#223;te wegen &#252;bler Nachrede &#252;ber die Kaiserin Ru&#223;land verlassen, was man seinerzeit als eine Verschw&#246;rung darzustellen suchte. Aus &#228;hnlichen Ursachen war auch der Marquis de La Ch&#233;tardie fortgeschickt worden. Ich kenne den Zweck dieser Unterredung zwar nicht, aber meine Mutter schien gro&#223;e Hoffnungen daraus zu sch&#246;pfen, denn sie sah sehr befriedigt darauf zur&#252;ck. Sie neigte sich damals durchaus nicht auf die Seite Oesterreichs. Was mich betrifft, so war ich bei all diesen Dingen ein sehr passiver, sehr diskreter und fast gleichg&#252;ltiger Zuschauer.</p>
     <p>Nach Ostern, als der Fr&#252;hling eingekehrt war, erkl&#228;rte ich der Gr&#228;fin Rumianzoff mein Verlangen, reiten zu lernen, und sie verschaffte mir von der Kaiserin die Erlaubnis dazu. Beim Wechsel der Jahreszeit aber begann ich wieder Brustschmerzen zu f&#252;hlen; &#252;berhaupt war ich nach der Brustfellentz&#252;ndung sehr matt geblieben. Die Aerzte rieten mir daher, jeden Morgen hei&#223;e Milch und Selterwasser zu trinken. Im Hause der Rumianzoff, in der Kaserne des Regiments Ismailofski, nahm ich meine erste Reitstunde. Ich hatte zwar schon &#246;fters in Moskau auf einem Pferde gesessen, aber sehr schlecht.</p>
     <p>Im Mai bezog die Kaiserin mit dem Gro&#223;f&#252;rsten den Sommerpalast. Meiner Mutter und mir wies man ein steinernes Geb&#228;ude an, welches damals an der Fontanka lag, nahe beim Hause Peters I. Meine Mutter bewohnte darin den einen Fl&#252;gel und ich den andern. Hier h&#246;rten alle Aufmerksamkeiten des Gro&#223;f&#252;rsten f&#252;r mich auf. Er lie&#223; mir ganz einfach durch seinen Bedienten sagen, da&#223; er zu weit von mir entfernt wohne, um mich oft besuchen zu k&#246;nnen, und nur zu gut f&#252;hlte ich, wie wenig ihm daran lag, aber auch wie wenig Zuneigung ich selbst f&#252;r ihn empfand. Meine Eigenliebe und Eitelkeit seufzten wohl im stillen, doch ich war zu stolz, um mich zu beklagen, denn ich w&#252;rde es als eine Erniedrigung betrachtet haben, wenn man mir Freundschaft bewiesen, die ich h&#228;tte f&#252;r Mitleid nehmen m&#252;ssen. Wenn ich aber allein war, vergo&#223; ich viele Tr&#228;nen, trocknete sie dann ganz heimlich und begann mit meinen Damen zu scherzen. Auch meine Mutter behandelte mich sehr kalt und f&#246;rmlich, obgleich ich nie unterlie&#223;, mehrere Male am Tage zu ihr zu gehen. Im Grunde f&#252;hlte ich eine gro&#223;e Einsamkeit in mir, aber ich h&#252;tete mich, davon zu sprechen. Eines Tages indes bemerkte Fr&#228;ulein Jukoff meine Tr&#228;nen und fragte mich nach der Ursache. Ohne ihr die wahren Gr&#252;nde mitzuteilen, gab ich ihr eine ausweichende Antwort. Mehr als je bem&#252;hte ich mich, die Zuneigung aller zu gewinnen; gro&#223; und klein, niemand wurde von mir vernachl&#228;ssigt. Ich machte es mir zur Pflicht, zu denken, da&#223; ich Aller einmal bed&#252;rfen k&#246;nnte, und wollte daher alles tun, mir Wohlwollen zu erwerben, was mir in der Tat auch gelang. Nach einem Aufenthalt von wenigen Tagen im Sommerpalast, wo man von den Vorbereitungen zu meiner Hochzeit zu sprechen anfing, siedelte der Hof nach Peterhof &#252;ber. Hier wohnten wir n&#228;her beisammen, als in der Stadt.</p>
     <p>Die Kaiserin und der Gro&#223;f&#252;rst bewohnten den oberen Teil des Hauses, welches Peter I. gebaut hatte, meine Mutter und ich hatten die unteren Gem&#228;cher des Gro&#223;f&#252;rsten inne. Wir dinierten jeden Tag mit ihm unter einem Zelte auf der offenen, an seine Wohnung sto&#223;enden Galerie, des Abends aber speiste er bei uns. Die Kaiserin war sehr oft abwesend, indem sie bald dieses, bald jenes ihrer Landh&#228;user besuchte. Wir gingen viel spazieren, unternahmen flei&#223;ig Spazierritte und Wagenfahrten. Damals wurde es mir erst recht klar, da&#223; die ganze Umgebung des Gro&#223;f&#252;rsten, und besonders seine Lehrer, alle Achtung und Autorit&#228;t bei ihm verloren hatten. Die milit&#228;rischen Spiele, die er fr&#252;her nur heimlich aus&#252;bte, f&#252;hrte er jetzt gewisserma&#223;en in ihrem Beisein aus. Graf Brummer und sein erster Lehrer sahen ihn fast nur noch bei &#246;ffentlichen Gelegenheiten. Die ganze &#252;brige Zeit brachte er buchst&#228;blich in der Gesellschaft von Kammerdienern zu, mit f&#252;r sein Alter unerh&#246;rten Kindereien, denn er spielte mit Puppen.</p>
     <p>Meine Mutter benutzte die h&#228;ufige Abwesenheit der Kaiserin dazu, in den umliegenden Landh&#228;usern, besonders aber beim Prinzen und der Prinzessin von Hessen-Homburg, zu soupieren. Eines Abends, als sie eben dorthin geritten war, reizte mich das sch&#246;ne Wetter, mein Zimmer, welches mit dem Garten in gleicher H&#246;he lag, und aus dem eine T&#252;r hinausf&#252;hrte, zu verlassen. Ich schlug meinen Kammerfrauen und meinen drei Ehrendamen vor, einen Spaziergang im Garten zu machen. Und es kostete keine M&#252;he, sie zu &#252;berreden. Wir waren unserer acht, mein Kammerdiener der neunte, au&#223;erdem folgten uns zwei Bediente. Auf die unschuldigste Weise von der Welt spazierten wir bis Mitternacht umher. Nach der R&#252;ckkehr meiner Mutter jedoch hatte Fr&#228;ulein Schenk, die uns nicht hatte begleiten wollen und &#252;ber unsern Spaziergang brummte, nichts eiligeres zu tun, als derselben zu melden, da&#223; ich trotz ihrer Vorstellungen hinausgegangen sei. Meine Mutter ging zu Bett, und als ich mit meiner Begleitung zur&#252;ckkam, sagte mir Fr&#228;ulein Schenk mit triumphierender Miene, meine Mutter habe zweimal fragen lassen, ob ich wieder da sei, weil sie mit mir sprechen wolle, da es aber so sp&#228;t sei und sie m&#252;de geworden, mich zu erwarten, sei sie zu Bett gegangen. Ich eilte sofort zu ihr, fand indes die T&#252;r verschlossen. Ich sagte darauf Fr&#228;ulein Schenk, da&#223; sie mich doch h&#228;tte rufen lassen k&#246;nnen, sie aber behauptete, nicht gewu&#223;t zu haben, wo wir uns befanden. Dies alles hatte weiter keinen andern Zweck, als mich in Z&#228;nkereien zu verwickeln und mich auszuschelten. Das merkte ich nur zu gut und ging aufgeregt schlafen. Am folgenden Morgen, gleich nachdem ich aufgestanden war, ging ich zu meiner Mutter, die noch im Bett lag. Ich n&#228;herte mich ihr, um ihr die Hand zu k&#252;ssen, doch z&#252;rnend zog sie dieselbe zur&#252;ck und schalt mich schrecklich aus, da&#223; ich gewagt, am Abend ohne ihre Erlaubnis spazieren zu gehen. Als ich erwiderte, sie sei nicht zu Hause gewesen, erkl&#228;rte sie, es sei &#252;berhaupt eine unpassende Zeit, und tausend andere Dinge, scheinbar um mir die Lust zu n&#228;chtlichen Spazierg&#228;ngen zu nehmen. Sicherlich war unser Spaziergang eine Unvorsichtigkeit gewesen, doch die unschuldigste Sache von der Welt. Was mich am meisten betr&#252;bte, war die Beschuldigung, wir seien in den Gem&#228;chern des Gro&#223;f&#252;rsten gewesen. Ich erkl&#228;rte dies f&#252;r eine abscheuliche Verleumdung, wor&#252;ber sie vor Zorn fast au&#223;er sich geriet. Es half mir nichts, da&#223; ich auf die Knie fiel, ihren Unwillen zu beschwichtigen, denn das alles, sagte sie, sei nur Kom&#246;die, und jagte mich aus dem Zimmer.</p>
     <p>Weinend kehrte ich in meine Gem&#228;cher zur&#252;ck. Zur Essenszeit ging ich indes mit meiner Mutter, die immer noch sehr aufgebracht war, zum Gro&#223;f&#252;rsten hinauf. Er fragte mich, was mir fehle, da meine Augen vom Weinen noch ganz rot w&#228;ren. Ich erz&#228;hlte ihm einfach, was geschehen, und diesmal ergriff er meine Partei und klagte meine Mutter der Laune und Heftigkeit an. Ich bat ihn jedoch, nicht mit ihr davon zu reden, und er folgte meinem Rat, so da&#223; ihr Zorn allm&#228;hlich vor&#252;berging, aber sie behandelte mich fortw&#228;hrend mit gro&#223;er K&#228;lte. Ende Juli kehrten wir von Peterhof in die Stadt zur&#252;ck, wo alles sich auf die Hochzeitsfeier vorbereitete.</p>
     <p>Endlich wurde der 21. August von der Kaiserin Elisabeth f&#252;r diese Zeremonie festgesetzt. Je n&#228;her der Tag kam, desto tiefer wurde mein Tr&#252;bsinn. Mein Herz sagte mir kein gro&#223;es Gl&#252;ck voraus: nur der Ehrgeiz hielt mich aufrecht. Im Grunde meines Herzens f&#252;hlte ich ein geheimes Etwas, welches mich nie einen Augenblick zweifeln lie&#223;, da&#223; ich fr&#252;her oder sp&#228;ter souver&#228;ne Kaiserin von Ru&#223;land in eigener Machtvollkommenheit werden w&#252;rde.</p>
     <p>Die Hochzeit ging mit viel Glanz und Pomp vor sich. Abends fand ich in meinem Zimmer Madame Kruse, die Schwester der ersten Kammerfrau der Kaiserin, welche diese mir als erste Kammerfrau beigegeben hatte. Schon am n&#228;chsten Tage aber merkte ich, da&#223; diese Frau alle meine M&#228;dchen in Furcht hielt, denn als ich mich einer von ihnen n&#228;herte, um mit ihr zu reden, sagte sie &#228;ngstlich zu mir:»Um Gottes willen, kommen Sie mir nicht zu nahe, man hat uns verboten, halblaut mit Ihnen zu sprechen. «Anderseits bek&#252;mmerte sich mein lieber Gemahl durchaus nicht um mich, sondern war fortw&#228;hrend mit dem Einexerzieren seiner Diener besch&#228;ftigt, die er in seinem Zimmer ein&#252;bte, wobei er zwanzigmal in einem Tage die Uniform wechselte. Da ich mit niemand sprechen konnte, g&#228;hnte ich, langweilte mich, oder war bei &#246;ffentlichen Festlichkeiten zugegen. Am dritten Tag nach meiner Hochzeit, der ein Ruhetag sein sollte, lie&#223; mir die Gr&#228;fin Rumianzoff sagen, da&#223; die Kaiserin sie ihrer Stellung bei mir enthoben habe, und sie deshalb in ihr Haus zu ihrem Gemahl und ihren Kindern zur&#252;ckkehre. Ich bedauerte diese Nachricht nicht allzusehr, denn unser Verh&#228;ltnis war stets ein gespanntes gewesen.</p>
     <p>Die Hochzeitsfeierlichkeiten dauerten zehn Tage. Dann bezogen wir, der Gro&#223;f&#252;rst und ich, den Sommerpalast, wo die Kaiserin wohnte. Schon begann man von der Abreise meiner Mutter zu sprechen, die ich seit meiner Verheiratung seltener sah. Sie war &#252;brigens seit dieser Zeit weit freundlicher gegen mich. Gegen Ende September reiste sie ab. Der Gro&#223;f&#252;rst und ich begleiteten sie bis Krasnoie-Selo. Ihre Abreise betr&#252;bte mich aufrichtig, und ich weinte viel. Nachdem sie fort war, kehrten wir in die Stadt zur&#252;ck. Bei meiner Ankunft im Schlo&#223; fragte ich nach Fr&#228;ulein Jukoff, und man sagte mir, sie sei zu ihrer Mutter gegangen, welche krank geworden w&#228;re. Am n&#228;chsten Tag dieselbe Frage meinerseits, die gleiche Antwort von meinen Frauen. Gegen Mittag zog die Kaiserin mit gro&#223;em Pomp aus dem Sommerpalast in den Winterpalast, und wir folgten ihr in ihre Gem&#228;cher. In ihrem Paradeschlafzimmer angelangt, blieb sie stehen und begann nach einigen gleichg&#252;ltigen Bemerkungen von der Abreise meiner Mutter zu sprechen, indem sie mich freundlich aufforderte, meinen Schmerz dar&#252;ber zu bezwingen. Aber ich glaubte aus den Wolken zu fallen, als sie mir in Gegenwart von etwa drei&#223;ig Personen sagte, da&#223; sie auf Bitten meiner Mutter Fr&#228;ulein Jukoff entlassen habe, weil meine Mutter f&#252;rchtete, ich m&#246;chte eine zu gro&#223;e Zuneigung zu einem M&#228;dchen fassen, welches dieselbe so wenig verdiene. Hierauf begann sie mit auffallender Lebhaftigkeit von der armen Jukoff zu sprechen.</p>
     <p>Nat&#252;rlich war ich durchaus nicht von dieser Szene erbaut, noch von den Gr&#252;nden Ihrer Majest&#228;t, sondern tief betr&#252;bt &#252;ber das Ungl&#252;ck des Fr&#228;ulein Jukoff, die einzig und allein deshalb vom Hofe entfernt wurde, weil sie mir durch ihr geselliges Wesen besser zusagte, als meine andern Frauen. Und warum, fragte ich mich, hat man sie mir denn erst gegeben, wenn sie ihrer Stellung nicht w&#252;rdig war? Meine Mutter konnte sie nicht kennen, konnte nicht einmal mit ihr sprechen, da sie nicht russisch verstand und die Jukoff keine andere Sprache kannte; folglich mu&#223;te sie sich nur an das alberne Gerede der Schenk halten, die kaum gesunden Menschenverstand halte. Dies M&#228;dchen leidet f&#252;r mich, dachte ich, deshalb darf ich es nicht in ihrem Ungl&#252;ck verlassen, dessen Ursache nur meine Zuneigung zu ihm war. Ich bin indes niemals imstande gewesen, zu entdecken, ob meine Mutter die Kaiserin wirklich gebeten hatte, jene Dame von mir zu entfernen. Wenn sie es dennoch getan, so mu&#223; meine Mutter den Weg der Milde dem der Heftigkeit vorgezogen haben, denn niemals hat sie &#252;ber diesen Gegenstand ein Wort mit mir gesprochen. Uebrigens h&#228;tte ein Wort von ihr gen&#252;gt, mich wenigstens auf eine im Grunde sehr unschuldige Zuneigung aufmerksam zu machen. Anderseits h&#228;tte auch die Kaiserin in einer etwas weniger schroffen Weise eingreifen k&#246;nnen. Das M&#228;dchen war jung; es h&#228;tte nur an ihr gelegen, eine passende Partie f&#252;r sie zu finden, was sehr leicht gewesen w&#228;re; aber statt dessen geschah, was ich erz&#228;hlt habe.</p>
     <p>Nachdem die Kaiserin uns verabschiedet hatte, gingen wir, der Gro&#223;f&#252;rst und ich, in unsere Gem&#228;cher. Auf dem Wege dahin merkte ich, da&#223; Elisabeth ihren Herrn Neffen von dem Vorgefallenen in Kenntnis gesetzt hatte. Ich gab ihm aber trotzdem meine Einw&#252;rfe dagegen zu verstehen und lie&#223; ihn f&#252;hlen, da&#223; das M&#228;dchen ungl&#252;cklich sei, einzig und allein, weil man argw&#246;hnte, ich empfinde f&#252;r sie eine besondere Vorliebe. Auch sagte ich ihm, da&#223; ich, da sie aus Liebe zu mir litt, es f&#252;r meine Pflicht hielt, sie nicht zu verlassen, so weit dies von mir abhinge. Ich schickte ihr deshalb sofort durch meinen Kammerdiener etwas Geld, doch er kam mit der Nachricht zur&#252;ck, da&#223; sie schon mit ihrer Mutter und Schwester nach Moskau abgereist sei. Darauf befahl ich, ihr das Geld durch ihren Bruder, einem Gardesergeanten, zukommen zu lassen, aber auch er hatte Befehl erhalten, sich mit seiner Frau zu entfernen, und war in einem Landregimente als Offizier angestellt worden. Noch heute ist es mir unm&#246;glich, einen annehmbaren Grund f&#252;r das alles zu entdecken, und mir scheint es fast, da&#223; man ohne Veranlassung, allein aus Kaprice, ohne einen Schimmer von Vernunft, ja selbst ohne allen Vorwand Unrecht tat. Doch blieb es dabei nicht! Durch meinen Kammerdiener und andere Leute suchte ich eine passende Partie f&#252;r Fr&#228;ulein Jukoff zu finden. Man schlug mir einen Gardeunterleutnant aus adeliger Familie mit ziemlich viel Verm&#246;gen vor. Er reiste nach Moskau, um sich mit ihr, wenn sie ihm gefiele, zu verm&#228;hlen, heiratete sie auch und wurde Leutnant in einem Landregimente. Sobald die Kaiserin aber davon h&#246;rte, verbannte sie beide nach Astrachan. F&#252;r eine solch hartn&#228;ckige Verfolgung Gr&#252;nde zu finden, ist schwer.</p>
     <p>Im Winterpalast bewohnten wir die Gem&#228;cher, welche wir schon fr&#252;her innegehabt hatten. Die des Gro&#223;f&#252;rsten waren von den meinigen durch eine m&#228;chtige Treppe getrennt, die auch zu den Zimmern der Kaiserin f&#252;hrte. Um zu ihm oder zu mir zu gelangen, mu&#223;te man den Vorplatz dieser Treppe &#252;berschreiten, was zumal im Winter nicht eben bequem war. Dennoch machten wir diesen Weg jeden Tag ein paarmal. Abends ging ich zum Spiel mit dem Kammerherrn Berkholz in sein Vorzimmer, w&#228;hrend der Gro&#223;f&#252;rst im andern Zimmer mit seinen Kavalieren herumtollte. Mein Billardspiel wurde jedoch bald durch den R&#252;cktritt der Herren Brummer und Berkholz, welche die Kaiserin Ende des Winters 1746 aus dem Dienste des Gro&#223;f&#252;rsten entlie&#223;, unterbrochen. Der Winter ging dahin mit Maskenb&#228;llen in den vornehmsten H&#228;usern der Stadt, die damals alle sehr klein waren, woran aber der Hof und alle Honoratioren regelm&#228;&#223;ig teilnahmen.</p>
     <p>Den letzten dieser B&#228;lle gab der Oberpolizeimeister Tatistscheff in einem der Kaiserin geh&#246;renden Hause, das den Namen Smolloy Dworetz f&#252;hrte. Der mittlere Teil dieses ganz aus Holz gebauten Hauses war durch eine Feuersbrunst zerst&#246;rt worden und nur die aus je zwei Etagen bestehenden Fl&#252;gel waren stehen geblieben. In dem einen tanzte und in dem andern soupierte man. Um aber zum Souper zu gehen, mu&#223;te man den beschneiten Hof durchschreiten, noch dazu im k&#228;ltesten Monat, im Januar. Nach der Tafel galt es, denselben Weg wieder zur&#252;ckzulegen. Als wir von diesem Balle nach Hause kamen, legte sich der Gro&#223;f&#252;rst sofort zu Bett, aber am folgenden Morgen erwachte er mit den heftigsten Kopfschmerzen, die ihn verhinderten, aufzustehen. Ich lie&#223; sofort die Aerzte rufen, welche erkl&#228;rten, es sei ein hitziges Fieber. Gegen Abend brachte man ihn dann in mein Audienzzimmer, wo man ihn, nachdem ihm zur Ader gelassen worden, auf ein besonders dazu aufgeschlagenes Lager legte. Er befand sich sehr schlecht, und man lie&#223; ihn wiederholt zur Ader. Die Kaiserin kam mehrmals des Tages zu ihm und bewies mir gro&#223;e Teilnahme, als sie mich weinen sah. Eines Abends, als ich eben die Abendgebete in einem kleinen Betstuhl nahe bei meinem Toilettenzimmer las, trat Madame Ismailoff, die in gro&#223;er Gunst bei der Kaiserin stand, ein. Sie sagte, die Kaiserin, die mich wegen der Krankheit des Gro&#223;f&#252;rsten betr&#252;bt wisse, habe sie geschickt, um mir zu sagen, ich solle Zuversicht zu Gott haben, mich nicht gr&#228;men und &#252;berzeugt sein, da&#223; sie mich nie verlassen werde. Darauf fragte sie mich, was ich lese. Ich erwiderte:»Die Abendgebete«. Sie erkl&#228;rte, ich w&#252;rde mir die Augen verderben, wenn ich bei Licht so kleine Buchstaben l&#228;se, worauf ich sie bat, Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t f&#252;r ihre Freundlichkeit zu danken. Wir trennten uns aufs herzlichste, sie um ihre Botschaft zu berichten, ich, um mich schlafen zu legen. Am folgenden Morgen schickte mir die Kaiserin ein Gebetbuch mit gro&#223;en Buchstaben, um, wie sie sagte, meine Augen zu schonen.</p>
     <p>Obwohl das Zimmer des Gro&#223;f&#252;rsten an das meinige stie&#223;, betrat ich es nur, wenn ich nicht &#252;berfl&#252;ssig zu sein glaubte, denn ich bemerkte, da&#223; ihm nicht viel an meiner Anwesenheit lag. Ihm war die Gesellschaft seiner Umgebung lieber, die mir durchaus nicht gefiel. Au&#223;erdem war ich nicht gew&#246;hnt, allein unter M&#228;nnern zu verkehren. Inzwischen kam die Fastenzeit heran und ich unterzog mich w&#228;hrend der ersten Wochen den religi&#246;sen Uebungen, umsomehr, da ich gerade damals besonders zu dergleichen aufgelegt war. Ich sah deutlich, da&#223; der Gro&#223;f&#252;rst mich nicht liebte. Vierzehn Tage nach meiner Hochzeit hatte er mir von neuem anvertraut, da&#223; er in Fr&#228;ulein Carr, eine Ehrendame Ihrer Majest&#228;t, die sp&#228;ter einen F&#252;rsten Galitzin, den Stallmeister der Kaiserin, heiratete, verliebt sei. Dem Grafen Devierre, seinem Kammerherrn, hatte er gesagt, diese Dame sei gar nicht mit mir zu vergleichen. Und als Devierre das Gegenteil behauptete, hatte er sich mit ihm erz&#252;rnt. Diese Szene war gewisserma&#223;en in meiner Gegenwart vor sich gegangen, und ich mu&#223;te nun ihr Schmollen mit ansehen. In der Tat sagte ich mir, da&#223; ich mit dem Menschen sehr ungl&#252;cklich werden m&#252;sse, wenn ich mich Gef&#252;hlen der Z&#228;rtlichkeit f&#252;r ihn hingebe, die er so schlecht erwidere, und da&#223; ich ohne Nutzen f&#252;r irgend jemand vor Eifersucht sterben k&#246;nne. So versuchte ich denn, meine Eigenliebe zu bezwingen und nicht auf einen solchen Mann eifers&#252;chtig zu sein; aber daf&#252;r gab es nur ein Mittel: ihn nicht lieben. Wenn er h&#228;tte geliebt sein wollen, so w&#228;re dies nicht schwer f&#252;r mich gewesen; ich war von Natur geneigt, meine Pflichten zu erf&#252;llen, aber ich h&#228;tte einen Gemahl haben m&#252;ssen, der gesunden Menschenverstand besa&#223;, und den hatte Peter nicht.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Viertes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Mein Verhalten w&#228;hrend der Fasten. — Das Marionettentheater des Gro&#223;f&#252;rsten. — Eine interessante Entdeckung. — Zorn der Kaiserin Elisabeth gegen ihren Neffen. — Meine Leute finden Mittel, meine Ehrendame, Madame Kruse, betrunken zu machen. — Ernennung des F&#252;rsten Repnin zum Begleiter des Gro&#223;f&#252;rsten. — Repnins Charakter. — Madame Cschoglokoff wird zu meiner Oberhofmeisterin ernannt. — Die drei Czernitscheffs. — Reise nach Reval. — Abreise von dort nach Katharinental. — Allianzvertrag zwischen Ru&#223;land und &#214;sterreich. — Flottenman&#246;ver. — R&#252;ckkehr nach Petersburg.</emphasis></p>
     <p>W&#228;hrend der ersten Woche der gro&#223;en Fasten a&#223; ich kein Fleisch. Die Kaiserin lie&#223; mir am Sonnabend sagen, ich m&#246;chte ihr den Gefallen tun, auch noch die zweite Woche zu fasten, worauf ich Ihrer Majest&#228;t antworten lie&#223;, ich bitte sie, mir zu erlauben, da&#223; ich die ganze Fastenzeit innehielte. Sievers, der Hofmarschall der Kaiserin und Schwiegersohn der Madame Kruse, welcher diese Worte &#252;berbrachte, sagte mir nachher, die Kaiserin habe sich wahrhaft &#252;ber diese Bitte gefreut und gew&#228;hre sie mir gern. Als der Gro&#223;f&#252;rst erfuhr, da&#223; ich fortfuhr zu fasten, schalt er mich, ich aber erwiderte ihm, ich k&#246;nne nicht anders. Als er sich besser befand, spielte er noch lange Zeit den Kranken, um sein Zimmer nicht verlassen zu m&#252;ssen, wo es ihm besser gefiel, als in Gesellschaft des Hofes. Erst in der letzten Fastenwoche, in der er seine religi&#246;sen Uebungen verrichten mu&#223;te, verlie&#223; er es.</p>
     <p>Nach Ostern lie&#223; er in seinem Zimmer ein Marionettentheater einrichten und lud dazu alle, auch die Damen ein. Diese Vorstellungen waren das Einf&#228;ltigste, was man sich denken kann. Das Zimmer, worin sich dasselbe befand, besa&#223; eine geheime T&#252;r, welche in ein anderes zu den Gem&#228;chern der Kaiserin f&#252;hrendes Zimmer ging, wo ein Tisch stand, den man mittels einer Vorrichtung senken und heben konnte, um ohne Bedienung speisen zu k&#246;nnen. Als der Gro&#223;f&#252;rst eines Tages in seinem Zimmer war, um sein sogenanntes Schauspiel vorzubereiten, h&#246;rte er im ansto&#223;enden Gemach sprechen, und da er eine etwas unbedachte Lebhaftigkeit besa&#223;, nahm er einen Bohrer und begann damit L&#246;cher in die geheime T&#252;r zu bohren, so da&#223; er alles, was drinnen vorging, namentlich das dort stattfindende Diner der Kaiserin, beobachten konnte. Der Oberj&#228;germeister Graf Razumowski in pelzverbr&#228;mtem Schlafrocke — er hatte gerade an jenem Tage Arznei genommen — sowie ein Dutzend der intimsten Vertrauten der Kaiserin dinierten hier mit ihr. Aber der Gro&#223;f&#252;rst, nicht zufrieden, f&#252;r sich allein die Frucht seiner geschickten Arbeit zu genie&#223;en, rief seine ganze Umgebung herbei, um auch sie des Vergn&#252;gens teilhaftig zu machen. Nachdem er und die andern ihre Augen an diesem indiskreten Vergn&#252;gen ges&#228;ttigt hatten, lud er auch Madame Kruse, mich und meine Damen ein, zu ihm zu kommen, um etwas zu sehen, was wir noch nie gesehen h&#228;tten; er verriet uns aber nicht, was es sei, scheinbar um uns eine angenehme Ueberraschung zu bereiten. Da ich mich gerade nicht sehr beeilte, dauerte es ihm in seinem Eifer zu lange und er ging mit Madame Kruse und meinen Frauen immer voraus. Als ich ankam, standen sie schon vor jener T&#252;r, wohin er B&#228;nke, St&#252;hle, Schemel u.s.w. gesetzt hatte, wie er sagte, zur Bequemlichkeit der Zuschauer. Nat&#252;rlich fragte ich, was dies bedeute, und er erkl&#228;rte es mir. Ich war &#252;ber seine Verwegenheit sehr erschrocken und aufgebracht und sagte ihm, da&#223; ich nichts sehen, noch irgend einen Anteil an diesem &#228;rgerlichen Vorgang haben wolle. Unzweifelhaft w&#252;rde das unangenehme Folgen von seiten seiner Tante f&#252;r ihn nach sich ziehen, wenn diese es erf&#252;hre, und h&#246;chstwahrscheinlich werde sie es erfahren, weil er wenigstens zwanzig Personen in sein Geheimnis eingeweiht h&#228;tte. Alle, die sich hatten bereden lassen, durch die L&#246;cher zu sehen, zogen sich nun zur&#252;ck, da sie bemerkten, da&#223; ich mich weigerte, dasselbe zu tun. Selbst der Gro&#223;f&#252;rst fing an, seine Tat zu bereuen, und kehrte zu der Arbeit an seinem Marionettentheater zur&#252;ck, w&#228;hrend ich mich in mein Zimmer begab.</p>
     <p>Bis Sonntag h&#246;rten wir von nichts reden, aber an diesem Tage geschah es, da&#223; ich, ich wei&#223; nicht weshalb, etwas sp&#228;ter als gew&#246;hnlich zur Messe kam. In mein Zimmer zur&#252;ckgekehrt, wollte ich eben mein Hofkleid ablegen, als ich die Kaiserin mit sehr aufgebrachtem und hochrotem Gesichte eintreten sah. Da sie nicht zur Messe in der Kapelle gewesen war, sondern dem Gottesdienst in ihrer kleinen Privatkapelle beigewohnt hatte, ging ich ihr wie gew&#246;hnlich entgegen, um ihr, da ich sie an diesem Tage noch nicht gesehen, die Hand zu k&#252;ssen. Sie umarmte mich, befahl dann, den Gro&#223;f&#252;rsten zu rufen und schalt mich unterdessen, da&#223; ich zu sp&#228;t zur Messe k&#228;me und der Toilette den Vorzug vor dem lieben Gott g&#228;be. Sie f&#252;gte hinzu, da&#223; sie zur Zeit der Kaiserin Anna, obgleich sie nicht am Hofe gewohnt, sondern in einem vom Hofe ziemlich entfernten Hause, nie ihre Pflichten vers&#228;umt habe und deshalb oft bei Licht aufgestanden sei. Dann lie&#223; sie meinen Kammerfriseur rufen und sagte ihm, wenn er mich k&#252;nftig so langsam frisiere, werde sie ihn fortschicken. Nachdem sie mit diesem fertig war, trat der Gro&#223;f&#252;rst, der sich in seinem Zimmer umkleidete, im Schlafrock, die Nachtm&#252;tze in der Hand sehr vergn&#252;gt und rasch ein. Er beeilte sich, der Kaiserin die Hand zu k&#252;ssen, diese k&#252;&#223;te ihn und fragte, wie er sich habe unterstehen k&#246;nnen, zu tun, was er getan. Sie sei in das Zimmer gekommen, wo der Tisch mit der mechanischen Vorrichtung st&#228;nde, habe dort die geheime T&#252;r ganz durchl&#246;chert gefunden und alle L&#246;cher gerade auf den Platz gerichtet, wo sie gew&#246;hnlich sitze. Durch ein solches Verhalten verletze er offenbar die n&#246;tige R&#252;cksicht gegen sie, und sie k&#246;nne ihn fortan nur noch als einen Undankbaren betrachten. Ihr eigener Vater, Peter I., habe auch einen undankbaren Sohn gehabt, den er durch Enterbung gestraft, und zur Zeit der Kaiserin Anna habe sie selbst dieser stets die Achtung bewiesen, welche man einem gekr&#246;nten und von Gott gesalbten Haupt schuldig sei. Jene habe keinen Spa&#223; verstanden, und die, welche es an Respekt fehlen lie&#223;en, auf die Festung geschickt. Er sei nichts als ein dummer Junge, den sie erst Lebensart lehren m&#252;sse. Bei diesen Worten fing er an &#228;rgerlich zu werden und stammelte einige Worte, aber sie befahl ihm, zu schweigen und wurde so heftig, da&#223; sie in ihrem Zorne kein Ma&#223; mehr kannte, was gew&#246;hnlich geschah, wenn sie &#228;rgerlich war, und sagte ihm mit ebensoviel Verachtung als Wut die gr&#246;&#223;ten Beleidigungen ins Gesicht.</p>
     <p>Wir waren beide ganz best&#252;rzt und bet&#228;ubt, und obgleich der ganze Auftritt nicht mich direkt betraf, so traten mir doch die Tr&#228;nen in die Augen. Sie bemerkte das und sagte:»Meine Worte sind nicht an Sie gerichtet; ich wei&#223;, da&#223; Sie an dem, was er getan, keinen Anteil genommen, da&#223; Sie weder durch die T&#252;re gesehen, noch haben hindurchsehen wollen. «Diese gerechte Bemerkung beruhigte sie ein wenig, und sie schwieg — es war auch in der Tat schwer, dem, was sie gesagt, noch etwas hinzuzuf&#252;gen — dann gr&#252;&#223;te sie und entfernte sich, hochrot und mit funkelnden Augen. Der Gro&#223;f&#252;rst begab sich in sein Zimmer, ich legte mein Kleid schweigend ab und sann &#252;ber das Geschehene nach. Als ich ausgekleidet war, kam der Gro&#223;f&#252;rst zur&#252;ck und sagte in halb traurigem, halb satirischem Ton:»Sie war wie eine Furie, sie wu&#223;te nicht, was sie sagte. «Ich erwiderte:»Sie war aufs h&#246;chste erz&#252;rnt. «Und wir wiederholten uns ihre Worte, worauf wir allein in meinem Zimmer dinierten. Nachdem der Gro&#223;f&#252;rst mich verlassen hatte, trat Madame Kruse ein und sagte:»Man mu&#223; gestehen, da&#223; die Kaiserin heute wahrhaft als Mutter gehandelt hat. «Da ich aber sah, da&#223; sie mich durchaus zum Reden zu bringen w&#252;nschte, schwieg ich erst recht. Sie fuhr fort:»Eine Mutter wird b&#246;se, schilt ihre Kinder, und dann ist die Sache abgetan. Sie h&#228;tten beide zu ihr sagen sollen: <emphasis>Winowatj Matjuschka</emphasis> (Um Verzeihung, Mutter), und Sie w&#252;rden sie entwaffnet haben. «Ich antwortete, der Zorn Ihrer Majest&#228;t habe mich verwirrt und bet&#228;ubt; alles, was ich in diesem Augenblick habe tun k&#246;nnen, sei gewesen, zuzuh&#246;ren und zu schweigen. Sie verlie&#223; mich, offenbar, um ihren Bericht abzustatten. Mir aber blieb das» ich bitte Sie um Verzeihung, Mutter «als Mittel, den Zorn der Kaiserin zu entwaffnen, im Ged&#228;chtnis zur&#252;ck, und sp&#228;ter habe ich, wie man sehen wird, mich seiner bei passender Gelegenheit mit Erfolg bedient.</p>
     <p>Kurz ehe die Kaiserin den Grafen Brummer und den Oberkammerherrn Berkholz ihres Dienstes beim Gro&#223;f&#252;rsten enthob, fand ich den ersteren, als ich eines Morgens mein Zimmer fr&#252;her als gew&#246;hnlich verlie&#223;, allein in meinem Vorzimmer. Er ergriff die Gelegenheit, mit mir zu reden und mich zu bitten und zu beschw&#246;ren, jeden Tag regelm&#228;&#223;ig in das Ankleidezimmer der Kaiserin zu gehen, wozu meine Mutter bei ihrer Abreise mir die Erlaubnis verschafft hatte. Ich hatte bis dahin von diesem Vorrecht sehr wenig Gebrauch gemacht, weil mich das aufs h&#246;chste langweilte. Ein- bis zweimal war ich hingegangen, hatte die Frauen der Kaiserin dort gefunden und war, als sich diese nach und nach zur&#252;ckzogen, mit der Kaiserin allein geblieben. Dies erz&#228;hlte ich ihm, aber er meinte, das tue nichts zur Sache, ich m&#252;&#223;te unbedingt fortfahren. Offen gestanden begriff ich diese Beharrlichkeit des Hofmannes nicht. Ihm konnte es wohl f&#252;r seine Pl&#228;ne dienen, aber mir n&#252;tzte es nichts, im Toilettezimmer der Kaiserin zu kratzf&#252;&#223;eln und ihr obendrein noch l&#228;stig zu fallen. Ich erkl&#228;rte daher dem Grafen Brummer meinen Widerwillen, aber er tat alles, mich zu &#252;berreden, doch ohne Erfolg. Es gefiel mir in meinem Zimmer besser, besonders wenn Madame Kruse nicht da war. W&#228;hrend des Winters entdeckte ich n&#228;mlich bei ihr eine besondere Neigung zum Trunk, und da sie bald nachher ihre Tochter an den Hofmarschall Sievers verheiratete, ging sie entweder aus, oder meine Leute fanden Mittel, sie betrunken zu machen. Dann verfiel sie in tiefen Schlaf, und mein Zimmer war von dem m&#252;rrischen Argus befreit.</p>
     <p>Nachdem Graf Brummer und der Oberkammerherr Berkholz ihrer Dienste beim Gro&#223;f&#252;rsten enthoben waren, ernannte die Kaiserin den General F&#252;rsten Basil Repnin zum Begleiter des Gro&#223;f&#252;rsten. Eine bessere Wahl h&#228;tte die Kaiserin gewi&#223; nicht treffen k&#246;nnen, denn F&#252;rst Repnin war nicht nur ein Mann von Ehre und Rechtschaffenheit, sondern auch ein Mensch mit viel Geist und Galanterie, voller Reinheit und Biederkeit des Charakters. Ich besonders konnte das Benehmen des F&#252;rsten nur loben. Den R&#252;cktritt Brummers bedauerte ich nicht allzusehr: er langweilte mich durch seine ewigen Gespr&#228;che &#252;ber Politik. Er lebte nur in Intrigen, w&#228;hrend der offene, milit&#228;rische Charakter F&#252;rst Repnins mir Vertrauen einfl&#246;&#223;te. Der Gro&#223;f&#252;rst wiederum war froh, seiner bisherigen Lehrmeister, die er ha&#223;te, entledigt zu sein. Dennoch jagte ihm ihre Entfernung noch einen gro&#223;en Schrecken ein, weil er n&#228;mlich dadurch den Intrigen des Grafen Bestuscheff preisgegeben wurde, welcher die Triebfeder aller unter dem bequemen Vorwande der M&#252;ndigkeit Seiner kaiserlichen Hoheit im Herzogtum Holstein vorgenommenen Ver&#228;nderungen war. Prinz August, mein Onkel, befand sich noch immer in Petersburg und wartete hier auf die Verwaltung des Erblandes des Gro&#223;f&#252;rsten.</p>
     <p>Im Mai bezogen wir den Sommerpalast. Gegen Ende desselben Monats gab mir die Kaiserin Madame Tschoglokoff, eine ihrer Ehrendamen und Verwandten, als Oberhofmeisterin. Dies traf mich wie ein wahrer Donnerschlag, denn jene Dame war dem Grafen Bestuscheff sehr ergeben, &#228;u&#223;erst einfach, dazu boshaft, launenhaft und selbsts&#252;chtig. Ihr Gatte, Kammerherr der Kaiserin, war damals mit irgendwelchem Auftrag nach Wien geschickt worden. Als sie ihren Dienst bei mir antrat, weinte ich den ganzen Tag so heftig, da&#223; mir am folgenden Tag zur Ader gelassen werden mu&#223;te. Am Morgen kam die Kaiserin in mein Zimmer und sagte, als sie meine rotgeweinten Augen sah, nur diejenigen jungen Frauen, welche ihre M&#228;nner nicht lieben, pflegten zu weinen. Meine Mutter jedoch habe ihr versichert, ich empfinde keinen Widerwillen, den Gro&#223;f&#252;rsten zu heiraten, sonst w&#252;rde sie mich nicht dazu gedr&#228;ngt haben; da ich aber einmal verheiratet sei, solle ich aufh&#246;ren zu weinen. Gl&#252;cklicherweise erinnerte ich mich der Vorschriften, die mir Madame Kruse gegeben, und erwiderte: <emphasis>Winowatj Matjuschka</emphasis>, worauf die Kaiserin sich zufrieden gab. Inzwischen kam der Gro&#223;f&#252;rst, den sie diesmal sehr freundlich empfing, dann entfernte sie sich. Man lie&#223; mir zur Ader, was ich augenblicklich sehr bedurfte, legte mich in mein Bett, und dann weinte ich den ganzen Tag. Am andern Tag nahm der Gro&#223;f&#252;rst mich beiseite, und ich bemerkte an seinen Aeu&#223;erungen, da&#223; man ihm zu verstehen gegeben hatte, Madame Tschoglokoff sei mir beigegeben worden, weil ich ihn nicht liebe. Aber ich begreife nicht, wie man glauben konnte, meine Z&#228;rtlichkeit f&#252;r ihn werde sich erh&#246;hen, wenn man mir jene Frau beiordnete. Das sagte ich ihm auch ganz offen. Als Argus &#252;ber mich zu wachen, war eine andere Sache. Dazu h&#228;tte man indes nicht eine so dumme Person w&#228;hlen m&#252;ssen, und sicherlich gen&#252;gte es auch f&#252;r ein solches Amt nicht, schlecht und b&#246;swillig zu sein. Man hielt Madame Tschoglokoff n&#228;mlich f&#252;r &#228;u&#223;erst tugendhaft, weil sie ihren Mann damals bis zur Anbetung liebte. Sie hatte ihn aus Liebe geheiratet, und mit diesem sch&#246;nen Beispiel, das man mir vor Augen f&#252;hrte, dachte man mich vielleicht zu bewegen, dasselbe zu tun. Wir werden sehen, mit welchem Erfolg. Aller Wahrscheinlichkeit nach war dies der einzige Grund, der diese Aenderung in meiner Umgebung beschleunigte; ich sage beschleunigte, denn ich glaube, da&#223; Graf Bestuscheff von Anfang an beabsichtigte, uns mit seinen Kreaturen zu umgeben. Er h&#228;tte gern mit der Umgebung der Kaiserin dasselbe getan, aber dies war nicht so leicht.</p>
     <p>Bei meiner Ankunft in Moskau hatte der Gro&#223;f&#252;rst in seinen Gem&#228;chern drei Bediente mit Namen Czernitscheff, alle drei S&#246;hne von Grenadieren aus der Leibgarde der Kaiserin. Diese besa&#223;en Leutnantsrang zur Belohnung daf&#252;r, da&#223; sie der Kaiserin auf den Thron verholfen hatten. Der &#228;ltere war ein Vetter der beiden j&#252;ngeren Br&#252;der Czernitscheff, und der Gro&#223;f&#252;rst liebte sie alle drei sehr. Sie waren &#228;u&#223;erst vertraut mit ihm und zu jedem Dienst gern bereit. Alle drei waren gro&#223; und wohlgebaut, besonders der &#228;lteste. Dieses jungen Mannes bediente sich der Gro&#223;f&#252;rst zu allen seinen Auftr&#228;gen und schickte ihn t&#228;glich mehrere Male zu mir. Ihm vertraute er sich auch an, wenn er keine Lust hatte, zu mir zu kommen, um sein Herz auszusch&#252;tten.</p>
     <p>Czernitscheff war ein sehr intimer Freund meines Kammerdieners Nevreinoff, und durch diesen erfuhr ich denn oft manches, was mir sonst unbekannt geblieben w&#228;re. Dazu waren mir beide von ganzem Herzen ergeben, so da&#223; ich &#252;ber viele Dinge Aufkl&#228;rung von ihnen gewann, die ich auf andere Weise mir nicht ohne M&#252;he h&#228;tte verschaffen k&#246;nnen. Ich wei&#223; nicht, in welcher Beziehung der &#228;ltere Czernitscheff dem Gro&#223;f&#252;rsten eines Tages gesagt hatte:» <emphasis>Wasch Schenich</emphasis>, sie ist nicht meine Verlobte, sondern die Ihre. «Dieser Einfall machte dem Gro&#223;f&#252;rsten viel Spa&#223;; er erz&#228;hlte ihn mir, und seitdem gefiel es Seiner kaiserlichen Hoheit, mich <emphasis>jewo newiesta</emphasis>, seine Verlobte, und Andreas Czernitscheff, wenn er mit mir von ihm sprach, <emphasis>Wasch Schenich</emphasis>, Ihren Verlobten zu nennen. Um aber endlich mit diesem Scherz ein Ende zu machen, schlug Andreas Czernitscheff Seiner kaiserlichen Hoheit vor, mich nach unserer Verheiratung <emphasis>Matjuschka</emphasis>, seine Mutter, zu nennen, und ich nannte ihn <emphasis>S&#252;nock moi</emphasis>, meinen Sohn. Von dieser Zeit an war zwischen dem Gro&#223;f&#252;rsten und mir fortw&#228;hrend die Rede von diesem Sohn, den er wie seinen Augapfel liebte, und dem auch ich sehr zugetan war.</p>
     <p>Doch mit der Zeit wurden meine Leute mi&#223;trauisch; die einen aus Eifersucht, die andern aus Furcht vor den Folgen, welche f&#252;r sie und uns daraus entstehen konnten. Eines Tages, als bei Hofe ein Maskenball stattfand, kehrte ich in mein Zimmer zur&#252;ck, um meine Kleider zu wechseln. Pl&#246;tzlich trat mein Kammerdiener Nevreinoff zu mir heran und fl&#252;sterte mir zu, er sowohl als alle meine Untergebenen seien in gro&#223;er Angst vor der Gefahr, in welche sie mich &#252;ber kurz oder lang st&#252;rzen s&#228;hen. Und als ich ihn fragte, was f&#252;r eine Gefahr er meine, erwiderte er:»Sie sprechen von nichts und besch&#228;ftigen sich mit nichts, als mit Andreas Czernitscheff.«»Nun, «sagte ich in der Unschuld meines Herzens,»was ist denn Schlimmes dabei? Er ist mein Sohn; der Gro&#223;f&#252;rst liebt ihn ebenso sehr als ich, und er ist uns ergeben und treu.«—»Ja, «antwortete er,»das ist wahr, der Gro&#223;f&#252;rst kann tun, was ihm gef&#228;llt, aber Sie haben nicht dasselbe Recht. Was Sie G&#252;te und Zuneigung nennen, weil dieser Mensch Ihnen treu dient, das nennen Ihre Leute Liebe. «Als er das Wort ausgesprochen, was mir nie in den Sinn gekommen war, trafen mich sowohl das verwegene Urteil als die Lage, in der ich mich, ohne es zu ahnen, befand, wie der Blitz. Nevreinoff sagte mir dann noch, da&#223; er seinem Freunde Andreas Czernitscheff geraten habe, sich f&#252;r krank auszugeben, um diesem Geschw&#228;tz ein Ende zu machen. Jener folgte dem Rate Nevreinoffs, und seine angebliche Krankheit zog sich bis zum April hinaus. Der Gro&#223;f&#252;rst besch&#228;ftigte sich mit dieser Krankheit sehr viel und sprach oft mit mir dar&#252;ber, ohne von dem Vorgefallenen das geringste zu ahnen. Erst als wir den Sommerpalast bezogen hatten, erschien Czernitscheff wieder, und ich konnte ihn nicht ohne Verwirrung ansehen. Inzwischen hatte es die Kaiserin f&#252;r gut befunden, eine neue Anordnung mit den Hofbeamten zu treffen. Sie hatten jetzt alle abwechselnd Dienst in den inneren Gem&#228;chern, folglich auch Andreas Czernitscheff. Nachmittags gab der Gro&#223;f&#252;rst oft Konzerte, wobei er selbst die Violine spielte. W&#228;hrend eines dieser Konzerte, in dem ich mich schrecklich langweilte, zog ich mich in mein Zimmer zur&#252;ck, das nach dem gro&#223;en Saal des Sommerpalastes f&#252;hrte, dessen Decke damals gemalt wurde, und der infolgedessen ganz voll Ger&#228;te stand. Die Kaiserin war abwesend, Madame Kruse war zu ihrer Tochter, Madame Sievers, gegangen, und so fand ich keine Menschenseele in meinem Zimmer. Aus Langeweile &#246;ffnete ich die T&#252;r des Saales und erblickte am andern Ende Andreas Czernitscheff. Ich gab ihm ein Zeichen, sich mir zu n&#228;hern, worauf er mit gro&#223;er Besorgnis bis zur T&#252;r kam. Als ich ihn fragte, ob die Kaiserin bald zur&#252;ckkehren werde, erwiderte er:»Ich kann nicht mit Ihnen reden, man macht im Saale zu viel L&#228;rm, lassen Sie mich in Ihr Zimmer eintreten. «Allein ich antwortete ihm:»Das werde ich nicht tun. «So stand er au&#223;erhalb und ich innerhalb der T&#252;r, die ich halbge&#246;ffnet hielt, w&#228;hrend ich mit ihm sprach. Unwillk&#252;rlich sah ich nach der entgegengesetzten Seite und erblickte hinter mir an der andern T&#252;r meines Toilettezimmers den Kammerherrn Grafen Devierre, der mir sagte:»Der Gro&#223;f&#252;rst schickt nach Ihnen, Madame. «Ich schlo&#223; die T&#252;r und kehrte mit dem Grafen Devierre in das Zimmer zur&#252;ck, wo der Gro&#223;f&#252;rst sein Konzert gab. Sp&#228;ter indes erfuhr ich, da&#223; Graf Devierre, sowie noch viele andere Personen unserer Umgebung eine Art von beauftragten Berichterstattern spielten. Am folgenden Tage, es war Sonntags, nach der Messe erfuhren der Gro&#223;f&#252;rst und ich, da&#223; die drei Czernitscheffs als Leutnants in die bei Orenburg liegenden Regimenter versetzt seien, und am Nachmittag desselben Tages wurde mir Madame Tschoglokoff beigegeben.</p>
     <p>Kurz darauf erhielten wir den Befehl, uns zur Begleitung der Kaiserin auf ihrer Reise nach Reval vorzubereiten. Gleichzeitig meldete mir Madame Tschoglokoff von seiten Ihrer Majest&#228;t, da&#223; sie mich in Zukunft meiner Besuche in ihrem Ankleidezimmer enthebe. Wenn ich ihr etwas zu sagen habe, so solle ich dies durch niemand anders tun, als durch sie, Madame Tschoglokoff. Im Grunde meines Herzens war ich sehr froh &#252;ber diesen Befehl, der mich davon befreite, vor den Frauen der Kaiserin zu kratzf&#252;&#223;eln; &#252;brigens ging ich sehr selten hin und sah Ihre Majest&#228;t fast nie. Seit meinem ersten Besuch hatte sie sich mir h&#246;chstens drei- oder viermal gezeigt. Gew&#246;hnlich verlie&#223;en dann auch allm&#228;hlich die Frauen der Kaiserin das Zimmer, so da&#223; ich ebenfalls, um nicht allein zu sein, nie lange dort blieb.</p>
     <p>Im Juni reiste die Kaiserin nach Reval, und wir begleiteten sie. Der Gro&#223;f&#252;rst und ich fuhren in einem viersitzigen Wagen zusammen mit dem Prinzen August und Madame Tschoglokoff. Unsere Art zu reisen war weder bequem noch angenehm. Die Post- oder Stationsh&#228;user wurden von der Kaiserin in Anspruch genommen, w&#228;hrend man uns Zelte zur Verf&#252;gung stellte, oder uns in die Bureaus einquartierte. Ich erinnere mich, da&#223; ich mich eines Tages auf dieser Reise bei dem Ofen ankleiden mu&#223;te, wo man eben Brot gebacken hatte, und da&#223; ein anderesmal in dem Zelte, wo mein Bett sich befand, das Wasser einen halben Fu&#223; hoch stand, als ich eintrat. Da au&#223;erdem die Kaiserin keine bestimmte Zeit, weder f&#252;r die Abreise, noch f&#252;r die Ankunft, noch f&#252;r die Mahlzeiten und die Ruhestunden festsetzte, waren wir alle, Herren sowie Diener, au&#223;erordentlich abgespannt.</p>
     <p>Endlich, nach zehn oder zw&#246;lf Tagen, langten wir auf einem Gute des Grafen Steinbock, vierzig Werst von Reval, an, von wo indes die Kaiserin mit feierlichem Gepr&#228;nge wieder abfuhr, weil sie noch am Abend in Katharinental eintreffen wollte. Aber aus irgendwelchem mir unbekannten Grunde verl&#228;ngerte sich die Reise bis halb zwei Uhr morgens.</p>
     <p>W&#228;hrend der ganzen Fahrt von Petersburg nach Reval langweilte und verstimmte Madame Tschoglokoff unsere Gesellschaft. Was man auch sagen mochte, stets erwiderte sie:»Solch eine Unterhaltung w&#252;rde Ihrer Majest&#228;t mi&#223;fallen;«oder:»So etwas w&#252;rde die Kaiserin nicht billigen. «Und doch waren es oft die unschuldigsten und gleichg&#252;ltigsten Dinge, die sie auf diese Weise r&#252;gte. Was mich betraf, so fa&#223;te ich meinen Entschlu&#223;: ich schlief w&#228;hrend der ganzen Reise.</p>
     <p>Gleich am n&#228;chsten Tage nach unserer Ankunft in Katharinental begann der gew&#246;hnliche Gang des Hoflebens, das hei&#223;t es wurde vom Morgen bis zum Abend und bis tief in die Nacht hinein ziemlich hoch im Vorzimmer der Kaiserin gespielt. Madame Tschoglokoff liebte das Spiel sehr und forderte mich auf, ebenfalls Pharo zu spielen. Hier waren gew&#246;hnlich alle G&#252;nstlinge der Kaiserin versammelt, wenn sie sich nicht im Zimmer Ihrer Majest&#228;t, oder vielmehr in ihrem Zelte befanden. Sie hatte n&#228;mlich ein sehr gro&#223;es und pr&#228;chtiges Zelt neben ihren Gem&#228;chern aufschlagen lassen, die sich zu ebener Erde befanden und sehr klein waren, wie Peter I. sie gew&#246;hnlich baute. Denn er hatte dies Landhaus errichtet und den Garten angelegt.</p>
     <p>Der F&#252;rst und die F&#252;rstin Repnin, die an der Reise ebenfalls teilnahmen und von dem anma&#223;enden, unverst&#228;ndigen Wesen Madame Tschoglokoffs w&#228;hrend der ganzen Reise unterrichtet waren, forderten mich auf, der Gr&#228;fin Schuwaloff und Madame Ismailoff, den beiden vertrautesten Damen der Kaiserin, davon Mitteilung zu machen. Diese liebten Madame Tschoglokoff nicht und wu&#223;ten bereits, was vorgefallen war. Die kleine Gr&#228;fin Schuwaloff, welche die Indiskretion selber war, wartete aber gar nicht erst, bis ich ihr davon sprach, sondern begann, als sie beim Spiel an meiner Seite sa&#223;, selbst mit mir davon zu reden, wobei sie durch ihren scherzhaften Ton das Benehmen der Tschoglokoff so ins L&#228;cherliche zog, da&#223; diese bald zum Gegenstande allgemeinen Spottes wurde. Ja, sie tat noch mehr, sie erz&#228;hlte der Kaiserin, was sich ereignet hatte. Augenscheinlich wurde Madame Tschoglokoff ein Verweis erteilt, denn sie milderte ihren Ton gegen mich zusehends. Und in der Tat bedurfte ich dessen sehr n&#246;tig, denn ich fing an, eine gro&#223;e Neigung zur Melancholie zu sp&#252;ren. Ich f&#252;hlte mich schrecklich einsam. Der Gro&#223;f&#252;rst fa&#223;te in Reval eine vor&#252;bergehende Neigung zu einer Dame Namens C&#233;d&#233;raparre und verfehlte nat&#252;rlich nicht, seiner Gewohnheit gem&#228;&#223;, mich sofort ins Vertrauen zu ziehen.</p>
     <p>Da ich h&#228;ufig an Brustschmerzen litt und in Katharinental Blut ausgeworfen hatte, lie&#223; man mir zur Ader. Am Nachmittag trat Madame Tschoglokoff in mein Zimmer und fand mich mit verweinten Augen. Mit bedeutend freundlicherem Ausdruck fragte sie mich, was mir fehle, und schlug mir seitens der Kaiserin vor, einen Spaziergang in den Garten zu machen, um, wie sie sagte, meine Hypochondrie zu zerstreuen. Au&#223;erdem h&#228;ndigte sie mir von Ihrer Majest&#228;t 3000 Rubel zum Pharospiel ein, denn die Damen hatten gemerkt, da&#223; es mir an Geld fehle, und es der Kaiserin gesagt. Ich bat sie, Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t f&#252;r ihre G&#252;te zu danken und ging mit Madame Tschoglokoff im Garten spazieren, um frische Luft zu sch&#246;pfen. Der Gro&#223;f&#252;rst war an diesem Tage mit dem Oberj&#228;germeister Razumowski auf der Jagd.</p>
     <p>Einige Tage nach unserer Ankunft in Katharinental traf der Gro&#223;kanzler Graf Bestuscheff ein in Begleitung des kaiserlichen Gesandten Baron Preyslein. Aus den Gl&#252;ckw&#252;nschen, welche er uns darbrachte, konnten wir ersehen, da&#223; sich die beiden kaiserlichen H&#246;fe durch einen Allianzvertrag vereinigt hatten. Hierauf begab sich die Kaiserin zum Flottenman&#246;ver, doch mit Ausnahme des Pulverdampfes sahen wir nichts. Der Tag war ausnehmend hei&#223; und es herrschte vollkommene Windstille. Nach der R&#252;ckkehr von diesem Man&#246;ver fand in den auf der Terrasse aufgeschlagenen Zelten der Kaiserin ein Ball statt. Das Souper wurde unter freiem Himmel um ein Bassin serviert, wo Fontainen springen sollten; aber kaum hatte sich die Kaiserin zu Tisch gesetzt, als ein Platzregen die ganze Gesellschaft durchn&#228;&#223;te. Alles fl&#252;chtete dann so gut es ging in die H&#228;user und Zelte, und so endete das sch&#246;ne Fest.</p>
     <p>Einige Tage darauf begab sich die Kaiserin nach Roguervick. Auch hier man&#246;vrierte die Flotte, und wir sahen wieder nichts als Dampf. Bei dieser Reise verletzten wir uns alle die F&#252;&#223;e auf eigent&#252;mliche Weise. Der Boden dieser Gegend ist vollkommen felsig und von einer dicken Schicht kleiner Kieselsteine bedeckt, in welche, wenn man l&#228;ngere Zeit auf derselben Stelle steht, die F&#252;&#223;e einsinken und von den Kieseln bedeckt werden. Da wir dort unsere Zelte aufgeschlagen hatten, waren wir gen&#246;tigt, mehrere Tage hindurch auf diesem Boden zu gehen, wovon mir meine F&#252;&#223;e noch vier Monate nachher weh taten. Die Galeerensklaven, welche an dem Hafendamme arbeiteten, brachten uns wohl Holzschuhe, aber auch diese hielten nicht l&#228;nger als acht bis zehn Tage.</p>
     <p>Der kaiserlich &#246;sterreichische Gesandte war ebenfalls Ihrer Majest&#228;t nach diesem Hafen gefolgt und dinierte und soupierte mit ihr auf dem Wege zwischen Roguervick und Reval.</p>
     <p>Bei der R&#252;ckkehr nach Katharinental hatte Madame Tschoglokoff das Vergn&#252;gen, ihren Gemahl zu treffen, der von seiner Sendung nach Wien zur&#252;ckgekehrt war. Obgleich sich auf dem Wege nach Riga, wohin sich die Kaiserin begeben wollte, schon viele Hofequipagen befanden, die der Kaiserin entgegen kamen, &#228;nderte sie pl&#246;tzlich, nachdem sie in Roguervick gewesen, ihren Plan. Man zerbrach sich den Kopf &#252;ber die Ursache dieser Aenderung, aber erst viele Jahre sp&#228;ter sollte sich dieselbe aufkl&#228;ren. Als Herr Tschoglokoff n&#228;mlich durch Riga gekommen war, hatte ihm ein lutherischer Pastor, der entweder ein Narr oder ein Fanatiker war, einen Brief mit einer Denkschrift &#252;berreicht, worin er die Kaiserin beschwor, die Reise nicht zu unternehmen, weil sie sich auf derselben der gr&#246;&#223;ten Gefahr aussetzen w&#252;rde, denn die Feinde des Reichs h&#228;tten Leute gedungen, sie dort zu t&#246;ten, und dergleichen Geschw&#228;tz mehr. Der Empfang dieser Schrift verdarb Ihrer Majest&#228;t die ganze Lust, weiter zu reisen, und, obgleich es sich herausstellte, da&#223; der Geistliche ein Irrsinniger war, fand die Reise nicht statt.</p>
     <p>So kehrten wir in kleinen Tagereisen von Reval nach Petersburg zur&#252;ck. Ich bekam auf dieser Reise eine heftige Halskrankheit, die mich mehrere Tage ans Bett fesselte. Hierauf begaben wir uns nach Peterhof und machten von dort alle acht Tage Ausfl&#252;ge nach Oranienbaum.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>F&#252;nftes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Befehl der Kaiserin, das Abendmahl zu nehmen. — Die Kompagnie des Gro&#223;f&#252;rsten in Oranienbaum. — Langweiliges Leben in Oranienbaum. — Ich tr&#246;ste mich mit meinen B&#252;chern. — Am&#252;santer Winter in Petersburg. — Reise nach Tischwin. — Der kaiserliche Favorit Razumowski. — Tschoglokoff. — Tod der F&#252;rstin Gagarin. — Im Sommerpalast. — Verschiedene Verabschiedungen. — Reise nach Gostilitza. — Tod meines Vaters. — Man verbietet mir, ihn l&#228;nger als acht Tage zu beweinen. — Intrige Bestuscheffs. — Die Meute des Gro&#223;f&#252;rsten. — Er spielt mit Puppen und anderem Spielzeug. — Man verbietet uns, mit unserer Umgebung halblaut zu sprechen. — Der Hundestall neben unserm Schlafzimmer. — Maskenb&#228;lle in meinen Gem&#228;chern. — Ungnade Repnins. — Die Kaiserin macht mir Vorw&#252;rfe. — Ich bekomme die Masern.</emphasis></p>
     <p>Zu Anfang August lie&#223; die Kaiserin dem Gro&#223;f&#252;rsten und mir sagen, da&#223; wir zum Abendmahl gehen sollten. Wir entsprachen beide ihren W&#252;nschen und begannen sogleich die Fr&#252;hmette und Vesper bei uns singen zu lassen, sowie t&#228;glich in die Messe zu gehen. Am Freitag, als es sich darum handelte, die Beichte abzulegen, kl&#228;rte sich denn auch die Ursache zu diesem Befehl auf. Simon Theodorski, der Bischof von Pleskow, fragte uns n&#228;mlich beide, nat&#252;rlich jeden besonders, was zwischen den Czernitscheffs und uns vorgegangen sei. Aber da absolut nichts vorgefallen war und er sah, da&#223; wir ihm offen und unschuldig erkl&#228;rten, auch nicht ein Schatten von dem, was man gewagt habe, anzunehmen, sei begr&#252;ndet, ward er ein wenig verlegen. Und es entschl&#252;pften ihm gegen mich die Worte:»Aber woher kommt es, da&#223; die Kaiserin vom Gegenteil &#252;berzeugt ist?«worauf ich ihm antwortete, ich wisse es nicht. Ich glaube sicher, da&#223; unser Beichtvater unsere Gest&#228;ndnisse dem Beichtvater der Kaiserin mitteilte und dieser sie Ihrer Majest&#228;t &#252;bermittelte, was nicht zu unserem Nachteile geschah. Wir nahmen das Abendmahl am Sonnabend und gingen am Sonntag auf acht Tage nach Oranienbaum, w&#228;hrend Elisabeth einen Ausflug nach Zarskoje Selo machte.</p>
     <p>Sobald wir in Oranienbaum angekommen waren, bildete der Gro&#223;f&#252;rst aus seinem ganzen Gefolge eine Kompagnie. Die Kammerherren, Kammerkavaliere, Hofchargen, die Adjutanten des F&#252;rsten Repnin, ja sogar dessen Sohn, die Hofbedienten, J&#228;ger, G&#228;rtner, alle, alle mu&#223;ten sie das Gewehr &#252;ber die Schulter nehmen. Seine kaiserliche Hoheit exerzierte sie t&#228;glich und lie&#223; sie auf die Wache ziehen; der Korridor des Hauses diente ihnen als Wachtstube, wo sie den Tag verbrachten. Zu den Mahlzeiten gingen die Kavaliere hinauf, und abends kamen sie in den Saal, um so, wie sie waren, in Gamaschen, gestiefelt und gespornt, zu tanzen, von Damen waren nur ich, Madame Tschoglokoff, die F&#252;rstin Repnin, meine drei Ehrendamen und meine Kammerfrauen da; folglich waren diese B&#228;lle stets sehr sp&#228;rlich und schlecht arrangiert, zumal da die M&#228;nner von dem fortw&#228;hrenden Exerzieren, einer Besch&#228;ftigung, die dem Geschmack der Hofleute durchaus nicht zusagte, erm&#252;det und schlechter Laune waren. Nach dem Ball durften sie dann in ihrem Zimmer zu Bett gehen. Im allgemeinen waren ich sowie alle andern des langweiligen Lebens in Oranienbaum, wo wir f&#252;nf oder sechs Frauen von fr&#252;h bis abends allein waren, w&#228;hrend die M&#228;nner ihrerseits wider Willen exerzierten, herzlich satt. Ich nahm deshalb meine Zuflucht zu den B&#252;chern, die ich mir mitgebracht hatte. Seit meiner Heirat besch&#228;ftigte ich mich fast ausschlie&#223;lich mit Lekt&#252;re. Das erste Buch, welches ich nach meiner Verm&#228;hlung las, war ein Roman, betitelt» Tiran le Blanc«, und ein ganzes Jahr lang las ich nichts als Romane. Diese begannen mich aber bald zu langweilen. Zuf&#228;llig kamen mir die Briefe von Madame de S&#233;vign&#233; in die H&#228;nde, eine Lekt&#252;re, die mich sehr am&#252;sierte. Nachdem ich sie f&#246;rmlich verschlungen hatte, las ich die Werke Voltaires, doch nach diesen suchte ich meine B&#252;cher mit gr&#246;&#223;erer Wahl aus.</p>
     <p>Wir kehrten nach Peterhof zur&#252;ck, und nach zwei oder drei Hin- und R&#252;ckreisen zwischen Peterhof und Oranienbaum, wobei es stets bei denselben Zerstreuungen blieb, bezogen wir den Sommerpalast in Petersburg.</p>
     <p>Ende des Herbstes siedelte die Kaiserin in den Winterpalast &#252;ber. Sie bewohnte dort die Gem&#228;cher, welche wir den Winter vorher benutzt hatten, w&#228;hrend wir in die vor unserer Verheiratung vom Gro&#223;f&#252;rsten bewohnten einquartiert wurden. Diese Gem&#228;cher gefielen uns sehr gut und waren in der Tat au&#223;erordentlich bequem; sie waren einst von der Kaiserin Anna benutzt worden. Jeden Abend versammelte sich hier unser ganzer Hof, man spielte allerhand unterhaltende Gesellschaftsspiele, oder es fanden Konzerte statt. Zweimal w&#246;chentlich war im gro&#223;en Theater, das damals der Kasaner Kirche gegen&#252;berstand, Vorstellung. Mit einem Wort, dieser Winter war einer der heitersten und angenehmsten, die ich je verlebt habe. Wir taten wirklich den ganzen Tag nichts als lachen und fr&#246;hlich sein.</p>
     <p>Ungef&#228;hr gegen Mitte des Winters befahl uns die Kaiserin, ihr nach Tischwin, wohin sie sich begab, zu folgen. Diese Reise hatte einen religi&#246;sen Zweck, doch gerade, als wir in den Schlitten steigen wollten, erfuhren wir, da&#223; sie aufgeschoben sei. Man fl&#252;sterte uns zu, der Oberj&#228;germeister Graf Razumowski sei von der Gicht befallen, und Ihre Majest&#228;t wolle nicht ohne ihn reisen. Erst zwei oder drei Wochen sp&#228;ter gingen wir nach Tischwin. Die Reise dauerte einschlie&#223;lich unserer R&#252;ckkehr nur f&#252;nf Tage. Als wir durch Ribatschia Slobodk kamen und an dem Hause vorbeifuhren, wo sich die Czernitscheffs befanden, suchte ich sie hinter den Fenstern zu ersp&#228;hen, sah aber nichts. Von F&#252;rst Repnin, der an dieser Reise nicht teilnahm, wurde gesagt, er leide an Blasenstein. Sein Amt vertrat der Gemahl der Tschoglokoff, was allen nicht gerade sehr angenehm war. Er war ein anma&#223;ender, brutaler, dummer Mensch, vor dem alle die gr&#246;&#223;te Furcht hatten, selbst seine eigene Frau. Beide waren aber auch wirklich b&#246;swillige Menschen. Dennoch gab es, wie wir sp&#228;ter sehen werden, Mittel, nicht allein jene Argusse einzuschl&#228;fern, sondern sie sogar zu gewinnen. Damals indes bem&#252;hte man sich noch, diese Mittel zu entdecken. Eins der sichersten war, Pharo mit ihnen zu spielen, denn beide waren sehr interessierte Spieler. Diese Schw&#228;che wurden wir zuerst an ihnen gewahr, w&#228;hrend wir die andern leider erst viel sp&#228;ter entdeckten.</p>
     <p>Im Laufe des Winters starb die Ehrendame F&#252;rstin Gagarin an einem hitzigen Fieber, eben als sie im Begriff war, sich mit dem Kammerherrn F&#252;rsten Galitzin, welcher sp&#228;ter ihre j&#252;ngere Schwester heiratete, zu verm&#228;hlen. Ich bedauerte ihren Verlust sehr und besuchte sie oft w&#228;hrend ihrer Krankheit, trotz der Einw&#228;nde Madame Tschoglokoffs. Die Kaiserin lie&#223; an ihrer Stelle ihre &#228;ltere Schwester aus Moskau kommen, die sich sp&#228;ter mit dem Grafen Matjuschkin verm&#228;hlte.</p>
     <p>Im Fr&#252;hjahr siedelten wir in den Sommerpalast &#252;ber, und von dort ging es aufs Land. F&#252;rst Repnin erhielt angeblich wegen zerr&#252;tteter Gesundheit die Erlaubnis, sich auf seine Besitzung zur&#252;ckzuziehen, und Tschoglokoff f&#252;hrte <emphasis>ad interim</emphasis> die Gesch&#228;fte des F&#252;rsten Repnin bei uns. Das erste, was er tat, war die Verabschiedung unseres Kammerherrn Grafen Devierre, der als Brigadier, und des Kammerkavaliers Villebois, der als Oberst in die Armee versetzt wurde. Beides geschah auf Veranlassung Tschoglokoffs, der sie mit Mi&#223;fallen betrachtete, weil der Gro&#223;f&#252;rst und ich ihnen Wohlwollen bewiesen. Eine &#228;hnliche Verabschiedung hatte schon im Jahre 1745 auf die Bitte meiner Mutter den Grafen Zacharias Czernitscheff betroffen, und stets sah man solche Verabschiedungen als Zeichen der Ungnade bei Hofe an, so da&#223; sie f&#252;r die betreffenden Personen sehr empfindlich waren. Die eben erw&#228;hnte war dem Gro&#223;f&#252;rsten und mir besonders unangenehm. Ein anderer Kunstgriff der Tschoglokoffs, die den Gro&#223;f&#252;rsten und mich vollkommen isolieren wollten, war, da&#223; dem Prinzen August, nachdem er alles erhalten, was er w&#252;nschte, von der Kaiserin der Befehl erteilt wurde, sich zu entfernen. Sie folgten darin den Weisungen des Grafen Bestuscheff, dem alle ohne Ausnahme verd&#228;chtig waren.</p>
     <p>Da ich w&#228;hrend dieses Sommers nichts Besseres zu tun hatte und die Langeweile bei uns gro&#223; wurde, war meine Hauptleidenschaft das Reiten. Den Rest meiner Zeit benutzte ich, alles zu lesen, was mir in die H&#228;nde fiel. Was den Gro&#223;f&#252;rsten betraf, so w&#228;hlte er sich, da man ihm die Leute, die er am meisten liebte, genommen, unter den Hofbedienten neue G&#252;nstlinge aus.</p>
     <p>In dieser Zeit benachrichtigte mich mein Kammerdiener Nevreinoff eines Morgens, als er mich frisierte, er habe durch einen eigent&#252;mlichen Zufall entdeckt, da&#223; Andreas Czernitscheff und seine Br&#252;der in Ribatschia in einem Lusthause der Kaiserin, welches sie von ihrer Mutter geerbt, gefangen s&#228;&#223;en. Er h&#228;tte es auf folgende Weise erfahren. W&#228;hrend des Karnevals hatte er mit seiner Frau, seiner Schw&#228;gerin und seinen beiden Schw&#228;gern eine Schlittenfahrt gemacht. Der Gatte der Schw&#228;gerin war Magistratssekret&#228;r in Petersburg und hatte eine Schwester, welche an einen Untersekret&#228;r der geheimen Kanzlei verheiratet war. Sie machten einen Ausflug nach Ribatschia und kehrten bei dem Verwalter dieses Gutes der Kaiserin ein. Da sie sich &#252;ber den Tag, auf welchen das Osterfest fallen w&#252;rde, stritten, sagte der Hauswirt, er k&#246;nne diesen Streit schnell schlichten, denn er brauche nur die Gefangenen um ein Buch zu bitten, welches Swiatzy hie&#223;e, und in dem alle Feste und der Kalender f&#252;r mehrere Jahre aufgef&#252;hrt seien. Nach einigen Augenblicken brachte man das Buch. Der Schwager Nevreinoffs ergriff es, schlug es auf und das erste, was er darin fand, war der Name Andreas Czernitscheffs und das Datum des Tages, an welchem der Gro&#223;f&#252;rst ihm das Buch geschenkt hatte. Hierauf suchte er nach dem Osterfeste. Der Streit war beendet, das Buch wurde wieder abgegeben und sie kehrten nach Petersburg zur&#252;ck, wo der Schwager Nevreinoffs ihm einige Tage sp&#228;ter diese Entdeckung anvertraute. Er bat mich inst&#228;ndig, nicht mit dem Gro&#223;f&#252;rsten davon zu sprechen, weil man auf seine Verschwiegenheit durchaus nicht bauen k&#246;nne; ich versprach es und hielt Wort.</p>
     <p>Um die Mitte der Fastenzeit begaben wir uns mit der Kaiserin nach Gostilitza zur Feier des Namensfestes des Oberj&#228;germeisters Razumowski. Man tanzte, war sehr vergn&#252;gt und kehrte dann in die Stadt zur&#252;ck.</p>
     <p>Einige Tage nachher meldete man mir das Hinscheiden meines Vaters, eine Nachricht, die mich aufs tiefste betr&#252;bte. Acht Tage lang lie&#223; man mich meinen Schmerz ausweinen, doch am Ende dieser acht Tage erkl&#228;rte mir Madame Tschoglokoff, es sei nun des Weinens genug. Die Kaiserin befehle mir, aufzuh&#246;ren, da mein Vater kein K&#246;nig gewesen sei. Ich erwiderte, ein K&#246;nig sei er freilich nicht gewesen, worauf sie antwortete, es schicke sich nicht f&#252;r eine Gro&#223;f&#252;rstin, l&#228;nger um einen Vater zu weinen, der kein regierender K&#246;nig gewesen sei. Endlich befahl man mir, am n&#228;chsten Sonntag auszugehen und nur sechs Wochen Trauer zu tragen.</p>
     <p>Als ich zum ersten Male wieder mein Zimmer verlie&#223;, fand ich den Grafen Santi, den Oberzeremonienmeister der Kaiserin, im Vorzimmer Ihrer Majest&#228;t. Ich richtete einige gleichg&#252;ltige Worte an ihn und ging weiter. Ein paar Tage sp&#228;ter erschien Madame Tschoglokoff, um mir zu sagen, Ihre Majest&#228;t habe vom Grafen Bestuscheff, dem Santi es schriftlich gegeben, erfahren, da&#223; ich zu Santi gesagt habe, ich f&#228;nde es sehr sonderbar, da&#223; mir die Gesandten beim Tode meines Vaters keine Beileidsbesuche abgestattet h&#228;tten. Eine solche Bemerkung gegen Santi finde Ihre Majest&#228;t sehr unangebracht; ich sei ungemein stolz, m&#252;sse mich doch erinnern, da&#223; mein Vater kein K&#246;nig gewesen sei, und da&#223; ich aus diesem Grunde Beileidsbezeigungen seitens der fremden Gesandten weder verlangen k&#246;nne noch d&#252;rfe. Ich fiel wie aus den Wolken, als ich Madame Tschoglokoff so sprechen h&#246;rte, und erwiderte, wenn Graf Santi gesagt oder geschrieben, da&#223; ich ein einziges dem erw&#228;hnten auch nur &#228;hnliches Wort &#252;ber diesen Gegenstand mit ihm gesprochen, so sei er ein absichtlicher L&#252;gner. Nichts von alledem sei mir jemals in den Sinn gekommen, folglich k&#246;nne ich auch weder an ihn, noch an sonst jemand solche Worte gerichtet haben. Dies war die vollkommenste Wahrheit, denn ich hatte es mir zur strengsten Pflicht gemacht, in keinem Falle irgend welche Anspr&#252;che zu erheben, mich in allen Dingen dem Willen Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t unterzuordnen und zu tun, was man mir befahl. Augenscheinlich war Madame Tschoglokoff durch die Offenheit, mit welcher ich antwortete, von der Wahrheit &#252;berzeugt, denn sie erwiderte, sie werde nicht verfehlen, der Kaiserin zu berichten, da&#223; ich Graf Santi L&#252;gen strafe. In der Tat begab sie sich sofort zu Ihrer Majest&#228;t und kam zur&#252;ck, um mir zu sagen, da&#223; die Kaiserin sehr b&#246;se auf Santi sei, weil er sich einer solchen L&#252;ge schuldig gemacht, und sie habe befohlen, ihm einen Verweis zu geben. Einige Tage sp&#228;ter schickte Graf Santi verschiedene Personen zu mir, unter andern auch den Kammerherrn Grafen Nikita Panin und den Vizekanzler Woronzow, um mir zu sagen, da&#223; Bestuscheff ihn zu dieser L&#252;ge gezwungen und es ihm sehr schmerzlich sei, deshalb in Ungnade bei mir gefallen zu sein. Ich antwortete ihnen, ein L&#252;gner sei ein L&#252;gner, was er auch f&#252;r Gr&#252;nde haben m&#246;ge, zu l&#252;gen; aber aus Besorgnis, er k&#246;nne mich wieder einmal in seine L&#252;gen verwickeln, werde ich nicht mehr mit ihm sprechen. Meine Ansicht indes war folgende. Santi war ein Italiener; er intrigierte gern und war erf&#252;llt von seinem Amt als Oberzeremonienmeister. Ich hatte mich mit ihm stets so unterhalten, wie ich es mit jedem andern auch tat. Vielleicht aber hatte er gedacht, da&#223; Beileidsbezeigungen f&#252;r den Tod meines Vaters seitens des diplomatischen Korps zul&#228;ssig seien, und bei seiner Art, zu denken, scheint es, da&#223; er mir dadurch einen Gefallen zu erweisen glaubte. Er ging also zum Gro&#223;kanzler Grafen Bestuscheff, seinem Vorgesetzten, und berichtete ihm, ich sei zum ersten Male ausgegangen, und wie es ihm schiene, w&#228;re ich sehr betr&#252;bt gewesen; vielleicht h&#228;tte die Unterlassung von Beileidsbezeigungen dazu beigetragen, meine traurige Stimmung zu erh&#246;hen. Bestuscheff, der immer z&#228;nkisch und geneigt war, mich zu dem&#252;tigen, lie&#223; sofort aufschreiben, was Santi ihm in bezug auf mich gesagt oder angedeutet hatte und lie&#223; ihn das Protokoll unterzeichnen. Santi, der seinen Vorgesetzten wie das Feuer, vor allem aber den Verlust seiner Stellung f&#252;rchtete, z&#246;gerte nicht, lieber diese L&#252;ge zu unterschreiben, als seine Existenz zu opfern. Der Gro&#223;kanzler schickte nun den Bericht an die Kaiserin, die &#252;ber meine Anma&#223;ung sehr erz&#252;rnt war und Madame Tschoglokoff zu mir schickte, wie ich soeben erz&#228;hlt habe. Nachdem sie aber meine auf strikte Wahrheit beruhende Antwort geh&#246;rt, hatte die ganze Intrige weiter keine Folge als einen Nasenst&#252;ber f&#252;r den Herrn Oberzeremonienmeister.</p>
     <p>Der Gro&#223;f&#252;rst schaffte sich auf dem Lande eine Meute an und begann die Hunde selbst zu dressieren. War er m&#252;de, sie zu qu&#228;len, dann fing er an, auf der Geige herum zu kratzen. Er kannte nicht eine einzige Note, besa&#223; indes gutes Geh&#246;r und glaubte, die Sch&#246;nheit der Musik best&#228;nde in der St&#228;rke und Heftigkeit, mit welcher er die T&#246;ne aus seinem Instrument hervorlockte. Seine Zuh&#246;rer w&#252;rden sich manchmal gern die Ohren verstopft haben, wenn sie es gewagt h&#228;tten, denn er qu&#228;lte sie f&#252;rchterlich.</p>
     <p>Nach unserer R&#252;ckkehr in den Sommerpalast bewies Madame Kruse, die nie aufgeh&#246;rt hatte, ihre Argusrolle zu spielen, sich insofern freundlicher gegen uns, als sie sich sehr oft dazu hergab, die Tschoglokoffs zu hintergehen, welche allen sehr zuwider waren. Ja, sie tat mehr, sie verschaffte dem Gro&#223;f&#252;rsten sogar Spielzeug, Puppen und andere Kindereien, die er bis zur Narrheit liebte. Tags&#252;ber verbarg man dieselben in oder unter meinem Bett. Nach dem Abendessen legte sich der Gro&#223;f&#252;rst gew&#246;hnlich zuerst nieder, und wenn wir beide im Bett waren, verschlo&#223; Madame Kruse die T&#252;r, und der Gro&#223;f&#252;rst spielte bis ein oder zwei Uhr nachts. Wohl oder &#252;bel mu&#223;te auch ich an diesen herrlichen Vergn&#252;gungen teilnehmen, ebenso Madame Kruse. Manchmal lachte ich dar&#252;ber, aber oft war es mir unangenehm und zuwider. Bisweilen war das ganze Bett von Puppen und Spielsachen, die ziemlich schwer waren, bedeckt und angef&#252;llt. Ich wei&#223; nicht, ob Madame Tschoglokoff diesen n&#228;chtlichen Vergn&#252;gungen auf die Spur gekommen war, aber eines Abends gegen Mitternacht klopfte sie pl&#246;tzlich an die T&#252;r unseres Schlafzimmers. Man &#246;ffnete nicht sogleich, weil der Gro&#223;f&#252;rst, Madame Kruse und ich nichts Eiligeres zu tun hatten, als das Bett von den Spielsachen zu s&#228;ubern und sie zu verbergen, wobei uns die Bettdecke, unter die wir alles stopften, gute Dienste leistete. Dann erst &#246;ffnete man. Sie beklagte sich bitter, wie lange wir sie h&#228;tten warten lassen und erkl&#228;rte, die Kaiserin w&#252;rde sehr unwillig sein, wenn sie erf&#252;hre, da&#223; wir zu so sp&#228;ter Stunde noch nicht schliefen. Darauf zog sie sich brummend zur&#252;ck, ohne eine weitere Entdeckung gemacht zu haben. Nachdem sie sich entfernt, setzte der Gro&#223;f&#252;rst seine Spielerei fort, bis ihm die Lust zum Schlafe kam.</p>
     <p>Bei Eintritt des Herbstes bezogen wir wieder die Gem&#228;cher, die wir zuerst nach unserer Verheiratung im Winterpalast bewohnt hatten. Hier lie&#223; Ihre Majest&#228;t durch Herrn Tschoglokoff aufs strengste verbieten, da&#223; jemand des Gro&#223;f&#252;rsten und meine Zimmer ohne die ausdr&#252;ckliche Erlaubnis des Herrn und der Madame Tschoglokoff betrete. Gleichzeitig erging ein Befehl an die Damen und Herren unseres Hofes, sich im Vorzimmer aufzuhalten und die Schwelle unserer Gem&#228;cher nicht zu &#252;berschreiten; ferner nur laut mit uns und den Domestiken zu sprechen, andernfalls sie verabschiedet w&#252;rden. Auf diese Weise auf das Alleinsein mit einander beschr&#228;nkt, murrten wir beide und teilten uns gegenseitig unsere Gedanken &#252;ber diese Art von Gefangenschaft mit, die keiner von uns verdient hatte. Um sich aber w&#228;hrend des Winters ein wenig Unterhaltung zu schaffen, lie&#223; sich der Gro&#223;f&#252;rst acht oder zehn Jagdhunde vom Lande kommen, die er hinter einem Holzverschlag verbarg, welcher den Alkoven meines Schlafzimmers von einer gro&#223;en hinter unsern Gem&#228;chern liegenden Vorhalle trennte. Da nun der Alkoven nur eine d&#252;nne Bretterwand hatte, drang der Geruch des Hundestalles herein, und in diesem Gestank schliefen wir. Beklagte ich mich dar&#252;ber, so erwiderte er, es sei unm&#246;glich, etwas daran zu &#228;ndern, und da der Hundestall so geheim wie m&#246;glich gehalten werden mu&#223;te, ertrug ich geduldig diese Unannehmlichkeit und bewahrte das Geheimnis Seiner kaiserlichen Hoheit.</p>
     <p>Weil es w&#228;hrend des Karnevals diesmal absolut keine Festlichkeiten bei Hofe gab, fiel es dem Gro&#223;f&#252;rsten ein, in meinem Zimmer Maskenb&#228;lle zu veranstalten. Seine Diener, sowie die meinigen und meine Frauen mu&#223;ten Maskenkost&#252;me anziehen und in meinem Schlafzimmer tanzen, was meist bis tief in die Nacht hinein w&#228;hrte. Was mich betraf, so legte ich mich meist unter dem Vorwande von Kopfweh oder M&#252;digkeit auf ein Sofa, jedoch immer im Maskenkost&#252;m, und langweilte mich zum Sterben &#252;ber die Einf&#228;ltigkeit dieser Maskeraden, die ihm unendliches Vergn&#252;gen bereiteten. Uebrigens entfernte man bei Beginn der Fastenzeit noch weitere vier Personen von ihm, unter diesen auch drei Pagen, die er allen &#252;brigen vorzog. Jene h&#228;ufigen Verabschiedungen waren ihm &#228;u&#223;erst unangenehm; trotzdem aber tat er nichts, sie zu verhindern, oder vielmehr, er beschwerte sich auf so linkische Weise, da&#223; er das Uebel nur vermehrte.</p>
     <p>W&#228;hrend dieses Winters erfuhren wir, da&#223; F&#252;rst Repnin, krank wie er war, das Truppenkorps kommandieren sollte, das man zur Unterst&#252;tzung der Kaiserin Maria Theresia nach B&#246;hmen zu schicken beabsichtigte. Dies war ein Zeichen v&#246;lliger Ungnade f&#252;r den F&#252;rsten. Er ging und kehrte nicht wieder zur&#252;ck, sondern starb aus Kummer in B&#246;hmen. Die F&#252;rstin Gagarin, meine Ehrendame, war die erste, die mir, trotz aller Verbote, uns auch nur das geringste von dem, was in der Stadt oder am Hofe vorging, zu melden, diese Nachricht &#252;berbrachte. Daraus kann man ersehen, was es mit &#228;hnlichen Verboten auf sich hat: sie werden nie in ihrer ganzen Strenge ausgef&#252;hrt, weil zu viele Leute ein Interesse haben, sie zu &#252;bertreten. Uebrigens bem&#252;hte sich unsere ganze Umgebung, selbst die n&#228;chsten Verwandten der Tschoglokoffs, die Strenge des politischen Gef&#228;ngnisses zu mildern, worin man sie und uns einsperren wollte. Sogar der Bruder Madame Tschoglokoffs, Graf Hendrikoff, lie&#223; mir oft die n&#252;tzlichsten und notwendigsten Ratschl&#228;ge zugehen, oder andere bedienten sich seiner, sie mir zu &#252;bermitteln, wozu er stets mit der Offenheit eines t&#252;chtigen, ehrenhaften Mannes bereit war. Auch moquierte er sich &#252;ber die Dummheit und Roheit seiner Schwester und seines Schwagers. Alle f&#252;hlten sich daher in seiner Gesellschaft wohl, ohne ihm im geringsten zu mi&#223;trauen, weil er nie jemand blo&#223;stellte, noch gegen jemand fehlte. Er war ein rechtschaffener, wenn auch etwas beschr&#228;nkter Mensch, schlecht erzogen, sehr unwissend, aber fest und ohne B&#246;swilligkeit.</p>
     <p>W&#228;hrend dieser Fasten begab ich mich eines Mittags in das Zimmer, wo die Kavaliere und Damen sich aufhielten — die Tschoglokoffs waren noch nicht anwesend. Und w&#228;hrend ich bald mit diesem, bald mit jenem sprach, kam ich auch zu der T&#252;r, wo der Kammerherr Ouzin stand. Dieser &#228;u&#223;erte sich halblaut &#252;ber das langweilige Leben, das wir f&#252;hrten, und bemerkte, da&#223; man uns noch obendrein bei der Kaiserin in ein schlechtes Licht setze. Wenige Tage vorher habe n&#228;mlich Ihre Majest&#228;t bei Tafel gesagt, da&#223; ich mich mit Schulden &#252;berlade, und alles, was ich tue, habe einen Anstrich von Dummheit. Dennoch bilde ich mir ein, ich bes&#228;&#223;e viel Geist, allein au&#223;er mir selbst denke niemand so vorteilhaft von mir, und niemand lie&#223;e sich von mir t&#228;uschen. Meine unzweifelhafte Dummheit sei allen bekannt, weshalb man weniger auf das achten m&#252;sse, was der Gro&#223;f&#252;rst tue, als auf mich. Und traurig f&#252;gte er hinzu, er habe Befehl von der Kaiserin, mir das alles wiederzusagen, bat mich jedoch, nicht zu tun, als ob ich das wisse. Ich antwortete ihm, was meine Dummheit angehe, so k&#246;nne mir die Schuld nicht zugeschrieben werden, da jeder sei, wie ihn Gott geschaffen. Da&#223; ich aber Schulden habe, sei durchaus nicht zu verwundern, weil meine Mutter mir bei einer Einnahme von 30000 Rubel noch 6000 Rubel Schulden, die ich f&#252;r sie bezahlen mu&#223;te, hinterlassen hatte. Au&#223;erdem habe mich die Gr&#228;fin Rumianzoff zu tausenderlei Ausgaben gen&#246;tigt, welche sie als unvermeidlich angesehen, und Madame Tschoglokoff allein habe mich in diesem Jahre 17000 Rubel gekostet; denn er kenne ja selbst das Teufelsspiel, welches wir t&#228;glich gezwungen waren, mit ihnen zu spielen. Diese Antwort k&#246;nne er getrost denen geben, die ihn beauftragt; &#252;brigens sei ich sehr b&#246;se, zu h&#246;ren, da&#223; man mich bei Ihrer Majest&#228;t in ein schlechtes Licht setze, da ich es doch nie an Respekt, an Gehorsam und Untert&#228;nigkeit gegen sie habe fehlen lassen, wovon man sich um so mehr &#252;berzeugen k&#246;nne, je mehr man mich beobachte. Ich versprach ihm, sein Geheimnis, wie er mich gebeten, zu bewahren, und tat es. Ob er meine Auftr&#228;ge ausgerichtet, wei&#223; ich nicht, aber ich glaube es, obgleich ich nie wieder etwas davon h&#246;rte und mich h&#252;tete, ein so wenig angenehmes Gespr&#228;ch zu erneuern.</p>
     <p>In der letzten Woche der Fasten bekam ich die Masern. Ich konnte zu Ostern nicht &#246;ffentlich erscheinen und nahm daher auch das Abendmahl am Sonnabend in meinem Zimmer. W&#228;hrend dieser Krankheit verlie&#223; mich Madame Tschoglokoff, obgleich sie hochschwanger war, kaum einen Augenblick und tat was sie konnte, um mich zu unterhalten. Au&#223;er ihr war noch eine kleine kalm&#252;ckische Dienerin bei mir, die mir sehr angenehm war.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Sechstes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Reise nach dem Gute des Favoriten. — Einsturz des Hauses, das wir bewohnen. — R&#252;ckkehr nach dem Sommerpalast. — Ankunft des Malteser Ritters Sakromoso. — Er steckt mir heimlich Briefe von meiner Mutter zu. — Ich antworte ihr auf demselben Wege. — Uebersiedelung nach Peterhof. — Interessantes Verh&#228;ltnis Tschoglokoffs zu Fr&#228;ulein Kocheleff. — Ihre Verbannung. — Madame Tschoglokoffs Wut gegen ihren untreuen Gatten. — Die Kaiserin verzeiht ihm. — Mein Leben in Oranienbaum. — R&#252;ckkehr nach der Stadt. — Man verabschiedet Madame Kruse und gibt mir Madame Wladislawa. — Madame La Tour l'Annois. — Hochzeit des Grafen Lestocq. — Graf Czernitscheff schreibt mir heimlich.</emphasis></p>
     <p>Nach Ostern bezogen wir wieder den Sommerpalast und von dort begaben wir uns Ende Mai zum Himmelfahrtsfeste in den Palast des Grafen Razumowski nach Gostilitza. Am 23. desselben Monats beschied die Kaiserin den Gesandten des kaiserlichen Hofes, Baron von Breitlack, der nach Wien gesandt wurde, dorthin, und er brachte den Abend beim Souper mit der Kaiserin zu. Dieses Souper verl&#228;ngerte sich bis tief in die Nacht, so da&#223; wir erst nach Sonnenaufgang in das von uns bewohnte Haus zur&#252;ckkehrten. Dasselbe war aus Holz und lag auf einer kleinen Anh&#246;he, nahe bei der Rutschbahn. Seine Lage hatte uns sehr gefallen, als wir im Winter zum Namensfeste des Oberj&#228;germeisters in Gostilitza gewesen waren, und nun hatte man uns die Aufmerksamkeit erwiesen, uns hier einzuquartieren. Es bestand aus zwei Etagen, die durch eine &#228;u&#223;ere Treppe miteinander verbunden waren. Die obere bestand aus einem Saal und drei kleinen Zimmern, von denen wir das eine als Schlafzimmer benutzten. In dem andern hatte der Gro&#223;f&#252;rst sein Ankleidezimmer, und das dritte bewohnte Madame Kruse. Unten logierten die Tschoglokoffs, meine Ehrendamen und meine Kammerfrauen. Nach der R&#252;ckkehr von jenem Souper begaben sich alle zu Bett. Gegen sechs Uhr morgens kam ein Gardeunteroffizier namens Levascheff von Oranienbaum, um mit Tschoglokoff &#252;ber die dortigen Bauten zu sprechen. Da indes alles noch schlief, setzte er sich zur Schildwache, um zu warten. Pl&#246;tzlich vernahm er ein eigent&#252;mliches Krachen, was ihm verd&#228;chtig vorkam. Da die Schildwache sagte, dies Krachen habe sich schon mehrmals wiederholt, seit sie auf Posten sei, sprang Levascheff auf und eilte nach der Au&#223;enseite des Hauses, wo er bemerkte, da&#223; sich an der Basis des Hauses gro&#223;e Quadersteine losl&#246;sten. Schnell weckte er Tschoglokoff und meldete ihm, da&#223; das Fundament des Hauses einzust&#252;rzen drohe und man versuchen m&#252;sse, die Bewohner herauszubringen. Tschoglokoff warf eilig seinen Schlafrock &#252;ber und eilte hinauf, wo er, da er die Glast&#252;ren verschlossen fand, die Riegel erbrechen lie&#223;. So gelangte er in das Kabinett, wo wir schliefen, weckte uns, indem er den Vorhang aufzog und forderte uns auf, uns so schnell als m&#246;glich anzukleiden und zu fliehen, weil die Grundmauern des Hauses einzubrechen drohten. Der Gro&#223;f&#252;rst sprang aus dem Bett, ergriff seinen Schlafrock und eilte davon. Ich sagte Tschoglokoff, ich w&#252;rde ihm sogleich folgen, und er ging. Schnell kleidete ich mich an, wobei ich mich erinnerte, da&#223; ja Madame Kruse im andern Kabinett sorglos schlafe. Ich ging hinein, um sie zu wecken. Da sie aber in tiefem Schlummer lag, gelang mir es nur mit gro&#223;er M&#252;he, und ebenso schwierig war es, ihr begreiflich zu machen, da&#223; sie das Haus verlassen m&#252;sse. Ich half ihr noch beim Anziehen, und als sie fertig war, &#252;berschritten wir die Schwelle der T&#252;r und traten in den Saal. Aber im selben Augenblick erfolgte der allgemeine Einsturz, begleitet von einem entsetzlichen Get&#246;se, als wenn man ein Schiff vom Stapel lie&#223;e. Madame Kruse und ich fielen zu Boden. In diesem Moment kam Levascheff durch die Treppent&#252;r, die uns gegen&#252;berlag; er hob mich auf und trug mich aus dem Zimmer. Zuf&#228;llig fiel mein Blick auf die Rutschbahn, die sich ungef&#228;hr in der H&#246;he der zweiten Etage befunden hatte; sie war nicht mehr da, sondern wenigstens f&#252;nfzehn Fu&#223; weiter unten. Als Levascheff mit mir bei der Treppe anlangte, auf der er hinauf gekommen, war auch diese eingest&#252;rzt. Inzwischen aber waren mehrere Personen auf die Tr&#252;mmer gestiegen, und Levascheff &#252;berlieferte mich nun dem n&#228;chsten, dieser wieder einem andern, so da&#223; ich von Hand zu Hand endlich bis zum Fu&#223;e der Treppe in die Vorhalle kam. Von dort trug man mich auf eine Wiese, wo ich den Gro&#223;f&#252;rsten im Schlafrocke fand. Sobald ich das Haus verlassen, begann ich mein Augenmerk auf das zu richten, was dort vorging. Mehrere Personen sah ich, &#252;ber und &#252;ber mit Blut bedeckt, herauskommen, andere wieder mu&#223;ten hinausgetragen werden. Unter den am schwersten Verwundeten befand sich auch die F&#252;rstin Gagarin, meine Ehrendame. Sie hatte sich wie die andern retten wollen, aber als sie durch ein Zimmer kam, das an das ihrige stie&#223;, st&#252;rzte der Ofen ein und schleuderte sie auf ein Bett; mehrere Ziegelsteine fielen ihr auf den Kopf und brachten ihr sowie einem M&#228;dchen, das sich ebenfalls retten wollte, schwere Verletzungen bei. In derselben Etage befand sich eine kleine K&#252;che, in der mehrere Domestiken schliefen, wovon drei durch das Zusammenst&#252;rzen eines Herdes get&#246;tet wurden. Doch dies war nichts im Vergleich mit dem, was sich zwischen der Grundmauer und dem ersten Stock ereignete. Sechzehn bei der Rutschbahn angestellte Arbeiter, welche dort schliefen, wurden durch den Einsturz zerschmettert. Die Ursache des ganzen Ungl&#252;cks war, da&#223; man das Haus im Herbste in Eile gebaut und ihm als Grundmauern nur vier Reihen Kalksteine gegeben hatte. In der ersten Etage lie&#223; der Architekt zw&#246;lf Balken in Pfeilerform in der Vorhalle aufstellen und sagte, da er in die Ukraine verreisen mu&#223;te, dem Verwalter des Gutes Gostilitza, er solle auf keinen Fall erlauben, da&#223; man bis zu seiner R&#252;ckkehr die zw&#246;lf Balken anr&#252;hre. Als indes der Verwalter von unserm beabsichtigten Aufenthalt in dem Hause h&#246;rte, hatte er, da die Balken die Vorhalle entstellten, nichts eiligeres zu tun, als sie herausnehmen zu lassen. Beim Eintreten des Tauwetters senkte sich dann das Ganze auf die vier Reihen Kalksteine, die an den Seiten heraustraten, w&#228;hrend das Haus selbst einer Anh&#246;he zuglitt, die es aufhielt. Ich kam gl&#252;cklicherweise mit einigen blauen Flecken und einem gro&#223;en Schrecken davon. Alle aber hatten von diesem Ereignis eine so schreckliche Angst bewahrt, da&#223; uns noch vier Monate lang jede etwas laut schlie&#223;ende T&#252;r erzittern lie&#223;. Als an jenem Tage der erste Schreck vor&#252;ber war, lie&#223; uns die Kaiserin, die ein anderes Haus bewohnte, zu sich kommen, und da sie w&#252;nschte, die Gefahr geringer erscheinen zu lassen als sie in Wirklichkeit war, suchten sie alle als unbedeutend, einige sogar als nicht vorhanden hinzustellen. Mein Schreck mi&#223;fiel ihr besonders, und sie schalt mich deshalb. Der Oberj&#228;germeister weinte aus lauter Verzweiflung und sprach davon, sich erschie&#223;en zu wollen. Man verhinderte ihn dann zum Scheine daran, denn in Wahrheit beabsichtigte er nichts dergleichen. Am n&#228;chsten Tag kehrten wir nach Petersburg, und einige Wochen sp&#228;ter in den Sommerpalast zur&#252;ck.</p>
     <p>Ich erinnere mich nicht genau, aber ich glaube um diese Zeit war es, da&#223; der Chevalier Sakromoso in Ru&#223;land eintraf. Es war lange her, seit ein Malteser Ritter Ru&#223;land besucht hatte, &#252;berhaupt sah man damals sehr wenig Fremde in Petersburg. Seine Ankunft war daher eine Art Ereignis. Man empfing ihn aufs beste und zeigte ihm alle Sehensw&#252;rdigkeiten von Petersburg und Kronstadt. Ein ber&#252;hmter Marineoffizier wurde ihm als Begleiter gegeben; es war der damalige Kapit&#228;n und sp&#228;tere Admiral Polianski. Sakromoso wurde auch uns vorgestellt, und als er mir die Hand k&#252;&#223;te, lie&#223; er ein kleines Billett in meine Hand gleiten und fl&#252;sterte:»Von Ihrer Frau Mutter. «Ich war zu Tode erschrocken &#252;ber seine Verwegenheit und starb fast vor Angst, jemand k&#246;nnte es bemerkt haben, besonders die Tschoglokoffs, die ganz in meiner N&#228;he standen. Ich nahm indes den Zettel und schob ihn in meinen rechten Handschuh, ohne da&#223; es jemand bemerkte. In meinem Zimmer angelangt, fand ich in einem zusammengerollten Papier, auf dem mir Sakromoso mitteilte, da&#223; er die Antwort durch einen italienischen Musiker erwarte, der beim Konzert des Gro&#223;f&#252;rsten mitwirkte, wirklich einen Brief meiner Mutter. Sie war &#252;ber mein unfreiwilliges Schweigen sehr beunruhigt, fragte mich nach der Ursache desselben und wollte wissen, in welcher Lage ich mich befinde. Ich antwortete ihr sofort und benachrichtigte sie, da&#223; man mir verboten habe, an sie oder irgend jemand zu schreiben, unter dem Vorwande, da&#223; es f&#252;r eine russische Gro&#223;f&#252;rstin nicht passend sei, andere Briefe zu schreiben, als die im Ministerium der ausw&#228;rtigen Angelegenheiten abgefa&#223;ten, denen ich nur meine Unterschrift beif&#252;gen d&#252;rfte, ohne jemals vorher zu befehlen, was man schreiben sollte, weil das Ministerium besser als ich wisse, was passend sei. Ferner teilte ich ihr mit, da&#223; man Herrn Olsufieff fast ein Verbrechen daraus gemacht habe, da&#223; ich ihm einige Zeilen zugehen lie&#223;, mit der Bitte, sie in einen Brief an meine Mutter einzulegen. Dann unterrichtete ich sie noch von mehreren andern Dingen, nach denen sie fragte, rollte mein Billett genau so zusammen wie das, welches ich erhalten, und erwartete unruhig und ungeduldig den Augenblick, mich seiner entledigen zu k&#246;nnen. W&#228;hrend des ersten Konzerts, das beim Gro&#223;f&#252;rsten stattfand, ging ich einmal ganz unauff&#228;llig durchs Orchester und blieb hinter dem Stuhle des Violinsolisten stehen, den man mir bezeichnet hatte. Als er mich gewahr wurde, tat er, als wolle er sein Taschentuch aus seiner Rocktasche nehmen und &#246;ffnete so dieselbe weit genug, da&#223; ich ohne Aufsehen meinen Zettel hineingleiten lassen konnte. Darauf entfernte ich mich nach einer andern Seite, und niemand fa&#223;te den geringsten Verdacht. Sakromoso steckte mir w&#228;hrend seines Aufenthaltes noch zwei bis drei solcher zusammengerollter Papierchen zu, die denselben Gegenstand betrafen, und meine Antworten gelangten auf die gleiche Weise an ihn. Niemals hat jemand etwas davon erfahren.</p>
     <p>Aus dem Sommerpalast zogen wir nach Peterhof, welcher damals umgebaut wurde. Man quartierte uns daher in den alten Bau Peters I. ein, der zu jener Zeit noch existierte. Aus Langeweile spielte hier der Gro&#223;f&#252;rst jeden Nachmittag mit mir l'Hombre. Wenn ich gewann, wurde er &#228;rgerlich, und verlor ich, so wollte er sofort bezahlt sein. Obgleich ich keinen Pfennig hatte, fing er an, mit mir Hazard zu spielen, und ich erinnere mich, da&#223; uns eines Tages seine Nachtm&#252;tze als Marke f&#252;r 10000 Rubel diente. Wenn er indes verlor, wurde er am Ende des Spieles w&#252;tend und konnte mehrere Tage hindurch schmollen. Solches Spiel sagte mir nat&#252;rlich in keiner Weise zu.</p>
     <p>W&#228;hrend des Aufenthaltes in Peterhof sahen wir von unsern Fenstern aus, welche nach dem Garten aufs Meer hinauslagen, da&#223; die beiden Tschoglokoffs fortw&#228;hrend zwischen dem h&#246;hergelegenen Schlo&#223; und dem von der Kaiserin bewohnten, am Ufer des Meeres gelegenen Monplaisir, unterwegs waren. Uns sowie Madame Kruse verlangte es sehr, die Ursache dieses h&#228;ufigen Gehens und Kommens zu erfahren. Madame Kruse begab sich daher zu ihrer Schwester, die erste Kammerfrau bei der Kaiserin war. Ganz strahlend kam sie zur&#252;ck, denn sie hatte erfahren, da&#223; all dies Gebaren nur daher r&#252;hre, da&#223; die Kaiserin von einem z&#228;rtlichen Verh&#228;ltnis Tschoglokoffs mit einer meiner Ehrendamen, Fr&#228;ulein Kocheleff, Kunde erhalten und in Erfahrung gebracht hatte, da&#223; diese guter Hoffnung sei. Die Kaiserin hatte Madame Tschoglokoff zu sich gerufen und gesagt, ihr Gemahl betr&#252;ge sie, w&#228;hrend sie ihn bis zur Narrheit liebe, ja so verblendet gewesen sei, das Fr&#228;ulein, die Geliebte ihres Gatten, gewisserma&#223;en bei sich wohnen zu lassen. Wenn sie sich von ihrem Manne trennen wollte, w&#252;rde sie einen Schritt tun, der Ihrer Majest&#228;t nicht mi&#223;falle, die &#252;berhaupt die Verm&#228;hlung Madame Tschoglokoffs mit ihrem Gatten nicht gern gesehen hatte. Ja, sie erkl&#228;rte ihr geradezu, sie wolle nicht, da&#223; ihr Mann bei uns bleibe, sie werde ihn verabschieden und den Dienst ihr allein &#252;berlassen. Im ersten Augenblick leugnete Madame Tschoglokoff der Kaiserin gegen&#252;ber die Leidenschaft ihres Mannes und erkl&#228;rte dieselbe f&#252;r eine Verleumdung. Doch Ihre Majest&#228;t hatte w&#228;hrend der Zeit, in welcher sie mit der Tschoglokoff sprach, das Fr&#228;ulein befragen lassen. Die Kocheleff gestand alles ein, was Madame Tschoglokoff gegen ihren Gatten auf &#228;u&#223;erste aufbrachte. Sie kehrte nach Hause zur&#252;ck, wo sie ihrem Manne die bittersten Vorw&#252;rfe machte. Er aber fiel vor ihr auf die Knie, bat sie um Verzeihung und verschwendete seinen ganzen Einflu&#223; auf sie, um sie zu bes&#228;nftigen. Um der Kinder willen, deren sie sehr viele hatten, wurde denn auch das gute Einverst&#228;ndnis zwischen den Ehegatten wieder hergestellt, aber es war seitdem nicht mehr aufrichtig. Getrennt durch die Liebe, verbanden sie sich jetzt aus Interesse. Die Gattin verzieh dem Gatten, ging zur Kaiserin und sagte, da&#223; sie ihrem Manne alles vergeben habe und bei ihm aus Liebe zu ihren Kindern bleiben wolle. Auf den Knien bat sie Ihre Majest&#228;t, ihn nicht schimpflich vom Hofe zu verabschieden, denn dies werde sie entehren und ihr Ungl&#252;ck noch vergr&#246;&#223;ern. Kurz, sie benahm sich bei dieser Gelegenheit so gut, mit so viel Festigkeit und Gro&#223;mut, und ihr Schmerz war au&#223;erdem so aufrichtig, da&#223; sie den Zorn der Kaiserin entwaffnete. Sie f&#252;hrte sogar ihren Gemahl vor Ihre kaiserliche Majest&#228;t, sagte ihm vor ihr noch einmal offen und ungeschminkt die Wahrheit, warf sich dann mit ihm vor der Kaiserin auf die Knie und bat dieselbe, ihrem Gatten um ihret- und ihrer sechs Kinder willen, deren Vater er ja sei, zu verzeihen. Alle diese Szenen dauerten ungef&#228;hr f&#252;nf bis sechs Tage, w&#228;hrend welcher wir fast st&#252;ndlich erfuhren, was vorgefallen war, weil man uns inzwischen weniger auflauerte, und weil alle auf die Verabschiedung der Tschoglokoffs hofften. Aber der Ausgang entsprach der Erwartung nicht, die man sich gemacht hatte, denn die Tschoglokoffs blieben, allerdings weniger glorreich als bisher, und nur Fr&#228;ulein Kocheleff wurde zu ihrem Onkel, dem Oberhofmarschall Chepeleff, geschickt. Man w&#228;hlte dazu den Tag, wo wir nach Oranienbaum gehen sollten, und w&#228;hrend wir nach der einen Seite abreisten, entlie&#223; man das Fr&#228;ulein nach der andern.</p>
     <p>In Oranienbaum wohnten wir dieses Jahr in der Stadt zur Rechten und Linken des kleinen Hauptgeb&#228;udes. Das Abenteuer in Gostilitza hatte so gro&#223;en Schrecken verursacht, da&#223; man erst in allen H&#228;usern des Hofes die Decken und Fu&#223;b&#246;den untersuchen lie&#223;, worauf die, welche es bedurften, ausgebessert wurden.</p>
     <p>Mein Leben in Oranienbaum war folgender Art. Um drei Uhr morgens stand ich auf, kleidete mich selbst von Kopf bis Fu&#223; in M&#228;nnerkleider, w&#228;hrend mich ein in meinen Diensten stehender alter J&#228;ger schon mit den Flinten erwartete. Ein Fischerboot lag am Ufer des Meeres bereit. Wir durchschritten den Garten zu Fu&#223;, die Flinte auf der Schulter, und bestiegen, er, ich, ein Hund, sowie der Fischer, der uns fuhr, das Boot. Dann scho&#223; ich Enten im Schilf, welches das Meer auf beiden Seiten des Kanals von Oranienbaum, der zwei Werst weit in die See hinausl&#228;uft, begrenzt. Oft fuhren wir auch &#252;ber diesen Kanal hinaus, so da&#223; wir bisweilen bei st&#252;rmischem Wetter mit unserm Boot aufs offene Meer getrieben wurden. Der Gro&#223;f&#252;rst folgte uns ein bis zwei Stunden sp&#228;ter, weil er immer ein Fr&#252;hst&#252;ck und Gott wei&#223; was sonst noch n&#246;tig hatte. Wenn er uns erreichte, schossen wir gemeinsam, wenn nicht, jagte jeder f&#252;r sich. Um zehn Uhr, manchmal auch sp&#228;ter, kehrte ich zur&#252;ck und kleidete mich zum Diner um. Nach dem Diner ruhte man ein wenig, und abends machte der Gro&#223;f&#252;rst Musik oder wir unternahmen einen Spaziergang. Nachdem ich ungef&#228;hr acht Tage auf diese Weise gelebt hatte, f&#252;hlte ich mich doch sehr angegriffen und begann an Kopfweh zu leiden. Ich mu&#223;te einsehen, da&#223; mir Ruhe und Di&#228;t n&#246;tig waren, und a&#223; daher vierundzwanzig Stunden lang nichts, trank nur frisches Wasser, schlief zwei N&#228;chte so viel ich konnte, worauf ich dieselbe Lebensweise von neuem begann und mich dabei sehr wohl befand. Ich erinnere mich, da&#223; ich damals Brantomes Memoiren las, die mich sehr am&#252;sierten; vorher hatte ich das Leben Heinrichs IV. von Perifix gelesen.</p>
     <p>Zu Anfang des Herbstes kehrten wir in die Stadt zur&#252;ck und erfuhren, da&#223; wir den Winter in Moskau zubringen w&#252;rden. Madame Kruse meldete mir bei dieser Gelegenheit, da&#223; ich meine W&#228;sche erg&#228;nzen m&#252;sse. Ich besch&#228;ftigte mich also mit den einzelnen St&#252;cken, w&#228;hrend Madame Kruse mich damit zu unterhalten suchte, da&#223; sie die Leinwand in meinem Zimmer zuschneiden lie&#223;, um, wie sie sagte, mir zu zeigen, wie viel Hemden aus einem St&#252;ck gemacht werden k&#246;nnten. Dieser Unterricht oder Zeitvertreib mi&#223;fiel aber offenbar Madame Tschoglokoff, die seit der Entdeckung der Untreue ihres Gemahls in noch schlechterer Stimmung war als vorher. Ich wei&#223; nicht, was sie der Kaiserin sagte, aber eines Nachmittags meldete sie nur, da&#223; Ihre Majest&#228;t Madame Kruse des Dienstes bei mir enthebe, die sich zu ihrem Schwiegersohn, dem Kammerherrn Sievers, zur&#252;ckziehen werde. Tags darauf brachte sie mir Madame Wladislawa, die ihre Stelle bei mir einnehmen sollte. Sie war eine Frau von hoher, vornehmer Gestalt, deren geistvoller Gesichtsausdruck mir sogleich gefiel. Ich befragte sogleich mein Orakel Timotheus Nevreinoff &#252;ber diese Wahl, der mir erz&#228;hlte, diese Dame, die ich nie vorher gesehen, sei die Schwiegermutter des Staatsrates Pugowischnikoff, ersten Sekret&#228;rs des Grafen Bestuscheff. Es fehle ihr weder an Geist noch an Heiterkeit, aber sie gelte f&#252;r sehr verschlagen, und ich m&#252;sse sehen, wie sie sich benehmen werde und ihr vor allem kein zu gro&#223;es Vertrauen entgegenbringen. Sie hie&#223; Praskowia Nikitischna. Sie deb&#252;tierte vortrefflich, war gesellig, sprach gern und geistreich, kannte alle Anekdoten der Vergangenheit und Gegenwart aufs gr&#252;ndlichste, war in die Geschichte von vier bis f&#252;nf Generationen aller Familien eingeweiht, hatte die Genealogie der V&#228;ter, M&#252;tter, Gro&#223;m&#252;tter und der v&#228;terlichen und m&#252;tterlichen Ahnen der ganzen Welt frisch und fertig in ihrem Ged&#228;chtnis. Und in der Tat hat mich niemand besser als sie &#252;ber das unterrichtet, was seit hundert Jahren in Ru&#223;land vorgegangen war. Geist und Benehmen dieser Frau sagten mir ungemein zu, und wenn ich mich langweilte, lie&#223; ich sie plaudern, wozu sie stets bereit war. Bald auch entdeckte ich, da&#223; sie die Worte und Handlungen der Tschoglokoffs sehr oft mi&#223;billigte; da sie indes &#246;fters in die Gem&#228;cher Ihrer Majest&#228;t ging, ohne da&#223; man im geringsten wu&#223;te weshalb, h&#252;tete man sich bis zu einem gewissen Punkte vor ihr, weil man nicht sicher war, wie die unschuldigsten Worte oder Handlungen ausgelegt werden konnten.</p>
     <p>Aus dem Sommerpalast zogen wir in den Winterpalast. Hier wurde uns Madame La Tour l'Annois vorgestellt, die in ihrer fr&#252;hesten Jugend im Dienste der Kaiserin gestanden und die F&#252;rstin Anna Petrowna, die &#228;lteste Tochter Peters I. begleitet hatte, als diese beim Regierungsantritt Peters II. Ru&#223;land mit ihrem Gemahl, dem Herzog von Holstein, verlie&#223;. Nach dem Tode der F&#252;rstin war Madame L'Annois nach Frankreich zur&#252;ckgekehrt und gegenw&#228;rtig nach Ru&#223;land gekommen, um sich hier dauernd niederzulassen, oder auch um sich wieder zu entfernen, nachdem sie von Ihrer Majest&#228;t einige Gnadenbezeigungen erhalten. Madame L'Annois hoffte, sie werde wegen ihrer alten Bekanntschaft die Gunst und das Vertrauen der Kaiserin erlangen, aber sie t&#228;uschte sich sehr, denn alle lie&#223;en es sich angelegen sein, solches zu verhindern. Schon w&#228;hrend der ersten Tage ihres Aufenthaltes sah ich das Resultat voraus, und zwar auf folgende Weise. Eines Abends, als man im Zimmer der Kaiserin beim Spiele sa&#223;, kam und ging Ihre Majest&#228;t von einem Zimmer ins andere, ohne sich, wie das ihre Gewohnheit war, an irgend einem Platze niederzulassen. Madame L'Annois, die ihr augenscheinlich den Hof zu machen hoffte, folgte ihr auf Schritt und Tritt. Als die Tschoglokoff das sah, fl&#252;sterte sie mir zu:»Sehen Sie doch, wie diese Frau die Kaiserin verfolgt, aber das wird nicht lange dauern, man wird ihr schnell genug abgew&#246;hnen, hinter Ihrer Majest&#228;t herzulaufen. «Ich lie&#223; mir dies gesagt sein, und in der Tat begann man sie zu entfernen und schickte sie bald darauf, reich beschenkt, nach Frankreich zur&#252;ck.</p>
     <p>Im Laufe des Winters fand die Hochzeit Graf Lestocqs mit Fr&#228;ulein Mengden, einer Ehrendame der Kaiserin, statt. Ihre Majest&#228;t war mit dem ganzen Hofe zugegen und erwies den Neuverm&#228;hlten die Ehre, sie zu besuchen. Man h&#228;tte meinen sollen, da&#223; sie in der h&#246;chsten Gunst bei ihr standen, jedoch ein oder zwei Monate sp&#228;ter wendete sich das Gl&#252;ck. Als wir eines Abends im Zimmer der Kaiserin spielten, bemerkte ich den Grafen und n&#228;herte mich ihm, um einige Worte an ihn zu richten. Allein er sagte mit ged&#228;mpfter Stimme zu mir:»Kommen Sie mir nicht zu nahe; ich bin eine verd&#228;chtige Person. «Da ich glaubte, er scherze, fragte ich ihn, was er damit sagen wolle, aber er antwortete:»Ich wiederhole Ihnen im vollen Ernst, sich mir nicht zu n&#228;hern, weil ich eine verd&#228;chtige Person bin, die man meiden mu&#223;. «Als ich dann bemerkte, da&#223; seine Z&#252;ge ver&#228;ndert und sein Gesicht ger&#246;tet war, hielt ich ihn f&#252;r betrunken und wandte mich weg. Dies geschah am Freitag, und am Sonntag sagte mir Timotheus Nevreinoff, als er mich frisierte:»Wissen Sie schon, da&#223; Graf Lestocq und seine Frau diese Nacht verhaftet und als Landesverr&#228;ter auf die Festung gebracht worden sind?«— Niemand wu&#223;te weshalb, nur erfuhr man, da&#223; General Stefan Apraxin und Alexander Schuwaloff zu Kommissaren f&#252;r diese Angelegenheit ernannt seien.</p>
     <p>Die Abreise des Hofes nach Moskau wurde auf den 16. Dezember festgesetzt. Man hatte die Czernitscheffs in ein Haus der Kaiserin innerhalb der Festung gebracht, welches Smolnoi Dwor hie&#223;. Der &#228;ltere machte mitunter seine W&#228;chter betrunken und besuchte dann seine Freunde in der Stadt. Eines Tages brachte mir eins meiner Garderobem&#228;dchen, eine Finnl&#228;nderin, die mit einem Hofbedienten und Verwandten Nevreinoffs verlobt war, einen Brief von Andreas Czernitscheff, worin er mich um verschiedenes bat. Das M&#228;dchen hatte ihn bei ihrem Zuk&#252;nftigen gesehen, wo sie den Abend gemeinsam verlebt hatten. Da ich diesen Brief nicht verbrennen wollte, um mich zu erinnern, um was er mich bat, wu&#223;te ich nicht, wo ich ihn lassen sollte. Lange Zeit war mir sogar die Korrespondenz meiner Mutter verboten, so da&#223; ich nicht einmal Schreibzeug besa&#223; und mir nun durch das M&#228;dchen eine silberne Feder und Tinte verschaffen mu&#223;te. Tags&#252;ber hatte ich den Brief in meiner Tasche, wenn ich mich auskleidete, steckte ich ihn unter das Strumpfband in meinen Strumpf und nahm ihn, ehe ich zu Bett ging, von dort weg, um ihn in meinem Hemd&#228;rmel zu verbergen. Schlie&#223;lich antwortete ich, schickte ihm das Gew&#252;nschte auf demselben Wege, auf welchem sein Brief an mich gelangt war, und benutzte einen g&#252;nstigen Augenblick, um diesen Brief, der mir so viel Unruhe verursachte, zu verbrennen.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Siebtes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Aufenthalt in Moskau. — Man verabschiedet wieder eine Person meiner Umgebung. — Krankheit der Kaiserin Elisabeth. — Der Beichtvater verweigert Tschoglokoff das Abendmahl. — Lekt&#252;re. — Die N&#228;he der Gem&#228;cher des Gro&#223;f&#252;rsten wird unertr&#228;glich. — Er dressiert und qu&#228;lt seine Hunde. — Mein Kammerdiener bringt mir heimlich einen Brief von Czernitscheff. — Reise nach Perowa. — Aufenthalt in Rajowa. — Graf Razumowski macht mir den Hof. — Der Ball im Kloster Troitza. — Wutausbr&#252;che der Kaiserin. — Diner in Tatninskoje, wobei sich der Gro&#223;f&#252;rst unsinnig betrinkt. — Iwan Schuwaloff wird zum Kammerherrn ernannt. — Ich werde krank, mu&#223; aber trotzdem der Hochzeit Alexander Narischkins beiwohnen</emphasis>.</p>
     <p>Mitte Dezember reisten wir nach Moskau. Der Gro&#223;f&#252;rst und ich fuhren in einem gro&#223;en Schlitten, dessen vorderen Teil die Kavaliere einnahmen. Im Laufe des Tages setzte sich indes der Gro&#223;f&#252;rst in einen Stadtschlitten zu Herrn Tschoglokoff, w&#228;hrend ich in dem gro&#223;en Schlitten, den wir nie schlossen, blieb und mich mit den vor mir sitzenden Herren unterhielt. Dabei erinnere ich mich, da&#223; der Kammerherr F&#252;rst Alexander Juriowitsch Trubetzkoi mir w&#228;hrend dieser Fahrt erz&#228;hlte, Graf Lestocq habe sich in den ersten elf Tagen seiner Haft auf der Festung durch Hunger t&#246;ten wollen, doch man habe ihn gezwungen, Nahrung zu sich zu nehmen. Er war angeklagt, vom K&#246;nig von Preu&#223;en 1000 Rubel f&#252;r die Betreibung der preu&#223;ischen Interessen empfangen und einen gewissen Oettinger, der gegen ihn h&#228;tte aussagen k&#246;nnen, vergiftet zu haben. Er wurde gefoltert und nach Sibirien verbannt.</p>
     <p>W&#228;hrend dieser Reise eilte die Kaiserin uns nach Twer voraus, und da die f&#252;r uns bestimmten Pferde und Lebensmittel f&#252;r ihr Gefolge genommen wurden, blieben wir vierundzwanzig Stunden ohne Nahrung und ohne Pferde in Twer. Uns hungerte sehr. Gegen Abend endlich brachte uns Tschoglokoff einen gebackenen St&#246;r, der uns ein Leckerbissen schien. Dann fuhren wir in der Nacht weiter und kamen zwei oder drei Tage vor Weihnachten in Moskau an. Die erste Neuigkeit, welche wir dort erfuhren, war, da&#223; unser Kammerherr F&#252;rst Alexander Michael Galitzin im Augenblick unserer Abreise von Petersburg Befehl erhalten hatte, sich als russischer Gesandter mit 4000 Rubel Gehalt nach Hamburg zu begeben. In ihm erblickte man wieder einen Exilierten mehr, und seine Schw&#228;gerin, die F&#252;rstin Gagarin, weinte viel &#252;ber sein Mi&#223;geschick; &#252;berhaupt wurde er von uns allen bedauert.</p>
     <p>In Moskau bewohnten wir dieselben Gem&#228;cher, welche ich 1744 mit meiner Mutter eingenommen hatte. Um in die gro&#223;e Hofkirche zu gehen, mu&#223;te man das ganze Haus im Wagen umfahren. Am Weihnachtstage gingen wir zur Zeit der Messe hinab, den Wagen zu besteigen, und waren schon bei einer K&#228;lte von 29 Grad auf dem Perron vor der Treppe, als uns die Kaiserin melden lie&#223;, sie dispensiere uns wegen der gro&#223;en K&#228;lte vom Besuche der heutigen Messe. Die K&#228;lte war aber auch in der Tat schrecklich. W&#228;hrend der ersten Zeit unseres Aufenthaltes in Moskau mu&#223;te ich das Zimmer h&#252;ten wegen eines frieselartigen Ausschlags, der auf meinem Gesicht zum Vorschein gekommen war. Ich &#228;ngstigte mich halbtod, die Flecke zeitlebens zu behalten, und lie&#223; den Doktor Boerhave rufen, der mir beruhigende und zur Vertreibung der Flecke geeignete Mittel verordnete. Als aber schlie&#223;lich alles nichts half, sagte er eines Tages:»Jetzt werde ich Ihnen etwas geben, was sicher wirkt. «Dabei zog er ein kleines Fl&#228;schchen mit Falkschem Oel aus der Tasche und empfahl mir, einige Tropfen davon in eine Tasse zu tun und hiermit von Zeit zu Zeit mein Gesicht einzureiben, etwa alle acht Stunden. Wirklich reinigte das Oel mein Gesicht vollkommen, und nach etwa zehn Tagen konnte ich wieder &#246;ffentlich erscheinen.</p>
     <p>Kurz nach unserer Ankunft in Moskau meldete mir Madame Wladislawa, die Kaiserin habe befohlen, mein finnisches Garderobem&#228;dchen so schnell als m&#246;glich zu verheiraten. Der einzige Grund, weshalb man wahrscheinlich diese Heirat beschleunigte, konnte offenbar nur darin liegen, da&#223; ich f&#252;r das M&#228;dchen, das sehr lustig war und mich bald auf diese, bald auf jene Art erheiterte, indem sie alle, besonders aber Madame Tschoglokoff, sehr komisch nachahmte, eine entschiedene Vorliebe besa&#223;. Man verheiratete sie also und sprach nicht weiter von ihr.</p>
     <p>Inmitten des Karnevals, w&#228;hrend dessen es durchaus keine Belustigungen gab, wurde die Kaiserin von einer heftigen Kolik befallen, welche bald einen ernsten Charakter anzunehmen schien. Madame Wladislawa und Timotheus Nevreinoff fl&#252;sterten es mir ins Ohr, baten mich aber gleichzeitig inst&#228;ndig, niemand zu sagen, da&#223; sie es mir erz&#228;hlt h&#228;tten. Ohne sie daher zu nennen, benachrichtigte ich den Gro&#223;f&#252;rsten davon, der dadurch in eine gehobene Stimmung versetzt wurde. Eines Morgens teilte mir Nevreinoff mit, der Kanzler Bestuscheff und General Apraxin h&#228;tten die Nacht im Zimmer der Tschoglokoffs zugebracht, woraus man schlo&#223;, da&#223; die Kaiserin sehr krank sein m&#252;sse. Tschoglokoff und seine Frau waren m&#252;rrischer als je, kamen zu uns, dinierten und soupierten mit uns, lie&#223;en indes nie ein Wort &#252;ber diese Krankheit fallen. Wir sprachen nicht mehr dar&#252;ber, wagten aber ebenso wenig, fragen zu lassen, wie Ihre Majest&#228;t sich bef&#228;nde, weil man uns sofort gefragt haben w&#252;rde:»Wie, woher, von wem wi&#223;t ihr, da&#223; sie krank ist?«Und die, welche genannt, ja nur beargw&#246;hnt worden w&#228;ren, w&#252;rden sicherlich verabschiedet oder verbannt, ja selbst vor die geheime Kanzlei, die Staatsinquisition, geschickt worden sein, die man mehr als das Feuer f&#252;rchtete. Als sich Ihre Majest&#228;t endlich nach zehn Tagen etwas besser f&#252;hlte, wurde am Hofe die Hochzeit einer ihrer Ehrendamen gefeiert. Bei Tafel sa&#223; ich neben der Favoritin der Kaiserin, der Gr&#228;fin Schuwaloff. Sie erz&#228;hlte mir, Ihre Majest&#228;t sei von der schrecklichen Krankheit noch so schwach, da&#223; sie die Verlobte nur im Bette sitzend mit ihren Diamanten h&#228;tte schm&#252;cken k&#246;nnen — eine Ehre, welche Elisabeth allen ihren Ehrendamen erwies. Deshalb, fuhr die Gr&#228;fin fort, sei sie auch nicht bei der Hochzeitsfeier erschienen. Da Madame Schuwaloff die erste war, die mit mir von dieser Krankheit sprach, bezeigte ich ihr den Schmerz, welchen der Zustand der Kaiserin mir verursacht, und den Anteil, den ich daran genommen habe. Sie erwiderte, Ihre Majest&#228;t werde mit Genugtuung h&#246;ren, wie ich in dieser Beziehung dachte. Zwei Tage sp&#228;ter kam Madame Tschoglokoff des Morgens in mein Zimmer und sagte mir in Gegenwart von Madame Wladislawa, die Kaiserin sei sehr aufgebracht gegen den Gro&#223;f&#252;rsten und mich wegen des geringen Interesses, das wir an ihrer Krankheit genommen. Wir w&#228;ren sogar so weit gegangen, da&#223; wir nicht ein einzigesmal h&#228;tten fragen lassen, wie sie sich befinde. Ich erwiderte Madame Tschoglokoff, in dieser Hinsicht k&#246;nne ich mich nur an sie selbst halten, denn weder sie noch ihr Gemahl h&#228;tten uns auch nur ein Wort von dieser Krankheit gesagt. Da wir nichts davon gewu&#223;t, h&#228;tten wir auch den Anteil, den wir daran nehmen, nicht bezeigen k&#246;nnen. Sie antwortete entr&#252;stet:»Wie k&#246;nnen Sie sagen, da&#223; Sie nichts davon gewu&#223;t haben? Gr&#228;fin Schuwaloff hat Ihrer Majest&#228;t gesagt, da&#223; sie bei der Tafel mit ihr von der Krankheit gesprochen haben.«»Das ist allerdings wahr, «erwiderte ich,»aber nur, weil sie mir sagte, Ihre Majest&#228;t sei noch zu schwach, um auszugehen, und bei dieser Gelegenheit habe ich sie nach den Einzelheiten der Krankheit gefragt. «Darauf entfernte sich Madame Tschoglokoff verdrie&#223;lich, und Madame Wladislawa meinte, es sei sehr merkw&#252;rdig, Streit mit einem Menschen anzufangen &#252;ber eine Sache, von der er nichts w&#252;&#223;te. Da &#252;brigens die Tschoglokoffs allein das Recht h&#228;tten, davon zu sprechen, so sei es doch ihre Schuld, da&#223; sie kein Wort dar&#252;ber erw&#228;hnt, und nicht die unsrige, wenn wir aus Unwissenheit gefehlt h&#228;tten. Kurze Zeit nachher fand ich Gelegenheit, der Kaiserin w&#228;hrend einer Vorstellung bei Hofe zu sagen, da&#223; weder Tschoglokoff noch seine Frau uns von ihrer Krankheit benachrichtigt h&#228;tten und wir aus diesem Grunde nicht imstande gewesen w&#228;ren, ihr unsere Teilnahme zu beweisen. Sie nahm meine Worte sehr freundschaftlich auf, und fast schien es mir, als wenn der Einflu&#223; jener Menschen im Abnehmen begriffen sei.</p>
     <p>In der ersten Woche der Fasten wollte Tschoglokoff zum Abendmahle gehen. Er beichtete, aber der Beichtvater der Kaiserin verbot ihm, das Abendmahl zu nehmen. Der ganze Hof behauptete, dies geschehe nur auf Befehl Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t, wegen seines Abenteuers mit Fr&#228;ulein Kocheleff. Uebrigens schien Tschoglokoff w&#228;hrend des gr&#246;&#223;ten Teiles unseres Aufenthaltes in Moskau sehr intim mit dem Kanzler Grafen Bestuscheff und dem General Stephan Apraxin zu sein, der jenem mit Leib und Seele ergeben war. Er befand sich fortw&#228;hrend in ihrer Gesellschaft, und wenn man ihn reden h&#246;rte, h&#228;tte man meinen k&#246;nnen, er sei Graf Bestuscheffs geheimer Rat. In Wahrheit aber konnte er dies nicht sein, weil Bestuscheff zu viel Geist besa&#223;, als da&#223; er sich von einem so anma&#223;enden Narren wie Tschoglokoff h&#228;tte raten lassen. Etwa um die Mitte unseres Aufenthaltes in Moskau indes h&#246;rte diese gro&#223;e Vertraulichkeit aus irgend welchem mir unbekannten Grunde pl&#246;tzlich auf, und Tschoglokoff wurde der geschworene Feind derer, mit denen er kurz zuvor in intimstem Verkehr gestanden hatte.</p>
     <p>Kurz nach meiner Ankunft in Moskau fing ich aus Langeweile an, die Geschichte Deutschlands vom Pater Barre, Kanonikus von St. Genevi&#232;ve, in neun Quartb&#228;nden zu lesen. Alle acht Tage beendigte ich einen Band, worauf ich Platos Werke begann. Meine Zimmer waren nach der Stra&#223;e zu gelegen, w&#228;hrend das Hintergeb&#228;ude, dessen Fenster auf einen kleinen Hof f&#252;hrten, vom Gro&#223;f&#252;rsten bewohnt wurde. Wenn ich in meinem Zimmer las, kam gew&#246;hnlich ein Kammerm&#228;dchen herein und stand so lange es ihr gefiel im Zimmer, dann nahm eine andere ihren Platz ein, wenn sie es f&#252;r passend fand. Da dies mir aber nur unbequem war, und ich &#252;berdies durch die N&#228;he der Gem&#228;cher des Gro&#223;f&#252;rsten und von dem, was dort vorging, viel zu leiden hatte, lie&#223; ich Madame Wladislawa meine Unzufriedenheit merken. Sie selbst litt in der Tat ebensoviel darunter als ich, denn sie bewohnte am Ende meiner Gem&#228;cher ein kleines Kabinett. Sie verstand sich denn auch bereitwilligst dazu, die Kammerm&#228;dchen von jener Art von Etikette zu entbinden. Was wir aber sonst im Laufe des Tages zu erdulden hatten, war schrecklich. Der Gro&#223;f&#252;rst dressierte mit seltener Beharrlichkeit unter lautem Peitschenknallen eine Meute Hunde, die er, indem er nach J&#228;gerart schrie, in seinen beiden Zimmern — denn er hatte nicht mehr — hin- und herhetzte. Wenn dann einige der Tiere m&#252;de wurden, oder aus der Reihe liefen, wurden sie aufs strengste gez&#252;chtigt, worauf sie nat&#252;rlich noch lauter l&#228;rmten. War er schlie&#223;lich dieser f&#252;r die Ohren wie f&#252;r die Ruhe seiner Nachbarn unertr&#228;glichen Unterhaltung satt, so nahm er seine Geige zur Hand und kratzte, w&#228;hrend er im Zimmer auf- und abging, mi&#223;t&#246;nig und mit wilder Heftigkeit darauf herum. Dann begann er von neuem die Hunde zu dressieren und zu martern, was mir wahrhaft grausam erschien. Eines Tages, als ich solch ein armes Tier laut und anhaltend winseln h&#246;rte, &#246;ffnete ich die T&#252;r meines Schlafzimmers, wo ich mich eben befand, und welches an das Zimmer stie&#223;, wo die Sache vor sich ging. Ich sah, wie er einen Hund am Halsbande in der Luft hielt, indes einer seiner Burschen, ein Kalm&#252;cke, das arme Tier — es war ein kleiner englischer Charlot — beim Schwanze gefa&#223;t hatte, w&#228;hrend der Gro&#223;f&#252;rst mit einem dicken Peitschenstocke so derb er konnte darauf losschlug. Ich suchte f&#252;r das gequ&#228;lte Tier F&#252;rbitte einzulegen, erreichte aber nichts als eine Verdoppelung der Schl&#228;ge. Da ich diesen widerw&#228;rtigen Anblick nicht ertragen konnte, kehrte ich mit Tr&#228;nen in den Augen in mein Zimmer zur&#252;ck. Tr&#228;nen und Bitten aber versetzten den Gro&#223;f&#252;rsten erst recht in Zorn, statt ihn zum Mitleid zu bewegen. Mitleid war f&#252;r seinen Geist &#252;berhaupt ein peinliches, ja unertr&#228;gliches Gef&#252;hl.</p>
     <p>Ungef&#228;hr um dieselbe Zeit &#252;berbrachte mir mein Kammerdiener Timotheus Nevreinoff einen Brief von seinem alten Kameraden Andreas Czernitscheff, dem man endlich seine Freiheit wiedergegeben hatte. Als er sich zu seinem Regiment, in welches er als Leutnant versetzt war, begab, f&#252;hrte ihn sein Weg in die N&#228;he von Moskau, wo er die Gelegenheit benutzte, mir einige Worte zu schicken. Ich machte es mit diesem Briefe genau so wie mit dem vorhergehenden, sandte ihm alles, worum er mich bat, und erw&#228;hnte kein Wort davon, weder gegen den Gro&#223;f&#252;rsten, noch gegen irgend jemand.</p>
     <p>Im Fr&#252;hling lie&#223; uns die Kaiserin nach Perowa kommen, wo wir mit ihr einige Tage beim Grafen Razumowski zubrachten. Fast t&#228;glich gingen der Gro&#223;f&#252;rst und Tschoglokoff mit dem Hausherrn auf die Jagd, w&#228;hrend ich in meinem Zimmer sa&#223; und etwas las, oder Madame Tschoglokoff kam, wenn sie nicht spielte, aus Langeweile zu mir, um mir Gesellschaft zu leisten. Sie beklagte sich bitter &#252;ber Razumowski und die fortw&#228;hrenden Jagden ihres Gemahls, der ein leidenschaftlicher Nimrod geworden war, seitdem er in Moskau einen sehr sch&#246;nen englischen Jagdhund zum Geschenk erhalten hatte. Von anderer Seite indes erfuhr ich, da&#223; ihr Mann allen J&#228;gern zum Gel&#228;chter diene, weil er sich einbildete und man ihm glauben machte, seine Circe — so hie&#223; sein Hund — fange alle Hasen, die man auftrieb. Ueberhaupt war Tschoglokoff sehr zu dem Glauben geneigt, da&#223; alles, was ihm geh&#246;rte, von seltener Sch&#246;nheit und Vortrefflichkeit sei. Seine Frau, seine Kinder, seine Diener, sein Haus, seine Tafel, seine Pferde, seine Hunde, kurz alles — obgleich es sehr mittelm&#228;&#223;ig war — nahm an seiner Selbstliebe teil und besa&#223;, da es ihm geh&#246;rte, in seinen Augen unvergleichlichen Wert.</p>
     <p>In Perowa bekam ich eines Tages so heftiges Kopfweh, wie ich mich nicht erinnere, je in meinem Leben gehabt zu haben. Der &#252;berm&#228;&#223;ige Schmerz brachte ein heftiges Uebelbefinden mit Erbrechen hervor, und jeder Schritt, den ich tat, vermehrte meine Leiden. Fast vierundzwanzig Stunden w&#228;hrte dieser entsetzliche Zustand, endlich schlief ich ein. Am folgenden Tag empfand ich nur noch eine gro&#223;e Mattigkeit. W&#228;hrend dieses Anfalls sorgte Madame Tschoglokoff aufs beste f&#252;r mich. Auch alle diejenigen, die mich mit unverkennbarer B&#246;swilligkeit umgaben, fa&#223;ten in kurzer Zeit unwillk&#252;rlich ein wohlwollendes Interesse f&#252;r mich und handelten, wenn sie nicht gescholten oder von neuem aufgestachelt wurden, gegen die Absichten derer, die sie angestellt. Oft lie&#223;en sie sich sogar von der Neigung, die sie zu mir hinzog, oder besser, von dem Interesse, das ich ihnen einfl&#246;&#223;te, fortrei&#223;en. Sie fanden mich nie z&#228;nkisch oder m&#252;rrisch, sondern immer bereit, das geringste Entgegenkommen von ihrer Seite zu erwidern. Hierbei kam mir besonders mein heiteres Temperament zu statten, denn alle diese Argusse am&#252;sierten sich oft &#252;ber meine drolligen Bemerkungen, und wider ihren Willen verschwand allm&#228;hlich der Ernst von ihrer Stirn.</p>
     <p>In Perowa hatte Ihre Majest&#228;t einen neuen Kolikanfall. Sie lie&#223; sich sofort nach Moskau bringen, und wir fuhren im Schritt zu dem nur vier Werst entfernten Schlo&#223;. Jener Anfall hatte &#252;brigens keine weiteren Folgen, so da&#223; Ihre Majest&#228;t kurz darauf eine Wallfahrt nach dem Kloster Troitza unternehmen konnte. Da sie die sechzig Werst zu Fu&#223; zur&#252;cklegen wollte, begab sie sich in das Haus von Pokrowskoje. Auch uns hie&#223; man den Weg nach Troitza einschlagen, jedoch blieben wir in Rajowa, einem sehr kleinen, elf Werst von Moskau gelegenen Landhause Madame Tschoglokoffs. Die R&#228;umlichkeiten desselben bestanden in einem kleinen Saal in der Mitte und zwei sehr kleinen Zimmern auf beiden Seiten. Unser ganzes Gefolge wurde in Zelten untergebracht, welche man rings um das Haus herum aufschlug. Davon benutzte auch der Gro&#223;f&#252;rst eins, w&#228;hrend ich eins der kleinen Zimmer bewohnte. Madame Wladislawa hatte das zweite inne, und die Tschoglokoffs hielten sich in den andern auf. Das Diner wurde gemeinsam im Saale eingenommen. Die Kaiserin machte drei bis vier Werst zu Fu&#223; und ruhte dann einige Tage aus, so da&#223; diese Reise fast den ganzen Sommer in Anspruch nahm, w&#228;hrend welcher Zeit wir jeden Nachmittag auf die Jagd gingen.</p>
     <p>Als Ihre Majest&#228;t bis Taininskoje — das auf der Seite der gro&#223;en Stra&#223;e von Troitza Rajowa fast gegen&#252;ber liegt — gekommen war, fiel es dem Hermann Grafen Razumowski, dem j&#252;ngeren Bruder des G&#252;nstlings, pl&#246;tzlich ein, uns von seinem Landhause Pokrowskoje aus, welches an der Stra&#223;e nach Petersburg an der andern Seite von Moskau lag, t&#228;glich in Rajowa zu besuchen. Er war sehr heiteren Temperaments und ungef&#228;hr im gleichen Alter wie wir. Wir mochten ihn sehr gern und auch die Tschoglokoffs empfingen ihn, als Bruder des G&#252;nstlings der Kaiserin, bereitwilligst in ihrem Hause. Seine Besuche dauerten den ganzen Sommer hindurch, und stets sahen wir seiner Ankunft mit vielem Vergn&#252;gen entgegen. Er dinierte und soupierte gew&#246;hnlich mit uns, und kehrte dann nach dem Abendessen auf sein Gut zur&#252;ck, machte also t&#228;glich vierzig bis f&#252;nfzig Werst. Ungef&#228;hr zwanzig Jahre sp&#228;ter kam es mir einmal in den Sinn, ihn zu fragen, was ihn eigentlich zu jener Zeit veranla&#223;t habe, die Langeweile und Oede unseres Aufenthaltes in Rajowa mit uns zu teilen, w&#228;hrend doch sein eigenes Haus t&#228;glich von der besten Gesellschaft Moskaus strotzte. Ohne sich lange zu bedenken, erwiderte er:»Die Liebe.«—»Aber ums Himmels willen, «fragte ich,»in welche Person unseres Kreises konnten Sie denn damals verliebt sein?«—»In wen!«rief er,»in Sie!«Bei diesem Gest&#228;ndnis brach ich in ein lautes Gel&#228;chter aus, denn nie w&#252;rde mir etwas Derartiges in den Sinn gekommen sein. Dazu war er schon damals seit mehreren Jahren mit einer reichen Erbin des Hauses Narischkin verheiratet, welche die Kaiserin ihm allerdings etwas gegen seinen Willen zur Frau gegeben, mit der er indes gl&#252;cklich zu leben schien; auch war es bekannt, da&#223; die sch&#246;nsten Frauen des Hofes und der ganzen Stadt sich um ihn rissen. Er war aber auch in der Tat ein sch&#246;ner Mensch mit originellem Geist und &#228;u&#223;erst liebensw&#252;rdigem Benehmen. An Verstand &#252;bertraf er bei weitem seinen Bruder, der ihm anderseits an Sch&#246;nheit gleichkam, ihn an Edelmut und Wohlwollen aber &#252;bertraf. Diese beiden Br&#252;der stammten aus der beliebtesten G&#252;nstlingsfamilie, welche mir je vorgekommen ist.</p>
     <p>Um Sankt Peter lie&#223; uns die Kaiserin zu sich nach Bratowchina kommen. Da ich den ganzen Fr&#252;hling und einen Teil des Sommers auf der Jagd oder doch wenigstens in freier Luft gewesen war — denn das Haus in Rajowa war so klein, da&#223; wir den gr&#246;&#223;ten Teil des Tages im nahegelegenen Walde zubrachten — kam ich in Bratowchina sehr rot und sonnenverbrannt an. Als die Kaiserin mich sah, schalt sie &#252;ber meine R&#246;te und sagte, sie werde mir zur Entfernung des Sonnenbrandes ein Wasser schicken. Wirklich sandte sie mir sofort eine Flasche mit einer Mischung von Zitronensaft, Eiwei&#223; und Franzbranntwein und befahl meinen Kammerfrauen, mich t&#228;glich damit einzureiben. Nach einigen Tagen verschwand die R&#246;te von meinem Gesicht, und seitdem habe ich dies Mittel &#246;fter gebraucht und es andern f&#252;r &#228;hnliche F&#228;lle mitgeteilt.</p>
     <p>Wir verbrachten den Peterstag im Kloster Troitza. Da es am Nachmittag dieses Tages nichts gab, was den Gro&#223;f&#252;rsten zerstreuen konnte, kam er auf den Einfall, in seinen Zimmern einen Ball zu veranstalten, an welchem jedoch nur er, zwei seiner Kammerdiener und zwei Frauen meiner Begleitung, von denen die eine eine hohe F&#252;nfzigerin war, teilnahmen.</p>
     <p>Von Troitza begab sich Ihre Majest&#228;t nach Taininskoje, wir indes kehrten nach Rajowa zur&#252;ck und setzten dort unser fr&#252;heres Leben fort. Hier blieben wir bis Mitte August, um welche Zeit die Kaiserin eine Reise nach Sophino, einem sechzig bis siebzig Werst von Moskau gelegenen Orte, unternahm. Wir &#252;bernachteten in Sophino und begaben uns am n&#228;chsten Tag in das Zelt der Kaiserin, wo wir sie damit besch&#228;ftigt fanden, den Verwalter des Gutes auszuschelten. Sie war n&#228;mlich gekommen, um auf die Jagd zu gehen und hatte keine Hasen vorgefunden. Der arme Mensch war ganz bleich und zitterte vor Angst, w&#228;hrend sie ihn mit Schm&#228;hreden aller Art &#252;berh&#228;ufte; sie schien in der Tat au&#223;er sich vor Wut zu sein. Als sie uns zum Handku&#223; kommen sah, umarmte sie uns wie gew&#246;hnlich und setzte dann ihr Schelten fort. In ihrem Zorn schleuderte sie ihre Pfeile nach allen Seiten. Sie sprang von einem aufs andere, und ihre Zungenfertigkeit war gro&#223;artig. Unter anderm bemerkte sie auch, sie verstehe sich vollkommen auf die Verwaltung von G&#252;tern, die Regierung der Kaiserin Anna habe sie gen&#252;gend dar&#252;ber belehrt. Als sie wenig gehabt, fuhr sie fort, habe sie sich geh&#252;tet, viel auszugeben, denn sie h&#228;tte sich gef&#252;rchtet, sich durch Schulden ins Verderben zu st&#252;rzen; w&#228;re sie aber mit Schulden gestorben, so w&#252;rde sie niemand bezahlt haben, ihre Seele w&#252;rde zur H&#246;lle gefahren sein, was sie nicht wolle. So trage sie auch jetzt, wo sie es nicht n&#246;tig habe, zu Hause sehr einfache Kleider, oben aus wei&#223;em Taffet, unten aus schwarzem Tuch; auf diese Weise spare sie viel, aber noch mehr h&#252;te sie sich, auf dem Lande oder gar auf der Reise kostbare Stoffe zu tragen. Das sollte auf mich gehen, denn ich trug ein mit Silber gesticktes lila Seidenkleid — und lie&#223; es mir gesagt sein. Diese Vorlesung — denn eine solche war es, da niemand, wenn sie vor Zorn gl&#252;hte, ein Wort sprach — dauerte wenigstens dreiviertel Stunden. Endlich brachte ein Hofnarr namens Aksakoff die Kaiserin zum Schlu&#223;. Er trat mit einem kleinen Stachelschwein herein, welches er ihr in seinem Hute darreichte. Sie n&#228;herte sich ihm, um es zu betrachten, stie&#223; aber, sowie sie es gesehen, einen lauten Schrei aus, erkl&#228;rte, es gleiche einer Maus und entfloh spornstreichs in ihr Zelt, denn sie hatte die gr&#246;&#223;te Furcht vor M&#228;usen. Wir sahen sie darauf nicht mehr und sie dinierte allein. Am Nachmittag ging sie auf die Jagd, nahm den Gro&#223;f&#252;rsten mit und befahl mir, mit Madame Tschoglokoff nach Moskau zur&#252;ckzukehren. Da die Jagd aber wegen des starken Windes von kurzer Dauer gewesen war, folgte uns der Gro&#223;f&#252;rst schon in einigen Stunden.</p>
     <p>Eines Sonntags, als wir schon wieder nach Rajowa zur&#252;ckgekehrt waren, lie&#223; uns die Kaiserin nach Taininskoje kommen, wo wir die Ehre hatten, an der Tafel Ihrer Majest&#228;t zu speisen. Sie sa&#223; allein am Ende der sehr langen und schmalen Tafel, der Gro&#223;f&#252;rst zu ihrer Rechten, ich ihm gegen&#252;ber zu ihrer Linken; neben dem Gro&#223;f&#252;rsten der Marschall Buturlin, an meiner linken Seite die Gr&#228;fin Schuwaloff. Bei dieser Gelegenheit betrank sich der Gro&#223;f&#252;rst unter dem Beistande Buturlins, der ebenfalls kein Ver&#228;chter des Trunkes war, auf eine Weise, die jegliches Ma&#223; &#252;berschritt, so da&#223; er nicht mehr wu&#223;te, was er sagte noch tat, abgerissene Worte stammelte, kurz so peinlich auffiel, da&#223; mir die Tr&#228;nen in die Augen traten, mir, die ich damals, so viel in meinen Kr&#228;ften stand, alles Verwerfliche an ihm zu verh&#252;llen und zu verbergen suchte. Die Kaiserin nahm mein schmerzliches Empfinden gut auf und erhob sich fr&#252;her von der Tafel als gew&#246;hnlich.</p>
     <p>Am Nachmittag hatte Seine kaiserliche Hoheit mit Graf Razumowski auf die Jagd gehen sollen, blieb jedoch in Taininskoje, w&#228;hrend ich nach Rajowa zur&#252;ckkehrte. Unterwegs aber befiel mich pl&#246;tzlich ein heftiges Zahnweh. Das Wetter begann kalt und feucht zu werden, und in Rajowa gab es nichts als das nackte Oberdach. Doch der Bruder Madame Tschoglokoffs, Graf Hendrikoff, welcher diensttuender Kammerherr bei mir war, machte seiner Schwester den Vorschlag, mich augenblicklich zu kurieren. Sie sprach mit mir dar&#252;ber und ich willigte ein, sein Mittel zu versuchen, an dem nichts zu sein schien, das im Gegenteil viel mehr den Anschein v&#246;lliger Charlatanerie hatte. Er begab sich also in das andere Zimmer und brachte eine ganz kleine Papierrolle, die er mich aufforderte, mit dem kranken Zahn zu kauen. Kaum aber hatte ich das getan, als meine Zahnschmerzen so heftig wurden, da&#223; ich mich zu Bett legen mu&#223;te. Ein hitziges Fieber ergriff mich, ich begann zu phantasieren, und Madame Tschoglokoff, &#252;ber meinen Zustand aufs h&#246;chste erschrocken, schalt ihren Bruder, dessen Mittel sie die Schuld gab. Sie verlie&#223; mein Bett die ganze Nacht nicht, lie&#223; der Kaiserin sagen, ihr Haus in Rajowa sei durchaus kein geeigneter Aufenthalt f&#252;r jemand, der so krank sei wie ich, und brachte es so weit, da&#223; man mich am folgenden Tage, krank wie ich war, nach Moskau schaffte. Dort lag ich zw&#246;lf Tage lang im Bett, aber die Zahnschmerzen kehrten jeden Nachmittag zur selben Stunde wieder.</p>
     <p>Anfang September begab sich Elisabeth in das Kloster Woskressenski und lie&#223; uns den Befehl erteilen, ihr an ihrem Namenstage zu folgen. An diesem Tage machte sie Iwan Iwanowitsch Schuwaloff zum Kammerherrn. Es war dies ein gro&#223;es Ereignis bei Hofe, und alle fl&#252;sterten sich zu, er sei ihr neuer G&#252;nstling. Ich freute mich besonders seines Avancements, weil ich ihn, als er noch Page war, als einen Menschen, dessen Streben viel versprach, erkannt hatte, denn stets fand man ihn mit einem Buche in der Hand.</p>
     <p>Von diesem Ausfluge zur&#252;ckgekehrt, erkrankte ich an einem von heftigem Fieber begleiteten Halsweh. Die Kaiserin besuchte mich w&#228;hrend dieser Krankheit. Kaum aber begann ich mich zu erholen, als Ihre Majest&#228;t mir durch Madame Tschoglokoff befehlen lie&#223;, bei der Hochzeit der Nichte der Gr&#228;fin Rumianzoff zugegen zu sein und die Braut zu schm&#252;cken. Sie verheiratete sich mit Alexander Narischkin, der sp&#228;ter Oberschenk wurde. Da Madame Tschoglokoff sah, da&#223; ich kaum genesen war, tat ihr dieser Befehl leid, und auch mir konnte er nicht sehr willkommen sein, denn ich wurde dadurch gewahr, da&#223; man sich um meine Gesundheit, ja um mein Leben wenig bek&#252;mmerte. In diesem Sinne sprach ich dann auch mit Madame Wladislawa, die von einem so r&#252;cksichtslosen und ohne Schonung gegebenen Befehle ebenfalls wenig erbaut war. Dennoch raffte ich alle meine Kr&#228;fte zusammen, und am festgesetzten Tage brachte man die Verlobte in mein Zimmer. Ich schm&#252;ckte sie mit meinen Diamanten, worauf sie in die Hofkirche zur Trauung ging, w&#228;hrend ich mich mit Madame Tschoglokoff und meinem Hofe in das Haus der Narischkins begeben mu&#223;te. Da wir aber damals in Moskau den Palast am Ende der deutschen Sloboda bewohnten, mu&#223;te man, um zu den Narischkins zu gelangen, ganz Moskau durchfahren, d.h. eine Strecke von wenigstens sieben Werst zur&#252;cklegen. Es war im Oktober gegen neun Uhr abends. Es fror Stein und Bein und das Glatteis war so schlimm, da&#223; man sich nur Schritt f&#252;r Schritt vorw&#228;rts bewegen konnte. Mindestens drei Stunden war ich auf dem Hinwege unterwegs und ebenso viel auf dem R&#252;ckwege. Es gab keinen Menschen, kein Pferd in meinem Gefolge, die nicht mehrere Male hinfielen. Als wir endlich bis zur Kasanschen Kirche in der N&#228;he des Tores Troitzkaja gekommen waren, stie&#223;en wir auf ein neues Hindernis. Hier fand zu dieser Stunde die Trauung der Schwester Iwan Iwanowitsch Schuwaloffs statt, welche von der Kaiserin selbst geschm&#252;ckt worden war, und eine Masse von Karossen dr&#228;ngte sich folglich am Tore. Jeden Augenblick mu&#223;ten wir stillstehen, worauf das Hinfallen von neuem anfing, da kein einziges Pferd f&#252;r das Glatteis beschlagen war. Endlich langten wir, nicht gerade in der besten Stimmung, an. Wir mu&#223;ten sehr lange auf die Neuverm&#228;hlten warten, denen es ungef&#228;hr ebenso ging wie uns. Der Gro&#223;f&#252;rst begleitete den Br&#228;utigam, dann mu&#223;te noch die Kaiserin erwartet werden. Endlich setzte man sich zu Tisch. Nach dem Souper fanden einige Festt&#228;nze im Vorzimmer statt, worauf uns befohlen wurde, die Neuverm&#228;hlten in ihre Gem&#228;cher zu geleiten. Hierbei mu&#223;te man verschiedene sehr kalte Korridore passieren, mehrere Treppen steigen, die nicht weniger kalt waren, dann durch lange, in Eile von feuchtem Bretterwerk errichtete Galerien gehen, an deren W&#228;nden das Wasser &#252;berall herunterlief. Endlich in den Gem&#228;chern angelangt, setzte man sich an eine Tafel, auf welcher der Nachtisch serviert wurde. Aber nur einen Augenblick hielt man sich hier auf, um die Gesundheit der Verm&#228;hlten auszubringen, f&#252;hrte dann die Braut ins Schlafgemach und entfernte sich, um nach Hause zur&#252;ckzukehren. Am folgenden Abend mu&#223;ten wir wieder zu ihnen. Und wer h&#228;tte es geglaubt? Dieses unruhige Treiben, statt meiner Gesundheit zu schaden, verhinderte meine Genesung durchaus nicht, denn Tags darauf befand ich mich besser als vorher.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Achtes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Schlimme Geschichte, in die der Gro&#223;f&#252;rst verwickelt ist. — Eine Verhaftung. — R&#252;ckkehr nach Petersburg. — Gef&#228;hrliche Operation. — Tschoglokoff arrangiert einige Spielgesellschaften. — Die Prinzessin von Kurland. — Der Gro&#223;f&#252;rst bringt ihr viel mehr Aufmerksamkeit entgegen. — Die beiden Schwestern Woronzow. — Der Gro&#223;f&#252;rst weigert sich, ein Bad zu nehmen. — Feier des Namensfestes des Favoriten der Kaiserin. — Aufenthalt in Zarskoje Selo. — Der Gro&#223;f&#252;rst macht der Prinzessin von Kurland &#246;ffentlich den Hof. — Unglaubliche Roheit des Gro&#223;f&#252;rsten gegen mich. — Fataler Peitschenhieb. — Frische Austern aus Holstein.</emphasis></p>
     <p>Zu Anfang des Winters bemerkte ich im Wesen des Gro&#223;f&#252;rsten eine gro&#223;e Unruhe. Ich wu&#223;te nicht, was dies zu bedeuten hatte. Er dressierte seine Hunde nicht mehr, kam zwanzigmal am Tage in mein Zimmer, hatte ein verst&#246;rtes Aussehen, war tr&#228;umerisch und zerstreut, kaufte sich deutsche B&#252;cher: aber was f&#252;r B&#252;cher! Ein Teil bestand aus lutherischen Gebetb&#252;chern, der andere aus Geschichten und Prozessen von Stra&#223;enr&#228;ubern, die man geh&#228;ngt oder ger&#228;dert hatte. Beides las er abwechselnd, wenn er nicht mit der Violine besch&#228;ftigt war. Da er aber gew&#246;hnlich das, was er auf dem Herzen hatte, nicht lange bei sich behielt und mit niemand au&#223;er mir dar&#252;ber sprechen konnte, wartete ich geduldig seine Gest&#228;ndnisse ab.</p>
     <p>Eines Tages entdeckte er mir denn auch endlich, was ihn qu&#228;lte, und diesmal fand ich, da&#223; es eine bei weitem ernstere Angelegenheit war, als ich vorausgesetzt hatte. Fast w&#228;hrend des ganzen Sommers, wenigstens w&#228;hrend des Aufenthaltes in Rajowa, hatte ich den Gro&#223;f&#252;rsten sozusagen nur bei Tisch und im Bett gesehen. Er legte sich meist nieder, nachdem ich schon eingeschlafen, und stand auf, ehe ich erwacht war; die &#252;brige Zeit verbrachte er auf der Jagd oder mit Zur&#252;stungen f&#252;r dieselbe. Tschoglokoff hatte n&#228;mlich unter dem Vorwande, den Gro&#223;f&#252;rsten zu am&#252;sieren, vom Oberj&#228;germeister zwei Meuten erhalten, eine von russischen, die andere von franz&#246;sischen und deutschen Jagdhunden. Zur letzteren geh&#246;rten ein franz&#246;sischer Vorreiter und ein kurl&#228;ndischer und deutscher Bursche. Da Tschoglokoff sich der Leitung der russischen Meute bem&#228;chtigt hatte, nahm der Gro&#223;f&#252;rst die fremde auf sich, um welche sich Tschoglokoff nicht im geringsten k&#252;mmerte. Beide besch&#228;ftigten sich nun mit den kleinsten Details des ihnen zugefallenen Teils, infolgedessen der Gro&#223;f&#252;rst best&#228;ndig ins Hundehaus ging, oder die J&#228;ger zu ihm kamen, um ihn von dem Zustand der Meute, ihren F&#228;higkeiten und Bed&#252;rfnissen zu unterhalten. Kurz, um es gerade heraus zu sagen, er lie&#223; sich mit diesen Leuten ein, fr&#252;hst&#252;ckte und trank mit ihnen auf der Jagd und war immer in ihrer Mitte. Zu jener Zeit stand das Regiment Butirski in Moskau, in dem sich auch ein Leutnant Nakoff Baturin befand, ein Spieler und anerkannter Taugenichts, der bis &#252;ber den Kopf in Schulden steckte, &#252;brigens aber ein sehr entschlossener Mensch war. Ich wei&#223; nicht auf welche Weise oder durch welchen Zufall dieser Mensch mit den J&#228;gern der franz&#246;sischen Meute des Gro&#223;f&#252;rsten bekannt wurde, aber ich glaube, sie waren zusammen in oder bei dem Dorfe Mutistscha oder Alexejewski einquartiert gewesen. Soviel jedoch ist gewi&#223;, da&#223; die J&#228;ger dem Gro&#223;f&#252;rsten einst mitteilten, in dem Regiment Butirski sei ein Leutnant, der gro&#223;e Ergebenheit gegen Seine kaiserliche Hoheit an den Tag lege und erkl&#228;rt habe, das ganze Regiment denke wie er. Der Gro&#223;f&#252;rst h&#246;rte diesen Bericht mit Wohlgefallen an und verlangte von den J&#228;gern Einzelheiten &#252;ber das Regiment zu erfahren. Man berichtete ihm viel Uebles von den Oberbefehlshabern, viel Gutes indes von den Subalternen. Endlich lie&#223; Baturin — immer durch die J&#228;ger — den Gro&#223;f&#252;rsten um eine Audienz auf der Jagd bitten, worauf der Gro&#223;f&#252;rst anfangs zwar nicht einging, sp&#228;ter aber doch dareinwilligte. Als er nun eines Tages jagte, erwartete ihn Baturin verabredeterma&#223;en an einer verborgenen Stelle. Sowie er den Gro&#223;f&#252;rsten erblickte, st&#252;rzte er ihm zu F&#252;&#223;en und schwor, er erkenne keinen andern Herrn als ihn an und werde alles tun, was er ihm befehle. Der Gro&#223;f&#252;rst sagte mir, da&#223; er, als er diesen Eid vernommen, t&#246;dlich erschrocken w&#228;re, seinem Pferde die Sporen gegeben und jenen auf den Knien im Walde liegen gelassen habe, und die J&#228;ger, welche ihm voran ritten, h&#228;tten nicht geh&#246;rt, was Baturin gesprochen. Eine andere Ber&#252;hrung, behauptete er, habe mit diesem Menschen nicht stattgefunden, ja er habe sogar seinen J&#228;gern geraten, sich zu h&#252;ten, da&#223; sie Baturin nicht ins Ungl&#252;ck st&#252;rze. Seine gegenw&#228;rtige Besorgnis galt haupts&#228;chlich der Tatsache, da&#223;, einer Mitteilung der J&#228;ger zufolge, Baturin verhaftet und nach Preobraschenskoje gebracht worden war, wo sich die geheime Kanzlei befand, welche die Staatsverbrechen untersuchte. Seine kaiserliche Hoheit zitterte nun nicht allein f&#252;r die J&#228;ger, sondern f&#252;rchtete, selbst kompromittiert zu werden. Was die ersteren betraf, so erf&#252;llten sich seine Bef&#252;rchtungen nur zu bald, denn nach einigen Tagen erfuhr er, da&#223; sie verhaftet und ebenfalls nach Preobraschenskoje gebracht worden seien. Ich suchte seine Angst ein wenig zu mindern und stellte ihm vor, da&#223;, wenn er wirklich keine andere als die erw&#228;hnte Unterredung gehabt, es mir h&#246;chstens als eine Unklugheit seinerseits erscheine, sich mit schlechter Gesellschaft abgegeben zu haben. Ob er mir indes wirklich die volle Wahrheit gesagt, wei&#223; ich nicht, doch habe ich Grund, zu glauben, da&#223; er die etwa stattgefundenen Unterredungen als zu unwichtig schilderte, denn er sprach mit mir &#252;ber diese Angelegenheiten nur in abgebrochenen S&#228;tzen und gleichsam wider Willen. Es konnte aber vielleicht auch seine &#252;berm&#228;&#223;ige Furcht sein, welche eine solche Wirkung auf ihn hervorbrachte. Bald darauf teilte er mir mit, mehrere der J&#228;ger seien wieder in Freiheit gesetzt worden, jedoch mit dem Befehl, &#252;ber die Grenze gebracht zu werden, und h&#228;tten ihm sagen lassen, sein Name sei nicht genannt, wor&#252;ber er vor Freude au&#223;er sich war. Er beruhigte sich nun vollkommen und man ber&#252;hrte die Sache nicht weiter. Was Baturin betrifft, so wurde er schuldig befunden. Ich habe weder etwas von seinem Proze&#223; gelesen, noch gesehen, nur brachte ich in Erfahrung, da&#223; er nichts weniger beabsichtigte, als die Kaiserin zu t&#246;ten, den Palast anzuz&#252;nden und w&#228;hrend der dadurch hervorgerufenen Panik und allgemeinen Verwirrung den Gro&#223;f&#252;rsten auf den Thron zu setzen. Er wurde, nachdem man ihn gefoltert hatte, verurteilt, den Rest seiner Tage in der Festung Schl&#252;sselburg zu verbringen. W&#228;hrend meiner Regierung versuchte er zu entkommen, worauf er nach Kamtschatka verbannt wurde. Von dort entfloh er mit Benjowski und fand seinen Tod, als er unterwegs die Insel Formosa im Stillen Ozean pl&#252;nderte.</p>
     <p>Am 15. Dezember begaben wir uns von Moskau nach Petersburg. Wir reisten Tag und Nacht im offenen Schlitten, soda&#223; ich auf der H&#228;lfte des Wegs wieder von heftigen Zahnschmerzen geplagt wurde. Trotzdem gab der Gro&#223;f&#252;rst nicht zu, den Schlitten zu schlie&#223;en. Nur widerwillig erlaubte er mir, den Vorhang ein wenig zuzuziehen, um mich wenigstens vor dem feuchtkalten Winde, der uns entgegenwehte, zu sch&#252;tzen. Endlich erreichten wir Zarskoje Selo, wo die Kaiserin, die wie gew&#246;hnlich uns vorauseilte, schon eingetroffen war. Gleich nachdem ich ausgestiegen, zog ich mich in die f&#252;r mich bestimmten Gem&#228;cher zur&#252;ck, schickte nach dem Arzt Ihrer Majest&#228;t, Boerhave — dem Neffen des ber&#252;hmten Mediziners — und bat ihn, mir den Zahn, der mich seit vier oder f&#252;nf Monaten qu&#228;lte, ausziehen zu lassen. Nur mit M&#252;he konnte ich seine Einwilligung dazu erlangen, da er mich aber fest entschlossen sah, lie&#223; er endlich meinen Chirurgen Gyon holen. Ich setzte mich auf die Erde, Boerhave auf die eine, Tschoglokoff auf die andere Seite, und Gyon zog mir den Zahn. Aber kaum hatte er angesetzt, als mir aus dem Munde Str&#246;me von Blut st&#252;rzten; meine Augen tr&#228;nten und in der Nase lief mir das Wasser zusammen, so da&#223; Boerhave entr&#252;stet ausrief:»Der T&#246;lpel!«und sich den Zahn geben lie&#223;. —»Das war es, was ich bef&#252;rchtete, und weshalb ich nicht wollte, da&#223; er ausgezogen w&#252;rde!«rief er von neuem. Gyon hatte ein St&#252;ck Kinnbacke mit ausgerissen. W&#228;hrend dieses Vorfalls war die Kaiserin an die T&#252;re meines Zimmers gekommen, und man sagte mir sp&#228;ter, da&#223; sie bis zu Tr&#228;nen ger&#252;hrt gewesen sei. Man brachte mich zu Bett, und mehr als vier Wochen war ich leidend, auch in der Stadt, wohin wir, trotz meines Zustandes, am n&#228;chsten Morgen im offenen Schlitten aufbrachen. Da die f&#252;nf Finger Gyons in blauen und gelben Flecken auf meiner Wange sichtbar waren, verlie&#223; ich mein Zimmer nicht vor Mitte Januar 1750.</p>
     <p>Am Neujahrstage, als ich mich frisieren lassen wollte, sah ich, da&#223; der Friseurgehilfe, ein Kalm&#252;cke, den ich hatte erziehen lassen, auffallend rot im Gesicht war, w&#228;hrend seine Augen sonderbar gl&#228;nzten. Ich fragte ihn, was ihm fehle, worauf er mir erwiderte, er leide an heftigem Kopfweh und Fieberhitze. Sofort schickte ich ihn mit der Weisung weg, sich zu Bett zu legen, weil er in der Tat seine Aufgabe nicht mehr erf&#252;llen konnte. Er entfernte sich, und am Abend meldete man mir, da&#223; die Pocken bei ihm ausgebrochen seien. Mich ergriff nat&#252;rlich sofort eine schreckliche Angst, ebenfalls die furchtbare Krankheit zu bekommen, allein ich wurde verschont, obgleich er mein Haar gek&#228;mmt hatte.</p>
     <p>Die Kaiserin blieb w&#228;hrend des gr&#246;&#223;ten Teils des Karnevals in Zarskoje Selo. Petersburg war wie ausgestorben; die meisten, die sich dort aufhielten, fesselte nur die Pflicht, niemand blieb aus Neigung. Denn wenn der Hof von Moskau nach Petersburg zur&#252;ckkehrte, beeilten sich alle Hofleute, um ein Jahr, um sechs Monate, oder wenigstens um einige Wochen Urlaub nachzusuchen, nur um noch ein wenig in Moskau bleiben zu k&#246;nnen. Beamte, Senatoren taten dasselbe, und wenn sie f&#252;rchteten, keine Erlaubnis zu erhalten, dann gab es Krankheiten, erdichtete oder wirkliche, von M&#228;nnern, Frauen, V&#228;tern, Br&#252;dern, M&#252;ttern, Schwestern, Kindern, oder Prozesse, oder sonstige notwendig zu ordnende Angelegenheiten. Kurz, sechs Monate und zuweilen mehr vergingen, ehe Hof und Stadt wieder wurden, was sie vor der Abreise des Hofes gewesen waren. W&#228;hrend seiner Abwesenheit wuchs das Gras in den Stra&#223;en von Petersburg, weil fast kein einziger Wagen dar&#252;ber hinfuhr. Bei diesem Stande der Dinge konnte man also nicht auf viele Gesellschaft hoffen, besonders wir nicht, weil man uns nur wenig auszugehen gestattete. W&#228;hrend dieser Zeit sann Tschoglokoff darauf, wie er uns am besten unterhalten k&#246;nnte. Oder besser, da er selbst und seine Frau nicht wu&#223;ten, was vor Langeweile anfangen, lud er den Gro&#223;f&#252;rsten und mich ein, alle Nachmittage in den Gem&#228;chern, welche er am Hofe bewohnte, und die aus vier oder f&#252;nf ziemlich kleinen Zimmern bestanden, mit ihnen zu spielen. Au&#223;er uns waren noch die Hofkavaliere und Hofdamen, sowie die Prinzessin von Kurland, die Tochter Herzogs Ernst Johann Biron, des ehemaligen Favoriten der Kaiserin Anna, anwesend. Die Kaiserin Elisabeth hatte den Herzog aus Sibirien zur&#252;ckgerufen, wohin er unter der Regentschaft der Prinzessin Anna verbannt worden war, und nun lebte er mit seiner Frau, seinen S&#246;hnen und seiner Tochter in Jaroslaw. Diese Tochter war weder sch&#246;n, noch h&#252;bsch, noch wohlgebaut, sie war im Gegenteil bucklig und klein. Aber sie hatte sch&#246;ne Augen, viel Geist und au&#223;erordentliche Anlagen zur Intrige. Ihre Eltern liebten sie nicht, und sie behauptete, da&#223; sie sie fortw&#228;hrend mi&#223;handelten. Eines sch&#246;nen Tages lief sie denn auch aus dem elterlichen Hause fort und entfloh zu der Gemahlin des Woiwoden von Jaroslaw, Madame Puschkin. Diese, hocherfreut, sich bei Hofe wichtig machen zu k&#246;nnen, brachte sie nach Moskau. Sie wandte sich an Madame Schuwaloff, und die Flucht der Prinzessin von Kurland aus ihrem v&#228;terlichen Hause wurde als eine Folge der schlechten Behandlung von seiten ihrer Eltern hingestellt, weil sie das Verlangen ge&#228;u&#223;ert, zur griechischen Religion &#252;berzutreten. Wirklich war das erste, was sie bei Hofe tat, die Ablegung ihres Glaubensbekenntnisses, wobei die Kaiserin Taufpate war. Darauf wies man der Prinzessin eine Wohnung bei den Ehrendamen an. Tschoglokoff bem&#252;hte sich eifrig, ihr Aufmerksamkeiten zu erweisen, weil ihr &#228;lterer Bruder sein Gl&#252;ck begr&#252;ndet hatte, indem er ihn aus dem Kadettenkorps, wo Tschoglokoff erzogen wurde, in die Garde zu Pferd versetzte und ihn als Ordonnanz behielt. Anfangs benahm sich die Prinzessin von Kurland, die auf diese Weise mit uns in Ber&#252;hrung kam und jeden Tag mehrere Stunden mit dem Gro&#223;f&#252;rsten, Tschoglokoff und mir Trisett spielte, mit der gr&#246;&#223;ten Zur&#252;ckhaltung. Sie hatte ein sehr einnehmendes Wesen und ihr Geist lie&#223; ihr unangenehmes Aeu&#223;ere vergessen, besonders wenn sie sa&#223;. F&#252;r jeden hatte sie einige Worte &#252;brig, die ihm gefallen mu&#223;ten; alle betrachteten sie als eine interessante Waise, &#252;brigens aber als eine Person ohne Einflu&#223;. In den Augen des Gro&#223;f&#252;rsten aber besa&#223; sie ein anderes, nicht weniger gro&#223;es Verdienst: sie war eine fremde Prinzessin, und mehr noch, eine Deutsche; folglich sprach er nur Deutsch mit ihr, was ihr in seinen Augen besonderen Reiz verlieh. Kurz, er erwies ihr soviel Aufmerksamkeiten, als er dessen f&#228;hig war. Wenn sie in ihren Zimmern dinierte, schickte er ihr kostbare Weine und verschiedene Lieblingsgerichte von seinem Tisch, und erfand er eine neue Grenadierm&#252;tze oder ein Bandelier, dann schickte er ihr auch diese, um sie ihr zu zeigen. Die Prinzessin von Kurland, die damals ungef&#228;hr vier- bis f&#252;nfundzwanzig Jahre alt sein mochte, war &#252;brigens nicht die einzige Eroberung, welche der Hof in Moskau gemacht hatte. Auch die beiden Gr&#228;finnen Woronzow, die Nichten des Vizekanzlers und T&#246;chter des Grafen Roman Woronzow, seines j&#252;ngeren Bruders, hatte die Kaiserin herangezogen. Die &#228;ltere, Marie, z&#228;hlte damals vierzehn Jahre und war unter die Ehrendamen der Kaiserin aufgenommen worden, die j&#252;ngere, Elisabeth, war erst elf Jahre alt; man gab sie mir. Es war ein sehr h&#228;&#223;liches Kind, mit olivenfarbigem Teint, dazu im h&#246;chsten Grade unreinlich.</p>
     <p>Gegen Ende des Karnevals kehrte Ihre Majest&#228;t in die Stadt zur&#252;ck. In der ersten Fastenwoche hatten wir unsere religi&#246;sen Uebungen angefangen und Mittwoch abend sollte ich im Hause der Madame Tschoglokoff ein Bad nehmen. Am Abend vorher aber kam die letztere in mein Zimmer, wo sich auch der Gro&#223;f&#252;rst befand, und meldete ihm den Befehl Ihrer Majest&#228;t, gleichfalls ein Bad zu nehmen. Doch die B&#228;der und andere russische Gewohnheiten und Landessitten waren dem Gro&#223;f&#252;rsten nicht allein unangenehm, sondern er ha&#223;te sie t&#246;dlich. So erkl&#228;rte er denn auch rund heraus, er werde es nicht tun. Sie, die ebenfalls hartn&#228;ckig war und in ihren Aeu&#223;erungen nicht die geringste Zur&#252;ckhaltung kannte, erwiderte, das hei&#223;e, Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t ungehorsam sein. Er jedoch behauptete, man d&#252;rfe ihm nicht befehlen, was seiner Natur widerstrebe, denn er wisse, da&#223;, da er noch niemals ein Bad genommen, es ihm schaden werde; er wolle nicht sterben, das Leben sei ja das teuerste aller G&#252;ter, und die Kaiserin werde ihn nicht dazu zwingen. Madame Tschoglokoff antwortete, Ihre Majest&#228;t werde schon seinen Ungehorsam zu strafen wissen. Hier&#252;ber wurde er w&#252;tend und sagte heftig:»Ich werde abwarten, was sie tun wird, ich bin kein Kind mehr. «Nun fing die Tschoglokoff an zu drohen, die Kaiserin werde ihn auf die Festung schicken, worauf er bitterlich zu weinen begann. Sie sagten sich dann beide noch die beleidigendsten Grobheiten, welche je die Wut eingeben konnte, denn es fehlte ihnen wirklich an gesundem Menschenverstand. Endlich entfernte sich die Tschoglokoff, indem sie erkl&#228;rte, sie werde diese Auseinandersetzung Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t w&#246;rtlich wiederholen. Ich wei&#223; nicht, ob dies geschah, aber sie kam wieder und begann &#252;ber ein ganz anderes Thema zu sprechen. Unter anderm sagte sie, die Kaiserin sei sehr b&#246;se, da&#223; wir keine Kinder h&#228;tten, und wolle wissen, an wem von uns beiden die Schuld liege; mir werde sie eine Hebamme und ihm einen Arzt schicken. Daran schlossen sich noch viele andere beleidigende Bemerkungen, die weder Zweck noch Ziel hatten, bis sie damit schlo&#223;, da&#223; die Kaiserin uns unserer religi&#246;sen Uebungen f&#252;r diese Woche enthebe, weil der Gro&#223;f&#252;rst erkl&#228;rt habe, das Bad schade seiner Gesundheit. Ich mu&#223; indes bemerken, da&#223; ich w&#228;hrend jener beiden Auseinandersetzungen den Mund nicht auftat, erstens, weil sie beide mit solcher Heftigkeit sprachen, da&#223; ich nicht zu Worte kommen konnte, und zweitens, weil ich sah, da&#223; auf der einen sowohl als auf der andern Seite der gr&#246;&#223;te Mangel an Vernunft herrschte. Wie die Kaiserin dar&#252;ber urteilte, ist mir unbekannt, aber gewi&#223; ist, da&#223; weder von dem einen, noch von dem andern der erw&#228;hnten Gegenst&#228;nde weiter die Rede war.</p>
     <p>Um Mittfasten begab sich die Kaiserin nach Gostilitza zum Grafen Razumowski, um sein Namensfest dort zu feiern, w&#228;hrend sie uns mit ihren Ehrendamen und unserm gew&#246;hnlichen Gefolge nach Zarskoje Selo schickte. Das Wetter war ungew&#246;hnlich mild, ja fast warm, so da&#223; schon am 17. M&#228;rz der Schnee von den Wegen verschwunden und Staub an seine Stelle getreten war. In Zarskoje Selo angekommen, gingen der Gro&#223;f&#252;rst und Tschoglokoff auf die Jagd. Ich und meine Ehrendamen bewegten uns so viel als m&#246;glich im Freien, sowohl zu Fu&#223; als zu Wagen, und am Abend wurden dann verschiedene kleine Spiele gespielt. Hier zeigte der Gro&#223;f&#252;rst, besonders wenn er betrunken war — und er war es jeden Tag — eine entschiedene Neigung f&#252;r die Prinzessin von Kurland. Er wich nicht von ihrer Seite, sprach nur mit ihr, kurz, die Intrige entwickelte sich offen vor meinen Augen und aller Welt, was meine Eitelkeit und Eigenliebe aufs h&#246;chste beleidigte, wenn ich bedachte, da&#223; diese kleine Mi&#223;gestalt mir vorgezogen wurde. Eines Abends, als ich von Tische aufstand, sagte Madame Wladislawa zu mir, alle seien &#252;ber die Bevorzugung der Buckligen entr&#252;stet, worauf ich erwiderte:»Was tun?«Dabei traten mir aber auch schon die Tr&#228;nen in die Augen und ich entfernte mich schnell, um schlafen zu gehen. Kaum war ich eingeschlafen, als der Gro&#223;f&#252;rst kam. Da er betrunken war und nicht wu&#223;te, was er tat, weckte er mich, um mich von den ausgezeichneten Eigenschaften seiner Sch&#246;nen zu unterhalten. Um ihn wenigstens zum Schweigen zu bringen, stellte ich mich, als ob ich fest schliefe. Er aber sprach nur noch lauter, um mich zu wecken, und als er sah, da&#223; ich kein Zeichen des Wachseins gab, versetzte er mir zwei oder drei heftige P&#252;ffe mit der Faust in die Seite und schimpfte &#252;ber meinen tiefen Schlaf. Dann wandte er sich um und schlief ein. Ich weinte die ganze Nacht &#252;ber den Vorgang an sich, die Faustschl&#228;ge, die er mir gegeben, &#252;berhaupt &#252;ber meine in jeder Beziehung ebenso unangenehme als traurige Lage. Am folgenden Morgen schien er sich seines Benehmens ein wenig zu sch&#228;men, wenigstens sprach er nicht davon, und ich tat, als h&#228;tte ich nichts gemerkt. Zwei Tage sp&#228;ter kehrten wir in die Stadt zur&#252;ck, begannen in der letzten Fastenwoche unsere religi&#246;sen Uebungen von neuem, aber es war nicht mehr die Rede davon, da&#223; der Gro&#223;f&#252;rst ein Bad nehmen sollte.</p>
     <p>Daf&#252;r begegnete ihm in dieser Woche etwas anderes, was ihm einige Verlegenheit bereitete. Er hatte sich n&#228;mlich in seinem Zimmer, wo er sich den ganzen Tag &#252;ber auf die eine oder andere Weise umhertrieb, eines Nachmittags damit besch&#228;ftigt, mit einer gro&#223;en Kutscherpeitsche, die er sich extra dazu hatte machen lassen, zu knallen, schlug damit rechts und links um sich und trieb seine Kammerdiener, die seinen Schl&#228;gen zu entgehen suchten, von einer Ecke zur andern. Wie es nun kam, da&#223; er sich selbst einen heftigen Schlag auf die Backe gab, ist mir nicht bekannt, kurz, die Schramme ging &#252;ber die ganze linke Seite seines Gesichtes und war bis aufs Blut sichtbar. Da er bef&#252;rchtete, er werde Ostern nicht ausgehen k&#246;nnen, und die Kaiserin werde ihm wegen seiner blutigen Wange wiederum die religi&#246;sen Uebungen untersagen, war er in gro&#223;er Verlegenheit. Wenn sie au&#223;erdem die Ursache erf&#252;hre, konnten ihm seine Uebungen mit der Peitsche einen unangenehmen Verweis zuziehen. In seiner bedr&#228;ngten Lage hatte er daher nichts Eiligeres zu tun, als mich um Rat zu fragen, was er in &#228;hnlichen F&#228;llen nie unterlie&#223;. Ich sah ihn also mit der blutigen Backe eintreten und rief, als ich die Schramme bemerkte:»Mein Gott! was ist Ihnen begegnet?«Er erz&#228;hlte mir dann, was vorgefallen war. Nachdem ich einen Augenblick &#252;berlegt, sagte ich:»Vielleicht gelingt es mir, Ihnen zu helfen. Zuerst gehen Sie in Ihr Zimmer und richten alles so ein, da&#223; man Ihre Wange so wenig wie m&#246;glich sieht. Wenn ich das N&#246;tige habe, will ich zu Ihnen kommen, und ich hoffe, da&#223; niemand etwas bemerken wird. «Er entfernte sich, und ich schickte nach einer Salbe, die mir mein Arzt Gyon vor einigen Jahren einmal verschrieben hatte, als ich mir bei einem Fall im Garten von Peterhof die Backe verletzte. Diese Salbe enthielt eine Mischung von Bleiwei&#223;, und nachdem ich die verletzte Stelle damit bedeckt, ging ich nach wie vor aus, ohne da&#223; irgend jemand die Verletzung bemerkte. Man brachte mir also die Salbe, ich begab mich zum Gro&#223;f&#252;rsten und legte sie so geschickt auf, da&#223; er selbst, als er sich im Spiegel betrachtete, nichts davon sah. Am darauffolgenden Donnerstag gingen wir mit der Kaiserin in der gro&#223;en Hofkirche zum Abendmahl und kehrten nach der Kommunion auf unsere Pl&#228;tze zur&#252;ck. Als Tschoglokoff, der sich uns n&#228;herte, um uns irgend etwas mitzuteilen, den Gro&#223;f&#252;rsten, der mit seiner Wange gerade im Licht sa&#223;, anblickte, sagte er:»Wischen Sie sich doch Ihre Wange ab, Sie haben Pomade darauf. «Schnell aber wandte ich mich wie scherzend zum Gro&#223;f&#252;rsten und rief:»Aber ich, Ihre Frau, verbiete es Ihnen, sie abzuwischen. «Darauf sagte der Gro&#223;f&#252;rst zu Tschoglokoff:»Da sehen Sie, wie uns die Frauen behandeln; wir wagen nicht einmal uns abzuwischen, wenn sie es nicht wollen. «Tschoglokoff lachte und sagte:»Allerdings, eine echte Frauenlaune. «Dabei blieb es, und der Gro&#223;f&#252;rst wu&#223;te mir in doppelter Beziehung Dank, erstens f&#252;r die Salbe, die ihm von Nutzen war, und zweitens f&#252;r meine Geistesgegenwart, die selbst bei Tschoglokoff nicht den geringsten Argwohn zur&#252;cklie&#223;.</p>
     <p>Da ich die Osternacht durchwachen mu&#223;te, ging ich am Sonnabend vorher schon um f&#252;nf Uhr nachmittags zu Bett, um bis zu der Stunde zu schlafen, wo ich mich anzukleiden hatte. Kaum aber befand ich mich im Bett, als der Gro&#223;f&#252;rst eilig hereinst&#252;rzte und mich aufforderte, unverz&#252;glich aufzustehen, um Austern zu essen, die ganz frisch aus Holstein f&#252;r ihn angekommen waren. Es war n&#228;mlich f&#252;r ihn ein doppeltes Fest, wenn Austern ankamen, denn er a&#223; sie nicht nur sehr gern, sondern sie kamen noch dazu aus seinem Vaterlande Holstein, f&#252;r welches er eine besondere Vorliebe hatte, das er freilich deshalb nicht besser regierte, wo er im Gegenteil die scheu&#223;lichsten Dinge geschehen lie&#223;, wie wir sp&#228;ter sehen werden. Nicht aufzustehen w&#252;rde ihn also sehr beleidigt und mich einem sehr heftigen Zank ausgesetzt haben. So erhob ich mich denn und begab mich in sein Zimmer, obgleich ich von den Andachts&#252;bungen der heiligen Woche ersch&#246;pft war. In seinem Zimmer angelangt, fand ich die Austern serviert, a&#223; ein Dutzend und erhielt dann die Erlaubnis, mich wieder niederlegen zu d&#252;rfen, w&#228;hrend er blieb, um sein Austernmahl zu vollenden. Auch dadurch, da&#223; ich nicht zu viel a&#223;, erwies ich ihm einen Gefallen, denn um so mehr blieben f&#252;r ihn &#252;brig, da er im Austernessen uners&#228;ttlich war. Um Mitternacht stand ich auf und kleidete mich an, um zur Fr&#252;hmette und Ostermesse zu gehen, konnte aber wegen eines starken Kolikanfalls den Gottesdienst nicht bis zu Ende h&#246;ren. In meinem ganzen Leben erinnere ich mich nicht, solche Schmerzen gehabt zu haben. Ich kehrte mit der Prinzessin Gagarin allein in mein Zimmer zur&#252;ck, denn alle meine &#252;brigen Leute waren in der Kirche. Sie half mir beim Auskleiden, legte mich zu Bett und schickte nach den Aerzten. Man gab mir Arznei und ich brachte die beiden ersten Festtage im Bett zu.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Neuntes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Graf Bernis, Graf Lynar und General Arnheim. — Verabschiedung meines treuen Kammerdieners Nevreinoff. — Frau von Arnheim. — Angenehme Gesellschaft bei Madame Tschoglokoff. — Meine Art zu reiten. — Ein neuer Anbeter. — Die beiden Soltikoffs. — Verlobung der Prinzessin von Kurland mit dem &#228;lteren Soltikoff. — Maskenb&#228;lle bei Hofe. — Theatervorstellungen des F&#252;rsten Nussupoff. — Der Kadett Beketoff, ein zuk&#252;nftiger G&#252;nstling der Kaiserin. — Mein Pudel Iwan Iwanowitsch. — Der Triumph der Einfachheit.</emphasis></p>
     <p>Ungef&#228;hr um dieselbe Zeit — ein wenig fr&#252;her — kamen Graf Bernis als Gesandter des Wiener Hofes, Graf Lynar als d&#228;nischer Gesandter und General Arnheim als s&#228;chsischer Gesandter nach Ru&#223;land. Der letztere brachte seine Gemahlin, eine geborene Holm, mit. Graf Bernis, ein Piemontese, mochte damals einige f&#252;nfzig Jahre z&#228;hlen, war geistvoll, liebensw&#252;rdig, heiter und klug, dabei von einem Wesen, da&#223; die jungen Leute seine Gesellschaft der ihrer Altersgenossen vorzogen. Er wurde &#252;berhaupt allgemein geachtet und geliebt, und unz&#228;hlige Male habe ich gesagt und wiederholt, da&#223;, wenn dieser oder ein ihm &#228;hnlicher Mensch dem Gro&#223;f&#252;rsten beigegeben worden w&#228;re, die besten Resultate daraus h&#228;tten erfolgen m&#252;ssen. Das beweist schon die Tatsache, da&#223; der Gro&#223;f&#252;rst ebenso wie ich eine besondere Zuneigung und Achtung f&#252;r Graf Bernis empfanden. Er erkl&#228;rte selbst, in der N&#228;he eines solchen Menschen w&#252;rde man sich sch&#228;men, Dummheiten zu begehen — eine vortreffliche Bemerkung, die ich nie vergessen werde. Graf Bernis hatte den Malteser Ritter Grafen Hamilton als Gesandtschaftssekret&#228;r bei sich. Als ich mich eines Tages bei dem letzteren nach dem Befinden des Gesandten erkundigte, da dieser unp&#228;&#223;lich war, fiel es mir ein, Hamilton zu sagen, da&#223; ich eine sehr hohe Meinung vom Grafen Bathyani hege, den die Kaiserin Maria Theresia damals zum Erzieher ihrer beiden &#228;ltesten S&#246;hne, der Erzherz&#246;ge Joseph und Karl, ernannt hatte, weil er in diesem Amte dem Grafen Bernis vorgezogen worden w&#228;re. Und im Jahre 1780, als ich in Mohilew meine erste Zusammenkunft mit Kaiser Joseph II. hatte, erw&#228;hnte Seine Majest&#228;t, da&#223; er von dieser Bemerkung wisse. Ich erwiderte, er wisse es wahrscheinlich vom Grafen Hamilton, der nach seiner R&#252;ckkehr aus Ru&#223;land ihm beigegeben wurde, und er best&#228;tigte es. Er meinte, Graf Bernis, den er leider nicht gekannt, habe den Ruf hinterlassen, da&#223; er zu jenem Amte geeigneter gewesen sei, als sein ehemaliger Erzieher.</p>
     <p>Graf Lynar, der Gesandte des K&#246;nigs von D&#228;nemark, war nach Ru&#223;land gekommen, um wegen des Austausches von Holstein, welches dem Gro&#223;f&#252;rsten geh&#246;rte, gegen die Grafschaft Oldenburg zu unterhandeln. Er war ein Mann, der, wie man sagte, mit gro&#223;en Kenntnissen gro&#223;e Geschicklichkeit verband. Sein Aeu&#223;eres war das eines vollkommenen Gecken. Er war gro&#223; und wohlgebaut, r&#246;tlich blond, mit einem frauenhaft wei&#223;en Teint. Man sagte, er sei so sehr um seine Sch&#246;nheit besorgt, da&#223; er nie anders schlafe, als nachdem er sich Gesicht und H&#228;nde mit einer Salbe eingerieben, Handschuhe angezogen und eine Nachtmaske aufgesetzt habe. Er r&#252;hmte sich, achtzehn Kinder zu haben, und behauptete, die Ammen derselben immer in den Stand gesetzt zu haben, es zu werden. Graf Lynar, wei&#223; wie er war, trug noch obendrein den wei&#223;en Orden von D&#228;nemark und kleidete sich nur in &#228;u&#223;erst helle Farben, wie z.B. himmelblau, gelb, lila, laxfarben u.s.w., obwohl man damals nur sehr selten so grelle Farben bei M&#228;nnern sah. Der Gro&#223;kanzler Graf Bestuscheff und seine Frau behandelten Graf Lynar wie ein Kind des Hauses und er wurde dort sehr gefeiert; doch auch dies rettete sein Ansehen nicht vor der L&#228;cherlichkeit. Auch der Umstand, da&#223; man sich erinnerte, wie sein Bruder mehr als freundlich von der Prinzessin Anna empfangen worden war, deren Regentschaft nur Mi&#223;billigung gefunden hatte, sprach gegen ihn. Gleich nach seiner Ankunft hatte er also nichts Eiligeres zu tun, als seine Unterhandlungen hinsichtlich des Austausches von Holstein gegen die Grafschaft Oldenburg anzukn&#252;pfen. Bestuscheff lie&#223; sogleich Pechlin, den Minister des Gro&#223;f&#252;rsten f&#252;r Holstein zu sich rufen und teilte ihm mit, weshalb Graf Lynar gekommen sei. Pechlin berichtete dar&#252;ber an den Gro&#223;f&#252;rsten, der sein holsteinsches Land leidenschaftlich liebte, das man aber seit unserm Aufenthalt in Moskau der Kaiserin als zahlungsunf&#228;hig geschildert hatte. Er hatte die Kaiserin mehrmals um Geld gebeten, und sie hatte ihm auch etwas zugehen lassen, doch nie war dies Geld nach Holstein gelangt, sondern die schlimmsten Schulden Seiner kaiserlichen Hoheit in Ru&#223;land waren davon bezahlt worden. Pechlin schilderte nun die pekuni&#228;re Lage Holsteins als verzweifelt, was ihm umso leichter wurde, als ihm der Gro&#223;f&#252;rst die Verwaltung ganz und gar &#252;berlie&#223; und sich selbst wenig oder gar nicht darum k&#252;mmerte, so da&#223; Pechlin ihm einmal, die Geduld verlierend, mit bedeutungsvollem Tone sagte:»Monseigneur, es h&#228;ngt von dem Herrscher ab, ob er sich mit den Angelegenheiten seines Landes abgeben will oder nicht; wenn er sich nicht damit abgibt, dann regiert das Land sich selbst, aber es regiert sich schlecht. «Pechlin war ein kleiner, sehr dicker Mensch, der eine ungeheure Per&#252;cke trug, dem es aber weder an Kenntnissen, noch an Geschicklichkeit fehlte. Sein breiter, untersetzter K&#246;rper wurde von einem gebildeten, freidenkenden Geiste bewohnt, doch warf man ihm vor, da&#223; er zu r&#252;cksichtslos in der Wahl seiner Mittel sei. Er war einer der intimsten Vertrauten des Gro&#223;kanzlers Grafen Bestuschoff, der ihn sehr hoch sch&#228;tzte. Pechlin stellte nun dem Gro&#223;f&#252;rsten vor, da&#223; h&#246;ren allein noch lange nicht unterhandeln sei, unterhandeln aber w&#228;re weit entfernt von annehmen, und es stehe bei ihm, die Unterhandlungen abzubrechen, wenn er es f&#252;r passend halte. Schlie&#223;lich brachte man ihn doch so weit, da&#223; er Pechlin autorisierte, die Vorschl&#228;ge des d&#228;nischen Ministers anzuh&#246;ren, womit die Unterhandlung er&#246;ffnet war. Im Grunde aber war sie dem Gro&#223;f&#252;rsten peinlich, denn er sprach sich gegen mich dar&#252;ber aus. Ich, die ich in der alten Bitterkeit des Hauses Holstein gegen D&#228;nemark gro&#223; geworden war, der man gepredigt hatte, Graf Bestuscheff hege nur Pl&#228;ne, die dem Gro&#223;f&#252;rsten und mir sch&#228;dlich seien, h&#246;rte von dieser Unterhandlung nat&#252;rlich nur mit gro&#223;er Ungeduld und Unruhe reden und suchte, so viel ich imstande war, den Gro&#223;f&#252;rsten davon abzubringen. Uebrigens erw&#228;hnte niemand au&#223;er ihm die Sache gegen mich, und ihm selbst empfahl man die gr&#246;&#223;te Verschwiegenheit, besonders den Damen gegen&#252;ber. Diese Bemerkung bezog sich, glaube ich, auf niemand anders als auf mich. Indes man t&#228;uschte sich, denn Seine kaiserliche Hoheit hatte nichts Eiligeres zu tun, als mich davon zu benachrichtigen. Je weiter die Unterhandlung vorschritt, desto mehr war man bem&#252;ht, sie dem Gro&#223;f&#252;rsten in einem g&#252;nstigen und gef&#228;lligen Lichte darzustellen. Und oft sah ich ihn entz&#252;ckt dar&#252;ber, was er einst erhalten w&#252;rde, dann aber hatte er wieder Gewissensbisse &#252;ber das, was er aufgab. Sah man ihn schwanken, so verschob man die Beratungen auf eine andere Zeit und begann sie erst wieder, nachdem man eine neue Lockspeise entdeckt, welche ihm die Sache vorteilhafter erscheinen lie&#223;.</p>
     <p>Zu Fr&#252;hlingsanfang siedelten wir in den Sommerpalast in das kleine von Peter I. gebaute Haus &#252;ber, dessen Zimmer zu ebener Erde lagen. Der Steindamm und die Fontankabr&#252;cke existierten zu jener Zeit noch nicht. In diesem Hause erlebte ich eins der gr&#246;&#223;ten K&#252;mmernisse, die mir w&#228;hrend der ganzen Regierung der Kaiserin Elisabeth begegnet sind. Eines Morgens verriet man mir n&#228;mlich, die Kaiserin habe meinen alten Kammerdiener Timotheus Nevreinoff verabschiedet. Als Vorwand dieser Entlassung bediente man sich eines Streites, den er in einem Garderobezimmer mit einem Menschen gehabt, welcher uns gew&#246;hnlich den Kaffee pr&#228;sentierte. Bei diesem Zanke hatte sie der Gro&#223;f&#252;rst &#252;berrascht und einen Teil der Beleidigungen, die sie sich gegenseitig an den Kopf warfen, mit angeh&#246;rt. Nevreinoffs Gegner hatte sich dann bei Tschoglokoff beschwert und behauptet, jener habe ihm, ohne R&#252;cksicht auf die Anwesenheit des Gro&#223;f&#252;rsten, die gr&#246;bsten Gemeinheiten gesagt. Tschoglokoff berichtete es nat&#252;rlich sofort der Kaiserin, welche befahl, beide vom Hofe zu entfernen. Nevreinoff wurde nach Kasan verwiesen, wo man ihn sp&#228;ter zum Polizeimeister machte. Der Kern der ganzen Sache aber war, da&#223; sowohl Nevreinoff als der Lakai, besonders jedoch der erstere, uns sehr ergeben waren; man suchte daher nur nach einem Vorwand, ihn von mir zu entfernen. Er hatte alles, was ich besa&#223;, unter seinen H&#228;nden, und nun befahl die Kaiserin, da&#223; ein Mensch, der sein Gehilfe gewesen, und in den ich nicht das geringste Vertrauen setzte, seinen Platz einnehme.</p>
     <p>Nach einem kurzen Aufenthalte im Hause Peters I. kehrten wir in den aus Holz gebauten Sommerpalast zur&#252;ck, wo man neue Gem&#228;cher f&#252;r uns eingerichtet hatte, deren eine Seite auf die Fontanka — damals noch ein schlammiger Morast — die andere auf einen elenden engen Hof gelegen war. Am Pfingstsonntag lie&#223; mir die Kaiserin sagen, ich m&#246;chte die Gemahlin des s&#228;chsischen Gesandten, Frau von Arnheim, einladen, mit mir auszureiten. Sie war eine gro&#223;e, sehr wohlgebaute Dame von etwa f&#252;nf- bis sechsundzwanzig Jahren, etwas mager und nichts weniger als h&#252;bsch von Gesicht, das ganz mit Pockennarben bedeckt war. Da sie es indes verstand, sich zurecht zu machen, erschien sie von weitem gesehen mit einem gewissen Eklat und von zarter Hautfarbe. Frau von Arnheim kam um f&#252;nf Uhr nachmittags zu mir, von Kopf bis Fu&#223; als Mann gekleidet, in einem Frack aus rotem Tuch mit goldenen Tressen und einer Weste von schwerem, gr&#252;nem Stoff mit dem gleichen Besatz. Sie wu&#223;te nicht, wo mit ihrem Hut und ihren H&#228;nden zu bleiben und kam uns ziemlich linkisch vor. Da es mir bekannt war, da&#223; die Kaiserin es nicht gern sah, wenn ich als Mann ritt, hatte ich mir einen englischen Damensattel machen lassen und ein englisches Reitkleid angezogen von sehr reichem, hellblauem, silberdurchwirktem Stoff mit Kristallkn&#246;pfen, welche aufs t&#228;uschendste Diamanten glichen; mein schwarzes Barett war mit einem Diamantband umschlungen. Als ich hinunterging, um mein Pferd zu besteigen, kam Ihre Majest&#228;t in unsere Gem&#228;cher, um uns fortreiten zu sehen. Da ich damals sehr behend und an diese Uebung gew&#246;hnt war, sprang ich auf mein Pferd, sobald ich ihm nahe kam, und lie&#223; meinen Rock, der vorn offen war, zu beiden Seiten des Pferdes hinabwallen. Wie die Kaiserin mich mit so viel Gewandtheit und Schneidigkeit aufspringen sah, brach sie in einen Ruf des Erstaunens aus und rief, es sei unm&#246;glich, besser als ich auf dem Pferde zu sitzen. Sie fragte darauf, was f&#252;r einen Sattel ich habe, und als sie h&#246;rte, es sei ein Damensattel, erkl&#228;rte sie:»Man k&#246;nnte schw&#246;ren, da&#223; sie auf einem Herrensattel sitzt. «Als nun die Reihe an Frau von Arnheim kam, gl&#228;nzte sie durchaus nicht mit ihrer Gewandtheit vor den Augen Ihrer Majest&#228;t. Sie hatte sich ihr eigenes Pferd kommen lassen, eine elende schwarze M&#228;hre, gro&#223; und plump, so da&#223; alle behaupteten, es sei eines der Deichselpferde ihres Wagens. Um es zu besteigen, bedurfte sie einer kleinen Leiter, und dies geschah auf eine sehr umst&#228;ndliche Weise, ja schlie&#223;lich noch mit Hilfe mehrerer Personen. Als sie endlich auf ihrer M&#228;hre sa&#223;, begann diese einen Trab, der die Dame, welche weder fest im Sattel noch in den Steigb&#252;geln sa&#223; und sich mit der Hand am Sattel festhielt, heftig sch&#252;ttelte. Da ich sie gl&#252;cklich im Sattel wu&#223;te, ritt ich voraus und wer konnte, folgte mir. Bald erreichte ich den Gro&#223;f&#252;rsten, der immer vorausgeritten war, w&#228;hrend Frau von Arnheim auf ihrer M&#228;hre weit hinter uns zur&#252;ckblieb. Sp&#228;ter erz&#228;hlte man mir, die Kaiserin habe laut gelacht und sei von der Reitkunst Frau von Arnheims sehr wenig erbaut gewesen. Ich glaube, Madame Tschoglokoff hat dann noch die Dame, die bald ihren Hut, bald die Steigb&#252;gel verlor, in einiger Entfernung vom Schlosse in ihren Wagen aufgenommen; wenigstens kam sie so in Katharinenhof an. Aber das Abenteuer war damit noch nicht zu Ende! Es hatte an diesem Tage bis drei Uhr nachmittags stark geregnet, so da&#223; die offene Vorhalle des Hauses in Katharinenhof mit Wasserpf&#252;tzen bedeckt war. Nachdem ich vom Pferde gestiegen und eine Weile im Saale des Hauses, wo viele Leute versammelt waren, zugebracht hatte, kam mir der Gedanke, &#252;ber den Vorplatz in das Zimmer zu gehen, wo meine Damen sich aufhielten. Frau von Arnheim wollte mir folgen, konnte dies aber, da ich sehr schnell ging, nur, indem sie lief, wobei sie in eine der Pf&#252;tzen trat, ausglitt und der L&#228;nge lang hinfiel — was die gr&#246;&#223;te Heiterkeit bei der Menge der Zuschauer, die sich in der Vorhalle aufhielten, erregte. Sie erhob sich etwas verwirrt und schob die Schuld auf die neuen Stiefel, die sie an diesem Tag trug. Wir kehrten zu Wagen von unserm Spazierritt zur&#252;ck, und sie unterhielt uns unterwegs von der Vortrefflichkeit ihres Pferdes, w&#228;hrend wir uns fast die Lippen blutig bissen, um nicht in lautes Lachen auszubrechen. Kurz, mehrere Tage lang gab sie dem Hofe und der ganzen Stadt gen&#252;gend Stoff zum Lachen. Meine Frauen behaupteten, sie sei gefallen, weil sie mich habe nachahmen wollen, ohne meine Behendigkeit zu besitzen, und selbst Madame Tschoglokoff, die sonst nicht zur Heiterkeit geneigt war, lachte noch lange Zeit nachher bis zu Tr&#228;nen, wenn man sie daran erinnerte.</p>
     <p>Aus dem Sommerpalast begaben wir uns nach Peterhof, wo wir dieses Jahr in Monplaisir wohnten, wir brachten regelm&#228;&#223;ig einen Teil des Nachmittags bei Madame Tschoglokoff zu und unterhielten uns recht gut, da sich stets viele Leute dort einfanden. Von Monplaisir ging es nach Oranienbaum, wo wir jeden Tag, den Gott werden lie&#223;, auf der Jagd verbrachten und bisweilen dreizehn Stunden an einem Tage auf dem Pferde sa&#223;en. Der Sommer war jedoch sehr regnerisch, und ich erinnere mich, da&#223; ich manchesmal ganz durchn&#228;&#223;t nach Hause zur&#252;ckkehrte. Ich trug nur Reitkleider aus Seidenkamelott, die, wenn sie dem Regen ausgesetzt waren, platzten, w&#228;hrend die Sonne ihre Farben verdarb: folglich mu&#223;te ich unaufh&#246;rlich neue haben. Als ich daher eines Tages meinem Schneider begegnete, und er sah, wie ich ganz durchn&#228;&#223;t vom Pferde stieg, sagte er:»Nun wundere ich mich nicht mehr, da&#223; ich Ihnen kaum genug Kleider machen kann. «W&#228;hrend dieser Zeit erfand ich auch S&#228;ttel f&#252;r mich, auf denen ich sitzen konnte wie ich wollte. Sie waren mit dem englischen Haken versehen, man konnte aber auch das eine Bein &#252;berschlagen, um als Mann zu reiten. Au&#223;erdem teilte sich der Haken und ein zweiter Steigb&#252;gel senkte oder hob sich nach Belieben, wie ich es eben f&#252;r passend hielt. Fragte man die Stallmeister, auf welche Art ich reite, so sagten sie dem Wunsche der Kaiserin gem&#228;&#223;:»Im Damensattel. «Niemals schlug ich das Bein &#252;ber, wenn ich nicht genau wu&#223;te, nicht verraten zu werden; und da ich mich meiner Erfindung nicht r&#252;hmte und man mir gerne meine Vergn&#252;gungen g&#246;nnte, hatte ich niemals Unannehmlichkeiten davon. Den Gro&#223;f&#252;rsten k&#252;mmerte es sehr wenig, wie ich ritt. Die Stallmeister ihrerseits fanden es weniger gef&#228;hrlich f&#252;r mich, wie ein Mann zu sitzen, besonders da ich fortw&#228;hrend auf die Jagd ging, als auf englischen S&#228;tteln, die sie ha&#223;ten, weil sie stets einen Unfall bef&#252;rchten mu&#223;ten, dessen Schuld nachher ihnen beigemessen worden w&#228;re. Im Grunde hatte ich nicht das geringste Interesse f&#252;r die Jagd, aber ich ritt leidenschaftlich gern; je wilder die Bewegung, desto angenehmer war sie mir, so da&#223; ich, wenn mein Pferd fortlief, ihm nacheilte und es zur&#252;ckbrachte. Ich hatte aber auch w&#228;hrend dieser Zeit immer ein Buch in der Tasche, und so oft ich einen freien Augenblick fand, benutzte ich ihn, um zu lesen.</p>
     <p>W&#228;hrend der Jagden bemerkte ich, da&#223; Tschoglokoff weit freundlicher wurde, besonders gegen mich. Dies lie&#223; mich f&#252;rchten, da&#223; er die Absicht habe, mir den Hof zu machen, was mir in keiner Beziehung angenehm war. Zun&#228;chst war sein Aeu&#223;eres nichts weniger als einnehmend: er war blond und geckenhaft, sehr stark und ebenso schwerf&#228;llig an Geist, als an K&#246;rper. Alle ha&#223;ten ihn wie eine Kr&#246;te, und er war in der Tat nichts weniger als liebensw&#252;rdig. Die Eifersucht, Schlechtigkeit und B&#246;swilligkeit seiner Frau waren ebenfalls Dinge, vor denen man sich h&#252;ten mu&#223;te, besonders ich, die keine andere St&#252;tze hatte als mich selbst und mein Verdienst — wenn ich &#252;berhaupt ein solches besa&#223;. Ich vermied und vereitelte daher die Nachstellungen Tschoglokoffs auf eine, wie mir scheint, sehr geschickte Weise, ohne da&#223; er sich je wegen Mangel an H&#246;flichkeit meinerseits h&#228;tte beschweren k&#246;nnen. Seine Frau bemerkte dies und wu&#223;te mir Dank daf&#252;r. Sp&#228;ter schlo&#223; sie dann gro&#223;e Freundschaft mit mir, zum Teil aus den eben angegebenen Gr&#252;nden.</p>
     <p>An unserem Hofe befanden sich damals zwei Kammerherren Soltikoff, die S&#246;hne des Generaladjutanten Wasili Theodorowitsch Soltikoff, dessen Gemahlin Maria Alexejewna, geborene Galitzin und Mutter jener jungen Herren, bei der Kaiserin in hohem Ansehen stand wegen der ausgezeichneten Dienste, welche sie ihr bei ihrer Thronbesteigung geleistet, und der seltenen Treue und Ergebenheit, die sie ihr bewiesen. Der j&#252;ngere ihrer S&#246;hne namens Sergius war seit kurzem mit einer Ehrendame der Kaiserin, Matrena Paulowna Balk, verheiratet. Sein &#228;lterer Bruder hie&#223; Peter. Derselbe war ein Einfaltspinsel im vollsten Sinne des Wortes und hatte die stumpfsinnigste Physiognomie, die ich je gesehen: gro&#223;e Glotzaugen, eine Stumpfnase und einen immer halbge&#246;ffneten Mund. Dazu war er die gr&#246;&#223;te Klatschschwester und in dieser Eigenschaft den Tschoglokoffs &#228;u&#223;erst willkommen, denen Madame Wladislawa auf Grund ihrer alten Bekanntschaft mit der Mutter dieses Bl&#246;dsinnigen den Gedanken eingab, ihn mit der Prinzessin von Kurland zu verm&#228;hlen. Gewi&#223; ist, da&#223; er anfing, ihr den Hof zu machen, ihr seine Hand anbot, ihr Jawort erhielt und seine Eltern die Bewilligung der Kaiserin nachsuchten. Das alles erfuhr der Gro&#223;f&#252;rst erst bei unserer R&#252;ckkehr in die Stadt, als bereits die ganze Sache arrangiert war. Er war sehr &#228;rgerlich dar&#252;ber, schmollte mit der Prinzessin von Kurland, der es indes gelang, ich wei&#223; nicht durch welche Entschuldigung, sich seine Zuneigung, obgleich er ihre Heirat mi&#223;billigte, zu erhalten und lange Zeit einen gewissen Einflu&#223; auf ihn auszu&#252;ben. Was mich betraf, so war ich &#252;ber diese Heirat sehr erfreut und lie&#223; f&#252;r den zuk&#252;nftigen Ehemann einen pr&#228;chtigen Frack sticken. Diese Art Heiraten fanden indes damals bei Hofe erst nach der Zustimmung der Kaiserin, meist nachdem einige Jahre des Wartens verstrichen waren, statt, weil Ihre Majest&#228;t selbst den Tag der Trauung festsetzte, ihn oft lange Zeit verga&#223;, und wenn man sie daran erinnerte, von einem Termin zum andern verschob. So war es auch in diesem Falle. Im Herbst kehrten wir also in die Stadt zur&#252;ck, und ich hatte die Genugtuung, die Prinzessin von Kurland und Soltikoff Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t f&#252;r die Erlaubnis zu ihrer Verm&#228;hlung danken zu sehen. Uebrigens war die Familie Soltikoff eine der &#228;ltesten und edelsten des Reichs. Sie war sogar durch die Mutter der Kaiserin Anna, eine Soltikoff, — aber aus einer andern Linie — mit dem kaiserlichen Hause verwandt, w&#228;hrend Biron, durch die Gunst der Kaiserin Anna zum Herzog erhoben, nichts als der Sohn eines armen kurl&#228;ndischen P&#228;chters gewesen war. Dieser P&#228;chter hie&#223; eigentlich Biren, aber die Gunst, in der sein Sohn am russischen Hofe stand, bewirkte, da&#223; die franz&#246;sische Familie Biron ihn in ihren Scho&#223; aufnahm, wozu der Kardinal Fleury viel beitrug, der, weil er den russischen Hof zu gewinnen w&#252;nschte, die Pl&#228;ne und Eitelkeit Birons, des Herzogs von Kurland, beg&#252;nstigte.</p>
     <p>Nach unserer R&#252;ckkehr in die Stadt teilte man uns mit, da&#223; au&#223;er den schon bestimmten zwei Tagen der Woche, an denen franz&#246;sisches Theater war, zwei andere Tage f&#252;r Maskenb&#228;lle festgesetzt seien. Dazu f&#252;gte noch der Gro&#223;f&#252;rst einen f&#252;r seine Konzerte, die in seinen Zimmern abgehalten wurden, und am Sonntag war gew&#246;hnlich Cour. Einer der Maskenballtage war nur f&#252;r den Hof und f&#252;r diejenigen, welche die Kaiserin besonders dazu einlud, bestimmt, w&#228;hrend der andere f&#252;r alle Standespersonen bis zum Oberstenrange und f&#252;r alle die, welche als Offiziere in der Garde dienten, reserviert war; zuweilen wurden auch der ganze Adel und die angesehensten Kaufleute zugelassen. Die Hofb&#228;lle &#252;berschritten nie die Zahl von 160–200, die sogenannten &#246;ffentlichen aber z&#228;hlten meistens 800 Personen. Im Jahre 1744 gefiel es der Kaiserin Elisabeth einmal, bei den Hofmaskenb&#228;llen alle M&#228;nner in Frauenkleidern und alle Frauen in M&#228;nnerkleidern ohne Gesichtsmaske erscheinen zu lassen. Die M&#228;nner in gro&#223;e Reifr&#246;cke und Frauen&#252;berw&#252;rfe geh&#252;llt und wie die Damen bei Hoffesten frisiert, w&#228;hrend die Damen so, wie die Herren an solchen Tagen zu erscheinen pflegen, gekleidet waren. Den Herren waren diese Tage der Metamorphose nicht eben angenehm; die meisten waren vielmehr in der schlechtesten Stimmung, weil sie f&#252;hlten, wie h&#228;&#223;lich sie ihr Anzug machte. Die Frauen wiederum sahen aus wie magere kleine Jungen oder wurden — besonders die &#228;lteren — durch ihre dicken und kurzen Beine nicht gerade versch&#246;nert. Nur die Kaiserin selbst erschien wirklich sch&#246;n und vollkommen als Mann. Da sie gro&#223; und etwas stark war, stand ihr die m&#228;nnliche Kleidung vortrefflich. Sie besa&#223; das sch&#246;nste Bein, das ich je an einem Menschen gesehen und einen vollkommen proportionierten Fu&#223;. Sie tanzte mit vollendeter Kunst und hatte in allem was sie tat eine eigenartige Grazie, gleichviel ob sie als Frau oder als Mann gekleidet war. Man h&#228;tte nie die Augen von ihr lassen m&#246;gen und wandte sie um so ungerner ab, da man keinen Gegenstand fand, der sie ersetzte. Eines Tages sah ich sie auf einem dieser B&#228;lle Menuett tanzen. Als sie fertig war, kam sie auf mich zu, wobei ich mir die Freiheit nahm, ihr zu sagen, es w&#228;re ein wahres Gl&#252;ck f&#252;r die Frauen, da&#223; sie kein Mann sei, und schon ein so von ihr gemaltes Bild w&#252;rde allen den Kopf verdrehen. Sie nahm meine Bemerkung sehr wohl auf und erwiderte auf die anmutigste Weise in demselben Ton, w&#228;re sie ein Mann, so w&#252;rde sie niemand als mir den Apfel reichen. Ich verbeugte mich, um ihr auf ein so unerwartetes Kompliment die Hand zu k&#252;ssen, aber sie kam mir zuvor und k&#252;&#223;te mich, worauf die ganze Gesellschaft ausfindig zu machen suchte, was zwischen uns vorgefallen sei. Ich machte denn auch gegen Tschoglokoff kein Geheimnis daraus, der es zwei oder drei Personen zufl&#252;sterte, und nach etwa einer Viertelstunde wu&#223;ten es alle Anwesenden.</p>
     <p>W&#228;hrend des letzten Aufenthaltes in Moskau hatte F&#252;rst Yussupoff, der Senator und Chef des Kadettenkorps, das Oberkommando der Stadt Petersburg gehabt, wo er w&#228;hrend der Abwesenheit des Hofes zur&#252;ckgeblieben war. Er hatte, teils zu seiner eigenen Unterhaltung, teils zum Vergn&#252;gen der Hauptpersonen seiner Umgebung, von den Kadetten abwechselnd die besten russischen Dramen Sumarokoffs und die franz&#246;sischen von Voltaire — die letzteren indes verst&#252;mmelt — auff&#252;hren lassen, und bei ihrer R&#252;ckkehr von Moskau befahl die Kaiserin, da&#223; die Sumarokoffschen St&#252;cke auch bei Hofe aufgef&#252;hrt werden sollten. Sie fand an diesen Vorstellungen gro&#223;en Gefallen und man glaubte zu bemerken, da&#223; sie dieselben mit mehr Interesse verfolge, als man erwartet hatte. Das Theater, welches zuerst in einem Saale des Schlosses aufgebaut war, wurde bald ins Innere ihrer Gem&#228;cher verlegt; es gefiel ihr, die Schauspieler zu kost&#252;mieren, ihnen pr&#228;chtige Kleider machen zu lassen und sie ganz mit ihren Juwelen zu bedecken. Vor allem bemerkte man, da&#223; der erste Liebhaber, ein sch&#246;ner junger Mensch von achtzehn bis neunzehn Jahren, wie sich von selbst verstand, am meisten geschm&#252;ckt wurde; auch au&#223;erhalb des Theaters sah man an ihm Diamantschnallen, Ringe, Uhren, Spitzen und sehr feine W&#228;sche. Bald darauf trat er aus dem Kadettenkorps aus, und der fr&#252;here G&#252;nstling der Kaiserin, Oberj&#228;germeister Razumowski nahm ihn sofort zu seinem Adjutanten, was ihm Kapit&#228;nsrang verlieh. Nun ergingen sich die Hofleute in Schl&#252;ssen auf ihre weise und bildeten sich ein, da Graf Razumowski den Kadetten Beketoff zu seinem Adjutanten gemacht, k&#246;nne dies keinen andern Grund haben, als dem Kammerherrn Schuwaloff die Wage zu halten. Man wu&#223;te n&#228;mlich, da&#223; letzterer mit der Familie Razumowski nicht gerade auf bestem Fu&#223;e stand, und schlo&#223; daraus, da&#223; dieser junge Mensch anfange, gro&#223;e Gunst bei der Kaiserin zu genie&#223;en. Au&#223;erdem erfuhr man, da&#223; Graf Razumowski seinen neuen Adjutanten einem seiner Ordonnanzoffiziere, Iwan Persiliowitsch Yelagin, attachiert habe, der mit einer fr&#252;heren Kammerfrau der Kaiserin verheiratet war. Niemand anders als sie hatte Sorge getragen, den jungen Menschen mit der obenerw&#228;hnten W&#228;sche, den Spitzen zu versehen, und da sie nichts weniger als reich war, begriff man leicht, da&#223; das Geld f&#252;r einen solchen Aufwand nicht aus ihrer eigenen Tasche flie&#223;e. Keiner aber wurde durch die wachsende Gunst des jungen Mannes mehr in Unruhe versetzt, als meine Ehrendame, die F&#252;rstin Gagarin. Sie war nicht mehr jung und sah sich nach einer ihrer Neigung entsprechenden Partie um. Sie besa&#223; etwas Verm&#246;gen, war allerdings nicht h&#252;bsch, hatte aber viel Geist und praktische Gewandtheit. Schon zum zweiten Male begegnete es ihr, da&#223; sie ihre Absichten auf dieselbe Person richtete, welche nachher die Gunst der Kaiserin gewann. Der erste war Schuwaloff, der zweite eben dieser Beketoff, von dem ich soeben gesprochen.</p>
     <p>Mit der F&#252;rstin Gagarin waren eine Menge junger und h&#252;bscher Frauen befreundet, die obendrein eine sehr zahlreiche Verwandtschaft besa&#223;en. Letztere klagte Schuwaloff an, er sei die geheime Veranlassung, da&#223; Ihre Majest&#228;t die F&#252;rstin Gagarin unabl&#228;ssig wegen ihrer Toilette tadeln lie&#223; und ihr sowie vielen andern jungen Damen verbot, bald diesen, bald jenen Flitter zu tragen. Hierdurch erbittert, sagten alle jungen Damen und auch die Gagarin Schuwaloff alles Schlechte nach und fingen an, ihn zu verabscheuen, obwohl sie ihm fr&#252;her sehr gewogen gewesen waren. Er seinerseits glaubte sie zu vers&#246;hnen, indem er ihnen den Hof machte und Schmeichelreden sagte, was sie als neue Beleidigung auffa&#223;ten. Ueberall wurde er abgewiesen und schlecht empfangen, und alle jungen Damen flohen ihn wie die Pest.</p>
     <p>Damals schenkte mir der Gro&#223;f&#252;rst einen kleinen englischen Pudel, den ich mir sehr gew&#252;nscht hatte. In meinem Zimmer gab es einen Ofenheizer namens Iwan Uschakoff, und irgend jemand fiel es ein, meinen Pudel nach diesem Menschen Iwan Iwanowitsch zu nennen. Den ganzen Winter hindurch am&#252;sierte uns das Tier auf die angenehmste Weise, und als ich ihn den Sommer darauf nach Oranienbaum mitnahm, taten alle Damen des Hofes nichts, als Kopfputze und Anz&#252;ge f&#252;r meinen Pudel n&#228;hen, um den sie sich in der Tat fast rissen. Zuletzt fa&#223;te Madame Soltikoff, die Gemahlin meines Kammerherrn, eine solche Zuneigung zu ihm, da&#223; er sich haupts&#228;chlich an sie anschlo&#223;, und als sie fortging, weder der Pudel sie, noch sie den Hund verlassen wollte. Sie bat mich so lange, ihn doch bei ihr zu lassen, bis ich ihn ihr schenkte. Darauf nahm sie ihn unter den Arm und begab sich geradewegs nach dem Landhause ihrer Schwiegermutter, welche damals krank war. Als diese sie mit dem Hunde ankommen und tausend Possen treiben sah, wollte sie wissen, wie er hie&#223;, und konnte, als sie seinen Namen erfuhr, nicht umhin, im Beisein mehrerer Personen vom Hofe, die sie von Peterhof aus besucht hatten, ihr Erstaunen dar&#252;ber auszudr&#252;cken. Jene kehrten an den Hof zur&#252;ck und nach drei oder vier Tagen waren Hof und Stadt von der Neuigkeit voll, da&#223; alle jungen Damen, die Feindinnen Schuwaloffs, einen wei&#223;en Pudel besa&#223;en, den sie zum Spott gegen den G&#252;nstling der Kaiserin Iwan Iwanowitsch getauft hatten und nur helle Farben tragen lie&#223;en, mit denen jener sich zu schm&#252;cken liebe. Ja, die Sache ging so weit, da&#223; die Kaiserin den Eltern der jungen Damen sagen lie&#223;, sie finde es impertinent, sich so etwas zu erlauben. Sofort erhielt der wei&#223;e Pudel einen andern Namen, wurde aber nach wie vor gefeiert und blieb im Soltikoffschen Hause, von seinen Herren geliebt bis an seinen Tod, trotz des gegen ihn gerichteten kaiserlichen Unwillens. Das Ganze war eine Verleumdung; denn nur dieser eine Hund hatte den Namen bekommen, und man hatte nicht an Schuwaloff gedacht, als man ihn so nannte. Was &#252;brigens Madame Tschoglokoff betrifft, die die Schuwaloffs nicht liebte, so tat sie, als gehe sie der Name des Hundes nichts an, obgleich sie ihn fortw&#228;hrend h&#246;rte und ihm selbst manche kleine Pastete gegeben hatte, wenn sie seine Sp&#228;&#223;e am&#252;sierten.</p>
     <p>In den letzten Monaten dieses Winters w&#228;hrend der zahlreichen Maskeraden und Hofb&#228;lle kamen auch meine fr&#252;heren Kammerherren Alexander Villebois und Zacharias Czernitscheff, die als Obersten in die Armee versetzt worden waren, wieder zum Vorschein. Da sie mir sehr ergeben waren, war ich hocherfreut, sie wiederzusehen, und empfing sie in entsprechender Weise. Sie ihrerseits vernachl&#228;ssigten nichts und lie&#223;en keine Gelegenheit vor&#252;bergehen, mir Beweise ihrer aufrichtigen Anh&#228;nglichkeit zu geben. Damals liebte ich den Tanz &#252;ber alles und wechselte bei den &#246;ffentlichen B&#228;llen gew&#246;hnlich dreimal meine Toilette. Meine Kleidung war stets sehr gew&#228;hlt, und wenn mein Maskenkost&#252;m allgemein Beifall fand, so erschien ich gerade deshalb nie wieder darin, weil ich mir sagte, da&#223; ein Anzug, wenn er einmal gro&#223;en Effekt gemacht, zum zweiten Male nur einen geringen erzielen werde. Bei den Hofb&#228;llen indes, wo das Publikum nicht zugegen war, kleidete ich mich so einfach wie m&#246;glich, was die Kaiserin, die es nicht gern sah, wenn man in einem kostbaren Kost&#252;m erschien, sehr gut aufnahm. So oft jedoch die Damen Befehl hatten, in M&#228;nnerkleidern zu erscheinen, kam ich in pr&#228;chtigem, ganz in Gold besticktem Anzug, oder in Toiletten vom feinsten Geschmack, und immer ging dies ohne Kritik durch, ja es gefiel sogar der Kaiserin, obgleich ich nicht sagen kann, aus welchem Grunde. Sicher aber hatte die Koketterie damals am Hofe einen so hohen Grad erreicht, da&#223; es nur noch die Frage war, wer es am besten verstehe, die Feinheiten des Anzugs in gr&#246;&#223;ter Vollendung zu entfalten. So erinnere ich mich, da&#223; es mir bei einer dieser &#246;ffentlichen Maskeraden, als alle sich die kostbarsten neuen Toiletten machen lie&#223;en, so da&#223; ich daran zweifelte, die &#252;brigen Damen zu &#252;bertreffen, einfiel, ein einfaches Mieder aus wei&#223;em Tuch — ich hatte damals eine sehr schlanke Taille — und einen kurzen Reifrock von demselben Stoff anzuziehen. Mein Haar, das sehr lang, sehr voll und sch&#246;n war, lie&#223; ich nach hinten herunterfallen und mit einer wei&#223;en Schleife zusammenhalten, steckte eine aufs nat&#252;rlichste nachgeahmte k&#252;nstliche Rose mit Knospen und Bl&#228;ttern hinein, eine andere befestigte ich an meinem Mieder. Um den Hals band ich eine Krause von wei&#223;em T&#252;ll, steckte ein Paar Manschetten &#252;ber, band eine Sch&#252;rze von demselben T&#252;ll um und begab mich so auf den Ball. Sowie ich eintrat, bemerkte ich sofort, da&#223; aller Augen auf mich gerichtet waren. Ohne mich aufzuhalten, ging ich durch die Galerie in die dahinter liegenden Gem&#228;cher, wo ich der Kaiserin begegnete, die zu mir sagte:»Nein, welche Einfachheit! Wie, nicht ein einziges Sch&#246;nheitspfl&#228;sterchen?«Ich lachte und erwiderte:»Nur um etwas leichter gekleidet zu sein, habe ich es unterlassen, eins aufzukleben. «Da zog sie ihre B&#252;chse mit den Sch&#246;nheitspfl&#228;sterchen aus der Tasche, nahm eins von mittlerer Gr&#246;&#223;e heraus und legte es mir aufs Gesicht. Nachdem ich sie verlassen, kehrte ich schnell in die Galerie zur&#252;ck, wo ich meinen intimsten Vertrauten das Sch&#246;nheitspfl&#228;sterchen zeigte. Dasselbe tat ich auch bei den G&#252;nstlingen der Kaiserin, und da ich sehr vergn&#252;gt war, tanzte ich mehr als gew&#246;hnlich. In meinem ganzen Leben erinnere ich mich nicht, mehr Schmeicheleien geh&#246;rt zu haben, als auf diesem Ball. Man sagte, ich sei sch&#246;n wie der Tag und von eigent&#252;mlichem Reiz. Wenn ich indes die Wahrheit sagen soll, so habe ich mich selbst nie f&#252;r sch&#246;n gehalten; aber ich gefiel, und darin lag, glaube ich, meine St&#228;rke. Sehr befriedigt &#252;ber meine von mir selbst erfundene Einfachheit, w&#228;hrend alle andern Toiletten von seltenem Reichtum waren, kehrte ich nach Hause zur&#252;ck.</p>
     <p>Unter derartigen Vergn&#252;gungen ging das Jahr 1750 zu Ende. Frau von Arnheim tanzte besser, als sie ritt. Dabei erinnere ich mich, da&#223; es sich einmal darum handelte, zu wissen, welche von uns beiden zuerst m&#252;de werden w&#252;rde, und es fand sich, da&#223; sie es war; auf einen Sessel sitzend bekannte sie, sie k&#246;nne nicht mehr, w&#228;hrend ich noch lange weiter tanzte.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Zehntes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Unterredung des Gro&#223;f&#252;rsten mit Graf Bernis &#252;ber die holsteinschen Angelegenheiten. — Man erlaubt auch mir, meine Meinung dar&#252;ber zu &#228;u&#223;ern. — Die kleinen S&#228;nger der Kaiserin. — Man verd&#228;chtigt Beketoff der Homosexualit&#228;t. — Leon Narischkin wird unser Kammerherr. — Folgenschwerer Befehl der Kaiserin. — Wir richten uns unsere Gem&#228;cher auf unsere eigenen Rosten ein. — Madame Tschoglokoff wird meine Freundin. — Kindische Einf&#228;lle des Gro&#223;f&#252;rsten. — Heimlicher Briefwechsel zwischen mir und Zacharias Czernitscheff.</emphasis></p>
     <p>Anfangs des Jahres 1751 kam der Gro&#223;f&#252;rst, der ebenso wie ich zu dem Grafen Bernis, dem Gesandten des Wiener Hofes eine gro&#223;e Zuneigung gefa&#223;t hatte, auf den Gedanken, mit ihm &#252;ber die holsteinschen Angelegenheiten, die Schulden, mit denen das Land belastet, und &#252;ber die Unterhandlung mit D&#228;nemark, die mit seiner Erlaubnis begonnen worden war, zu sprechen. Eines Tages forderte er auch mich auf, mit Bernis dar&#252;ber zu reden, worauf ich ihm antwortete, da&#223;, wenn er es befehle, ich es nicht unterlassen werde. Ich n&#228;herte mich denn auch auf dem ersten Maskenball dem Grafen Bernis, als er an einer Balustrade stand, um den Tanzenden zuzusehen, und sagte ihm, der Gro&#223;f&#252;rst habe mir befohlen, mit ihm &#252;ber die Angelegenheit Holsteins zu sprechen. Bernis h&#246;rte mich mit gro&#223;em Interesse und viel Aufmerksamkeit an. Offen und ehrlich gestand ich ihm, da&#223;, da ich jung sei und niemand habe, der mir rate, da ich mich au&#223;erdem vielleicht schlecht auf Politik verstehe und keinerlei Erfahrung besitze, meine Ideen und Ansichten ganz mir geh&#246;rten. Wohl entbehrten sie der Kenntnis vieler Tatsachen, doch zun&#228;chst scheine es mir, da&#223; die Lage Holsteins nicht so verzweifelt sei, als man sie darzustellen versuche. Was den Austausch betr&#228;fe, so s&#228;he ich sehr wohl ein, da&#223; derselbe von gro&#223;em Nutzen sowohl f&#252;r Ru&#223;land als auch f&#252;r die Person des Gro&#223;f&#252;rsten selbst sein k&#246;nne. Als Erbe des Thrones aber m&#252;sse ihm das Interesse des Reiches teurer sein; und wenn es f&#252;r dieses Interesse notwendig sei, Holstein abzutreten, um den fortw&#228;hrenden Streitigkeiten mit D&#228;nemark ein Ende zu machen, so w&#252;rde es sich in bezug auf Holstein nur um den g&#252;nstigsten Moment handeln, wann der Gro&#223;f&#252;rst seine Zustimmung g&#228;be. Mir scheine es aber, da&#223; dieser Augenblick noch nicht gekommen sei, weder f&#252;r das Interesse noch f&#252;r den pers&#246;nlichen Ruhm des Gro&#223;f&#252;rsten. Es k&#246;nne jedoch eine Zeit kommen, wo die Umst&#228;nde diesen Akt weit bedeutsamer und ruhmvoller f&#252;r ihn, und f&#252;r Ru&#223;land vielleicht vorteilhafter gestalteten; augenblicklich indes habe das Ganze ein offenbares Gepr&#228;ge der Intrige, deren Gelingen auf den Gro&#223;f&#252;rsten einen Schein von Schw&#228;che werfen m&#252;sse, von dem er sich vielleicht nie in der &#246;ffentlichen Meinung wieder rehabilitieren k&#246;nne. Es seien sozusagen erst wenige Tage, seit er die Regierung des Landes in H&#228;nden habe; er liebe dieses Land leidenschaftlich, und trotzdem w&#228;re man schon dahin gelangt, ihn, ohne da&#223; er selbst eigentlich wisse, warum, zum Austausch mit Oldenburg zu &#252;berreden, das ihm ganz unbekannt und viel weiter von Ru&#223;land entfernt sei, w&#228;hrend der Hafen von Kiel in den H&#228;nden des Gro&#223;f&#252;rsten f&#252;r die russische Schiffahrt wichtig werden k&#246;nne. Graf Bernis ging auf alle meine Einw&#228;nde ein und sagte zuletzt:»Als Gesandter habe ich keine Instruktionen &#252;ber diesen Gegenstand, aber als Graf Bernis glaube ich, da&#223; Sie recht haben. «Sp&#228;ter teilte mir dann der Gro&#223;f&#252;rst mit, der Gesandte habe ihm bemerkt:»Alles, was ich Ihnen &#252;ber diese Sache sagen kann, ist, da&#223; ich glaube, da&#223; Ihre Gemahlin recht hat und Sie gut tun w&#252;rden, ihren Rat anzunehmen. «Infolgedessen war der Gro&#223;f&#252;rst sehr gegen die Unterhandlungen abgek&#252;hlt; man bemerkte dies und fing an, seltener mit ihm davon zu sprechen.</p>
     <p>Nach dem Osterfeste bezogen wir wie gew&#246;hnlich den Sommerpalast von Peterhof, wo indes unser Aufenthalt von Jahr zu Jahr k&#252;rzer wurde. In diesem Jahre ereignete sich dort ein besonderer Vorfall, welcher den Hofleuten viel Stoff zum Schwatzen gab. Er entsprang aus den Intrigen der beiden Herren Schuwaloff. Oberst Beketoff, von dem ich bereits gesprochen, und der zur Zeit seiner Beg&#252;nstigung vor Langeweile nicht wu&#223;te, was er tun sollte, kam n&#228;mlich auf den Einfall, die kleinen S&#228;nger der Kaiserin bei sich singen zu lassen. Wegen der Sch&#246;nheit ihrer Stimmen fa&#223;te er zu mehreren eine gro&#223;e Zuneigung, und da er selbst und sein Freund Yelagin Verse machten, dichteten sie Lieder, welche die Knaben sangen. Diese Beziehungen Beketoffs zu den Knaben legte man indes auf die sch&#228;ndlichste Weise aus, weil man wu&#223;te, da&#223; die Kaiserin nichts mehr verabscheute, als Laster dieser Art. Beketoff ging in der Unschuld seines Herzens mit den Kindern im Garten spazieren, was man ihm als Verbrechen anrechnete. Kurz darauf begab sich die Kaiserin auf einige Tage nach Zarskoje Selo und kehrte dann nach Peterhof zur&#252;ck, w&#228;hrend Beketoff, angeblich wegen Krankheit, in Zarskoje Selo zur&#252;ckgelassen wurde. In der Tat blieb er einige Zeit mit Nelagin dort, erkrankte an einem gef&#228;hrlichen Fieber, an dem er zu sterben drohte, und tr&#228;umte in seinen Phantasien nur von der Kaiserin, mit der er sich aufs ernsthafteste besch&#228;ftigte. Endlich erholte er sich, blieb aber in Ungnade und entfernte sich vom Hofe. Hierauf wurde er in die Armee versetzt, wo er indes keinen Erfolg hatte, denn er war f&#252;r das Kriegshandwerk ein zu verweichlichter Mensch.</p>
     <p>Um dieselbe Zeit begaben wir uns nach Oranienbaum, wo jeden Tag Jagden stattfanden, und zu Anfang des Herbstes, im September, kehrten wir wieder in die Stadt zur&#252;ck. Damals ernannte die Kaiserin Leon Narischkin zum Kammerkavalier an unserm Hofe. Er war soeben mit seiner Mutter, seinem Bruder, dessen Frau und seinen drei Schwestern aus Moskau eingetroffen. Narischkin war einer der sonderbarsten Menschen, die ich je gekannt, und nie habe ich mehr &#252;ber jemand gelacht, als &#252;ber ihn. Er war der geborene Hanswurst, und w&#228;re er nicht durch seine Geburt gewesen was er war, so h&#228;tte er sich durch seine wirklich komischen Talente ern&#228;hren und reich werden k&#246;nnen. Es fehlte ihm dabei durchaus nicht an Geist; er hatte von allem reden h&#246;ren und alles nahm in seinem Kopfe eine eigent&#252;mliche Gestalt an. Er war imstande, &#252;ber irgend eine Kunst oder Wissenschaft Vorlesungen zu halten, gebrauchte technische Ausdr&#252;cke und sprach eine Viertelstunde, oder noch l&#228;nger — und zuletzt verstand weder er selbst noch irgend ein anderer etwas von den zusammengeflickten Worten, die seinem Munde entstr&#246;mten, bis endlich alle in lautes Lachen ausbrachen. Von der Geschichte sagte er z. B., er liebe die Geschichte nicht, in der Geschichten vork&#228;men, und eine gute Geschichte m&#252;sse frei sein von Geschichten, die Geschichte werde sonst zum Ph&#246;bus. Auch &#252;ber Politik sprach er unnachahmlich, und wenn er davon anfing, konnte auch der Ernsthafteste nicht widerstehen. Auch behauptete er, da&#223; <emphasis>gut</emphasis> geschriebene Lustspiele meistens langweilig seien.</p>
     <p>Kaum war er bei Hofe angestellt, als die Kaiserin seiner &#228;lteren Schwester befahl, sich mit einem gewissen Siniawin zu verm&#228;hlen, der aus diesem Grunde uns als Kammerkavalier beigegeben wurde. Dieser Befehl traf das junge M&#228;dchen wie der Blitz, denn sie heiratete diesen Menschen nur mit dem gr&#246;&#223;ten Widerwillen. Auch das Publikum nahm jene Heirat schlecht auf, deren ganze Schuld Schuwaloff trug, der G&#252;nstling der Kaiserin, der vor seiner Beg&#252;nstigung eine z&#228;rtliche Neigung f&#252;r das Fr&#228;ulein gehabt. Man behauptete, sie werde zu einer so schlechten Partie gezwungen, damit er sie aus dem Gesicht verliere. Es war dies eine wahrhaft tyrannische Tat; kurz, sie heiratete ihn, wurde schwinds&#252;chtig und starb.</p>
     <p>Ende September bezogen wir den Winterpalast. Der Hof litt damals so gro&#223;en Mangel an M&#246;beln, da&#223; dieselben Spiegel, Betten, St&#252;hle, Tische und Kommoden, die wir im Winterpalast gebrauchten, uns in den Sommerpalast und von dort nach Petersburg, ja selbst nach Moskau folgten. W&#228;hrend des Transports wurde nat&#252;rlich eine gro&#223;e Anzahl zersto&#223;en und zerbrochen, aber trotzdem gab man sie uns, so da&#223; es fast unm&#246;glich war, sie zu benutzen. Da man jedoch eines besonderen Befehls der Kaiserin bedurfte, um andere zu erhalten, und die Kaiserin meist schwer zug&#228;nglich oder v&#246;llig unzug&#228;nglich war, so entschlo&#223; ich mich, nach und nach Kommoden und die unentbehrlichsten M&#246;bel sowohl f&#252;r den Winter- als f&#252;r den Sommerpalast von meinem eigenen Gelde zu kaufen, wenn ich dann von einem Schlo&#223; ins andere &#252;bersiedelte, fand ich alles was ich brauchte ohne M&#252;he und ohne die Nachteile des Transportes vor. Dies gefiel auch dem Gro&#223;f&#252;rsten, und er tat f&#252;r sein Zimmer dasselbe. In Oranienbaum, das dem Gro&#223;f&#252;rsten geh&#246;rte, richteten wir sogar alles auf unsere Kosten ein. Um aber jeden Streit und jede Schwierigkeit zu vermeiden — denn Seine kaiserliche Hoheit, obschon sehr verschwenderisch in der Befriedigung seiner eigenen Launen, war dies durchaus nicht in allem, was mich betraf, und im allgemeinen nichts weniger als freigebig — m&#246;blierte ich mein Zimmer ganz und gar auf meine eigenen Kosten aus, was ihn ausnehmend befriedigte.</p>
     <p>Im Laufe des Sommers fa&#223;te Madame Tschoglokoff eine so gro&#223;e und wahrhafte Zuneigung zu mir, da&#223; sie nach unserer R&#252;ckkehr in die Stadt nicht ohne mich leben mochte und sich langweilte, wenn ich nicht in ihrer N&#228;he war. Der Grund dieser Zuneigung lag darin, da&#223; ich die Aufmerksamkeiten ihres Herrn Gemahls nicht im geringsten erwiderte, was mir in den Augen seiner Frau ein ganz besonderes Verdienst verschaffte. Sie empfing damals wenig Gesellschaft, immerhin aber mehr als ich, die ich meist allein mit Lesen besch&#228;ftigt war, d.h., wenn der Gro&#223;f&#252;rst nicht hereinkam, um mit gro&#223;en Schritten im Zimmer auf und ab zu gehen und mit mir von Dingen zu reden, die wohl ihn interessierten, f&#252;r mich aber nicht das geringste Interesse hatten. Sein Auf- und Abgehen dauerte gew&#246;hnlich ein bis zwei Stunden und wiederholte sich mehrmals am Tage, wahrend ich an seiner Seite bleiben, ihm aufmerksam zuh&#246;ren und antworten mu&#223;te, bis meine Kr&#228;fte ersch&#246;pft waren. Und seine Bemerkungen hatten meist weder Hand noch Fu&#223;, h&#228;ufig waren sie weiter nichts als kindische Einf&#228;lle. So erinnere ich mich, da&#223; er w&#228;hrend eines ganzen Winters mit dem Plane besch&#228;ftigt war, bei Oranienbaum ein Lusthaus in Form eines Kapuzinerklosters bauen zu lassen, in welchem er, ich, sowie sein ganzer Hof Kapuzinerkutten tragen sollten. Er fand diese Art von Anzug reizend und bequem. Jeder sollte einen Esel haben, und sollte abwechselnd diesen Esel austreiben, um Wasser und Lebensmittel in das sogenannte Kloster zu schaffen. Dabei sch&#252;ttelte er sich vor Lachen &#252;ber die herrlichen, am&#252;santen Wirkungen, welche seine Erfindung hervorbringen w&#252;rde. Dann forderte er mich auf, eine Bleistiftskizze dieses sch&#246;nen Werkes zu entwerfen, und jeden Tag mu&#223;te ich etwas hinzuf&#252;gen oder ver&#228;ndern. So entschlossen ich nun auch war, gef&#228;llig und geduldig gegen ihn zu sein, so gestehe ich doch offen, da&#223; ich oft vor Langeweile bei seinen Besuchen, Promenaden und Unterhaltungen beinahe umkam, denn diese waren von einer Abgeschmacktheit, wie ich nie etwas Aehnliches erlebt habe, wenn er fort war, schien mir das langweiligste Buch die k&#246;stlichste Unterhaltung.</p>
     <p>Mit dem Herbste begannen auch die Hofb&#228;lle und &#246;ffentlichen B&#228;lle, die Auswahl der Toiletten und Maskenanz&#252;ge wieder bei Hofe. Graf Zacharias Czernitscheff kehrte nach Petersburg zur&#252;ck. Da ich auf Grund unserer alten Bekanntschaft immer sehr freundlich mit ihm verkehrte, hing es nur von mir ab, seine Aufmerksamkeiten diesmal zu deuten, wie es mir gefiel. Er deb&#252;tierte damit, mir zu sagen, er finde, ich sei viel sch&#246;ner geworden. Es war das erstemal in meinem Leben, da&#223; mir jemand so etwas sagte, und es schmeichelte mir nicht wenig. Ja, ich tat mehr, ich besa&#223; sogar die Gutm&#252;tigkeit, zu glauben, da&#223; er die Wahrheit sage. Bei jedem Ball machte er neue Bemerkungen derselben Art. Eines Tages brachte mir die F&#252;rstin Gagarin eine Devise von ihm, der ich, als ich sie erbrach, es ansah, da&#223; sie ge&#246;ffnet und wieder geschlossen worden war. Der Zettel war wie gew&#246;hnlich gedruckt, enthielt aber zwei sehr z&#228;rtliche, sehr gef&#252;hlvolle Verse. Nach dem Diner lie&#223; ich mir ebenfalls verschiedene solcher Devisen bringen, suchte nach einem Spruch, welcher, ohne mich zu kompromittieren, auf jenen antwortete und fand bald einen solchen. Diesen steckte ich in eine eine Orange darstellende Devise und gab dieselbe der F&#252;rstin Gagarin, welche sie dem Grafen Czernitscheff einh&#228;ndigte. Am folgenden Tag brachte sie mir wieder eine von ihm, aber diesmal fand ich darin ein Billett mit einigen Zeilen von seiner Hand. Ich antwortete sofort, und auf diese Weise befanden wir uns pl&#246;tzlich mitten in einer ganz regelm&#228;&#223;igen, ganz sentimentalen Korrespondenz. Als er beim n&#228;chsten Maskenball mit mir tanzte, fl&#252;sterte er mir ins Ohr, er habe mir tausend Dinge zu sagen, die er weder dem Papier anvertrauen noch in eine Devise stecken k&#246;nne, welche die F&#252;rstin Gagarin vielleicht in ihrer Tasche zerbr&#228;che oder unterwegs verl&#246;re. Er bitte mich daher, ihm in meinem Zimmer, oder wo ich es sonst f&#252;r passend halte, einen Augenblick Geh&#246;r zu schenken. Aber ich erwiderte ihm, dies sei ganz unm&#246;glich, weil meine Zimmer unzug&#228;nglich w&#228;ren und ich sie ebensowenig verlassen k&#246;nne. Darauf sagte er, er wolle sich, wenn es n&#246;tig sei, als Bedienter verkleiden, aber dies schlug ich ihm rund ab, und es blieb bei unserer in Devisen versteckten Korrespondenz. Schlie&#223;lich aber ahnte die F&#252;rstin Gagarin unser Geheimnis, grollte mir, da&#223; ich sie als Ueberbringerin benutzte und wollte keine Devisen mehr bef&#246;rdern.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Elftes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Verungl&#252;ckte Rutschpartie. — Intrige Madame Tschoglokoffs. — Sergius Soltikoff erscheint h&#228;ufiger als n&#246;tig bei Hofe. — Man t&#228;uscht Tschoglokoff auf seine Weise. — Sergius Soltikoff erkl&#228;rt mir seine Liebe. — Aufenthalt mit ihm auf der Insel Tschoglokoffs. — Der Gro&#223;f&#252;rst ahnt unser Verh&#228;ltnis. — Er selbst ist in Fr&#228;ulein Schastroff verliebt. — Aufenthalt in Oranienbaum. — Die Kaiserin l&#228;dt uns nach Kronstadt ein. — Ihre Besorgnis um uns. — R&#252;ckkehr nach Oranienbaum. — Die Malerswitwe. — Abbruch der Unterhandlungen mit D&#228;nemark. — Soltikoff l&#228;&#223;t in seinem Benehmen gegen mich nach. — Anzeichen von Schwangerschaft.</emphasis></p>
     <p>So endete das Jahr 1751 und das folgende begann. Am Schlusse des Karnevals reiste Graf Czernitscheff zu seinem Regimente zur&#252;ck. Einige Tage vor seiner Abreise — es war an einem Sonnabend — mu&#223;te mir zur Ader gelassen werden. Am Mittwoch darauf lud Tschoglokoff uns nach seiner an der Newam&#252;ndung gelegenen Insel ein, wo er ein Haus mit einem Saal in der Mitte und mehreren Zimmern an beiden Seiten besa&#223;. Neben diesem Hause hatte er verschiedene Rutschbahnen einrichten lassen. Bei meiner Ankunft fand ich den Grafen Woronzow dort, der, als er mich sah, ausrief:»Ah! ich werde Sie fahren; ich habe n&#228;mlich einen pr&#228;chtigen kleinen Schlitten f&#252;r die Rutschbahn machen lassen. «Da er mich schon oft vorher gefahren hatte, nahm ich sein Anerbieten freudig an, und er lie&#223; sogleich seinen Schlitten bringen. Darin befand sich ein kleiner Sessel, auf den ich mich setzte, w&#228;hrend er sich hintenauf stellte; so glitten wir hinab. Allein in der Mitte des Abhanges war Graf Woronzow nicht mehr Herr des kleinen Fahrzeugs, der Schlitten st&#252;rzte um, ich fiel heraus, und Graf Woronzow mit seinem sehr schweren und ungeschickten K&#246;rper auf mich oder vielmehr auf meinen linken Arm, an welchem mir vor vier Tagen zur Ader gelassen worden war. Wir erhoben uns und begaben uns zu Fu&#223; nach einem Hofschlitten, welcher auf die Niedergleitenden wartete, um sie wieder nach dem Abfahrtspunkte zur&#252;ckzubringen. Als ich aber mit der F&#252;rstin Gagarin, die mir mit Graf Iwan Czernitscheff gefolgt war, in diesem Schlitten sa&#223;, w&#228;hrend dieser und Woronzow hintenauf standen, f&#252;hlte ich in meinem linken Arm eine brennende Hitze, deren Ursache ich mir nicht erkl&#228;ren konnte. Ich fa&#223;te sofort mit der rechten Hand in den Aermel meines Pelzes, um zu sehen, was es w&#228;re, und als ich die Hand wieder herauszog, war diese ganz mit Blut bedeckt. Ich sagte den beiden Herren und der F&#252;rstin, mir scheine, meine Ader sei aufgesprungen, denn das Blut flie&#223;e heraus. Sofort lie&#223;en sie den Schlitten schneller fahren, und statt nach der Rutschbahn begaben wir uns nach Hause. Dort fanden wir niemand als einen Tafeldecker. Ich legte meinen Pelz ab, der Tafeldecker gab uns Essig, und Graf Czernitscheff &#252;bernahm das Amt des Chirurgen. Darauf verabredeten wir uns, zu keinem Menschen &#252;ber dieses Abenteuer zu sprechen, und nachdem mein Arm verbunden war, kehrten wir alle zur Rutschbahn zur&#252;ck. Den Rest des Abends tanzte ich, soupierte und kam erst sehr sp&#228;t nach Hause, ohne da&#223; jemand ahnte, was mir begegnet war. Doch schmerzte mich jene Stelle am Arm fast einen Monat lang; allein auch dies verlor sich allm&#228;hlich.</p>
     <p>W&#228;hrend der Fastenzeit hatte ich einen heftigen Zwist mit Madame Tschoglokoff, und zwar aus folgenden Gr&#252;nden. Meine Mutter lebte seit einiger Zeit in Paris. Der &#228;lteste Sohn des Generals Iwan Feodorowitsch Gleboff, welcher eben von dort zur&#252;ckkehrte, &#252;berbrachte mir von ihr zwei St&#252;cke sehr reichen und sch&#246;nen Stoffes. Als ich sie im Beisein Skurins, der sie in meinem Toilettezimmer ausbreitete, ansah, entfuhr mir die Bemerkung, sie seien so sch&#246;n, da&#223; ich mich versucht f&#252;hlte, sie der Kaiserin anzubieten. Und wirklich wartete ich nur auf einen g&#252;nstigen Augenblick, um mit Ihrer Majest&#228;t, die ich nur sehr selten und noch dazu meist bei &#246;ffentlichen Gelegenheiten sah, dar&#252;ber zu sprechen. Da es ein Geschenk sein sollte, welches ich ihr selbst zu geben mir vorbehielt, erw&#228;hnte ich meine Absicht auch mit keinem Worte gegen Madame Tschoglokoff und verbot auch Skurin, jemand wiederzusagen, was mir in seinem Beisein entschl&#252;pft war. Er jedoch hatte nichts Eiligeres zu tun, als es Madame Tschoglokoff schleunigst zu hinterbringen. Einige Tage darauf trat sie eines sch&#246;nen Morgens zu mir ins Zimmer und sagte, die Kaiserin lasse mir f&#252;r meine Stoffe danken, sie habe einen davon behalten und den andern schicke sie mir zur&#252;ck. Ich fiel wie aus den Wolken als ich dies h&#246;rte und erwiderte:»Wie soll ich das verstehn?«Madame Tschoglokoff antwortete, da sie geh&#246;rt, da&#223; ich meine Stoffe f&#252;r Ihre kaiserliche Majest&#228;t bestimmt habe, h&#228;tte sie sie gleich der Kaiserin &#252;berreicht. Im ersten Augenblick wurde ich so zornig, wie ich mich nicht besinne, je gewesen zu sein. Ich stammelte — kaum vermochte ich zu sprechen — und sagte der Tschoglokoff, ich h&#228;tte mir ein besonderes Vergn&#252;gen daraus machen wollen, der Kaiserin die Stoffe zu &#252;berreichen, und nun beraube sie mich desselben, indem sie meine Stoffe ohne mein Wissen Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t &#252;berbringe. Sie k&#246;nne doch meine Absichten nicht kennen, da ich nicht mit ihr davon gesprochen, und wenn sie davon wisse, so sei dies nur durch den Mund eines Domestiken, der seine Herrin verrate, die ihn t&#228;glich mit Wohlwollen &#252;berh&#228;ufe. Madame Tschoglokoff, die stets ihre eigenen Gr&#252;nde hatte, behauptete, da es mir nicht gestattet sei, &#252;ber irgend etwas selber mit der Kaiserin zu reden, habe sie mir den betreffenden Befehl der Kaiserin kundgetan, und meine Diener seien verpflichtet, alles, was ich sage, ihr zu hinterbringen: jener Mensch also habe nur seine Pflicht erf&#252;llt und sie die ihrige, wenn sie ohne mein Wissen die von mir f&#252;r die Kaiserin bestimmten Stoffe Ihrer Majest&#228;t &#252;berbracht habe. Alles sei ganz in der Ordnung. Ich lie&#223; sie reden, weil mich der Zorn stumm machte. Endlich entfernte sie sich. Als sie fort war, begab ich mich in ein kleines Vorzimmer, wo sich gew&#246;hnlich Skurin am Morgen aufhielt und wo sich meine Garderobe befand. Ich gab ihm eine derbe Ohrfeige und sagte, er sei ein Verr&#228;ter und der undankbarste Mensch, da er Madame Tschoglokoff hinterbracht, wovon ich ihm zu sprechen verboten habe. W&#228;hrend ich ihn mit Wohltaten &#252;berh&#228;ufe, verrate er selbst meine unschuldigsten Worte; allein von diesem Tage an werde ich nichts mehr f&#252;r ihn tun, sondern ihn fortjagen und auspr&#252;geln lassen. Was er sich denn von seinem Verhalten verspreche? fragte ich ihn, denn ich bleibe immer was ich sei, w&#228;hrend die Tschoglokoffs, geha&#223;t und verabscheut von allen, wie sie w&#228;ren, schlie&#223;lich selbst durch die Kaiserin weggejagt w&#252;rden, die fr&#252;her oder sp&#228;ter gewi&#223; ihre Dummheit und Unf&#228;higkeit f&#252;r die Stellung, welche sie nur durch die Intrige eines b&#246;sen Menschen erlangt, erkennen werde. Wenn er wolle, k&#246;nne er ja gehen und wiedererz&#228;hlen, was ich gesagt; f&#252;r mich w&#252;rde dies sicherlich keine Folgen haben, aber was f&#252;r ihn selbst daraus entstehe, werde er schon sehen. Bitterlich weinend st&#252;rzte mein Diener vor mir auf die Knie und bat mich mit aufrichtiger Reue um Verzeihung. Dies r&#252;hrte mich und ich antwortete, nur sein k&#252;nftiges Betragen werde mir den Weg weisen, den ich hinsichtlich seiner einzuschlagen habe, und da&#223; meine Handlungen von den seinigen abhingen. Und da er ein intelligenter Bursche war, dem es nicht an Verstand fehlte, so hat er sp&#228;ter nie sein Wort gegen mich gebrochen; im Gegenteil, ich erhielt stets Beweise des gr&#246;&#223;ten Eifers und der wahrhaftesten Treue von ihm, selbst unter den schwierigsten Umst&#228;nden. Indes beklagte ich mich so viel ich nur konnte bei jedermann &#252;ber den Streich, den Madame Tschoglokoff mir gespielt, damit die Sache zu den Ohren der Kaiserin gelange. Diese dankte mir allerdings nur f&#252;r meine Stoffe, als ich sie sah, aber aus dritter Hand erfuhr ich, da&#223; sie die Art, auf welche die Tschoglokoff verfahren, &#228;u&#223;erst mi&#223;billigte; und dabei blieb es.</p>
     <p>Nach dem Osterfeste bezogen wir den Sommerpalast. Schon seit einiger Zeit bemerkte ich, da&#223; der Kammerherr Sergius Soltikoff sich h&#228;ufiger als gew&#246;hnlich bei Hofe sehen lie&#223;. Er kam stets in Begleitung Leon Narischkins, der alle durch seine schon oben geschilderte Originalit&#228;t erg&#246;tzte. Die F&#252;rstin Gagarin, welche ich sehr gern hatte und die sogar meine Vertraute war, konnte Sergius Soltikoff nicht ausstehen, der sich soviel als m&#246;glich bei den Tschoglokoffs einzuschmeicheln suchte. Da diese nun weder liebensw&#252;rdig, noch geistreich, noch unterhaltend waren, mu&#223;ten wohl hinter seinen Bem&#252;hungen besondere Absichten verborgen liegen, Madame Tschoglokoff war damals gerade guter Hoffnung und daher oft unp&#228;&#223;lich. Da sie aber behauptete, ich unterhalte sie stets so vorz&#252;glich, w&#252;nschte sie, mich so oft als m&#246;glich bei sich zu sehen. Auch Sergius Soltikoff, Leon Narischkin, die F&#252;rstin Gagarin und noch viele andere besuchten sie gew&#246;hnlich, wenn kein Konzert beim Gro&#223;f&#252;rsten oder kein Theater bei Hofe war. Zu jener Zeit fand Sergius ein eigent&#252;mliches Mittel, Tschoglokoff, den die Konzerte des Gro&#223;f&#252;rsten schrecklich langweilten, obgleich er nie verfehlte, dabei zu sein, zu besch&#228;ftigen. Ich wei&#223; nicht, auf welche Weise er in dem schwerf&#228;lligen, aller Phantasie und alles Geistes baren Menschen eine leidenschaftliche Neigung zum Verfertigen von Versen zu wecken vermochte, die &#252;brigens ohne Sinn und Verstand waren. Nachdem wir dies entdeckt hatten, baten wir Tschoglokoff jedesmal, wenn wir ihn los sein wollten, ein neues Gedicht zu machen. Dann setzte er sich bereitwilligst in eine Ecke des Zimmers, meist in die N&#228;he des Ofens, und besch&#228;ftigte sich mit der Abfassung des Gedichtes, was den ganzen Abend ausf&#252;llte. Man war dar&#252;ber entz&#252;ckt und ermunterte ihn fortw&#228;hrend zu neuen Leistungen. Leon Narischkin setzte dann seine Lieder in Musik und sang sie mit ihm. Unterdessen konnten wir uns ungest&#246;rt unterhalten und sagen, was wir wollten. Ich besa&#223; einen dicken Band von diesen Gedichten, wei&#223; aber nicht, was daraus geworden ist.</p>
     <p>Bei einem jener Konzerte lie&#223; Sergius Soltikoff durchblicken, was die Ursache seiner Aufmerksamkeiten gegen mich war. Ich antwortete ihm zuerst nicht, als er aber immer wieder &#252;ber denselben Gegenstand zu sprechen begann, fragte ich ihn, was er sich denn eigentlich davon verspreche? Darauf entwarf er ein ebenso gl&#228;nzendes als leidenschaftliches Bild des h&#246;chsten Gl&#252;ckes. Ich erwiderte:»Und Ihre Frau, die Sie erst vor zwei Jahren aus Leidenschaft geheiratet und in die Sie, wie man sagt, bis zum Wahnsinn verliebt sind, ein Gef&#252;hl, welches sie mit gleicher Glut erwidert, was wird sie dazu sagen?«Hierauf bemerkte er nur: nicht alles sei Gold, was gl&#228;nze, und er b&#252;&#223;e schwer f&#252;r einen Augenblick der Verblendung. Ich tat dennoch, was in meinen Kr&#228;ften stand, ihn auf andere Gedanken zu bringen; gutm&#252;tig, wie ich war, glaubte ich, da&#223; mir dies gelinge — er tat mir leid. Schlie&#223;lich aber erh&#246;rte ich ihn doch. Er war sch&#246;n wie der Tag, und niemand kam ihm an dem gro&#223;en Hofs der Kaiserin, geschweige denn an unserm kleinen gleich. Es fehlte ihm weder an Geist, noch an jener Gewandtheit in Kenntnissen, Benehmen und R&#252;cksichten, welche die gro&#223;e Welt, besonders aber das Hofleben, verleiht. Er war sechsundzwanzig Jahre alt; kurz, Geburt und manche andere Eigenschaften machten ihn zu einem gl&#228;nzenden Kavalier. Seine Fehler wu&#223;te er geschickt zu verbergen, deren gr&#246;&#223;te seine Neigung zur Intrige und sein Mangel an Grunds&#228;tzen waren. Doch noch w&#228;hrend des ganzen Fr&#252;hlings und eines Teils des Sommers widerstand ich seinem Dr&#228;ngen, und obgleich ich ihn fast t&#228;glich sah, &#228;nderte ich mein Benehmen gegen ihn nicht. Ich verkehrte mit ihm, wie mit einem jeden, sah ihn nur in Gegenwart des Hofes oder wenigstens mehrerer Personen meiner Umgebung. Eines Tages kam mir sogar der Gedanke, mich seiner endlich zu entledigen, indem ich ihm kurzweg sagte, er komme &#252;bel an, und hinzuf&#252;gte:»Was wissen Sie denn? Vielleicht geh&#246;rt mein Herz schon einem andern?«Aber diese Worte, statt ihn zu entmutigen, bewirkten gerade das Gegenteil, und er wurde immer leidenschaftlicher. Von meinem lieben Gemahl war bei alledem nie die Rede, weil es eine ausgemachte Sache war, da&#223; selbst die, in welche er verliebt war, ihn nicht liebenswert fanden; und verliebt war er fortw&#228;hrend, ja er machte sozusagen allen Frauen den Hof; nur die, welche seinen Namen trug, war von seiner Beachtung ausgeschlossen.</p>
     <p>Um diese Zeit lud uns Tschoglokoff zu einer Jagd auf seine Insel ein. Wir begaben uns in einer Schaluppe dorthin; unsere Pferde hatten wir vorausgeschickt. Gleich nach unserer Ankunft bestieg ich das meinige, um die Hunde abzuholen. Da pa&#223;te Sergius den Augenblick ab, wo die andern mit der Verfolgung der Hasen besch&#228;ftigt waren, um sich mir zu n&#228;hern und mich von seinem Lieblingsthema zu unterhalten. Aufmerksamer als gew&#246;hnlich h&#246;rte ich ihm diesmal zu, w&#228;hrend er mir die Grundz&#252;ge des Planes, den er sich ausgedacht, um wie er sagte, das Gl&#252;ck in ein tiefes Geheimnis zu h&#252;llen, in den gl&#252;hendsten Farben schilderte. Ich schwieg, und er machte sich mein Schweigen zunutze, um mir zu versichern, da&#223; er mich leidenschaftlich liebe, und mich zu bitten, ich solle ihm zu glauben gestatten, da&#223; er mir wenigstens nicht gleichg&#252;ltig sei. Darauf erwiderte ich, ich k&#246;nne ihn nicht hindern, sich seinen Phantasien hinzugeben. Endlich stellte er Vergleiche zwischen sich und andern Personen des Hofes an und dr&#228;ngte mich zu dem Gest&#228;ndnis, da&#223; er gewi&#223; diesen vorzuziehen sei, woraus er dann schlo&#223;, ich bevorzuge ihn wirklich. Ich lachte &#252;ber seine Anma&#223;ung, aber im Grunde meines Herzens mu&#223;te ich mir gestehen, da&#223; er mir sehr gefalle. Nachdem wir uns anderthalb Stunden lang auf diese Weise unterhalten, forderte ich ihn auf, sich zu entfernen, weil ein so langes Gespr&#228;ch Verdacht erregen k&#246;nne. Er aber entgegnete, er werde sich nicht fr&#252;her entfernen, als bis ich ihm gesagt, da&#223; er mir gefalle, worauf ich antwortete:»Ja, ja, aber gehen Sie!«»Ich werde es mir gesagt sein lassen!«rief er und gab seinem Pferde die Sporen, doch ich entgegnete schnell:»Nein, nein!«und er wiederholte:»Ja, ja!«So trennten wir uns.</p>
     <p>Nach dem Hause Tschoglokoff zur&#252;ckgekehrt gingen wir sogleich zum Souper. W&#228;hrend desselben erhob sich ein heftiger Sturm, der die Wellen des Meeres so hoch peitschte, da&#223; sie die Treppenstufen des Hauses umsp&#252;lten, und die ganze Insel mehrere Fu&#223; tief unter Wasser stand. Wir waren daher gen&#246;tigt, auf der Besitzung Tschoglokoffs zu bleiben, bis Sturm und Wellen sich gelegt hatten, was erst gegen Morgen zwischen zwei und drei Uhr eintrat. W&#228;hrend dieser Zeit sagte mir Sergius unter andern Bemerkungen dieser Art, der Himmel sogar beg&#252;nstige ihn heute und lie&#223;e ihn l&#228;nger als sonst meinen Anblick genie&#223;en. Er hielt sich schon f&#252;r &#252;beraus gl&#252;cklich. Ich dagegen war es nicht. Tausend Bef&#252;rchtungen qu&#228;lten meinen Geist, und meiner eigenen Empfindung zufolge war ich an jenem Tage m&#252;rrisch und unzufrieden mit mir selbst. Ich hatte geglaubt, seine Gedanken so wie die meinigen lenken und meistern zu k&#246;nnen, aber wie bald mu&#223;te ich einsehen, da&#223; dies sehr schwer, wo nicht ganz unm&#246;glich war.</p>
     <p>Zwei Tage sp&#228;ter teilte mir Sergius Soltikoff mit, ein Kammerdiener des Gro&#223;f&#252;rsten, ein Franzose namens Bresson, habe ihm erz&#228;hlt, Seine kaiserliche Hoheit h&#228;tte ge&#228;u&#223;ert:»Sergius Soltikoff und meine Frau t&#228;uschen Tschoglokoff, machen ihn glauben was sie wollen und lachen dann &#252;ber ihn. «Und an dieser Bemerkung des Gro&#223;f&#252;rsten war in der Tat etwas Wahres. Ich riet daher Sergius, k&#252;nftig etwas vorsichtiger zu sein. Einige Tage darauf bekam ich eine schlimme Halsentz&#252;ndung mit starkem Fieber, die drei Wochen dauerte. W&#228;hrend dieser Zeit schickte die Kaiserin die F&#252;rstin Kurakin zu mir, die ich zu ihrer damals stattfindenden Verm&#228;hlung mit dem F&#252;rsten Labanoff schm&#252;cken sollte. Sie setzte sich zu diesem Zweck im Brautkleide mit gro&#223;em Reifrock auf den Rand meines Bettes und ich versuchte, so gut ich konnte, ihren Haarputz zu vollenden. Da aber Madame Tschoglokoff sah, da&#223; ich es nicht imstande war, forderte sie die Dame auf, mein Bett zu verlassen und beendete selbst die Frisur.</p>
     <p>Der Gro&#223;f&#252;rst war damals in Fr&#228;ulein Marta Isajewna Schasiroff verliebt, welche mir die Kaiserin vor kurzem zugleich mit ihrer &#228;lteren Schwester Anna Isajewna beigegeben hatte. Sergius Soltikoff, ein D&#228;mon in Intrigen, lie&#223; sich mit den beiden Damen ein, um zu erfahren, was der Gro&#223;f&#252;rst zu den beiden Schwestern &#252;ber ihn sage, was er sich dann zunutze zu machen gedachte. Die M&#228;dchen waren arm, ziemlich einf&#228;ltig, sehr interessiert und wurden wirklich nach kurzer Zeit &#228;u&#223;erst vertraut mit ihm.</p>
     <p>Unterdessen gingen wir nach Oranienbaum, wo ich wieder t&#228;glich ausritt und mit Ausnahme der Sonntage nur M&#228;nnerkleider trug. Tschoglokoff und seine Frau waren sanft wie die L&#228;mmer geworden. In Madames Augen besa&#223; ich ein neues Verdienst: ich liebte n&#228;mlich eins ihrer Kinder sehr, liebkoste es oft, machte ihm Kleider und schenkte ihm Gott wei&#223; was f&#252;r Spielzeug und allerlei Tand. Die Mutter war in den Knaben rein vernarrt, der indes sp&#228;ter ein Taugenichts wurde und sich wegen seiner Streiche eine f&#252;nfzehnj&#228;hrige Festungshaft zuzog. Sergius Soltikoff war der Freund, Vertraute und Ratgeber der Tschoglokoffs geworden. Wie aber konnte ein Mensch, der gesunden Menschenverstand hatte, sich der Qual unterwerfen, das unsinnige Geschw&#228;tz von zwei hochm&#252;tigen, anma&#223;enden und egoistischen Narren den ganzen Tag lang anzuh&#246;ren, ohne da&#223; er ein gro&#223;es Interesse dabei gehabt h&#228;tte? man ahnte, man setzte voraus, was ihn dazu bewog, und das Ger&#252;cht gelangte nach Peterhof zu den Ohren der Kaiserin. Nun geschah es damals sehr h&#228;ufig, da&#223; Ihre Majest&#228;t, wenn sie Lust hatte zu schelten, nicht immer ihren Zorn direkt gegen das richtete, was ihn mit Recht h&#228;tte erregen k&#246;nnen, sondern den Vorwand dazu von einer Seite hernahm, von der man es am wenigsten erwartete. In Oranienbaum war unser ganzer Hof, Herren sowohl wie Damen, &#252;bereingekommen, sich f&#252;r den Sommer Anz&#252;ge von derselben Farbe machen zu lassen, oben grau und unten blau, mit einer Jacke aus schwarzem Samt und ohne jegliche Garnitur. Eine solche Gleichf&#246;rmigkeit war uns in mehr als einer Hinsicht bequem. Und diese Kleidung mu&#223;te diesmal herhalten! Besonders aber klammerte man sich an die Tatsache, da&#223; ich stets im Reitkleide gehe und in Peterhof als Herr reite. Endlich, an einem Galatage, sagte die Kaiserin zu Madame Tschoglokoff, nur diese Art des Reitens sei schuld, da&#223; ich keine Kinder bekomme, und mein Anzug w&#228;re unschicklich; wenn sie reite, so wechsele sie ihre Kleidung. Darauf erwiderte Madame Tschoglokoff, da&#223; ich keine Kinder bek&#228;me, sei eine ganz andere Frage. Kinder k&#246;nnten nicht ohne Ursache kommen, und obgleich Ihre kaiserlichen Hoheiten seit dem Jahre 1745 verheiratet seien, so existiere eine solche Ursache doch bis jetzt noch nicht. Nun schalt Ihre Majest&#228;t Madame Tschoglokoff und bemerkte, es sei einzig und allein ihre Schuld, da&#223; sie vernachl&#228;ssige, die dabei interessierten Personen hinsichtlich dieses Punktes zu ermahnen. Ueberhaupt zeigte sie sich sehr verstimmt und f&#252;gte hinzu, ihr Gemahl sei eine Schlafm&#252;tze, die sich von Rotznasen leiten lasse.</p>
     <p>Alles dies wurde binnen vierundzwanzig Stunden den Vertrauten der Tschoglokoffs wiedererz&#228;hlt. Bei dem Worte Rotznasen schneuzten die Rotznasen sich, und in einer von diesen Rotznasen abgehaltenen Beratung wurde beschlossen, da&#223; in strenger Befolgung der Gef&#252;hle Ihrer Majest&#228;t Sergius Soltikoff und Leon Narischkin eine scheinbare Ungnade seitens Tschoglokoffs erleiden sollten. Sie entfernten sich denn auch angeblich wegen Krankheit ihrer Verwandten auf drei Wochen oder einen Monat, um die dumpf umlaufenden Ger&#252;chte zum Schweigen zu bringen. Gleich Tags darauf reisten sie ab, um sich f&#252;r einige Zeit in den Scho&#223; ihrer Familien zur&#252;ckzuziehen. Gleichzeitig &#228;nderte auch ich schleunigst meinen Anzug; auch die Uniform der andern war jetzt nutzlos geworden. Uebrigens setzte ich meinen Verkehr mit den Tschoglokoffs fort, obschon ich schreckliche Langeweile dabei empfand. Die beiden Ehegatten bedauerten die Abwesenheit der beiden Haupthelden ihres Kreises sehr — und ich war wahrhaftig nicht anderer Meinung. Sergius Soltikoffs Abwesenheit zog sich in die L&#228;nge. W&#228;hrenddessen lud uns die Kaiserin ein, von Oranienbaum zu ihr nach Kronstadt zu kommen, da in ihrer Gegenwart das Wasser in den Kanal Peters I. gelassen werden sollte, den dieser begonnen und der soeben vollendet worden war. Sie selbst war uns nach Kronstadt vorangeeilt. Die Nacht nach ihrer Ankunft war sehr st&#252;rmisch, und da Ihre Majest&#228;t glaubte, wir bef&#228;nden uns w&#228;hrend des Sturmes auf dem Meere, war sie sehr unruhig. Sie brachte die ganze Nacht in gro&#223;er Besorgnis zu, bald schien es ihr, als wenn ein Schiff, welches sie von ihren Fenstern aus mit den Wellen k&#228;mpfen sah, die Jacht sein k&#246;nnte, auf der wir uns befanden, bald wandte sie sich aus Verzweiflung um Beistand an die Reliquien, die sie immer an ihrem Bett hatte, trug dieselben ans Fenster und bewegte sie nach einer dem mit den Wellen k&#228;mpfenden Schiff entgegengesetzten Richtung. Mehrmals rief sie aus, wir w&#252;rden sicherlich untergehen, und das sei ihre Schuld, weil wir gewi&#223;, nachdem sie uns vor kurzem getadelt, gleich nach der Ankunft der Jacht abgesegelt seien, um ihr einen Beweis unserer Ergebenheit zu geben. Aber in Wirklichkeit kam die Jacht erst nach dem Sturme in Oranienbaum an, so da&#223; wir erst am Nachmittag des folgenden Tags an Bord gingen. Wir blieben drei Tage und N&#228;chte in Kronstadt, w&#228;hrenddessen die feierliche Einsegnung des Kanals stattfand und man das Meer zum ersten Male einlie&#223;. Am Nachmittag war gro&#223;er Ball. Die Kaiserin wollte in Kronstadt bleiben, um das Wasser wieder abflie&#223;en zu sehen, allein sie verlie&#223; es schon am dritten Tage, ohne da&#223; man den Abflu&#223; h&#228;tte bewirken k&#246;nnen. Der Kanal wurde seit jener Zeit nicht wieder trocken gelegt, bis ich w&#228;hrend meiner Regierung die Dampfm&#252;hle errichten lie&#223;, welche ihn entleert. Au&#223;erdem w&#228;re es auch unm&#246;glich gewesen, da der Boden des Kanals tiefer liegt als das Meer, was damals nicht in Betracht gezogen wurde.</p>
     <p>Von Kronstadt kehrte jeder nach Hause zur&#252;ck; die Kaiserin nach Peterhof, wir nach Oranienbaum. Tschoglokoff verlangte und erhielt die Erlaubnis, sich f&#252;r einen Monat auf eins seiner G&#252;ter zu begeben. W&#228;hrend seiner Abwesenheit war seine Frau Gemahlin aufs eifrigste bem&#252;ht, die Befehle der Kaiserin buchst&#228;blich auszuf&#252;hren. Zun&#228;chst hatte sie unz&#228;hlige Beratungen mit Bresson, dem Kammerdiener des Gro&#223;f&#252;rsten. Dieser fand in Oranienbaum eine h&#252;bsche Malerswitwe namens Groot, aber es vergingen einige Tage, ehe es gelang, sie zu &#252;berreden, und ihr, ich wei&#223; nicht was, zu versprechen und sie &#252;ber das, was man von ihr wollte und wozu sie sich hergeben sollte, aufzukl&#228;ren. Hierauf wurde Bresson beauftragt, Seine kaiserliche Hoheit mit dieser jungen und sch&#246;nen Witwe bekannt zu machen. Gleichzeitig bemerkte ich deutlich, da&#223; Madame Tschoglokoff sich in einer gewissen Aufregung befand, nur wu&#223;te ich nicht weshalb, bis endlich Sergius Soltikoff aus seinem freiwilligen Exil zur&#252;ckkehrte und mir nach und nach zu verstehen gab, um was es sich handelte. Endlich, mit vieler M&#252;he, erreichte Madame Tschoglokoff ihren Zweck, und als sie sich dieser Tatsache vergewissert hatte, benachrichtigte sie die Kaiserin, da&#223; ihre W&#252;nsche erf&#252;llt seien. Sie hoffte, f&#252;r ihre M&#252;he reichlich entsch&#228;digt zu werden, t&#228;uschte sich aber gr&#252;ndlich, denn sie erhielt nichts. Allein sie tr&#246;stete sich damit, da&#223; sie behauptete, das Reich sei ihr zu gro&#223;em Dank verpflichtet. Kurz darauf kehrten wir in die Stadt zur&#252;ck.</p>
     <p>Um jene Zeit gelang es mir, den Gro&#223;f&#252;rsten zum Abbruch der Unterhandlung mit D&#228;nemark zu bewegen. Ich erinnerte ihn an die Ratschl&#228;ge des Grafen Bernis, der schon wieder nach Wien zur&#252;ckgekehrt war. Der Gro&#223;f&#252;rst folgte mir und befahl, die Unterhandlungen abzubrechen, ohne etwas abzuschlie&#223;en, was denn auch geschah. Nach einem kurzen Aufenthalt im Sommerpalast bezogen wir den Winterpalast.</p>
     <p>Ich glaubte damals zu bemerken, da&#223; Sergius Soltikoff anfing, sich weniger um mich zu bek&#252;mmern, da&#223; er zerstreut, mitunter albern, anma&#223;end und ausgelassen war. Dies qu&#228;lte mich und ich sagte es ihm. Er antwortete mir mit banalen Ausreden, behauptete, ich verstehe die au&#223;erordentliche Geschicklichkeit seines Benehmens nicht zu w&#252;rdigen. Er hatte recht, denn ich fand dasselbe sehr sonderbar. Einem Befehle zufolge bereiteten wir uns zur Reise nach Moskau vor. Am 14. Dezember 1752 reisten wir von Petersburg ab, wo Sergius Soltikoff noch einige Wochen verweilte. Ich verlie&#223; Petersburg mit leichten Anzeichen, da&#223; ich guter Hoffnung sei. Da wir aber sehr schnell Tag und Nacht reisten, verschwanden diese auf der letzten Station vor Moskau unter heftigen Leibschmerzen. Nach der Ankunft in Moskau konnte ich nicht mehr im Zweifel dar&#252;ber sein, da&#223; eine unzeitige Geburt stattgefunden hatte. Madame Tschoglokoff, die eben von ihrem siebenten und letzten Kinde entbunden worden war, war in Petersburg zur&#252;ckgeblieben, folgte uns aber, nachdem sie sich erholt, ebenfalls nach Moskau.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Zw&#246;lftes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Beschr&#228;nkter Aufenthalt in Moskau — Ein Lieblingsprojekt der Tschoglokoff. — Sie macht mir versteckte Vorschl&#228;ge in bezug auf Sergius Soltikoff. — Landaufenthalt. — Die Feier des Kr&#246;nungstages Elisabeths. — Die Kaiserin behandelt uns mit gro&#223;er K&#228;lte. — Duell Zacharias Czernitscheffs mit Oberst Leontieff. — Ich bin von neuem guter Hoffnung. — Fehlgeburt. — Trinkgelage des Gro&#223;f&#252;rsten. — Seine Ohnmacht &#252;ber seine Zechgenossen. — Eine Hinrichtung. — Wahnsinn mehrerer Personen des Hofes.</emphasis></p>
     <p>Man hatte uns in Moskau einen aus Holz gebauten Fl&#252;gel einger&#228;umt, der erst w&#228;hrend des Herbstes fertig geworden war, so da&#223; das Wasser an dem Geb&#228;lk niederlief und alle unsere Zimmer an gro&#223;er Feuchtigkeit litten. Dieser Fl&#252;gel bestand aus zwei Teilen, deren jeder f&#252;nf bis sechs gro&#223;e Zimmer enthielt. Die nach der Stra&#223;e liegenden waren f&#252;r mich, die Hinterzimmer f&#252;r den Gro&#223;f&#252;rsten bestimmt. Meine Kammerm&#228;dchen und Kammerfrauen samt ihren Dienerinnen wurden in meinem Toilettenzimmer untergebracht, so da&#223; nicht weniger als siebzehn Frauen und M&#228;dchen eine Stube bewohnten, einen Raum, der freilich drei gro&#223;e Fenster hatte, aber keinen Ausgang, als nach meinem Schlafzimmer, welches sie alle Augenblicke passieren mu&#223;ten. Nat&#252;rlich war eine solche Einrichtung weder f&#252;r sie noch f&#252;r mich angenehm. Dennoch waren wir gen&#246;tigt, diese Unbequemlichkeit, dergleichen mir nie zuvor begegnet, zu ertragen. Dazu befand sich ihr Speisezimmer in einem meiner Vorzimmer. Da ich krank war, als ich in Moskau ankam, lie&#223; ich, um der eben erw&#228;hnten Unbequemlichkeit abzuhelfen, einige spanische W&#228;nde in mein Schlafzimmer setzen, vermittelst welchen ich dasselbe in drei Teile teilte. Doch half dies so gut wie gar nichts, weil die T&#252;ren sich unausgesetzt &#246;ffneten und schlossen, was unvermeidlich war. Am zehnten Tage endlich besuchte mich die Kaiserin, und als sie dies fortw&#228;hrende Gehen und Kommen bemerkte, ging sie ins Nebenzimmer und sagte meinen Damen:»Ich werde Ihnen einen andern Ausgang machen lassen als den durch das Schlafzimmer der Gro&#223;f&#252;rstin. «Aber was tat sie? Sie befahl, das Zimmer, in dem siebzehn Personen bereits mit M&#252;he untergebracht waren, noch um ein Fenster kleiner zu machen, um dadurch einen Korridor zu gewinnen. Die Fensterwand wurde durchbrochen und eine Treppe angebracht, die direkt auf die Stra&#223;e f&#252;hrte. Unter den Fenstern errichtete man Aborte, und auch wenn sie zum Diner gingen, mu&#223;ten die Frauen die Stra&#223;e passieren. Kurz, diese Anordnung war sehr schlecht, und ich wunderte mich, da&#223; diese siebzehn Frauen, zusammengepackt und &#246;fters krank, nicht von einer Hautkrankheit ergriffen wurden. Und dies alles neben meinem Schlafzimmer, das noch obendrein von Ungeziefer jeder Art wimmelte, so da&#223; ich am Schlafen gehindert wurde.</p>
     <p>Endlich, nachdem sie sich von ihrem Wochenbett erholt, kam Madame Tschoglokoff in Moskau an und einige Tage sp&#228;ter auch Sergius Soltikoff. Da Moskau sehr gro&#223; ist und jeder weit vom andern entfernt wohnt, benutzte er diese Gelegenheit, um die Verminderung seiner erdichteten oder wirklichen Bem&#252;hungen bei Hofe zu verbergen. F&#252;r mich war dies sehr schmerzlich, aber er f&#252;hrte stets so gewichtige Gr&#252;nde an, da&#223; mein Bedenken schwand, sobald ich ihn gesehen und gesprochen hatte. Um die Zahl seiner Feinde zu verringern, verabredeten wir miteinander, da&#223; ich dem Grafen Bestuscheff etwas sagen lie&#223;, was ihm die Hoffnung geben konnte, da&#223; ich ihm weniger fernstehe als bisher. Ich beauftragte mit dieser Botschaft einen gewissen Bremse, der in Pechlins holsteinscher Kanzlei angestellt war und den Grafen Bestuscheff h&#228;ufig besuchte, Er &#252;bernahm meinen Auftrag mit gr&#246;&#223;ter Bereitwilligkeit und sagte, der Kanzler sei aufs h&#246;chste erfreut gewesen, habe erkl&#228;rt, ich m&#246;ge mich so oft ich wolle an ihn wenden und wenn er mir n&#252;tzlich sein k&#246;nne, bitte er mich, ihm einen sichern Verbindungsweg anzugeben, vermittels dessen wir uns gegenseitig mitteilen k&#246;nnten, was wir auf dem Herzen h&#228;tten. Ich verstand seine Absicht und antwortete Bremse, ich werde mir die Sache &#252;berlegen. Dann sprach ich mit Sergius Soltikoff davon, und wir beschlossen sofort, da&#223; er selbst zum Kanzler gehen solle, was er kurz nach seiner Ankunft unter dem Vorwande eines Besuchs leicht tun konnte. Der Alte empfing ihn aufs beste, unterhielt sich mit ihm sehr vertraulich &#252;ber die innern Angelegenheiten unseres Hofes, &#252;ber die Dummheit der Tschoglokoffs und bemerkte unter anderm:»Ich wei&#223;, da&#223; Sie ihr Vertrauter sind, wei&#223; aber auch, da&#223; Sie sie ebenso gut als ich kennen, denn Sie sind ein Mann von Geist. «Hierauf sprach er mit ihm von mir und meiner Lage, als h&#228;tte er selbst t&#228;glich in meinem Zimmer gewohnt, und f&#252;gte hinzu:»In Anerkennung des Wohlwollens, welches die Gro&#223;f&#252;rstin mir entgegenbringt, werde ich ihr einen kleinen Dienst erweisen, der, wie ich glaube, ihr sehr willkommen sein wird. Ich werde ihr die sanfte Madame Wladislawa wiedergeben, und sie kann mit ihr machen, was ihr gef&#228;llt. Sie soll sehen, da&#223; ich kein solcher Werwolf bin, wie man mich immer in ihren Augen hingestellt hat. Kurz, Sergius Soltikoff kehrte sehr befriedigt von seiner Audienz und seinem Manne zur&#252;ck, der ihm selbst ebenso verst&#228;ndige als n&#252;tzliche Ratschl&#228;ge gegeben. Alles dies bef&#246;rderte unser Einverst&#228;ndnis, ohne da&#223; jemand die geringste Ahnung davon hatte.</p>
     <p>Um diese Zeit nahm Madame Tschoglokoff, welche fortw&#228;hrend ihr Lieblingsprojekt, &#252;ber die Thronfolge zu wachen, im Kopfe hatte, mich eines Tages beiseite und sagte:»H&#246;ren Sie mich an, ich mu&#223; ganz aufrichtig mit Ihnen sprechen. «Nat&#252;rlich &#246;ffnete ich Augen und Ohren. Mit einer langen Einleitung nach ihrer Art begann sie denn &#252;ber ihre Anh&#228;nglichkeit an ihren Gemahl, ihre Einsicht &#252;ber das, was sein und nicht sein m&#252;sse, damit man sich liebe, und die ehelichen Bande erleichtere, zu reden. Dann pl&#246;tzlich &#228;nderte sie ihren Ton und sagte: zuweilen gebe es allerdings Verh&#228;ltnisse von h&#246;herem Interesse, welche eine Ausnahme von der Regel notwendig machten. Ich lie&#223; sie reden, soviel sie wollte, ohne sie zu unterbrechen, da ich nicht wu&#223;te, was der Zweck ihrer Auseinandersetzung war und mich das Ganze &#252;berraschte. Es war mir au&#223;erdem nicht klar, ob sie mich in einen Hinterhalt locken wollte, oder aufrichtig zu mir sprach. W&#228;hrend ich insgeheim diese Betrachtungen anstellte, fuhr sie fort:»Sie werden sehen, wie gro&#223; meine Liebe zu meinem Vaterlande ist und wie ernst ich es meine. Ich zweifele nicht, da&#223; Sie eine Person am Hofe besonders gern sehen. Ich lasse Ihnen die Wahl zwischen Sergius Soltikoff und Leon Narischkin; irre ich nicht, so ist es der letztere.«— Ich aber rief rasch:»Nein, nein, gewi&#223; nicht!«— Sie erwiderte:»Nun gut, ist er es nicht, so ist es unzweifelhaft der andere.«— Darauf antwortete ich nicht, und sie fuhr fort:»Sie sollen sehen, da&#223; ich es nicht bin, die Ihnen Schwierigkeiten machen wird.«— Ich indes spielte die Einf&#228;ltige in einem Grade, da&#223; sie mich schlie&#223;lich schalt.</p>
     <p>Nach Ostern begaben wir uns aufs Land. Um dieselbe Zeit schenkte die Kaiserin dem Gro&#223;f&#252;rsten Liberitza und mehrere andere G&#252;ter, die vierzehn bis f&#252;nfzehn Werst von Moskau entfernt lagen. Allein ehe sie diese neuen Besitzungen Seiner kaiserlichen Hoheit besuchte, feierte sie in Moskau am 25. April den Jahrestag ihrer Kr&#246;nung. Man meldete uns, sie habe befohlen, das Zeremoniell solle ganz dasselbe sein, wie es am wirklichen Kr&#246;nungstage beobachtet worden war, und wir waren sehr neugierig darauf. Am Abend vorher begab sie sich in den Kreml, um dort die Nacht zu verbringen, w&#228;hrend wir in dem Holzpalast an der Sloboda blieben und den Befehl erhielten, zur Messe in die Kathedrale zu kommen. Um neun Uhr morgens verlie&#223;en wir den Holzpalast in Staatskarossen, neben welchen Lakaien zu Fu&#223; hergingen, durchzogen im Schritt ganz Moskau — eine Strecke von sieben Werst — und stiegen dann vor der Kirche aus. Gleich darauf langte die Kaiserin mit ihrem Gefolge an. Sie trug die kleine Krone auf dem Haupte, und der kaiserliche Mantel wurde wie gew&#246;hnlich von den Kammerherren getragen. Sie begab sich zu ihrem Platz in der Kirche — kurz, in allem war nichts Au&#223;erordentliches, was nicht bei jedem andern Feste ihrer Regierung ebenso gewesen w&#228;re. In der Kirche herrschte eine abscheuliche feuchte K&#228;lte, wie ich sie niemals so heftig empfunden habe. Ich war in meinem tiefausgeschnittenen Hofkleide ganz blau und starr vor Frost, so da&#223; mir die Kaiserin sagen lie&#223;, ich solle doch einen Zobelpelzkragen umh&#228;ngen, aber ich hatte keinen solchen bei mir. Sie selbst lie&#223; sich ihre eigenen Pelze herbeiholen und nahm einen davon um. Dabei sah ich noch einen andern in dem Kasten liegen und dachte, sie werde mir denselben schicken, aber ich t&#228;uschte mich: sie lie&#223; ihn wieder fortnehmen. Dies schien mir ein ziemlich starkes Zeichen von Ungnade. Endlich verschaffte mir Madame Tschoglokoff, welche sah, da&#223; ich vor K&#228;lte zitterte, ich wei&#223; nicht woher, ein seidenes Taschentuch, das ich um meinen Hals band. Am Schlu&#223; der Messe und der Predigt verlie&#223; die Kaiserin die Kirche, wobei wir es f&#252;r unsere Pflicht hielten, ihr zu folgen; allein sie lie&#223; uns sagen, wir k&#246;nnten nach Hause zur&#252;ckkehren. Nun begriffen wir, da&#223; sie allein auf dem Throne zu dinieren beabsichtigte und hierin das Zeremoniell des Kr&#246;nungstages beobachtet werden sollte, an welchem sie ebenfalls allein gespeist hatte. Ausgeschlossen von diesem Diner, kehrten wir zur&#252;ck, wie wir gekommen waren: in gro&#223;er Feierlichkeit, unsere Bedienten zu Fu&#223;, und legten so im ganzen vierzehn Werst zur&#252;ck, indem wir, vor K&#228;lte erstarrt und vor Hunger fast sterbend, Moskau von einem Ende zum andern durchzogen. Wenn die Kaiserin w&#228;hrend der Messe sehr schlechter Laune zu sein schien, so entlie&#223; sie uns jetzt in nicht viel heiterer Stimmung, mit dem Beweise eines so wenig erfreulichen Mangels an Aufmerksamkeit — um nicht mehr zu sagen. Bei jedem andern gro&#223;en Feste, wo sie auf dem Throne dinierte, hatten wir die Ehre gehabt, mit ihr zu speisen, diesmal indes entlie&#223; sie uns &#246;ffentlich. Unterwegs teilte ich dem Gro&#223;f&#252;rsten, mit dem ich allein im Wagen sa&#223;, meine Meinung dar&#252;ber mit, worauf er erkl&#228;rte, er werde sich beschweren. Nach meiner R&#252;ckkehr klagte ich Madame Tschoglokoff, starr von K&#228;lte und ersch&#246;pft, wie ich war, da&#223; ich mich erk&#228;ltet habe. Tags darauf war Ball im Holzpalast, aber ich gab mich f&#252;r krank aus und ging nicht hin. Der Gro&#223;f&#252;rst seinerseits schickte in der Tat &#252;ber die Sache ich wei&#223; nicht was f&#252;r eine Botschaft an die Schuwaloffs, worauf sie ihm irgend welche befriedigende Antwort zugehen lie&#223;en — dann war nicht weiter die Rede davon.</p>
     <p>Etwa um dieselbe Zeit erfuhren wir, da&#223; Zacharias Czernitscheff und der Oberst Nikolaus Leontieff sich im Hause Roman Woronzows beim Spiel erz&#252;rnt, mit dem Degen in der Hand gefochten h&#228;tten und da&#223; Graf Czernitscheff eine gef&#228;hrliche Verwundung am Kopfe erhalten habe. Sein Zustand war so bedenklich, da&#223; man ihn nicht aus dem Hause Roman Woronzows hatte fortschaffen k&#246;nnen. Er blieb also dort, befand sich sehr schlecht und es war die Rede davon, ihn zu trepanieren. Mich pers&#246;nlich betr&#252;bte dies sehr, denn ich besa&#223; eine gro&#223;e Zuneigung zu ihm. Leontieff wurde auf Befehl der Kaiserin verhaftet. Durch dieses Duell wurde die ganze Stadt in Intrigen verwickelt, wegen der au&#223;erordentlich zahlreichen Verwandtschaft der beiden Gegner. Leontieff war der Schwiegersohn der Gr&#228;fin Rumianzoff und ein sehr naher Verwandter der Panins und Kurakins. Aber auch sein Gegner hatte Verwandte, Freunde und Besch&#252;tzer. Der Vorfall ereignete sich im Hause des Grafen Roman Woronzow und der Kranke befand sich bei ihm. Endlich jedoch schwand die Gefahr; die Sache wurde beigelegt und vergessen.</p>
     <p>Im Laufe des Monats Mai stellten sich wieder Anzeichen von Schwangerschaft bei mir ein. Wir begaben uns nach Liberitza, dem Gute des Gro&#223;f&#252;rsten, zw&#246;lf bis vierzehn Werst von Moskau entfernt. Das steinerne Haus, welches F&#252;rst Menschikoff fr&#252;her dort errichtet hatte, war verfallen. Wir konnten es daher nicht bewohnen, und man schlug Zelte f&#252;r uns auf. Morgens zwischen zwei und drei Uhr wurde mein Schlaf von den Hammerschl&#228;gen und dem L&#228;rm unterbrochen, den man beim Bau eines h&#246;lzernen Fl&#252;gels machte, welcher in aller Eile, so zu sagen zwei Schritte von unsern Zelten errichtet wurde, damit wir wenigstens w&#228;hrend des Restes des Sommers eine Wohnst&#228;tte h&#228;tten. Sp&#228;ter gingen wir meist auf die Jagd oder spazieren, aber ich ritt nicht mehr, sondern fuhr im offenen Wagen.</p>
     <p>Kurz vor dem Peterstage kehrten wir nach Moskau zur&#252;ck. Ich war damals so schlafm&#252;de, da&#223; ich jeden Tag bis Mittag schlief und nur mit M&#252;he zum Diner geweckt werden konnte. Die Feier von St. Peter ging wie gew&#246;hnlich vor sich: ich kleidete mich an, war bei der Messe, beim Diner, beim Ball und beim Souper zugegen. Tags darauf indes f&#252;hlte ich Schmerzen im Kreuz. Madame Tschoglokoff lie&#223; sofort die Hebamme kommen, die mir die vorzeitige Geburt vorhersagte, die w&#228;hrend der Nacht stattfand. Ich mochte wohl zwei oder drei Monate guter Hoffnung gewesen sein. Dreizehn Tage lang schwebte ich in Lebensgefahr, da man f&#252;rchtete, ein Teil der Nachgeburt sei zur&#252;ckgeblieben, bis endlich am vierzehnten Tage dieselbe von selbst ohne Anstrengung und Schmerzen abging. Wegen dieses Vorfalls mu&#223;te ich mein Zimmer sechs Wochen lang w&#228;hrend einer unertr&#228;glichen Hitze h&#252;ten. W&#228;hrend dieser Zeit meiner Krankheit langweilte ich mich t&#246;dlich. Meine ganze Gesellschaft bestand in Madame Tschoglokoff — die noch dazu sehr selten zu mir kam — und einer kleinen Kalm&#252;ckin, welche ich sehr gern hatte, weil sie &#228;u&#223;erst anmutig war. Ich weinte oft vor Langeweile. Was den Gro&#223;f&#252;rsten betraf, so hielt er sich meist in seinen Zimmern auf, wo einer seiner Kammerdiener namens Karnowitsch, ein Ukrainer und ebenso gro&#223;er Narr als Trunkenbold, ihn nach Kr&#228;ften unterhielt, indem er ihm Spielsachen, Wein und starke Getr&#228;nke brachte, so viel er nur konnte. Tschoglokoff, den &#252;berhaupt alle t&#228;uschten und an der Nase herumf&#252;hrten, wu&#223;te nat&#252;rlich davon nichts. Doch w&#228;hrend der geheimen n&#228;chtlichen Bacchanalien des Gro&#223;f&#252;rsten mit seinen Kammerbedienten, unter denen sich auch mehrere junge Kalm&#252;cken befanden, h&#246;rte man oft wenig auf seine Befehle und bediente ihn schlecht. In ihrer Trunkenheit wu&#223;ten sie nicht, was sie taten, und verga&#223;en, da&#223; sie mit ihrem Herrn zusammen waren, und da&#223; dieser Herr der Gro&#223;f&#252;rst war. Dann nahm seine kaiserliche Hoheit gew&#246;hnlich zu Stockschl&#228;gen und flachen S&#228;belhieben seine Zuflucht, aber trotzdem gehorchten ihm seine Genossen schlecht, und mehr als einmal beklagte er sich &#252;ber seine Leute bei mir und bat mich, sie zur Vernunft zu bringen. Ich begab mich daher in sein Zimmer, schalt sie, erinnerte sie an ihre Pflichten und brachte sie sofort zum Gehorsam, so da&#223; der Gro&#223;f&#252;rst wiederholt gegen mich &#228;u&#223;erte und auch gegen Bresson bemerkte, er wisse nicht, wie ich es mit seinen Leuten anfange; er selbst schelte sie und k&#246;nne sie nicht zum Gehorchen bringen, w&#228;hrend ich von ihnen alles mit einem Worte erlange. Als ich eines Tages wieder einmal zu demselben Zwecke das Zimmer des Gro&#223;f&#252;rsten betrat, fiel mein Blick auf eine gro&#223;e Ratte, die er mit dem ganzen Apparat einer Hinrichtung in der Mitte eines durch eine Bretterwand gebildeten Kabinetts hatte aufh&#228;ngen lassen. Auf meine Frage, was dies bedeute, erwiderte er, diese Ratte habe eine verbrecherische Handlung begangen, die nach den Kriegsgesetzen mit Hinrichtung bestraft werden m&#252;sse. Sie sei &#252;ber die W&#228;lle einer Festung aus Pappe gesprungen, welche auf dem Tische in diesem Kabinett stand, und habe zwei aus Zunder verfertigte Schildwachen, die auf den W&#228;llen Dienst getan, aufgefressen. Er habe daher den Verbrecher nach den Kriegsgesetzen verurteilen lassen. Sein H&#252;hnerhund habe die Ratte erwischt, und wie ich sehe, sei sie sofort geh&#228;ngt worden und solle als warnendes Beispiel drei Tage vor den Augen des Publikums ausgestellt bleiben. Ich konnte nicht umhin, &#252;ber die unglaubliche Albernheit dieses Vorgangs in lautes Lachen auszubrechen, erregte jedoch dadurch sein gr&#246;&#223;tes Mi&#223;fallen. In Anbetracht der Wichtigkeit, die er der Sache beima&#223;, zog ich mich zur&#252;ck und verschanzte mich als Frau hinter meine Unkenntnis der Kriegsgesetze. Allein er h&#246;rte nicht auf, mich wegen meines Lachens zu schelten, und doch konnte man zur Rechtfertigung der Ratte mindestens das anf&#252;hren, da&#223; sie geh&#228;ngt worden war, ohne da&#223; man sie aufgefordert, sich zu rechtfertigen, oder ihre Rechtfertigung geh&#246;rt hatte.</p>
     <p>W&#228;hrend des diesj&#228;hrigen Aufenthaltes des Hofes in Moskau wurde ein Hoflakai irrsinnig. Die Kaiserin befahl sofort Boerhave, ihrem Leibarzte, den Menschen zu behandeln, und er wurde in einem Zimmer in der N&#228;he der Wohnung Boerhaves, der im Schlosse wohnte, untergebracht. Zuf&#228;llig verloren in demselben Jahre noch verschiedene andere Personen den Verstand, so da&#223; ein f&#246;rmliches kleines Irrenhaus bei Hofe entstand. Wie ich mich erinnere, waren die bemerkenswertesten Insassen ein Major aus der Semenoffskischen Garde namens Tschedajeff und ein M&#246;nch des Klosters Woskressenski. Letzterer hatte sich mit einem Rasiermesser seiner M&#228;nnlichkeit beraubt. Der Wahnsinn Tschedajeffs bestand darin, da&#223; er Schah Nadir, sonst Thamas Kuli Khan, Usurpator und Tyrann von Persien genannt, f&#252;r den lieben Gott hielt. Als es den Aerzten nicht gelang, ihn von seiner Marotte zu heilen, &#252;bergab man ihn den Pfaffen, die der Kaiserin versprachen, den Teufel aus ihm austreiben zu wollen. Sie war selbst bei dieser Zeremonie zugegen, allein Tschedajeff blieb genau so verr&#252;ckt, wie er war. Indes gab es Leute, die an seiner Verr&#252;cktheit zweifelten, weil er, au&#223;er was Schah Nadir betraf, in jeder Beziehung vern&#252;nftig war. Ja, seine Freunde fragten ihn sogar oft um Rat, und stets gab er ihnen verst&#228;ndige Ratschl&#228;ge. Die, welche ihn nicht f&#252;r irrsinnig hielten, behaupteten, er wolle sich nur mit List aus verzweifelten Verh&#228;ltnissen, in die er verwickelt war, retten. Zu Anfang der Regierung der Kaiserin Elisabeth war er n&#228;mlich bei der Steuerrevision angestellt gewesen und man hatte ihn der Erpressung angeklagt. Aus Furcht, nun verurteilt zu werden, nahm er zu der erw&#228;hnten Affektion seine Zuflucht, die ihn denn auch gl&#252;cklich aus der Aff&#228;re zog.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Dreizehntes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>R&#252;ckkehr aufs Land. — Ungl&#252;cksfall in der Kirche des Klosters Woskressenski. — Zweite Verlobung der Prinzessin von Kurland. — Das Schlo&#223; brennt! — Die R&#246;cke der Gr&#228;fin Schuwaloff. — Unerwartete Entdeckung im Zimmer des Gro&#223;f&#252;rsten. — Das Bischofshaus. — Sergius vernachl&#228;ssigt mich. — Eine tiefe Traurigkeit bem&#228;chtigt sich meiner. — Uebersiedelung nach Liberitza. — Der Gro&#223;f&#252;rst &#246;ffnet Tschoglokoff die Augen. — Schlauheit Sergius Soltikoffs. — Er schl&#228;fert Tschoglokoff aufs neue ein. — R&#252;ckkehr nach Moskau.</emphasis></p>
     <p>Mitte August 1753 kehrten wir aufs Land zur&#252;ck. Die Kaiserin begab sich an ihrem Namenstage, dem 5. September, in das Kloster Woskressenski, wo w&#228;hrend ihres Aufenthaltes der Blitz in die Kirche einschlug. Gl&#252;cklicherweise befand sich Ihre Majest&#228;t in einer Kapelle neben der Hauptkirche und erfuhr so das Geschehene nur durch den Schreck ihres Gefolges; niemand wurde &#252;brigens verwundet oder get&#246;tet. Kurze Zeit darauf kam sie wieder nach Moskau, und auch wir kehrten von Liberitza dorthin zur&#252;ck. Bei unserer R&#252;ckkehr in die Stadt sahen wir die Prinzessin von Kurland der Kaiserin f&#252;r die Erlaubnis zu ihrer Verm&#228;hlung mit dem F&#252;rsten Georg Howanski &#246;ffentlich die Hand k&#252;ssen. Mit ihrem ersten Verlobten, Peter Soltikoff, hatte sie gebrochen, der seinerseits gleich darauf eine F&#252;rstin Suzoff heiratete.</p>
     <p>Am 1. November desselben Jahres nachmittags drei Uhr befand ich mich bei Madame Tschoglokoff. Eben hatten ihr Gemahl, Sergius Soltikoff, Leon Narischkin und verschiedene andere Hofkavaliere das Zimmer verlassen, um den Kammerherrn Schuwaloff zu seinem Geburtstage, der auf diesen Tag fiel, zu begl&#252;ckw&#252;nschen. Madame Tschoglokoff, die F&#252;rstin Gagarin und ich unterhielten uns sehr lebhaft, als wir pl&#246;tzlich in einer nahegelegenen Kapelle L&#228;rm h&#246;rten. Ein paar jener Herren kamen mit der Meldung zur&#252;ck, da&#223; sie die S&#228;le des Schlosses nicht h&#228;tten passieren k&#246;nnen, weil Feuer darin ausgebrochen sei. Sogleich st&#252;rzte ich in gr&#246;&#223;ter Hast in mein Zimmer, als ich aber ein Vorzimmer durchschritt, sah ich, da&#223; schon die Balustrade in der Ecke des gro&#223;en Saales, der zwanzig Schritt von dem Fl&#252;gel, den wir bewohnten, entfernt lag, brannte. Als ich endlich meine Zimmer erreichte, fand ich sie voller Soldaten und Domestiken, welche die M&#246;bel und alles was sie konnten, fortschleppten. Madame Tschoglokoff war mir gefolgt, aber da der Ausbruch des Feuers in allen Teilen des Hauses das einzige war, was wir zu erwarten hatten, verlie&#223;en wir das Schlo&#223; und bestiegen den vor der T&#252;r wartenden Wagen des Kapellmeisters Araga, welcher zu einem Konzert des Gro&#223;f&#252;rsten gekommen war. Von hier aus betrachteten wir die Feuersbrunst und die Bem&#252;hungen, die M&#246;bel aus allen Teilen des Schlosses fortzuschaffen. Bei dieser Gelegenheit bemerkte ich eine erstaunliche Menge Ratten und M&#228;use, die in langen Reihen, ohne sich sehr zu beeilen, die Treppen hinunterliefen. Wegen Mangel an Maschinen, und weil die wenigen, die man besa&#223;, sich gerade unter dem brennenden Saale befanden, war es unm&#246;glich, den gro&#223;en Holzbau selbst zu retten. Derselbe nahm ungef&#228;hr die Mitte der ihn umgebenden Geb&#228;ude ein, mit einem Umfang von ungef&#228;hr zwei bis drei Werst. Ich verlie&#223; ihn Punkt drei Uhr, aber schon um sechs Uhr war jede Spur davon verschwunden. Die Hitze wurde schlie&#223;lich so gro&#223;, da&#223; weder Madame Tschoglokoff noch ich sie l&#228;nger ertragen konnten, und wir lie&#223;en daher den Wagen einige hundert Schritt ins Freie fahren. Endlich kam Tschoglokoff mit dem Gro&#223;f&#252;rsten, um uns zu melden, da&#223; die Kaiserin sich in das Haus Pokrowski begebe und befohlen habe, wir sollten die Wohnung Tschoglokoffs beziehen, die an der rechten Ecke der gro&#223;en Slobodastra&#223;e lag. Dieses Haus enthielt einen Saal in der Mitte und vier Zimmer auf beiden Zeiten, und es ist wohl unm&#246;glich, unbequemer zu wohnen, als wir in diesem Hause wohnten. Der Wind fegte nach allen Himmelsrichtungen hindurch, Fenster und T&#252;ren waren halb verfault, in den Fu&#223;b&#246;den befanden sich Oeffnungen von drei bis vier Zoll Breite. Dazu strotzte es von Ungeziefer, und die Kinder sowie die Diener Tschoglokoffs wohnten darin; allerdings wurden sie, sowie wir ankamen, fortgeschickt. Kurz, man quartierte uns in diesem entsetzlichen Hause ein, dem es an M&#246;beln fast ganz fehlte.</p>
     <p>Am n&#228;chsten Morgen erfuhr ich, was sich alles in einer Kalm&#252;ckennase befinden kann. Die kleine Kalm&#252;ckin, welche ich bei mir hatte, sagte n&#228;mlich, als sie erwachte und indem sie auf ihre Nase zeigte:»Ich habe hier eine Haselnu&#223;!«Ich bef&#252;hlte die Nase, ohne indes etwas zu finden. Aber den ganzen Morgen wiederholte das Kind unaufh&#246;rlich, sie habe in ihrer Nase eine Haselnu&#223;. Das Kind war etwa drei bis vier Jahre alt. Niemand wu&#223;te, was sie eigentlich mit der Haselnu&#223; in der Nase wollte, aber pl&#246;tzlich stie&#223; sie sich beim Spielen gegen den Tisch, fing an zu weinen, zog ihr Taschentuch und schn&#228;uzte sich. Bei dieser Gelegenheit sah ich die Haselnu&#223; aus ihrer Nase fallen, und nun begriff ich, da&#223; eine Haselnu&#223;, die man in jeder europ&#228;ischen Nase bemerken w&#252;rde, sich in der H&#246;hlung einer Kalm&#252;ckennase verbergen k&#246;nne.</p>
     <p>Unsere Garderobe und alles, was wir f&#252;r den t&#228;glichen Gebrauch n&#246;tig hatten, lag im Kot vor dem niedergebrannten Palast auf den vom Regen durchweichten Stra&#223;en. Erst in der Nacht und am folgenden Tag erhielten wir unsere Sachen zur&#252;ck, was mir die gr&#246;&#223;te Unruhe verursachte, waren meine B&#252;cher. Ich beendete damals gerade den vierten Band des Bayleschen Lexikons, eine Lekt&#252;re, zu der ich zwei Jahre gebraucht hatte, indem ich alle sechs Monate einen Band durcharbeitete. Man kann sich also ungef&#228;hr vorstellen, in welcher Einsamkeit sich mein Leben abspielte. Schlie&#223;lich aber brachte man mir alle meine B&#252;cher, auch meine und der Gr&#228;fin Schuwaloff ihre Garderobe u.s.w. fand sich. Der Kuriosit&#228;t halber zeigte mir Madame Wladislawa die Kleider dieser Dame, deren R&#246;cke hinten ganz mit Leder gef&#252;ttert waren, weil sie an einem Blasenleiden litt. Diese Krankheit war noch von ihrem ersten Wochenbett zur&#252;ckgeblieben, und ihre R&#246;cke rochen derma&#223;en, da&#223; ich sie so bald als m&#246;glich ihrer Besitzerin schickte. Die Kaiserin selbst verlor durch den Brand ihre ganze nach Moskau mitgebrachte ungeheure Garderobe. Sie erwies mir die Ehre, mir mitzuzuteilen, da&#223; sie viertausend Kleider verloren, aber von allen nur den Verlust des Kleides bedauere, zu welchem ich ihr den Stoff geschenkt. Au&#223;erdem b&#252;&#223;te sie noch viele andere Kostbarkeiten ein, unter denen sich eine mit geschliffenen Steinen verzierte Schale befand, welche der Graf Rumianzoff einst f&#252;r achttausend Dukaten in Konstantinopel gekauft hatte. Alle diese Sachen waren in einer Garderobe &#252;ber dem Saale aufbewahrt, in welchem das Feuer ausbrach, und der als Vorsaal zum Hauptsaale des Schlosses diente. Morgens um zehn Uhr waren die Ofenheizer gekommen, um den Vorsaal zu heizen, und hatten, nachdem sie Holz in den Ofen gelegt, das Feuer wie gew&#246;hnlich angez&#252;ndet. Hierauf f&#252;llte sich der ganze Raum mit Rauch, doch glaubten sie, derselbe dringe durch einige nicht wahrnehmbare Ritzen des Ofens und bedeckten daher die Zwischenr&#228;ume der Fayencekacheln mit Ton. Als nichtsdestoweniger der Rauch immer st&#228;rker wurde, untersuchten sie den Ofen im Innern und bemerkten, als sie nichts fanden, da&#223; sich die Ritzen, aus welchen der Rauch hervordrang, zwischen den Scheidew&#228;nden des Zimmers befanden. Diese Scheidew&#228;nde waren aus Holz. Sie holten schnell Wasser herbei und l&#246;schten das Feuer im Ofen, aber der Rauch wurde immer st&#228;rker und drang ins Zimmer, wo eine Schildwache der Garde stand. Da diese ihren Posten nicht zu verlassen wagte, aber zu ersticken drohte, dr&#252;ckte sie eine Fensterscheibe ein, erhob ein lautes Geschrei und feuerte, als niemand h&#246;ren wollte, ihr Gewehr ab. Man h&#246;rte den Knall in der Hauptwache, eilte herbei und fand beim Eintreten &#252;berall dichten Qualm, aus dem man endlich den Posten befreite. Die Heizer wurden verhaftet; sie hatten geglaubt, ohne jemand davon zu benachrichtigen, das Feuer l&#246;schen zu k&#246;nnen, oder wenigstens die Vermehrung des Rauches zu mindern, und waren in ihrem guten Glauben f&#252;nf Stunden lang damit besch&#228;ftigt gewesen.</p>
     <p>Die Feuersbrunst f&#252;hrte Tschoglokoff zu einer unvermuteten Entdeckung. Der Gro&#223;f&#252;rst hatte n&#228;mlich in seinem Zimmer verschiedene gro&#223;e Kommoden. Als man nun diese hinaustrug, zeigten einige offene oder schlecht verschlossene F&#228;cher den Blicken der Zuschauer, was sie enthielten. Wer h&#228;tte es geglaubt? Die Schubladen enthielten nichts anderes als eine ungeheure Menge Wein- und Lik&#246;rflaschen und dienten Seiner kaiserlichen Hoheit als Keller. Tschoglokoff erz&#228;hlte es mir, allein ich sagte ihm, ich wisse von alledem nichts, und so war es auch; aber sehr h&#228;ufig, ja fast t&#228;glich, bemerkte ich die Trunkenheit des Gro&#223;f&#252;rsten.</p>
     <p>Wir blieben nach dem Brande ungef&#228;hr sechs Wochen im Hause Tschoglokoffs. Da wir aber oft an einem nahe bei der Br&#252;cke Soltikoff gelegenen Hause vorbeikamen, welches der Kaiserin geh&#246;rte und das Bischofshaus hie&#223;, weil sie es von einem Bischof gekauft hatte, kam uns der Gedanke, die Kaiserin ohne wissen Tschoglokoffs zu bitten, dies Haus bewohnen zu d&#252;rfen, das uns wohnlicher erschien, als das seinige. Bald darauf erhielten wir den Befehl, in dasselbe &#252;berzusiedeln. Es war ein sehr altes h&#246;lzernes Geb&#228;ude, aus dem man nach keiner Seite eine Aussicht hatte; doch da es &#252;ber steinernen Kellern gebaut war, lag es h&#246;her als das, welches wir verlassen, das nur aus einem Erdgescho&#223; bestand. Aber die Oefen waren so alt und so voller Ritzen, da&#223; man das Feuer hindurchscheinen sah, wenn sie geheizt wurden, und der Rauch die Zimmer erf&#252;llte, wir litten daher alle an Kopf- und Augenschmerzen; ja, man lief in diesem Hause Gefahr, lebendig verbrannt zu werden, denn es war nur eine h&#246;lzerne Treppe darin und die Fenster lagen sehr hoch. In der Tat brach auch w&#228;hrend unseres Aufenthaltes zwei- oder dreimal Feuer aus, allein man l&#246;schte es noch rechtzeitig. Ich bekam hier eine starke Halsentz&#252;ndung, begleitet von einem heftigen Fieber. An demselben Tage, an welchem meine Krankheit begann, sollte Herrn von Breithardt, der vom Wiener Hofe wieder nach Ru&#223;land geschickt worden war, ein Abschiedssouper gegeben werden. Als er kam und meine ger&#246;teten, angeschwollenen Augen sah, glaubte er, ich habe geweint — und er t&#228;uschte sich nicht. Langeweile, physisches und moralisches Unbehagen &#252;ber meine Situation hatten mich in tiefe Melancholie versetzt. Den ganzen Tag hatte ich bei Madame Tschoglokoff auf die gewartet, die nicht kamen, w&#228;hrend sie jeden Augenblick zu mir sagte:»Es ist schrecklich, wie man uns allein l&#228;&#223;t. «Ihr Gatte hatte anderswo diniert, und die ganze Gesellschaft war ihm gefolgt. Und trotz aller Versprechungen, sich von der Tafel fortstehlen zu wollen, kam Sergius Soltikoff erst mit Tschoglokoff zur&#252;ck. Alles dies verstimmte mich.</p>
     <p>Einige Tage sp&#228;ter erhielten wir endlich die Erlaubnis, nach Liberitza &#252;berzusiedeln. Hier f&#252;hlten wir uns wie im Paradiese. Das Haus war ganz neu und sehr bequem eingerichtet, jeden Abend wurde getanzt, und unser ganzer Hof war hier versammelt. Auf einem dieser B&#228;lle bemerkten wir, wie der Gro&#223;f&#252;rst sich einmal besonders lange mit Tschoglokoff fl&#252;sternd unterhielt. Darauf erschien der letztere traurig, tr&#228;umerisch, verschlossener und m&#252;rrischer als je. Als Sergius Soltikoff dies sah und bemerkte, da&#223; Tschoglokoff ihm mit besonderer K&#228;lte begegnete, setzte er sich zu Fr&#228;ulein Martha Schasiroff und suchte von ihr zu erfahren, was es mit der so ungewohnten Vertraulichkeit des Gro&#223;f&#252;rsten f&#252;r eine Bewandtnis haben k&#246;nne. Sie antwortete ihm, da&#223; sie zwar die Ursache nicht kenne, aber der Gro&#223;f&#252;rst habe &#246;fter gegen sie ge&#228;u&#223;ert:»Sergius Soltikoff und meine Frau t&#228;uschen Tschoglokoff auf eine unerh&#246;rte Weise. Tschoglokoff ist in die Gro&#223;f&#252;rstin verliebt, aber sie kann ihn nicht ausstehen. Sergius Soltikoff ist sein Vertrauter und macht ihn glauben, da&#223; er sich bei meiner Frau f&#252;r ihn bem&#252;he, statt dessen aber bem&#252;ht er sich bei ihr nur f&#252;r sich selbst. Und sie, sie kann den am&#252;santen Sergius Soltikoff sehr wohl leiden. Sie bedient sich seiner, um Tschoglokoff zu beherrschen wie sie will, und im Grunde macht sie sich &#252;ber alle beide lustig. Ich mu&#223; diesem armen Teufel von Tschoglokoff, der mir leid tut, die Augen &#246;ffnen, mu&#223; ihm die Wahrheit sagen, und er wird dann sehen, wer sein Freund ist, meine Frau oder ich. «Nachdem Sergius diese gef&#228;hrliche Aeu&#223;erung und die unangenehme Situation, die daraus hervorging, in Erfahrung gebracht, erz&#228;hlte er mir alles wieder und setzte sich dann zu Tschoglokoff, den er fragte, was ihm fehle. Dieser wollte sich anfangs nicht aussprechen, seufzte einmal um das andere, beklagte sich dann, wie schwer es sei, treue Freunde zu finden, bis ihn endlich Sergius einem derartigen Kreuzverh&#246;r unterzog, da&#223; er den ganzen Inhalt seiner Unterredung mit dem Gro&#223;f&#252;rsten gestand. Der Gro&#223;f&#252;rst hatte damit begonnen, Tschoglokoff die gr&#246;&#223;ten Versicherungen seiner Freundschaft zu geben, und bemerkt, nur in bedr&#228;ngten Lebenslagen k&#246;nne man die wahren von den falschen Freunden unterscheiden. Um ihm die Aufrichtigkeit der seinigen zu beweisen, wolle er mit ihm &#252;ber eine wichtige Angelegenheit ganz offen sprechen. Er wisse, da&#223; er in mich verliebt sei und rechne es ihm nicht als Verbrechen an, denn ich k&#246;nne ihm ja liebensw&#252;rdig erscheinen, man sei nicht immer Herr seines Herzens. Aber er m&#252;sse ihn unbedingt darauf aufmerksam machen, da&#223; er seine Vertrauten schlecht w&#228;hle, denn er nehme ohne weiteres an, Sergius Soltikoff sei sein Freund und bem&#252;he sich bei mir f&#252;r ihn, w&#228;hrend er in Wahrheit nur sein eigenes Interesse im Auge habe und ihn als seinen Nebenbuhler mit Mi&#223;trauen betrachte. Ich indes mache mich &#252;ber beide lustig. Wenn aber Tschoglokoff seinem Rate folgen und sich ihm, dem Gro&#223;f&#252;rsten, anvertrauen wolle, so werde er sehen, da&#223; er sein einziger und wahrhafter Freund sei. — Tschoglokoff hatte dem Gro&#223;f&#252;rsten aufs lebhafteste f&#252;r sein Vertrauen und seine Freundschaftsbeteuerungen gedankt, im Grunde aber alles als Grille und pers&#246;nliche Phantasie behandelt.</p>
     <p>Man kann sich leicht vorstellen, da&#223; Tschoglokoff keinesfalls gro&#223;es Vertrauen in einen Freund setzen konnte, der durch seine hohe Stellung sowohl als durch seinen Charakter ebenso unsicher als nutzlos war. Nachdem er sich ausgesprochen, kostete es Sergius Soltikoff daher keine gro&#223;e M&#252;he, Ruhe und Heiterkeit in Tschoglokoffs Seele wieder zur&#252;ckzuf&#252;hren, zumal letzterer gew&#246;hnt war, den Reden eines Menschen, der keines Urteils f&#228;hig und als einsichtsloser Tropf bekannt war, wenig Bedeutung und Aufmerksamkeit beizumessen. Ich meinerseits gestehe, da&#223; ich &#252;ber die Mitteilungen des Gro&#223;f&#252;rsten emp&#246;rt war. Und um ihn von diesem Gegenstand abzubringen, lie&#223; ich ihn merken, da&#223; ich von dem zwischen ihm und Tschoglokoff Vorgegangenen unterrichtet sei. Er err&#246;tete, antwortete nicht, entfernte sich, grollte mir, und dabei blieb es.</p>
     <p>Nach Moskau zur&#252;ckgekehrt, quartierte man uns aus dem Hause des Bischofs in die Gem&#228;cher des sogenannten Sommerhauses der Kaiserin ein, welches vom Brande verschont geblieben war. Elisabeth selbst hatte sich binnen sechs Wochen eine neue Wohnung einrichten lassen, wozu man das Geb&#228;lk aus dem Hause in Perowa sowie aus dem des Grafen Hendrikoff und der F&#252;rsten von Georgien herbeigeschafft hatte.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Vierzehntes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Neujahr 1754. — Ein kaiserliches Witzwort. — Verlobung der F&#252;rstin Gagarin mit Dimitri Matjuschkin. — Madame Tschoglokoffs Leidenschaft f&#252;r den F&#252;rsten Peter Repnin. — Tschoglokoff erkrankt schwer. — Er sch&#252;ttet mir sein Herz aus. — Wortwechsel der beiden Ehegatten. — Die Kaiserin kontrolliert mich. — Sie sch&#246;pft Verdacht. — Tod Tschoglokoffs. — Aberglaube seiner Frau. — Verabschiedung Madame Tschoglokoffs. — Man will mir die Gr&#228;fin Rumtanzoff wieder geben. — Mein Kummer dar&#252;ber. — Langweilige Fahrt nach Petersburg. — Schreckliche Bef&#252;rchtungen.</emphasis></p>
     <p>In diesem neuen Hause feierte die Kaiserin den 1. Januar des Jahres 1754. Der Gro&#223;f&#252;rst und ich hatten die Ehre, mit ihr &#246;ffentlich unter dem Thronhimmel zu dinieren. Bei Tafel schien Ihre Majest&#228;t sehr heiter und gespr&#228;chig. Neben dem Throne waren Tische f&#252;r mehrere hundert G&#228;ste aus den vornehmsten Kreisen der Gesellschaft gedeckt, w&#228;hrend des Diners fragte die Kaiserin, wer jene magere, h&#228;&#223;liche Person mit dem Kranichhals sei, die sie dort sitzen sehe — sie deutete auf den Platz. Und als man ihr sagte, es sei Fr&#228;ulein Martha Schasiroff, brach sie in lautes Lachen aus, wendete sich dann zu mir und sagte, dies erinnere sie an ein russisches Sprichwort, welches laute: Ein langer Hals ist nur gut zum Aufh&#228;ngen. Ich konnte mich nicht enthalten, &#252;ber die Bosheit des kaiserlichen Witzes zu l&#228;cheln, und die Worte Ihrer Majest&#228;t fielen nicht auf unfruchtbaren Boden. Von Mund zu Mund wiederholten sie die Hofleute, so da&#223; ich, als wir von der Tafel aufstanden, schon viele davon unterrichtet fand. Ob der Gro&#223;f&#252;rst es geh&#246;rt hatte, wei&#223; ich nicht, er erw&#228;hnte es mit keiner Silbe, und ich h&#252;tete mich nat&#252;rlich, mit ihm dar&#252;ber zu sprechen.</p>
     <p>Kein Jahr war so reich an Feuersbr&#252;nsten, als das Jahr 1753–1754. Mehr als einmal sah ich von meinen Fenstern im Sommerpalast aus zwei, drei, vier, ja f&#252;nf Br&#228;nde zugleich an verschiedenen Punkten Moskaus auflodern.</p>
     <p>W&#228;hrend des Karnevals arrangierte die Kaiserin mehrere B&#228;lle und Maskenfeste in ihren Gem&#228;chern. Auf einem derselben bemerkte ich, da&#223; sie eine lange Unterredung mit der Generalin Matjuschkin hatte, die nicht wollte, da&#223; ihr Sohn sich mit der F&#252;rstin Gagarin, meiner Ehrendame, verm&#228;hlte. Allein die Kaiserin &#252;berredete die Mutter, und die F&#252;rstin Gagarin, die achtunddrei&#223;ig gutgez&#228;hlte Jahre hinter sich hatte, erhielt die Erlaubnis, Dimitri Matjuschkin zu heiraten. Sie sowohl als ich selbst waren sehr froh dar&#252;ber; es war eine Liebesheirat und Matjuschkin war damals sehr sch&#246;n.</p>
     <p>Madame Tschoglokoff zog nicht mit uns in die Sommerwohnung, sondern blieb unter verschiedenen Vorw&#228;nden mit ihren Kindern in ihrem nahe dem Schlosse gelegenen Hause. In Wahrheit hatte sie, so einsichtsvoll und voller Liebe zu ihrem Gemahle sie sonst gewesen war, eine gro&#223;e Leidenschaft f&#252;r den F&#252;rsten Peter Repnin und eine sichtliche Abneigung gegen ihren Gatten gefa&#223;t. Sie glaubte indes ohne eine Vertraute nicht gl&#252;cklich zu sein, und ich schien ihr wohl dazu am zuverl&#228;ssigsten. Sie zeigte mir alle Briefe, die sie von ihrem Geliebten empfing, w&#228;hrend ich ihr Geheimnis mit skrupul&#246;ser Treue und Gewissenhaftigkeit bewahrte. Trotzdem sie den F&#252;rsten nur ganz im geheimen sah, stieg dem Gemahl der Dame Verdacht auf. Daran war ein Offizier der Garde zu Pferd, namens Kaminin, schuld, der die Verk&#246;rperung der Eifersucht und des Verdachtes selbst war; es lag so in seinem Charakter. Tschoglokoff kannte ihn schon lange. Er wandte sich an Sergius Soltikoff, der ihn zu beruhigen suchte, denn ich h&#252;tete mich, Sergius etwas davon mitzuteilen, aus Furcht, er k&#246;nne eine unfreiwillige Indiskretion begehen. Endlich klopfte Tschoglokoff auch bei mir an, aber ich spielte die Einf&#228;ltige, die Ueberraschte und — schwieg.</p>
     <p>Im Februar machten sich wieder Anzeichen von Schwangerschaft bei mir bemerkbar.</p>
     <p>Gerade am Ostertage, w&#228;hrend der Messe, erkrankte Tschoglokoff an einer trockenen Kolik. Man gab ihm sogleich kr&#228;ftige Arzneien, allein sein Leiden verschlimmerte sich zusehends. In der Osterwoche machte der Gro&#223;f&#252;rst mit unsern Kavalieren einen Spazierritt, an dem auch Sergius Soltikoff teilnahm. Ich blieb zu Hause, weil man mich in meinem Zustand nicht ausgehen lassen wollte, denn man bef&#252;rchtete eine dritte Fehlgeburt. Ich befand mich daher ganz allein in meinem Zimmer, als Tschoglokoff mich zu sich bitten lie&#223;. Ich ging und fand ihn im Bett. Er beklagte sich bitter &#252;ber seine Frau, erz&#228;hlte mir, sie empfinge den F&#252;rsten Repnin bei sich, dieser komme zu Fu&#223; zu ihr, ja, w&#228;hrend des Karnevals habe er sie eines Tages bei Gelegenheit eines Hofballes sogar im Harlekinskost&#252;m besucht. Kaminin habe ihn aussp&#228;hen lassen — und tausend andere Einzelheiten, die ich inzwischen vergessen habe. Gerade als er in der gr&#246;&#223;ten Aufregung war, trat seine Frau ein. In meinem Beisein &#252;berh&#228;ufte er sie nun mit Vorw&#252;rfen und sagte, sie verlasse ihn sogar w&#228;hrend er todkrank darniederliege. Da beide argw&#246;hnische, beschr&#228;nkte Menschen waren, war ich fast au&#223;er mir vor Angst, seine Frau k&#246;nne glauben, ich habe ihre Zusammenk&#252;nfte, die er in allen Einzelheiten schilderte, verraten. Sie erwiderte ihm indes, es sei durchaus nicht befremdend, wenn sie ihn f&#252;r sein fr&#252;heres Benehmen bestrafe, weder er, noch irgend jemand k&#246;nne ihr vorwerfen, da&#223; sie bis dahin ihre Pflichten als Ehefrau verletzt habe, ihm hingegen stehe es schlecht an, sich zu beklagen. Dabei wandten sich beide fortw&#228;hrend an mich, als Richterin und Entscheiderin, da ich die einzige Person war, die sich au&#223;er ihnen im Zimmer befand. Aus Furcht, einen von ihnen oder gar beide zu beleidigen, oder mir eine Bl&#246;&#223;e zu geben, schwieg ich. Mein Gesicht brannte vor Aufregung. Da, mitten im heftigsten Streit, meldete mir Madame Wladislawa, da&#223; die Kaiserin in meinen Gem&#228;chern sei. Sofort eilte ich hinaus. Madame Tschoglokoff folgte mir, blieb aber, wie ich nachher erfuhr, in einem Korridor stehen, aus welchem eine Treppe in den Garten f&#252;hrte, und setzte sich auf diese Treppe. Au&#223;er Atem kam ich in mein Zimmer, wo sich die Kaiserin wirklich noch befand. Als sie bemerkte, da&#223; ich erhitzt und atemlos hereinst&#252;rzte, fragte sie, wo ich gewesen sei. Ich erwiderte, ich komme soeben von Tschoglokoff, dem es sehr schlecht gehe; da ich indes geh&#246;rt, da&#223; sie mir die Gnade erwiesen, mich zu besuchen, sei ich gelaufen, um so schnell als m&#246;glich zur&#252;ckzukommen. Sie fragte mich nicht weiter aus, allein es schien mir, als wenn sie &#252;ber meine Worte nachsinne und als habe sie etwas Auffallendes an ihnen gefunden. Dennoch fuhr sie fort, mit mir zu sprechen. Sie fragte mich, wo der Gro&#223;f&#252;rst w&#228;re, weil sie n&#228;mlich genau wu&#223;te, da&#223; er ausgegangen war, denn weder er noch ich wagten es, w&#228;hrend ihrer Regierung die Stadt oder nur das Haus ohne ihre Erlaubnis zu verlassen. Darauf wandte sie sich abwechselnd an mich und an Madame Wladislawa, sprach von gleichg&#252;ltigen Dingen und entfernte sich nach einer kleinen halben Stunde. Noch im Hinausgehen sagte sie mir, da&#223; sie mich wegen meines Zustandes davon enthebe, am 21. und 25. April &#246;ffentlich zu erscheinen. Es &#252;berraschte mich, da&#223; Madame Tschoglokoff mir nicht gefolgt war, und ich fragte daher, als die Kaiserin fort war, Madame Wladislawa, was aus ihr geworden w&#228;re. Diese teilte mir mit, da&#223; sie sich auf die Treppe gesetzt und geweint habe. Nach der R&#252;ckkehr des Gro&#223;f&#252;rsten erz&#228;hlte ich Sergius Soltikoff, wie es mir w&#228;hrend seines Spazierrittes ergangen sei, wie Tschoglokoff mich h&#228;tte rufen lassen, dann von meiner Aufregung w&#228;hrend der Unterhaltung zwischen ihm und seiner Frau und von dem Besuche der Kaiserin. — »Wenn sich die Sache so verh&#228;lt, «erwiderte er,»so glaube ich, da&#223; die Kaiserin nur gekommen ist, um zu sehen, womit Sie sich w&#228;hrend der Abwesenheit Ihres Gemahls besch&#228;ftigen. Damit sie aber sieht, da&#223; Sie ganz allein in Ihren Gem&#228;chern und bei Tschoglokoff waren, werde ich mit allen meinen Kameraden, &#252;ber und &#252;ber beschmutzt, wie wir sind, zu Iwan Schuwaloff gehen. «Und in der Tat begab er sich, nachdem der Gro&#223;f&#252;rst sich zur&#252;ckgezogen hatte, mit allen, die an dem Spazierritt teilgenommen, zu Iwan Schuwaloff, der im kaiserlichen Palais wohnte. Als sie zu ihm kamen, erkundigte er sich nach den Details ihres Spazierritts, und Sergius Soltikoff sagte mir nachher, aus seinen Fragen sei hervorgegangen, da&#223; er sich nicht get&#228;uscht.</p>
     <p>Seit diesem Tage nahm die Krankheit Tschoglokoffs eine mehr und mehr bedenkliche Wendung. Am 21. April, meinem Geburtstag, erkl&#228;rten ihn die Aerzte f&#252;r verloren. Man setzte sofort die Kaiserin davon in Kenntnis, und sie befahl, wie sie in &#228;hnlichen F&#228;llen zu tun pflegte, den Kranken in sein eigenes Haus zu schaffen, damit er nicht im Schlosse st&#252;rbe, weil sie sich vor Toten f&#252;rchtete. Als ich von dem Zustande, in welchem Tschoglokoff sich befand, h&#246;rte, bedauerte ich ihn sehr, denn gerade zu jener Zeit war es uns endlich nach vieler M&#252;he und Arbeit gelungen, ihn nicht nur weniger schlecht und b&#246;swillig zu machen, sondern auch mit ihm umzugehen und selbst etwas bei ihm auszurichten, weil man seinen Charakter schlie&#223;lich kennen gelernt hatte, was seine Frau betraf, so liebte sie mich damals aufrichtig; aus einem strengen, b&#246;sen Argus war eine treue und ergebene Freundin geworden. Tschoglokoff lebte in seinem Hause noch bis zum 25. April, dem Kr&#246;nungstag der Kaiserin, an welchem er nachmittags verschied. Da ich fast jeden Augenblick nach ihm fragen lie&#223;, teilte man mir die Nachricht von seinem Tode sofort mit, wor&#252;ber ich wahrhaft traurig war und lange weinte, w&#228;hrend der letzten Lebenstage ihres Gatten war auch Madame Tschoglokoff ans Bett gefesselt gewesen, und so lag er in dem einen, sie in dem andern Fl&#252;gel des Hauses krank darnieder. Sergius Soltikoff und Leon Narischkin befanden sich gerade in dem Zimmer Madame Tschoglokoffs, als ihr Gemahl starb. Da die Fenster offen standen, flog ein Vogel herein und setzte sich auf den Rand der T&#252;rfassung dem Bette gegen&#252;ber, worin Madame Tschoglokoff lag. Als sie den Vogel bemerkte, rief sie:»Ich glaube, mein Mann hat soeben seinen Geist aufgegeben; lassen Sie fragen, was daran Wahres ist!«Und in der Tat brachte man ihr die Botschaft, da&#223; er soeben gestorben sei. Hierauf bemerkte sie, dieser Vogel sei die Seele ihres Gatten gewesen, und als man ihr beweisen wollte, da&#223; es ein ganz gew&#246;hnlicher Vogel sei, der sich nur verirrt h&#228;tte, war er nicht mehr da. Man versicherte ihr, er sei fortgeflogen, aber da niemand ihn fliegen gesehen hatte, blieb sie &#252;berzeugt, es sei die Seele ihres Gemahls gewesen, die sie aufgesucht habe.</p>
     <p>Nach der Bestattung Tschoglokoffs wollte seine Frau mich besuchen. Als aber die Kaiserin sie &#252;ber die Jausabr&#252;cke kommen sah, schickte sie ihr einen Boten entgegen, der ihr meldete, da&#223; sie ihres Dienstes bei mir enthoben sei und in ihre Wohnung zur&#252;ckkehren m&#246;ge. Es mi&#223;fiel Ihrer Majest&#228;t, da&#223; sie als Witwe so bald ausging. Denselben Tag ernannte sie Alexander Iwanowitsch Schuwaloff zu dem Posten des verstorbenen Tschoglokoff beim Gro&#223;f&#252;rsten. Dieser Schuwaloff war, allerdings nicht an sich selbst, sondern durch die Stellung, welche er einnahm, der Schrecken des Hofes, der Stadt und des ganzen Reiches. Er war Pr&#228;sident des Tribunals der Staatsinquisition, welche damals die geheime Polizei genannt wurde. Seine amtliche T&#228;tigkeit hatte ihm, wie man sagte, eine Art konvulsivischer Zuckungen zugezogen, die, so oft er Freude, Zorn, Furcht oder Unruhe empfand, die ganze rechte Seite seines Gesichtes vom Auge bis zum Kinn verzerrten. Es war daher sehr zu verwundern, wie man diesen Mann mit einer so abschreckenden Fratze hatte w&#228;hlen k&#246;nnen, fortw&#228;hrend in der Gesellschaft einer jungen Frau zu sein, die guter Hoffnung war. H&#228;tte ich ein mit dieser ungl&#252;cklichen Gewohnheit behaftetes Kind zur Welt gebracht, so w&#252;rde die Kaiserin sicherlich sehr &#228;rgerlich gewesen sein. Und doch h&#228;tte nichts leichter geschehen k&#246;nnen als das, da ich ihn fortw&#228;hrend sah, aber niemals gern, vielmehr meist mit einem Gef&#252;hl unwillk&#252;rlicher Abneigung wegen seiner Pers&#246;nlichkeit, seiner Verwandten und seines Amtes, von welch letzterem man sehr bezweifelte, ob der gesellschaftliche Zustand dadurch gebessert werde. Allein dies sollte nur der Anfang der sch&#246;nen Zeit sein, die man uns, besonders aber mir, bereitete.</p>
     <p>Tags darauf meldete man mir, da&#223; mir die Kaiserin wieder die Gr&#228;fin Rumianzoff beigeben werde. Da ich wu&#223;te, da&#223; sie die verschworene Feindin Sergius Soltikoffs war, da&#223; sie ferner die F&#252;rstin Gagarin ebenso wenig liebte, als ihn, und einst meiner Mutter bei der Kaiserin gro&#223;es Unrecht getan hatte, verlor ich f&#252;r einen Augenblick all meinen Mut, als ich dies h&#246;rte. Ich weinte bitterlich und sagte dem Grafen Alexander Schuwaloff, wenn man mir die Gr&#228;fin Rumianzoff gebe, k&#246;nnte ich darin nur ein gro&#223;es Ungl&#252;ck f&#252;r mich erblicken, denn diese Frau habe fr&#252;her meiner Mutter durch Anschw&#228;rzungen bei der Kaiserin geschadet und werde es nun genau so mit mir machen. Als sie bei uns gewesen sei, habe man sie gef&#252;rchtet wie die Pest, und wenn er kein Mittel f&#228;nde, diese Verf&#252;gung abzuwenden, w&#252;rden viele Personen dadurch ins Ungl&#252;ck gest&#252;rzt werden. Er versprach, sich darum zu bem&#252;hen und suchte mich zu beruhigen. Da er besonders meinen damaligen Zustand bef&#252;rchtete, begab er sich auch sofort zur Kaiserin, und als er zur&#252;ckkam, dr&#252;ckte er die Hoffnung aus, da&#223; sie mir die Gr&#228;fin Rumianzoff wahrscheinlich nicht beigeben werde, wirklich h&#246;rte ich nichts mehr davon, und man besch&#228;ftigte sich ausschlie&#223;lich mit der Abreise nach Petersburg. Es wurde bestimmt, da&#223; wir neunundzwanzig Tage unterwegs sein sollten, also jeden Tag nicht mehr, als eine Poststation zur&#252;cklegen durften. Ich kam bald um vor Angst, man werde Sergius Soltikoff und Leon Narischkin in Moskau zur&#252;cklassen, allein man hatte, ich wei&#223; nicht aus welchem Grunde, die Gnade, sie mit auf die Liste unseres Gefolges zu setzen.</p>
     <p>Am 10. oder 11. verlie&#223;en wir endlich den Moskauer Palast. Ich fuhr in einem Wagen mit der Gemahlin des Grafen Alexander Schuwaloff, der langweiligsten Frau, die man sich denken kann, ferner mit Madame Wladislawa und der Hebamme, die man sich nicht ersparen zu k&#246;nnen glaubte, weil ich guter Hoffnung war. Ich langweilte mich zum Sterben, und weinte best&#228;ndig. Endlich pa&#223;te die F&#252;rstin Gagarin einen g&#252;nstigen Augenblick ab, wo sie sich mir n&#228;hern konnte, um mir zu sagen, da&#223; sie sich bem&#252;he, Madame Wladislawa g&#252;nstig f&#252;r mich zu stimmen, weil sie und alle andern f&#252;rchteten, die Hypochondrie, in welche mein Zustand mich versetzte, k&#246;nnte mir und dem Kinde unter meinem Herzen schaden. Was Sergius Soltikoff angehe, so wage er sich mir weder von nah noch von fern zu n&#228;hern wegen der Aufsicht und fortw&#228;hrenden Gegenwart des Schuwaloffschen Ehepaares. Sie pers&#246;nlich liebte die Gr&#228;fin Schuwaloff nicht, weil deren mit Golowkin, einem Vetter der F&#252;rstin Gagarin, verm&#228;hlte Tochter sich gegen die Eltern ihres Gemahls sehr wenig zuvorkommend benahm. Es gelang ihr denn auch wirklich, bei Madame Wladislawa Geh&#246;r zu finden, die sich endlich hinsichtlich meines Zustandes und des dr&#252;ckenden Zwangs, aus dem eben jene Melancholie entsprang, deren ich nicht mehr Herr werden konnte, bewegen lie&#223;. Es handelte sich &#252;brigens um ein Geringes; n&#228;mlich um nichts weiter, als um eine kurze Unterhaltung mit Sergius Soltikoff. Endlich wurde mir dieselbe gew&#228;hrt.</p>
     <p>So kamen wir nach neunundzwanzig langweiligen Reisetagen in Petersburg im Sommerpalast an, wo der Gro&#223;f&#252;rst sofort wieder seine Konzerte einf&#252;hrte. Dies gew&#228;hrte mir indes bisweilen die M&#246;glichkeit eines Zusammenseins mit Soltikoff. Allein meine Melancholie hatte einen so hohen Grad erreicht, da&#223; ich bei der geringsten Veranlassung in Tr&#228;nen ausbrach. Tausend Bef&#252;rchtungen erf&#252;llten meine Seele; kurz, ich konnte mich nicht von dem Gedanken befreien, da&#223; alles auf die Entfernung Sergius Soltikoffs hinziele.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>F&#252;nfzehntes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Geburt meines Sohnes Paul. — Man entfernt mein Kind sofort nach der Geburt von mir. — R&#252;cksichtslose Behandlung einer W&#246;chnerin. — Von aller Welt verlassen! — Die blaue Atlasmantille der Kaiserin. — Kurioser Hund unter dem Kopfkissen Elisabeths. — Der Gro&#223;f&#252;rst macht der Gr&#228;fin Woronzow den Hof. — Taufe meines Sohnes. — Das Wochengeschenk der Kaiserin. — Mein Gemahl ist neidisch darauf. — Tauffestlichkeiten. — Verdru&#223; des Gro&#223;f&#252;rsten. — Ich sehe meinen Sohn zum ersten Male. — Erste Huldigungen und erster Ausgang. — Fieberanf&#228;lle.</emphasis></p>
     <p>Wir begaben uns nach Peterhof. Ich ging dort viel spazieren, aber mein Kummer verlie&#223; mich nicht. Im Herbst kehrten wir in die Stadt zur&#252;ck. Wie ein t&#246;dlicher Schlag traf es mich, als ich erfuhr, da&#223; man f&#252;r meine Niederkunft Zimmer einrichtete, welche an die Gem&#228;cher der Kaiserin stie&#223;en und ihr geh&#246;rten. Alexander Schuwaloff war beauftragt, mir dieselben zu zeigen. Ich fand zwei Zimmer wie alle andern im Sommerpalast, d&#252;ster und nur mit einem Ausgang versehen, schlecht m&#246;bliert in rotem Damast und jeder Bequemlichkeit bar. Da&#223; ich hier einsam, ohne alle Gesellschaft und sehr ungl&#252;cklich sein werde, sah ich im voraus, und &#228;u&#223;erte dies auch gegen Sergius Soltikoff, sowie gegen die F&#252;rstin Gagarin, die sich gegenseitig zwar nicht eben geneigt waren, aber sich aus Freundschaft f&#252;r mich vereinigten. Sie waren beide derselben Ansicht wie ich, konnten indes nichts daran &#228;ndern. Diese, von den Gem&#228;chern des Gro&#223;f&#252;rsten sehr entfernten Zimmer sollte ich am Mittwoch beziehen. Am Dienstag abend jedoch ging ich in meinem Schlafzimmer zu Bett und wachte in der Nacht mit heftigen Schmerzen auf, so da&#223; ich Madame Wladislawa weckte. Sie lie&#223; sofort die Hebamme holen, welche erkl&#228;rte, da&#223; die Zeit meiner Niederkunft da sei. Darauf weckte man den Gro&#223;f&#252;rsten, der in seinem Zimmer schlief, und den Grafen Alexander Schuwaloff.</p>
     <p>Der letztere schickte sogleich nach der Kaiserin, die etwa um zwei Uhr morgens eintrat. Aber erst gegen Mittag des folgenden Tages, am 20. September, wurde ich von einem Sohne entbunden. Nachdem das Kind bekleidet war, lie&#223; die Kaiserin ihren Beichtvater rufen, der ihm den Namen Paul gab. Hierauf befahl sie der Hebamme, das Kind zu nehmen und ihr zu folgen. Mich lie&#223; man indes auf meinem Schmerzenslager liegen, das einer T&#252;r gegen&#252;ber stand, durch welche das helle Tageslicht hereinfiel; hinter mir waren zwei m&#228;chtige Fenster, welche schlecht schlossen, und zur Rechten und Linken zwei T&#252;ren, von denen die eine in mein Ankleidezimmer, die andere in das von Madame Wladislawa bewohnte f&#252;hrte.</p>
     <p>Nachdem die Kaiserin sich entfernt, gingen auch der Gro&#223;f&#252;rst, sowie Herr und Frau Schuwaloff, und bis drei Uhr sah ich keinen Menschen wieder. Ich hatte stark geschwitzt und bat Madame Wladislawa, mir neue W&#228;sche anzuziehen und mich ins Bett zu schaffen, denn ich lag auf einer Art Entbindungstisch; allein sie erkl&#228;rte, sie wage es nicht, schickte indes mehrere Male nach der Hebamme, doch diese kam nicht. Ich verlangte zu trinken, erhielt aber immer die n&#228;mliche Antwort. Nach drei Stunden endlich kam die Gr&#228;fin Schuwaloff in gro&#223;er Toilette zur&#252;ck. Als sie mich noch auf derselben Stelle liegen sah, war sie au&#223;er sich und rief, man wolle mich wohl auf diese Weise t&#246;ten. Seit meiner Niederkunft in Tr&#228;nen gebadet, verlassen, auf einem schlechten, unbequemen Lager, nach heftigen, schmerzhaften Geburtswehen, zwischen T&#252;ren und Fenstern, die schlecht schlossen, ohne da&#223; jemand es wagte, mich in mein zwei Schritte entferntes Bett zu tragen, und ohne da&#223; ich selbst die Kraft hatte, mich hinzuschleppen, waren die Worte der Gr&#228;fin ein s&#252;&#223;er Trost f&#252;r mich. Madame Schuwaloff entfernte sich sogleich, wahrscheinlich um die Hebamme zu holen, denn diese kam nach einer halben Stunde und sagte, die Kaiserin sei so um das Kind besorgt gewesen, da&#223; sie sich keinen Augenblick habe entfernen d&#252;rfen. An mich dachte man nicht. Eine solche Verge&#223;lichkeit, oder besser Gleichg&#252;ltigkeit, war allerdings nicht sehr schmeichelhaft f&#252;r mich. Ich verschmachtete vor Durst. Endlich brachte man mich in mein Bett, dann sah ich den ganzen Tag keine lebende Seele mehr, ebensowenig erkundigte man sich nach meinem Befinden. Der Gro&#223;f&#252;rst trank mit seinen Genossen, und die Kaiserin war mit dem Kinde besch&#228;ftigt.</p>
     <p>In der Stadt sowie im ganzen Reiche herrschte die gr&#246;&#223;te Freude &#252;ber das gl&#252;ckliche Ereignis. Am n&#228;chsten Tage begann ich unertr&#228;gliche rheumatische Schmerzen zu empfinden, die an meinem linken Bein hinunterzogen. Ich wurde dadurch am Schlafen gehindert und bekam obendrein heftiges Fieber. Trotzdem aber bek&#252;mmerte man sich nicht mehr um mich, als vorher. Ich sah niemand, niemand fragte nach mir. Der Gro&#223;f&#252;rst kam wohl einen Augenblick in mein Zimmer, ging aber gleich wieder fort mit der Ausrede, er habe keine Zeit, l&#228;nger zu bleiben. Ich tat den ganzen Tag nichts als weinen und jammern. Nur Madame Wladislawa war bei mir und bedauerte mich, konnte mir aber nicht helfen. Dazu liebte ich weder bedauert zu werden, noch mich zu beklagen. Ich hatte einen zu stolzen Charakter; und schon der Gedanke, ungl&#252;cklich zu sein, war mir unertr&#228;glich; denn bis dahin hatte ich getan, was ich konnte, um es nicht zu scheinen. Ich h&#228;tte Graf Alexander Schuwaloff und seine Gemahlin zu mir bitten k&#246;nnen, wenn ich gewollt, allein beide waren so einf&#228;ltig und langweilig, da&#223; ich mich immer freute, wenn ich sie los war.</p>
     <p>Am dritten Tage lie&#223; die Kaiserin Madame Wladislawa fragen, ob eine Mantille aus blauem Atlas, welche Ihre Majest&#228;t am Tage meiner Niederkunft umgehabt hatte, weil es in meinem Zimmer sehr kalt war, nicht bei mir liegen geblieben w&#228;re. Madame Wladislawa suchte diese Mantille &#252;berall und fand sie endlich in einem Winkel meines Toilettezimmers, wo man sie nicht bemerkt hatte, weil man seit meiner Niederkunft dies Zimmer nur selten betrat. Sie schickte das Kleidungsst&#252;ck sofort zur Kaiserin. Wie wir sp&#228;ter erfuhren, hatte dieser Umhang zu einem eigent&#252;mlichen Vorfall Veranlassung gegeben. Die Kaiserin, die keine bestimmte Zeit festsetzte, wann sie zu Bett ging, wann sie aufstand, dinierte, soupierte, oder Toilette machte, legte sich eines Nachmittags w&#228;hrend der drei erw&#228;hnten Tage auf ein Sofa, auf welches sie eine Matratze und Kissen hatte breiten lassen. Nachdem sie eine Weile geruht, fing sie an zu fr&#246;steln und verlangte die blaue Mantille. Da diese in meinem Zimmer liegen geblieben war, suchte man sie &#252;berall, ohne sie zu finden, bis die Kaiserin schlie&#223;lich befahl, unter ihrem Kopfkissen nachzusehen, weil sie annahm, sie l&#228;ge darunter. Die Schwester Madame Kruses, jene Lieblingskammerfrau der Kaiserin, suchte darauf unter dem Kopfkissen Ihrer Majest&#228;t, zog indes schnell ihre Hand zur&#252;ck, indem sie sagte, die Mantille sei nicht dort, aber ein Paket Haare oder etwas Aehnliches liege darunter. Die Kaiserin erhob sich sofort und befahl, die Matratze samt den Kissen wegzunehmen. Nicht ohne Erstaunen erblickte man nun ein Paket, in welchem sich verschiedene Wurzeln, die mit einer Unmenge von Haaren umwickelt waren, befanden. Sofort erkl&#228;rten die Frauen der Kaiserin und auch diese selbst, es m&#252;sse unzweifelhaft Hexerei sein, und alle ergingen sich in Vermutungen, wer wohl die Verwegenheit gehabt haben k&#246;nne, das Paket unter das Kopfkissen Ihrer Majest&#228;t zu legen. Bald hatte man eine der Frauen, die Ihre kaiserliche Majest&#228;t am meisten bevorzugte, in Verdacht. Dieselbe war bekannt unter dem Namen Anna Dimitrewna Dumaschewa. Vor nicht langer Zeit war sie Witwe geworden und hatte sich zum zweiten Male mit einem Kammerdiener der Kaiserin verheiratet. Den beiden Schuwaloffs stand diese Frau wegen ihres Einflusses und des Vertrauens, das ihr die Kaiserin entgegenbrachte, im Wege, so da&#223; sie ihnen sehr wohl einen Streich spielen konnte, durch den der Einflu&#223; der Schuwaloffs gelitten haben w&#252;rde. Da es den Schuwaloffs nicht an Anh&#228;ngern fehlte, fingen auch diese an, die Sache als ein Verbrechen aufzufassen, wozu, nebenbei gesagt, die Kaiserin selbst sehr geneigt war, weil sie an Zauberei und Hexerei glaubte. Demzufolge befahl sie dem Grafen Alexander Schuwaloff, die Frau, sowie ihren Mann und ihre beiden S&#246;hne, von denen der eine ein Gardeoffizier, der andere Kammerpage der Kaiserin war, verhaften zu lassen. Zwei Tage nach seiner Verhaftung verlangte der Mann ein Rasiermesser, um sich zu rasieren, und schnitt sich den Hals ab. Was die Frau und die S&#246;hne betraf, so waren sie lange Zeit im Gef&#228;ngnis, und die erstere gestand ein, da&#223; sie, um die Gunst der Kaiserin zu bewahren, Zaubermittel angewandt und am Gr&#252;ndonnerstag ein paar K&#246;rner gebrannten Salzes in ein Glas Ungarwein gesch&#252;ttet habe, das sie dann der Kaiserin pr&#228;sentierte. Die Sache endigte damit, da&#223; Mutter und S&#246;hne aus Moskau verbannt wurden. Sp&#228;ter verbreitete sich ein Ger&#252;cht, demzufolge eine Ohnmacht, welche die Kaiserin kurz vor meiner Entbindung gehabt, durch das ihr von jener Frau gereichte Getr&#228;nk hervorgerufen worden sei. In Wirklichkeit aber hatte sie ihr am Gr&#252;ndonnerstag nicht mehr als zwei bis drei K&#246;rner Salz ins Glas gesch&#252;ttet, die ihr sicherlich nicht schaden konnten. Das einzig Tadelnswerte dabei war die Verwegenheit der Frau und ihr Aberglaube.</p>
     <p>Endlich schlug mir der Gro&#223;f&#252;rst vor, da er sich abends ohne meine Ehrendamen, denen er den Hof in der auff&#228;lligsten Weise machte, langweilte, die Abende in meinem Zimmer zu verbringen. Er bem&#252;hte sich gerade damals um die H&#228;&#223;lichste von allen, die Gr&#228;fin Elisabeth Woronzow.</p>
     <p>Am sechsten Tage fand die Taufe meines Sohnes statt. Es h&#228;tte wenig gefehlt, da&#223; er an Mundf&#228;ule gestorben w&#228;re. Ich selbst konnte nur heimlich Nachricht &#252;ber ihn erhalten, denn nach seinem Befinden zu fragen, w&#252;rde f&#252;r Zweifel an der Sorgfalt der Kaiserin gehalten und sehr schlecht aufgenommen worden sein. Zudem hatte sie ihn in ihr eigenes Zimmer bringen lassen, und sowie er zu schreien anfing, eilte sie selbst zu ihm. Aus &#252;bergro&#223;er Sorgfalt brachte man ihn dem Ersticken nahe. Er lag in einem sehr hei&#223;en Zimmer, ganz in Flanell eingewickelt, in einer mit schwarzem Fuchspelz gef&#252;tterten Wiege und war mit einer Atlassteppdecke zugedeckt, &#252;ber welcher eine rosa Samtdecke lag, die ebenfalls mit schwarzem Fuchspelz gef&#252;ttert war. Ich selbst sah ihn sp&#228;ter wiederholt in seiner Wiege, in Schwei&#223; gebadet. Als er gr&#246;&#223;er wurde, zog ihm daher der geringste Luftzug sofort eine Erk&#228;ltung und Krankheit zu. Au&#223;erdem war er von einer gro&#223;en Zahl alter Frauen umgeben, die, aus mi&#223;verstandener F&#252;rsorge und Mangel an gesundem Menschenverstand, ihm viel mehr physische und moralische Leiden zuf&#252;gten, als da&#223; sie ihm von Nutzen waren.</p>
     <p>Am Tauftage kam die Kaiserin nach der Feierlichkeit in mein Zimmer und &#252;berreichte mir eigenh&#228;ndig auf einem goldenen Teller einen Befehl an ihr Kabinett, mir 100 000 Rubel auszuzahlen. Daneben lag ein Schmuckk&#228;stchen, welches ich nicht fr&#252;her &#246;ffnete, als bis sie sich entfernt hatte. Das Geld kam mir sehr gelegen, denn ich besa&#223; momentan keinen Pfennig und war mit Schulden &#252;berlastet. Was den Schmuckkasten betraf, so machte sein Inhalt nicht den geringsten Eindruck auf mich. Er enthielt ein kl&#228;gliches kleines Halsband samt goldenen Ohrgeh&#228;ngen und zwei erb&#228;rmlichen Ringen, die ich mich gesch&#228;mt haben w&#252;rde, meinen Kammerfrauen zu schenken. In dem ganzen Schmuck war nicht ein Stein, der mehr als hundert Rubel wert gewesen w&#228;re, ebenso wenig zeichnete er sich durch Arbeit oder Geschmack aus. Ich schwieg indes und lie&#223; das kaiserliche Schmuckk&#228;stchen verschlie&#223;en. Offenbar f&#252;hlte man die wahrhafte Sch&#228;bigkeit des Geschenkes selber, denn bald danach kam Graf Alexander Schuwaloff zu mir mit dem Befehle, sich zu erkundigen, wie mir der Schmuck gefalle. Ich erwiderte, alles, was ich aus den H&#228;nden Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t empfange, betrachte ich gewohnheitsgem&#228;&#223; als unsch&#228;tzbar f&#252;r mich. Er entfernte sich l&#228;chelnd mit diesem Kompliment. Sp&#228;ter kam er auf diesen Gegenstand wieder einmal zu sprechen, da er sah, da&#223; ich mein sch&#246;nes Halsband und besonders die sch&#228;bigen Ohrringe niemals trug, und forderte mich auf, es doch manchmal anzulegen. Darauf antwortete ich ihm, ich sei gew&#246;hnt, an den Festen der Kaiserin nur das Sch&#246;nste zu tragen, was ich besitze, und dies Kollier nebst den Ohrgeh&#228;ngen k&#246;nnte ich unm&#246;glich dazu rechnen.</p>
     <p>Vier oder f&#252;nf Tage nachdem mir das von der Kaiserin geschenkte Geld ausgezahlt worden war, lie&#223; mich ihr Kabinettssekret&#228;r, der Baron Tscherkassoff, bitten, diese Summe um des Himmels willen dem Kabinette der Kaiserin wieder zu leihen, da sie Geld fordere, aber kein Pfennig da sei. Ich schickte ihm also das Geld zur&#252;ck, und er gab es mir im Januar wieder. Die Ursache dazu war folgende. Als der Gro&#223;f&#252;rst von dem Geschenke h&#246;rte, welches die Kaiserin mir gemacht, geriet er vor Wut fast au&#223;er sich, weil sie ihm nichts gegeben hatte, und &#228;u&#223;erte sich dar&#252;ber mit gro&#223;er R&#252;cksichtslosigkeit gegen den Grafen Alexander Schuwaloff. Dieser sagte es der Kaiserin wieder, worauf sie ihrem Neffen sofort eine der meinigen gleiche Summe schickte.</p>
     <p>Nach der Taufe meines Sohnes fanden Festlichkeiten, B&#228;lle, Illuminationen, Feuerwerke bei Hofe statt, w&#228;hrend ich noch immer krank und von Langeweile gequ&#228;lt an mein Bett gefesselt war. Endlich w&#228;hlte man den siebzehnten Tag nach meiner Entbindung, um mir zwei sehr unangenehme Nachrichten auf einmal mitzuteilen: erstens, da&#223; Sergius Soltikoff beauftragt worden sei, die Kunde von der Geburt meines Sohnes nach Schweden zu bringen; zweitens, da&#223; die Hochzeit der F&#252;rstin Gagarin auf n&#228;chste Woche festgesetzt war — das hei&#223;t auf gut Deutsch, da&#223; ich f&#252;r immer von den beiden Menschen getrennt werden sollte, die ich von meiner ganzen Umgebung am meisten liebte. Mehr als je vergrub ich mich in meine Kissen und gr&#228;mte mich. Um mein Bett nicht verlassen zu m&#252;ssen, sch&#252;tzte ich eine Verschlimmerung der Schmerzen im Bein vor, wodurch ich gehindert werde, mich zu erheben. Allein in Wahrheit wollte und konnte ich niemand sehen, weil ich uns&#228;glich traurig war.</p>
     <p>Inzwischen hatte auch der Gro&#223;f&#252;rst einen gro&#223;en Verdru&#223; gehabt. Graf Alexander Schuwaloff teilte ihm n&#228;mlich mit, da&#223; ihm ein fr&#252;herer J&#228;ger des Gro&#223;f&#252;rsten, namens Bastian — derselbe, dem die Kaiserin vor mehreren Jahren befahl, mein fr&#252;heres Kammerm&#228;dchen, Fr&#228;ulein Schenk, zu heiraten — gemeldet habe, er h&#228;tte von irgend jemand geh&#246;rt, Bresson wolle dem Gro&#223;f&#252;rsten ich wei&#223; nicht was zu trinken geben. Nun aber war dieser Bastian ein Bruder Liederlich und Trunkenbold, der zuweilen mit Seiner kaiserlichen Hoheit zechte. Da er sich mit Bresson, den er beim Gro&#223;f&#252;rsten f&#252;r bevorzugter hielt als sich selbst, entzweit hatte, gedachte er demselben einen Streich zu spielen. Der Gro&#223;f&#252;rst indes war beiden sehr gewogen. Schlie&#223;lich wurde Bastian auf die Festung geschickt, und auch Bresson erwartete dieselbe Strafe, kam jedoch mit der Angst davon. Sp&#228;ter wurde der J&#228;ger des Landes verwiesen und samt seiner Frau nach Holstein geschickt, w&#228;hrend Bresson seine Stelle behielt, weil er jedermann als Spion diente.</p>
     <p>Nach einigem Aufschub, der daher r&#252;hrte, da&#223; die Kaiserin weder oft noch gern unterschrieb, reiste Sergius Soltikoff ab, und die F&#252;rstin Gagarin verm&#228;hlte sich zur festgesetzten Zeit.</p>
     <p>Nachdem die vierzig Tage meines Wochenbetts vor&#252;ber waren, kam die Kaiserin zu meiner Einsegnung zum zweiten Male nach meiner Niederkunft in mein Zimmer. Um sie zu empfangen, hatte ich das Bett verlassen, aber sie fand mich so matt und abgemagert, da&#223; sie mich, w&#228;hrend ihr Beichtvater die Gebete las, sitzen lie&#223;. Auch meinen Sohn hatte man in mein Zimmer gebracht. Es war das erstemal seit seiner Geburt, da&#223; ich ihn sah. Ich fand ihn sehr sch&#246;n, und sein Anblick heiterte mich ein wenig auf. Allein unmittelbar nach Beendigung der Gebete lie&#223; ihn die Kaiserin wieder forttragen und entfernte sich ebenfalls. Ihre Majest&#228;t bestimmte den 1. November als den Tag, an welchem ich nach den sechs Wochen die &#252;blichen Gl&#252;ckw&#252;nsche empfangen sollte. Zu diesem Zwecke m&#246;blierte man das Zimmer neben dem meinigen kostbar aus; ich ruhte auf einem Lager von silbergesticktem rosa Samt und jedermann k&#252;&#223;te mir die Hand. Auch die Kaiserin fand sich ein und begab sich darauf in den Winterpalast, wohin wir Befehl hatten, ihr in zwei bis drei Tagen zu folgen. Man r&#228;umte uns hier die Gem&#228;cher ein, welche meine Mutter bewohnt hatte, und die eigentlich einen Teil des Hauses Naguschiski sowie des Hauses Ragusinski ausmachten. Die andere H&#228;lfte des letzteren wurde von dem Ministerium der ausw&#228;rtigen Angelegenheiten eingenommen. Der Winterpalast, an der Seite des gro&#223;en Platzes, war damals gerade im Bau begriffen.</p>
     <p>Ich zog aus dem Sommerpalast in die Winterwohnung mit dem festen Entschlu&#223;, mein Zimmer nicht fr&#252;her zu verlassen, als bis ich mich kr&#228;ftig genug f&#252;hlte, meine Hypochondrie zu &#252;berwinden. Ich las damals die Geschichte Deutschlands, sowie die allgemeine Geschichte von Voltaire, und im Winter darauf las ich so viele russische B&#252;cher, als ich mir nur verschaffen konnte; unter andern zwei sehr starke B&#228;nde einer russischen Uebersetzung von Baronius. Darauf verfiel ich auf Montesquieus» Geist der Gesetze«, dann auf die Annalen des Tacitus, die eine eigenartige Revolution in meinem Kopfe hervorriefen, wozu vielleicht meine mi&#223;vergn&#252;gte Stimmung in dieser Zeit nicht wenig beitrug. Ich fing an, die Dinge schw&#228;rzer zu sehen und tiefere, den verschiedenen Interessen entsprechendere Ursachen in dem zu suchen, was vor meinen Augen vorging. Und dennoch nahm ich meine Kr&#228;fte zusammen, um zu Weihnachten auszugehen. Ich war sogar beim Gottesdienst zugegen, aber schon in der Kirche &#252;berfiel mich ein so heftiger Sch&#252;ttelfrost, mein ganzer K&#246;rper schmerzte so, da&#223; ich mich sofort, als ich wieder in meinem Zimmer angelangt war, ins Bett legen mu&#223;te. Letzteres war allerdings weiter nichts als eine Chaiselongue, die ich vor eine Tapetent&#252;r gestellt hatte, durch welche, wie es mir schien, feine Zugluft wehte, weil au&#223;er einem doppelten T&#252;rvorhang noch ein gro&#223;er Wandschirm davor stand. Trotzdem aber glaube ich, da&#223; diese T&#252;r die Ursache aller Leiden gewesen ist, die mich in jenem Winter aufs Krankenlager warfen. Am Tage nach Weihnachten war meine Fieberhitze so gro&#223;, da&#223; ich zu phantasieren anfing. Wenn ich die Augen schlo&#223;, sah ich nichts als verschwommene Bilder von den Platten des Ofens, der am Fu&#223;ende meiner Chaiselongue stand, da das Zimmer eng und klein war. Mein Schlafzimmer benutzte ich nie, weil es sehr kalt war, denn die Fenster auf beiden Seiten waren nach Norden und Osten der Newa zu gelegen. Ein anderer Grund, der mich von der Benutzung meines Schlafgemaches fernhielt, war die N&#228;he der Zimmer des Gro&#223;f&#252;rsten, wo am Tage und w&#228;hrend des gr&#246;&#223;ten Teiles der Nacht fortw&#228;hrend ein L&#228;rmen wie in einer Wachtstube stattfand. Au&#223;erdem drang ein unangenehmer Tabaksgeruch und Qualm herein, da der Gro&#223;f&#252;rst und seine Umgebung viel rauchten. So hielt ich mich denn den ganzen Winter hindurch in dem &#228;rmlichen, kleinen, schmalen Zimmer auf, das drei T&#252;ren, zwei Fenster und einen Fensterpfeiler besa&#223; und kaum sieben bis acht Arschinen (russische Ellen) lang und vier breit war.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Sechzehntes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>R&#252;ckkehr Soltikoffs. — Ich erwarte ihn vergebens bei mir. — Meine Vorw&#252;rfe und seine Ausreden. — Ich lasse verschiedene Personen meine Verachtung f&#252;hlen. — Kammerherr Brockdorf und der Makler Braun. — Wortwechsel zwischen mir und dem Gro&#223;f&#252;rsten. — Umzug nach Oranienbaum. — Der Gro&#223;f&#252;rst l&#228;&#223;t ein ganzes Truppendetachement aus Holstein kommen. — Man findet das Ganze sehr l&#228;cherlich. — Prophezeiung. — Sir Williams. — Graf Poniatowski. — Namensfest meines Sohnes. — Sergius Soltikoff verliert in meinen Augen. — Die holsteinschen Truppen reisen ab. — Briefe Leon Narischkins an mich. — Der wirkliche Verfasser dieser Briefe ist Poniatowski. — Angenehmer Aufenthalt im Winterpalast. — Des Gro&#223;f&#252;rsten liebstes Spielzeug. — B&#228;lle und Konzerte beim Gro&#223;f&#252;rsten. — Tollheiten Narischkins. — Heimliche n&#228;chtliche Besuche bei den Narischkins und bei mir.</emphasis></p>
     <p>Das Jahr 1755 begann. Von Weihnachten bis zur Fastenzeit gab es nichts als Feste am Hofe und in der Stadt. Anla&#223; dazu war noch immer die Geburt meines Sohnes. Jedermann beeilte sich, die sch&#246;nsten Gastm&#228;hler, B&#228;lle, Maskeraden, Illuminationen und Feuerwerke um die Wette zu veranstalten. Aber unter dem Vorwand von Krankheit war ich selbst bei keinem dieser Feste dabei.</p>
     <p>Als der Karneval sich seinem Ende n&#228;herte, kam Sergius Soltikoff endlich wieder aus Schweden zur&#252;ck. W&#228;hrend seiner Abwesenheit schickte mir der Gro&#223;kanzler Graf Bestuscheff alle Nachrichten, die er von ihm empfing, sowie die Depeschen des Grafen Panin, der damals russischer Gesandter in Schweden war, durch Madame Wladislawa. Diese bekam sie durch ihren Schwiegersohn, den ersten Schreiber des Gro&#223;kanzlers, zugestellt, und ich meinerseits sandte auf demselben Wege Briefe an Sergius. Auf diese Weise h&#246;rte ich auch, da&#223;, sobald Sergius Soltikoff zur&#252;ckgekommen sein w&#252;rde, man entschlossen war, ihn als russischen Bevollm&#228;chtigten nach Hamburg zu senden, an Stelle des F&#252;rsten Galitzin, den man zur Armee versetzte. Diese Nachricht trug nat&#252;rlich nicht dazu bei, meinen Kummer zu vermindern.</p>
     <p>Als Sergius Soltikoff zur&#252;ckgekehrt war, lie&#223; er mich durch Leon Narischkin bitten, ihm mitzuteilen, ob ich es m&#246;glich machen k&#246;nnte, ihn zu empfangen. Ich sprach mit Madame Wladislawa dar&#252;ber, die denn auch in eine Zusammenkunft willigte. Er sollte erst zu ihr, dann durch ihr Zimmer zu mir kommen. Ich wartete die ganze Nacht bis drei Uhr morgens, aber er kam nicht. W&#228;hrend ich in Todesangst schwebte und mir den Kopf zerbrach, was ihn vom Kommen abgehalten haben k&#246;nnte, erfuhr ich am folgenden Tage, da&#223; er vom Grafen Roman Woronzow in eine Freimaurerloge geschleppt worden war, und er selbst behauptete, er habe sich nicht zur&#252;ckziehen k&#246;nnen, ohne Verdacht zu erregen. Aber ich fragte und forschte Leon Narischkin so lange aus, bis es mir schlie&#223;lich klar wie der Tag ward, da&#223; er blo&#223; aus Mangel an Zuneigung und Aufmerksamkeit f&#252;r mich nicht gekommen war, ohne die geringste R&#252;cksicht auf das, was ich seit langer Zeit allein aus Liebe zu ihm litt.</p>
     <p>Sogar Leon Narischkin, sein Freund, entschuldigte ihn nicht, und ich will es nur gestehen, ich selbst f&#252;hlte mich aufs &#228;u&#223;erste beleidigt. So schrieb ich ihm denn einen Brief, worin ich mich bitter &#252;ber sein Benehmen beklagte. Er antwortete mir und kam. Es war f&#252;r ihn ein leichtes, mich zu bes&#228;nftigen, weil ich nur allzu sehr geneigt war, mich von ihm beruhigen zu lassen. Er redete mir zu, in der Oeffentlichkeit zu erscheinen; ich folgte seinem Rate und war am 10. Februar zum Geburtstage des Gro&#223;f&#252;rsten und Palmsonntag am Hofe zugegen. Ich lie&#223; mir eigens f&#252;r diesen Tag ein hellblaues, goldbesticktes Samtkleid machen. Da ich w&#228;hrend meiner Einsamkeit eine Menge Beobachtungen gemacht hatte, fa&#223;te ich den Entschlu&#223;, diejenigen, die mir so manchen Kummer verursacht, so viel an mir lag, es f&#252;hlen zu lassen, da&#223; man mich nicht ungestraft beleidigt und man meine Zuneigung oder Billigung nicht durch schlechtes Betragen gewinne. Daher vers&#228;umte ich auch keine Gelegenheit, den beiden Schuwaloffs merken zu lassen, wie sehr sie mich zu ihren Gunsten eingenommen hatten, und bezeigte ihnen meine tiefste Verachtung. Ich deckte gegen andere ihre Schlechtigkeit und Dummheit auf, machte sie l&#228;cherlich, wo ich nur konnte, wu&#223;te ihnen immer einige Sarkasmen zu sagen, welche sich blitzschnell in der ganzen Stadt verbreiteten und ihre schadenfrohen Feinde auf ihre Kosten am&#252;sierten. Mit einem Wort, ich r&#228;chte mich an ihnen auf jede nur m&#246;gliche Weise. Waren sie anwesend, so verfehlte ich niemals, diejenigen auszuzeichnen, die sie nicht leiden mochten, und da eine gro&#223;e Anzahl Leute sie ha&#223;ten, hatte ich keinen Mangel an Personen, die f&#252;r meine Zwecke geeignet waren. Besonders bezeigte ich den beiden Grafen Razumowski, die ich sehr gern hatte, mehr Gunst denn je, verdoppelte meine Aufmerksamkeit und H&#246;flichkeit gegen jedermann, mit Ausnahme der Schuwaloffs. Kurz, ich hielt mich aufrecht, ging erhobenen Hauptes, mehr als Anf&#252;hrer einer gro&#223;en Partei, als ein gedem&#252;tigtes und unterdr&#252;cktes Wesen einher. Einen Augenblick wu&#223;ten die Herren Schuwaloff nicht, wie sie sich dazu stellen sollten. Sie hielten Rat und nahmen ihre Zuflucht zu h&#246;fischen Listen und R&#228;nken. Zu jener Zeit erschien in Ru&#223;land ein Herr Brockdorf, ein holsteinscher Edelmann, der fr&#252;her durch die damalige Umgebung des Gro&#223;f&#252;rsten, Brummer und Berkholz, aus Ru&#223;land ausgewiesen worden, weil er als intriganter Mensch von schlechtem Charakter bekannt war. Dieser kam den Schuwaloffs sehr gelegen. Da er vom Gro&#223;f&#252;rsten als Herzog von Holstein einen Kammerherrnschl&#252;ssel erhalten, hatte er Zutritt bei Seiner kaiserlichen Hoheit, die &#252;berhaupt f&#252;r jeden Dummkopf, der aus Holstein kam, g&#252;nstig gestimmt war. Brockdorf wurde bald mit Peter Schuwaloff bekannt, und zwar auf folgende Weise. In dem Gasthause, wo er logierte, machte er die Bekanntschaft eines Menschen, der die Gasth&#228;user Petersburgs nur verlie&#223;, um drei sehr h&#252;bsche deutsche M&#228;dchen namens Reifenstein zu besuchen, von denen die eine vom Grafen Peter Schuwaloff unterhalten wurde. Der Erw&#228;hnte hie&#223; Braun und war eine Art Makler f&#252;r alle m&#246;glichen Dinge. Er brachte auch Brockdorf zu den M&#228;dchen, wo dieser den Grafen Schuwaloff traf. Letzterer erkl&#228;rte in den &#252;berschwenglichsten Ausdr&#252;cken seine Ergebenheit f&#252;r den Gro&#223;f&#252;rsten und beklagte sich selbstverst&#228;ndlich &#252;ber mich. Brockdorf berichtete alles bei der ersten Gelegenheit dem Gro&#223;f&#252;rsten wieder und bearbeitete ihn, er solle, wie er sich ausdr&#252;ckte, seine Frau zur Vernunft bringen. Zu diesem Zwecke kam Seine kaiserliche Hoheit eines Tages nach dem Diner in mein Zimmer und sagte, ich fange wirklich an, ganz unertr&#228;glich stolz zu werden, aber er wolle mich schon zur Vernunft bringen. Als ich ihn fragte, worin denn dieser Stolz bestehe, antwortete er:»Sie halten sich au&#223;erordentlich gerade. «Darauf fragte ich aufs neue, ob man, um ihm zu gefallen, mit gekr&#252;mmtem R&#252;cken, wie die Sklaven des Sultans, gehen m&#252;sse? Hier&#252;ber wurde er b&#246;se und sagte, er werde mich schon zur Vernunft zu bringen wissen. — »Wie?«fragte ich. Da stellte er sich mit dem R&#252;cken gegen die Wand, zog seinen Degen bis zur H&#228;lfte und zeigte ihn mir. Ich fragte ihn, was dies bedeute, ob er sich mit mir schlagen wolle? Aber dann m&#252;sse auch ich einen Degen haben. Er stie&#223; seinen S&#228;bel wieder in die Scheide und sagte, meine Schlechtigkeit &#252;berschreite jegliche Grenze, und als ich ihn fragte, inwiefern? erwiderte er stotternd:»Nun, den Schuwaloffs gegen&#252;ber. «Hierauf antwortete ich, er schwatze alles nach, was er h&#246;re, und w&#252;rde gut tun, lieber nicht von Dingen zu sprechen, die er nicht wisse oder verstehe. Er indes fuhr fort:»Das sind die Folgen, wenn man seinen wahren Freunden nicht traut; es geht einem schlecht dabei. H&#228;tten Sie Vertrauen zu mir gehabt, Sie w&#252;rden sich sehr wohl dabei befunden haben.«— Ich erwiderte:»Vertrauen, worin?«— Und nun begann er eine so unsinnige und gegen die gew&#246;hnlichen Regeln des gesunden Menschenverstandes versto&#223;ende Auseinandersetzung, da&#223; ich, da ich sah, da&#223; er einzig und allein faselte, ihn reden lie&#223;, ohne zu antworten, und eine g&#252;nstige Pause benutzte, um ihm den Rat zu geben, er solle zu Bett gehen. Denn ich sah deutlich, da&#223; der Wein ihm sein ganzes bi&#223;chen Vernunft genommen und allen Verstand in ihm abgestumpft hatte. Er folgte denn auch meinem Rate und legte sich schlafen. Schon damals fing er an, fortw&#228;hrend nach Wein und Tabak zu riechen, ein Geruch, der allen, die ihm nahe kamen, unertr&#228;glich war.</p>
     <p>Denselben Abend beim Kartenspiel meldete mir Graf Alexander Schuwaloff seitens der Kaiserin, sie habe meinen Damen verboten, verschiedene Putzsachen zu tragen, die in einer &#246;ffentlichen Bekanntmachung einzeln aufgez&#228;hlt waren. Um ihm nun zu zeigen, wie Seine kaiserliche Hoheit mich in bezug auf mein Benehmen gegen die Schuwaloffs gebessert hatte, lachte ich ihm direkt ins Gesicht und sagte, er h&#228;tte sich die M&#252;he sparen k&#246;nnen, mir diesen Befehl zu &#252;bermitteln, denn ich tr&#252;ge nie etwas, was Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t mi&#223;fiele. Au&#223;erdem suche ich mein Verdienst weder in der Sch&#246;nheit, noch in der Kleidung, denn wenn die eine dahin sei, werde die andere l&#228;cherlich; der Charakter allein sei dauernd. Er h&#246;rte mich bis zu Ende an, blinzelte dann, wie es seine Gewohnheit war, mit dem rechten Auge und ging, w&#228;hrend ich seine Grimasse hinter ihm nach&#228;ffte, wor&#252;ber die ganze Gesellschaft laut auflachte.</p>
     <p>Einige Tage nachher teilte mir der Gro&#223;f&#252;rst mit, er wolle die Kaiserin wegen seiner holsteinschen Angelegenheiten, welche sich mehr und mehr verschlimmerten, um Geld bitten; Brockdorf habe ihm diesen Rat gegeben. Da&#223; dies nur ein K&#246;der war, den man ihm hinhielt, damit er seine ganze Hoffnung, Geld zu erhalten, auf die Schuwaloffs setzen sollte, sah ich nur zu gut und fragte ihn deshalb, ob man nicht auf andere Weise Geldmittel auftreiben k&#246;nnte. Er erwiderte, er wolle mich mit den Forderungen der Holsteiner bekannt machen, und tat es. Nachdem ich die Papiere, die er mir zeigte, durchgelesen, sagte ich zu ihm, mir scheine, er k&#246;nne sich's ersparen, seine Tante um Geld anzukriegen, zumal sie wohl seine Bitte abschlagen werde, nachdem sie ihm erst vor kaum sechs Wochen 100 000 Rubel geschenkt habe. Er indes blieb bei seiner Meinung, und ich bei der meinigen. Das Ende davon war, da&#223; man ihn lange Zeit mit der Hoffnung auf Geld hinhielt, und er schlie&#223;lich doch nichts bekam.</p>
     <p>Nach Ostern zogen wir nach Oranienbaum. Vor unserer Abreise erlaubte mir die Kaiserin, meinen Sohn zu sehen: zum dritten Male, seit er geboren war. Um in sein Zimmer zu gelangen, mu&#223;te man alle Gem&#228;cher Ihrer Majest&#228;t durchschreiten. Ich fand ihn in einer erstickenden Hitze, wie ich bereits erz&#228;hlt habe.</p>
     <p>Auf dem Lande angelangt, hatten wir eine merkw&#252;rdige Ueberraschung. Seine kaiserliche Hoheit, mit dem die Holsteiner unabl&#228;ssig von dem Defizit im Staatshaushalt sprachen, obwohl ihm jedermann riet, diese Leute zu meiden, die er noch dazu nur verstohlen und zeitweise sehen konnte, fa&#223;te pl&#246;tzlich den k&#252;hnen Entschlu&#223;, ein ganzes holsteinsches Detachement Soldaten kommen zu lassen. Auch dies war ein Kunstgriff jenes verw&#252;nschten Brockdorf, welcher der vorherrschenden Leidenschaft des Gro&#223;f&#252;rsten schmeichelte. Er hatte den Schuwaloffs zu verstehen gegeben, da&#223;, wenn sie ihm mit diesem Spielzeug oder Steckenpferd freien Willen lie&#223;en, sie sich seiner Gunst auf immer versichern k&#246;nnten, denn sie w&#252;rden dadurch seiner Zustimmung zu allem, was sie etwa untern&#228;hmen, gewi&#223; sicher sein. Wie es schien, verbarg man der Kaiserin, die Holstein und alles, was von dort kam, ha&#223;te, weil sie gesehen, wie &#228;hnliche milit&#228;rische Kinderspiele den Vater des Gro&#223;f&#252;rsten, den Herzog Karl Friedrich, in den Augen Peters I. und ganz Ru&#223;lands in ein schlechtes Licht gesetzt hatten, die Sache anfangs, und sagte ihr, es habe so wenig auf sich, da&#223; es nicht der M&#252;he wert w&#228;re, davon zu reden. Au&#223;erdem war ja auch die Gegenwart des Grafen Schuwaloff allein von gen&#252;gendem Einflu&#223;, allen &#252;blen Folgen vorzubeugen. In Kiel eingeschifft, landete also das Detachement bei Kronstadt und kam nach Oranienbaum. Der Gro&#223;f&#252;rst, der zur Zeit Tschoglokoffs die holsteinsche Uniform nur in seinem Zimmer ganz verstohlen getragen hatte, legte jetzt keine andere mehr an, ausgenommen bei Hoffesten, obgleich er Oberstleutnant des Regiments Preobraschenski und au&#223;erdem Chef eines russischen K&#252;rassierregiments war. Auf den Rat Brockdorfs h&#252;llte er mir gegen&#252;ber diesen Truppentransport in das tiefste Geheimnis. Ich gestehe, da&#223; ich, als ich zum ersten Male davon h&#246;rte, vor der verderblichen Wirkung zitterte, welche dieser Schritt bei dem russischen Volk und bei der Kaiserin selbst, deren Gef&#252;hle mir bekannt waren, hervorbringen mu&#223;te. Als das Detachement durch Oranienbaum marschierte, stand Alexander Schuwaloff neben mir auf dem Balkon und blinzelte mit den Augen, denn innerlich mi&#223;billigte er, was er und seine Genossen &#252;bereingekommen waren, &#246;ffentlich zu dulden. Die Bewachung des Schlosses Oranienbaum war abwechselnd dem Regiment Ingermanland und dem Regiment Astrachan anvertraut, und ich erfuhr, da&#223; die Leute jener Regimenter, als sie die holsteinschen Truppen vorbeimarschieren sahen, gerufen hatten:»Diese verfluchten Deutschen sind alle an den K&#246;nig von Preu&#223;en verkauft; es sind lauter Verr&#228;ter, die man nach Ru&#223;land bringt. «Im allgemeinen war das Publikum &#252;ber die Tat des Gro&#223;f&#252;rsten entr&#252;stet. Die Ergebensten zuckten die Achseln, die Gem&#228;&#223;igten fanden die Sache l&#228;cherlich. Im Grunde genommen war es ein sehr unvorsichtiges Kinderspiel. Ich f&#252;r meinen Teil schwieg, wenn man mich aber direkt dar&#252;ber fragte, sagte ich ganz offen jedem meine Meinung, damit man sah, ich billige das Geschehene durchaus nicht. Und von welcher Seite ich es auch betrachten mochte, immer erschien es mir von dem sch&#228;dlichsten Einflu&#223; auf das Wohl des Gro&#223;f&#252;rsten. Konnte man denn anderer Ansicht sein, wenn man alles genau &#252;berlegte? Sein blo&#223;es Vergn&#252;gen konnte ihn doch niemals f&#252;r den Nachteil entsch&#228;digen, der ihm dadurch bei der &#246;ffentlichen Meinung erwuchs. Aber der Gro&#223;f&#252;rst, begeistert von seinen Soldaten, richtete sich mit ihnen in dem dazu aufgeschlagenen Lager ein und besch&#228;ftigte sich ausschlie&#223;lich damit, sie einzuexerzieren. Nun mu&#223;ten sie aber auch ern&#228;hrt werden — daran hatte man n&#228;mlich gar nicht gedacht. Aber die Sache eilte. Es gab einige Debatten mit dem Hofmarschall, der auf die an ihn gestellten Forderungen nicht vorbereitet war. Endlich indes lie&#223; er sich bereden, und die Hoflakaien samt den Soldaten der Schlo&#223;wache vom Regiment Ingermanland mu&#223;ten f&#252;r die Neuangekommenen Nahrungsmittel aus dem Schlosse herbeischaffen. Dann befand sich das Lager nicht eben in n&#228;chster N&#228;he des Palastes. Au&#223;erdem bekam niemand etwas f&#252;r seine M&#252;he — kurz, man kann sich den angenehmen Eindruck vorstellen, den eine so geschickte und kluge Anordnung hervorbringen mu&#223;te. Die Soldaten des Regiments Ingermanland murrten:»Sind wir denn die Diener dieser verfluchten Deutschen geworden?«Die Hoflakaien:»Man zwingt uns, einen Haufen Dorfl&#252;mmel zu bedienen!«Als ich sah und h&#246;rte, was vorging, fa&#223;te ich den festen Entschlu&#223;, mich diesem nachteiligen Kinderspiele so fern als m&#246;glich zu halten. Da die Verheirateten unserer Kammerherren ihre Frauen bei sich hatten, bildeten wir eine ziemlich ansehnliche Gesellschaft, zumal die Herren selbst im holsteinschen Lager, das Seine Hoheit keinen Augenblick verlie&#223;, nichts zu tun hatten. Wir gingen so oft wie m&#246;glich spazieren, aber immer an der dem Lager entgegengesetzten Seite vorbei, wo wir mit demselben in keiner Weise in Ber&#252;hrung kamen.</p>
     <p>Ich hatte damals den Einfall, mir in Oranienbaum einen Garten anzulegen. Da ich jedoch wu&#223;te, da&#223; der Gro&#223;f&#252;rst keinen Zoll Erde dazu hergeben werde, bat ich den F&#252;rsten Galitzin, mir 300 Toisen nutzlosen und seit langer Zeit brachliegenden Landes, welches er in der N&#228;he von Oranienbaum besa&#223;, zu verkaufen oder abzutreten. Dieses Terrain geh&#246;rte acht Personen der Familie, aber sie traten es mir trotzdem bereitwilligst ab, ohne eine Bezahlung anzunehmen. Ich fing also an, Pl&#228;ne zu machen und zu pflanzen, und da es das erstemal war, da&#223; ich mich auf diesem Gebiete versuchte, so nahmen sie sehr gro&#223;e Dimensionen an. Mein alter Chirurg Gyon sagte, als er dies sah:»Wozu soll das? Denken Sie an mich, ich sage Ihnen im voraus, da&#223; Sie dies alles eines Tages aufgeben werden. «Seine Prophezeiung erf&#252;llte sich. Aber ich bedurfte damals einer Unterhaltung, die meine Phantasie anregte. Zur Anpflanzung meines Gartens bediente ich mich zuerst des G&#228;rtners von Oranienbaum, namens Lamberti. Dieser war im Dienste der Kaiserin, als sie noch Prinzessin war, auf dem Gute Zarskoje Selo gewesen und von dort nach Oranienbaum versetzt worden. Er war ein wenig Prophet, und eine seiner Prophezeiungen, welche die Kaiserin betrafen, hatte sich erf&#252;llt. Er hatte ihr n&#228;mlich vorhergesagt, da&#223; sie den Thron besteigen werde. Auch mir prophezeite dieser Mann, so oft ich es h&#246;ren wollte, da&#223; ich einst souver&#228;ne Kaiserin von Ru&#223;land werde, da&#223; ich S&#246;hne, Enkel und Gro&#223;enkel haben und in hohem Alter, &#252;ber achtzig Jahre alt, sterben werde. Ja, er tat mehr: er nannte sogar das Jahr meiner Thronbesteigung, sechs Jahre bevor dies Ereignis eintrat. Es war ein wunderlicher Mensch, der mit einer Zuversicht sprach, die durch nichts ersch&#252;ttert werden konnte. Unter anderm behauptete er, die Kaiserin z&#252;rne ihm, weil seine Prophezeiung eingetroffen sei, und habe ihn von Zarskoje Selo nach Oranienbaum geschickt, weil sie ihn f&#252;rchte.</p>
     <p>Zu Pfingsten, glaube ich, lie&#223; man uns von Oranienbaum nach der Stadt kommen. Ungef&#228;hr um dieselbe Zeit traf der englische Gesandte Sir Williams in Ru&#223;land ein. In seinem Gefolge befand sich auch der polnische Graf Poniatowski, der Sohn jenes Poniatowski, der die Partei Karls XII., des K&#246;nigs von Schweden, vertreten hatte. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Stadt kehrten wir nach Oranienbaum zur&#252;ck, wo auf Befehl der Kaiserin die Feier des Peterstages stattfinden sollte. Sie selbst erschien nicht dabei, weil sie keine Lust hatte, das erste Namensfest meines Sohnes Paul zu feiern, welches auf denselben Tag f&#228;llt. Sie blieb also in Peterhof, setzte sich an ein Fenster und verlie&#223; diesen Platz wahrscheinlich den ganzen Tag nicht, denn alle, die nach Oranienbaum kamen, wollten sie sitzen gesehen haben. Die Gesellschaft war sehr zahlreich. In dem Saale am Eingang meines Gartens wurde getanzt und sp&#228;ter gegessen, wozu sich auch die fremden Gesandten und Minister einfanden. Dabei erinnere ich mich, da&#223; der englische Gesandte Sir Williams beim Souper mein Nachbar war und wir uns auf eine ebenso angenehme als heitere Weise unterhielten. Da er viel Geist und Kenntnisse besa&#223; und fast ganz Europa kannte, war es nicht schwer, mit ihm zu konversieren. Sp&#228;ter h&#246;rte ich, da&#223; er sich an diesem Abend ebensosehr am&#252;siert hatte, als ich, und mit gro&#223;er Anerkennung von mir gesprochen habe. Das letztere war mir &#252;brigens bei mir verwandten Seelen nichts Neues, und da ich damals noch wenige Neider hatte, sprach man im allgemeinen mit viel Achtung von mir. Ich galt f&#252;r geistreich, und viele, die mich n&#228;her kannten, ehrten mich durch ihr Vertrauen, fragten mich um Rat und befanden sich nicht &#252;bel dabei. Selbst der Gro&#223;f&#252;rst nannte mich seit langer Zeit» Madame Hilfsquelle«, und so b&#246;se und verdrie&#223;lich er auch gegen mich sein mochte, kam er doch, sobald er in irgend einer Beziehung sich nicht zu helfen wu&#223;te, gewohnheitsgem&#228;&#223; eilig zu mir gelaufen, um sich meinen Rat zu holen, worauf er, nachdem er ihn empfangen, sich ebenso eilig wieder aus dem Staube machte. Auch erinnere ich mich, da&#223; ich bei jenem Feste in Oranienbaum, w&#228;hrend Graf Poniatowski tanzte, mit dem Chevalier Williams &#252;ber Poniatowskis Vater sprach und wie schlecht sich derselbe gegen Peter I. benommen habe. Der englische Gesandte sagte mir viel vorteilhaftes vom Sohne und best&#228;tigte mir, was ich wu&#223;te, n&#228;mlich da&#223; sein Vater und die Familie seiner Mutter, die Czartoriskis, damals die russische Partei in Polen bildeten, und der Alte seinen Sohn nach Ru&#223;land geschickt habe, um ihn in den Gef&#252;hlen seiner Partei f&#252;r Ru&#223;land zu befestigen. Im &#252;brigen hofften seine Verwandten sehr auf den Erfolg des jungen Mannes in Ru&#223;land. Poniatowski mochte damals zwei- bis dreiundzwanzig Jahre alt sein. Ich erwiderte dem englischen Gesandten, was die Fremden betr&#228;fe, so betrachte ich Ru&#223;land &#252;berhaupt als einen Probierstein des Verdienstes, und wer in Ru&#223;land Erfolg habe, k&#246;nne sicher sein, in ganz Europa Erfolg zu haben. Und diese Ansicht habe ich stets aufrecht erhalten, denn nirgends als in Ru&#223;land versteht man besser die Schw&#228;chen, L&#228;cherlichkeiten und Fehler eines Ausl&#228;nders zu entdecken. Man kann gewi&#223; sein, da&#223; ihm hier nichts entgeht, weil jeder Russe von Natur aus die Fremden nicht liebt.</p>
     <p>Um dieselbe Zeit erfuhr ich, wie un&#252;berlegt Sergius Soltikoff sich sowohl in Schweden als in Dresden benommen hatte. Au&#223;erdem hatte er allen Frauen, mit denen er in Beziehung kam, seine Liebesgeschichte erz&#228;hlt. Anfangs wollte ich es zwar nicht glauben, allein sp&#228;ter wurde es mir von so vielen Seiten wiederholt, da&#223; ihn sogar seine Freunde nicht mehr entschuldigten.</p>
     <p>W&#228;hrend dieses Jahres kn&#252;pfte ich die engsten Freundschaftsbande mit Anna Narischkin, woran ihr Stiefbruder Leon gro&#223;en Anteil hatte. Er war immer als Dritter in unserm Bunde, und seine Narrheiten nahmen kein Ende. Manchmal sagte er zu uns:»Derjenigen von euch beiden, die sich am besten auff&#252;hrt, schenke ich ein Kleinod, wof&#252;r ihr mir Dank wissen werdet. «Wir lie&#223;en ihn reden, und keine hatte das Verlangen, zu wissen, was dies Kleinod sei.</p>
     <p>Im Herbst wurden die holsteinschen Truppen auf dem Seewege wieder zur&#252;cktransportiert und wir bezogen den Sommerpalast. Leon Narischkin erkrankte damals an einem hitzigen Fieber, w&#228;hrend welcher Zeit er mir Briefe schrieb, denen ich auf den ersten Blick ansah, da&#223; sie nicht von ihm waren. Aber ich antwortete ihm trotzdem. Er bat mich in seinen Briefen um eine Menge N&#228;schereien und andere &#228;hnliche Nichtigkeiten und bedankte sich dann &#252;berschwenglich daf&#252;r. Die Briefe waren &#252;brigens sehr gut und mit viel Humor geschrieben. Er behauptete, er lie&#223;e sie von seinem Sekret&#228;r schreiben, schlie&#223;lich aber erfuhr ich, da&#223; dieser Sekret&#228;r kein anderer als Graf Poniatowski war, der nicht aus Leons Hause wich, &#252;berhaupt mit den Narischkins sehr vertraut verkehrte.</p>
     <p>Zu Anfang des Winters zogen wir aus dem Sommerpalast in den Winterpalast, den die Kaiserin aus Holz an derselben Stelle, wo jetzt das Haus der Tschitscherins steht, hatte bauen lassen. Er nahm die ganze Fl&#228;che bis gegen&#252;ber dem Hause der Gr&#228;fin Matjuschkin ein, das damals Naumkoff geh&#246;rte. Meine Fenster lagen diesem Hause gerade gegen&#252;ber, welches zu dieser Zeit meine Ehrendamen bewohnten. Bei meinem Eintritt war ich sehr &#252;berrascht von der H&#246;he und Gr&#246;&#223;e der R&#228;ume, die man uns darin anwies. Vier gro&#223;e Vorzimmer und zwei Gem&#228;cher mit einem Kabinett waren f&#252;r mich und eben so viele f&#252;r den Gro&#223;f&#252;rsten bestimmt. Sie waren so gut verteilt, da&#223; ich die N&#228;he des Gro&#223;f&#252;rsten nicht im geringsten zu erleiden hatte. Damit hatte ich viel gewonnen! Graf Alexander Schuwaloff bemerkte meine Zufriedenheit und eilte sofort zur Kaiserin, ihr zu sagen, da&#223; ich die Gr&#246;&#223;e und Zahl der f&#252;r mich bestimmten R&#228;umlichkeiten sehr gelobt h&#228;tte, was er mir darauf mit einer Art Genugtuung, welche er durch das bekannte Blinzeln der Augen und ein L&#228;cheln bezeigte, mitteilte.</p>
     <p>In jener Zeit und noch lange nachher bestand das Hauptspielzeug des Gro&#223;f&#252;rsten in einer ungeheuren Menge kleiner Puppen und Soldaten aus Blei, Holz, Teig oder Wachs, welche er auf sehr schmalen Tischen, die ein ganzes Zimmer einnahmen, aufstellte; kaum konnte man sich zwischen den Tischen bewegen. Diese hatte er der L&#228;nge nach mit Messingst&#252;cken miteinander verbunden, und an dem Messing waren Schn&#252;re befestigt, so da&#223;, wenn man diese anzog, seiner Meinung nach ein Ger&#228;usch entstand, das einem Kleingewehrfeuer glich. Die Hoffeste feierte er mit gro&#223;er Regelm&#228;&#223;igkeit, indem er seine Truppen auf die eben erw&#228;hnte Weise Feuer geben lie&#223;. Au&#223;erdem l&#246;ste man t&#228;glich die Wache ab, d.h. man nahm von jedem Tische die Puppen, welche dazu bestimmt waren, auf die Wache zu ziehen. Bei dieser Parade war er selbst in Uniform, gestiefelt und gespornt, mit Ringkragen und Sch&#228;rpe zugegen, und seine Diener, welche zu diesen herrlichen Exerzitien zugelassen wurden, mu&#223;ten ebenso erscheinen.</p>
     <p>Im Winter desselben Jahres glaubte ich aufs neue schwanger zu sein, und man lie&#223; mir zur Ader. Ich hatte oder glaubte vielmehr eine Entz&#252;ndung an beiden Wangen zu haben, aber nachdem ich einige Tage Schmerzen gehabt, kamen vier Backenz&#228;hne zum Vorschein.</p>
     <p>Da unsere Gem&#228;cher sehr ger&#228;umig waren, veranstaltete der Gro&#223;f&#252;rst jede Woche einmal einen Ball und ein Konzert, wozu nur die Ehrendamen und unsere Hofkavaliere mit ihren Frauen eingeladen wurden. Nach den Aussagen der Beteiligten waren diese B&#228;lle niemals interessant. Die Narischkins indes, wozu ich auch die Damen Siniawin und Ismailoff, die Schwestern Narischkins, und die Frau des &#228;ltesten Bruders, deren ich bereits Erw&#228;hnung getan, rechne, waren geselliger als alle anderen. Leon Narischkin, toller wie je, wurde von jedermann f&#252;r einen unbedachten Menschen gehalten, und war es auch wirklich. Er hatte die Gewohnheit, best&#228;ndig aus den Zimmern des Gro&#223;f&#252;rsten in das meinige zu rennen, aber nirgends lange zu bleiben. Um bei mir eingelassen zu werden, fing er gew&#246;hnlich vor meiner T&#252;r wie eine Katze zu miauen an, und wenn ich ihm dann antwortete, kam er herein. Eines Tages, es war am 17. Dezember zwischen sechs und sieben Uhr abends, meldete er sich auch auf diese Weise an meiner T&#252;r, worauf ich ihn eintreten lie&#223;. Zuerst &#252;bermittelte er mir die Gr&#252;&#223;e seiner Schw&#228;gerin, erz&#228;hlte mir dann, sie w&#228;re nicht ganz wohl, und f&#252;gte hinzu:»Sie sollten sie eigentlich einmal besuchen.«—»Ich w&#252;rde es gern tun, «erwiderte ich,»aber Sie wissen doch, da&#223; ich nicht ohne Erlaubnis ausgehen kann, und man es mir niemals erlauben wird.«—»Dann werde ich Sie hinf&#252;hren, «antwortete er, worauf ich rief:»Haben Sie denn den Verstand verloren? Wie kann ich mit Ihnen gehen? Man wird Sie auf die Festung schicken, und ich werde Gott wei&#223; welche Unannehmlichkeiten auszustehen haben!«—»Oh, «sagte er,»kein Mensch wird etwas davon erfahren; wir werden schon die n&#246;tigen Vorsichtsma&#223;regeln treffen.«—»Wieso?«—»Ich werde Sie in ein oder zwei Stunden von hier abholen, w&#228;hrend der Gro&#223;f&#252;rst zu Abend i&#223;t«— schon lange n&#228;mlich blieb ich unter dem Vorwande, da&#223; ich nicht soupieren wollte, auf meinem Zimmer —»er wird einen Teil der Nacht bei Tafel zubringen, wird ganz betrunken sein und sich dann schlafen legen«— er schlief seit meiner Niederkunft meist in seinem Zimmer.»Zur gr&#246;&#223;eren Sicherheit legen Sie M&#228;nnerkleider an, und dann wollen wir zusammen zu Anna Nikitischna Narischkin gehen. «Das Abenteuer fing an, mich zu reizen, umsomehr, da ich immer allein in meinem Zimmer mit meinen B&#252;chern war, ohne alle Gesellschaft. Endlich, nachdem ich mich mit ihm &#252;ber diesen an sich tollen Plan, der mir gleich anfangs sehr gewagt erschien, gestritten hatte, sah ich doch die M&#246;glichkeit darin, mir f&#252;r einige Augenblicke Vergn&#252;gen und Heiterkeit zu verschaffen. Er ging. Ich rief meinen kalm&#252;ckischen Friseur und befahl ihm, mir einen meiner Herrenanz&#252;ge und alles dazu N&#246;tige zu bringen, weil ich jemand ein Geschenk damit machen wollte. Dieser Bursche pflegte den Mund nicht aufzutun, und man hatte mehr M&#252;he, ihn zum Sprechen zu bringen, als andere zum Schweigen. Er f&#252;hrte also meinen Auftrag p&#252;nktlichst aus und brachte mir alles, was ich brauchte. Ich sch&#252;tzte Kopfschmerzen vor und ging sehr fr&#252;h zu Bett. Sowie Madame Wladislawa mich zur Ruhe gebracht und sich zur&#252;ckgezogen hatte, stand ich wieder auf und zog mir meinen Herrenanzug an; meine Haare arrangierte ich so gut ich konnte, denn ich war darin seit langer Zeit ge&#252;bt und nicht ungeschickt. Zur bestimmten Stunde miaute Leon Narischkin, der durch die Gem&#228;cher des Gro&#223;f&#252;rsten gekommen war, an meiner T&#252;r und ich &#246;ffnete ihm. Wir gingen durch ein kleines Vorzimmer in die Halle, setzten uns in seinen Wagen, ohne da&#223; uns jemand gesehen h&#228;tte, und lachten wie toll &#252;ber unsern Streich. Leon bewohnte mit seinem Bruder und dessen Frau ein und dasselbe Haus. Bei unserer Ankunft fanden wir Anna Nikitischna, sowie den Grafen Poniatowski vor. Leon stellte mich als einen seiner besten Freunde vor, den er gut aufzunehmen bat, und der Abend verging in der ausgelassensten Lustigkeit. Nach anderthalbst&#252;ndigem Besuch verlie&#223; ich sie und kam gl&#252;cklich und wohlbehalten wieder nach Hause, ohne da&#223; eine Menschenseele uns begegnet w&#228;re. Am folgenden Tage, dem Geburtstage der Kaiserin, war morgens Cour und abends Ball bei Hofe. Wir konnten uns nicht ansehen, ohne laut &#252;ber unsern tollen Streich vom Abend vorher zu lachen. Einige Tage sp&#228;ter schlug Leon einen Gegenbesuch vor, der mir gelten sollte. Wieder brachte er auf gleiche Weise seine G&#228;ste in mein Zimmer, ohne da&#223; irgend jemand etwas davon merkte. So begann das Jahr 1756. Wir fanden ein eigent&#252;mliches Vergn&#252;gen an diesen n&#228;chtlichen Zusammenk&#252;nften. Jede Woche hatten wir mindestens eine oder zwei, ja sogar drei, bald bei dem einen, bald bei dem andern, und wenn einer von der Gesellschaft unp&#228;&#223;lich war, ging man nat&#252;rlich zu ihm. Bisweilen verabredeten wir uns auch im Theater, ohne einander zu sprechen, durch gewisse vorher ausgemachte Zeichen — obwohl wir in verschiedenen Logen und einige sogar im Parterre sa&#223;en — wo wir zusammen kommen wollten; und niemals gab es ein Mi&#223;verst&#228;ndnis. Zweimal indes war ich gen&#246;tigt, zu Fu&#223; nach Haus zu gehen, aber das war ein Spaziergang f&#252;r mich.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Siebzehntes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Krieg mit Friedrich II. — Die Marschallin Apraxin. — Man sucht den Gro&#223;f&#252;rsten immer mehr von mir zu entfernen. — Er ist in Madame Teploff verliebt. — Zweifelhafte Ehrenhaftigkeit der» Ehrendamen «der Kaiserin. — Der Gro&#223;f&#252;rst liebt nur im Winter. — Ankunft der Kadetten in Oranienbaum. — Melgunoff. — Ich nehme wieder Reitstunden. — Madame Schuwaloff und ihre Tochter. — Graf Poniatowski und Graf Horn. — Verr&#228;terische Zutunlichkeit des Bologneser H&#252;ndchens. — F&#252;rst und F&#252;rstin Galitzin. — Intrige der letzteren. — Aufregende Szene mit dem Gro&#223;f&#252;rsten. — Abberufung Sir Williams'.</emphasis></p>
     <p>Man r&#252;stete sich zum Kriege mit dem K&#246;nige von Preu&#223;en. Zufolge ihres Vertrages mit dem Hause Oesterreich mu&#223;te die Kaiserin 30 000 Mann Hilfstruppen stellen. Dies war wenigstens die Ansicht des Grafen Bestuscheff. Aber Oesterreich wollte, da&#223; Ru&#223;land es mit allen seinen Streitkr&#228;ften unterst&#252;tzte. Der Wiener Gesandte Graf Esterhazy intrigierte daf&#252;r mit aller Macht, wo er nur konnte, und auf die verschiedenste Weise. Die Gegenpartei Bestuscheffs bildeten der Vizekanzler Woronzow und die Schuwaloffs. England verb&#252;ndete sich damals mit Preu&#223;en, und Frankreich mit Oesterreich.</p>
     <p>Schon in dieser Zeit fing die Kaiserin Elisabeth an, h&#228;ufig an Unp&#228;&#223;lichkeiten zu leiden. Anfangs wu&#223;te man nicht genau, was es war, und schrieb die wiederholten Nervenanf&#228;lle ihrem Eintritt ins Alter zu. Die Schuwaloffs waren oft sehr beunruhigt und betr&#252;bt und versuchten sich beim Gro&#223;f&#252;rsten einzuschmeicheln. Man raunte sich zu, die Unp&#228;&#223;lichkeiten Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t seien bedeutender als man glaubte; die einen nannten es hysterische Leiden, die andern Ohnmachten, Kr&#228;mpfe oder Nervenanf&#228;lle. Dies w&#228;hrte den ganzen Winter von 1755–1756.</p>
     <p>Endlich, im Fr&#252;hjahr erfuhren wir, da&#223; der Marschall Apraxin das Kommando &#252;ber die Armee, die in Preu&#223;en einr&#252;cken sollte, &#252;bernommen hatte. Die Marschallin kam mit ihrer j&#252;ngsten Tochter zu uns, um Abschied zu nehmen. Bei dieser Gelegenheit sprach ich mit ihr &#252;ber den Gesundheitszustand der Kaiserin, und wie unangenehm es mir w&#228;re, da&#223; ihr Mann gerade in einer Zeit abreise, wo man sich, wie ich glaubte, nicht besonders auf die Schuwaloffs verlassen k&#246;nnte. Ich betrachtete sie als meine pers&#246;nlichen Feinde, weil sie es mir nicht verzeihen w&#252;rden, da&#223; ich ihre Gegner, besonders die Grafen Razumowski, bevorzugte. Madame Apraxin berichtete Wort f&#252;r Wort ihrem Gemahle wieder, der sich durch mein Wohlwollen f&#252;r ihn sehr geschmeichelt f&#252;hlte. Auch Graf Bestuscheff war sehr zufrieden mit mir, denn auch er ha&#223;te die Schuwaloffs, umso mehr, da er mit den Razumowskis verwandt war; sein Sohn hatte eine Razumowski geheiratet. Apraxin konnte den dabei Interessierten als Vermittler von Nutzen sein wegen des Verh&#228;ltnisses, das zwischen seiner Tochter und dem Grafen Peter Schuwaloff bestand. Leon &#252;brigens behauptete, Vater und Mutter der jungen Dame w&#252;&#223;ten um dieses Verh&#228;ltnis. Au&#223;erdem war es mir vollkommen klar, da&#223; die beiden Schuwaloffs Brockdorf mehr als je dazu benutzten, den Gro&#223;f&#252;rsten m&#246;glichst von mir fern zu halten. Trotzdem aber besa&#223; dieser damals noch ein gewisses Zutrauen zu mir, was er merkw&#252;rdigerweise nie vollkommen verloren hat; allerdings ohne da&#223; er es selbst wu&#223;te oder sich darum k&#252;mmerte oder beunruhigte. Damals hatte er sich gerade mit der Gr&#228;fin Woronzow entzweit und war in Madame Teploff, eine Nichte der Razumowski, verliebt. Wenn er sie sehen wollte, zog er jedesmal erst mich zu Rate, wie er sein Zimmer ausschm&#252;cken sollte, um der Dame besser zu gefallen. Wenn er es dann mit Flinten, Grenadierm&#252;tzen, Bandelieren u.s.w. ausgeschm&#252;ckt hatte, so da&#223; es aussah wie ein kleines Zeughaus, zeigte er es mir. Ich lie&#223; ihn gew&#228;hren und entfernte mich. Au&#223;er dieser Dame brachte man ihm auch noch des Abends eine kleine deutsche S&#228;ngerin, Leonore mit Namen, die er unterhielt, zum Souper. An der Veruneinigung des Gro&#223;f&#252;rsten mit der Gr&#228;fin Woronzow war besonders die Prinzessin von Kurland schuld, die zu dieser Zeit eine seltsame Rolle am Hofe spielte. Zuv&#246;rderst war sie eine alte Jungfer von etwa drei&#223;ig Jahren, klein, h&#228;&#223;lich und bucklig, wie schon gesagt. Sie hatte es verstanden, sich die Protektion des Beichtvaters der Kaiserin und mehrerer alter Kammerfrauen Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t zu erwerben, so da&#223; man ihr alles hingehen lie&#223;, was sie tat. Sie wohnte mit den Ehrendamen Ihrer Majest&#228;t zusammen, und diese standen unter der Fuchtel einer Frau Schmidt, der Gattin eines Hoftrompeters. Jene Frau Schmidt war eine geborene Finnl&#228;nderin, erstaunlich dick und massig, &#252;brigens eine herrschs&#252;chtige Person, die den groben, b&#228;urischen Ton ihres ehemaligen Standes beibehalten hatte. Sie spielte indes eine gewisse Rolle am Hofe und stand unter dem unmittelbaren Schutze der alten deutschen und schwedischen Kammerfrauen der Kaiserin. Ebenso beg&#252;nstigte sie der Hofmarschall Sievers, der selbst ein Finne war, und die Tochter der Madame Kruse, der Schwester einer sehr ergebenen Person, wie schon oben erw&#228;hnt, geheiratet hatte. Frau Schmidt regierte das Hauswesen der Ehrendamen mit mehr Kraft als Verstand, erschien aber niemals bei Hofe. In der Oeffentlichkeit stand die Prinzessin von Kurland an der Spitze der Damen, w&#228;hrend Frau Schmidt ihr nur insgeheim das Benehmen der Fr&#228;uleins am Hofe ans Herz legte. Sie wohnten in hintereinander gelegenen Zimmern, von denen das erste Frau Schmidt und das letzte die Prinzessin von Kurland inne hatte. Sie schliefen zu zwei, drei und vier in einem Zimmer; jede von ihnen hatte eine spanische Wand um ihr Bett, und alle R&#228;ume besa&#223;en keinen andern Ausgang, als von einem in den anderen. Auf den ersten Blick h&#228;tte man die Wohnung der Ehrendamen f&#252;r undurchdringlich halten k&#246;nnen, denn es war nur m&#246;glich, durch das Zimmer der Frau Schmidt oder der Prinzessin von Kurland hineinzugelangen. Aber Frau Schmidt litt oft an Verdauungsbeschwerden von den vielen Stra&#223;burger G&#228;nseleberpasteten und anderen Leckerbissen, die ihr die &#228;lteren dieser Damen fortw&#228;hrend zusteckten, so da&#223; nur noch der Ausgang durch das Zimmer der Prinzessin von Kurland blieb. B&#246;se Zungen behaupteten, da&#223; man hier, um in die andern Zimmer zu gelangen, auf diese oder jene Weise Eintritt bezahlen m&#252;&#223;te. Was daran Wahres war, ist, da&#223; die Prinzessin von Kurland jahrelang unter den Ehrendamen der Kaiserin Verlobungen stiftete und wieder aufl&#246;ste, wie sie es gerade f&#252;r gut befand. Die Geschichte von dem Eingangszoll habe ich aus dem Munde mehrerer Herren, unter andern auch von Leon Narischkin und dem Grafen Buturlin, vernommen, die alle dreist behaupteten, man sei nicht in der Lage, denselben mit Geld zu bezahlen.</p>
     <p>Die Liebschaft des Gro&#223;f&#252;rsten mit Madame Teploff dauerte so lange, bis wir aufs Land gingen. Hier wurde sie unterbrochen, weil Seine kaiserliche Hoheit im Sommer unertr&#228;glich war. Da sie ihn nun nicht mehr sehen konnte, versprach Madame Teploff ihm wenigstens zwei- bis dreimal w&#246;chentlich zu schreiben. Um ihn also zu einer solchen Korrespondenz zu veranlassen, begann sie damit, ihm einen vier Seiten langen Brief zu schreiben. Kaum hatte er diesen erhalten, kam er mit einem ganz verst&#246;rten Gesicht zu mir. Den Brief Madame Teploffs in der Hand, sagte er, vollkommen au&#223;er sich und in zornigem Ton:»Denken Sie sich nur, da schreibt sie mir einen vier Seiten langen Brief und will, da&#223; ich das lesen soll. Ja, noch mehr, ich soll ihr antworten, ich, der ich doch exerzieren mu&#223; — er hatte neuerdings seine Truppen aus Holstein kommen lassen — dinieren, schie&#223;en, dann die Probe der Oper und das Ballett sehen mu&#223;, welches die Kadetten darin tanzen sollen. Ich werde ihr sagen lassen, da&#223; ich keine Zeit habe; und ist sie mir b&#246;se, so &#252;berwerfe ich mich mit ihr bis zum Winter.«—»Das ist jedenfalls der k&#252;rzeste Weg, «antwortete ich.</p>
     <p>Hier die Erkl&#228;rung f&#252;r das Erscheinen der Kadetten in Oranienbaum. Im Fr&#252;hjahr 1756 glaubten die Schuwaloffs, um den Gro&#223;f&#252;rsten von seinen holsteinschen Truppen abzubringen, sehr politisch zuwege zu gehen, wenn sie die Kaiserin &#252;berredeten, Seiner kaiserlichen Hoheit den Befehl &#252;ber das Landkadettenkorps zu geben, das damals das einzige Korps dieser Art war. Man hatte ihm den intimen Freund Iwan Iwanowitsch Schuwaloffs und seinen Vertrauten Alexander Petrowitsch Melgunoff untergeordnet. Letzterer war mit einer der deutschen Kammerfrauen verheiratet, die bei der Kaiserin in besonderer Gunst stand. So hatten denn die Herren Schuwaloff einen ihnen &#228;u&#223;erst ergebenen Mann in der Umgebung des Gro&#223;f&#252;rsten, mit dem er jeden Augenblick sprechen konnte. Unter dem Vorwande des Opernballetts in Oranienbaum brachte man also etwa hundert Kadetten dahin. Herr Melgunoff und die ergebensten seiner Offiziere folgten: alles Aufpasser <emphasis>&#224; la Schuwaloffs. Unter den Lehrern, die mit den Kadetten nach Oranienbaum kamen, befand sich auch ihr Stallmeister Zimmermann, der damals f&#252;r den besten Reiter in ganz Ru&#223;land galt. Da aus meiner vermuteten Schwangerschaft vom vorigen Herbst nichts geworden war, kam mir der Gedanke, bei Zimmermann Reitstunde zu nehmen. Ich sprach davon mit dem Gro&#223;f&#252;rsten, der nichts dagegen hatte.</emphasis></p>
     <p>Schon l&#228;ngst waren die alten, von den Tschoglokoffs eingef&#252;hrten Regeln vergessen, vernachl&#228;ssigt oder ignoriert, denn Alexander Schuwaloff geno&#223; seiner selbst wegen gar keine oder doch sehr geringe Achtung. Wir machten uns &#252;ber ihn, seine Frau, seine Tochter, seinen Schwiegersohn fast in ihrer Gegenwart lustig. Aber sie reizten auch dazu, denn niemals wohl sah man unedlere und gemeinere Gesichter, als die ihrigen. Madame Schuwaloff hatte von mir den Spitznamen Salzs&#228;ule erhalten. Sie war mager, klein und gedrungen. Ihr Geiz trat selbst in ihrer Kleidung zutage, denn stets waren ihre Kleider zu eng und hatten eine Breite weniger, als sie haben mu&#223;ten. Ihre Tochter, die Gr&#228;fin Golofkin, war ebenso angezogen. Ihr Kopfputz und ihre Manschetten waren gemein und sahen immer aus, als ob sie daran h&#228;tte Ersparnisse machen wollen, obgleich sie sehr reich waren. Aber sie hatten einmal Geschmack f&#252;r alles Kleinliche und Eingeschr&#228;nkte, das wahre Bild ihres Geistes.</p>
     <p>Sobald ich meine regul&#228;ren Reitstunden wieder angefangen hatte, gab ich mich diesem Sport von neuem mit ganzer Leidenschaft hin. Ich stand morgens um sechs Uhr auf, zog M&#228;nnerkleider an und begab mich in meinen Garten, wo ich mir einen Platz hatte herrichten lassen, der mir als Reitbahn diente. Ich machte so rasende Fortschritte, da&#223; Zimmermann oft aus der Mitte der Reitbahn mit Tr&#228;nen in den Augen auf mich zukam, um mir mit einer Begeisterung, die er nicht beherrschen konnte, die F&#252;&#223;e zu k&#252;ssen.»Nie in meinem Leben, «rief er dann aus,»habe ich einen Sch&#252;ler gehabt, der mir so viel Ehre gemacht, der in so kurzer Zeit so viel gelernt h&#228;tte!«Bei diesem Unterricht waren nur mein alter Wundarzt Gyon, eine Kammerfrau und einige Domestiken zugegen. Da ich meine Stunden regelm&#228;&#223;ig jeden Morgen, nur Sonntags ausgenommen, nahm, belohnte Zimmermann meinen Flei&#223; mit ein paar silbernen Sporen, die er mir nach den Regeln der Reitbahn &#252;berreichte. Schon nach drei Wochen war ich alle Exerzitien durch, und im Herbst lie&#223; Zimmermann ein Sprungpferd kommen, worauf er mir die Steigb&#252;gel geben wollte. Allein am Abend vorher erhielten wir den Befehl, nach der Stadt zur&#252;ckzukehren, und die Partie wurde bis zum n&#228;chsten Fr&#252;hling verschoben.</p>
     <p>W&#228;hrend dieses Sommers machte Graf Poniatowski eine Rundreise in Polen, von der er mit einem Ministerkreditiv des K&#246;nigs von Polen nach Ru&#223;land zur&#252;ckkehrte. Vor seiner Abreise kam er nach Oranienbaum, um Abschied von uns zu nehmen. Graf Horn, den der K&#246;nig von Schweden unter dem Vorwande, die Nachricht vom Tode seiner Mutter — meiner Gro&#223;mutter — nach Petersburg zu bringen, nach Ru&#223;land geschickt hatte, um ihn den Verfolgungen der franz&#246;sischen oder Hutpartei gegen die russische oder M&#252;tzenpartei zu entziehen, begleitete ihn. Diese Verfolgung wurde in Schweden w&#228;hrend des Landtages von 1756 so heftig, da&#223; fast alle Anf&#252;hrer der russischen Partei in diesem Jahre hingerichtet wurden. Graf Horn sagte mir selbst, da&#223;, wenn er nicht nach Petersburg gekommen w&#228;re, er unfehlbar das Schicksal der andern geteilt h&#228;tte.</p>
     <p>Graf Poniatowski und Graf Horn blieben zwei Tage in Oranienbaum. Am ersten Tage behandelte sie der Gro&#223;f&#252;rst sehr gut, aber schon am zweiten langweilten sie ihn, weil ihm die Hochzeit eines J&#228;gers im Sinne lag, wo er trinken wollte. Als er sah, da&#223; die beiden Herren noch blieben, lie&#223; er sie einfach stehen, und ich mu&#223;te die Honneurs des Hauses machen. Nach dem Diner f&#252;hrte ich meine kleine Gesellschaft in die innern Gem&#228;cher des Gro&#223;f&#252;rsten und die meinigen. Als wir in mein Boudoir traten, kam uns mein Bologneserh&#252;ndchen entgegen und bellte den Grafen Horn w&#252;tend an, doch als es den Grafen Poniatowski bemerkte, glaubte ich, das Tier w&#252;rde vor Freude toll werden. Da das Kabinett sehr klein war, sah es au&#223;er mir niemand, als Leon Narischkin und seine Schw&#228;gerin. Aber Graf Horn lie&#223; sich nicht t&#228;uschen, und w&#228;hrend ich durch die Gem&#228;cher nach dem Saal zur&#252;ckging, fa&#223;te er den Grafen Poniatowski beim Rock und raunte ihm zu:»Mein Freund, das Schrecklichste was es gibt, ist ein Bologneserh&#252;ndchen. Das erste, was ich stets getan habe, wenn ich Frauen liebte, war, ihnen einen solchen Hund zu schenken, und durch diese Tiere habe ich dann immer erkannt, ob jemand mehr in Gunst stand als ich. Diese Ansicht ist vollkommen zutreffend, denn wie Sie sehen, war der Hund w&#252;tend, als er mich sah, wollte mich beinahe auffressen, mich, den er nicht kennt, w&#228;hrend er nicht wu&#223;te, was er vor Freuden tun sollte, als er Sie gewahrte; offenbar war es nicht das erstemal, da&#223; er Sie an diesem Orte sah.«— Graf Poniatowski behandelte die ganze Sache als Torheit, konnte es ihm aber nicht ausreden. Graf Horn erwiderte nur:»Seien Sie unbesorgt, ich bin vollkommen diskret. «Am folgenden Tag reisten sie ab. Horn pflegte zu sagen, da&#223;, wenn er sich verliebte, er es immer in drei Frauen zugleich t&#228;te. Und dies f&#252;hrte er praktisch vor unsern Augen in Petersburg durch, wo er drei jungen M&#228;dchen auf einmal den Hof machte. Zwei Tage sp&#228;ter reiste Graf Poniatowski nach seinem Vaterlande ab. W&#228;hrend seiner Abwesenheit lie&#223; mir Sir Williams durch Leon Narischkin sagen, da&#223; der Gro&#223;kanzler Bestuscheff gegen die Ernennung des Grafen Poniatowski intrigierte und versucht h&#228;tte, ihn zu bewegen, dem Grafen Br&#252;hl, dem damaligen Minister und G&#252;nstling des K&#246;nigs von Polen, diese Ernennung auszureden. Williams jedoch beeilte sich nicht sehr, diesen Auftrag auszuf&#252;hren, obwohl er ihn nicht abgelehnt hatte. Dies hatte er aber nur deshalb nicht getan, weil er bef&#252;rchtete, der Gro&#223;kanzler w&#252;rde dann jemand anders damit beauftragen, der sich vielleicht p&#252;nktlicher dieses Auftrages entledigte, wodurch er nur seinem Freunde, der sehnlichst w&#252;nschte, nach Ru&#223;land zur&#252;ckzukehren, geschadet h&#228;tte. Williams vermutete, da&#223; Bestuscheff, dem seit langer Zeit die s&#228;chsisch-polnischen Minister zur Disposition standen, einen seiner ergebensten Anh&#228;nger zu diesem Posten ernennen lassen wollte. Aber Graf Poniatowski erhielt ihn doch. Im Winter kam er als polnischer Gesandter zur&#252;ck, und die s&#228;chsische Gesandtschaft blieb unter der unmittelbaren Leitung des Grafen Bestuscheff.</p>
     <p>Einige Zeit bevor wir Oranienbaum verlie&#223;en, kamen der F&#252;rst und die F&#252;rstin Galitzin in Begleitung Betzkis dort an. Sie reisten gesundheitshalber ins Ausland, besonders der letztere, der sich ein wenig von dem tiefen Kummer zerstreuen wollte, den ihm der Tod der Prinzessin von Hessen-Homburg verursacht hatte. Diese war eine geborene F&#252;rstin Trubetzkoi, Mutter der F&#252;rstin Galitzin und Tochter aus erster Ehe der Prinzessin von Hessen mit dem Hospodar der Walachei, Prina Kantemir. Da die F&#252;rstin Galitzin und Betzki alte Bekannte waren, lag mir viel daran, sie in Oranienbaum aufs beste zu empfangen. Nachdem ich sie &#252;berall umhergef&#252;hrt hatte, bestieg ich mit der F&#252;rstin Galitzin ein Kabriolet, das ich selbst fuhr, und wir machten eine Spazierfahrt in die Umgebung von Oranienbaum. Unterwegs gab mir die F&#252;rstin, eine sehr sonderbare und beschr&#228;nkte Person, zu verstehen, da&#223; sie glaube, ich grollte ihr. Aber ich versicherte ihr, ich habe durchaus nichts gegen sie, wisse auch nicht, woher mein Groll r&#252;hren solle, da ich nie einen Streit mit ihr gehabt. Hierauf erwiderte sie, sie bef&#252;rchte, Graf Poniatowski habe ihr bei mir geschadet. Diese Worte &#252;berraschten mich aufs h&#246;chste, und ich sagte ihr, sie m&#252;sse geradezu tr&#228;umen, denn Poniatowski sei nicht der Mann, ihr in meinen Augen zu schaden, da er l&#228;ngst abgereist und mir &#252;brigens nur von Ansehen und als Ausl&#228;nder bekannt sei. Ich k&#246;nne mir wirklich nicht erkl&#228;ren, wie sie auf diesen Gedanken gekommen sei. Zu Hause angelangt rief ich Leon Narischkin und erz&#228;hlte ihm das erw&#228;hnte Gespr&#228;ch, das mir ebenso dumm als dreist und indiskret erschien. Er erz&#228;hlte mir nun, da&#223; die F&#252;rstin w&#228;hrend des ganzen Winters Himmel und Erde in Bewegung gesetzt h&#228;tte, um Graf Poniatowski an sich zu fesseln. Dieser habe ihr auch aus H&#246;flichkeit einige Aufmerksamkeiten erwiesen, sie sei ihm indes auf jede m&#246;gliche Weise entgegengekommen, was, wie ich mir wohl denken k&#246;nne, wenig Erwiderung gefunden, weil sie alt, h&#228;&#223;lich, albern und einf&#228;ltig, ja toll sei. Als sie nun gesehen, da&#223; er ihre W&#252;nsche nicht ber&#252;cksichtigte, habe sie wahrscheinlich daraus Verdacht gesch&#246;pft, da&#223; Poniatowski sich meistenteils in seiner — Leon Narischkins — und seiner Stiefschwester Gesellschaft befand.</p>
     <p>W&#228;hrend des kurzen Aufenthaltes der F&#252;rstin Galitzin in Oranienbaum hatte ich wegen meiner Ehrendamen eine furchtbare Szene mit dem Gro&#223;f&#252;rsten. Ich bemerkte n&#228;mlich, da&#223; dieselben, die stets die Vertrauten oder Maitressen Seiner kaiserlichen Hoheit waren, bei verschiedenen Gelegenheiten es an Erf&#252;llung ihrer Pflichten, ja sogar an der mir schuldigen R&#252;cksicht und Achtung fehlen lie&#223;en. Ich begab mich daher eines Nachmittags in ihr Zimmer, warf ihnen ihr Betragen vor, erinnerte sie an ihre Pflicht und Schuldigkeit und drohte, mich bei der Kaiserin zu beklagen, wenn sie ihr Benehmen nicht &#228;nderten. Einige waren aufs &#228;u&#223;erste best&#252;rzt, andere gereizt, noch andere weinten; aber als ich hinaus war, hatten sie nichts Eiligeres zu tun, als sofort dem Gro&#223;f&#252;rsten von dem Vorgefallenen Bericht zu erstatten. Seine kaiserliche Hoheit wurde w&#252;tend und eilte sogleich zu mir. Seine ersten Worte beim Eintreten waren: es sei unm&#246;glich, l&#228;nger mit mir zu leben, von Tag zu Tag werde ich hochm&#252;tiger und stolzer, verlange R&#252;cksichten und Ehrerbietungen von den Hofdamen und verbittere ihnen das Leben. Sie seien M&#228;dchen von Rang, aber ich behandle sie wie gew&#246;hnliche Dienerinnen. Wenn ich mich aber bei der Kaiserin &#252;ber sie beschwere, so werde er sich auch &#252;ber mich beschweren, &#252;ber meinen Stolz, meine Anma&#223;ung, meine Schlechtigkeit, und Gott wei&#223; wor&#252;ber noch. Ruhig h&#246;rte ich ihn an und antwortete, er k&#246;nne von mir denken, was er wolle, denn wenn die Sache seiner Frau Tante hinterbracht werde, w&#252;rde sie gewi&#223; sehr bald entscheiden, ob es nicht das Vern&#252;nftigste w&#228;re, M&#228;dchen, die sich schlecht auff&#252;hrten und durch ihr Hin- und Herreden ihren Neffen und ihre Nichte veruneinigten, fortzujagen. Unzweifelhaft werde Ihre Majest&#228;t, um den Frieden zwischen ihm und mir wieder herzustellen und nicht durch Mi&#223;helligkeiten bel&#228;stigt zu werden, keinen andern Entschlu&#223; fassen; sie werde im Gegenteil unfehlbar zu diesem Mittel greifen. Als er mich so reden h&#246;rte, k&#252;hlte sich seine Wut ein wenig ab, denn argw&#246;hnisch, wie er war, kam er auf den Gedanken, da&#223; ich mehr von den Absichten der Kaiserin betreffs der M&#228;dchen wisse, als ich merken lasse, und diese wirklich wegen des Vorgefallenen entlassen werden k&#246;nnten. Er begann daher, mich auszufragen.»Sagen Sie, wissen Sie etwas N&#228;heres dar&#252;ber? Hat man schon davon gesprochen?«— Ich antwortete ihm, da&#223;, wenn es erst soweit k&#228;me, da&#223; die Angelegenheit vor die Kaiserin gebracht w&#252;rde, ich nicht zweifelte, da&#223; sie auf eine sehr b&#252;ndige Weise dar&#252;ber entscheiden werde. Hierauf ging er nachdenklich im Zimmer auf und ab, wurde allm&#228;hlich ruhiger und ging endlich halb und halb bes&#228;nftigt hinaus. Am selben Abend erz&#228;hlte ich der vern&#252;nftigsten unter den Damen die ganze Szene, die ihr unkluges Verhalten gegen mich herbeigef&#252;hrt hatte, Wort f&#252;r Wort wieder. Seitdem h&#252;teten sie sich, die Umst&#228;nde auf die Spitze zu treiben, denn sie mu&#223;ten gew&#228;rtig sein, ihnen zum Opfer zu fallen.</p>
     <p>Im Laufe des Herbstes kehrten wir in die Stadt zur&#252;ck. Kurz darauf wurde Sir Williams nach England abberufen. Er hatte seinen Zweck in Ru&#223;land verfehlt. An dem Tage nach seiner Audienz bei der Kaiserin hatte er einen Allianzvertrag zwischen Ru&#223;land und England in Vorschlag gebracht, und Graf Bestuscheff hatte Befehl und Vollmachten, denselben abzuschlie&#223;en. In der Tat wurde der Vertrag vom Gro&#223;kanzler unterzeichnet, und der Gesandte war au&#223;er sich vor Freude &#252;ber seinen Erfolg. Tags darauf jedoch zeigte ihm Graf Bestuscheff durch eine Note den Beitritt Ru&#223;lands zu der in Versailles unterzeichneten Konvention zwischen Frankreich und Oesterreich an. Dies war ein Donnerschlag f&#252;r den englischen Gesandten, der in dieser Angelegenheit von dem Gro&#223;kanzler hintergangen und betrogen worden war; wenigstens schien es so. Allein Bestuscheff war damals nicht mehr Herr seiner Handlungen. Seine Gegner fingen an ihn zu verdr&#228;ngen und intrigierten, oder vielmehr man intrigierte bei ihnen, um sie zur franz&#246;sisch-&#246;sterreichischen Partei &#252;berzuf&#252;hren, wozu sie nur allzusehr geneigt waren. Die Schuwaloffs, besonders aber Iwan Iwanowitsch, liebten Frankreich und alles was von dort kam, bis zur Narrheit. Sie wurden hierin durch den Vizekanzler Woronzow best&#228;rkt, dem Ludwig XV. f&#252;r diesen Dienst den Palast, den er eben in Petersburg hatte bauen lassen, mit alten M&#246;beln ausstattete, die der Marquise von Pompadour, seiner Maitresse, nicht mehr gefielen, und die sie dem K&#246;nig, ihrem Geliebten, mit Profit verkauft hatte. Aber der Vizekanzler hatte au&#223;er diesem Vorteil noch einen andern Grund f&#252;r sein Handeln, n&#228;mlich den, das Ansehen seines Nebenbuhlers, des Grafen Bestuscheff, zu schm&#228;lern und sich seiner Stelle f&#252;r Peter Schuwaloff zu versichern. Er dachte ferner daran, das Tabakmonopol in seine Gewalt zu bringen, um dann in Frankreich den Tabak verkaufen zu k&#246;nnen.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Achtzehntes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>R&#252;ckkehr Poniatowskis nach Ru&#223;land als polnischer Gesandter. — Brockdorf und seine Intrigen. — Aussprache mit dem Gro&#223;f&#252;rsten und Brockdorf. — Man verspottet den letzteren. — Meine Ratschl&#228;ge f&#252;r den Gro&#223;f&#252;rsten. — Wie Peter III. ein L&#252;gner wurde. — Leon Narischkin soll sich verheiraten. — Die Liebe des Gro&#223;f&#252;rsten zu Madame Teploff ist im Abnehmen. — Elisabeth Woronzow gewinnt von neuem seine Gunst. — Intrigen dagegen.</emphasis></p>
     <p>Gegen Ende des Jahres 1756 kam Graf Poniatowski nach Petersburg als Minister des K&#246;nigs von Polen zur&#252;ck. W&#228;hrend des Winters 1757 war die Lebensweise bei uns dieselbe wie im vorhergehenden: dieselben Konzerte, dieselben B&#228;lle, dieselben Klatschereien. Ich bemerkte bald nach unserer R&#252;ckkehr in die Stadt, wo ich die Verh&#228;ltnisse mehr in der N&#228;he sah, da&#223; Brockdorf mit seinen Intrigen beim Gro&#223;f&#252;rsten gro&#223;en Erfolg hatte. Er geno&#223; dabei die Unterst&#252;tzung einer ziemlich gro&#223;en Anzahl holsteinscher Offiziere, die der Gro&#223;f&#252;rst auf sein Zureden den ganzen Winter &#252;ber in Petersburg bei sich behielt. Ihre Zahl belief sich mindestens auf zwanzig, und sie befanden sich fortw&#228;hrend in der Umgebung des Gro&#223;f&#252;rsten. Dazu kamen noch ein paar holsteinsche Soldaten, die als Laufburschen und Kammerdiener bei ihm angestellt waren und zu allen m&#246;glichen Gesch&#228;ften benutzt wurden. Im Grunde aber waren alle diese Menschen nichts als Spione Brockdorfs und Genossen. Ich wartete in diesem Winter nur auf einen g&#252;nstigen Augenblick, um ernsthaft mit dem Gro&#223;f&#252;rsten zu reden und ihm aufrichtig zu sagen, was ich von seiner Umgebung und deren Intrigen d&#228;chte. Es fand sich auch bald ein solcher, und ich lie&#223; ihn nicht unbenutzt vor&#252;bergehen. Der Gro&#223;f&#252;rst selbst kam eines Tages in mein Boudoir und sagte mir, da&#223; man es ihm als unumg&#228;nglich notwendig darstelle, einen geheimen Befehl nach Holstein zu schicken, die Verhaftung einer der durch Stellung und Ansehen hervorragendsten Pers&#246;nlichkeiten des Landes betreffend. Diese Pers&#246;nlichkeit war ein gewisser Elendsheim, ein Mann von b&#252;rgerlicher Abkunft, der indes durch seinen Flei&#223; und seine F&#228;higkeiten sich zu jener Stellung emporgehoben hatte. Als ich den Gro&#223;f&#252;rsten fragte, welche Beschwerden man gegen diesen Mann habe und was er verbrochen, da&#223; man daran denke, ihn gefangen zu nehmen, erwiderte er:»Nun, man sagt, er sei des Unterschleifs verd&#228;chtig.«— Wer seine Ankl&#228;ger w&#228;ren, fragte ich nun, worauf er sich sehr im Rechte glaubte, als er antwortete:»Ankl&#228;ger? die gibt es nicht, denn das ganze Land f&#252;rchtet und achtet ihn; aber gerade deshalb mu&#223; ich ihn verhaften lassen. Ist dies erst geschehen, so werden sich, wie man mir versichert, gen&#252;gend Ankl&#228;ger finden.«— Ich zitterte vor Aerger, als er mir das sagte, und erwiderte:»Auf diese Weise betrachtet, gibt es keinen Unschuldigen mehr auf der Welt. Es braucht nur ein Neidischer da zu sein, der im Publikum irgend ein vages Ger&#252;cht aussprengt, wie es ihm gerade gef&#228;llt, worauf man jeden Beliebigen arretiert; die Anschuldigungen und Verbrechen werden sich dann schon finden. Das ist <emphasis>&#224; la fa&#231;on de Barbarie mon ami</emphasis>, wie es im Liede hei&#223;t, da&#223; man Ihnen r&#228;t, zu handeln, ohne auf Ihr Ansehen oder Ihre Gerechtigkeit R&#252;cksicht zu nehmen. Wer gibt Ihnen so schlechte Ratschl&#228;ge? Erlauben Sie mir diese Frage.«— Dies schien meinem Gro&#223;f&#252;rsten doch ein wenig peinlich zu sein, und er entgegnete:»Sie wollen immer mehr wissen als die anderen.«— Da antwortete ich ihm, ich spr&#228;che nicht, um die Kluge zu spielen, sondern weil ich alle Ungerechtigkeit ha&#223;te und nicht glaubte, da&#223; er so eine Willk&#252;rlichkeit begehen wolle. — Darauf schickte er sich an, mit gro&#223;en Schritten im Zimmer auf und ab zu gehen, und entfernte sich dann mehr aufgeregt als &#228;rgerlich. Kurze Zeit nachher aber kam er wieder und sagte mir:»Kommen Sie, Brockdorf wird mit Ihnen selbst &#252;ber die Elendsheimsche Geschichte sprechen, und Sie werden sehen und &#252;berzeugt sein, da&#223; ich ihn verhaften lassen mu&#223;. «Ich erwiderte:»Gut, ich werde Ihnen folgen und h&#246;ren, was er sagen wird, da Sie es w&#252;nschen.«— In der Tat fand ich Brockdorf im Zimmer des Gro&#223;f&#252;rsten, der zu ihm sagte:»Sprechen Sie mit der Gro&#223;f&#252;rstin. «Brockdorf, etwas best&#252;rzt, verneigte sich vor dem Gro&#223;f&#252;rsten und sagte:»Da Eure Hoheit es mir befehlen, werde ich mit der Frau Gro&#223;f&#252;rstin sprechen.«— Hier machte er eine Pause und fuhr dann fort:»Es ist eine Angelegenheit, die mit viel Heimlichkeit und Klugheit behandelt sein will.«— Ich h&#246;rte aufmerksam zu. — »Ganz Holstein ist erf&#252;llt von dem L&#228;rm der Elendsheimschen Unterschleife und Erpressungen. Allerdings sind vorl&#228;ufig keine Ankl&#228;ger da, weil man ihn f&#252;rchtet, aber wenn er erst verhaftet ist, wird man so viele haben, als man nur will. «Als ich darauf von ihm Einzelheiten &#252;ber die Unterschleife und Erpressungen verlangte, erfuhr ich, da&#223;, was die Unterschleife der Taxen betraf, gar keine Schuld vorlag, da er &#252;berhaupt kein Geld vom Gro&#223;f&#252;rsten in den H&#228;nden hatte. Da er aber an der Spitze der Justizverwaltung stand, sah man es als Unterschleif an, wenn sich bei jedem Proze&#223; immer eine oder die andere streitende Partie &#252;ber Ungerechtigkeit beklagte und aussagte, da&#223; die Gegenpartei nur durch Bestechung der Richter gewonnen h&#228;tte. Aber Brockdorf mochte alle seine Beredsamkeit und Weisheit aufbieten, er &#252;berzeugte mich nicht. Ich behauptete fort und fort in Gegenwart des Gro&#223;f&#252;rsten, da&#223; man nur versuche, Seine kaiserliche Hoheit zu einer himmelschreienden Ungerechtigkeit zu bewegen, indem man ihn zur Ausfertigung eines Haftbefehls gegen einen Menschen aufstachele, gegen den weder eine formelle Anklage, noch eine Beschuldigung vorl&#228;ge. Auch erkl&#228;rte ich Brockdorf, da&#223; auf diese Weise der Gro&#223;f&#252;rst ihn gleichfalls zu jeder Stunde einstecken lassen und sagen k&#246;nnte, Anklagen w&#252;rden sich schon finden, u.s.w. Ich f&#252;gte noch hinzu, der Gro&#223;f&#252;rst m&#252;sse sich mehr als jeder andere vor &#228;hnlichen Dingen h&#252;ten, weil die Erfahrung ihn bereits auf seine Kosten gelehrt h&#228;tte, wozu die Verfolgungen und der Ha&#223; der Parteien f&#252;hren k&#246;nnten. Noch w&#228;ren keine zwei Jahre verflossen, seit Seine kaiserliche Hoheit Herrn von Holmer aus seiner Haft entlassen h&#228;tte, nachdem man ihn sechs oder acht Jahre im Gef&#228;ngnis hatte schmachten lassen. Aber es half mir wenig, dies frappante Beispiel zu zitieren. Der Gro&#223;f&#252;rst h&#246;rte mir zwar zu, dachte aber, glaube ich, an etwas ganz anderes; Herr von Brockdorf, im tiefsten Innern seines Herzens vollkommen verroht, borniert und hartn&#228;ckig wie ein Klotz, lie&#223; mich reden, da er keine Gegengr&#252;nde mehr vorzubringen wu&#223;te. Als ich fort war, soll er zum Gro&#223;f&#252;rsten bemerkt haben, da&#223; alles, was ich gesagt, mir nur die Herrschsucht eingegeben habe; alle Ma&#223;nahmen mi&#223;billige ich, die ich nicht selbst angeraten h&#228;tte, und ich verst&#252;nde gar nichts von Gesch&#228;ften. Frauen wollten sich eben in alles mischen, aber alles, was sie anfa&#223;ten, verd&#252;rben sie; besonders tatkr&#228;ftige Handlungen gingen &#252;ber ihren Horizont hinaus. Kurz, er gab sich solche M&#252;he, da&#223; er schlie&#223;lich doch den Sieg davontrug. Der Gro&#223;f&#252;rst, von ihm &#252;berzeugt, lie&#223; den Befehl, Elendsheim zu verhaften, aufsetzen, unterzeichnen und abfertigen. Ein gewisser Zeitz, Sekret&#228;r des Gro&#223;f&#252;rsten, der Pechlin beigegeben und der Sohn der Hebamme war, die mich entbunden hatte, benachrichtigte mich davon. Die Partei Pechlins mi&#223;billigte im allgemeinen diese gewaltsame und unzeitige Ma&#223;regel, womit Brockdorf sie und ganz Holstein zittern machte. Sobald ich erfuhr, da&#223; Brockdorfs Intrigen &#252;ber mich und alles, was ich dem Gro&#223;f&#252;rsten vorgestellt hatte, den Sieg davongetragen, fa&#223;te ich den festen Entschlu&#223;, Brockdorf meine ganze Entr&#252;stung wissen zu lassen. Ich sagte zu Zeitz und Pechlin, da&#223; ich von diesem Augenblicke an Brockdorf wie die Pest f&#252;rchtete, die man fliehen m&#252;sse. Auf jeden Fall m&#252;&#223;te er vom Gro&#223;f&#252;rsten entfernt werden, und ich selbst w&#252;rde alles aufbieten, was in dieser Angelegenheit in meiner Macht stehe. Und von dieser Zeit an lie&#223; ich bei jeder Gelegenheit die Verachtung und den Abscheu durchblicken, den das Benehmen dieses Menschen mir einfl&#246;&#223;te. Ich ersparte ihm nichts, womit ich ihn l&#228;cherlich machen konnte, und machte gegen niemand ein Geheimnis daraus, wie ich &#252;ber ihn dachte. Leon Narischkin und andere junge Herren am&#252;sierten sich k&#246;stlich dar&#252;ber und unterst&#252;tzten mich in meinen Bem&#252;hungen. Wenn Brockdorf vor&#252;berging, riefen alle hinter ihm her: <emphasis>Baba ptiza</emphasis> (Pelikan); dies war sein st&#228;ndiger Spitzname. Der Pelikan war der h&#228;&#223;lichste uns bekannte Vogel, und Brockdorf war als Mensch gerade so h&#228;&#223;lich, sowohl &#228;u&#223;erlich als innerlich. Er war lang und d&#252;nn, hatte einen entsetzlich langen Hals und einen dicken, platten Kopf; dazu war er rothaarig und trug eine m&#228;chtige Per&#252;cke. Seine kleinen Augen lagen tief in ihren H&#246;hlen, hatten so gut als gar keine Lider und Brauen, und seine Mundwinkel hingen bis zum Kinn hinab, was ihm ein saueres, b&#246;sartiges Ansehen verlieh. Hinsichtlich seines Charakters beziehe ich mich nur auf das, was ich bereits &#252;ber ihn gesagt, f&#252;ge indes noch hinzu, da&#223; er lasterhaft genug war, um von allen Geld zu nehmen, die ihm welches anboten. Damit aber sein erhabener Herr sich nicht eines Tages &#252;ber seine Erpressungen beschweren m&#246;chte, veranla&#223;te er ihn, den er stets in Geldverlegenheit wu&#223;te, dasselbe zu tun. Auf diese Weise verschaffte er dem Gro&#223;f&#252;rsten so viel Geld als er nur konnte, indem er einem jeden, der daf&#252;r klingende M&#252;nze bezahlte, holsteinsche Titel und Orden verkaufte. Oder er lie&#223; den Gro&#223;f&#252;rsten Geld verlangen und alle m&#246;glichen, oft ungerechte und selbst f&#252;r das Land dr&#252;ckende Angelegenheiten bei den verschiedenen Gerichtsh&#246;fen und dem Senate betreiben, wie Monopole und andere Steuern, die sonst niemals h&#228;tten durchgehen k&#246;nnen, weil sie den Gesetzen Peters I. zuwiderliefen. Au&#223;erdem st&#252;rzte Brockdorf Peter III. mehr als je in Trunk und Liederlichkeit, umgab ihn mit einem Haufen von Abenteurern und Individuen, die aus den Wachtstuben und Kneipen Deutschlands und Petersburgs herstammten, weder Treu noch Glauben kannten und nichts taten, als zechen, essen, rauchen und gemeine Redensarten f&#252;hren.</p>
     <p>Als ich bemerkte, da&#223; trotz allem, was ich sagte und tat, um Brockdorfs Einflu&#223; zu schw&#228;chen, dieser sich beim Gro&#223;f&#252;rsten behauptete, ja gr&#246;&#223;ere Gunst geno&#223; als zuvor, fa&#223;te ich den Entschlu&#223;, dem Grafen Schuwaloff mitzuteilen, wie ich &#252;ber diesen Menschen dachte, und ihm zu erkl&#228;ren, da&#223; ich ihn als einen der gef&#228;hrlichsten Menschen betrachte, die man m&#246;glicherweise einem jungen F&#252;rsten, dem Erben eines gro&#223;en Reichs beigeben k&#246;nne. Ich hielt es f&#252;r meine Pflicht, die Sache ganz im Vertrauen mit ihm zu besprechen, damit er die Kaiserin davon benachrichtigen oder passende Ma&#223;regeln treffen k&#246;nne. Darauf fragte Schuwaloff, ob er mich nennen d&#252;rfe, was ich ihm getrost gestattete. Sollte &#252;brigens die Kaiserin mich selbst fragen, so w&#252;rde ich kein Blatt vor den Mund nehmen und alles sagen, was ich wisse und gesehen habe. Graf Alexander Schuwaloff blinzelte mit den Augen und h&#246;rte mir sehr ernsthaft zu, wagte indes nicht, ohne den Rat seines Bruders Peter und seines Vetters Iwan Iwanowitsch zu handeln. Lange Zeit h&#246;rte ich nichts von ihm, bis er mir endlich eines Tages zu verstehen gab, es sei wohl m&#246;glich, da&#223; die Kaiserin mit mir reden w&#252;rde.</p>
     <p>Inzwischen kam eines sch&#246;nen Morgens der Gro&#223;f&#252;rst in mein Zimmer gest&#252;rzt, w&#228;hrend ihm sein Sekret&#228;r Zeitz mit einem Papier in der Hand folgte. — »Sehen Sie blo&#223; diesen verteufelten Kerl!«rief der Gro&#223;f&#252;rst,»bringt er mir heute, wo ich noch ganz bet&#228;ubt von dem vielen Trinken von gestern bin, einen gro&#223;en Bogen Papier, nichts als Register der Angelegenheiten, die ich zu Ende f&#252;hren soll; er verfolgt mich sogar bis in Ihr Zimmer.«— Zeitz wandte sich zu mir und sagte:»Alles was ich hier habe, kann in einer Viertelstunde durch ja oder nein entschieden werden.«—»Nun, wir wollen sehen, «sagte ich,»vielleicht kommen wir eher damit zu Ende, als Sie glauben.«— Und nun schickte sich Zeitz an zu lesen, und je nach Gutd&#252;nken bemerkte ich» ja «oder» nein«. Dies gefiel dem Gro&#223;f&#252;rsten sehr, und sein Sekret&#228;r sagte:»Wirklich, gn&#228;digster Herr, wenn Sie erlauben wollten, da&#223; wir es zweimal w&#246;chentlich so machten, w&#252;rden Ihre Gesch&#228;fte nicht stocken. Es sind freilich nur Kleinigkeiten, aber sie m&#252;ssen doch auch zum Abschlu&#223; gebracht werden, und Sie sehen ja, die Gro&#223;f&#252;rstin hat sie mit einem halben Dutzend Ja und ebenso vielen Nein entschieden.«— Von diesem Tage an gefiel es Seiner kaiserlichen Hoheit, Zeitz jedesmal zu mir zu schicken, wenn es Fragen mit ja oder nein zu beantworten gab. Nach einiger Zeit bat ich ihn, mir ein Schriftst&#252;ck auszustellen &#252;ber das, was ich ohne seinen speziellen Befehl erledigen und nicht erledigen d&#252;rfe, was er denn auch tat. Nur Pechlin, Zeitz und ich wu&#223;ten von dieser Aenderung, mit der die beiden ersteren au&#223;erordentlich zufrieden waren. Wenn es sich darum handelte, zu unterzeichnen, unterzeichnete der Gro&#223;f&#252;rst nur was ich vorher geregelt hatte. Die Aff&#228;re Elendsheim blieb in Brockdorfs H&#228;nden. Da indes Elendsheim im Gef&#228;ngnis sa&#223;, beeilte sich Brockdorf nicht sehr, sie zu Ende zu bringen, weil sein Zweck so ziemlich damit erreicht war. Er hatte ihn von den Gesch&#228;ften entfernt und den Holsteinern gezeigt, wie gro&#223; sein Einflu&#223; &#252;ber seinen Herrn war; weiter wollte er nichts.</p>
     <p>Eines Tages benutzte ich die Gelegenheit, den Gro&#223;f&#252;rsten zu fragen, ob er, da er die Verwaltung Holsteins schon langweilig finde und sie als eine Probe dessen ansehe, was er eines Tages zu verwalten haben werde, sp&#228;ter wenn ihm das russische Reich zufalle, nicht diese Zeit als eine noch viel dr&#252;ckendere Last empfinde. Darauf wiederholte er, was er mir schon tausendmal geantwortet: er f&#252;hle, da&#223; er nicht f&#252;r Ru&#223;land geschaffen sei; er gefalle weder den Russen, noch gefielen die Russen ihm, und er sei &#252;berzeugt, da&#223; er in Ru&#223;land zugrunde gehen werde. Ich meinerseits erwiderte ihm nun, was ich ihm ebenfalls schon oft gesagt, n&#228;mlich, da&#223; er sich in diesen verh&#228;ngnisvollen Gedanken nicht gehen lassen d&#252;rfe, vielmehr m&#252;sse er alles, was in seinen Kr&#228;ften stehe, tun, um die Liebe eines jeden Russen zu gewinnen und die Kaiserin bitten, ihn in den Stand zu setzen, sich &#252;ber die Reichsangelegenheiten zu unterrichten. Ich dr&#228;ngte ihn sogar, um einen Sitz im Rate der Kaiserin nachzusuchen. Und wirklich sprach er mit den Schuwaloffs dar&#252;ber, die es denn auch bei der Kaiserin durchsetzten, ihn jedesmal zu jenen Konferenzen zuzulassen, wenn sie selbst zugegen war. Dies war aber gerade so, als h&#228;tte man ihm den Zutritt verweigert, denn die Kaiserin selbst ging h&#246;chstens zwei oder dreimal mit ihm hin, worauf sowohl sie als er ihre Besuche ganz einstellten.</p>
     <p>Die Ratschl&#228;ge, welche ich dem Gro&#223;f&#252;rsten gab, waren im allgemeinen gut und heilsam. Allein wer Ratschl&#228;ge erteilt, kann dies nur gem&#228;&#223; seinem Geist, seiner Art, zu denken und die Dinge anzuschauen und zu behandeln tun. Der gr&#246;&#223;te Fehler der Ratschl&#228;ge, die ich dem Gro&#223;f&#252;rsten gab, war nun eben der, da&#223; seine Denk- und Handlungsweise ganz und gar von der meinigen verschieden war, und je &#228;lter wir wurden, um so sch&#228;rfer trat der Unterschied hervor. Ich war bestrebt, in allen Dingen der Wahrheit so nahe wie m&#246;glich zu kommen, er indes entfernte sich t&#228;glich mehr und mehr von derselben, bis er endlich ein leidenschaftlicher L&#252;gner ward. Da die Art, wie er es wurde, sehr sonderbar ist, will ich hier davon sprechen; vielleicht tr&#228;gt dies ein wenig zu der Erkenntnis der Entwickelung des menschlichen Geistes in dieser Beziehung bei, sowie zur Verhinderung oder Besserung dieses Lasters bei Individuen, die dazu geneigt sind.</p>
     <p>Die erste L&#252;ge, welche der Gro&#223;f&#252;rst beging, war, da&#223; er jungen Frauen oder M&#228;dchen, bei denen er sich in Gunst setzen wollte, und auf deren Unwissenheit er rechnete, erz&#228;hlte, wie ihn sein Vater, als er noch in Holstein war, an die Spitze einer Abteilung seiner Garden gestellt und gegen einen Trupp Zigeuner geschickt habe, die in der Umgebung von Kiel umherschweiften und, wie er behauptete, scheu&#223;liche R&#228;ubereien begingen. Er erz&#228;hlte die genauesten Einzelheiten &#252;ber ihre Verbrechen, sowie von der List, die er angewandt, um die R&#228;uber zu umzingeln, beschrieb die verschiedenen Gefechte, in denen er Wunder von Kunst und Tapferkeit verrichtete, worauf er die Zigeuner gefangen genommen und nach Kiel transportiert habe. Anfangs wandte er immerhin noch eine gewisse Vorsicht bei seinen Prahlereien an, indem er sie nur denen erz&#228;hlte, die seine Geschichte nicht kannten. Allm&#228;hlich jedoch fa&#223;te er den Mut, seine Erfindung auch bei denen anzubringen, auf deren Diskretion er gen&#252;gend z&#228;hlen konnte, um gewi&#223; zu sein, da&#223; sie ihn nicht L&#252;gen strafen w&#252;rden. Als er aber auch mir diese Erz&#228;hlung zum besten geben wollte, fragte ich ihn, wie lange Zeit vor dem Tode seines Vaters diese Ereignisse stattgefunden h&#228;tten? Ohne zu zaudern, antwortete er:»Etwa drei oder vier Jahre.«—»Nun, dann haben Sie sehr fr&#252;h angefangen, Heldentaten zu verrichten, «sagte ich,»denn drei oder vier Jahre vor dem Tode Ihres Vaters waren Sie kaum sechs oder sieben Jahre alt. Nach seinem Tode, also mit elf Jahren, sind Sie unter die Vormundschaft meines Onkels, des Kronprinzen von Schweden, gekommen. Was mich aber am meisten Wunder nimmt, «f&#252;gte ich hinzu,»ist, da&#223; Ihr Herr Vater, dessen einziger Sohn Sie waren, Sie in so jungem Alter gegen R&#228;uber ausgeschickt hat, zumal da Ihre Gesundheit, wie man mir gesagt, in Ihrer Kindheit sehr zart gewesen ist.«— Dar&#252;ber wurde der Gro&#223;f&#252;rst schrecklich b&#246;se und erwiderte, ich wollte ihn nur vor aller Welt als L&#252;gner hinstellen und in Mi&#223;kredit bringen. Aber ich antwortete ihm, da&#223; nicht ich, sondern der Kalender seinen Behauptungen widerspr&#228;che; &#252;brigens &#252;berlie&#223;e ich es ihm selbst, zu beurteilen, ob es menschenm&#246;glich w&#228;re, einen kleinen Knaben von sechs Jahren, den einzigen Sohn und Thronerben, die ganze Hoffnung seines Vaters, gegen R&#228;uber und M&#246;rder auszusenden. Dann schwiegen wir beide, aber er grollte mir noch lange Zeit nachher. Als er jedoch meine Einw&#228;nde vergessen hatte, fuhr er nichtsdestoweniger fort, sogar in meiner Gegenwart dies M&#228;rchen von neuem zu erz&#228;hlen, das er bis ins Unendliche variierte. Sp&#228;ter dachte er sich noch eine weit schimpflichere und f&#252;r ihn sch&#228;dlichere Geschichte aus, die ich bei passender Gelegenheit ebenfalls mitteilen werde. Gegenw&#228;rtig ist es mir unm&#246;glich, alle die Fabeln zu erw&#228;hnen, die er zuweilen ersann und f&#252;r Tatsachen ausgab, woran indes nicht ein Funken Wahrheit war. Uebrigens wird auch diese Probe, wie ich glaube, gen&#252;gen.</p>
     <p>Eines Donnerstags, gegen Ende des Karnevals, war Ball bei uns. Ich sa&#223; zwischen der Schw&#228;gerin Leon Narischkins und seiner Schwester, Madame Siniawin, und wir sahen zu, wie Marine Ossipowna Sakrefskaia, die Ehrendame der Kaiserin und Nichte des Grafen Razumowski Menuett tanzte. Sie war sehr anmutig und gewandt, und man erz&#228;hlte sich, da&#223; Graf Horn in sie verliebt sei. Da er es aber immer in drei Frauen auf einmal war, hielt er sich auch an die Gr&#228;fin Maria Romanowna Woronzow und an Anna Alexiewna Hittroff, gleichfalls Ehrendamen Ihrer Majest&#228;t. Wir fanden, da&#223; Marine Ossipowna sehr gut tanzte und ziemlich h&#252;bsch war. Ihr Partner war Leon Narischkin. Bei dieser Gelegenheit erz&#228;hlten mir seine Schw&#228;gerin und seine Schwester, da&#223; seine Mutter mit dem Gedanken umginge, Leon mit Fr&#228;ulein Hittroff, einer Nichte der Schuwaloffs m&#252;tterlicherseits, zu verheiraten. Ihre Mutter war eine Schwester Peter und Alexander Schuwaloffs. Ihr Vater kam oft in das Haus der Narischkins und hatte so lange f&#252;r seine Tochter Propaganda gemacht, bis sich Leons Mutter schlie&#223;lich die Heirat in den Kopf gesetzt hatte. Aber weder Madame Siniawin, noch seiner Schw&#228;gerin lag etwas an der Verwandtschaft der Schuwaloffs, die sie, wie schon erw&#228;hnt, nicht liebten. Was Leon anbetraf, so wu&#223;te er nicht einmal, da&#223; seine Mutter die Absicht hatte, ihn zu verheiraten, und war in die Gr&#228;fin Maria Woronzow verliebt, von der ich soeben gesprochen. Als ich dies daher vernahm, sagte ich zu den Damen Siniawin und Narischkin, da&#223; man die Heirat mit Fr&#228;ulein Hittroff, die kein Mensch leiden mochte, weil sie intrigant, boshaft und eine Schw&#228;tzerin war, auf keinen Fall zugeben d&#252;rfe. Um &#228;hnliche Ideen kurz abzuschneiden, m&#252;sse man Leon eine Frau unserer Art geben und die erw&#228;hnte Nichte des Grafen Razumowski, Marine Ossipowna, w&#228;hlen, die obendrein uns allen sehr angenehm und immer in ihrem Hause war. Die beiden Damen billigten vollkommen meine Ansicht. Tags darauf fand bei Hofe Maskenball statt. Bei einer g&#252;nstigen Gelegenheit wendete ich mich an den Marschall Razumowski, der damals Hetmann der Ukraine war, und sagte ihm rund heraus, er habe unrecht, seiner Nichte eine Partie wie Leon Narischkin entgehen zu lassen. Leons Mutter wolle ihn zwar an Fr&#228;ulein Hittroff verheiraten, allein Madame Siniawin, seine Schw&#228;gerin, und ich h&#228;tten entschieden, da&#223; seine Nichte die einzig passende Partie f&#252;r ihn sei; er m&#246;ge daher den Beteiligten so bald als m&#246;glich diesen Vorschlag machen. Dem Marschall gefiel unser Plan ausnehmend. Er besprach sich sofort mit seinem damaligen Faktotum Teploff, der die Sache sogleich dem Grafen Razumowski, dem &#228;lteren, mitteilte. Dieser gab seine Einwilligung, und am folgenden Tag begab sich Teploff zum Bischof von Petersburg, um f&#252;r f&#252;nfzig Rubel den Erlaubnisschein zu erkaufen. Nachdem er ihn erhalten, gingen der Marschall und seine Gemahlin zu ihrer Tante, der Mutter Leons, und stellten ihr die Sache in einem so g&#252;nstigen Lichte dar, da&#223; sie sich zu allem verstand. Und sie kamen gerade im rechten Augenblick, denn an eben demselben Tage hatte sie Hittroff ihr Wort geben sollen. Nun begaben sich der Marschall Razumowski, die Damen Siniawin und Narischkin zu Leon, um ihn zu &#252;berreden, die zu heiraten, an die er nicht im entferntesten gedacht hatte. Obgleich er eine andere liebte, willigte er ein; allerdings war die Gr&#228;fin Woronzow mit dem Grafen Buturlin so gut wie verlobt. Was Fr&#228;ulein Hittroff betraf, so machte er sich nicht den geringsten Kummer. Nachdem er also seine Zustimmung gegeben, lie&#223; der Marschall seine Nichte rufen, die die Heirat zu vorteilhaft fand, um sie zur&#252;ckzuweisen. So baten die beiden Grafen Razumowski am andern Tag die Kaiserin um ihre Einwilligung, die auch ohne Z&#246;gern gegeben wurde. Die Herren Schuwaloff aber waren von der Art und Weise, wie man sie und Hittroff hintergangen hatte, &#228;u&#223;erst best&#252;rzt und beleidigt, denn sie erfuhren den ganzen Vorgang nicht fr&#252;her, als nach der Einwilligung der Kaiserin. So heiratete Leon, der in eine junge Dame verliebt war, und den seine Mutter mit einer andern verm&#228;hlen wollte, eine Dritte, an die weder er noch irgend jemand drei Tage vorher gedacht hatte. Seine Heirat kn&#252;pfte meine Freundschaft mit den Grafen Razumowski fester als je, da sie mir es wirklich Dank wu&#223;ten, ihrer Nichte eine so gute und gl&#228;nzende Partie verschafft zu haben. Auch waren sie durchaus nicht b&#246;se, da&#223; sie &#252;ber die Schuwaloffs, die sich nicht einmal beklagen konnten, sondern ihren Verdru&#223; verbergen mu&#223;ten, den Sieg davongetragen hatten. Letzteres war ebenfalls eine Genugtuung, die sie einzig und allein mir verdankten.</p>
     <p>Die Liebe des Gro&#223;f&#252;rsten zu Madame Teploff regte sich nur noch mit mattem Fl&#252;gelschlage. Eins der gr&#246;&#223;ten Hindernisse derselben war die Schwierigkeit, sich &#246;fters zu sehen. Es konnte nur heimlich geschehen, was dem Gro&#223;f&#252;rsten, der Schwierigkeiten ebensowenig liebte, als auf empfangene Briefe zu antworten, sehr unbequem war. Gegen Ende des Karnevals fing seine Liebe an, vollkommen Parteisache zu werden.</p>
     <p>Eines Tages benachrichtigte mich die Prinzessin von Kurland, Graf Roman Woronzow, der Vater der beiden Hofdamen — der, beil&#228;ufig gesagt, samt seinen f&#252;nf Kindern dem Gro&#223;f&#252;rsten damals aufs h&#246;chste zuwider war — h&#228;tte sehr un&#252;berlegte Aeu&#223;erungen auf Rechnung des Gro&#223;f&#252;rsten getan. Unter anderm habe er erkl&#228;rt, wenn er Lust h&#228;tte, so w&#252;rde es ihn keine gro&#223;e M&#252;he kosten, den Ha&#223; des Gro&#223;f&#252;rsten gegen ihn in Wohlwollen zu verwandeln. Zu diesem Zwecke brauche er nur Brockdorf ein Gastmahl zu geben, ihm englisches Bier vorzusetzen und ihm, wenn er ginge, sechs Flaschen davon f&#252;r Seine kaiserliche Hoheit in die Tasche zu stecken; dann w&#252;rden er sowohl als seine j&#252;ngste Tochter sofort wieder Matadore in der Gunst des Gro&#223;f&#252;rsten sein. Da ich denselben Abend beim Ball bemerkte, da&#223; Seine kaiserliche Hoheit und die Gr&#228;fin Marie Woronzow, die &#228;lteste Tochter des Grafen, viel miteinander plauderten, machte es mir nicht gerade ein besonderes Vergn&#252;gen, zu denken, da&#223; Fr&#228;ulein Elisabeth Woronzow wieder obenauf kommen sollte. Um dies zu verhindern, erz&#228;hlte ich dem Gro&#223;f&#252;rsten die eben erw&#228;hnten Aeu&#223;erungen, die der Vater der jungen Dame &#252;ber ihn hatte fallen lassen. Dar&#252;ber geriet der Gro&#223;f&#252;rst in Wut und fragte, von wem ich dieselben erfahren habe. Lange str&#228;ubte ich mich, ihm die Wahrheit zu sagen. Allein er erkl&#228;rte, da ich niemand nennen k&#246;nne, m&#252;sse er annehmen, da&#223; ich es sei, die die Geschichte erfunden habe, nur um dem Vater und seinen T&#246;chtern zu schaden. Es half nichts, ihm zu entgegnen, da&#223; ich nie in meinem Leben solche L&#252;gen erfunden habe, und ich sah mich schlie&#223;lich gezwungen, ihm die Prinzessin von Kurland zu nennen. Er w&#252;rde ihr auf der Stelle einen Brief schreiben, sagte er, um zu erfahren, ob ich die Wahrheit rede. Wenn aber der geringste Mangel an &#220;bereinstimmung zwischen dem, was sie ihm antworten werde und dem was ich ihm gesagt habe, vork&#228;me, w&#252;rde er sich bei der Kaiserin &#252;ber meine L&#252;gen und Intrigen beschweren. Hierauf verlie&#223; er das Zimmer. Da ich nicht sicher war, was die Prinzessin ihm antworten werde, und aus Furcht, sie m&#246;chte sich zweideutig &#228;u&#223;ern, schrieb ich ihr folgendes Billett:»Ich beschw&#246;re Sie, sagen Sie die einfache und reine Wahrheit, wenn man Sie fragen wird!«Mein Billett wurde ihr unverz&#252;glich &#252;berbracht und kam zur rechten Zeit, denn es erreichte sie noch vor dem Briefe des Gro&#223;f&#252;rsten. Die Prinzessin von Kurland antwortete Seiner kaiserlichen Hoheit die Wahrheit, und er mu&#223;te einsehen, da&#223; ich nicht gelogen hatte. Auf diese Weise wurde er wenigstens noch eine Zeitlang von einer Liaison mit den beiden T&#246;chtern eines Menschen zur&#252;ckgehalten, der ihn so gering achtete und den er selbst nicht ausstehen mochte.</p>
     <p>Um ihm indes noch ein weiteres Hindernis in den Weg zu legen, &#252;berredete ich den Marschall Razumowski, den Gro&#223;f&#252;rsten ein- bis zweimal w&#246;chentlich ganz insgeheim zu sich einzuladen. Es war sozusagen eine Gesellschaft zu zwei Herren und zwei Damen, denn nur der Marschall, Maria Paulowna Narischkin, der Gro&#223;f&#252;rst, Madame Teploff und Leon Narischkin waren zugegen. Dies dauerte fast die ganze Fastenzeit hindurch und gab zu einem andern Plane Veranlassung.</p>
     <p>Das damalige Haus Razumowski war aus Holz gebaut. Die Gesellschaft versammelte sich gew&#246;hnlich in den Gem&#228;chern der Marschallin, und da sowohl er als sie gern spielten, wurde fast immer gespielt. Der Marschall ging und kam, hatte aber in seinen Gem&#228;chern ebenfalls eine Partie f&#252;r sich, wenn der Gro&#223;f&#252;rst nicht da war. Nachdem Razumowski ein paarmal bei mir in meiner kleinen geheimen Spielgesellschaft gewesen war, dr&#252;ckte er den Wunsch aus, wir m&#246;chten doch auch zu ihm kommen. Zu diesem Zwecke wurde seine Eremitage, wie er es nannte, bestehend aus zwei bis drei Zimmern im Erdgescho&#223;, uns einger&#228;umt. Ein jeder versteckte sich vor dem andern, weil wir, wie bereits erw&#228;hnt, ohne Erlaubnis der Kaiserin nicht ausgehen durften. Auf diese Weise befanden sich manchmal drei bis vier kleine Gesellschaften im Hause. Der Marschall ging von einer zur andern, aber nur die unsrige erfuhr alles, was im Hause vorging, w&#228;hrend die andern nicht einmal wu&#223;ten, da&#223; wir da waren.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Neunzehntes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Tod des Ministers Pechlin. — Die Abenteurer in Oranienbaum nehmen von Jahr zu Jahr zu. — Die Gelage des Gro&#223;f&#252;rsten. — Uebergabe Memels am 24. Juni. — R&#252;ckkehr nach der Stadt. — Langersehnte Unterredung mit der Kaiserin. — Uebereilter R&#252;ckzug Apraxins. — Ich schreibe ihm einen ermahnenden Brief. — Seine Zur&#252;ckberufung. — Er stirbt. — F&#252;rst Lieven. — General Fermor. — Leon Narischkins ver&#228;ndertes Benehmen. — Besuch des Prinzen Karl von Sachsen am russischen Hofe. — Seine Abreise.</emphasis></p>
     <p>Zu Anfang des Fr&#252;hlings starb Pechlin, der Minister des Gro&#223;f&#252;rsten f&#252;r Holstein. Der Gro&#223;kanzler, Graf Bestuscheff, der seinen Tod voraussah, hatte mir den Rat gegeben, dem Gro&#223;f&#252;rsten einen gewissen Stambke an seiner Stelle vorzuschlagen.</p>
     <p>Im Fr&#252;hjahr gingen wir nach Oranienbaum, wo unsere Lebensweise ganz dieselbe wie in den vorhergehenden Jahren war, nur da&#223; die Zahl der dort stationierten holsteinschen Truppen und der als Offiziere angestellten Abenteurer von Jahr zu Jahr zunahm. Da indes so viele Menschen in dem kleinen Dorfe Oranienbaum, das anfangs aus nicht mehr als achtundzwanzig H&#252;tten bestand, nicht einquartiert werden konnten, wurde ein Lager f&#252;r die Truppen aufgeschlagen, deren Zahl sich &#252;brigens nie auf mehr als 1300 Mann belief. Die Offiziere dinierten und soupierten bei Hofe, weil es jedoch nur f&#252;nfzehn bis sechzehn Hofdamen, die Frauen der Kammerherrn mit inbegriffen, gab, Seine kaiserliche Hoheit aber gro&#223;e Gastm&#228;hler leidenschaftlich liebte und solche in seinem Lager und in allen Ecken und Winkeln in Oranienbaum h&#228;ufig veranstaltete, lud er nicht allein die S&#228;ngerinnen und T&#228;nzerinnen der Oper dazu ein, sondern noch eine Menge b&#252;rgerlicher Damen aus sehr schlechter Gesellschaft, die man ihm aus Petersburg verschaffte. Sowie ich von der Zulassung der S&#228;ngerinnen etc. h&#246;rte, enthielt ich mich jeder ferneren Beteiligung an diesen Festen, anfangs unter dem Vorwande einer Brunnenkur. Ich speiste meist mit drei oder vier Personen aus meiner Umgebung auf meinem Zimmer. Sp&#228;ter aber sagte ich dem Gro&#223;f&#252;rsten, ich f&#252;rchte, die Kaiserin werde es &#252;bel aufnehmen, wenn ich in so gemischter Gesellschaft erschiene. Nie kam ich, wenn ich wu&#223;te, da&#223; unbeschr&#228;nkte Gastfreundschaft herrschte, so da&#223;, wenn der Gro&#223;f&#252;rst unbedingt meine Anwesenheit w&#252;nschte, nur die Hofdamen zugelassen wurden.</p>
     <p>Zu den Maskeraden, die der Gro&#223;f&#252;rst in Oranienbaum veranstaltete, erschien ich immer in sehr einfacher Toilette, ohne Juwelen und sonstigen Schmuck. Dies gefiel besonders der Kaiserin, welche die Feste in Oranienbaum, wo die Gastm&#228;hler zu wahren Bacchanalien ausarteten, weder gern sah, noch billigte. Sie lie&#223; sie indes geschehen, oder verbot sie wenigstens nicht. Ich erfuhr, da&#223; Ihre Majest&#228;t eines Tages ge&#228;u&#223;ert habe:»Diese Feste machen der Gro&#223;f&#252;rstin ebenso wenig Vergn&#252;gen als mir, denn sie erscheint dabei stets in so einfacher Kleidung, wie nur irgend m&#246;glich, und speist niemals mit jedermann, der dort Zutritt hat.«</p>
     <p>Ich besch&#228;ftigte mich damals in Oranienbaum mit der Anlage und Anpflanzung meines Gartens. W&#228;hrend der &#252;brigen Zeit ging, ritt oder fuhr ich aus, und wenn ich in meinem Zimmer war, las ich.</p>
     <p>Im Juli erfuhren wir, da&#223; Memel sich den russischen Truppen am 24. Juni durch Vergleich &#252;bergeben h&#228;tte, und einen Monat sp&#228;ter traf die Nachricht von der am 19. August durch die russische Armee gewonnenen Schlacht von Gro&#223;j&#228;gerndorf ein. Am Tage, an dem das <emphasis>Te Deum</emphasis> gesungen wurde, gab ich dem Gro&#223;f&#252;rsten und allen in Oranienbaum anwesenden bedeutenden Pers&#246;nlichkeiten ein gro&#223;es Gastmahl, bei welchem der Gro&#223;f&#252;rst und alle &#252;brigen &#252;beraus heiter und zufrieden schienen. Dies minderte f&#252;r kurze Zeit den Schmerz Peters &#252;ber den zwischen Ru&#223;land und dem K&#246;nig von Preu&#223;en ausgebrochenen Krieg. Seit seiner Kindheit hatte er f&#252;r Friedrich den Gro&#223;en eine gro&#223;e Zuneigung gefa&#223;t, eine Zuneigung, in dem gewi&#223; anfangs nichts Au&#223;erordentliches lag, die aber sp&#228;ter in reinen Wahnsinn ausartete. Damals indes zwang ihn die allgemeine Freude &#252;ber den Erfolg der russischen Waffen, seine geheimen Gedanken zu verbergen. Mit Bedauern erfuhr er die Niederlage der preu&#223;ischen Truppen, die er f&#252;r unbesiegbar gehalten hatte.</p>
     <p>Einige Tage nach diesem Feste kehrten wir in die Stadt zur&#252;ck und bezogen den Sommerpalast. Hier meldete mir Graf Alexander Schuwaloff eines Abends, da&#223; die Kaiserin sich bei seiner Frau bef&#228;nde und mich auffordere, dorthin zu kommen, um mit ihr zu reden, wie ich es vergangenen Winter gew&#252;nscht h&#228;tte. Ich begab mich also unverz&#252;glich in die Gem&#228;cher des Grafen und der Gr&#228;fin Schuwaloff, die hinter den meinigen lagen, und fand dort die Kaiserin ganz allein. Nachdem ich ihr die Hand gek&#252;&#223;t und sie mich, ihrer Gewohnheit gem&#228;&#223;, umarmt hatte, erwies sie mir die Ehre, zu sagen, sie habe geh&#246;rt, da&#223; ich mit ihr zu reden w&#252;nsche und sei nun gekommen, um zu erfahren, was ich auf dem Herzen habe. Nun waren aber damals mehr als acht Monate seit meiner Unterredung mit Alexander Schuwaloff, hinsichtlich Brockdorfs, vergangen. Ich erwiderte daher Ihrer Majest&#228;t, als ich im vorigen Winter das Benehmen Brockdorfs mit angesehen, h&#228;tte ich es f&#252;r unerl&#228;&#223;lich gehalten, mit Graf Alexander Schuwaloff dar&#252;ber zu sprechen, damit er Ihre Majest&#228;t davon in Kenntnis setzen konnte. Er hatte mich dann gefragt, ob er mich erw&#228;hnen d&#252;rfe, worauf ich ihm erwidert:»Wenn Ihre kaiserliche Majest&#228;t es w&#252;nschte, w&#252;rde ich selbst alles wiederholen, was mir bekannt sei. «Dann erz&#228;hlte ich ihr die Aff&#228;re Elendsheim in ihrem wahren Hergange. Sie h&#246;rte mir anscheinend mit gro&#223;er K&#228;lte zu und fragte mich dann nach Einzelheiten &#252;ber das Privatleben des Gro&#223;f&#252;rsten und &#252;ber seine Umgebung. Mit der gr&#246;&#223;ten Wahrhaftigkeit sagte ich alles, was ich wu&#223;te. Als ich aber &#252;ber die holsteinischen Verh&#228;ltnisse einige Bemerkungen machte, woraus sie ersehen mu&#223;te, da&#223; ich sie gut kannte, sagte sie streng:»Sie scheinen &#252;ber dieses Land sehr wohl unterrichtet zu sein. «Ich antwortete naiv, dies k&#246;nne mir nicht schwer fallen, da der Gro&#223;f&#252;rst mir befohlen habe, mich damit bekannt zu machen. Aber ich sah es der Kaiserin an, da&#223; dieses Vertrauen des Gro&#223;f&#252;rsten zu mir einen unangenehmen Eindruck auf sie machte; &#252;berhaupt schien sie w&#228;hrend der ganzen Unterredung eigent&#252;mlich verschlossen. Sie lie&#223; mich reden, fragte mich aus, sagte aber selbst kaum ein Wort, so da&#223; diese Unterhaltung mir von ihrer Seite mehr wie eine Art Verh&#246;r, als ein vertrauliches Gespr&#228;ch vorkam. Endlich verabschiedete sie mich ebenso kalt, als sie mich empfangen, und ich war sehr wenig erbaut von meiner Audienz. Alexander Schuwaloff empfahl mir, sie so geheim wie m&#246;glich zu halten, was ich auch versprach — &#252;brigens konnte ich mich ihrer auch nicht r&#252;hmen. In mein Zimmer zur&#252;ckgekehrt, schrieb ich die K&#228;lte der Kaiserin der Abneigung zu, welche, wie ich schon seit l&#228;ngerer Zeit wu&#223;te, die Schuwaloffs ihr gegen mich eingefl&#246;&#223;t hatten. In der Folge wird man sehen, zu welch abscheulichem Gebrauch von dieser Unterredung, wenn ich so sagen darf, man sie &#252;berredete.</p>
     <p>Kurz darauf erfuhren wir, da&#223; der Marschall Apraxin, statt seine Erfolge zu benutzen, nach der Einnahme von Memel und dem Siege bei Gro&#223;j&#228;gerndorf sich mit solcher Eile zur&#252;ckzog, da&#223; dieser R&#252;ckzug fast einer Flucht glich, denn er vernichtete und verbrannte sein ganzes Gep&#228;ck und vernagelte alle seine Kanonen. Niemand begriff ein solches Verfahren. Selbst seine Anh&#228;nger konnten es nicht rechtfertigen, und eben deshalb vermutete man ein Geheimnis dahinter. Obgleich ich wirklich selbst nicht wu&#223;te, wem der &#252;bereilte und unzusammenh&#228;ngende R&#252;ckzug des Generals Apraxin zuzuschreiben war, da ich ihn niemals wieder zu sehen bekam, so glaube ich doch die Ursache davon zu vermuten. Er erhielt n&#228;mlich von seiner Tochter, der F&#252;rstin Kurakin, die noch immer — aus Politik, nicht aus Neigung — mit Peter Schuwaloff ein Verh&#228;ltnis hatte, sowie von seinem Schwager, dem F&#252;rsten Kurakin, und andern Verwandten und Freunden ziemlich genaue Nachrichten &#252;ber die Gesundheit der Kaiserin, die von Tag zu Tag schlechter wurde. Man war schon damals ziemlich allgemein &#252;berzeugt, da&#223; sie alle Monate regelm&#228;&#223;ig an sehr heftigen Kr&#228;mpfen litte. Diese Kr&#228;mpfe schw&#228;chten ihre Organe zusehends, so da&#223; sie nach jeder Krise drei bis vier Tage in einem solchen Zustand von Schw&#228;che und Entkr&#228;ftung ihrer Geistesf&#228;higkeiten war, der schon mehr an Lethargie grenzte. W&#228;hrend dieser Zeit konnte man &#252;ber nichts mit ihr sprechen und sie von nichts unterhalten. Apraxin, der vielleicht die Gefahr f&#252;r gr&#246;&#223;er hielt, als sie wirklich war, hatte es wahrscheinlich nicht f&#252;r ratsam gehalten, sich noch weiter in Preu&#223;en vorzuwagen, sondern f&#252;r besser befunden, eine R&#252;ckw&#228;rtsbewegung zu machen, um sich der russischen Grenze zu n&#228;hern. Unter dem Vorwande, da&#223; es ihm an Lebensmitteln gebrach, ging er immer weiter zur&#252;ck, zumal er voraussah, da&#223; im Falle des Todes der Kaiserin dieser Krieg sofort aufh&#246;ren w&#252;rde. Es war schwer, den Schritt Apraxins zu rechtfertigen; aber dies mu&#223;te wohl der Grund seiner Handlung sein, denn er hielt sich in Ru&#223;land f&#252;r &#228;u&#223;erst n&#246;tig.</p>
     <p>Graf Bestuscheff lie&#223; mir durch Stambke mitteilen, welche Wendung das Benehmen des Grafen Apraxin n&#228;hme, wor&#252;ber sich der kaiserliche und der franz&#246;sische Gesandte laut beklagten. Er lie&#223; mich dringend bitten, dem Marschall ganz im Vertrauen zu schreiben und meine Vorstellungen mit den seinigen zu vereinigen, um ihn zur Umkehr zu bewegen und eine Flucht zu beendigen, die seine Feinde geh&#228;ssig und unheilvoll auslegten. In der Tat schrieb ich an den Marschall Apraxin einen Brief, in welchem ich ihn von den &#252;blen in Petersburg umlaufenden Ger&#252;chten in Kenntnis setzte und ihm sagte, da&#223; seine Freunde nur mit M&#252;he seinen &#252;bereilten R&#252;ckzug rechtfertigen k&#246;nnten. Ich bat ihn ferner, wieder vorw&#228;rts zu gehen und die von der Regierung erhaltenen Befehle zu befolgen. Der Gro&#223;kanzler Bestuscheff schickte ihm diesen Brief; Apraxin antwortete mir nicht.</p>
     <p>Inzwischen sahen wir den kaiserlichen Generalbaudirektor General Fermor von Petersburg abreisen und von uns Abschied nehmen, der, wie man uns sagte, bei der Armee verwendet werden sollte. Er war fr&#252;her Generalquartiermeister des Grafen M&#252;nnich gewesen. Das erste, was Fermor verlangte, war, seine Untergebenen im Baufach, die Brigadiers Reaznof und Mordwinoff mit sich nehmen zu d&#252;rfen. Mit ihnen ging er zur Armee ab. Es waren Milit&#228;rs, die bisher nur Baukontrakte gemacht hatten. Sobald er angekommen war, befahl man ihm, den Oberbefehl an Stelle des Grafen Apraxin zu &#252;bernehmen, der zur&#252;ckberufen wurde. Auf seiner Reise nach Petersburg fand dieser in Trihorski einen Befehl vor, hier seine Fahrt zu unterbrechen und die Befehle der Kaiserin zu erwarten. Es dauerte lange, bis diese kamen, weil seine Freunde, sowie seine Tochter und Peter Schuwaloff alles taten, Himmel und Erde in Bewegung setzten, um den Zorn der Kaiserin zu bes&#228;nftigen, den die Grafen Woronzow, Buturlin, Iwan Schuwaloff und andere anfachten. Diese wieder wurden von den Gesandten des Versailler und Wiener Hofes aufgehetzt, Apraxin zu schaden. Endlich ernannte man eine Untersuchungskommission. Aber schon nach dem ersten Verh&#246;r bekam der Marschall Apraxin einen Anfall von Apoplexie, woran er vierundzwanzig Stunden sp&#228;ter starb.</p>
     <p>In diesen Proze&#223; w&#228;re sicher auch der General Lieven verwickelt worden, denn er war der Freund und Vertraute Apraxins. Dies w&#252;rde mir noch mehr Kummer verursacht haben, denn Lieven war mir aufrichtig ergeben. Aber so gro&#223; auch meine Freundschaft immer f&#252;r Apraxin und Lieven gewesen, ich kann es beschw&#246;ren, da&#223; mir die Ursache ihres Verhaltens und dieses selbst v&#246;llig unbekannt war, obgleich man versucht hat, das Ger&#252;cht auszusprengen, da&#223; sie, nur um mir und dem Gro&#223;f&#252;rsten zu gefallen, r&#252;ckw&#228;rts gegangen w&#228;ren.</p>
     <p>Lieven gab zuweilen sehr sonderbare Beweise seiner Ergebenheit gegen mich; unter andern auch folgenden. Einst veranstaltete der Gesandte des Wiener Hofes, Graf Esterhazy, einen Maskenball, an dem die Kaiserin und der ganze Hof teilnahm. Als Lieven mich durch den Saal gehen sah, sagte er zu seinem Nachbar, dem Grafen Poniatowski:»Das ist eine Frau, f&#252;r die ein ehrlicher Mann einige Knutenhiebe ohne gro&#223;en Kummer ertragen k&#246;nnte.«— Ich habe diese Anekdote vom Grafen Poniatowski, dem nachmaligen K&#246;nig von Polen, selbst.</p>
     <p>Nachdem General Fermor das Oberkommando &#252;bernommen hatte, beeilte er sich, seine Instruktionen auszuf&#252;hren, n&#228;mlich vorw&#228;rts zu marschieren. Trotz der rauhen Jahreszeit besetzte er K&#246;nigsberg, das ihm am 18. Januar 1758 eine Deputation entgegenschickte.</p>
     <p>Im Laufe des Winters bemerkte ich pl&#246;tzlich eine gro&#223;e Ver&#228;nderung im Benehmen Leon Narischkins. Er fing an, unh&#246;flich und grob zu werden, kam nur widerwillig zu mir, tat Aeu&#223;erungen, die deutlich bewiesen, da&#223; man ihm eine gewisse Abneigung gegen mich, seine Schw&#228;gerin, seine Schwester, den Grafen Poniatowski und alle, die zu mir hielten, in den Kopf gesetzt hatte. Ferner erfuhr ich, da&#223; er fast immer mit Iwan Schuwaloff zusammen war, und ich ahnte, da&#223; man ihn von mir abwendig machen wollte, um mich daf&#252;r zu strafen, da&#223; ich ihn verhindert hatte, Fr&#228;ulein Hittroff zu heiraten. Es war mir gewi&#223;, da&#223; man weit genug gehen werde, um ihn zu Indiskretionen zu verleiten, die sehr unangenehme Folgen f&#252;r mich haben konnten. Seine Schwester und Schw&#228;gerin, sowie sein Bruder waren ebenfalls um meinetwillen sehr b&#246;se auf ihn. Er betrug sich aber auch wirklich wie ein Verr&#252;ckter und beleidigte uns mit der gr&#246;&#223;ten Dreistigkeit, wo er nur konnte — und dies zu einer Zeit, wo ich auf meine Kosten das Haus ausm&#246;blierte, das er nach seiner Verheiratung bewohnen sollte. Jedermann klagte ihn der Undankbarkeit an und sagte ihm, da&#223; er nicht die geringste Ursache habe, sich zu beschweren und in solcher Weise zu handeln. Kurz, man sah deutlich, da&#223; er denen, die sich seiner bem&#228;chtigt hatten, nur als Werkzeug diente. Er machte dem Gro&#223;f&#252;rsten regelm&#228;&#223;iger den Hof, suchte ihn so viel als m&#246;glich zu am&#252;sieren und verleitete ihn mehr und mehr zu Dingen, von denen er genau wu&#223;te, da&#223; ich sie mi&#223;billigte. Ja, er trieb seine Unh&#246;flichkeit mitunter soweit, da&#223; er, wenn ich mit ihm sprach, nicht antwortete. Und ich wei&#223; bis heute noch nicht, was ihm damals in den Kopf gestiegen war, w&#228;hrend ich ihn und seine ganze Familie, solange ich sie kannte, mit Wohlwollen und Freundschaft &#252;berh&#228;ufte. Ich glaube aber, da&#223; er sich — gleichfalls auf den Rat der Schuwaloffs, bem&#252;hte, dem Gro&#223;f&#252;rsten gef&#228;llig zu sein, weil sie ihm vorstellten, da&#223; dessen Gunst ihm einst wertvoller sein werde, als die meine, denn ich w&#228;re bei der Kaiserin und dem Gro&#223;f&#252;rsten schlecht angeschrieben und keiner von beiden liebte mich. Er werde daher seinem Gl&#252;cke nur schaden, wenn er sich von mir nicht lossage, denn nach dem Tode der Kaiserin w&#252;rde der Gro&#223;f&#252;rst mich in ein Kloster stecken — und andere &#228;hnliche Aeu&#223;erungen der Schuwaloffs, die mir alle hinterbracht wurden. Au&#223;erdem zeigte man ihm aus der Ferne den St. Annenorden als Beweis der Gunst des Gro&#223;f&#252;rsten. Mit Hilfe solcher Versprechungen und Auseinandersetzungen brachte man schlie&#223;lich diesen schwachen, charakterlosen Menschen zu all den kleinen Verr&#228;tereien, die man von ihm w&#252;nschte. Ja, er ging sogar weiter als verlangt wurde, obwohl er — wie sich sp&#228;ter zeigen wird — Anwandlungen von Reue hatte. Damals indes tat er alles, was in seiner Macht stand, den Gro&#223;f&#252;rsten von mir zu entfernen, so da&#223; dieser mich fast unaufh&#246;rlich schalt und sein Verh&#228;ltnis mit der Gr&#228;fin Elisabeth Woronzow wieder ankn&#252;pfte.</p>
     <p>Zu Anfang des Fr&#252;hlings verbreitete sich das Ger&#252;cht, da&#223; Prinz Karl von Sachsen, der Sohn des K&#246;nigs August III. von Polen, nach Petersburg kommen werde. Dem Gro&#223;f&#252;rsten mi&#223;fiel dieser Besuch aus verschiedenen Gr&#252;nden. Erstens, weil er dadurch eine Vermehrung pers&#246;nlicher Unbequemlichkeiten bef&#252;rchtete, denn er konnte nicht leiden, wenn die Lebensweise, die er sich zurecht gemacht hatte, auch nur im geringsten gest&#246;rt wurde; zweitens, weil das s&#228;chsische Haus auf seiten der Feinde des K&#246;nigs von Preu&#223;en stand, und drittens vielleicht auch, weil er bei einem eventuellen Vergleich zu verlieren f&#252;rchtete. Das letztere zeugte allerdings von gr&#246;&#223;ter Bescheidenheit, denn der arme Prinz von Sachsen war ein ganz nichtssagender Mensch, ohne alle Kenntnisse und Bildung. Die Jagd und den Tanz ausgenommen, verstand er nichts; und er selbst sagte mir, da&#223; er in seinem ganzen Leben kein Buch in der Hand gehabt h&#228;tte, au&#223;er den Gebetb&#252;chern, die ihm seine bigotte Mutter, die K&#246;nigin, schenkte.</p>
     <p>Prinz Karl von Sachsen kam also am 5. April dieses Jahres in Petersburg an. Man empfing ihn mit gro&#223;er Feierlichkeit und bedeutendem Aufwande von Glanz und Pracht. Sein Gefolge war sehr zahlreich. Eine Menge Polen und Sachsen, unter ihnen ein Lubomirski, ein Pototski, ein Rzewuski, den man den Sch&#246;nen nannte, ferner zwei F&#252;rsten Sulkowski, ein Graf Sapieha, Graf Branitzki, sp&#228;ter Oberfeldherr, ein Graf Einsiedel und viele andere, deren Namen ich mich augenblicklich nicht erinnere, begleiteten ihn. Er hatte auch eine Art Untergouverneur bei sich, namens Lachinal, der sein Benehmen und seine Korrespondenz leitete. Man quartierte den Prinzen in das Haus des Kammerherrn Iwan Iwanowitsch Schuwaloff ein. Dieses war erst vor kurzem fertig geworden, und sein Besitzer hatte all seinen Geschmack daran verschwendet, d. h. es war trotz seiner Kostbarkeit &#228;u&#223;erst geschmacklos und schlecht eingerichtet. Es waren zwar viele Gem&#228;lde darin, aber meistenteils Kopien. Ein Zimmer war mit Tschinarholz ausgelegt, da aber Tschinar nicht gl&#228;nzt, hatte man es gefirni&#223;t. Dadurch wurde die Farbe gelb, doch ein unangenehmes Gelb, welches dem Zimmer ein gemeines Aussehen gab; und, um den schlechten Eindruck zu mildern, &#252;berlud man es mit schwerem, versilbertem Schnitzwerk. Von au&#223;en sah das an sich gro&#223;e Haus wegen der Menge seiner Verzierungen aus wie eine m&#228;chtige Alen&#231;oner Spitzenmanschette. Man gab dem Prinzen von Sachsen den Grafen Iwan Czernitscheff bei, und er wurde ganz auf Kosten des Hofes unterhalten, sowie auch von den Hofdomestiken bedient.</p>
     <p>In der Nacht, die der Ankunft des Prinzen Karl vorausging, hatte ich eine so heftige Kolik gehabt, da&#223; ich wohl mehr als drei&#223;igmal zu Stuhle gehen mu&#223;te. Obwohl ich sehr geschw&#228;cht war, kleidete ich mich den folgenden Morgen an, um den Prinzen von Sachsen zu empfangen. Man f&#252;hrte ihn um zwei Uhr nachmittags zur Kaiserin, und, als er diese verlassen hatte, zu mir in mein Zimmer. Kurz nach ihm sollte der Gro&#223;f&#252;rst eintreten. Zu diesem Zwecke hatte man drei Fauteuils an die Wand gestellt. Das mittlere war f&#252;r mich, das zu meiner Rechten f&#252;r den Gro&#223;f&#252;rsten und das linke f&#252;r den Prinzen von Sachsen bestimmt. Ich mu&#223;te nat&#252;rlich die Unterhaltung f&#252;hren, denn der Gro&#223;f&#252;rst war nicht zum Sprechen zu bringen, und Prinz Karl war nicht gespr&#228;chig. Endlich, nach einer Unterhaltung von einer Viertelstunde, erhob sich Prinz Karl, um uns sein ungeheures Gefolge vorzustellen. Er hatte, glaube ich, mehr als zwanzig Personen bei sich, wozu sich an diesem Tage noch der polnische und s&#228;chsische Gesandte am russischen Hofe mit ihren Sekret&#228;ren gesellten. Nach einer halben Stunde verlie&#223; uns der Prinz. Ich kleidete mich sofort wieder aus, um mich ins Bett zu legen, wo ich drei oder vier Tage im heftigsten Fieber zubrachte. Darauf stellten sich von neuem Zeichen von Schwangerschaft bei mir ein.</p>
     <p>Gegen Ende April begaben wir uns nach Oranienbaum. Vor unserer Abreise erfuhren wir, da&#223; Prinz Karl von Sachsen als Freiwilliger zur russischen Armee abginge. Doch ehe er sich dahin begab, begleitete er die Kaiserin nach Peterhof, wo man ihn sehr feierte. Dort und in der Stadt nahmen wir nicht an diesen Festlichkeiten teil, sondern blieben auf unserem Landsitz, wo er auch Abschied von uns nahm und am 4. Juli abreiste.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Zwanzigstes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Ueble Stimmung des Gro&#223;f&#252;rsten. — Mein Gartenfest in Oranienbaum. — Leon Narischkin erneuert seine Besuche bei mir. — Verdiente Z&#252;chtigung. — Die Schlacht bei Zorndorf, — Graf Fermor wird abberufen und Peter Soltikoff zu seinem Nachfolger ernannt. — Die Kaiserin bekommt auf offener Stra&#223;e einen Kr&#228;mpfeanfall. — R&#252;ckkehr in die Stadt. — Der Gro&#223;f&#252;rst langweilt sich. — Er leugnet die Vaterschaft meines Kindes. — Mein Benehmen gegen meinen Gemahl. — Poniatowski wird abberufen. — Einf&#228;ltiges Benehmen des Gro&#223;f&#252;rsten. — Geburt meiner Tochter. — Zwei Kabinettsordres von je 60000 Rubel. — Vereinsamt!</emphasis></p>
     <p>Da der Gro&#223;f&#252;rst fast immer &#252;bler Laune gegen mich war, wof&#252;r ich mir keinen andern Grund denken konnte, als da&#223; ich weder Brockdorf noch die Gr&#228;fin Elisabeth Woronzow, die wieder anfing, Favoritin zu werden, empfing, kam mir der Gedanke, Seiner kaiserlichen Hoheit ein Gartenfest in Oranienbaum zu geben, um seine schlechte Stimmung so viel wie m&#246;glich zu vermindern. Seine kaiserliche Hoheit hatte n&#228;mlich jedes Fest gern. So lie&#223; ich denn an einem abgelegenen Orte im Geh&#246;lz von meinem damaligen italienischen Architekten Antonio Rinaldi einen gro&#223;en Wagen bauen, worauf ein Orchester von sechzig Personen, Musikern und S&#228;ngern, bequem Platz hatte. Der italienische Hofpoet mu&#223;te die Verse machen und der Kapellmeister Araja dieselben in Musik setzen. In der gro&#223;en Allee wurde ein illuminiertes Transparent mit einem Vorhang angebracht, dem gegen&#252;ber die Tafel f&#252;rs Souper gedeckt war. Am 17. Juli gegen Abend begaben sich Seine kaiserliche Hoheit und alles was in Oranienbaum war, sowie eine Menge Zuschauer, die aus Kronstadt und Petersburg gekommen waren, in den pr&#228;chtig illuminierten Garten. Man setzte sich zu Tisch, und nach dem ersten Gang teilte sich der Vorhang, der die gro&#223;e Allee verdeckte. Man sah in der Ferne das Orchester auf einem Wagen herankommen, der von etwa zwanzig mit Kr&#228;nzen geschm&#252;ckten Ochsen gezogen wurde, und von allen T&#228;nzern und T&#228;nzerinnen, die ich hatte auftreiben k&#246;nnen, umgeben war. Die Allee war illuminiert, und zwar so hell, da&#223; man alle Gegenst&#228;nde deutlich unterschied. Als der Wagen hielt, wollte es der Zufall, da&#223; der Mond gerade &#252;ber ihm stand, was eine wundervolle Wirkung hervorbrachte und die ganze Gesellschaft angenehm &#252;berraschte, zumal da au&#223;erdem das Wetter prachtvoll war. Jedermann sprang von der Tafel auf, um die Sch&#246;nheit der Symphonie und des Schauspiels voller genie&#223;en zu k&#246;nnen. Als sie zu Ende war, fiel der Vorhang, und man setzte sich zum zweiten Gang wieder an die Tafel. Darauf h&#246;rte man Fanfaren und Zimbeln, und ein Gaukler rief pl&#246;tzlich:»Meine Herren und Damen, kommen Sie hierher, in meinen Buden werden Lose f&#252;r die Lotterie umsonst verteilt. «Zu beiden Seiten des Vorhangs teilten sich nun noch zwei kleine Vorh&#228;nge und man erblickte zwei hellerleuchtete Buden. In der einen verteilte man gratis Lotterienummern f&#252;r das darin enthaltene Porzellan, in der andern f&#252;r Blumen, B&#228;nder, F&#228;cher, K&#228;mme, Geldbeutel, Handschuhe, Degengeh&#228;nge und andere solche Kleinigkeiten. Als die Buden leer waren, a&#223; man das Dessert, worauf bis sechs Uhr morgens getanzt wurde. Keine Intrige, kein unliebsamer Zwischenfall kam w&#228;hrend meines Festes vor. Seine kaiserliche Hoheit, sowie alle, die daran teilnahmen, waren entz&#252;ckt davon und priesen die Gro&#223;f&#252;rstin und ihr Fest. Aber ich hatte es auch an nichts fehlen lassen. Man fand meinen Wein k&#246;stlich, mein Souper herrlich. Alles ging auf meine eigenen Kosten, und das Fest kostete mich gegen 10000 bis 15000 Rubel — man bedenke, da&#223; ich nur 30 000 Rubel j&#228;hrlich zur Verf&#252;gung hatte. Doch dieser Tag w&#228;re mir beinahe noch teurer zu stehen gekommen, denn als ich am Nachmittag mit Madame Narischkin ausgefahren war und gerade aus dem Kabriolett steigen wollte, machte das Pferd eine Bewegung, die mich zur Erde schleuderte, und das im vierten oder f&#252;nften Monat meiner Schwangerschaft. Ich tat jedoch, als ob nichts vorgefallen w&#228;re, blieb bis zuletzt auf dem Feste und machte die Honneurs. Dennoch f&#252;rchtete ich mich sehr vor einer Fehlgeburt, aber gl&#252;cklicherweise fand nichts dergleichen statt, und ich kam mit dem blo&#223;en Schrecken davon. Der Gro&#223;f&#252;rst, seine ganze Umgebung, alle seine Holsteiner, ja selbst meine erbittertsten Feinde h&#246;rten noch viele Tage nicht auf, mich und mein Fest zu loben, denn jeder, Freund oder Feind, hatte eine Kleinigkeit als Andenken an mich davon mit nach Hause gebracht. Da es ein Maskenfest war und alle m&#246;glichen Leute daran teilgenommen hatten, war die Gesellschaft nat&#252;rlich sehr gemischt gewesen. Unter andern waren eine Menge Frauen da, die sonst nicht am Hofe und in meiner Gegenwart erschienen. Alle r&#252;hmten sich nun und prunkten mit meinen Geschenken, obgleich dieselben im Grunde keinen gro&#223;en Wert hatten, denn ich glaube, es war keins darunter, das mehr als hundert Rubel kostete. Aber es war eben ein Geschenk von mir, und man prahlte gern: Ich habe dies von Ihrer kaiserlichen Hoheit der Gro&#223;f&#252;rstin, ach, sie ist die G&#252;te selbst, sie hat allen Leuten etwas geschenkt, sie ist reizend; sie sah mich so vergn&#252;gt und leutselig an, es machte ihr Vergn&#252;gen, uns tanzen, essen und spazieren gehen zu sehen; wer keinen Platz hatte, bekam einen von ihr, u.s.w. u.s.w. Kurz, man fand an mir pl&#246;tzlich Eigenschaften, die man vorher nicht an mir gekannt hatte, und auf diese Weise entwaffnete ich meine Feinde, Das war auch meine Absicht; es dauerte nur leider nicht lange, wie man in der Folge sehen wird.</p>
     <p>Nach diesem Feste fing Leon Narischkin wieder an, mich zu besuchen. Als ich eines Tages in mein Boudoir trat, fand ich ihn impertinenterweise auf einem Sofa liegen und ein unsinniges Lied singen. Sowie ich dies sah, ging ich wieder hinaus, schlo&#223; die T&#252;r hinter mir ab und begab mich unverz&#252;glich zu seiner Schw&#228;gerin. Dieser sagte ich, man m&#252;sse eine handvoll Nesseln nehmen und diesen Menschen, der sich schon lange so unversch&#228;mt gegen uns ben&#228;hme, damit z&#252;chtigen, um ihn R&#252;cksicht zu lehren. Madame Narischkin stimmte aus ganzer Seele bei, und wir lie&#223;en uns sofort gute Ruten bringen, die mit Nesseln eingefa&#223;t waren. Darauf begaben wir uns in Begleitung einer meiner Frauen, namens Tatiana Juriewna, in mein Boudoir, wo Leon Narischkin noch auf demselben Platze lag und aus voller Kehle sein unversch&#228;mtes Lied sang. Als er uns sah, suchte er zu entwischen. Allein wir versetzten ihm so viele Schl&#228;ge mit unsern Nesselruten, da&#223; seine H&#228;nde, seine Beine und sein ganzes Gesicht drei Tage lang geschwollen waren, und er am andern Tage nicht mit uns zur Cour nach Peterhof kommen konnte, sondern zu Hause bleiben mu&#223;te. Und er h&#252;tete sich, mit jemand &#252;ber das Geschehene zu sprechen, denn wir hatten ihm versichert, da&#223; wir bei der geringsten Veranlassung zur Klage &#252;ber ihn genau dasselbe Mittel wieder anwenden w&#252;rden, da es wirklich kein anderes gab, mit ihm fertig zu werden. Wir fa&#223;ten zwar dies alles als blo&#223;en Scherz auf, allein unser Mann hatte genug gesp&#252;rt, um sich daran zu erinnern, und gab sich keine Bl&#246;&#223;en mehr, wenigstens nicht mehr in dem Grade, wie es fr&#252;her der Fall gewesen war.</p>
     <p>Im August erfuhren wir von der am 14. desselben Monats gelieferten Schlacht bei Zorndorf, einer der blutigsten Schlachten des Jahrhunderts, da auf jeder Seite mehr als 20 000 Tote und Verwundete geblieben waren. Unser Verlust an Offizieren war betr&#228;chtlich; mehr als 1200 hatten wir zu beklagen. Zwar meldete man uns diese Schlacht als f&#252;r uns gewonnen, allein im geheimen fl&#252;sterte man sich zu, die Verluste w&#228;ren auf beiden Seiten gleich, und drei Tage hindurch h&#228;tte keine der beiden Armeen gewagt, sich den Sieg zuzuschreiben. Endlich, am dritten Tage, habe der K&#246;nig von Preu&#223;en in seinem Lager und Graf Fermor auf dem Schlachtfelde das <emphasis>Te Deum</emphasis> singen lassen. Der Aerger der Kaiserin und die Best&#252;rzung der Bev&#246;lkerung waren gro&#223;, als man alle Einzelheiten dieses blutigen Tages erfuhr, an dem viele ihre Verwandten, Freunde und Bekannten verloren. Lange Zeit hindurch h&#246;rte man nur Aeu&#223;erungen des Schmerzes. Auch viele Generale waren get&#246;tet, verwundet oder gefangen genommen worden. Schlie&#223;lich fand man, da&#223; Graf Fermors Benehmen nichts weniger als geschickt und milit&#228;risch gewesen sei, und der Hof rief ihn zur&#252;ck und ernannte den Grafen Peter Soltikoff an seiner Stelle zum Befehlshaber des russischen Heeres in Preu&#223;en. Soltikoff wurde zu diesem Zwecke aus der Ukraine abberufen, wo er befehligte, und man &#252;bertrug sein Kommando einstweilen dem General Froloff Bagreeff, jedoch mit dem geheimen Befehl, nichts zu unternehmen, ohne die Generalleutnants Graf Rumianzoff und F&#252;rst Alexander Galitzin zu befragen. Den letzteren beschuldigte man, er h&#228;tte, da er in kurzer Entfernung vom Schlachtfelde mit einem Korps von 10 000 Mann auf den Anh&#246;hen postiert gewesen, von wo er die Kanonade h&#246;rte, die Schlacht entscheidender machen k&#246;nnen, wenn er der preu&#223;ischen Armee in den R&#252;cken gefallen w&#228;re, w&#228;hrend sie mit der unserigen k&#228;mpfte. Allein Graf Galitzin hatte dies unterlassen. Als ihn daher sein Schwager Rumianzoff in seinem Lager aufsuchte und er ihm von der stattgehabten Schl&#228;chterei erz&#228;hlte, war dieser sehr schlecht gelaunt, sagte ihm alle m&#246;glichen Grobheiten und wollte sp&#228;ter nichts mehr mit ihm zu tun haben, weil er ihn als Feigling betrachtete. Dies war aber F&#252;rst Galitzin keineswegs. Die ganze Armee ist mehr von seiner als von der Unerschrockenheit des Grafen Rumianzoff &#252;berzeugt, trotz dessen gegenw&#228;rtiger Siege und Ber&#252;hmtheit.</p>
     <p>Anfang September befand sich die Kaiserin in Zarskoje Selo. Am 8., dem Marientage, begab sie sich zu Fu&#223; in die Dorfkirche, die nur ein paar Schritte von dem n&#246;rdlichen Tore des Schlosses entfernt war, zur Messe. Kaum aber hatte der Gottesdienst begonnen, als sich Elisabeth pl&#246;tzlich unwohl f&#252;hlte und die Kirche verlie&#223;. Sie ging den kleinen schr&#228;g nach dem Palaste zu liegenden Perron hinab, aber schon kurz hinter der Kirche fiel sie bewu&#223;tlos ins Gras. Rings um sie herum wogte die Menge des Volkes, das von allen D&#246;rfern der Umgegend zusammengekommen war, um die Messe zu h&#246;ren. Niemand von ihrer Begleitung war der Kaiserin gefolgt, als sie die Kirche verlie&#223;. Aber bald verbreitete sich das Ger&#252;cht von dem Unfall Ihrer Majest&#228;t, und die Ehrendamen und Vertrauten kamen eiligst herbei. Sie fanden sie bewu&#223;tlos inmitten des Volkes, das sie neugierig betrachtete, ohne indes zu wagen, sich ihr zu n&#228;hern und ihr zu helfen. Da die Kaiserin gro&#223; und stark war, mu&#223;te sie sich beim Fallen erheblich verletzt haben. Man bedeckte ihr Gesicht mit einem wei&#223;en Tuch und holte schnell ein paar Aerzte und Chirurgen herbei. Der Wundarzt erschien zuerst. Er hatte nichts Eiligeres zu tun, als ihr in Gegenwart aller zur Ader zu lassen, aber sie kam nicht zu sich. Ihr Leibarzt konnte nur sehr langsam kommen, da er selbst krank und nicht imstande war zu gehen. Man brachte ihn daher in einem Lehnstuhl getragen. Es war der verstorbene Condoijdij, ein Grieche von Geburt. Der Chirurg Fouzadier war ein franz&#246;sischer Fl&#252;chtling. Endlich wurden Wandschirme und ein Kanapee aus dem Schlosse geholt, worauf man die Kaiserin legte. Durch allerlei Heilmittel und die eifrigsten Bem&#252;hungen brachte man sie schlie&#223;lich wieder zum Leben zur&#252;ck. Allein als sie die Augen &#246;ffnete, erkannte sie niemand und fragte in fast unverst&#228;ndlicher Weise, wo sie sich bef&#228;nde. Endlich, nachdem zwei Stunden verflossen waren, beschlo&#223; man, Ihre Majest&#228;t mit dem Sofa ins Schlo&#223; zu tragen. Man kann sich wohl die Best&#252;rzung vorstellen, in die das ganze Hofpersonal geriet; und die Oeffentlichkeit der Sache vermehrte den peinlichen Eindruck. Bis dahin hatte man ihren Zustand &#228;u&#223;erst geheim gehalten, aber nun war die Runde davon in alle Schichten der Bev&#246;lkerung gedrungen. Ich selbst erfuhr das Geschehene am folgenden Morgen in Oranienbaum durch einen Brief des Grafen Poniatowski. Sogleich benachrichtigte ich den Gro&#223;f&#252;rsten davon, der noch nichts wu&#223;te, da man uns ja im allgemeinen alles mit der gr&#246;&#223;ten Sorgfalt verschwieg, besonders Dinge, die die Kaiserin pers&#246;nlich betrafen. Nun war es aber Sitte, da&#223; jeden Sonntag, wenn wir uns nicht an ein und demselben Orte mit Ihrer Majest&#228;t aufhielten, einer unserer Kammerherrn abgesandt wurde, um nach dem Befinden der Kaiserin zu fragen, wir unterlie&#223;en dies nat&#252;rlich auch den folgenden Sonntag nicht und erfuhren, da&#223; Elisabeth mehrere Tage lang die Sprache verloren hatte und es ihr noch gro&#223;e Anstrengung verursachte, zu reden. Man erz&#228;hlte, sie habe sich w&#228;hrend ihrer Ohnmacht die Zunge zerbissen, was vermuten lie&#223;, da&#223; dieser Unfall mehr von Kr&#228;mpfen als von einer Ohnmacht herr&#252;hrte.</p>
     <p>Ende September kehrten wir in die Stadt zur&#252;ck. Da ich meiner Schwangerschaft wegen anfing, schwerf&#228;llig zu werden, erschien ich nicht mehr bei &#246;ffentlichen Gelegenheiten, zumal ich mich auch meiner Entbindung n&#228;her glaubte, als es in Wirklichkeit der Fall war. Dies langweilte den Gro&#223;f&#252;rsten, weil er, wenn ich mich in der Oeffentlichkeit zeigte, &#246;fters die Ausrede gebrauchen konnte, er f&#252;hle sich nicht wohl, um in seinen Gem&#228;chern zu bleiben. Au&#223;erdem erschien die Kaiserin sehr selten bei &#246;ffentlichen Gelegenheiten, so da&#223; sich die Hoffeste und B&#228;lle nur um mich drehten, w&#228;hrend, wenn ich nicht zugegen war, Seine kaiserliche Hoheit gezwungen war, zu erscheinen, damit wenigstens jemand zum Repr&#228;sentieren da war. Seine kaiserliche Hoheit war also sehr &#228;rgerlich &#252;ber meinen Zustand, und eines Tages kam es ihm in den Sinn, im Beisein Leon Narischkins und anderer zu sagen:»Der Himmel wei&#223;, woher meine Frau guter Hoffnung ist; ich bin durchaus nicht gewi&#223;, ob dies Kind mir geh&#246;rt, und ob ich es auf meine Rechnung setzen kann.«— Leon Narischkin eilte nat&#252;rlich sofort zu mir, um mir diese Aeu&#223;erung br&#252;hwarm wieder zu erz&#228;hlen. Selbstverst&#228;ndlich erschrak ich nicht wenig und erwiderte:»Ihr seid alle Einfaltspinsel. La&#223;t ihn doch schw&#246;ren, ob er nicht mit seiner Frau geschlafen hat, und sagt ihm, wenn er den Eid geleistet, da&#223; Ihr es sofort Alexander Schuwaloff, als Gro&#223;inquisitor des Reichs, mitteilen werdet.«— Leon ging auch wirklich zu Seiner kaiserlichen Hoheit und forderte ihm den Eid ab. — »Gehen Sie zum Teufel und sprechen Sie mir nicht mehr davon!«war die Antwort des Gro&#223;f&#252;rsten.</p>
     <p>Jene unvorsichtige Aeu&#223;erung Peters verstimmte mich sehr und ich erkannte seitdem, da&#223; ich von zwei gleich schwierigen Wegen einen besonders einschlagen m&#252;&#223;te. Entweder mu&#223;te ich die Schicksale des Gro&#223;f&#252;rsten teilen, folglich st&#252;ndlich allem ausgesetzt sein, was er f&#252;r oder wider mich anzuordnen beliebte, und mit ihm oder durch ihn zugrunde gehen, oder ich wandelte meine eigene, von allen Ereignissen unabh&#228;ngige Bahn und rettete dadurch mich selbst, meine Kinder und vielleicht auch den Staat aus dem Schiffbruch, dessen Gefahren alle physischen und moralischen Eigenschaften des Prinzen voraussehen lie&#223;en. Das letztere schien mir das sicherste. Ich fa&#223;te also den Entschlu&#223;, ihm so viel ich konnte mit Rat und Tat zu seinem Besten zur Seite zu stehen, aber mich nie mehr wie fr&#252;her zu erz&#252;rnen, wenn er meine Ratschl&#228;ge nicht befolgte. Ich wollte ihm, so oft ich Gelegenheit h&#228;tte, &#252;ber seine wahren Interessen die Augen &#246;ffnen, mich im &#252;brigen aber in ernstes Schweigen h&#252;llen. Anderseits jedoch mu&#223;te auch ich meine Interessen beim Publikum zu wahren suchen, so da&#223; man eintretendenfalls auf mich, als die Retterin der &#246;ffentlichen Angelegenheiten, blicken konnte.</p>
     <p>Im Oktober erhielt ich vom Gro&#223;kanzler Grafen Bestuscheff die Nachricht, da&#223; der K&#246;nig von Polen dem Grafen Poniatowski sein Abberufungsschreiben &#252;bersandt habe. Graf Bestuscheff hatte dar&#252;ber einen heftigen Streit mit dem Grafen Br&#252;hl und dem s&#228;chsischen Kabinett. Er &#228;rgerte sich, da&#223; man ihn nicht wie fr&#252;her vorher um Rat gefragt hatte. Zuletzt erfuhr er, da&#223; es der Vizekanzler Graf Woronzow und Iwan Schuwaloff gewesen waren, die durch Prasse, den s&#228;chsischen Residenten, die ganze Sache durchgesetzt hatten. Dieser Prasse war au&#223;erdem &#252;ber eine Menge Dinge unterrichtet, von denen man nicht begriff, woher er sie wu&#223;te. Erst viele Jahre sp&#228;ter kam man seinen Quellen auf die Spur. Er war n&#228;mlich der sehr geheime und sehr diskrete Liebhaber der Gemahlin des Vizekanzlers, der Gr&#228;fin Anna Karlowna Woronzow, geborene Skawronski, die mit der Frau des Zeremonienmeisters Samarin &#228;u&#223;erst befreundet war. Bei Madame Samarin trafen sich die Gr&#228;fin und Prasse h&#228;ufig. Der Kanzler Bestuscheff lie&#223; sich das Abberufungsschreiben des Grafen Poniatowski geben und schickte dasselbe unter dem Vorwande eines Formversehens wieder nach Sachsen zur&#252;ck.</p>
     <p>In der Nacht vom 8. zum 9. fing ich an, Geburtswehen zu sp&#252;ren. Ich schickte daher Madame Wladislawa zum Gro&#223;f&#252;rsten, sowie zum Grafen Alexander Schuwaloff, damit er Ihre kaiserliche Majest&#228;t davon benachrichtige. Nach einiger Zeit, ungef&#228;hr halb drei Uhr morgens, trat der Gro&#223;f&#252;rst ein. Er kam in seiner holsteinschen Uniform, mit Stiefeln und Sporen, der Sch&#228;rpe um den Leib und einem gro&#223;en Degen an der Seite; kurz, in gro&#223;er Toilette. Erstaunt &#252;ber diesen Aufzug, fragte ich ihn, weshalb er in so ausgesuchtem Anzug erschiene, worauf er erwiderte, nur bei gro&#223;en Gelegenheiten erkenne man seine wahren Freunde. In dieser Uniform sei er bereit, seiner Pflicht gem&#228;&#223; zu handeln, denn die Pflicht eines holsteinschen Offiziers sei, seinem Eide gem&#228;&#223;, das herzogliche Haus gegen alle Feinde zu verteidigen. Da ich mich nicht wohl befinde, k&#228;me er mir nun so zu Hilfe. Man h&#228;tte glauben k&#246;nnen, er scherze, allein dies war durchaus nicht der Fall, er sprach vielmehr im vollsten Ernst. Ich bemerkte sofort, da&#223; er betrunken war, und riet ihm, zu Bett zu gehen, damit die Kaiserin, wenn sie k&#228;me, nicht den doppelten Schmerz habe, ihn betrunken und auch noch von Kopf bis Fu&#223; in die ihr verha&#223;te holsteinsche Uniform gekleidet zu sehen. Es kostete mir indes gro&#223;e M&#252;he, ihn zum Fortgehen zu bewegen, aber schlie&#223;lich gelang es mir doch mit Hilfe Madame Wladislawas und der Hebamme, die versicherte, da&#223; meine Entbindung noch nicht so bald stattfinden werde. Kaum hatte er sich entfernt, so trat die Kaiserin ein. Sie fragte nach dem Gro&#223;f&#252;rsten, und man antwortete ihr, er sei eben wieder weggegangen, werde aber gewi&#223; bald zur&#252;ckkommen. Als sie sah, da&#223; meine Schmerzen nachlie&#223;en und die Hebamme erkl&#228;rte, es k&#246;nne noch einige Stunden dauern, entfernte auch sie sich, w&#228;hrend ich mich in mein Bett legte und bis zum folgenden Morgen schlief. Ich stand wie gew&#246;hnlich auf, f&#252;hlte dann und wann wohl Schmerzen, die aber sp&#228;ter ganz verschwanden. Gegen Abend versp&#252;rte ich gro&#223;en Hunger und lie&#223; mir mein Abendessen auftragen. Als die Hebamme, die neben mir sa&#223;, sah, mit welchem Hei&#223;hunger ich a&#223;, sagte sie:»Essen Sie, essen Sie, das ist von Vorteil f&#252;r Sie. «In der Tat f&#252;hlte ich, als ich vom Tische aufstand, einen so heftigen Schmerz, da&#223; ich einen lauten Schrei ausstie&#223;. Die Hebamme und Madame Wladislawa hoben mich auf ein zu meiner Entbindung bestimmtes Lager und schickten zur Kaiserin, sowie zum Gro&#223;f&#252;rsten. Kaum waren mein Gemahl und Ihre Majest&#228;t eingetreten, als ich von einer Tochter entbunden wurde. Es war am 9. Dezember zwischen zehn und elf Uhr abends. Ich bat die Kaiserin, mir zu erlauben, mein T&#246;chterchen nach ihr zu nennen, allein sie entschied, es solle den Namen der &#228;ltesten Schwester Ihrer Majest&#228;t, der Herzogin von Holstein und Mutter des Gro&#223;f&#252;rsten, Anna Petrowna, tragen. Der Gro&#223;f&#252;rst schien &#252;ber die Geburt des Kindes sehr erfreut zu sein und veranstaltete in seinen Gem&#228;chern gro&#223;e Festlichkeiten. Auch in Holstein lie&#223; er solche veranstalten und nahm alle Gl&#252;ckw&#252;nsche, die man ihm darbrachte, mit sichtbarer Zufriedenheit entgegen. Am sechsten Tage hielt die Kaiserin selbst das Kind zur Taufe und &#252;berreichte mir eine Kabinettsordre f&#252;r 60 000 Rubel. Dem Gro&#223;f&#252;rsten schickte sie ebensoviel, was seine Zufriedenheit, wie man sich denken kann, bedeutend erh&#246;hte. Nach der Taufe begannen allerorten die Festlichkeiten. Sie waren sehr sch&#246;n, wie man mir sagte, ich jedoch habe nichts davon gesehen. Ich lag in meinem Bett ganz einsam und allein, ohne die geringste Gesellschaft, denn sobald ich niedergekommen war, hatte die Kaiserin nicht nur, wie das erstemal, das Kind in ihre Gem&#228;cher bringen lassen, sondern man lie&#223; mich noch obendrein unter dem Vorwande, da&#223; ich der Ruhe bed&#252;rfe, wie eine arme Ungl&#252;ckliche allein. Niemand setzte den Fu&#223; &#252;ber meine Schwelle und fragte, noch lie&#223; fragen, wie es mir ginge. Da ich aber schon bei der Geburt meines Sohnes unter dieser g&#228;nzlichen Verlassenheit uns&#228;glich gelitten hatte, war ich diesmal vorsichtiger gewesen, mich wenigstens gegen den unangenehmen Zugwind zu sch&#252;tzen. Sobald ich entbunden war, stand ich auf und legte mich in mein Bett. Und da niemand zu mir zu kommen wagte, oder h&#246;chstens ganz verstohlen, hatte ich auch daf&#252;r gesorgt, da&#223; ich nicht immer ganz allein war. Mein Bett nahm fast die H&#228;lfte meines ziemlich langen Schlafzimmers ein. Rechts vom Bett befanden sich zwei Fenster, und eine Tapetent&#252;r f&#252;hrte in eine Art Garderobe, die zugleich als Vorzimmer diente und mit Wandschirmen und Koffern verbarrikadiert war. Von meinem Bett bis zu jener T&#252;r hatte ich eine ungeheure spanische Wand stellen lassen, die das reizendste Kabinett verbarg, das ich je besa&#223;. In diesem kleinen Boudoir befanden sich ein Sofa, Spiegel, tragbare Tische und einige St&#252;hle. Wenn der Vorhang meines Bettes auf dieser Seite zugezogen war, sah man gar nichts; war er offen, so sah ich das Kabinett vor mir und die darin Anwesenden; diejenigen jedoch, die ins Zimmer traten, sahen nur den Wandschirm. Und fragte man, was sich hinter diesem Schirme bef&#228;nde, so sagte man: der Nachtstuhl. Dieser aber befand sich im Schirm und man h&#228;tte ihn ruhig zeigen k&#246;nnen, ohne in das Kabinett zu kommen, das der Wandschirm vollkommen verdeckte; &#252;brigens war niemand so neugierig, ihn zu sehen.</p>
     <empty-line/>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Einundzwanzigstes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Lustige Gesellschaft hinter einer spanischen Wand. — Der vermeintliche Musikus. — Erster Kirchgang. — Drei Hochzeiten am Hofe. — Bestuscheff f&#228;llt in Ungnade. — Seine Verhaftung setzt mich in gro&#223;e Best&#252;rzung. — Beruhigendes Billett. — Geheime Korrespondenz Bestuscheffs mit Poniatowski und Stambke. — Entdeckung derselben. — Ich schwebe in Gefahr. — Stambke wird nach Deutschland zur&#252;ckgeschickt. — Entlassung Poniatowskis. — Ich verbrenne alle meine Papiere. — Man meidet mich. — Meine Absicht, mich vom Gro&#223;f&#252;rsten zu trennen. — Mein Brief an die Kaiserin, diese Sache betreffend. — Einige Z&#252;ge meines Charakters. — Man nimmt mir auch Madame Wladislawa. — Traurige Stunden. — Die Beichte, mein einziger Trost. — Der Gro&#223;f&#252;rst gedenkt Elisabeth Woronzow zu heiraten.</emphasis></p>
     <p>Am 1. Januar 1759 endigten die Hoffeste mit einem sehr gro&#223;en Feuerwerk, das zwischen dem Ball und der Tafel stattfand. Da ich indes immer noch W&#246;chnerin war, erschien ich nicht bei Hofe. Vor dem Feuerwerke indes fiel es dem Grafen Peter Schuwaloff ein, mir den Plan des Feuerwerks zu zeigen. Er kam deshalb zu mir, allein Madame Wladislawa sagte ihm, ich schliefe. Auf sein Bitten jedoch versprach sie, nachzusehen, ob ich inzwischen erwacht sei. Es war nat&#252;rlich nicht wahr, da&#223; ich schlief; ich lag nur im Bett und hatte meine kleine Gesellschaft, die damals immer noch aus den Damen Narischkin, Siniawin, Ismailoff und dem Grafen Poniatowski bestand, bei mir. Letzterer meldete sich seit seiner Zur&#252;ckberufung krank, kam aber trotzdem nach wie vor zu mir, und die erw&#228;hnten Damen hatten mich gern genug, um meine Gesellschaft den B&#228;llen und Festlichkeiten vorzuziehen. Madame Wladislawa wu&#223;te zwar nicht genau, wer bei mir war, aber sie hatte eine zu feine Nase, um nicht zu vermuten, da&#223; irgend jemand da war. Am Morgen hatte ich ihr gesagt, da&#223; ich mich aus Langeweile zu Bett legen werde, und dann kam sie den ganzen Tag nicht herein. Nach der Ankunft des Grafen Schuwaloff im Vorzimmer klopfte sie an meine T&#252;r. Schnell zog ich meinen Vorhang, der das kleine Kabinett verdeckte zu und hie&#223; sie eintreten. Sie richtete mir die Botschaft des Grafen Peter Schuwaloff aus, worauf ich ihr sagte, sie solle ihn nur hereinf&#252;hren. Sie ging, ihn zu holen, w&#228;hrend meine Leute hinter ihrem Wandschirm bald platzten vor Lachen &#252;ber die unglaubliche Extravaganz dieser Szene, da&#223; ich den Grafen Peter Schuwaloff empfangen wollte, der schw&#246;ren konnte, mich allein in meinem Bett angetroffen zu haben. Und dennoch trennte nur ein Vorhang meine kleine lustige Gesellschaft von dieser so wichtigen Person, dem damaligen Orakel des Hofes und intimen Vertrauten der Kaiserin. Schlie&#223;lich trat er ein. Er brachte mir seinen kunstvoll angelegten Feuerwerksplan, denn er war zu jener Zeit Gro&#223;feuerwerksmeister. Ich bat ihn vielmals um Entschuldigung, da&#223; ich ihn h&#228;tte warten lassen, aber ich sei soeben erst erwacht. Dabei rieb ich mir die Augen, als w&#228;re ich noch ganz im Schlaf. Ich log, um Madame Wladislawa nicht einer L&#252;ge zu zeihen. Darauf hatte ich eine ziemlich lange Unterredung mit ihm, so da&#223; er sich am Schlu&#223; fast beeilen mu&#223;te, um die Kaiserin nicht auf den Anfang des Feuerwerks warten zu lassen. Ich verabschiedete ihn also, und er ging. Sofort &#246;ffnete ich den Vorhang wieder. Inzwischen aber hatte meine Gesellschaft vor lauter Lachen Hunger und Durst bekommen, weshalb ich ihnen sagte:»Gut, ihr sollt zu essen und zu trinken haben, denn es ist nur recht und billig, da&#223; ich euch nicht, w&#228;hrend ihr mir Gesellschaft leistet, vor Hunger und Durst sterben lasse. «Ich zog also von neuem meinen Vorhang zu und klingelte. Madame Wladislawa erschien. Ich bat sie, mir ein Souper bringen zu lassen, aber es m&#252;&#223;ten wenigstens sechs gute Gerichte dabei sein, denn ich st&#252;rbe vor Hunger. Als das Essen aufgetragen wurde, lie&#223; ich alles neben mein Bett stellen und befahl dem Diener, sich zu entfernen. Nun st&#252;rzten meine Leute wie die hungrigen W&#246;lfe hinter ihrem Verstecke vor, um zu essen, was sie fanden, und die Heiterkeit vermehrte noch den Appetit. Ich gestehe, da&#223; dieser Abend einer der tollsten und lustigsten war, die ich je erlebt. Als wir fertig waren mit Essen, lie&#223; ich alles auf dieselbe Weise wieder wegschaffen. Ich glaube aber, die Diener waren doch ein wenig &#252;ber meinen Appetit &#252;berrascht und erstaunt. Als der Hofball seinem Ende zuging, entfernte sich auch meine Gesellschaft, sehr befriedigt von unserer Soiree. Graf Poniatowski setzte beim Fortgehen stets eine blonde Per&#252;cke auf, h&#252;llte sich in seinen Mantel, und wenn die Wachen ihn fragten:»Wer da?«nannte er den Namen eines Hofmusikers des Gro&#223;f&#252;rsten. Die Per&#252;cke gab uns an jenem Tage besonders viel Stoff zum Lachen.</p>
     <p>Mein erster Kirchgang nach den sechs Wochen fand diesmal in der Kapelle der Kaiserin statt; allein mit Ausnahme Alexander Schuwaloffs war niemand zugegen.</p>
     <p>Ungef&#228;hr am Schlu&#223; des Karnevals, nachdem alle Festlichkeiten in der Stadt zu Ende waren, wurden bei Hofe drei Hochzeiten gefeiert: die des Grafen Alexander Stroganoffs mit der Gr&#228;fin Anna Woronzow, der Tochter des Vizekanzlers, die Leon Narischkins mit Fr&#228;ulein Sakreffski, und an demselben Tage die Hochzeit des Grafen Buturlin mit Gr&#228;fin Maria Woronzow. Diese drei jungen M&#228;dchen waren Ehrendamen der Kaiserin. Bei Gelegenheit ihrer Verm&#228;hlung machten der Hetmann Graf Razumowski und der d&#228;nische Gesandte Graf von Osten eine Wette, wer von den drei Ehem&#228;nnern zuerst zum Hahnrei gemacht werden w&#252;rde. Und es fand sich, da&#223; die, welche gewettet hatten, Stroganoff werde es sein, — dessen Gemahlin die h&#228;&#223;lichste und damals die unschuldigste und kindlichste zu sein schien, — die Wette gewannen.</p>
     <p>Der Tag vor der Verm&#228;hlung Leon Narischkins und Buturlins war ein Ungl&#252;ckstag. Schon lange fl&#252;sterte man sich zu, da&#223; das Ansehen des Gro&#223;kanzlers Grafen Bestuscheff im Wanken begriffen w&#228;re und seine Feinde die Oberhand gew&#228;nnen. Er hatte seinen Freund, den General Apraxin, verloren; Graf Razumowski, der &#228;ltere, hatte ihn zwar lange gest&#252;tzt, allein seitdem die Gunst der Schuwaloffs &#252;berwog, mischte er sich nur noch in die Gesch&#228;fte, wenn es galt, f&#252;r seine Freunde oder Verwandten eine kleine Gnade zu erlangen. Die Schuwaloffs und Woronzows wurden in ihrem Hasse gegen den Gro&#223;kanzler noch durch den &#246;sterreichischen und den franz&#246;sischen Gesandten, den Grafen Esterhazy und den Marschall de L'H&#244;pital, best&#228;rkt. Der letztere sah, da&#223; Graf Bestuscheff sich mehr zur Allianz Ru&#223;lands mit England, als zu der mit Frankreich neigte, und der &#246;sterreichische Gesandte kabalierte gegen Bestuscheff, weil der Gro&#223;kanzler zwar wollte, da&#223; Ru&#223;land an seinem Allianzvertrage mit dem Wiener Hofe festhalte und Maria Theresia Hilfe leiste, hingegen nicht w&#252;nschte, da&#223; es in erster Linie kriegf&#252;hrend gegen Preu&#223;en auftrete. Bestuscheff dachte als Patriot und war nicht leicht zu lenken, w&#228;hrend die Herren Woronzow und Iwan Schuwaloff sich ganz in die H&#228;nde der Gesandten gegeben hatten. Vierzehn Tage, ehe der Gro&#223;kanzler Graf Bestuscheff in Ungnade fiel, kam der Marquis de L'H&#244;pital mit einer Depesche in der Hand zum Vizekanzler Woronzow und sagte ihm:»Herr Graf, diese Depesche habe ich soeben von meinem Hofe empfangen. Es hei&#223;t darin, da&#223;, wenn binnen vierzehn Tagen der Gro&#223;kanzler Ihnen seine Stelle nicht abtritt, ich mich ferner nur an ihn wenden und nur noch mit ihm die Gesch&#228;fte unterhandeln soll!«Das z&#252;ndete! Sofort begab sich der Vizekanzler zu Iwan Schuwaloff, und man stellte der Kaiserin vor, ihr Ruhm leide unter dem Ansehen des Grafen Bestuscheff in Europa. Sie gab Befehl, noch am n&#228;mlichen Abend eine Konferenz zu halten, bei der der Gro&#223;kanzler zugegen sein sollte. Er lie&#223; sich krank melden. Man nannte jedoch diese Krankheit Ungehorsam und befahl ihm, er solle ohne Verzug erscheinen. Er kam und wurde mitten in der Konferenz verhaftet. Man nahm ihm seine Aemter, seine W&#252;rden und Orden, ohne da&#223; irgend jemand anzugeben vermochte, wegen welcher Verbrechen oder Frevel man die erste Pers&#246;nlichkeit des Reiches auf eine solche Weise beraubte, und schickte ihn als Gefangenen auf seine G&#252;ter. Als die Kompagnie Gardegrenadiere, die man schon im voraus hatte kommen lassen, durch die Moika marschierte, wo die H&#228;user der Grafen Alexander und Peter Schuwaloff lagen, sagten die Soldaten:»Gott sei Dank, wir sollen diese verfluchten Schuwaloffs verhaften, die weiter nichts tun, als Monopole einf&#252;hren. «Aber als sie schlie&#223;lich sahen, da&#223; es sich um Graf Bestuscheff handelte, dr&#252;ckten sie ihr Mi&#223;fallen durch die Worte aus:»Nicht er, sondern die andern unterdr&#252;cken das Volk.«</p>
     <p>Obgleich Graf Bestuscheff in demselben Palaste verhaftet worden war, dessen einen Fl&#252;gel wir bewohnten, und zwar gar nicht weit von unsern Gem&#228;chern, so erfuhren wir doch an jenem Abend nicht das geringste davon; so sorgf&#228;ltig suchte man uns alles, was vorging, zu verbergen. Tags darauf — es war ein Sonntag — erhielt ich durch Leon Narischkin ein Billett, das Graf Poniatowski, der schon l&#228;ngere Zeit mit Mi&#223;trauen betrachtet wurde, mir auf diesem Wege zugehen lie&#223;. Es begann folgenderma&#223;en:»Der Mensch ist nie ohne Hilfsquellen. Ich bediene mich dieses Weges, um Sie zu benachrichtigen, da&#223; gestern abend Graf Bestuscheff verhaftet und seiner W&#252;rden beraubt worden ist, und zugleich mit ihm Ihr Juwelier Bernardi, Telekin und Abaduroff.«— Ich fiel wie aus den Wolken, als ich diese Zeilen las, und sagte mir, ich d&#252;rfe mir durchaus nicht schmeicheln, da&#223; diese Angelegenheit f&#252;r mich selbst von so geringer Bedeutung sein w&#252;rde, als es momentan den Anschein hatte. Um dies indes verst&#228;ndlich zu machen, ist folgender Kommentar n&#246;tig. Bernardi war ein italienischer Juwelier, dem es nicht an Geist fehlte, und dem sein Beruf Zutritt in die vornehmsten H&#228;user verschaffte. Ich glaube, es gab kein einziges, das ihm nicht etwas schuldig war, und dem er nicht diesen oder jenen kleinen Dienst erwiesen hatte. Da er best&#228;ndig &#252;berall aus- und einging, beauftragte man ihn auch zuweilen mit Bestellungen an andere, denn ein durch Bernardi geschickter Brief kam schneller und sicherer an, als wenn man ihn durch einen Bedienten bef&#246;rderte. Nun setzte pl&#246;tzlich Bernardis Verhaftung die ganze Stadt in Aufregung, denn alle hatten ihm Auftr&#228;ge gegeben, ich selbst nicht ausgenommen. Telekin war fr&#252;herer Adjutant des Oberj&#228;germeisters Razumowski gewesen und hatte die Vormundschaft Beketoffs geleitet. Er war dem Hause Razumowski ergeben geblieben und der Freund Poniatowskis geworden. Ueberdies war er ein erprobter, rechtschaffener Mann, dessen Zuneigung man nicht leicht verlor, wenn man sie einmal besa&#223;. F&#252;r mich hatte er stets besonderen Eifer und gro&#223;e Ergebenheit gezeigt. Abaduroff war fr&#252;her mein Lehrer im Russischen gewesen und mir sehr ergeben geblieben. Ich hatte ihn dem Grafen Bestuscheff empfohlen, doch schenkte ihm dieser erst nach zwei oder drei Jahren sein volles Vertrauen. Er war vorher nicht g&#252;nstig gegen ihn gestimmt, weil Abaduroff zur Partei des Oberstaatsanwaltes F&#252;rst Nikita Juriewitsch Trubetzkoi geh&#246;rte, der Bestuscheffs Feind war.</p>
     <p>Nach der Lekt&#252;re des Briefes und den Betrachtungen, die ich dar&#252;ber aufstellte, dr&#228;ngten sich eine Menge Gedanken, immer einer unangenehmer als der andere, meinem Geiste auf. Sozusagen mit dem Dolche im Herzen kleidete ich mich an und ging zur Messe. Es kam mir vor, als ob die Gesichter aller, die ich dort sah, ebenso lang geworden w&#228;ren, als das meinige. Niemand sprach mit mir &#252;ber das Ereignis auch nur ein Wort — es war, als wisse man von dem Geschehenen nichts. Auch ich sagte den ganzen Tag &#252;ber nichts. Nur der Gro&#223;f&#252;rst, der den Grafen Bestuscheff nie leiden mochte, erschien mir an jenem Tage besonders vergn&#252;gt und heiter, hielt sich aber — was ihm ja nicht schwer fiel — nichtsdestoweniger mit gro&#223;er Ostentation von mir fern. Am Abend hie&#223; es dennoch zur Hochzeitsfeier gehen. Ich kleidete mich um und war bei der Einsegnung der beiden Ehen Graf Buturlins und Leon Narischkins, sowie beim Souper und Ball zugegen. W&#228;hrend des letzteren n&#228;herte ich mich dem Heiratsmarschall F&#252;rsten Nikita Trubetzkoi, und unter dem Vorwande, die sch&#246;nen B&#228;nder seines Marschallstabes zu besehen, sagte ich mit halblauter Stimme zu ihm:»Was bedeuten alle diese Sachen? Haben Sie mehr Verbrechen als Verbrecher, oder mehr Verbrecher als Verbrechen gefunden?«Hierauf entgegnete er:»Wir haben getan, was man uns befohlen hat, was aber die Verbrechen betrifft, so sucht man noch nach ihnen. Bis jetzt sind die Schritte, die man getan, nicht vom Gl&#252;cke gekr&#246;nt gewesen. «Nachdem ich mit ihm fertig war, ging ich zum Marschall Buturlin, der mir sagte:»Bestuscheff ist verhaftet, doch suchen wir augenblicklich noch nach der Ursache seiner Verhaftung.«— So redeten die beiden Kommissare, die von der Kaiserin ernannt worden waren, um zu untersuchen, weshalb Graf Alexander Schuwaloff den Grafen Bestuscheff verhaftet hatte.</p>
     <p>Auf diesem Balle sah ich auch Stambke von weitem und fand ihn sehr leidend und entmutigt aussehend. Die Kaiserin erschien auf keiner dieser Hochzeiten, weder in der Kirche noch bei den Festlichkeiten. Am folgenden Tag kam Stambke zu mir, um mir zu sagen, da&#223; er vom Grafen Bestuscheff ein Billett erhalten, worin dieser ihm eingesch&#228;rft h&#228;tte, mir zu sagen, ich solle mich nicht &#252;ber das Vorgefallene &#228;ngstigen, denn er habe Zeit gefunden, alles zu verbrennen, und werde mir &#252;ber seine Verh&#246;re, wenn er &#252;berhaupt verh&#246;rt werden sollte, auf demselben Wege Mitteilung machen. Als ich Stambke fragte, wie dies geschehe, erwiderte er, ein Waldhornbl&#228;ser des Grafen habe ihm den Zettel &#252;berbracht, und man sei &#252;bereingekommen, in Zukunft alle Mitteilungen zwischen Ziegelsteinen an einem nicht weit vom Hause Bestuscheffs befindlichen Orte niederzulegen. Obwohl er selbst in der gr&#246;&#223;ten Angst zu sein schien, forderte ich Stambke auf, sich in acht zu nehmen, da&#223; diese gef&#228;hrliche Korrespondenz nicht etwa entdeckt werde. Nichtsdestoweniger setzten er und Graf Poniatowski sie fort. Als Stambke fort war, rief ich Madame Wladislawa und trug ihr auf, ihrem Schwager Pugowoschnikoff ein Billett zu &#252;berbringen, das ich ihr einh&#228;ndigte. Es enthielt nichts als folgende Worte:»F&#252;rchten Sie nichts; man hat Zeit gefunden, alles zu verbrennen!«Dies beruhigte ihn, denn allem Anschein nach mu&#223;te er nach Graf Bestuscheffs Verhaftung mehr tot als lebendig sein, und man wird begreifen, weshalb, wenn man wei&#223;, was Graf Bestuscheff Zeit gehabt hatte, zu verbrennen.</p>
     <p>Die Kr&#228;nklichkeit und h&#228;ufigen Kr&#228;mpfe der Kaiserin richteten aller Augen nat&#252;rlicherweise auf die Zukunft. Und Graf Bestuscheff war, wie sich bei seiner Stellung und seinen Geistesf&#228;higkeiten denken l&#228;&#223;t, sicherlich nicht der letzte, der dar&#252;ber nachgedacht hatte. Er kannte die Abneigung, welche man dem Gro&#223;f&#252;rsten schon seit langer Zeit gegen ihn eingefl&#246;&#223;t hatte, kannte aber auch die geringen Geistesgaben des Prinzen, des Erben so vieler Kronen. Es ist daher nat&#252;rlich, da&#223; dieser Staatsmann, wie es jeder andere &#252;brigens auch getan haben w&#252;rde, sich in seiner Stellung zu behaupten w&#252;nschte. Seit einigen Jahren hatte sich meine Meinung &#252;ber ihn zu seinen Gunsten ge&#228;ndert, und au&#223;erdem betrachtete er mich vielleicht als die einzige Pers&#246;nlichkeit, auf die man in dieser Zeit, f&#252;r den Fall, da&#223; die Kaiserin starb, die Hoffnung des Reiches gr&#252;nden k&#246;nne. Diese und andere &#228;hnliche Betrachtungen hatten ihn zu der Absicht gebracht, beim Ableben der Kaiserin den Gro&#223;f&#252;rsten zum rechtm&#228;&#223;igen Herrscher, aber gleichzeitig mich zur Teilnehmerin an der Regierung erkl&#228;ren zu lassen. Ferner sollten alle Aemter in den H&#228;nden derselben Personen bleiben, ihm indes die Stelle eines Generalleutnants &#252;ber vier Garderegimenter und die Pr&#228;sidentschaft der drei Reichskollegien, der ausw&#228;rtigen Angelegenheiten, des Krieges und der Admiralit&#228;t &#252;bertragen werden. Seine Anspr&#252;che waren, wie man sieht, ein wenig &#252;bertrieben. Den Entwurf dieses Manifestes, den Pugowoschnikoff eigenh&#228;ndig geschrieben, hatte er mir durch den Grafen Poniatowski geschickt, mit dem ich &#252;bereingekommen war, ihm m&#252;ndlich f&#252;r seine guten Absichten gegen mich zu danken. Zugleich aber wollte ich ihm erkl&#228;ren, da&#223; ich die Ausf&#252;hrung seines Planes f&#252;r sehr schwierig halte. Er hatte seinen Entwurf mehrmals schreiben und wieder abschreiben lassen, hatte ihn ge&#228;ndert, erweitert oder gek&#252;rzt und schien sehr damit besch&#228;ftigt. Wenn ich aber die Wahrheit sagen soll, so betrachtete ich seinen Plan als eine Art Faselei, eine Lockspeise, die der Alte mir hinhielt, um sich meiner Zuneigung zu vergewissern. Allein ich bi&#223; nicht an, weil ich in diesem Plane eine Gefahr f&#252;r das Reich erblickte, das durch jeden Streit zwischen mir und meinem Gemahl, der mich ohnedies nicht liebte, zersplittert worden w&#228;re. Da indes bis jetzt ein solcher Fall noch nicht eingetreten war, wollte ich einem alten Manne nicht widersprechen, der, wenn er sich einmal eine Sache in den Kopf gesetzt hatte, &#228;u&#223;erst hartn&#228;ckig und steif dabei verharrte. Sein Plan also war es, den er Zeit gehabt hatte, zu verbrennen, und er benachrichtigte mich davon, um die, welche darum wu&#223;ten, zu beruhigen. Inzwischen kam mein Kammerdiener Skurin, um mir zu sagen, da&#223; der Kapit&#228;n, der den Grafen Bestuscheff bewachte, ein alter Bekannter von ihm w&#228;re und jeden Sonntag bei ihm zu Mittag speise. Wenn die Sache so w&#228;re, sagte ich ihm, und er auf ihn rechnen k&#246;nne, so solle er doch versuchen, ihn auszufragen, um zu sehen, ob er sich zu einem Einverst&#228;ndnis mit seinem Gefangenen hergeben werde. Dies war um so n&#246;tiger, als Graf Bestuscheff Stambke mitgeteilt hatte, man m&#246;chte Bernardi dringend empfehlen, im Verh&#246;r die reine Wahrheit zu sprechen und alles zu sagen, wor&#252;ber man ihn befragen werde. Als ich erfuhr, da&#223; Skurin es gern auf sich nehmen wollte, Mittel ausfindig zu machen, um mit dem Grafen Bestuscheff in Verbindung zu treten, sagte ich ihm, er m&#246;chte gleichfalls versuchen, mit Bernardi in Ber&#252;hrung zu kommen und zusehen, ob er nicht den Sergeanten oder Soldaten, der ihn in seiner Wohnung bewachte, gewinnen k&#246;nne. Noch am selben Tage gegen Abend sagte mir Skurin, Bernardi sei von einem Sergeanten der Garde namens Kalischkin bewacht, und er w&#252;rde morgen mit ihm eine Zusammenkunft haben. Au&#223;erdem habe er zu seinem Freunde, dem Kapit&#228;n, geschickt, um ihn zu fragen, ob er den Grafen Bestuscheff f&#252;r einen Augenblick sehen k&#246;nne. Allein dieser hatte ihm geantwortet, wenn er mit ihm sprechen wollte, sollte er zu ihm kommen. Einer der Unterbeamten indes, den Skurin ebenfalls kannte, und der gleichzeitig ein Verwandter von ihm war, hatte ihm geraten, nicht hinzugehen, weil, sobald er hink&#228;me, der Kapit&#228;n ihn verhaften lie&#223;e und sich dies als Verdienst anrechnen w&#252;rde, dessen er sich schon im geheimen r&#252;hmte. Skurin schickte also nicht mehr zum Kapit&#228;n, seinem vorgeblichen Freund, daf&#252;r aber sagte Kalischkin, den ich in meinem Namen mit ins Vertrauen zu ziehen befahl, Bernardi alles, was man nur w&#252;nschte. Uebrigens sollte er nichts als die reine Wahrheit sagen, wozu sich auch beide von ganzem Herzen verstanden.</p>
     <p>Nach einigen Tagen kam Stambke eines Morgens sehr fr&#252;h ganz bla&#223; und entstellt zu mir, um mir mitzuteilen, da&#223; seine Korrespondenz mit dem Grafen Bestuscheff entdeckt worden w&#228;re. Der Waldhornbl&#228;ser sei verhaftet und allem Anscheine nach h&#228;tten ihre letzten Briefe das Ungl&#252;ck gehabt, in die H&#228;nde der W&#228;chter des Grafen Bestuscheff zu fallen. Er selbst sei jeden Augenblick gew&#228;rtig, des Landes verwiesen, wenn nicht verhaftet zu werden; er w&#228;re nur zu mir gekommen, um mir dies zu sagen und Abschied von mir zu nehmen. Mir war durchaus nicht behaglich zumute, als ich solches h&#246;rte, doch tr&#246;stete ich ihn, so gut ich konnte, und entlie&#223; ihn, &#252;berzeugt, da&#223; sein Besuch wom&#246;glich die schlechte Stimmung gegen mich noch steigern und da&#223; man mich vielleicht von nun an als eine der Regierung verd&#228;chtige Person meiden werde. Aber ich war mir ja selbst vollkommen bewu&#223;t, da&#223; ich mir der Regierung gegen&#252;ber nicht das geringste vorzuwerfen hatte. Das Publikum im allgemeinen, ausgenommen Michael Woronzow, Iwan Schuwaloff, die beiden Gesandten von Wien und Versailles, sowie diejenigen, die ihnen glaubten, kurz, jedermann in Petersburg, hoch und niedrig, war davon &#252;berzeugt, da&#223; Bestuscheff unschuldig war und man ihm weder ein Vergehen noch ein Verbrechen zur Last legen konnte. Man wu&#223;te, da&#223; man am Tage vor dem Abende seiner Verhaftung im Zimmer Iwan Schuwaloffs an einem Manifeste gearbeitet hatte, das Herr Wolkoff schreiben mu&#223;te. Dieser Herr Wolkoff war fr&#252;her Bestuscheffs erster Kommissar gewesen, hatte im Jahre 1755 die Flucht ergriffen, sich aber, nachdem er hilflos in den russischen W&#228;ldern herumgeirrt war, fangen lassen und diente nun der Konferenz als Sekret&#228;r. Das von ihm geschriebene Manifest wollte man ver&#246;ffentlichen, um das Publikum von den Ursachen in Kenntnis zu setzen, welche die Kaiserin veranla&#223;ten, mit dem Gro&#223;kanzler so zu verfahren, wie sie es getan. Jenes geheime Konventikel nun, das sich den Kopf zerbrach beim Suchen nach Vergehen, kam schlie&#223;lich &#252;berein, zu sagen, da&#223; man Bestuscheff wegen Hochverrats verhaftet habe und weil er versucht habe, Zwietracht zwischen Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t und Ihren kaiserlichen Hoheiten zu s&#228;en. Ohne Verh&#246;r oder Urteil wollte man ihn am Tage nach seiner Verhaftung auf eines seiner G&#252;ter verweisen und ihm sein ganzes Verm&#246;gen konfiszieren. Einige darunter fanden es indes doch zu gewagt, jemand ohne irgend eine Ursache und Urteilsspruch zu verbannen und meinten, man m&#252;&#223;te wenigstens nach Delikten suchen, denn sie hatten immer noch die Hoffnung, solche zu finden. Wenn man aber keine ausfindig machen k&#246;nnte, dann m&#252;&#223;te der Gefangene, der, ohne da&#223; man wu&#223;te weshalb, seiner Aemter, W&#252;rden und Orden beraubt war, wenigstens einem Urteile der Kommissare unterworfen werden. Nun waren diese Kommissare, wie bereits bemerkt: Marschall Buturlin, Oberstaatsanwalt F&#252;rst Trubetzkoi, General Graf Alexander Schuwaloff und der Sekret&#228;r Wolkoff. Das erste, was sie taten, war, den Gesandten, Bevollm&#228;chtigten und Beamten Ru&#223;lands an den fremden H&#246;fen durch das Kollegium der ausw&#228;rtigen Angelegenheiten zu befehlen, Kopien der Depeschen nach Ru&#223;land zu schicken, die Graf Bestuscheff an sie geschrieben hatte, als er sich an der Spitze der Angelegenheiten befand. Dies geschah nur, um in den Depeschen eventuell die gew&#252;nschten Vergehen zu finden. Man sagte n&#228;mlich, er habe stets geschrieben, was er wollte, und dazu Dinge, die dem Befehle und Willen Ihrer Majest&#228;t zuwiderliefen. Da aber Ihre Majest&#228;t weder etwas schrieb noch unterzeichnete, war es schwer, ihren Befehlen zuwider zu handeln; und was die m&#252;ndlichen betraf, so war sie kaum imstande, dem Gro&#223;kanzler solche zu geben, da sie ganze Jahre lang keine Gelegenheit hatte, ihn zu sehen. Uebrigens konnten ein Drittel der m&#252;ndlichen Befehle, wenn man es genau nehmen wollte, mi&#223;verstanden und schlecht wiedergegeben, oder schlecht empfangen und begriffen worden sein. Doch die Kommissare hatten mit ihrem Vorgehen keinen Erfolg, denn keiner von den Beamten im Ausland gab sich die M&#252;he, seine Archive auf zwanzig Jahre hin durchzusuchen und abzuschreiben, um Verbrechen eines Mannes darin zu entdecken, dessen Instruktionen und Anordnungen sie selbst befolgt hatten, so da&#223; sie gleichfalls in alles h&#228;tten verwickelt werden k&#246;nnen, was man etwa Tadelnswertes darin fand. Au&#223;erdem h&#228;tte die blo&#223;e Sendung solcher Archive dem Staate betr&#228;chtliche Kosten verursacht, und in Petersburg angelangt, w&#252;rden sie f&#252;r eine Reihe von Jahren die Geduld vieler Personen ersch&#246;pft haben, die sich h&#228;tten bem&#252;hen m&#252;ssen, etwas darin zu entdecken und zu entwirren, was noch dazu vielleicht gar nicht einmal darin zu finden war. Dieser Befehl wurde also niemals ausgef&#252;hrt. Schlie&#223;lich wurde die ganze Sache langweilig, und man beendete sie endlich nach Ablauf eines Jahres mit der Ver&#246;ffentlichung des Manifestes, dessen Abfassung man am Tage vor der Verhaftung des Gro&#223;kanzlers begonnen hatte.</p>
     <p>Am Nachmittag desselben Tages, an dem Stambke zu mir gekommen war, lie&#223; die Kaiserin dem Gro&#223;f&#252;rsten sagen, er solle Stambke nach Holstein schicken, da man sein Einverst&#228;ndnis mit Bestuscheff entdeckt h&#228;tte. Er verdiene zwar, verhaftet und verbannt zu werden, allein aus R&#252;cksicht f&#252;r Seine kaiserliche Hoheit, deren Minister er gewesen, wolle man ihm die Freiheit schenken, unter der Bedingung, da&#223; er sofort entlassen w&#252;rde. Stambke wurde unverz&#252;glich weggeschickt, und mit seiner Abreise endete auch meine F&#252;hrung der holsteinschen Gesch&#228;fte. Man gab dem Gro&#223;f&#252;rsten zu verstehen, es sei der Kaiserin nicht angenehm, wenn ich mich hineinmische, und Seine kaiserliche Hoheit war so ziemlich derselben Meinung. Ich erinnere mich indes nicht genau, wen er an Stambkes Stelle ernannte, doch ich glaube, es war ein gewisser Wolf.</p>
     <p>Damals verlangte das Ministerium der Kaiserin f&#246;rmlich vom K&#246;nige von Polen die Abberufung des Grafen Poniatowski, von dem man ein Billett an den Grafen Bestuscheff — freilich nur ein sehr harmloses, aber immerhin eins an einen vorgeblichen Staatsgefangenen — aufgefunden hatte. Als ich die Entlassung Stambkes und die Abberufung Pioniatowskis erfuhr, bereitete ich mich auf nichts Gutes vor und verhielt mich folgenderma&#223;en. Zuerst rief ich meinen Kammerdiener Skurin und befahl ihm, alle meine Rechnungsb&#252;cher, sowie das geringste, was unter meinen Sachen den Anschein eines Papieres haben konnte, zusammenzusuchen und mir zu bringen. Er f&#252;hrte meine Befehle p&#252;nktlichst und mit gro&#223;er Genauigkeit aus. Als alles in meinem Zimmer war, schickte ich ihn fort. Darauf warf ich alles ins Feuer, rief, als die Papiere halb verbrannt waren, Skurin zur&#252;ck und sagte ihm:»Hier, &#252;berzeuge dich, da&#223; alle meine Papiere und Rechnungen verbrannt sind, damit, wenn man dich jemals danach fragen sollte, du schw&#246;ren kannst, da&#223; du gesehen hast, wie ich sie alle verbrannt habe. «Er dankte mir f&#252;r mein Vertrauen gegen ihn und teilte mir nachher mit, da&#223; in der Bewachung der Gefangenen eine eigent&#252;mliche Ver&#228;nderung stattgefunden habe. Seit der Entdeckung von Stambkes Korrespondenz mit Graf Bestuscheff lie&#223; man diesen sch&#228;rfer beobachten, und hatte zu diesem Zwecke den Unteroffizier Kalischkin von Bernardi entfernt und in das Zimmer des ehemaligen Gro&#223;kanzlers postiert. Sobald dies geschehen, hatte Kalischkin darum gebeten, ihm einen Teil derselben erprobten Soldaten zuzuteilen, die er bei Bernardis Bewachung gehabt hatte. Auf diese Weise gelangte der sicherste und einsichtsvollste Mensch, den wir, Skurin und ich, besa&#223;en, ins Zimmer des Grafen Bestuscheff, der ebenfalls nicht aller Verbindung mit Bernardi entbl&#246;&#223;t war.</p>
     <p>Inzwischen wurden die Verh&#246;re Bestuscheffs fortgesetzt. Kalischkin gab sich dem Grafen als einen mir sehr ergebenen Menschen zu erkennen und leistete ihm in der Tat tausend gute Dienste. Er war gleich mir aufs tiefste &#252;berzeugt, da&#223; der Gro&#223;kanzler unschuldig und das Opfer einer m&#228;chtigen Intrige sei, was auch die Ansicht des Publikums war. Dem Gro&#223;f&#252;rsten merkte ich es an, da&#223; man ihm bange gemacht und ihm den Verdacht eingefl&#246;&#223;t hatte, als wisse ich von Stambkes Korrespondenz mit dem Staatsgefangenen. Ich sah, da&#223; Seine kaiserliche Hoheit kaum mit mir zu sprechen wagte und es vermied, mein Zimmer, in dem ich mit einem Male ganz allein war, zu betreten. Ich selbst vermied es, mit jemand zusammenzukommen, weil ich f&#252;rchtete, ich k&#246;nnte ihn einem Ungl&#252;ck oder einer Unannehmlichkeit aussetzen. Auch bei Hofe vermied ich, allen, von denen ich vermutete, da&#223; sie mir auswichen, zu begegnen.</p>
     <p>W&#228;hrend der letzten Tage des Karnevals sollte eine russische Kom&#246;die im Hoftheater aufgef&#252;hrt werden. Graf Poniatowski lie&#223; mich bitten, dorthin zu kommen, weil sich n&#228;mlich das Ger&#252;cht zu verbreiten begann, da&#223; man meine Entfernung vorbereitete und mich verhinderte, &#246;ffentlich zu erscheinen, und was wei&#223; ich noch mehr. Kurz, jedesmal, wenn ich nicht im Schauspiel oder bei Hofe erschiene, suchten alle, entweder aus Neugierde oder aus Interesse f&#252;r mich, die Ursache zu erfahren. Ich wu&#223;te, da&#223; die russische Kom&#246;die eins von den Dingen war, die Seiner kaiserlichen Hoheit am wenigsten gefielen, und schon das blo&#223;e Aussprechen der Absicht, hinzugehen, mi&#223;fiel ihm. Allein diesmal verband der Gro&#223;f&#252;rst mit seinem Widerwillen gegen die Nationalkom&#246;die noch einen andern Grund des kleinen pers&#246;nlichen Interesses. Er empfing n&#228;mlich damals die Gr&#228;fin Elisabeth Woronzow noch nicht in seinem Zimmer, sondern unterhielt sich, da sie sich mit den Ehrendamen im Vorzimmer aufhielt, dort mit ihr, oder sie spielten zusammen. Ging ich indes ins Schauspiel, so mu&#223;ten meine Damen mich selbstverst&#228;ndlich begleiten, was Seiner kaiserlichen Hoheit sehr unbequem war, denn es gab dann keinen andern Ausweg f&#252;r ihn, als in seinem Zimmer zu zechen. Ohne R&#252;cksicht auf seine W&#252;nsche zu nehmen, lie&#223; ich, da ich mein Wort gegeben, Graf Alexander Schuwaloff bitten, meine Wagen zu bestellen, denn ich wollte unbedingt an jenem Tage ins Theater gehen. Graf Schuwaloff kam und teilte mir mit, da&#223; meine Absicht, die Kom&#246;die zu besuchen, dem Gro&#223;f&#252;rsten aufs h&#246;chste mi&#223;falle. Ich erwiderte ihm, da ich nicht das Vergn&#252;gen h&#228;tte, dem Gro&#223;f&#252;rsten f&#252;r gew&#246;hnlich Gesellschaft zu leisten, d&#228;chte ich, es m&#252;sse ihm gleichg&#252;ltig sein, ob ich allein in meinem Zimmer oder in meiner Loge im Theater s&#228;&#223;e. Er entfernte sich, indem er mit dem Auge blinzelte, was er stets tat, wenn ihm etwas mi&#223;fiel. Kurz darauf kam der Gro&#223;f&#252;rst in gro&#223;er Aufregung in mein Zimmer, kreischte wie ein Adler und schrie, es mache mir wohl Spa&#223;, ihn in Wut zu versetzen, und ich habe mir nur vorgenommen, in die Kom&#246;die zu gehen, weil ich genau wisse, er liebe diese Auff&#252;hrungen nicht. Ich hingegen bemerkte ihm ruhig, da&#223; er sie mit Unrecht ha&#223;te, worauf er erwiderte, er werde verbieten, mir einen Wagen zu geben.»Nun, dann gehe ich eben zu Fu&#223;, «entgegnete ich. Ich k&#246;nne mir vorstellen, was f&#252;r ein Vergn&#252;gen es ihm mache, mich in meinem Zimmer allein mit meinem Hund und meinem Papagei vor Langeweile sterben zu lassen. Nachdem wir lange miteinander heftig gestritten und laut gesprochen hatten, entfernte er sich zorniger als je, w&#228;hrend ich darauf bestand, ins Theater zu gehen. Kurz vor Beginn des Schauspiels lie&#223; ich Graf Schuwaloff fragen, ob die Wagen bereit w&#228;ren. Er kam und sagte mir, der Gro&#223;f&#252;rst h&#228;tte verboten, sie f&#252;r mich anspannen zu lassen. Bei diesen Worten konnte ich meinen Aerger nicht mehr zur&#252;ckhalten und sagte, ich w&#252;rde zu Fu&#223; gehen. Falls man den Damen und Herren aber verbieten sollte, mir zu folgen, w&#252;rde ich mich allein hinbegeben und mich au&#223;erdem schriftlich bei der Kaiserin sowohl &#252;ber den Gro&#223;f&#252;rsten als &#252;ber ihn beschweren. Darauf fragte er:»Was wollen Sie ihr sagen?«—»Ich werde ihr sagen, auf welche Weise man mich behandelt, und da&#223; Sie, um dem Gro&#223;f&#252;rsten eine Zusammenkunft mit meinen Ehrendamen zu verschaffen, ihn darin best&#228;rken, mich an dem Besuch des Theaters zu verhindern, wo ich das Gl&#252;ck genie&#223;en kann, Ihre kaiserliche Majest&#228;t zu sehen. Au&#223;erdem werde ich die Kaiserin bitten, mich zu meiner Mutter zur&#252;ckkehren zu lassen, weil ich es m&#252;de bin, allein und verlassen in meinem Zimmer, geha&#223;t vom Gro&#223;f&#252;rsten und nicht eben geliebt von ihr, mein Leben zu verbringen. Mich verlangt nur nach Ruhe, und ich will niemand mehr zur Last fallen, noch auch alle die, die sich mir n&#228;hern, ins Ungl&#252;ck st&#252;rzen; besonders die bedauernswerten Leute meiner Umgebung nicht, von denen so viele verbannt worden sind, einzig und allein, weil ich ihnen wohlwollte oder Gutes tat. Und wissen Sie, da&#223; ich unverz&#252;glich an Ihre kaiserliche Majest&#228;t schreiben und Sorge tragen werde, da&#223; Sie selbst ihr meinen Brief &#252;berbringen?«— Der entschiedene Ton, den ich annahm, erschreckte ihn, und er ging hinaus, w&#228;hrend ich meinen Brief an die Kaiserin zu schreiben begann. Ich tat dies in russischer Sprache, und zwar so pathetisch wie m&#246;glich. Zuerst bedankte ich mich f&#252;r all die Freundlichkeiten und Gnadenerweisungen, mit denen sie mich seit meiner Ankunft in Ru&#223;land &#252;berh&#228;uft hatte und f&#252;gte hinzu, der Stand der Dinge beweise leider, da&#223; ich dieselben nicht verdient, weil ich mir den Ha&#223; des Gro&#223;f&#252;rsten, sowie die entschiedene Ungnade Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t zugezogen habe. Im Hinblick auf mein Ungl&#252;ck und meine Gefangenschaft in meinem Zimmer, wo man mich selbst des unschuldigsten Zeitvertreibes beraube, bat ich sie inst&#228;ndig, meinen Leiden ein Ende zu machen, indem sie mich auf die ihr am passendsten scheinende Art zu meinen Verwandten zur&#252;ckschicke. Was meine Kinder betr&#228;fe, die ich fast nie zu sehen bek&#228;me, obgleich ich mit ihnen in ein und demselben Hause wohne, so bliebe es sich doch ganz gleich, ob ich an demselben Orte w&#228;re, wo sie sich bef&#228;nden, oder ein paar hundert Meilen von ihnen entfernt. Ich wisse ja, da&#223; sie ihnen eine Sorgfalt widme, die ihnen angedeihen zu lassen meine schwachen Kr&#228;fte weit &#252;bersteigen w&#252;rde. Ich wage sie daher zu bitten, ihnen diese Sorgfalt auch ferner zu bewahren, und in diesem Vertrauen w&#252;rde ich den Rest meiner Tage bei meinen Angeh&#246;rigen damit verbringen, f&#252;r sie, den Gro&#223;f&#252;rsten, meine Kinder, &#252;berhaupt f&#252;r alle, die mir Gutes oder B&#246;ses getan, zu Gott zu beten. Aber meine Gesundheit sei durch den Kummer so zerr&#252;ttet, da&#223; ich alles, was in meiner Macht stehe, tun m&#252;sse, um wenigstens mein Leben zu retten. Und zu diesem Zwecke wende ich mich an sie, mir zu erlauben, zuerst die B&#228;der zu benutzen und dann in meine Heimat zur&#252;ckkehren zu d&#252;rfen.</p>
     <p>Nach Beendigung dieses Briefes lie&#223; ich den Grafen Schuwaloff rufen, der mir beim Eintreten meldete, da&#223; die gew&#252;nschten Wagen bereit st&#252;nden. Ich erkl&#228;rte ihm, indem ich ihm meinen Brief an die Kaiserin &#252;bergab, er k&#246;nne den Damen und Herren, die mich nicht ins Theater begleiten wollten, sagen, da&#223; ich sie davon dispensiere. Graf Schuwaloff empfing meinen Brief mit Augenblinzeln; da er indes an Ihre Majest&#228;t gerichtet war, mu&#223;te er ihn wohl oder &#252;bel annehmen. Er &#252;bermittelte auch den Damen und Herren meiner Umgebung meine Worte, und Seine kaiserliche Hoheit selbst entschied, wer mit mir gehen und wer bei ihm bleiben sollte. Als ich sp&#228;ter durchs Vorzimmer ging, fand ich Seine kaiserliche Hoheit mit der Gr&#228;fin Woronzow beim Kartenspiel in einer Ecke sitzen. Er, sowie sie erhoben sich, als sie mich kommen sahen, was Peter sonst nie zu tun pflegte. Ich erwiderte ihren Gru&#223; mit einer tiefen Verbeugung und ging vor&#252;ber. Darauf begab ich mich in die Kom&#246;die, in welcher die Kaiserin an diesem Tage nicht zugegen war; ich glaube, mein Brief hatte sie davon abgehalten.</p>
     <p>Aus dem Theater zur&#252;ckgekehrt, h&#246;rte ich von Graf Schuwaloff, da&#223; Ihre kaiserliche Majest&#228;t selbst eine Unterredung mit mir w&#252;nschte. Augenscheinlich benachrichtigte Schuwaloff sofort den Gro&#223;f&#252;rsten sowohl von meinem Briefe, als von der Antwort der Kaiserin, denn obwohl Peter sich seit jenem Tage nicht mehr bei mir sehen lie&#223;, tat er doch alles, um bei der Unterredung mit der Kaiserin zugegen zu sein; und man glaubte ihm dies nicht abschlagen zu d&#252;rfen.</p>
     <p>Inzwischen blieb ich ruhig in meinem Zimmer und war vollkommen &#252;berzeugt, da&#223;, wenn man daran gedacht hatte, mich fortzuschicken oder mich auch nur mit der Drohung einer Entfernung in Angst zu jagen, der von mir getane Schritt diesen Plan der Schuwaloffs vollst&#228;ndig vereiteln werde. Ich war mir meiner Sache so gewi&#223;, zumal man nie gr&#246;&#223;eren Widerstand finden konnte, als bei der Kaiserin, die keineswegs zu so eklatanten Ma&#223;nahmen dieser Art geneigt war. Au&#223;erdem erinnerte sie sich nur noch zu gut der fr&#252;heren Mi&#223;st&#228;nde in ihrer eigenen Familie und w&#252;nschte gewi&#223; nicht, sie wieder erneuert zu sehen. Gegen mich konnte nur eins geltend gemacht werden, n&#228;mlich, da&#223; ihr Herr Neffe mir nicht als der liebensw&#252;rdigste Mann erschien, gerade wie ich ihm nicht als die liebensw&#252;rdigste Frau. Ueber ihren Neffen dachte aber die Kaiserin genau so wie ich. Sie kannte ihn so gut, da&#223; sie schon seit einer langen Reihe von Jahren nirgends eine Viertelstunde mit ihm zusammen sein konnte, ohne Ekel, Zorn oder Kummer zu empfinden. Wenn aber in ihren Gem&#228;chern die Rede auf ihn kam, weinte sie entweder &#252;ber das Ungl&#252;ck, einen solchen Erben zu haben, oder sie dr&#252;ckte nur ihre Verachtung gegen ihn aus und gab ihm oft Beinamen, die er leider nur zu gut verdiente. Ich habe solche Ausdr&#252;cke sogar schriftlich in H&#228;nden gehabt, denn in den Papieren der Kaiserin fand ich zwei von ihr eigenh&#228;ndig geschriebene Briefe, von denen der eine an Iwan Schuwaloff, der andere an Graf Razumowski gerichtet schien, in denen sie ihren Neffen verfluchte und zum Teufel w&#252;nschte. In dem einen hie&#223; es: <emphasis>Prokliatyi moi plemjannik dasadila kak njelsja boljee.</emphasis> (Mein verdammter Neffe hat mir viel Aerger verursacht), und in dem andern: <emphasis>Plemjannik moi urod, tschjort jewo wosmi.</emphasis> (Mein Neffe ist ein Einfaltspinsel, den der Teufel holen m&#246;ge).</p>
     <p>Uebrigens war mein Entschlu&#223; gefa&#223;t. Ich betrachtete meine R&#252;cksendung oder Nichtr&#252;cksendung mit sehr philosophischem Auge, denn in keiner Lage, in welche mich auch die Vorsehung versetzt h&#228;tte, w&#252;rde ich ohne die Hilfsquellen gewesen sein, die Geist und Talent jedem nach seinen nat&#252;rlichen F&#228;higkeiten gew&#228;hren. Ich f&#252;hlte den Mut in mir, zu steigen oder zu fallen, ohne da&#223; mein Herz und meine Seele durch Erhebung in Prahlerei oder durch das Gegenteil in Erniedrigung und Dem&#252;tigung gesunken sein w&#252;rden. Ich wu&#223;te, da&#223; ich ein <emphasis>Mensch</emphasis> war und deshalb ein beschr&#228;nktes und der Vollkommenheit unf&#228;higes Wesen, aber meine Absichten waren stets rein und aufrichtig. Wenn ich auch von Anfang an gesehen hatte, da&#223; es eine schwierige, wo nicht unm&#246;gliche Sache sei, einen Mann zu lieben, der nichts weniger als der Liebe wert war, und sich auch keine M&#252;he gab, es zu sein, so h&#228;tte ich doch wenigstens ihm und seinen Interessen die aufrichtigste Ergebenheit bewiesen, die ein Freund, ja ein Diener, seinem Freund und Herrn beweisen kann. Meine Ratschl&#228;ge waren stets die besten gewesen, die ich ihm f&#252;r sein Wohl geben konnte; wenn er sie nicht befolgte, so war dies nicht mein Fehler, sondern ein Fehler seines Urteils, das weder gesund noch gerecht war. Als ich nach Ru&#223;land kam, und auch noch w&#228;hrend der ersten Jahre unserer Ehe, w&#252;rde sich mein Herz dem Gro&#223;f&#252;rsten, wenn er sich nur ein wenig bem&#252;ht h&#228;tte, ertr&#228;glich zu sein, ge&#246;ffnet haben; doch als ich bemerkte, da&#223; er gerade mir, und nur, weil ich seine Frau war, die geringste Aufmerksamkeit bewies, war es keineswegs unnat&#252;rlich, wenn ich meine Lage weder angenehm, noch nach meinem Geschmack fand und mich langweilte, ja vielleicht gr&#228;mte. Allein den Gram suchte ich mehr als jede andere Empfindung zu unterdr&#252;cken und zu verbergen, denn mein Stolz und meine ganze Gem&#252;tsstimmung machten mir den Gedanken, ungl&#252;cklich zu sein, unertr&#228;glich. Ich sagte mir: Gl&#252;ck und Ungl&#252;ck liegen im Herzen und in der Seele des Menschen; f&#252;hlst du dich ungl&#252;cklich, so erhebe dich &#252;ber dein Ungl&#252;ck und handle so, da&#223; dein Gl&#252;ck von keinem &#228;u&#223;eren Ereignisse abh&#228;ngt. Bei einer solchen Charakterveranlagung war ich mit einem gro&#223;en Feingef&#252;hl und einem zum mindesten interessanten Aeu&#223;ern von der Natur ausgestattet, das auf den ersten Blick ohne irgendwelche Kunst und Schmuck gefiel. Mein Charakter war von Natur aus &#228;u&#223;erst anschmiegend, so da&#223; man mit mir nur eine Viertelstunde zusammen zu sein brauchte, um die Unterhaltung angenehm zu finden, und jeder redete mit mir, als w&#228;ren wir l&#228;ngst alte Bekannte. Von Natur nachsichtig, erwarb ich mir das Vertrauen derer, die mit mir zu tun hatten, weil ein jeder f&#252;hlte, da&#223; Rechtschaffenheit und guter Wille die Triebfedern waren, denen ich am liebsten folgte. Wenn ich mich des Ausdrucks bedienen darf, so nehme ich mir die Freiheit, &#252;ber mich selbst zu &#228;u&#223;ern, da&#223; ich ein» freim&#252;tiger und biederer Kavalier «war, dessen Geist mehr vom Manne als vom Weibe hatte. Und doch war ich nichts weniger als ein Mannweib. Man fand in mir zugleich mit dem Geiste und Charakter eines Mannes die Reize einer sehr liebensw&#252;rdigen Frau — man verzeihe mir zugunsten der Wahrheit diese Aeu&#223;erung eines Gest&#228;ndnisses, das mir die Eigenliebe abringt, ohne sich hinter falscher Bescheidenheit zu verbergen. Zudem mu&#223; diese Schrift ja selbst am besten beweisen, was ich von meinem Geiste, meiner Seele und meinem Charakter behaupte. Ich sagte, da&#223; ich gefiel, und wenn man gef&#228;llt, ist der erste Teil der Verf&#252;hrung schon vollzogen, und der zweite kommt leicht hinzu. Es liegt im Wesen der menschlichen Natur, da&#223; versuchen und versucht werden nahe beieinander sind. Trotz der sch&#246;nsten moralischen Grunds&#228;tze ist man, sowie die Sinnlichkeit sich hineinmischt und zum Vorschein kommt, schon unendlich viel weiter als man glaubt, und ich wei&#223; noch heute nicht, wie man sie hindern kann, sich unserer zu bem&#228;chtigen. Flucht allein k&#246;nnte vielleicht helfen; aber es gibt F&#228;lle, Lagen, Umst&#228;nde, wo Flucht unm&#246;glich ist. Denn wie soll man fliehen, ausweichen, den R&#252;cken kehren inmitten eines gl&#228;nzenden Hofes? Schon dies w&#252;rde Geschw&#228;tz hervorrufen. Wenn man aber nicht flieht, so ist meiner Ansicht nach nichts schwieriger, als dem zu entgehen, was uns im Grunde unseres Herzens gef&#228;llt. Alles, was man hiergegen einwenden mag, ist Pr&#252;derie, die dem menschlichen Charakter nicht eigen ist. Niemand h&#228;lt sein Herz in der Hand und kann es, indem er sie schlie&#223;t oder &#246;ffnet, nach Belieben zusammendr&#252;cken oder fahren lassen.</p>
     <p>Doch ich kehre zu meinem Bericht zur&#252;ck. Den Tag nach jener Theatervorstellung gab ich mich f&#252;r krank aus und verlie&#223; mein Zimmer nicht mehr. Ruhig erwartete ich die Entscheidung Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t &#252;ber meine untert&#228;nigste Bittschrift ab. Nur in der ersten Fastenwoche hielt ich es f&#252;r angebracht, mich den religi&#246;sen Uebungen zu unterziehen, damit man mein Interesse f&#252;r den orthodoxen griechischen Glauben merken sollte.</p>
     <p>In der zweiten oder dritten Woche hatte ich von neuem einen gro&#223;en Kummer durchzumachen. Eines Morgens, nachdem ich aufgestanden war, benachrichtigten mich meine Leute, da&#223; Graf Alexander Schuwaloff Madame Wladislawa habe rufen lassen. Dies kam mir sonderbar vor, und ich wartete sehnlichst auf ihre R&#252;ckkehr — aber umsonst. Gegen ein Uhr nachmittags meldete mir Graf Schuwaloff, die Kaiserin habe es f&#252;r geeignet gehalten, sie ihrer Stellung bei mir zu entheben. Ich schwamm in Tr&#228;nen und sagte ihm, Ihre Majest&#228;t habe ja zweifellos die Macht, mir jeden zu geben oder zu nehmen, wie es ihr gefiele, aber es schmerze mich unendlich, mehr und mehr zu sehen, wie alle, die in meiner N&#228;he lebten, der Ungnade Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t geweiht w&#228;ren. Und damit es weniger Ungl&#252;ckliche g&#228;be, b&#228;te ich ihn inst&#228;ndig, Ihre kaiserliche Majest&#228;t zu ersuchen, da&#223; sie so bald als m&#246;glich dem Zustand, in dem ich mich befinde, n&#228;mlich nur Ungl&#252;ck zu bringen, ein Ende mache, indem sie mich zu meinen Angeh&#246;rigen zur&#252;ckkehren lie&#223;e. Uebrigens versicherte ich ihm, da&#223; Madame Wladislawa in keiner Weise dazu dienen werde, Aufkl&#228;rung &#252;ber irgend etwas zu geben, weil weder sie noch irgend jemand mein volles Vertrauen bes&#228;&#223;e. Graf Schuwaloff wollte sprechen, als er aber mein Schluchzen h&#246;rte, fing er gleichfalls zu weinen an und sagte, die Kaiserin werde dar&#252;ber mit mir pers&#246;nlich reden. Ich bat ihn, diesen Augenblick zu beschleunigen, was er auch versprach. Sodann setzte ich meine Umgebung von dem Vorgefallenen in Kenntnis und sagte ihnen, wenn man mir an Stelle der Wladislawa eine Hofmeisterin g&#228;be, die mir mi&#223;fiele, so m&#246;ge sie sich nur auf die schlechteste Behandlung meinerseits, ja selbst auf Schl&#228;ge gefa&#223;t machen. Ich bat meine Leute, dies &#252;berall wiederzuerz&#228;hlen, damit alle, die man etwa die Absicht hatte, mir beizugeben, sich h&#252;teten, die Stelle anzunehmen. Denn ich war endlich der ewigen Qu&#228;lereien und Leiden m&#252;de und sah ein, da&#223; meine Milde und Geduld nur dazu dienten, meine Lage zu verschlechtern. Deshalb war es unbedingt notwendig, mein Benehmen vollkommen zu &#228;ndern. Meine Leute verfehlten nat&#252;rlich nicht, wiederzuerz&#228;hlen, was ich w&#252;nschte.</p>
     <p>Am Abend desselben Tages, an dem ich viel geweint hatte, kam eine meiner Kammerfrauen, Katharina Iwanowna Scheregorodska, in mein Zimmer, wo ich mich wie immer ganz allein befand. Ich war geistig und k&#246;rperlich in gr&#246;&#223;ter Aufregung und ging nerv&#246;s auf und ab. Als sie mich sah, sagte sie schluchzend und sehr bewegt:»Ach Gott, wir f&#252;rchten alle, da&#223; Sie dem Zustande, in welchem Sie sich jetzt befinden, unterliegen. Erlauben Sie mir, da&#223; ich noch heute zu meinem Onkel, dem Beichtvater Ihrer Majest&#228;t, der ja auch der Ihrige ist, gehe? Ich will mit ihm sprechen, werde ihm alles sagen, was Sie mir befehlen, und verspreche Ihnen, da&#223; er auf eine Weise mit der Kaiserin reden wird, mit der Sie zufrieden sein werden!«Da ich ihren guten Willen sah, erz&#228;hlte ich ihr ganz einfach, wie die Dinge lagen, was ich der Kaiserin geschrieben hatte und alles weitere. Sie begab sich zu ihrem Onkel, und, nachdem sie mit ihm gesprochen und ihn zu meinen Gunsten gestimmt hatte, kam sie gegen elf Uhr zu mir zur&#252;ck, um mir mitzuteilen, da&#223; er mir rate, mich in der Nacht f&#252;r krank auszugeben. Ich sollte dann nach der Beichte verlangen und zu diesem Zwecke ihn rufen lassen, damit er der Kaiserin alles sagen k&#246;nne, was er aus meinem Munde vernommen. Ich billigte diesen Vorschlag und versprach, ihn auszuf&#252;hren. Darauf entlie&#223; ich sie, ihr und ihrem Onkel f&#252;r die Zuneigung, die sie mir bewiesen, aufs herzlichste dankend.</p>
     <p>In der Tat klingelte ich in der Nacht zwischen zwei und drei Uhr. Eine meiner Frauen kam. Ich sagte ihr, da&#223; ich mich sehr unwohl f&#252;hle und zu beichten w&#252;nsche. Statt des Beichtvaters aber eilte Graf Alexander Schuwaloff herbei, dem ich mit matter, gebrochener Stimme meine Bitte, den Beichtvater rufen zu lassen, wiederholte. Statt dessen lie&#223; er die Aerzte rufen, denen ich indes sagte, ich bed&#252;rfe nicht ihrer, sondern geistlicher Hilfe, denn ich sei meinem Ende nahe. Einer von ihnen f&#252;hlte meinen Puls und meinte, er sei sehr schwach, doch von neuem erkl&#228;rte ich, meine Seele sei in Gefahr, aber mein K&#246;rper bed&#252;rfe keiner &#228;rztlichen Hilfe. Endlich kam mein Beichtvater. Man lie&#223; uns allein. Ich lie&#223; ihn an meinem Bett niedersitzen, und wir unterhielten uns wenigstens anderthalb Stunden lang, w&#228;hrend welcher Zeit ich ihm den gegenw&#228;rtigen und vergangenen Stand der Dinge, das Benehmen des Gro&#223;f&#252;rsten gegen mich, das meinige gegen ihn, den Ha&#223; der Schuwaloffs, die unausgesetzten Verbannungen und Entlassungen meiner Leute, besonders aber derer, die mir am meisten zusagten und ergeben waren, erz&#228;hlte. Ferner teilte ich ihm mit, wie die Schuwaloffs mir den Ha&#223; Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t zugezogen h&#228;tten, und endlich meine gegenw&#228;rtige Lage, die mich veranla&#223;t hatte, der Kaiserin den Brief zu schreiben, in welchem ich sie um die Erlaubnis gebeten, mich zu entfernen. Ich beschwor ihn, mir doch eine baldige Antwort auf meine Bitte zu verschaffen, und fand ihn au&#223;erordentlich freundlich gegen mich gesinnt; weniger einf&#228;ltig, als man ihn mir geschildert hatte. Er meinte, mein Brief werde schon die gew&#252;nschte Wirkung hervorbringen, ich m&#252;sse nur darauf bestehen, zu meinen Verwandten zur&#252;ckkehren zu wollen. Dann w&#252;rde man mich sicher nicht fortlassen, weil man einen solchen Schritt nicht vor dem Publikum rechtfertigen k&#246;nne, dessen ganze Aufmerksamkeit auf mich gerichtet sei. Er gab zu, man behandle mich grausam; die Kaiserin, die mich in zartem Alter zur Gattin ihres Neffen gew&#228;hlt habe, &#252;berlasse mich der Willk&#252;r meiner Feinde, w&#228;hrend sie wahrhaftig besser tun w&#252;rde, meine Rivalinnen, besonders Elisabeth Woronzow, fortzuschicken und ihre G&#252;nstlinge im Zaume zu halten. Die letzteren seien durch die von den Schuwaloffs t&#228;glich neu eingef&#252;hrten Monopole weiter nichts als die Blutsauger des Volkes und br&#228;chten obendrein jeden gegen ihre Ungerechtigkeit auf, wie z.B. in der Sache Bestuscheffs, von dessen Unschuld das Publikum &#252;berzeugt w&#228;re. Er schlo&#223; seine Rede mit dem Versprechen, sich sofort zur Kaiserin zu begeben, wo er warten wollte, bis diese erwacht sei, um mit ihr zu reden und die Zusammenkunft, die sie mir versprochen, zu beschleunigen. Jedoch w&#252;rde ich gut tun, im Bett liegen zu bleiben, denn er wolle sagen, Gram und Schmerz k&#246;nnten mich t&#246;ten, wenn man nicht ein schnell wirkendes Mittel anwende, mich auf eine oder die andere Weise aus dem Zustand der Verlassenheit zu befreien.</p>
     <p>Er hielt Wort. Er schilderte der Kaiserin meinen Zustand in so lebhaften Farben, da&#223; Ihre Majest&#228;t den Grafen Alexander Schuwaloff zu sich kommen lie&#223; und ihm befahl, zu sehen, ob ich imstande sei, die folgende Nacht mit ihr zu sprechen. Graf Schuwaloff brachte mir diese Botschaft, worauf ich ihm versprach, alle meine Kr&#228;fte zusammennehmen zu wollen. Gegen Abend also stand ich auf; Schuwaloff meldete mir, er werde mich gegen Mitternacht abholen und mich in die Gem&#228;cher Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t geleiten. Der Beichtvater lie&#223; mir durch seine Nichte sagen, alles sei im sch&#246;nsten Gange und die Kaiserin werde noch heute abend mit mir reden. So kleidete ich mich gegen zehn Uhr abends an und legte mich vollst&#228;ndig angezogen auf ein Sofa, wo ich einschlief. Ungef&#228;hr um halb zwei Uhr trat Graf Schuwaloff in mein Zimmer und teilte mir mit, da&#223; die Kaiserin mich zu sehen w&#252;nsche. Ich erhob mich und folgte ihm. Wir gingen durch die Vorzimmer, die leer waren. Als wir an die T&#252;r der Galerie kamen, sah ich den Gro&#223;f&#252;rsten durch die gegen&#252;berliegende T&#252;r gehen. Auch er begab sich also zur Kaiserin. Ich hatte ihn seit jenem Tage der russischen Kom&#246;die nicht gesehen, denn selbst als ich mich f&#252;r lebensgef&#228;hrlich krank erkl&#228;rt hatte, war er weder gekommen, noch hatte er sich nach meinem Befinden erkundigt. Sp&#228;ter erfuhr ich, da&#223; er an eben diesem Tage Elisabeth Woronzow versprochen hatte, sie zu heiraten, wenn ich sterben sollte; beide &#228;u&#223;erten &#252;ber meinen Zustand die gr&#246;&#223;te Freude.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Zweiundzwanzigstes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Unterredung mit der Kaiserin. — Verleumderische Anklagen des Gro&#223;f&#252;rsten gegen mich. — Ich gehe siegreich aus dem Kampfe hervor. — Unerwartetes Vertrauen der Kaiserin. — Graf Woronzow. — Ich erscheine wieder in der Oeffentlichkeit. — Prinz Karl von Sachsen. — Man erlaubt mir, meine Kinder zu besuchen. — Zweite Zusammenkunft mit Ihrer Majest&#228;t</emphasis>.</p>
     <p>In dem Gemache Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t angelangt, fand ich den Gro&#223;f&#252;rsten dort schon vor. Sowie ich die Kaiserin erblickte, fiel ich vor ihr auf die Knie und bat sie unter Tr&#228;nen aufs inst&#228;ndigste, mich zu meinen Angeh&#246;rigen zur&#252;ckkehren zu lassen. Sie wollte mich aufheben, aber ich verharrte zu ihren F&#252;&#223;en. Sie schien mir an diesem Abend mehr bek&#252;mmert als zornig, denn sie sagte mit Tr&#228;nen in den Augen:»Wie k&#246;nnen Sie w&#252;nschen, da&#223; ich Sie zur&#252;ckkehren lasse? Erinnern Sie sich nicht Ihrer Kinder?«— Ich antwortete:»Meine Kinder sind in Ihren H&#228;nden und k&#246;nnten sich nirgends besser befinden; ich hoffe, Sie werden sie nicht verlassen.«— Darauf sagte sie:»Aber was soll ich dem Publikum als Ursache Ihrer Entlassung anf&#252;hren?«— Ich erwiderte:»Eure kaiserliche Majest&#228;t wird ihm, wenn Sie es f&#252;r passend halten, einfach die Gr&#252;nde sagen, wegen derer ich mir Ihre Ungnade und den Ha&#223; des Gro&#223;f&#252;rsten zugezogen habe.«—»Und wovon wollen Sie bei Ihren Verwandten leben?«fragte sie. — »Wovon ich lebte, ehe Sie mir die Ehre erwiesen, mich hierher zu rufen!«erwiderte ich. — Hierauf bemerkte sie:»Ihre Mutter ist fl&#252;chtig, hat ihr Land verlassen und sich nach Paris zur&#252;ckziehen m&#252;ssen.«—»Ich wei&#223; es, «sagte ich,»man hat sie f&#252;r eine allzu ergebene Anh&#228;ngerin Ru&#223;lands gehalten, und der K&#246;nig von Preu&#223;en verfolgt sie. «Zum zweiten Male forderte mich jetzt die Kaiserin auf, mich zu erheben; und als ich es getan, entfernte sie sich nachdenklich von mir.</p>
     <p>Das Zimmer, in dem wir uns befanden, war sehr lang und hatte drei Fenster, zwischen denen zwei Tische mit den goldenen Waschgeschirren der Kaiserin standen. Au&#223;er ihr, dem Gro&#223;f&#252;rsten, Alexander Schuwaloff und mir befand sich niemand in dem Gemache. Der Kaiserin gegen&#252;ber standen zwei gro&#223;e spanische W&#228;nde, vor die man ein Sofa gestellt hatte. Anfangs vermutete ich hinter diesen spanischen W&#228;nden unzweifelhaft Iwan Schuwaloff und vielleicht auch seinen Vetter, den Grafen Peter. Sp&#228;ter erfuhr ich denn auch, da&#223; meine Vermutungen zum Teil richtig waren und Iwan Schuwaloff wirklich dahinter gestanden hatte. Ich n&#228;herte mich dem Toilettentisch, welcher der T&#252;re, durch die ich eingetreten war, am n&#228;chsten stand und bemerkte, da&#223; in dem Waschbecken verschiedene zusammengefaltete Briefe lagen. In diesem Augenblick aber kam die Kaiserin wieder auf mich zu und sagte:»Gott ist mein Zeuge, wie viel ich um Sie geweint habe. Als Sie nach Ihrer Ankunft in Ru&#223;land todkrank wurden, habe ich mich sehr um Sie gesorgt; und h&#228;tte ich Sie nicht wahrhaft geliebt, ich w&#252;rde Sie gewi&#223; nicht behalten haben.«— Dies sollte, wie es mir schien, eine Verwahrung dagegen sein, da&#223; ich gesagt, ich habe mir ihre Ungnade zugezogen. Als Antwort dankte ich Ihrer Majest&#228;t f&#252;r alle G&#252;te und alles Wohlwollen, das sie mir damals und sp&#228;ter bewiesen, und sagte, die Erinnerung daran w&#252;rde sich nie in meinem Ged&#228;chtnis verwischen, und stets w&#252;rde ich es als mein gr&#246;&#223;tes Ungl&#252;ck betrachten, ihr Mi&#223;fallen erregt zu haben. Nun trat sie ganz nahe zu mir heran und sagte:»Sie sind &#252;beraus stolz. Erinnern Sie sich wohl, da&#223; ich Sie einmal im Sommerpalast fragte, ob Sie Halsweh h&#228;tten, weil ich bemerkte, da&#223; Sie mich kaum gr&#252;&#223;ten? Aber Sie hatten nur aus Stolz mit einem blo&#223;en Kopfnicken gegr&#252;&#223;t.«—»Mein Gott, Madame, «erwiderte ich,»wie k&#246;nnen Sie glauben, da&#223; ich Ihnen gegen&#252;ber h&#228;tte stolz sein wollen? Ich schw&#246;re Ihnen, es ist mir nie im entferntesten in den Sinn gekommen, da&#223; diese Frage, die Sie vor vier Jahren an mich richteten, eine solche Beziehung haben k&#246;nnte.«— Und nun sagte sie:»Sie bilden sich ein, niemand habe so viel Geist, als Sie, «worauf ich antwortete:»wenn ich diesen Glauben habe, so ist nichts geeigneter, mich zu entt&#228;uschen, als mein gegenw&#228;rtiger Zustand und unsere Unterredung, denn ich sehe, da&#223; ich bis zu dieser Stunde rein aus Dummheit nicht begriffen habe, was Ihnen gefiel, mir vor vier Jahren zu sagen.«</p>
     <p>W&#228;hrend Ihre Majest&#228;t mit mir sprach, fl&#252;sterte der Gro&#223;f&#252;rst mit dem Grafen Schuwaloff. Sie bemerkte es und n&#228;herte sich ihnen. Sie standen etwa in der Mitte des Zimmers, und ich verstand daher nur wenig von dem, was sie miteinander redeten. Au&#223;erdem sprachen sie nicht gerade laut, und das Zimmer war sehr gro&#223;. Schlie&#223;lich aber h&#246;rte ich doch, wie der Gro&#223;f&#252;rst mit ziemlich erhobener Stimme sagte:»Ja, sie ist furchtbar schlecht und au&#223;erordentlich dickk&#246;pfig!«Als ich h&#246;rte, da&#223; es sich um mich handelte, wandte ich mich an ihn und sagte:»Wenn Sie von mir sprechen, so gew&#228;hrt es mir gro&#223;es Vergn&#252;gen, Ihnen in Gegenwart Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t zu sagen, da&#223; ich in der Tat denen gegen&#252;ber schlecht bin, die Ihnen zu Ungerechtigkeiten raten. Dickk&#246;pfig bin ich nur geworden, weil ich sehe, da&#223; meine Sanftmut und Freundlichkeit zu nichts f&#252;hrt, als zu Ihrer Feindschaft.«— Er wandte sich an die Kaiserin und bemerkte:»An dem, was sie sagt, k&#246;nnen Eure Majest&#228;t ja selbst sehen, wie schlecht sie ist.«— Auf die Kaiserin indes, die unendlich viel mehr Geist besa&#223; als der Gro&#223;f&#252;rst, machten meine Worte einen andern Eindruck, und ich sah deutlich, da&#223;, je mehr unsere Unterredung fortschritt, sie, obgleich man ihr sicher empfohlen hatte, oder sie selbst entschlossen war, strenge gegen mich zu verfahren, allm&#228;hlich ganz gegen ihren Willen und trotz ihrer Entschl&#252;sse milder gestimmt wurde. Dennoch wandte sie sich an ihn und sagte:»O, Sie wissen noch lange nicht alles, was sie gegen Ihre R&#228;te und besonders gegen Brockdorf ge&#228;u&#223;ert hat, hinsichtlich jenes Menschen, den Sie haben verhaften lassen. «Dies mu&#223;te als ein f&#246;rmlicher Verrat meinerseits gegen den Gro&#223;f&#252;rsten erscheinen, denn er wu&#223;te kein Wort von meiner Unterhaltung mit der Kaiserin im Sommerpalast. Ueberdies sah er seinen Brockdorf, der ihm so teuer und wertvoll geworden war, bei der Kaiserin angeklagt, und zwar durch mich. Dadurch gestaltete sich nat&#252;rlich unser Verh&#228;ltnis schlechter als je, machte uns vielleicht f&#252;r immer unvers&#246;hnlich und raubte mir das Vertrauen des Gro&#223;f&#252;rsten. Ich fiel wie aus den Wolken, als ich die Kaiserin in meiner Gegenwart so zu dem Gro&#223;f&#252;rsten reden h&#246;rte, und sah, wie sie das, was ich ihr nur zum Besten ihres Neffen gesagt zu haben glaubte, als m&#246;rderische Waffe gegen mich kehrte. Sehr &#252;berrascht von diesem pl&#246;tzlichen Vertrauen der Kaiserin, rief der Gro&#223;f&#252;rst:»Ah! diese Geschichte kannte ich ja gar nicht; sie ist sehr gut und beweist vollkommen ihre Schlechtigkeit.«— Ich dachte f&#252;r mich:»Gott wei&#223;, wessen Schlechtigkeit sie beweist!«</p>
     <p>Von Brockdorf ging Ihre Majest&#228;t pl&#246;tzlich auf das zwischen Stambke und Graf Bestuscheff entdeckte Einverst&#228;ndnis &#252;ber und sagte:»Ich kann mir unm&#246;glich denken, wie dieser Mensch zu entschuldigen ist, der doch mit einem Staatsgefangenen in Verkehr gestanden hat.«— Da indes in dieser Sache mein Name nicht erw&#228;hnt worden war, schwieg ich, zumal mir die Aeu&#223;erung ohne Beziehung auf mich schien. Aber die Kaiserin n&#228;herte sich mir und begann:»Sie mischen sich in viele Dinge, die Sie nichts angehen. Ich w&#252;rde nicht gewagt haben, dies zur Zeit der Kaiserin Anna zu tun. Wie zum Beispiel konnten Sie wagen, Befehle an den Marschall Apraxin zu schicken?«—»Ich!«rief ich,»nie ist es mir eingefallen, ihm Befehle zu schicken.«—»Wie?«fragte sie» k&#246;nnen Sie wohl leugnen, da&#223; Sie ihm geschrieben haben? Ihre Briefe befinden sich hier in diesem Becken«— sie deutete mit dem Finger darauf hin —»und doch ist Ihnen aufs strengste verboten, zu schreiben.«— Hierauf antwortete ich:»Es ist wahr, ich habe dies Verbot &#252;bertreten und bitte Sie deshalb um Verzeihung. Da aber meine Briefe hier sind, k&#246;nnen Eure Majest&#228;t sich ja selbst &#252;berzeugen, da&#223; ich niemals Befehle geschickt habe, sondern ihm nur mitteilte, was man von seinem Benehmen d&#228;chte.«— Sie unterbrach mich mit den Worten:»Und weshalb schrieben Sie ihm dies?«— Ich erwiderte ganz offen:»Weil ich mich f&#252;r den Marschall, dem ich sehr geneigt war, interessierte. Ich bat ihn nur, Ihre Befehle zu befolgen. Von den beiden andern Briefen enth&#228;lt der eine weiter nichts als einen Gl&#252;ckwunsch zu der Geburt seines Sohnes, und der andere einige W&#252;nsche zum neuen Jahr.«—»Bestuscheff behauptet, es w&#228;ren noch viele andere da, «rief sie. — Ich antwortete:»wenn Bestuscheff dies sagt, so l&#252;gt er.«—»Nun wohl, «entgegnete sie,»da er in Beziehung auf Sie l&#252;gt, werde ich ihn foltern lassen.«— Sie glaubte mich n&#228;mlich dadurch in Schrecken zu jagen, aber ich antwortete ihr ruhig, sie sei Herrscherin und k&#246;nne tun, was ihr gut d&#252;nke; ich habe nichts an Apraxin geschrieben, als diese drei Briefe. Darauf schwieg sie und schien sich zu sammeln.</p>
     <p>Das sind nat&#252;rlich nur die hervorstechendsten Z&#252;ge dieser Unterredung, die mir im Ged&#228;chtnis geblieben sind; &#252;berdies w&#228;re es mir ganz unm&#246;glich, alles zu erw&#228;hnen, was w&#228;hrend der anderthalb Stunden gesprochen wurde. Die Kaiserin ging im Zimmer auf und ab, sich bald an mich, bald an ihren Herrn Neffen wendend, &#246;fter aber noch an den Grafen Alexander Schuwaloff, mit dem der Gro&#223;f&#252;rst sich meist unterhielt, wenn die Kaiserin mit mir sprach. Ich habe schon oben bemerkt, da&#223; ich an dieser weniger Zorn als Sorge wahrnahm. Was den Gro&#223;f&#252;rsten anbetraf, so lie&#223; er in allen seinen Reden w&#228;hrend der Unterhaltung viel Galle, Heftigkeit und Eifer gegen mich durchblicken. Er suchte Ihre Majest&#228;t so viel er konnte gegen mich aufzuhetzen. Da er sich aber h&#246;chst einf&#228;ltig dabei benahm und mehr Leidenschaftlichkeit als Gerechtigkeit zeigte, verfehlte er sein Ziel, und die Kaiserin stellte sich auf meine Seite. Mit besonderer Aufmerksamkeit und einer Art vielleicht unfreiwilliger Zustimmung h&#246;rte sie meinen festen und gem&#228;&#223;igten Antworten auf die ma&#223;losen Reden meines Herrn Gemahls zu, dem man es deutlich ansah, da&#223; er beabsichtigte, mich aus meiner Stellung zu verdr&#228;ngen, um am liebsten seine augenblickliche Maitresse dahin zu setzen. Allein es konnte weder nach dem Geschmack der Kaiserin noch dem der Herren Schuwaloff sein, die Grafen Woronzow zu ihren Gebietern zu machen. Doch dies ging &#252;ber die Urteilsf&#228;higkeit Seiner kaiserlichen Hoheit hinaus, der immer alles glaubte, was er w&#252;nschte, und jeden Gedanken, der den seinigen entgegen war, beiseite schob. Ja, er ging darin so weit, da&#223; die Kaiserin zu mir herantrat und leise sagte:»Ich h&#228;tte Ihnen noch manches mitzuteilen, aber ich kann nicht sprechen, weil ich Ihnen nicht noch mehr Unfrieden bringen will, als Sie schon haben. «Und mit einer Bewegung der Augen und des Kopfes gab sie mir zu verstehen, da&#223; es die Gegenwart der andern sei, die sie daran verhindere. Bei diesem Zeichen wahrhaften Wohlwollens ihrerseits in einer so kritischen Lage wurde ich ganz ger&#252;hrt und fl&#252;sterte:»Auch ich kann mich nicht aussprechen, ein so m&#228;chtiges Verlangen ich auch f&#252;hle, Ihnen mein Herz und meine Seele zu &#246;ffnen.«— Wie ich bemerkte, brachten meine Worte einen mir g&#252;nstigen Eindruck hervor. Die Tr&#228;nen traten ihr in die Augen, und um zu verbergen, da&#223; und in welchem Grade sie bewegt war, verabschiedete sie uns, indem sie bemerkte, es sei schon sehr sp&#228;t.</p>
     <p>Es war wirklich schon drei Uhr morgens. Der Gro&#223;f&#252;rst entfernte sich zuerst. Ich folgte ihm. Als aber auch Graf Alexander Schuwaloff nach mir hinausgehen wollte, rief ihn die Kaiserin zur&#252;ck, und er blieb bei ihr. Diesmal beeilte ich mich nicht, dem Gro&#223;f&#252;rsten, der immer sehr gro&#223;e Schritte machte, zu folgen. Er kehrte in seine Gem&#228;cher, ich in die meinigen zur&#252;ck. Schon fing ich an, mich zu entkleiden, als ich an meine T&#252;r klopfen h&#246;rte. Ich fragte, wer da sei, und Graf Alexander Schuwaloff antwortete, ich m&#246;chte ihm doch &#246;ffnen. Ich tat es. Darauf forderte er mich auf, meine Frauen zu entlassen, und als diese sich entfernt hatten, teilte er mir mit, da&#223; die Kaiserin ihn zur&#252;ckgerufen und beauftragt habe, mir ihre Empfehlungen zu bringen und zu sagen, ich solle nicht traurig sein, sie werde eine nochmalige Unterredung mit mir haben. Ich verneigte mich tief vor Graf Schuwaloff und bat ihn, Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t meine untert&#228;nigsten Empfehlungen zu machen und ihr f&#252;r ihre G&#252;te zu danken, die mich dem Leben zur&#252;ckgebe. Ich w&#252;rde diese zweite Zusammenkunft mit ihr mit der lebhaftesten Ungeduld erwarten und b&#228;te sie, den Zeitpunkt derselben zu beschleunigen. Er empfahl mir, mit niemand davon zu sprechen, besonders nicht mit dem Gro&#223;f&#252;rsten, den die Kaiserin zu ihrem Bedauern sehr gegen mich aufgebracht finde. Ich versprach es.»Wenn man sich aber &#252;ber sein Wesen gegen mich &#228;rgert, «dachte ich,»warum bringt man ihn dann noch mehr durch die Wiedergabe meiner Worte im Sommerpalast auf?«</p>
     <p>Diese unerwartete R&#252;ckkehr der Freundschaft und des Vertrauens der Kaiserin war f&#252;r mich ein gro&#223;er Trost und gew&#228;hrte mir viele Freude. Tags darauf beauftragte ich die Nichte des Beichtvaters, ihrem Onkel f&#252;r den wichtigen Dienst zu danken, den er mir geleistet, indem er mir diese Unterredung mit Ihrer kaiserlichen Majest&#228;t verschaffte. Als sie von ihrem Onkel zur&#252;ckkehrte, sagte sie mir, sie wisse, da&#223; die Kaiserin ge&#228;u&#223;ert habe, ihr Neffe sei ein Dummkopf, aber die Gro&#223;f&#252;rstin bes&#228;&#223;e viel Geist. Und diese Aeu&#223;erung wurde mir von mehr als einer Seite wiederholt. Auch sollte Ihre Majest&#228;t gegen ihre Vertrauten meine F&#228;higkeiten aufs h&#246;chste gelobt haben, wobei sie oft hinzuf&#252;gte:»Sie liebt die Wahrheit und Gerechtigkeit und ist eine geistreiche Frau; aber mein Neffe ist ein Einfaltspinsel.«</p>
     <p>Dennoch verschlo&#223; ich mich nach wie vor in meine Gem&#228;cher unter dem Vorwande, da&#223; ich krank sei. Ich erinnere mich, da&#223; ich damals die f&#252;nf ersten B&#228;nde der» Geschichte der Reisen «las, mit der Karte auf dem Tische, was mich ebenso sehr unterhielt als belehrte. Als ich diese Lekt&#252;re satt hatte, durchbl&#228;tterte ich die ersten B&#228;nde der Encyclop&#228;die und erwartete dabei immer sehns&#252;chtig den Tag, an dem es Ihrer Majest&#228;t gefallen w&#252;rde, mir eine zweite Zusammenkunft zu gew&#228;hren. Von Zeit zu Zeit wiederholte ich dem Grafen Schuwaloff meine Bitte und dr&#252;ckte den lebhaften Wunsch aus, mein Schicksal endlich entschieden zu sehen, was den Gro&#223;f&#252;rsten betraf, so h&#246;rte ich gar nichts mehr von ihm. Ich wu&#223;te nur, da&#223; er meine Entlassung mit gro&#223;er Ungeduld erwartete und sicher darauf rechnete, Elisabeth Woronzow in zweiter Ehe zu heiraten. Sie kam schon in seine Gem&#228;cher und machte dort die Honneurs, wahrscheinlich erfuhr ihr Onkel, der ein vollendeter Heuchler war, alle diese Pl&#228;ne durch ihren Bruder oder vielleicht auch durch ihren Neffen. Diese waren damals fast noch Kinder, denn der &#228;lteste z&#228;hlte kaum zwanzig Jahre. Aus Furcht aber, sein eben erst gestiegenes Ansehen k&#246;nnte dadurch bei Ihrer Majest&#228;t leiden, suchte Woronzow um den Auftrag nach, mich zu &#252;berreden, von der Forderung meiner Trennung vom Gro&#223;f&#252;rsten abzustehen — denn es geschah folgendes.</p>
     <p>Eines Morgens meldete man mir, da&#223; der Vizekanzler Graf Woronzow seitens der Kaiserin mit mir zu sprechen verlange. Aufs h&#246;chste von dieser ungew&#246;hnlichen Sendung &#252;berrascht, lie&#223; ich, obgleich ich mich noch nicht angekleidet hatte, den Herrn Vizekanzler eintreten. Er k&#252;&#223;te mir die Hand und dr&#252;ckte sie mit gro&#223;er Z&#228;rtlichkeit. Dann trocknete er sich die Augen, aus denen ein paar Tr&#228;nen flossen. Da ich damals ziemlich eingenommen gegen ihn war, setzte ich kein gro&#223;es Vertrauen in diese Einleitung, die seine Ergebenheit f&#252;r mich beweisen sollte, lie&#223; ihn aber gew&#228;hren und bat ihn, sich zu setzen. Er litt an gro&#223;er Atemnot, woran eine Art Kropf schuld war. Als er sich gesetzt hatte, sagte er, die Kaiserin habe ihn beauftragt, mit mir zu reden, um mir von meiner R&#252;ckkehr zu meinen Verwandten abzuraten. Ihre kaiserliche Majest&#228;t habe ihm sogar befohlen, mich ihrerseits zu bitten, diesem Gedanken, zu dessen Ausf&#252;hrung sie niemals ihre Zustimmung geben werde, zu entsagen; und er besonders bitte und beschw&#246;re mich, ihm mein Wort zu geben, da&#223; nie mehr die Rede davon sein sollte. Meine Absicht bek&#252;mmerte in der Tat die Kaiserin und alle ehrlichen Leute, zu denen zu geh&#246;ren er beteuerte. Ich antwortete ihm, es g&#228;be nichts, was ich nicht gern der Kaiserin und allen meinen Freunden zu Gefallen t&#228;te, aber ich s&#228;he meine Gesundheit und mein Leben durch die Lebensweise, der ich ausgesetzt sei, bedroht. Au&#223;erdem bringe ich nur Ungl&#252;ck, denn alle, die mir zu nahe k&#228;men, w&#252;rden unausgesetzt verbannt und entlassen. Den Gro&#223;f&#252;rsten reize man bis zum Hasse gegen mich auf, und au&#223;erdem habe er mich niemals geliebt. Ihre Majest&#228;t selbst g&#228;be mir fast fortw&#228;hrend Beweise ihrer Ungnade. Da ich so allen zur Last falle und selbst fast vor Langeweile und Kummer st&#252;rbe, habe ich um meine R&#252;cksendung gebeten. Nur so k&#246;nnte man ein so l&#228;stiges, vor Langeweile und Kummer vergehendes Wesen, wie mich, erl&#246;sen. Nun fing er von meinen Kindern an zu sprechen. Ich sagte ihm, da&#223; ich sie niemals s&#228;he und seit meinem Kirchgang das j&#252;ngste noch nicht zu sehen bekommen h&#228;tte; dies sei mir nur auf ausdr&#252;cklichen Befehl der Kaiserin, von deren Zimmern sie zwei bewohnten, m&#246;glich. Ich zweifele durchaus nicht an der Sorgfalt, die sie ihnen angedeihen lasse, aber so lange ich der Freude, sie zu sehen, beraubt sei, w&#228;re es mir gleichg&#252;ltig, ob ich hundert Schritte oder hundert Meilen weit von ihnen entfernt sei. Er sagte, die Kaiserin werde eine zweite Unterredung mit mir haben, und f&#252;gte hinzu, es sei sehr zu w&#252;nschen, da&#223; Ihre kaiserliche Majest&#228;t mir n&#228;her k&#228;me. Ich bat ihn, doch diese Unterredung zu beschleunigen; ich meinerseits werde nichts vers&#228;umen, was die Erf&#252;llung seines Wunsches erleichtern k&#246;nne.</p>
     <p>L&#228;nger als eine Stunde war er bei mir gewesen. Er hatte lange und viel &#252;ber die verschiedensten Dinge gesprochen, wobei ich bemerkte, da&#223; sein hoher Einflu&#223; aufs vorteilhafteste seine Redeweise und Haltung gegen fr&#252;her ver&#228;ndert hatte. Denn es gab eine Zeit, wo ich ihn mit vielen andern zwiebelartig auf einen Faden aufreihte, wo er, unzufrieden mit der Kaiserin, mit den Gesch&#228;ften und denen, die die Gunst und das Vertrauen Ihrer Majest&#228;t genossen, mir eines Tages bei Hofe, als er die Kaiserin Elisabeth sehr lange mit dem &#246;sterreichischen Gesandten sprechen sah, w&#228;hrend er und ich, sowie die ganze Umgebung der Kaiserin umherstanden — wir waren nebenbei zum Sterben m&#252;de — sagte:»Wollen wir wetten, da&#223; sie nur albernes Zeug spricht?«—»Mein Gott, was sagen Sie da!«rief ich. — Er aber erwiderte russisch: <emphasis>»Ona ss prirodu dura«</emphasis> (Sie ist von Natur dumm…) — Endlich entfernte er sich mit der Versicherung seiner Ergebenheit und nahm von mir Abschied, indem er mir wieder die Hand k&#252;&#223;te.</p>
     <p>F&#252;r den Augenblick also konnte ich sicher sein, nicht fortgeschickt zu werden, da man mich ja selbst bat, nicht diesen Wunsch auszudr&#252;cken. Dennoch hielt ich es f&#252;r gut, noch nicht auszugehen, sondern wie vorher in meinem Zimmer zu bleiben, als ob ich die Entscheidung meines Schicksals erst von der zweiten Unterredung mit der Kaiserin erwartete. Aber es dauerte lange, ehe mir diese gew&#228;hrt wurde. Dabei erinnere ich mich, da&#223; mir die Kaiserin am 21. April, meinem Geburtstage, an dem ich ebenfalls nicht ausging, durch Alexander Schuwaloff sagen lie&#223;, sie trinke auf meine Gesundheit. Ich lie&#223; ihr daf&#252;r danken, da&#223; sie sich an diesem, wie ich mich ausdr&#252;ckte, ungl&#252;cklichen Tage meiner Geburt, den ich verw&#252;nschen w&#252;rde, h&#228;tte ich nicht an ihm die Taufe empfangen, meiner gn&#228;digst erinnere. Als der Gro&#223;f&#252;rst erfuhr, da&#223; die Kaiserin mir an diesem Tage eine Botschaft geschickt, kam er gleichfalls auf den Einfall, mir dasselbe sagen zu lassen. Und als man mir seine W&#252;nsche &#252;berbrachte, erhob ich mich feierlich und sprach mit einer tiefen Verbeugung meinen Dank aus.</p>
     <p>Nach meinem Geburtstage und dem Kr&#246;nungsfeste der Kaiserin, die nur vier Tage auseinander lagen, blieb ich immer noch in meinem Zimmer, bis Graf Poniatowski mir die Nachricht zugehen lie&#223;, da&#223; der franz&#246;sische Gesandte, Marquis de L'H&#244;pital, meinem festen Benehmen gro&#223;es Lob gespendet und erkl&#228;rt habe, dieser Entschlu&#223;, meine Gem&#228;cher nicht zu verlassen, k&#246;nne nur zu meinem Vorteil ausschlagen. Da ich in dieser Aeu&#223;erung nur die perfide Lobeserhebung eines Feindes sah, entschlo&#223; ich mich sofort, das Gegenteil von dem zu tun, was er pries. Eines Sonntags, als man es am wenigsten erwartete, kleidete ich mich an und verlie&#223; das Innere meiner Gem&#228;cher. Sowie ich das Zimmer betrat, wo sich die Damen und Herren aufhielten, bemerkte ich ihr Erstaunen und ihre Ueberraschung, als sie mich sahen. Einige Augenblicke sp&#228;ter kam der Gro&#223;f&#252;rst. Auch sein Erstaunen malte sich auf seinem Gesichte aus. Da ich mit der Gesellschaft sprach, mischte er sich in die Unterhaltung und richtete einige Worte an mich, auf die ich ihm offen antwortete.</p>
     <p>W&#228;hrend dieser Zeit kam Prinz Karl von Sachsen zum zweiten Male nach Petersburg. Der Gro&#223;f&#252;rst, der ihn das erstemal ziemlich ritterlich empfangen hatte, glaubte sich diesmal berechtigt, gar kein Ma&#223; in seinem Benehmen gegen den Prinzen zu beobachten, und zwar aus folgenden Gr&#252;nden. In der russischen Armee war es schon l&#228;ngst kein Geheimnis mehr, da&#223; Prinz Karl von Sachsen in der Schlacht von Zorndorf einer der ersten gewesen, die die Flucht ergriffen. Man sagte sogar, er habe diese Flucht ohne Aufenthalt bis nach Landsberg fortgesetzt. Da Seine kaiserliche Hoheit hiervon geh&#246;rt hatte, fa&#223;te er den Entschlu&#223;, mit ihm, als einem erkl&#228;rten Feigling, nicht mehr zu sprechen. Ueberhaupt wollte er nicht das geringste mit ihm zu tun haben. Allem Anschein nach trug die Prinzessin von Kurland, von der ich schon &#246;fter Gelegenheit hatte, zu sprechen, zu diesem Entschlusse nicht wenig bei, weil sich damals das Ger&#252;cht zu verbreiten begann, man habe die Absicht, den Prinzen Karl von Sachsen zum Herzog von Kurland zu machen. Biron, der Vater der Prinzessin, sa&#223; noch immer in Jaroslaw gefangen. Sie teilte ihren Groll dem Gro&#223;f&#252;rsten mit, auf den sie immer noch einen gewissen Einflu&#223; hatte. Uebrigens war die Prinzessin damals zum dritten Male verlobt, und zwar mit Alexander Baron Tscherkassoff, mit dem sie sich auch wirklich den Winter darauf verm&#228;hlte.</p>
     <p>Endlich, einige Tage vor unserer Uebersiedlung aufs Land, meldete mir Graf Alexander Schuwaloff seitens der Kaiserin, ich solle am Nachmittage durch ihn darum bitten lassen, meine Kinder zu sehen. Wenn ich sie besucht h&#228;tte, w&#252;rde mir die lange versprochene Unterredung mit Ihrer Majest&#228;t gew&#228;hrt werden. Ich tat, was man von mir verlangte und beauftragte in Gegenwart vieler Leute den Grafen Schuwaloff, Ihre Majest&#228;t um die Erlaubnis zu bitten, meine Kinder zu sehen. Er entfernte sich und meldete mir sp&#228;ter, da&#223; ich um drei Uhr zu ihnen gehen k&#246;nne. Ich hielt die Zeit genau ein und blieb bei meinen Kindern, bis Schuwaloff mir meldete, da&#223; Ihre Majest&#228;t mich zu empfangen w&#252;nsche. Sie war ganz allein. Diesmal befanden sich auch keine spanischen W&#228;nde im Zimmer, und wir konnten uns in voller Freiheit aussprechen. Mein erstes war, ihr f&#252;r die Audienz zu danken, die sie mir gew&#228;hrte, und ihr zu versichern, schon ihr gn&#228;diges Versprechen allein habe mir meinen Lebensmut zur&#252;ckgegeben. Hierauf bemerkte sie:»Ich verlange, da&#223; Sie mir &#252;ber alles, was ich Sie fragen werde, die reine Wahrheit sagen. «Und ich versicherte sie, da&#223; sie nur die volle Wahrheit aus meinem Munde h&#246;ren werde, denn ich w&#252;nsche nichts mehr, als ihr mein Herz r&#252;ckhaltslos zu &#246;ffnen. Sie fragte darauf nochmals, ob ich wirklich nur jene drei Briefe an Apraxin geschrieben h&#228;tte, und ich beschwor dies mit der gr&#246;&#223;ten Wahrhaftigkeit, wie es sich in der Tat verhielt. Dann fragte sie nach Einzelheiten &#252;ber das Leben des Gro&#223;f&#252;rsten.</p>
     <p><image l:href="#KaiserinKatharinaII.inreiferemAlterGemldevonJohannBaptistvonLampid..1793.jpg"/></p>
    </section>
   </section>
   <section>
    <title>
     <p>Nachtrag aus den Memoiren der F&#252;rstin Daschkoff</p>
    </title>
    <p>Mit dem zweiundzwanzigsten Kapitel bricht Katharina, dieser weibliche Kaiser, die Geschichte ihrer Jugendjahre kurz ab. Wollte sie &#252;ber den weitaus interessanteren Teil ihres Lebens als Herrscherin nichts mehr sagen, oder konnte sie es nicht, oder was waren es sonst f&#252;r Gr&#252;nde, die sie beeinflu&#223;ten, der Welt ein so wichtiges Dokument wie ihre Memoiren unvollendet zu hinterlassen? — Wir wissen es nicht und m&#252;ssen uns daher mit andern authentischen Quellen ihrer Zeitgenossen begn&#252;gen, die uns den Entwicklungsgang dieser geistvollen Beherrscherin aller Reu&#223;en nicht minder interessant schildern. In der russischen Geschichte, wo ein au&#223;erordentlicher Mangel an stark ausgepr&#228;gten Individualit&#228;ten vorherrschte, mu&#223; uns besonders <emphasis>eine</emphasis> Frauengestalt neben Katharina auffallen: die F&#252;rstin Daschkoff, geborene Gr&#228;fin Woronzow. In dieser Frau kam das russische Weib, aufgeweckt durch die stark revolution&#228;ren Bewegungen, die damals das Land durchw&#252;hlten, zum ersten Male aus seiner Bedr&#252;ckung hervor. K&#252;hn stellte sie sich an die Seite der Kaiserin, an deren Thronbesteigung sie einen bedeutenden Anteil hatte. Mit der gr&#246;&#223;ten Aufmerksamkeit und einer scharfen Kritik beobachtete sie alle Ereignisse, die vom Tode Elisabeths bis zum Jahre 1805 den russischen Thron und sein Volk ersch&#252;tterten. Ihre Memoiren sind f&#252;r die russische Geschichte von gr&#246;&#223;tem Werte und so interessant geschrieben, da&#223; wir nicht unterlassen k&#246;nnen, um die Aufzeichnungen der Kaiserin zu vollenden, das Wichtigste &#252;ber deren Thronbesteigung, den Tod Elisabeths und Peters III. diesen Memoiren zu entnehmen. Lassen wir also die F&#252;rstin sprechen.</p>
    <section>
     <title>
      <p>Erstes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Die abnehmende Gesundheit der Kaiserin Elisabeth. — Besuch bei Ihren kaiserlichen Hoheiten. — Gemeine Gewohnheiten und Neigungen des Gro&#223;f&#252;rsten. — Seine Lieblingsgesellschaft. — Hofanekdoten. — Der herannahende Tod Elisabeths. — Eigent&#252;mliche Unterredung mit Katharina</emphasis>.</p>
     <p>Die Kaiserin Elisabeth wurde alt und schwach, und schon fingen die Hofleute an, ihre Aufmerksamkeit dem Thronfolger zuzuwenden, dem dadurch &#252;ber das Garderegiment Preobraschenski, in welchem F&#252;rst Daschkoff Hauptmann war, eine unumschr&#228;nktere Gewalt gegeben war, als er fr&#252;her gehabt hatte. Eines Tages besuchte uns mein Vater und teilte uns den k&#252;rzlich vom Hofe erlassenen Befehl mit, da&#223; alle Offiziere der Preobraschenskischen Garden sich mit ihren Frauen nach Oranienbaum begeben sollten. Dies war mir eine sehr unwillkommene Nachricht, denn ich besa&#223; eine gro&#223;e Abneigung gegen den Zwang des Hoflebens und f&#252;hlte besonders in diesem Augenblick den st&#228;rksten Unwillen, mich von meiner kleinen Tochter zu trennen. Da uns indes mein Vater g&#252;tig sein Haus, welches zwischen Petersburg und Oranienbaum lag, anbot, so richteten wir uns daselbst froh und wohlgemut ein und fuhren am n&#228;chsten Tag zu Ihren kaiserlichen Hoheiten, um unsere Aufwartung zu machen. Wie ich mich erinnere, wandte sich der Gro&#223;f&#252;rst, nachdem wir vorgestellt waren, mit folgenden Worten an mich:»Obgleich Sie entschlossen zu sein scheinen, nicht im Schlosse zu wohnen, so hoffe ich Sie doch jeden Tag zu sehen, und ich denke, da&#223; Sie mehr Zeit in meiner als in der Gro&#223;f&#252;rstin Gesellschaft zubringen werden. «Ich antwortete nichts, was der M&#252;he wert gewesen w&#228;re, zu bemerken, f&#252;hlte aber wenig Neigung, meine Besuche &#246;fter, als es der Anstand erforderte, zu wiederholen. Ein Opfer indes in dieser Beziehung war unerl&#228;&#223;lich, wenn ich mir die vorteilhafte Gelegenheit, die Gesellschaft der Gro&#223;f&#252;rstin zu genie&#223;en und mich ihrer Freundschaft zu erfreuen, nicht verscherzen wollte. Die verschiedenen und h&#228;ufigen Vorw&#228;nde jedoch, welche ich anwenden mu&#223;te, um den Partien ihres Gemahls zu entgehen, waren nicht unbeobachtet geblieben, wie er mir zu verstehen gab. Eines Tages nahm er mich beiseite und &#252;berraschte mich mit einer Bemerkung, die sehr charakteristisch ist f&#252;r die Einf&#228;ltigkeit seines Geistes und die G&#252;te seines Herzens, die aber mit viel mehr Sch&#228;rfe als gew&#246;hnlich in seiner Unterhaltung lag, ausgesprochen wurde.»Mein Kind, «sagte er,»Sie w&#252;rden sehr wohl daran tun, sich daran zu erinnern, da&#223; es viel besser ist, sich mit ehrlichen Dummk&#246;pfen, wie ich und Ihre Schwester (seine Maitresse) sind, einzulassen, als mit gro&#223;en Geistern, welche den Saft aus der Orange pressen und die Schale wegwerfen. «Ich stellte mich, als ob ich den Sinn seiner Worte nicht verst&#228;nde und erinnerte ihn nur daran, da&#223; seine Tante, die Kaiserin, ausdr&#252;cklich gew&#252;nscht habe, der Gro&#223;f&#252;rstin ebensoviel Ehrerbietung zu bezeigen, als ihrem kaiserlichen Gemahl.</p>
     <p>Es war jedoch unm&#246;glich, wie schon bemerkt, die Festlichkeiten des Gro&#223;f&#252;rsten stets zu vermeiden. Sie wurden zuweilen in einer Art Feldlager abgehalten, wo das Rauchen mit seinen holsteinschen Generalen sein Hauptvergn&#252;gen war. Diese Offiziere waren meistenteils Korporale und Sergeanten in preu&#223;ischen Diensten gewesen, S&#246;hne von Schuhmachern oder &#228;hnlichen Leuten aus den untersten St&#228;nden des Volkes, eine Art Ragamuffin-Generale, der Wahl eines solchen Chefs nicht unw&#252;rdig. Die Abende endeten immer mit einem Ball und Souper, das in einem Saal gegeben wurde, der mit Tannenzweigen geschm&#252;ckt war und einen deutschen Namen f&#252;hrte, welcher seiner Ausschm&#252;ckung und der Art der unter der Gesellschaft herrschenden Phraseologie entsprach.</p>
     <p>W&#228;hrend eines solchen Festes des Gro&#223;f&#252;rsten, woran auch die Gro&#223;f&#252;rstin teilnahm, kam bei der Tafel die Rede auf einen Herrn Tschelitschkoff, einen F&#228;hnrich der Garde. Dieser stand im Verdacht, der Geliebte der Gr&#228;fin Hendrikoff, einer Nichte der Kaiserin, zu sein. Der Gro&#223;f&#252;rst, der sehr vom Wein belebt war, schwor ganz im Geiste eines preu&#223;ischen Unteroffiziers, da&#223; man diesem Offizier, zur Warnung seiner Kameraden, den Kopf abschneiden m&#252;sse, weil er den Mut gehabt habe, einer Verwandten Ihrer Majest&#228;t den Hof zu machen. W&#228;hrend alle seine holsteinschen Sykophanten durch Kopfnicken und andere Zeichen ihre tiefe Bewunderung f&#252;r ihres Herrn Weisheit zu erkennen gaben, konnte ich mich nicht enthalten, Seiner kaiserlichen Hoheit zu erwidern, da&#223; das Kopfabschneiden mir sehr tyrannisch erschiene. Wenn auch ein Verbrechen bewiesen werden k&#246;nne, so schiene mir doch eine so furchtbare Strafe damit nicht im Verh&#228;ltnis zu stehen. — »Sie sind ja nur ein Kind, «war seine Antwort,»und was Sie da sagen, ist ein Beweis daf&#252;r, sonst w&#252;rden Sie wissen, da&#223; mit der Todesstrafe sparsam sein so viel hei&#223;t, als Ungehorsam und alle m&#246;glichen Ueberschreitungen ermutigen.«—»Aber, «sagte ich,»Euere kaiserliche Hoheit sprechen &#252;ber diesen Gegenstand in einer Weise, die f&#252;r die anwesende Gesellschaft h&#246;chst beunruhigend sein mu&#223;, denn mit Ausnahme einiger ehrw&#252;rdiger Generale haben alle, die die Ehre genie&#223;en, hier in Ihrer Gesellschaft zu sein, nur unter einer Regierung gelebt, unter der solch eine Strafe verp&#246;nt war.«—»Was das anbetrifft, «erwiderte der Gro&#223;f&#252;rst,»so will das gar nichts sagen, oder vielmehr, es ist gerade die Ursache von dem jetzigen Mangel an Disziplin und Ordnung. Aber seien Sie versichert, Sie sind ein reines Kind und verstehen nichts von solchen Dingen. «Alles schwieg, nur wir beide setzten unser Gespr&#228;ch fort.»Ich bin bereit, einzugestehen, Sire, «sagte ich,»da&#223; ich durchaus nichts von Ihren Absichten verstehe, aber eine Sache, &#252;ber die ich sehr wohl Bescheid wei&#223;, ist, da&#223; Ihre erhabene Tante noch lebt und den Thron einnimmt.«— Aller Augen richteten sich augenblicklich auf mich. Der Gro&#223;f&#252;rst antwortete gl&#252;cklicherweise nicht, sondern steckte nur die Zunge heraus, wie er es gew&#246;hnlich zu seiner Unterhaltung gegen die Priester in der Kirche tat. Uebrigens bewies dieses Herausstecken der Zunge stets, da&#223; er nicht b&#246;se war, sondern nur weiteren Antworten vorbeugen wollte.</p>
     <p>Manchmal auch veranstaltete der Gro&#223;f&#252;rst seine Gesellschaften in einem kleinen Landhause in einiger Entfernung von Oranienbaum, welches seinen R&#228;umlichkeiten nach keine gro&#223;e Anzahl Personen fassen konnte. Hier halfen Tee und Punsch mit dem Geruch des Tabaks vermischt, und das l&#228;cherliche Spiel Campis die trostlose Einf&#246;rmigkeit des Abends hinbringen. Welch auffallender Kontrast mit dem Geist, Geschmack, Verstand und Takt, welche die Feste der Gro&#223;f&#252;rstin auszeichneten!</p>
     <p>Der Gesundheitszustand der Kaiserin Elisabeth, der l&#228;ngst im Abnehmen begriffen war, lie&#223; beim Herannahen des Winters wenig Hoffnung, da&#223; sie denselben &#252;berleben werde. Auch ich teilte den Kummer, den meine Familie und besonders der Gro&#223;kanzler dar&#252;ber empfand, aber nicht nur, weil ich Ihre Majest&#228;t liebte, sondern weil ich sah, wie wenig mein Vaterland von dem Gro&#223;f&#252;rsten, ihrem Nachfolger, zu hoffen hatte. Dieser war in die entehrendste Unwissenheit versunken, unbek&#252;mmert um das Gl&#252;ck des Landes, und von keinem h&#246;heren Gef&#252;hl beseelt, als von dem gemeinen Stolz, das Gesch&#246;pf des K&#246;nigs von Preu&#223;en zu sein, den er unter seinen holsteinschen Generalen durch den Titel:»der K&#246;nig, mein Herr, «zu bezeichnen pflegte.</p>
     <p>Ungef&#228;hr Mitte Dezember wurde es bekannt gemacht, da&#223; die Kaiserin nur noch wenige Tage zu leben habe. Ich f&#252;hlte mich gerade zu jener Zeit h&#228;ufig unwohl und war gen&#246;tigt, das Bett zu h&#252;ten; aber uneingedenk jeder andern Gefahr, au&#223;er der, welcher die Gro&#223;f&#252;rstin ausgesetzt war, falls die Kaiserin sterben sollte, stand ich am 20. um Mitternacht auf, h&#252;llte mich in meine Pelze und lie&#223; mich zu dem h&#246;lzernen Palast an der Moika fahren, wo Ihre Majest&#228;t und die &#252;brige kaiserliche Familie damals residierten. In einiger Entfernung vom Palast stieg ich aus, ging zu Fu&#223; bis zu einer kleinen Hinterpforte in dem Fl&#252;gel, der von Ihren kaiserlichen Hoheiten bewohnt wurde, in der Hoffnung, unbemerkt das Zimmer der Gro&#223;f&#252;rstin zu erreichen. Durch einen gl&#252;cklichen Zufall, der mich vielleicht vor einem unheilvollen Irrtume bewahrte — denn ich war in diesem Teile des Schlosses v&#246;llig unbekannt — begegnete ich der ersten Kammerfrau der Gro&#223;f&#252;rstin, Katharina Iwanowna. Nachdem ich mich zu erkennen gegeben, bat ich sie, mich sogleich zu Ihrer kaiserlichen Hoheit zu f&#252;hren.»Sie liegt im Bett, «war die Antwort. — »Das tut nichts, «sagte ich,»die Sache, die mich herf&#252;hrt, ist dringend, und ich mu&#223; sie noch diese Nacht sprechen. «Die Kammerfrau, die wohl meine Zuneigung f&#252;r ihre Herrin kannte, machte denn auch trotz der unpassenden Stunde keine weiteren Einwendungen, sondern f&#252;hrte mich zu ihren Gem&#228;chern. Die Gro&#223;f&#252;rstin wu&#223;te, da&#223; ich krank war, und ich mich daher nicht ohne Gefahr der K&#228;lte einer strengen Winternacht aussetzen konnte, und au&#223;erdem kannte sie die Schwierigkeit, in den Palast eingelassen zu werden. Sie wollte kaum ihren Ohren trauen, als ich angemeldet wurde.»Ums Himmels willen!«rief sie aus,»wenn sie es wirklich ist, la&#223;t sie schnell herein.«— Ich fand sie im Bett, aber noch ehe ich ein Wort sagen konnte, rief sie:»Meine teure F&#252;rstin, ehe Sie mir sagen, was Sie zu solch ungewohnter Stunde herf&#252;hrt, w&#228;rmen Sie sich erst. Sie sind wirklich zu wenig besorgt um Ihre Gesundheit, die F&#252;rst Daschkoff und mir so teuer ist. «Sie bat mich, zu ihr ins Bett zu kommen, und nachdem sie meine F&#252;&#223;e gut eingewickelt hatte, erlaubte sie mir endlich, zu sprechen.</p>
     <p>«Bei dem gegenw&#228;rtigen Stand der Dinge, Madame, «begann ich,»da die Kaiserin nur noch wenige Tage, vielleicht nur noch wenige Stunden zu leben hat, kann ich nicht l&#228;nger die Ungewi&#223;heit ertragen, in die ein herannahendes Ereignis das Wohl Ihrer Person bringen kann. Ist es denn nicht m&#246;glich, der Gefahr vorzubeugen und die Wolken zu zerteilen, die im Begriff sind, sich &#252;ber Ihrem Haupte zu entladen? In Gottes Namen vertrauen Sie mir, ich bin es wert und will es beweisen. Haben Sie zu Ihrer Sicherheit irgend einen Plan entworfen oder Vorsichtsma&#223;regeln getroffen? Geben Sie mir Ihre Befehle und gebieten Sie &#252;ber mich.«</p>
     <p>Unter Tr&#228;nen dr&#252;ckte die Gro&#223;f&#252;rstin meine Hand an ihr Herz.»Ich bin Ihnen, teure F&#252;rstin, «sagte sie,»unaussprechlich dankbar, aber ich erkl&#228;re Ihnen hiermit mit dem v&#246;lligsten Vertrauen, ich beteure Ihnen, da&#223; ich keinen Plan irgend einer Art habe, da&#223; ich nichts tun kann und mir, wie ich glaube, nichts anderes &#252;brig bleibt, als mit Mut dem zu begegnen, was &#252;ber mich verh&#228;ngt ist. Ich &#252;bergebe mich den H&#228;nden des Allm&#228;chtigen und vertraue auf seinen Schutz,«—»Gut, «sagte ich,»dann m&#252;ssen Ihre Freunde f&#252;r sie handeln, Madame. Was mich betrifft, so besitze ich gen&#252;gend Eifer, sie zu entflammen. Und welches Opfer w&#252;rde ich nicht daf&#252;r bringen?«</p>
     <p>«Ums Himmels willen, F&#252;rstin, «erwiderte sie,»denken Sie nicht daran, sich einer Gefahr auszusetzen, in der Hoffnung, dem Uebel entgegenzuarbeiten, f&#252;r das es in der Tat keine Rettung mehr gibt. Wenn Sie sich um meinetwillen ins Ungl&#252;ck st&#252;rzten, das w&#252;rde f&#252;r mich ein ewiger Vorwurf sein.«—»Alles, was ich in diesem Augenblick sagen kann, Madame, «antwortete ich,»ist, da&#223; ich keinen Schritt tun werde, der Ihre Sicherheit gef&#228;hrden k&#246;nnte; und welcher Art die Gefahr auch sein m&#246;ge, sie treffe nur mich. Wenn mich die blinde Ergebenheit f&#252;r Ihre Sache aufs Schafott f&#252;hrt, so sollen Sie doch nie das Opfer davon sein.«</p>
     <p>Die Gro&#223;f&#252;rstin wollte fortfahren, mich vor der Unerfahrenheit und dem Enthusiasmus meines Alters und Charakters zu warnen, aber ich unterbrach sie, k&#252;&#223;te ihr die Hand und versicherte, ich wolle uns beide durch Verl&#228;ngerung dieser Zusammenkunft nicht weiter einer Gefahr aussetzen. Darauf umarmte sie mich z&#228;rtlich, und nachdem wir uns einige Augenblicke ger&#252;hrt in den Armen gelegen hatten, sprang ich aus dem Bett und eilte mit allem Mut und aller Kraft, die ich besa&#223;, zu meinem Wagen zur&#252;ck, sie in der Aufregung &#252;ber das Vorgefallene zur&#252;cklassend.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Zweites Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Tod der Kaiserin Elisabeth. — Peter III. l&#228;dt mich wiederholt zu seinen Gesellschaften ein. — Ein Gespr&#228;ch mit dem Kaiser. — Eine kaiserliche Spielgesellschaft. — Ich sage Seiner Majest&#228;t die Wahrheit. — F&#252;rst Trubetzkoi. — Peter im Sterbezimmer seiner Tante. — Die neue Etikette</emphasis>.</p>
     <p>Am 25. Dezember 1762, am Weihnachtstag, tat die Kaiserin Elisabeth den letzten Atemzug. Der Eindruck, den dies in Petersburg hervorbrachte, war derart, da&#223; trotz des frohen Tages auf allen Gesichtern nur Kummer und Besorgnis zu lesen war. Einige Geschichtsschreiber zwar m&#246;chten gerne glauben machen, da&#223; die Garden anders f&#252;hlten und mit Entz&#252;cken zum Schlosse eilten, um ihrem neuen Herrn den Eid zu leisten, doch ich selbst sah zwei Regimenter, das Semenoffskische und Ismailoffskische, unter meinen Fenstern vorbeimarschieren, und nach dem Zeugnis meiner Augen kann ich versichern, da&#223; in ihren Bewegungen kein Zeichen der Freude oder Befriedigung sichtbar war. Das Aussehen der Soldaten war im Gegenteil d&#252;ster und niedergeschlagen; ein halb unterdr&#252;cktes verwirrtes Gemurmel lief durch die Reihen. H&#228;tte ich keine andere Nachricht gehabt, ich w&#252;rde aus ihren Mienen erraten haben, da&#223; die Kaiserin tot sei.</p>
     <p>Ich war noch immer sehr unwohl und auf mein Zimmer angewiesen. Auch mein Onkel, der Gro&#223;kanzler, war krank und lag zu Bett, als ihm der Kaiser Peter III. am dritten Tag nach seiner Thronbesteigung einen Besuch machte. Aber das Erstaunen meines Onkels und das meinige wurde noch gr&#246;&#223;er, als man mich f&#252;r den Abend in den Palast einladen lie&#223;. Meine Krankheit jedoch diente mir zur Entschuldigung, auch am folgenden Abend, wo die Einladung wiederholt wurde. Zwei oder drei Tage sp&#228;ter schrieb mir meine Schwester, da&#223; der Kaiser mit meinen fortw&#228;hrenden abschl&#228;gigen Antworten unzufrieden w&#228;re und an meine Entschuldigungsgr&#252;nde nicht im mindesten glaube. Um Auseinandersetzungen und Bemerkungen zu vermeiden, die dem F&#252;rsten Daschkoff h&#228;tten nachteilig werden k&#246;nnen, gab ich endlich nach und fuhr in das Schlo&#223;. Die Kaiserin Katharina, von der ich nur durch ihren Kammerdiener h&#246;rte, war, wie ich wu&#223;te, f&#252;r niemand sichtbar. Erf&#252;llt von Gram und Besorgnissen, hatte sie ihre Gem&#228;cher nicht verlassen, au&#223;er um anzuordnen und sich zu &#252;berzeugen, da&#223; den sterblichen Ueberresten der verewigten Herrscherin alle geb&#252;hrenden Ehren erwiesen w&#252;rden.</p>
     <p>Sobald Peter III. meiner ansichtig wurde, begann er mich &#252;ber einen Gegenstand zu unterhalten, der ihm sehr am Herzen zu liegen schien. Er sprach in einer Weise, die all meinen Verdacht und meine Besorgnisse wegen der Kaiserin nur rechtfertigten. Halblaut und in abgerissenen Worten, aber in ziemlich unzweideutigen Ausdr&#252;cken, gab er seine Absicht zu erkennen, sie zu beseitigen und Romanowna, wie er meine Schwester nannte, auf den Thron zu erheben. Nachdem er sich ausgesprochen, gab er mir einige heilsame Verwarnungen.»Wenn Sie, meine kleine Freundin, auf meinen Rat h&#246;ren wollen, «sagte er,»so wenden Sie sich ein wenig mehr zu uns; die Zeit wird kommen, wo Sie es bereuen werden, Ihre Schwester vernachl&#228;ssigt zu haben. Glauben Sie mir, ich spreche in Ihrem eigenen Interesse. Es bleibt Ihnen kein anderer Weg, sich eine Stellung in der Welt zu schaffen, als der, die Art und Weise Ihrer Schwester zu studieren und sich ihres Schutzes zu versichern.«</p>
     <p>Da es mir unm&#246;glich war, in diesem Augenblick etwas Passendes zu entgegnen, stellte ich mich, als ob ich kein Wort von dem, was er gesagt, verst&#228;nde, und beeilte mich, am Campisspiel teilzunehmen.</p>
     <p>Bei diesem Kartenspiel hat jede Person eine gewisse Anzahl Leben, und der Ueberlebende gewinnt. Der Einsatz, den jeder Spielende in den Pot zu setzen hatte, betrug zehn Imperialen (100 Rubel). Diese Summe war schon an und f&#252;r sich viel zu extravagant f&#252;r meinen Beutel, besonders aber, weil Seine Majest&#228;t, wenn er verlor, anstatt eines seiner Leben nach den Spielregeln aufzugeben, jedesmal einen Imperial aus seiner Tasche nahm und in den Pot legte, wodurch er nat&#252;rlich stets Gewinner blieb. Sobald das Spiel zu Ende war, schlug er ein zweites vor, das ich mir indes erlaubte, abzulehnen. Aber der Kaiser bestand darauf, noch einmal zu spielen, was ich jedoch ebenso hartn&#228;ckig abschlug. Darauf machte er mir den Vorschlag, halb Part mit ihm zu spielen. Auch dies verweigerte ich, und sah mich schlie&#223;lich gezwungen, ihm zu erkl&#228;ren, ich sei nicht reich genug, um mich betr&#252;gen zu lassen; wollte aber Seine Majest&#228;t spielen wie andere Leute, so h&#228;tte man wenigstens Hoffnung auf einen Gewinn. Der Kaiser, gutm&#252;tig wie er war, lie&#223; die Unart passieren, ohne eine andere Antwort als eine seiner gew&#246;hnlichen n&#228;rrischen Entgegnungen. Dann ward mir erlaubt, mich zur&#252;ckzuziehen. Seiner Majest&#228;t Spielgesellschaft bestand an diesem, wie an den meisten Abenden, aus den beiden Narischkins und ihren Frauen, Ismailoff und seiner Frau, der Gr&#228;fin Elisabeth, meiner Schwester, den Herren Milgunoff, Gudowitsch und Angern, dem ersten Generaladjutanten des Kaisers, der Gr&#228;fin Bruce ec. Sie alle starrten mich vor Erstaunen entsetzt an, und als ich mich zur&#252;ckzog, h&#246;rte ich sie miteinander fl&#252;stern:»Was die Frau f&#252;r Geist hat!«</p>
     <p>Als ich sp&#228;ter durch die Reihe der Gem&#228;cher eilte, wo die &#252;brigen Hofleute versammelt waren, bemerkte ich eine solche Ver&#228;nderung in der Kleidung, da&#223; es mir schien, als w&#228;re alle Welt in Maskenanz&#252;gen. Ich mu&#223;te unwillk&#252;rlich l&#228;cheln, als ich den alten F&#252;rsten Trubetzkoi, der wenigstens siebzig Jahre alt war, pl&#246;tzlich in einen Milit&#228;r verwandelt und jetzt zum erstenmal in seinem Leben in voller Uniform sah, straff gespannt wie eine Trommel, gestiefelt und gespornt und zum verzweifelten Kampfe ger&#252;stet. Diese schreckliche Erscheinung war einer jener furchtbaren Krieger Peters III.</p>
     <p>W&#228;hrend Maskeraden am Hofe des neuen Kaisers vor sich gingen, wurden die &#252;blichen Ehrenbezeigungen f&#252;r die verstorbene Herrscherin nicht vergessen. Sechs Wochen lang lag der Leichnam auf dem Paradebett, abwechselnd von allen Damen von Rang bewacht und beinahe t&#228;glich von der Kaiserin besucht, die durch solche Beweise ungeheuchelter Ehrerbietung und Zuneigung gegen ihre verstorbene Tante sich alle Herzen eroberte. Peter III. hingegen kam selten in das Sterbezimmer seiner Vorg&#228;ngerin, und zeigte damit um so mehr die Hohlheit und den Mangel an Ehrfurcht in seinem Charakter. Wenn er aber einmal kam, so sah man ihn mit den diensttuenden Hofdamen fl&#252;stern und kichern, die Priester verspotten und die Offiziere und Soldaten, welche die Wache hatten, &#252;ber wichtige Gegenst&#228;nde ihres Anzugs, wie die Krawatte, die Schnallen, den Schnitt der Uniform u.s.w. tadeln.</p>
     <p>Unter den Neuerungen, welche bei Hof eingef&#252;hrt wurden, war auch die, da&#223; die franz&#246;sische Art, sich zu begr&#252;&#223;en, an die Stelle der alten russischen treten sollte. Die Versuche der alten Damen, ihre Knie zu dieser tiefen Verbeugung des ganzen K&#246;rpers gelenkig zu machen, waren im allgemeinen sehr ungl&#252;cklich und l&#228;cherlich, und es gereichte dem Kaiser zum besonderen Vergn&#252;gen, ihr Mi&#223;lingen zu beobachten. Dies war einer der Hauptgr&#252;nde, weshalb er regelm&#228;&#223;ig dem Gottesdienst in der Hofkapelle beiwohnte, zum mindesten dem Schlu&#223; desselben, wo er sicher war, seinen Uebermut zu befriedigen.</p>
     <p>Nach dem eben Angef&#252;hrten kann man sich leicht denken, da&#223; des Kaisers Gedanken nicht viel auf seinen Sohn und dessen Erziehung gerichtet waren. Der &#228;ltere Panin, welcher der Erzieher des jungen Prinzen war, dr&#252;ckte oft den Wunsch aus, Seine Majest&#228;t m&#246;chte sich durch seine Anwesenheit bei den Pr&#252;fungen von den Fortschritten der Studien seines Sohnes &#252;berzeugen, aber der Kaiser entschuldigte sich gew&#246;hnlich mit einem Vorwande, auf den sich freilich nichts erwidern lie&#223;, n&#228;mlich, da&#223; er ganz und gar nichts von solchen Dingen verst&#252;nde.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Drittes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Unpopul&#228;res Benehmen des Kaisers. — Festessen bei Gelegenheit des Friedens mit Preu&#223;en. — Peter beleidigt seine Frau vor allen G&#228;sten. — Erster Akt der Verschw&#246;rung. — Marschall Razumowski. — Panin und die &#252;brigen Personen unserer Partei.</emphasis></p>
     <p>Mittlerweile setzte der Kaiser sein gewohntes Leben fort und schien sich darin zu gefallen, das Mi&#223;vergn&#252;gen seines Volkes zu erregen. Als der Friede mit dem K&#246;nig von Preu&#223;en, f&#252;r den seine Vorliebe sich t&#228;glich mehr in irgend einer Narrheit oder l&#228;cherlichen Nachahmung aussprach, geschlossen war, kannte sein Entz&#252;cken keine Grenzen. Und damit nichts an der Feier dieses herrlichen Ereignisses fehle, gab er ein gro&#223;es Fest, zu welchem der ganze Adel und die ausw&#228;rtigen Gesandten gebeten waren. Die Kaiserin nahm ihren gew&#246;hnlichen Platz in der Mitte der Tafel ein und Seine Majest&#228;t setzte sich ihr gegen&#252;ber, dicht zu dem preu&#223;ischen Gesandten. Nach Tisch schlug der Kaiser drei Gesundheiten vor, die unter dem Donner der Kanonen von der Festung her getrunken werden sollten. Die erste war: Auf die Gesundheit der kaiserlichen Familie; die zweite: Auf die des K&#246;nigs von Preu&#223;en; die dritte: Auf die Dauer des gl&#252;cklich geschlossenen Friedens. Als die Kaiserin die Gesundheit der kaiserlichen Familie ausgebracht hatte, schickte Peter seinen Generaladjutanten Gudowitsch zu ihr hin&#252;ber und lie&#223; sie fragen, warum sie bei diesem Toast nicht aufgestanden sei. Die Kaiserin antwortete: da die kaiserliche Familie nur aus ihrem Gemahl, ihrem Sohn und ihr selbst best&#228;nde, h&#228;tte sie geglaubt, ihr Aufstehen sei unn&#246;tig. Nachdem Gudowitsch die Antwort &#252;berbracht, wurde er aufs neue zu ihr geschickt, um ihr zu sagen, sie sei eine N&#228;rrin und h&#228;tte wissen m&#252;ssen, da&#223; des Kaisers Oheime, die Herz&#246;ge von Holstein, ebenfalls zur kaiserlichen Familie geh&#246;ren. Da Peter aber f&#252;rchtete, der Adjutant werde den Ausdruck mildern, schrie er ihn selbst laut &#252;ber den Tisch, so da&#223; ihn die ganze Gesellschaft h&#246;ren konnte. Ihre Majest&#228;t war verwirrt und &#252;berw&#228;ltigt von der beleidigenden Unschicklichkeit eines solchen Angriffs und brach in Tr&#228;nen aus. Bald aber suchte sie sich zu fassen, und um der allgemeinen Best&#252;rzung ein Ende zu machen, wandte sie sich zu meinem Vetter, dem Grafen Stroganoff, ihrem diensttuenden Kammerherrn, den sie bat, irgend einen Scherz zu erz&#228;hlen, um ihre Gedanken von dem Vorgefallenen abzuziehen. Der Graf, ein sehr geistreicher Mann mit viel Humor, unterdr&#252;ckte seine eigene Indignation und sprach so unbefangen als m&#246;glich &#252;ber irgend einen Gegenstand, der geeignet war, die Kaiserin aufzuheitern. Aber er dachte dabei nicht an seine Feinde, die er selbst in der Umgebung des Kaisers hatte, und worunter sogar seine eigene Frau sich befand, die alle nicht verfehlen w&#252;rden, diesen der Kaiserin geleisteten Dienst als eine Beleidigung Seiner Majest&#228;t anzusehen. Sobald denn auch das Fest vor&#252;ber war, erhielt Stroganoff den Befehl, sich auf sein Gut bei Kamennoi Ostroff zu begeben und es nicht fr&#252;her zu verlassen, bis ihm die Erlaubnis dazu erteilt werden w&#252;rde.</p>
     <p>Die Begebenheiten jenes Tages machten gro&#223;es Aufsehen in ganz Petersburg; und w&#228;hrend die Kaiserin ein Gegenstand wachsender Teilnahme und Zuneigung f&#252;r das Volk wurde, und, wie es nicht anders sein konnte, durch den Kontrast an Ansehen wuchs, sank der Kaiser immer tiefer in der allgemeinen Achtung. –</p>
     <p>Seit mein Gemahl nach Konstantinopel abgereist war, scheute ich nichts, um die Prinzipien und Meinungen, welche der Sache, der ich mich gewidmet hatte, dienlich waren, zu verbreiten, anzufeuern und zu bekr&#228;ftigen. Meine n&#228;chsten Vertrauten waren einige Freunde und Kameraden des F&#252;rsten Daschkoff, namens Passik und Bredichin, beides Hauptleute im Regiment Preobraschenski, und der Major Rasloffleff, sowie dessen Bruder, ein Hauptmann vom Regiment Ismailoff. Die zwei letzteren sah ich nur selten bis zum Monat April, wo ich es f&#252;r n&#246;tig fand, mich der Ansichten der Soldaten zu vergewissern. Um indes jeden Verdacht von mir zu entfernen, setzte ich mein gewohntes Leben fort, besuchte gelegentlich meine Verwandten und Freunde und war dem Anschein nach so sehr mit f&#252;r mein Alter und Geschlecht passenden Ideen besch&#228;ftigt, da&#223; niemand erraten konnte, wie vollkommen ich in Pl&#228;ne versunken war, bei denen es sich um das Geschick des Kaiserreichs handelte.</p>
     <p>Sobald meine Ansichten &#252;ber die Mittel einer wohlorganisierten Verschw&#246;rung einigerma&#223;en abgeschlossen waren, richtete ich mein Augenmerk darauf, einige Personen, deren Ansehen und Einflu&#223; wenigstens unserm Unternehmen eine Art Weihe geben konnte, f&#252;r unsere Interessen zu gewinnen und wom&#246;glich in unsere Pl&#228;ne zu verwickeln. Da war in erster Linie der Marschall Razumowski, der Befehlshaber der Ismailoffskischen Garde, ein Offizier, der von seinem ganzen Korps sehr geliebt wurde, und der, obgleich sehr bevorzugt am Hofe, doch vollkommen imstande war, die Unf&#228;higkeit des Monarchen zum Regieren und die daraus entstehende Gefahr zu begreifen. Aber wie sollte er bewogen werden, sich unserm Plane anzuschlie&#223;en — er, der zwar sein Vaterland nur so viel liebte, als eine nat&#252;rliche Antipathie ihm &#252;berhaupt erlaubte, irgend etwas auf der Welt zu lieben, der jedoch, unerme&#223;lich reich, &#252;berh&#228;uft mit allen Ehren, die je Regenten verleihen konnten, in Tr&#228;gheit versunken, vor jedem Unternehmen von zweifelhaftem oder gef&#228;hrlichem Ausgang zur&#252;ckschreckte? Doch wie schwer auch mein Unternehmen sein mochte, ich lie&#223; mich nicht durch R&#252;cksichten auf Schwierigkeiten abschrecken. Eines Tages, als ich wie gew&#246;hnlich einen Besuch beim englischen Gesandten machte, h&#246;rte ich, da&#223; die Garden einen Versuch zum Aufstand unternommen h&#228;tten, blo&#223; aus Veranlassung des d&#228;nischen Kriegs. Ich fragte Mr. Keith, ob sie wohl von einem h&#246;heren Offizier dazu angetrieben worden w&#228;ren, er aber antwortete mir, er glaube es nicht, da es sehr unwahrscheinlich sei, da&#223; die Offiziere gegen einen Krieg etwas einzuwenden h&#228;tten, in welchem sie sich doch so leicht auszeichnen k&#246;nnten.»Jene unvorsichtigen Ger&#252;chte, «f&#252;gte er hinzu,»werden die Veranlassung zu einigen milit&#228;rischen Bestrafungen und Verbannungen nach Sibirien sein, und dabei wird die Geschichte ihr Bewenden haben.«</p>
     <p>Ich indes f&#252;hlte mich durch jenen Vorfall veranla&#223;t, mich mit denjenigen Offizieren des Razumowskischen Regiments zu besprechen, die ich schon ins Vertrauen gezogen hatte, n&#228;mlich mit den zwei Rasloffleffs und Herrn Lassunski, die alle drei mit dem Marschall Razumowski sehr befreundet waren. Besonders Lassunski sollte gro&#223;en Einflu&#223; auf ihn haben. Obgleich sie mir gerade keine Hoffnung &#252;ber seine Teilnahme machten, empfahl ich ihnen dennoch, in ihren vertrauten Gespr&#228;chen mit dem Marschall bei den Umst&#228;nden des letzten Aufstandes zu verweilen und den Gedanken an einen bevorstehenden Wechsel des Thrones in ihm zu erwecken. Sie sollten erst unbestimmt, nach und nach aber immer positiver von der bestehenden Verschw&#246;rung mit ihm sprechen, und wenn der Plan reif sei und der Augenblick der Tat nahe, endlich alle Verstellung abwerfen und unsere Ansichten offen darlegen, so da&#223; er sich dann zu sehr in unser Geheimnis verwickelt s&#228;he, um Angeber zu werden. Um sein Zur&#252;ckziehen von der Sache zu verhindern, sollten sie ihn daran erinnern, da&#223; Mitwisser auch Mitschuldiger hei&#223;e, und da er die Gefahr einmal teile, so w&#252;rde es wohl in seinem eigenen ebensowohl als in unserm Interesse liegen, sich, wenn n&#246;tig, an die Spitze seines Regiments zu stellen. Das alles wurde genau nach meiner Angabe erf&#252;llt und die List mit dem vollst&#228;ndigsten Erfolg gekr&#246;nt.</p>
     <p>Eine andere f&#252;r unsere Pl&#228;ne &#228;u&#223;erst wichtige Person war Panin, der Erzieher des Gro&#223;f&#252;rsten Paul, der allen Einflu&#223; besa&#223;, den gew&#246;hnlich eine bedeutende Stellung begleitet. Im Fr&#252;hjahr sah ich ihn oft in meinem Heim, wo er mich so oft besuchte, als es ihm nur seine Hofpflichten gestatteten. Bei solchen Besuchen wagte ich es denn, ihm von der M&#246;glichkeit und den Folgen einer Revolution zu sprechen, die uns einen besseren Herrscher geben w&#252;rde, und versuchte wie zuf&#228;llig, seine Meinung &#252;ber diesen Punkt zu erfahren. Er ging immer mit gro&#223;em Interesse auf derartige Gegenst&#228;nde ein und versenkte sich zuweilen in eine von ihm l&#228;ngst gehegte Idee, seinen jungen Z&#246;gling auf den Thron zu erheben und eine Regierung in der Art der schwedischen Monarchie einzuf&#252;hren.</p>
     <p>Allerdings konnte ein junger weiblicher Verschw&#246;rer nicht leicht und mit einem Male das Vertrauen eines vorsichtigen, berechnenden Politikers, wie Panin war, gewinnen, aber trotz meines Geschlechtes und meiner Jugend (ich war damals achtzehn Jahre alt), hob mich das Ansehen, das ich bei andern geno&#223;, auch in seinen Augen. F&#252;rst Repnin, sein Lieblingsneffe, den ich oft bei der Prinzessin Kurakin traf, kannte mich sehr gut und pflegte mich unserm gemeinschaftlichen Onkel als einen Charakter darzustellen, der auf die strengsten Prinzipien der Tugend gest&#252;tzt sei; mein Enthusiasmus und die Vaterlandsliebe, von denen ich erf&#252;llt sei, habe nicht den leisesten Gedanken an pers&#246;nlichen oder Familienvorteil. –</p>
     <p>Immer n&#228;her r&#252;ckte der g&#252;nstige Augenblick, und doch gab es noch viel zu tun, um Panin vollkommen in der Schlinge zu haben. Ich beschlo&#223; daher, bei der n&#228;chsten Zusammenkunft mit ihm alle Vorsicht wegzuwerfen und ein vollst&#228;ndiges Bekenntnis &#252;ber die Natur und Verbreitung unserer Verschw&#246;rung abzulegen. Sobald sich also die Gelegenheit darbot, sprach ich zuerst von einem ernsten Plan, eine Revolution zustande zu bringen. Er h&#246;rte aufmerksam zu und legte in seiner Antwort besonderen Nachdruck auf die Formen, in denen solche Dinge vollbracht w&#252;rden, sowie auf die Mitwirkung des Senats. Da&#223; die Mitwirkung dieser Beh&#246;rde von gro&#223;em Vorteil w&#228;re, leugnete ich nicht; konnte man aber ohne gro&#223;e Gefahr den Versuch machen, ihre Hilfe zu gewinnen? Auch seiner Meinung, da&#223; die Kaiserin nicht selbst auf den Thron, sondern nur als Regentin w&#228;hrend der Minderj&#228;hrigkeit ihres Sohnes eingesetzt werden k&#246;nnte, pflichtete ich bei und suchte seine Skrupel &#252;ber die weiteren Absichten einer Revolution zu bek&#228;mpfen.»Lassen Sie nur erst die Tat geschehen sein, «sagte ich,»und Sie werden sehen, da&#223; kein Mensch einen andern Grund daf&#252;r suchen wird, als die unmittelbare, dr&#252;ckende Not, welche nur durch einen Wechsel der regierenden Gewalt behoben werden konnte. «Darauf nannte ich ihm die haupts&#228;chlichsten Personen, die mit mir zur Herbeif&#252;hrung dieses Wechsels verbunden waren: die zwei Rasloffleffs, Lassunski, Passik, Bredichin, Baskakoff, Hetroff, F&#252;rst Bariatinski und die Orloffs. Er war &#228;u&#223;erst best&#252;rzt, als er sah, wie weit ich mich bereits kompromittiert hatte, und noch dazu ohne alle Mitteilung oder vorhergehendes Einverst&#228;ndnis mit der Kaiserin. Ich hingegen rechtfertigte meine Zur&#252;ckhaltung als einen Akt der Vorsicht, da Ihre Majest&#228;t nicht Mitwisserin unserer noch unreifen und zweifelhaften Pl&#228;ne sein konnte, ohne in eine gewisse Verlegenheit zu geraten und sich vielleicht unn&#246;tig einer Gefahr auszusetzen. Ehe wir schieden, empfahl ich ihm, Teploff f&#252;r uns zu gewinnen, der gerade aus der Festung, wohin ihn Peter III. hatte bringen lassen, entlassen worden war.</p>
     <p>Unsere Partei wuchs t&#228;glich an Zahl, aber es war kein gleichm&#228;&#223;iger Fortschritt in der Organisation unserer Pl&#228;ne. W&#228;hrend dieser Zeit zog ich mich in die Einsamkeit meines Landhauses in der N&#228;he von Petersburg zur&#252;ck, anscheinend um die Verbesserungen auf meinem Gute zu &#252;berwachen, in Wirklichkeit aber suchte ich meine Gedanken zu ordnen und einen praktischen und haltbaren Aktionsplan zu finden, der dem Gegenstand und der Natur unserer Verschw&#246;rung angemessen w&#228;re.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>Viertes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Umzug des Hofes nach Peterhof. — Ungeduld der Garden. — Der denkw&#252;rdige 27. Juni. — Unvorhergesehene Folgen einer Verhaftung. — Beschleunigung der Katastrophe. — Besuch des jungen Orloff bei der F&#252;rstin. — Erfolg des Unternehmens. — Katharina wird zur Herrscherin proklamiert. — Ich eile zu ihr. — Die Kaiserin und F&#252;rstin Daschkoff in Uniform. — R&#252;ckkehr der Kaiserin nach Peterhof.</emphasis></p>
     <p>Der Umzug des Hofes nach Peterhof und Oranienbaum, welcher ungef&#228;hr Anfang des Sommers stattfand, gab mir so viel Mu&#223;e, als ich nur w&#252;nschen konnte. Auf diese Weise von des Kaisers Abendgesellschaften erl&#246;st, war es mir nicht unlieb, in der Stadt zu bleiben. Zu dieser Zeit zeigten sich unter den Garden, die merkten, da&#223; sie pl&#246;tzlich nach D&#228;nemark eingeschifft werden sollten, bedeutende Symptome der Unzufriedenheit und Ungeduld. Dazu begannen Ger&#252;chte zu zirkulieren, da&#223; das Leben der Kaiserin in Gefahr sei, Ger&#252;chte, welche dazu dienen sollten, den Augenblick zu beschleunigen, wo man die Dienste der Garden zu Hause brauchen werde. Ich beauftragte daher einige mitverschworene Offiziere, den Soldaten, die kaum noch zur&#252;ckgehalten werden konnten, zu sagen, da&#223; ich t&#228;glich mit der Kaiserin in Verbindung stehe und mich verb&#252;rge, sie den geeigneten Augenblick zur Tat, sobald derselbe gekommen sei, wissen zu lassen.</p>
     <p>Sonst blieb alles in bedenklicher Stille bis zum 27. Juni, ein Tag, der f&#252;r immer in den Annalen meines Landes denkw&#252;rdig bleiben wird, ein Tag, an dem Furcht und Hoffnung, Angst und Entz&#252;cken abwechselnd die Herzen aller Verschw&#246;rer durchzitterte. Was mich betrifft, so gestehe ich ehrlich, da&#223; mir, obgleich ich die erste war, die an die M&#246;glichkeit unseres Unternehmens, an die Entthronung eines zum Herrschen unf&#228;higen Monarchen geglaubt, weder die Geschichten, die ich gelesen, noch die gl&#252;hende Einbildungskraft eines achtzehnj&#228;hrigen Wesens diese Ereignisse so haben malen k&#246;nnen, wie sie die Wirklichkeit in wenig Stunden uns vorf&#252;hrte.</p>
     <p>Am Nachmittag des 27. Juni war es, als Gregor Orloff kam, um mir die Verhaftung des Hauptmanns Passik zu melden. Letzterer und Bredichin waren am Abend zuvor mit mir zusammen gewesen, um mich vor der Gefahr zu warnen, in die uns die Ungeduld der Soldaten versetzen konnte, die, den Ger&#252;chten &#252;ber die Gefahr der Kaiserin Glauben schenkend, offen &#252;ber Peter III. murrten und verlangten, gegen die holsteinschen Truppen in Oranienbaum gef&#252;hrt zu werden. Um die Bef&#252;rchtung dieser beiden Herren, die sehr in Angst zu sein schienen, zu mildern und um zu zeigen, da&#223; ich pers&#246;nlich nicht vor der Gefahr zur&#252;ckschreckte, bat ich sie, den Soldaten in meinem Namen zu versichern, da&#223; ich t&#228;glich von der Kaiserin Nachricht habe, die in voller Sicherheit in Peterhof lebe. Es sei durchaus n&#246;tig, sich ruhig zu verhalten und gehorsam auf die Befehle zu warten, sonst w&#252;rde der g&#252;nstige Augenblick zur Tat vielleicht nie kommen. Passik und Bredichin beeilten sich, den Soldaten diese Botschaft zu &#252;berbringen, aber in der allgemeinen Verwirrung und dem Tumult kam unser Geheimnis zu den Ohren Voisikoffs, eines Majors der Preobraschenskischen Garde, der Passik augenblicklich festnehmen lie&#223; und so die Entdeckung, aber auch die Katastrophe unserer Verschw&#246;rung beschleunigte.</p>
     <p>Als Orloff mir die Nachricht von dieser Verhaftung &#252;berbrachte, deren Ursache und n&#228;here Umst&#228;nde er nicht kannte, war gerade Panin bei mir. Sei es infolge seines nat&#252;rlichen Phlegmas und der Schlaffheit seines Charakters, sei es, weil er w&#252;nschte, mir die drohende Gefahr zu verbergen — kurz, er schien das Ereignis in einem weniger ernsten Licht anzusehen als ich es tat, und sprach mit gro&#223;er Ruhe dar&#252;ber, wie von der nat&#252;rlichen Folge irgend eines milit&#228;rischen Vergehens. Ich aber sah es im Gegenteil als ein Zeichen an, einen entscheidenden Schritt zu tun, und obgleich ich ihm nicht dieselbe Idee beibringen konnte, so baten wir ihn doch, sofort nach der Kaserne des Regiments zu eilen und die besonderen Umst&#228;nde von Passiks Verhaftung zu erforschen, um sich zu versichern, ob er als Staatsgefangener behandelt werde, oder nur wegen eines milit&#228;rischen Vergehens festgenommen worden w&#228;re.</p>
     <p>Als Orloff fort war, bat ich meinen Onkel Panin, mich zu verlassen, unter dem Vorwand, der Ruhe bed&#252;rftig zu sein. Aber sobald er sich entfernt hatte, nahm ich einen gro&#223;en Herrenmantel um und ging in dieser Verkleidung zu Fu&#223; nach der Wohnung Rasloffleffs.</p>
     <p>Ich war noch nicht weit gegangen, als ich einen Mann zu Pferde in vollem Galopp auf mich zukommen sah. Ich wei&#223; nicht, weshalb ich auf die Idee kam, da&#223; es einer der Orloffs sein m&#252;sse, von denen mir nur Gregor bekannt war. Aber die Ueberzeugung, da&#223; es so sein m&#252;sse, war so stark in mir, da&#223; ich den Mut hatte, seinem ungest&#252;men Lauf Einhalt zu tun, indem ich ihn beim Namen rief. Der Reiter hielt an, und als er h&#246;rte, wer ihn gerufen, sagte er:»Ich war auf dem Wege zu Ihnen, F&#252;rstin, um Ihnen zu sagen, da&#223; Passik Staatsgefangener ist, von vier Schildwachen an der T&#252;r und zwei an jedem Fenster bewacht. Mein Bruder Gregor ist mit der Nachricht zu Panin, und ich habe es eben Rasloffleff mitgeteilt.«—»Und ist dieser sehr best&#252;rzt dar&#252;ber?«—»Einigerma&#223;en, «erwiderte er;»aber warum sind Sie auf der Stra&#223;e, gn&#228;dige Frau? Erlauben Sie mir, Sie nach Hause zu begleiten.«—»Wir sind hier weniger beobachtet, als wir es in meinem eigenen Hause, umgeben von der Dienerschaft, sein w&#252;rden, «antwortete ich.»Aber in diesem Augenblick gen&#252;gen wenige Worte. Gehen Sie, sagen Sie Rasloffleff, Lassunski, Tschertkoff und Bredichin, da&#223; sie ohne Verzug zu ihrem Regimente, den Ismailoffskischen Garden, eilen und auf ihrem Posten bleiben sollen, um die Kaiserin am Weichbilde der Stadt zu empfangen. Dann reiten Sie oder einer Ihrer Br&#252;der wie der Blitz nach Peterhof und flehen Sie die Kaiserin in meinem Namen an, augenblicklich eine Postkutsche zu nehmen, die sie bereit finden wird, und nach dem Stadtviertel der Ismailoffskischen Garden zu fahren, die nur darauf warten, sie als Herrscherin zu proklamieren und in die Hauptstadt im Triumphe einzuf&#252;hren. Sagen Sie ihr, dieser Schritt sei von solcher Wichtigkeit, da&#223; ich nicht die wenigen Augenblicke verlieren m&#246;chte, die ich brauchen w&#252;rde, um nach Hause zur&#252;ckzukehren und ihr zu schreiben, sondern da&#223; ich Sie auf der Stra&#223;e beschworen habe, es ihr zu sagen und ihre Ankunft zu beschleunigen; vielleicht komme ich ihr selbst entgegen.«</p>
     <p>Was die Postkutsche betrifft, von der ich sprach, so mu&#223; ich bemerken, da&#223; ich am Abend vorher nach dem Besuch Passiks und Bredichins an Madame Skurin, die Frau des Kammerdieners der Kaiserin, schrieb, und sie bat, ihren Wagen mit vier Postpferden nach Peterhof zu schicken. Dort solle man denselben f&#252;r die Kaiserin in Bereitschaft halten, falls ihre Anwesenheit in Petersburg n&#246;tig w&#228;re. Ich wu&#223;te wohl, wie schwer, ja unm&#246;glich es sonst gewesen w&#228;re, einen Wagen zu bekommen, ohne da&#223; Ismailoff, der kaiserliche Hausintendant, etwas davon erfahren h&#228;tte — ein Mann, der am wenigsten geneigt war, die Flucht der Kaiserin zu beg&#252;nstigen, Panin, der die Katastrophe einer Thronrevolution noch f&#252;r ebenso fern als unsicher hielt, lachte &#252;ber meine Vorsicht als &#252;ber einen voreiligen Schritt. Aber so wie die Ereignisse kamen — wer wei&#223;, ob wir ohne den Wagen zum Ziele gelangt w&#228;ren.</p>
     <p>Nachdem ich Orloff verlassen hatte, kehrte ich nach Hause zur&#252;ck, aber in einer solchen Aufregung, da&#223; ich wenig Neigung versp&#252;rte, alles ruhig abzuwarten. Ich hatte mir einen vollst&#228;ndigen Herrenanzug bestellt, der an diesem Abend fertig sein sollte, aber der Schneider hatte ihn noch nicht geschickt. Dies war eine gro&#223;e Entt&#228;uschung f&#252;r mich, da das weibliche Kost&#252;m mir Zwang und Zur&#252;ckhaltung auferlegte. Um dem Verdacht oder der Neugier meiner Dienstboten zu entgehen, legte ich mich zu Bett. Aber schon eine Stunde darauf wurde ich durch ein heftiges Pochen an der vorderen Haust&#252;r aufgeschreckt. Ich sprang sofort aus dem Bett und eilte in das ansto&#223;ende Zimmer und befahl, jeden, wer es auch sei, vorzulassen. Ein mir unbekannter junger Mann trat ein, der sich selbst als den j&#252;ngsten Orloff vorstellte. Er kam, wie er sagte, um zu fragen, ob es nicht zu fr&#252;h sei, nach der Kaiserin zu schicken, die durch eine voreilige Abfahrt nach Petersburg nur unn&#246;tig aufgeregt w&#252;rde. Weiter konnte ich nichts h&#246;ren. Mein Unwille hatte den h&#246;chsten Grad erreicht, und ich versuchte durchaus nicht, meinen Zorn zur&#252;ckzuhalten, den ich in diesem Augenblick gegen alle drei Br&#252;der f&#252;hlte, weil sie — wie ich mich sehr unartig ausdr&#252;ckte — gez&#246;gert hatten, meine Alexis Orloff gegebenen Befehle auszuf&#252;hren.»Sie haben schon viel kostbare Zeit verloren!«rief ich,»und was Ihre Angst betrifft, die Kaiserin zu erschrecken, so lassen Sie sie lieber ohnm&#228;chtig hierher bringen, anstatt sie der Gefahr auszusetzen, ihr Leben in einem Gef&#228;ngnis zu fristen oder es mit uns auf dem Blutger&#252;st zu endigen. Sagen Sie daher Ihrem Bruder, er solle eiligst nach Peterhof reiten und die Kaiserin, ohne einen Augenblick zu verlieren, nach Petersburg bringen, ehe Peter III. Nachricht erh&#228;lt, vor ihr ankommt und einen Plan vereitelt, den der Himmel selbst zur Rettung unseres Vaterlandes und der Kaiserin darbietet.«</p>
     <p>Er schien von meinem Ernst ergriffen und verlie&#223; mich mit der Versicherung, da&#223; sein Bruder sogleich meine Befehle vollziehen solle.</p>
     <p>Nachdem er fort war, verfiel ich in d&#252;stere Betrachtungen. Einmal in diese Gedanken versunken, stiegen mir kaum andere Bilder als solche der f&#252;rchterlichsten Art auf. Ich sehnte mich, der Kaiserin entgegenzugehen, aber die erw&#228;hnte Entt&#228;uschung mit den M&#228;nnerkleidern war ein b&#246;ser Zauber, der mich an die Einsamkeit und Unt&#228;tigkeit meines Zimmers bannte. Das geringste Ger&#228;usch erschreckte mich, und ich stellte mir Katharina, das Ideal meiner Seele, bla&#223;, entstellt, sterbend als das Opfer unserer Unvorsichtigkeit vor. Diese furchtbare Nacht, die mir als ein ganzes Leben voller Leiden erschien, ging endlich vor&#252;ber, und wie soll ich das Entz&#252;cken beschreiben, mit welchem ich den ereignisvollen Morgen begr&#252;&#223;te, als mir die Nachricht gebracht wurde, die Kaiserin sei in die Hauptstadt eingef&#252;hrt und von der Ismailoffskischen Garde als Herrscherin proklamiert worden; sie geleiteten sie jetzt zur Kasanerkirche, begleitet von dem &#252;brigen Milit&#228;r und den B&#252;rgern — alle begierig, den Eid der Treue zu leisten.</p>
     <p>Es war sechs Uhr morgens. Ich befahl meinem Kammerm&#228;dchen, mir ein Galakleid zu bringen, und fuhr nach dem Winterpalast, wo, wie ich vermutete, Ihre Majest&#228;t wohnen w&#252;rde. Aber es ist schwer zu beschreiben, wie ich daselbst ankam. Das ganze Schlo&#223; war so umringt und jeder Eingang derartig mit Soldaten versperrt, die aus allen Teilen der Stadt herbeigestr&#246;mt waren, um sich mit den Garden zu vereinigen, da&#223; ich aus meinem Wagen steigen und meinen Weg zu Fu&#223; durch das Gedr&#228;nge suchen mu&#223;te. Aber bald ward ich von den Offizieren und Garden erkannt; ich f&#252;hlte mich pl&#246;tzlich aufgehoben und rasch &#252;ber die K&#246;pfe der Menschen vor mir hinweggetragen, die mich mit lebhaften Rufen der Zustimmung als ihre Freundin begr&#252;&#223;ten und mit tausend Segensw&#252;nschen &#252;berh&#228;uften. Als ich endlich gl&#252;cklich in einem Vorzimmer niedergesetzt ward, mein Kopf schwindelnd, mein Haar zerzaust, mein Kleid zerrissen und mein ganzer Anzug in Unordnung — Zeugen meines triumphierenden Einzugs in den Palast — eilte ich zur Kaiserin. Bald lagen wir uns in den Armen. — »Der Himmel sei gelobt!«war alles, was wir in den ersten Augenblicken hervorbringen konnten.</p>
     <p>Darauf beschrieb sie mir ihre Flucht von Peterhof und ihre Bef&#252;rchtungen und Hoffnungen w&#228;hrend dieser Krisis. Ich h&#246;rte ihr mit klopfendem Herzen zu und erz&#228;hlte dann meinerseits von den angstvollen Stunden, die ich verlebt, die noch schmerzlicher geworden w&#228;ren durch die Unm&#246;glichkeit, ihr entgegen zu gehen, mit ihr die Entscheidung ihres Schicksals und des guten oder schlechten Loses des Reiches zu erleben. Wir umarmten uns wieder aufs herzlichste. Als ich nachher bemerkte, da&#223; Ihre Majest&#228;t das Band des St. Katharinenordens trug und noch nicht das des St. Andreas, des h&#246;chsten Ordens im Staat, den keine Frau erhalten konnte, dessen Gro&#223;meisterin sie aber jetzt als regierende Herrscherin geworden war, lief ich schnell zu Panin, um dessen blaues Band zu holen, das ich ihr &#252;ber die Schulter warf. Darauf nahm ich auf Wunsch Ihrer Majest&#228;t ihren Katharinenorden an und steckte ihn in die Tasche.</p>
     <p>Nach einer kurzen Mahlzeit schlug die Kaiserin vor, an der Spitze der Truppen nach Peterhof zu ziehen. Sie w&#252;nschte, da&#223; ich sie begleitete. Da sie es vorzog, in der Uniform der Garden zu erscheinen, lieh sie sich eine solche vom Hauptmann Talitschin, w&#228;hrend ich, ihrem Beispiele folgend, mir eine vom Leutnant Puschkin verschaffte. Die beiden jungen Offiziers waren ungef&#228;hr von unserer Gr&#246;&#223;e. Nebenbei bemerkt war es die alte nationale Uniform der Preobraschenskischen Garden, wie sie sie seit Peter I. stets getragen hatten, bis sie von der preu&#223;ischen, die Peter III. einf&#252;hrte, verdr&#228;ngt wurde. Ein bemerkenswerter Umstand ist auch, da&#223; unmittelbar nach dem Einzuge der Kaiserin in die Stadt die Garden wie auf Kommando ihr fremdes Kost&#252;m ablegten und alle bis auf den letzten Mann in der alten Uniform ihres Landes dastanden.</p>
     <p>Als die Kaiserin sich zur&#252;ckzog, um sich zu dem Marsch nach Peterhof vorzubereiten, eilte ich nach Hause, die n&#246;tigen Ab&#228;nderungen in meiner Kleidung zu treffen. Ins Schlo&#223; zur&#252;ckgekehrt, fand ich Ihre Majest&#228;t &#252;ber die zu erlassenden Manifeste Rat haltend. Sie war von den Senatoren, die in Petersburg anwesend waren, umgeben. Auch Teploff war zugegen, den man gerufen hatte, damit er als Sekret&#228;r behilflich sein sollte.</p>
     <p>Da die Nachricht von der Flucht der Kaiserin von Peterhof und den darauf folgenden Ereignissen in der Stadt mittlerweilen in Oranienbaum eingetroffen sein mu&#223;te, fiel mir ein, es w&#228;re wohl m&#246;glich, da&#223; Peter III. vor Petersburg erscheine, um der Emp&#246;rung der Truppen Einhalt zu tun. Dem Impulse des Augenblicks folgend, beschlo&#223; ich, der Kaiserin meine Gedanken mitzuteilen. Die beiden Offiziere, die an der T&#252;r des Saales, wo der Rat versammelt war, Wache hielten, &#246;ffneten mir — vielleicht aus Ueberraschung, weil ich mich schnell und ohne Z&#246;gern n&#228;herte, vielleicht aber auch, weil sie glaubten, ich bes&#228;&#223;e eine besondere Erlaubnis, ohne die sie niemand einlassen durften — sofort die T&#252;r und lie&#223;en mich eintreten. Sogleich eilte ich zu Ihrer Majest&#228;t und fl&#252;sterte ihr den Grund meines Kommens zu. Ich bat sie dringend, die Ankunft Peters III. zu verh&#252;ten. Teploff wurde beauftragt, einen Ukas aufzusetzen und Abschriften davon nebst weiteren Befehlen an zwei verschiedene Truppenabteilungen zu schicken, welche die beiden Eing&#228;nge der Stadt von der Wasserseite, die unbesch&#252;tzt war, besetzen sollten.</p>
     <p>Sobald die Sitzung beendet und die f&#252;r die Sicherheit der Hauptstadt n&#246;tigen Befehle gegeben waren, bestiegen wir unsere Pferde und lie&#223;en auf unserm Wege nach Peterhof zw&#246;lftausend Mann Revue passieren, die Freiwilligen ungerechnet, deren Zahl sich von Minute zu Minute vermehrte.</p>
     <p>In Krasnoi Kabak, zehn Werst von Petersburg, hielten wir einige Stunden an, um den Truppen, die zw&#246;lf Stunden ununterbrochen auf den Beinen gewesen waren, ein wenig Ruhe zu g&#246;nnen. Auch wir selbst bedurften der Ruhe. Ich hatte w&#228;hrend der letzten zwei Wochen kaum einen Augenblick die Augen geschlossen. Als wir unser &#228;rmliches Quartier betraten, schlug Ihre Majest&#228;t vor, uns in unsern Kleidern auf das einzige schmale Bett niederzulegen, das trotz allen daran haftenden Schmutzes meinen m&#252;den Gliedern ein zu gro&#223;er Segen schien, um es zu verschm&#228;hen. Kaum aber hatten wir uns auf dem Bett ausgestreckt, &#252;ber welches ich noch vorsorglich einen vom Obersten Karr geliehenen Mantel gebreitet, als ich hinter unsern K&#246;pfen eine kleine Tapetent&#252;r gewahrte. Da ich nicht wu&#223;te, wohin sie f&#252;hrte, ging ich hinaus, um zu untersuchen, ob alles sicher sei. Als ich gefunden hatte, da&#223; diese T&#252;r durch einen dunklen, engen Gang auf den &#228;u&#223;ersten Hof f&#252;hrte, stellte ich zwei Schildwachen davor, mit dem Befehl, nicht vom Flecke zu weichen. Nachdem dies geschehen, kehrte ich zur Kaiserin zur&#252;ck, die damit besch&#228;ftigt war, einige Papiere durchzulesen. Da wir indes nicht schlafen konnten, las sie mir die Abschriften der Manifeste vor, die sie ver&#246;ffentlichen wollte, wir hatten also gen&#252;gend Mu&#223;e, zu beratschlagen, was noch zu tun &#252;brig bliebe, und waren voll froher Vorgef&#252;hle, die jetzt an die Stelle der Furcht vor Gefahr getreten waren.</p>
    </section>
    <section>
     <title>
      <p>F&#252;nftes Kapitel</p>
     </title>
     <p><emphasis>Verhalten des Kaisers. — Er dankt ab. — Herr Betskoi. — Tragisches Ende Peters. — Die Gef&#252;hle Katharinas und ihre Unschuld am Tode ihres Gemahls.</emphasis></p>
     <p>Inzwischen konnte sich Peter III., der sich weigerte, dem Rat des Generals M&#252;nnich zu folgen, zu nichts entschlie&#223;en. Er fuhr zwischen Peterhof und Oranienbaum hin und her, bis er endlich einsah, da&#223; dabei nichts gewonnen werde. Er folgte also dem Rate seiner Vertrauten und begab sich nach Kronstadt, um sich der Flotte zu versichern. Aber auch die Kaiserin hatte die Wichtigkeit der Seemacht nicht &#252;bersehen. Admiral Talitschin war beauftragt, sie in ihrem Namen zu befehligen. Als dieser, der Kronstadt besetzt hielt, den Kaiser sich dem Ufer n&#228;hern sah, verweigerte er ihm die Landung, und der ungl&#252;ckliche Peter war gen&#246;tigt, nach Oranienbaum zur&#252;ckzukehren. Darauf sandte er den General Ismailoff mit den dem&#252;tigsten Er&#246;ffnungen und einem Anerbieten seiner Abdankung zur Kaiserin.</p>
     <p>Der Bote dieser Vorschl&#228;ge traf uns auf dem Wege nach Peterhof, wie verschieden war doch seine Sprache und sein Benehmen gegen das Verhalten meines Onkels, des Gro&#223;kanzlers Woronzow, der sich der Kaiserin gerade vorgestellt hatte, ehe wir die Stadt verlie&#223;en! Er kam nur, um Katharina Gegenvorstellungen zu machen. Als er sah, da&#223; seine Einw&#228;nde keine Wirkung hatten, zog er sich zur&#252;ck, indem er sich weigerte, den Treueid zu leisten. — »Seien Sie versichert, Madame, «sagte er mit ruhiger W&#252;rde,»da&#223; ich Ihrer Regierung niemals zu schaden suchen werde, weder durch Wort noch Tat, und, um Ihnen zu beweisen, wie aufrichtig dies gemeint ist, schlage ich Ihnen vor, einem Ihrer treuesten Offiziere die Bewachung meines Hauses anzuvertrauen; aber nie werde ich den Eid brechen, den ich dem Kaiser geschworen habe, so lange dieser lebt.«</p>
     <p>Ihre Majest&#228;t sandte Ismailoff zu Peter III. wieder zur&#252;ck mit der Weisung, ihn zu bewegen, sich selbst in ihre H&#228;nde zu geben, um die unberechenbaren Folgen, die aus einem entgegengesetzten Verhalten entstehen k&#246;nnten, zu vermeiden. Sie f&#252;gte das feierliche Versprechen hinzu, alles tun zu wollen, um ihm das Leben in irgend einer Residenz, die er sich selbst in gewisser Entfernung von Petersburg aussuchen m&#246;ge, so angenehm wie m&#246;glich zu machen.</p>
     <p>Als wir uns dem Dreieinigkeitskloster n&#228;herten, kam der Vizekanzler F&#252;rst Galitzin mit einem Briefe des Kaisers uns entgegen, und die Massen, die uns umringten, vermehrten sich von Minute zu Minute durch Zuz&#252;ge von seiten der Gegner.</p>
     <p>Bald nach unserer Ankunft in Peterhof meldete man uns, da&#223; Peter, begleitet von den Generalen Ismailoff und Gudowitsch, im Schlosse angelangt sei und sich ergeben habe. Fast von niemand gesehen, wurde er in ein entferntes Gemach gef&#252;hrt, wo das Diner bereitet war. Da er das Schlo&#223; Ropscha, wo er als Gro&#223;f&#252;rst gelebt hatte, zu seiner zuk&#252;nftigen Residenz erw&#228;hlte, brachte man ihn sogleich dahin. Alexis Orloff, Kapit&#228;n Passik, F&#252;rst Theodor Bariatinski und der Leutnant Baskakoff, denen die Kaiserin die Sorge f&#252;r die Sicherheit seiner Person anvertraut hatte, begleiteten den Kaiser.</p>
     <p>Ich selbst sah ihn bei der Katastrophe nicht, obgleich ich Gelegenheit dazu gehabt h&#228;tte. Die meisten aber, die ihn sahen, versicherten, da&#223; er wenig von diesem Wechsel des Gl&#252;ckes ergriffen schien. Ehe er Peterhof verlie&#223;, schrieb er zwei oder drei kurze Briefe an die Kaiserin. In einem, den ich zu Gesicht bekam, erkl&#228;rte er f&#246;rmlich seine Abdankung, und nachdem er mehrere Personen genannt hatte, deren Begleitung er w&#252;nschte, sprach er davon, wie seine Tafel versorgt werden solle, wobei er nicht verga&#223;, sich geh&#246;rige Vorr&#228;te an Burgunder, Pfeifen und Tabak auszubitten.</p>
     <p>Aber genug von diesem ungl&#252;cklichen Prinzen, den die Natur f&#252;r die niedrigsten Stufen des Lebens gebildet hatte, und den das Schicksal ungl&#252;cklicherweise auf einen Thron erhob. Obgleich nicht gerade lasterhaft, h&#228;tten doch seine Schw&#228;chen, sein Mangel an Erziehung und seine angeborene Neigung zu allem Gemeinen und Niedrigen, wenn er weiter regiert h&#228;tte, in ihren Folgen f&#252;r sein Volk nicht weniger verderblich sein k&#246;nnen, als entschiedene Laster.</p>
     <p>Am folgenden Tage nach der Proklamation Katharinas erhielt Panin den Grafentitel mit einer Pension von 5000 Rubel; Prinz Wolkonski und Graf Razumowski erhielten dieselbe Pension, die &#252;brigen Verschw&#246;rer erster Klasse ein jeder 600 Bauern und 2000 Rubel Pension, oder, anstatt der Bauern, 24 000 Rubel. Zu meinem gr&#246;&#223;ten Erstaunen fand ich auch meinen Namen mit auf der Liste. Ich war fest entschlossen, von der Gabe keinen Gebrauch zu machen, doch diese Uneigenn&#252;tzigkeit brachte mir die Vorw&#252;rfe aller derer ein, die bei der Thronumw&#228;lzung beteiligt gewesen waren. Endlich, um dem allgemeinen Geschw&#228;tz ein Ende zu machen und die Kaiserin nicht zu beleidigen, willigte ich in einen Vergleich. Ich besa&#223; ein Verzeichnis der Schulden meines Gemahls, die sich beinahe auf 24 000 Rubel beliefen, und stellte daher seinen Gl&#228;ubigern eine Vollmacht aus, diese Summe aus dem Kabinett Ihrer Majest&#228;t zu entheben.</p>
     <p>Am vierten Tag nach der Revolution verlangte Herr Betskoi eine Audienz, die ihm auch gew&#228;hrt ward. Zuf&#228;llig war ich mit Ihrer Majest&#228;t ganz allein im Zimmer, als er eintrat. Er warf sich zu unserm gro&#223;en Erstaunen auf die Knie und beschwor die Kaiserin, doch zu gestehen, wessen Einflu&#223; sie ihre Thronbesteigung verdanke. — »Dem allm&#228;chtigen Gott, «erwiderte sie,»und der Wahl meiner Untertanen.«—»Dann, «rief er verzweifelt aus,»darf ich auch nicht l&#228;nger dieses Ehrenzeichen tragen, «und dabei wollte er sich das Band des St. Alexanderordens abrei&#223;en. Aber die Kaiserin hielt ihn davon ab und fragte, was er denn eigentlich meine.</p>
     <p>«Ich bin der ungl&#252;cklichste Mensch auf der Welt, «sagte er,»wenn Eure Majest&#228;t nicht in mir die einzige Person anerkennt, der Sie Ihre Krone verdanken. Habe ich nicht die Garden dazu angereizt? Habe ich nicht Geld unters Volk verteilt?«</p>
     <p>Wir glaubten beide, er sei verr&#252;ckt geworden, und fingen schon an, uns &#252;ber seinen Zustand zu beunruhigen, als die Kaiserin mit ihrer gew&#246;hnlichen Gewandtheit ein Mittel ersann, um uns seiner auf kluge Weise zu entledigen, zugleich aber auch seine Eitelkeit aufs h&#246;chste zu befriedigen. — »Ich erkenne, «unterbrach sie ihn im vollen Ernst,»die ganze Ausdehnung meiner Verpflichtungen; und da ich Ihren Bem&#252;hungen meine Krone verdanke, wem anders, als Ihnen, sollte ich die Sorge f&#252;r die Verfertigung derjenigen anvertrauen, die ich zu meiner Kr&#246;nung tragen werde? Ihnen also vertraue ich diesen Gegenstand und stelle alle Juweliere meines Reichs unter Ihre Oberaufsicht.«</p>
     <p>Betskoi erhob sich &#252;beraus entz&#252;ckt und eilte nach tausend Danksagungen hinaus, wahrscheinlich um sofort die Nachricht zu verbreiten, da&#223; er eine seines Verdienstes w&#252;rdige Belohnung erhalten habe. Es ist wohl unn&#246;tig, hinzuzuf&#252;gen, wie herzlich wir &#252;ber diesen Vorfall lachten, der ebenso charakteristisch f&#252;r die Gewandtheit und Klugheit der Kaiserin war, als f&#252;r Betskois Einf&#228;ltigkeit. –</p>
     <p>Aber inmitten der Betrachtungen, welche diese interessanten Begebenheiten anregten, wurden meine Gedanken pl&#246;tzlich von einer furchtbaren Gewi&#223;heit in Anspruch genommen, die mich mit Best&#252;rzung und Schrecken erf&#252;llte: das tragische Ende Peters III. Ich war so emp&#246;rt &#252;ber diese Nachricht, so w&#252;tend &#252;ber einen solchen Ausgang dieser glorreichen Revolution, da&#223; ich, obwohl ich den Gedanken einer Mitschuld der Kaiserin an diesem Verbrechen, das Alexis Orloff begangen, weit von mir wies, mich doch nicht entschlie&#223;en konnte, den Palast fr&#252;her zu betreten, als den folgenden Tag. Ich fand die Kaiserin mit sehr verst&#246;rter Miene, offenbar in gro&#223;er Gem&#252;tsbewegung. Sie empfing mich mit folgenden Worten:»Mein Abscheu bei diesem Tode ist unaussprechlich; es ist ein Schlag, der mich zu Boden wirft.«—»Es ist ein zu rascher Tod f&#252;r Ihren und meinen Ruhm, Madame, «erwiderte ich.</p>
     <p>Der Gedanke an dieses Verbrechen kam mir nicht aus dem Sinn, und ich war unvorsichtig genug, im Laufe des Abends im Vorzimmer vor vielen Leuten zu sagen, ich hoffte, Alexis Orloff w&#252;rde jetzt mehr als je f&#252;hlen, da&#223; wir nicht geschaffen w&#228;ren, dieselbe Luft zu atmen, und ich sei stolz genug, zu glauben, er werde mich in Zukunft nicht einmal mehr als Bekannte anreden. Von diesem Tage an wurden alle Orloffs meine unvers&#246;hnlichen Feinde. Aber ich mu&#223; Alexis die Gerechtigkeit widerfahren lassen, da&#223; er trotz seiner angeborenen Unversch&#228;mtheit zwanzig Jahre hindurch niemals mehr ein Wort an mich zu richten wagte.</p>
     <p>Wer aber boshaft genug sein kann, die Kaiserin der Teilnahme oder auch nur der Mitwisserschaft an der Ermordung ihres Gemahls zu beschuldigen, wird einen absoluten Beweis von der Ungerechtigkeit dieses Verdachtes in einem Briefe finden, der noch existiert. Er ist von Alexis Orloffs Hand wenige Augenblicke nach der Vollstreckung der gr&#228;&#223;lichen Tat an sie geschrieben. Der unzusammenh&#228;ngende Stil zeigt trotz seiner Trunkenheit das Entsetzen und die Wildheit seiner Bef&#252;rchtungen, w&#228;hrend er f&#252;r die Tat in den dem&#252;tigsten Ausdr&#252;cken um Verzeihung fleht.</p>
     <p>Dieser wichtige Brief wurde von Katharina II. mit gro&#223;er Sorgfalt unter andern wichtigen Papieren in einem Koffer aufbewahrt, den F&#252;rst Bosborodka nach ihrem Tode auf Pauls Befehl untersuchen mu&#223;te, um die Papiere, die er enthielt, in seiner Gegenwart zu lesen. Als er die Lekt&#252;re des Briefes Alexis Orloffs beendet hatte, machte der Kaiser Paul das Zeichen des Kreuzes und rief:»Gott sei gelobt! die wenigen Zweifel, die ich in dieser Beziehung noch &#252;ber meine Mutter hatte, sind gel&#246;st.«—</p>
    </section>
   </section>
   <section>
    <title>
     <p><emphasis>Anhang</emphasis></p>
    </title>
    <p>Brief Katharinas II. an Poniatowski.</p>
    <p>Peter III. hatte den wenigen Geist, den er besa&#223;, v&#246;llig verloren. Er stie&#223; alles um, wollte die Garden abschaffen und war im Begriff, sie zu diesem Zweck aufs Land zu f&#252;hren, denn er rechnete darauf, sie durch holsteinsche Truppen zu ersetzen, die in der Stadt bleiben sollten. Er wollte die Religion wechseln, sich mit Elisabeth Woronzow verheiraten, mich aber versto&#223;en und einkerkern.</p>
    <p>Am Tage, an dem man den Frieden mit dem K&#246;nige von Preu&#223;en feierte, hatte er, nachdem er mich &#246;ffentlich bei Tafel beleidigt, befohlen, mich abends verhaften zu lassen. Aber mein Onkel, der Prinz Georg, lie&#223; diesen Befehl widerrufen. Erst von jenem Tage an lieh ich den Vorschl&#228;gen, die man mir seit dem Tode der Kaiserin Elisabeth t&#228;glich machte, ein Ohr. Man beabsichtigte, ihn (Peter III.) in seinem Zimmer gefangen zu nehmen und, wie einst die F&#252;rstin Anna und ihre Kinder, einzusperren. Wir begaben uns nach Oranienbaum, wohin uns eine gro&#223;e Anzahl Gardekapit&#228;ne folgte.</p>
    <p>Der Ausgang der Verschw&#246;rung lag in den H&#228;nden der drei Br&#252;der Orloff. Osten erinnert sich noch, da&#223; der &#228;ltere mir &#252;berall hin folgte und tausend Torheiten f&#252;r mich beging. Seine Leidenschaft f&#252;r mich war bekannt und er selbst tat alles, um sie an die Oeffentlichkeit zu bringen. Es sind au&#223;erordentlich entschlossene M&#228;nner, die Orloffs, und bei den gemeinen Soldaten sehr beliebt, da sie in den Garden gedient haben. Ich bin ihnen zum gr&#246;&#223;ten Dank verpflichtet und ganz Petersburg ist Zeuge davon.</p>
    <p>Die Garden waren auf alles vorbereitet, und schlie&#223;lich wu&#223;ten mehr als drei&#223;ig Offiziere und 10 000 Mann um das Geheimnis. Unter diesen zeigte sich drei Wochen lang nicht ein einziger Verr&#228;ter. Es waren drei vollkommen getrennte Parteien, deren Anf&#252;hrer zur Ausf&#252;hrung vereinigt wurden. Das Hauptgeheimnis aber lag in den H&#228;nden der drei Br&#252;der (Orloff).</p>
    <p>Panin w&#252;nschte, da&#223; es (die Abdankung Peters) zugunsten meines Sohnes geschehe, aber sie wollten es nicht zugeben. W&#228;hrend ich in Peterhof war, lebte und zechte Peter III. in Oranienbaum. Man war &#252;bereingekommen, da&#223; man im Falle eines Verrats seine R&#252;ckkehr von dort nicht abwarten wollte, sondern die Garden versammelte und mich proklamierte. Ihr Eifer f&#252;r mich tat, was der Verrat bewirkt h&#228;tte.</p>
    <p>Am 27. verbreitete sich das Ger&#252;cht, ich sei verhaftet worden. Die Soldaten emp&#246;rten sich, aber einer unserer Offiziere beruhigte sie. Da kam ein Soldat zum Kapit&#228;n Passik, einem der Parteianf&#252;hrer, und sagte ihm, ich sei ganz sicher verloren. Doch der Offizier versicherte ihn, er habe Nachrichten von mir. Nun ging derselbe Soldat, der f&#252;r mich f&#252;rchtete, zu einem andern Offizier, der nicht mit im Geheimnis war. Entsetzt, zu h&#246;ren, da&#223; ein Offizier diesen Mann hatte gehen lassen, ohne ihn zu verhaften, begab er sich zum Major. Dieser lie&#223; Passik arretieren und schickte einen Rapport noch w&#228;hrend der Nacht nach Oranienbaum. Sofort war das ganze Regiment in Bewegung und der Schrecken verbreitete sich unter unsern Mitverschworenen. Zuerst beschlossen sie, den zweiten der Gebr&#252;der Orloff zu mir zu schicken, um mich nach der Stadt zu bringen, w&#228;hrend die beiden andern &#252;berall die Nachricht von meiner Ankunft verbreiten sollten. Auch der Hetmann Wolkonski und Panin waren mit ins Vertrauen gezogen.</p>
    <p>Ich befand mich fast ganz allein mit meinen Kammerfrauen in Peterhof, scheinbar von der Welt vergessen. Aber es waren bange Tage f&#252;r mich, da ich regelm&#228;&#223;ig von allem unterrichtet wurde, was man f&#252;r oder gegen mich anzettelte. Am 28. um sechs Uhr morgens trat pl&#246;tzlich Alexis Orloff in mein Zimmer, weckte mich und sagte gelassen:»Es ist Zeit, da&#223; Sie aufstehen; alles ist zu Ihrer Proklamation bereit. «Als ich darauf nach verschiedenen Einzelheiten fragte, antwortete er:»Passik ist verhaftet. «Nun z&#246;gerte ich nicht mehr. So schnell wie m&#246;glich kleidete ich mich an, ohne gro&#223;e Toilette zu machen, und stieg in den Wagen, der Orloff hergebracht hatte. An dem Wagenschlag stand, als Diener verkleidet, ein anderer Offizier, w&#228;hrend ein dritter mir einige Werst hinter Peterhof entgegenkam. F&#252;nf Werst vor Petersburg begegnete ich dem &#228;ltesten Orloff mit dem F&#252;rsten Bariatinski, dem j&#252;ngeren. Dieser trat mir seinen Platz in der S&#228;nfte ab, denn meine Pferde waren ersch&#246;pft. So kamen wir in die Kasernen des Ismailoffskischen Regiments. Hier waren nur 12 Mann und ein Tambour anwesend, der sich beeilte Alarm zu schlagen. Nun kamen die &#252;brigen Soldaten herbei, k&#252;&#223;ten mir die F&#252;&#223;e, die H&#228;nde, mein Kleid und nannten mich ihren Retter. Zwei von ihnen schleppten einen Popen mit dem Kruzifix herbei, und alle leisteten den Eid. Als dies geschehen, hob man mich wieder in einen Wagen. Der Pope mit dem Kreuz schritt voran. Wir fuhren zum Simeonowskischen Regiment, das uns mit Vivatrufen entgegenkam.</p>
    <p>Darauf begaben wir uns nach der Kasanerkirche, wo ich ausstieg. Das Regiment Preobraschenski kam ebenfalls herbei und rief:»Vivat!«—»Wir bitten um Verzeihung, «sagten die Soldaten dieses Regiments,»da&#223; wir die letzten sind, aber unsere Offiziere haben uns zur&#252;ckgehalten. Um indes unsern Eifer f&#252;r Sie zu beweisen, haben wir vier verhaftet, denn wir wollen dasselbe, was unsere Kameraden der andern Regimenter wollen. «Dann langte die Garde zu Pferd an. Diese befand sich in einem Freudentaumel, wie ich ihn noch nie gesehen hatte. Sie schrien und weinten vor Freude &#252;ber die Befreiung des Vaterlandes. Die Garde war vollz&#228;hlig mit ihren Offizieren an der Spitze.</p>
    <p>Da ich wu&#223;te, da&#223; mein Onkel, der Prinz Georg, dem Peter III. dieses Regiment geschenkt hatte, von demselben schrecklich geha&#223;t wurde, schickte ich einen Gardisten zu Fu&#223; zu ihm, um ihn zu bitten, in seinem Hause zu bleiben, aus Furcht, es k&#246;nnte ihm etwas passieren. Aber schon hatte sein Regiment eine Abteilung abgeschickt, um ihn zu verhaften. Man pl&#252;nderte sein Haus und mi&#223;handelte ihn.</p>
    <p>Ich begab mich ins neue Winterpalais, wo die Synode und der Senat versammelt waren. In Eile entwarf man das Manifest und den Eid. Dann ging ich hinunter und schritt die Reihen der Soldaten ab, von denen mehr als 14 000 — Garden und Landregimenter — versammelt waren. Sowie man meiner ansichtig wurde, ert&#246;nten Freudenrufe, die das zahlreich herbeigelaufene Volk wiederholte. Danach begab ich mich in den alten Winterpalast, um die n&#246;tigen Ma&#223;nahmen zu treffen. Hier beratschlagten und beschlossen wir, da&#223; ich an der Spitze der Truppen nach Peterhof ziehen sollte, wo Peter III. dinierte.</p>
    <p>Auf dem ganzen Wege hatte man Posten aufgestellt, und jeden Augenblick schickte man mir Nachrichten.</p>
    <p>Ich sandte den Admiral Talitschin nach Kronstadt. Da kam der Kanzler Woronzow, um mich wegen meines Weggangs aus Peterhof zu schelten. Meine Antwort war, man solle ihn in die Kirche f&#252;hren, um mir ebenfalls den Eid zu leisten. Darauf kamen der F&#252;rst Trubetzkoi und der Graf Alexander Schuwaloff, gleichfalls aus Peterhof, um sich der Regimenter zu versichern und mich zu ermorden. Aber auch sie leisteten, ohne da&#223; man Gewalt brauchen mu&#223;te, den Eid.</p>
    <p>Nachdem unsere Kuriere abgefertigt und alle Vorsichtsma&#223;regeln getroffen waren, zog ich gegen 10 Uhr abends die Uniform der Garden an, und man proklamierte mich mit unbeschreiblichem Enthusiasmus zum Obersten. Ich bestieg ein Pferd und lie&#223; nur wenige Soldaten von jedem Regiment zum Schutze f&#252;r meinen Sohn zur&#252;ck, der in Petersburg blieb.</p>
    <p>So zog ich an der Spitze der Truppen nach Peterhof. Wir marschierten die ganze Nacht. Am kleinen Kloster angelangt, brachte mir der Vizekanzler Galitzin einen sehr ergebenen Brief Peters III. Aber ich verga&#223; zu erw&#228;hnen, da&#223;, als ich die Stadt verlie&#223;, drei von Peterhof abgeschickte Soldaten, die im Volke ein Manifest verbreiten sollten, mir dieses gaben und sagten:»Da sieh, womit uns Peter III. beauftragt hat; wir geben es Dir und sind sehr froh, die Gelegenheit zu haben, uns unsern Br&#252;dern anzuschlie&#223;en. «Nach diesem ersten Briefe Peters III. kam ein zweiter an, den der General Michael Ismailoff brachte. Ismailoff warf sich mir zu F&#252;&#223;en und sagte:»Halten Sie mich f&#252;r einen Ehrenmann?«—»Ja, «antwortete ich. — »Gut, «sagte er,»es ist ein Gl&#252;ck, mit vern&#252;nftigen Menschen zusammenzusein. Der Kaiser will verzichten! Ich werde ihn nach seiner Abdankung frei zu Ihnen f&#252;hren und dadurch mein Vaterland vor dem B&#252;rgerkriege bewahren.«— Ich beauftragte ihn ohne M&#252;he mit diesem Befehl, und er ging, ihn auszuf&#252;hren.</p>
    <p>Peter III. verzichtete in Oranienbaum in voller Freiheit, umgeben von 1500 Holsteinern, auf die Krone und kam mit Elisabeth Woronzow, Gudowitz und Michael Ismailoff nach Peterhof, wo ich ihm zum Schutze seiner Person f&#252;nf Offiziere und einige Soldaten gab. Es war am 29. Juni, am Peterstage mittags. W&#228;hrend man f&#252;r alle das Mittagsmahl bereitete, bildeten sich die Soldaten mit einem Male ein, der Feldmarschall Trubetzkoi habe Peter III. hergebracht und versuchte nun zwischen uns beiden Frieden zu stiften. Sie hielten alle, die ihren Weg kreuzten, an, unter andern auch den Hetmann, die Orloffs und viele andere, damit sie mir sagen sollten, schon drei Stunden w&#228;ren vergangen, seit sie mich nicht gesehen; sie st&#252;rben vor Angst, da&#223; der alte Schurke Trubetzkoi mich hintergehe, indem er einen Scheinfrieden zwischen meinem Gemahl und mir herbeif&#252;hre. Dann w&#228;ren ich und sie alle verloren. — »Aber, «f&#252;gten sie hinzu,»wir zerrei&#223;en ihn in St&#252;cke!«das waren ihre eigenen Ausdr&#252;cke.</p>
    <p>Ich ging daher zu Trubetzkoi, um ihm zu sagen:»Ich bitte Sie, nehmen Sie einen Wagen, w&#228;hrend ich zu Fu&#223; die Truppen mustere, «worauf ich ihm erz&#228;hlte, was sich zugetragen. Er begab sich in gro&#223;er Angst nach der Stadt, w&#228;hrend ich mit einstimmigen Beifallsrufen empfangen wurde. Nun schickte ich den Exkaiser in Begleitung von vier Offizieren und einer Abteilung gem&#228;&#223;igter, vern&#252;nftiger Leute unter dem Kommando Alexis Orloffs nach einem siebenundzwanzig Werst von Peterhof entfernt gelegenen, aber sehr angenehmen Ort, Ropscha genannt, w&#228;hrend man f&#252;r ihn in Schl&#252;sselburg bequeme und anst&#228;ndige Zimmer bereitete. Hier hatte er Zeit, seine Pferde zum Wechseln vorauszuschicken. Aber Gott verf&#252;gte anders: Die Furcht hatte bei ihm einen Durchfall bewirkt, der drei Tage anhielt; erst am vierten lie&#223; die Kolik nach. An diesem Tage trank er ungeheuer viel, denn er hatte alles was er wollte, nur keine Freiheit. Uebrigens hatte er mich um seine Maitresse, seinen Hund, seinen Neger und seine Violine gebeten. Da ich aber eine Vermehrung der so schon g&#228;renden Stimmung im Volke bef&#252;rchtete, schickte ich ihm nur die drei letztgenannten Gegenst&#228;nde. Die Kolik ergriff ihn von neuem und stieg ihm ins Gehirn. Dieser Zustand w&#228;hrte zwei Tage, worauf gro&#223;e Schw&#228;che folgte. Trotz der sofortigen &#228;rztlichen Hilfe gab er alsbald den Geist auf, nachdem er nach einem evangelischen Geistlichen verlangt hatte.</p>
    <p>Ich bef&#252;rchtete, die Offiziere h&#228;tten ihn vergiftet, so sehr ha&#223;te man ihn, und lie&#223; ihn daher &#246;ffnen. Aber man fand nicht die geringste Spur von Gift in seinem K&#246;rper. Er hatte einen sehr gesunden Magen, allein eine Entz&#252;ndung in den D&#228;rmen. Ein Schlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Sein Herz war winzig klein und gebrochen. –</p>
    <p>Nach seiner Abreise von Peterhof riet man mir, geradewegs nach Petersburg zu gehen. Da ich indes voraussah, da&#223; sich die Truppen dagegen widersetzen w&#252;rden, lie&#223; ich das Ger&#252;cht von meiner R&#252;ckkehr nach der Stadt unter dem Vorwande verbreiten, ich wolle wissen, um welche Zeit sie bereit w&#228;ren, sich auf den Weg zu machen. Und sie setzten nach einem dreit&#228;gigen erm&#252;denden Marsch die zehnte Stunde am Abend fest,»das hei&#223;t, «f&#252;gten sie hinzu,»nur wenn sie mit uns kommt.«</p>
    <p>So reiste ich also mit ihnen ab, aber auf der H&#228;lfte des Wegs ruhte ich ein wenig im Landhause Kurakins aus, wo ich mich v&#246;llig angekleidet aufs Bett warf. Ich schlief bis einhalb drei Uhr morgens, worauf es weiter nach Katharinenhof ging. Von neuem bestieg ich mein Pferd; ein Husarenregiment marschierte vor mir, dann folgte meine Eskorte, die Garde zu Pferd. Unmittelbar hinter mir kam mein ganzer Hof, die Garden, der Anciennit&#228;t nach und drei Landregimenter. Unter gro&#223;er Begeisterung hielt ich meinen Einzug in die Stadt und den Sommerpalast, wo mich der Hof, die Synode, mein Sohn und alle, die mir nahe standen, erwarteten. Ich ging zur Messe. Dann sang man das <emphasis>Te Deum</emphasis> und begl&#252;ckw&#252;nschte mich, die ich seit Freitag fr&#252;h sechs Uhr kaum getrunken, gegessen noch geschlafen hatte. Ich war daher sehr froh, mich am Sonntag abend niederlegen zu k&#246;nnen.</p>
    <p>Doch kaum war ich gegen Mitternacht eingeschlafen, als der Kapit&#228;n Passik in mein Zimmer trat und mich weckte:»Unsere Leute sind entsetzlich betrunken, «sagte er,»ein betrunkener Husar ist durch die Reihen gegangen und hat geschrien: ›Zu den Waffen! 3000 Preu&#223;en kommen und wollen uns unsere Mutter entf&#252;hren!‹ Darauf haben alle zu den Waffen gegriffen und sind nun hier, um sich Ihres Wohlbefindens zu versichern. Sie sagen, sie h&#228;tten Sie seit drei Stunden nicht gesehen, w&#252;rden aber ruhig nach Hause zur&#252;ckkehren, wenn sie Sie in guter Gesundheit w&#252;&#223;ten; die Soldaten gehorchen weder ihren Offizieren noch Orloff.«</p>
    <p>So mu&#223;te ich denn abermals aufstehen. Um aber nicht meine Leibgarde in Schrecken zu jagen, ging ich zuerst zu dieser und teilte ihr den Grund meines Ausganges zu so sp&#228;ter Stunde mit. Darauf setzte ich mich in Begleitung zweier Offiziere in meinen Wagen und begab mich zu den Truppen, um ihnen zu sagen, da&#223; ich mich vollkommen wohl bef&#228;nde; sie sollten sich nur schlafen legen und auch mir ein wenig Ruhe g&#246;nnen, denn ich h&#228;tte drei N&#228;chte nicht geschlafen. Auch w&#252;nschte ich, da&#223; sie in Zukunft ihren Offizieren gehorchten. Sie antworteten mir, man h&#228;tte sie mit diesen verfluchten Preu&#223;en erschreckt, und sie wollten alle f&#252;r mich sterben. — »Gut, «sagte ich,»ich danke euch; aber geht jetzt zur Ruhe.«— Darauf w&#252;nschten sie mir Gute Nacht und alles Gute f&#252;r mein Wohlbefinden und gingen dann, zahm wie die L&#228;mmer, in die Kasernen, immer die Blicke auf meinen Wagen gerichtet. Am n&#228;chsten Tag lie&#223;en sie sich entschuldigen und bedauerten es sehr, mich aus dem Schlafe gerissen zu haben.</p>
    <p>Um das Verhalten eines jeden Offiziers einzeln zu beschreiben, w&#252;rde man ein ganzes Buch brauchen. Die Orloffs gl&#228;nzten besonders durch ihre Kunst, die Gem&#252;ter zu leiten, ferner durch kluge K&#252;hnheit, gro&#223;e Geistesgegenwart und tausend gro&#223;e und kleine Einzelheiten, sowie durch den Respekt, den sie durch ein solches Benehmen allen einzufl&#246;&#223;en wu&#223;ten. Sie besitzen alle drei sehr viel gesunden Menschenverstand, edlen Mut, sind Patrioten bis zum Enthusiasmus und Ehrenm&#228;nner vom Scheitel bis zur Sohle. Sie sind mir leidenschaftlich ergeben und leben, wie selten Br&#252;der, in vollkommener Eintracht miteinander. Im ganzen sind es f&#252;nf Br&#252;der, aber nur drei haben teilgenommen.</p>
    <p>Kapit&#228;n Passik zeichnete sich haupts&#228;chlich dadurch aus, da&#223; er 12 Stunden in seiner Haft ausharrte, obgleich ihm die Soldaten T&#252;ren und Fenster &#246;ffneten. Aber er wollte sein Regiment nicht vor meiner Ankunft in Verwirrung bringen, obwohl er jeden Augenblick gew&#228;rtig sein mu&#223;te, nach Oranienbaum gebracht, und dort verh&#246;rt zu werden. Gl&#252;cklicherweise traf ein solcher Befehl Peters III. erst ein, als ich schon meinen Einzug in die Stadt gehalten hatte.</p>
    <p>Die F&#252;rstin Daschkoff, obgleich sie sich gern alle Ehren und Verdienste um diese Thronrevolution aneignen m&#246;chte, stand in sehr schlechtem Geruch wegen ihrer Verwandtschaft, und ihre neunzehn Jahre imponierten keinem Menschen. Sie behauptet, alles w&#228;re durch ihre Hand gegangen, um zu mir zu gelangen, w&#228;hrend ich doch schon seit einem halben Jahre mit allen Anf&#252;hrern in Briefwechsel stand, ehe sie nur einen einzigen ihrer Namen kannte. Gewi&#223;, sie besitzt viel Geist, aber er ist durch ihre unglaubliche Prahlerei und ihr angeborenes z&#228;nkisches Wesen verdorben. Sie ist von allen Chefs geha&#223;t und die Freundin aller derjenigen, die sie von dem, was sie wissen, bis ins kleinste unterrichten. Iwan Schuwaloff, der niedrigste und verworfenste aller Menschen, hat allerdings, wie man sagt, an Voltaire geschrieben, da&#223; ein neunzehnj&#228;hriges Weib die Regierung des russischen Reichs gest&#252;rzt h&#228;tte: rei&#223;en Sie doch diesen gro&#223;en Dichter aus seinem Irrtum! F&#252;nf Monate bevor sie nur das geringste wu&#223;te, war man gezwungen, vor der F&#252;rstin Daschkoff die Namen der Vermittler, deren ich mich bediente, zu verschweigen, und erst in den letzten vier Wochen sagte man ihr so wenig wie m&#246;glich.</p>
    <p>Die Charakterfestigkeit des F&#252;rsten Bariatinski, der einem geliebten Bruder, der Adjutant beim ehemaligen Kaiser war, das Geheimnis verschwieg, nicht weil er zu f&#252;rchten hatte, sein Vertrauen werde mi&#223;braucht, sondern weil er es f&#252;r unn&#252;tz fand, verdient gro&#223;es Lob.</p>
    <p>In der Garde zu Pferd haben ein zweiundzwanzigj&#228;hriger Offizier, namens Chitron, und ein siebzehnj&#228;hriger Unteroffizier, namens Potemkin, alles mit Mut und Geschick geleitet.</p>
    <p>Da haben sie also ungef&#228;hr die ganze Geschichte. Alles geschah, ich gestehe es Ihnen, unter meiner pers&#246;nlichen Leitung. Zuletzt aber d&#228;mpfte ich das Ganze ein wenig, weil der Aufbruch aufs Land die Ausf&#252;hrung verhinderte und alles seit mehr als vierzehn Tagen reif war.</p>
    <p>Als der einstige Kaiser den Tumult in der Stadt vernahm, wurde er durch seine Damen verhindert, dem Rate des alten Feldmarschalls M&#252;nnich zu folgen, der ihm riet, nach Kronstadt zu gehen, oder sich mit einer geringen Anzahl seines Gefolges zur Armee zu begeben. Und als er endlich doch auf einer Galeere nach Kronstadt ging, geh&#246;rte die Stadt, dank des guten Benehmens des Admirals Talitschin, uns. Er lie&#223; den General Sievers, der f&#252;r den Kaiser war, entwaffnen. Als Peter anlangte, drohte ihm ein Hafenoffizier aus eigenem Antriebe, auf seine Galeere mit Kanonen schie&#223;en zu wollen. Schlie&#223;lich aber hat Gott alles nach seinem Willen zu Ende gef&#252;hrt. Alles grenzt schon mehr ans Wunderbare, denn so viele gl&#252;ckliche Zuf&#228;lle k&#246;nnen nur durch den Willen des Allm&#228;chtigen stattfinden.</p>
    <p>Einige Briefe des Gro&#223;f&#252;rsten Peter.</p>
    <p><emphasis>Anmerkung: Diese Briefe, die 1858 in Moskau aufgefunden wurden, sind in sehr mangelhafter franz&#246;sischer Sprache von Peter geschrieben. Leider ist es unm&#246;glich, die Orthographie im Deutschen wiederzugeben, aber Stil und Interpunktion sind beibehalten worden.</emphasis></p>
    <p>I.</p>
    <p>An die Gro&#223;f&#252;rstin Katharina.</p>
    <p>Madame.</p>
    <p>Ich bitte Sie sich diese Nacht nicht zu inkomodieren mit mir zu schlafen, denn die Zeit ist vorbei wo Sie mich betr&#252;gen; das Bett ist nach einer Trennung von 14 tagen von Ihnen, heute Nachmittag zu schmal gewesen.</p>
    <p>Ihr</p>
    <p>sehr ungl&#252;cklicher Mann, den Sie niemals mit diesem Namen zu benennen geruhen.</p>
    <p>Peter.</p>
    <p>Den……. X. 1746.</p>
    <p>II.</p>
    <p>An Iwan Schuwaloff.</p>
    <p>Mein Herr,</p>
    <p>ich habe Sie durch Lef Alexandrowitsch bitten lassen, da&#223; ich mich nach Oranienbaum begeben kann, aber wie ich sehe, ist meine Bitte ohne Erfolg geblieben. Ich bin im h&#246;chsten Grade krank und niedergeschlagen und bitte Sie nun um des Himmels willen bei Ihrer Majest&#228;t ein Wort einzulegen, damit ich bald nach Oranienbaum abreisen kann, wenn ich nicht bald aus diesem sch&#246;nen Hofleben herauskomme um ein wenig freier zu sein und die Landluft zu genie&#223;en, komme ich sicher vor Langerweile und Mi&#223;vergn&#252;gen um, Sie schenken mir das Leben wieder wenn Sie dies tun machen Sie sich den verbindlich, der sich sein ganzes Leben nennen wird</p>
    <p>Ihren wohlgeneigten</p>
    <p>Peter.</p>
    <p>III.</p>
    <p>An denselben.</p>
    <p>Mein Herr,</p>
    <p>da ich gewi&#223; bin da&#223; Sie nichts mehr zu tun suchen, als mir Freude zu machen, bin ich &#252;berzeugt Sie werden es auch in der Affaire Alexander Iwanowitsch Narischkin tun um Ihre Majest&#228;t zu bitten mir die Gnade zu erweisen ihn zu meinen Kammerherrn zu Ostern zu machen, es ist ein vollkommener Ehrenmann, den ich nicht empfehlen w&#252;rde wenn ich ihn nicht als einen solchen kennte, beschleunigen Sie die Geschichte ich werde Ihnen sehr dankbar daf&#252;r sein und bin im &#252;brigen</p>
    <p>Ihr wohlgeneigter</p>
    <p>Peter.</p>
    <p>IV.</p>
    <p>An denselben.</p>
    <p>Mein lieber Freund,</p>
    <p>Sie haben mir wieder einmal Ihre Freundschaft dadurch bewiesen, da&#223; Sie Ihre Kaiserliche Majest&#228;t &#252;berredeten, mir 10 000 Dukaten zu geben damit ich meine Spielschulden bezahlen kann, ich bitte Sie Ihrer Majest&#228;t in meinem Namen f&#252;r die neue Gnade die sie mir angedeihen lie&#223;, zu danken und sie zu versichern, da&#223; ich mein ganzes Leben versuchen werde mich immer mehr aller ihrer Gnaden mit denen sie mich &#252;berh&#228;uft w&#252;rdig zu zeigen. Mein Herr, empfangen Sie den aufrichtigsten Dank eines Freundes, der in der Lage sein m&#246;chte Ihnen zu beweisen wie sehr er w&#252;nschte Ihnen Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Im &#252;brigen verbleibe ich, indem ich Sie bitte wie immer zu meinen Freunden zu geh&#246;ren,</p>
    <p>Ihr wohlgeneigter Freund</p>
    <p>Peter.</p>
    <p>V.</p>
    <p>An denselben.</p>
    <p>Mein Herr,</p>
    <p>ich habe sie so oft gebeten Ihre Kaiserliche Majest&#228;t in meinem Namen zu beschw&#246;ren, mich auf zwei Jahre ins Ausland reisen zu lassen, ich wiederhole es Ihnen noch einmal, indem ich Sie inst&#228;ndig bitte ein Wort f&#252;r mich einzulegen, damit man es mir erlaubt, meine Gesundheit wird von Tag zu Tag schw&#228;cher, leisten Sie mir um Gottes willen diesen einzigen Freundschaftsdienst und lassen Sie mich nicht vor Kummer sterben, denn mein Gesundheitszustand erlaubt es mir nicht mehr meinen Kummer zu tragen und meine Melancholie wird t&#228;glich schlimmer, wenn Sie glauben da&#223; es n&#246;tig ist es Ihrer Majest&#228;t zu beweisen, so machen Sie mir damit das gr&#246;&#223;te Vergn&#252;gen von der Welt und um so mehr bitte ich sie darum. Im &#252;brigen bin ich</p>
    <p>Ihr wohlgeneigter</p>
    <p>Peter.</p>
    <p>VI.</p>
    <p>An denselben.</p>
    <p>Mein Herr,</p>
    <p>da ich wei&#223;, das Sie zu meinen Freunden geh&#246;ren bitte ich sie mir das Vergn&#252;gen zu bereiten dem Vater des Ueberbringers dieses Briefes, dem Leutnant Gudowitz von meinem Regiment zu helfen, sein Gl&#252;ck h&#228;ngt davon ab und er wird Sie selbst m&#252;ndlich von der Sache unterrichten, alles was ich davon wei&#223; ist, da&#223; es Intrigen des Herrn Teploff sind, der damit nicht die erste angesponnen hat, der Hetmann l&#228;&#223;t sich von diesen Menschen an der Nase herum f&#252;hren und ich kann Ihnen nicht mehr sagen als da&#223; es nicht die erste noch letzte Affaire ist, um die ich den Hetmann gebeten habe, der sich aber geweigert hat; ich hoffe da&#223; Sie diese Geschichte bewerkstelligen, Sie tun mir damit einen gro&#223;en Gefallen, weil ich diesen Offizier sehr liebe, nochmals bitte ich Sie meine Interessen nicht zu vergessen und ich werde immer Ihnen zu beweisen suchen, da&#223; ich zu Ihren Freunden geh&#246;re.</p>
    <p>Ihr wohlgeneigter</p>
    <p>Peter.</p>
    <p>VII.</p>
    <p>An denselben.</p>
    <p>Mein Herr,</p>
    <p>Ich war &#252;beraus erstaunt da&#223; Ihre Majest&#228;t sich &#252;ber den Maskenball und die Oper ge&#228;rgert hat, die ich veranstaltete ich habe um so mehr geglaubt es tun zu k&#246;nnen als es Herr Locatelli in Petersburg jede Woche zwei Mal ebenfalls tut auch erinnere ich mich sehr genau da&#223;, als wir am Hofe Trauer wegen meiner Gro&#223;mutter hatten, man bei uns einen Ball veranstaltete und drei Tage nach Beginn der Trauer sind wir im kleinen Theater im Lustspiel gewesen, ich bitte Sie daher mein Herr die G&#252;te zu haben Ihre Majest&#228;t zu bitten mir zu erlauben mich wie es mir beliebt zu zerstreuen und ohne da&#223; ich im Sommer daran verhindert werde Sie wissen ja da&#223; man sich schon gen&#252;gend im Winter langweilt au&#223;erdem habe ich schon so viele Ausgaben f&#252;r die neue Oper gehabt und ich glaube nicht da&#223; Ihre Majest&#228;t es w&#252;nscht wenn ich unn&#252;tze Ausgaben mache im &#252;brigen bin ich</p>
    <p>Ihr wohlgeneigter</p>
    <p>Peter.</p>
    <p>VIII.</p>
    <p>An Baron von Stakelberg in Oranienbaum.</p>
    <p>Mein lieber Freund und Bruder,</p>
    <p>Ich bitte Sie heute ja nicht den Auftrag zu vergessen den ich Ihnen f&#252;r die in Frage kommende Dame gab, und sie zu versichern, da&#223; ich bereit bin ihr meine echte Liebe zu beweisen und was ich in der Kirche getan habe, wenn ich nicht selbst mit ihr gesprochen habe so geschah es weil ich es nicht zu oft vor den Leuten tun will und versichern Sie sie ebenfalls, da&#223;, wenn sie nur ein einziges Mal zu mir kommen w&#252;rde, ich ihr beweisen werde, wie sehr ich Sie liebe, wenn Sie mein teurer und aufrichtiger Freund ihr diesen Brief zeigen wollen. Indem ich glaube da&#223; ich nicht besser bedient werde als von einem Freunde wie Sie, bin ich</p>
    <p>Ihr treuer und Ihnen verbundener Freund</p>
    <p>Peter.</p>
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